Der 45. Präsident der USA u. seine Regierung

Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 20. Februar 2019, 16:48

16 Bundesstaaten klagen gegen Trump
Mit dem Schritt solle Trump davon abgehalten werden, seine Macht zu missbrauchen, erklärte der kalifornischen Generalanwalt Xavier Becerra. „Wir verklagen Präsident Trump, um ihn davon abzuhalten, einseitig das Geld der Steuerzahler zu rauben, das vom Kongress für die Menschen in unseren Staaten bereitgestellt wurde. Für die meisten von uns ist das Amt des Präsidenten kein Platz für Schauspielerei.“ In Fernsehinterviews sagte Becerra, der Demokrat ist, in der Klage sollten Trumps eigene Worte als Beweis dafür angeführt werden, dass die Ausrufung des Notstands nicht nötig gewesen sei. Trump hatte zuvor angegeben, er wisse, dass er nicht den Notstand brauche, um die Mauer zu bauen.


https://www.faz.net/aktuell/politik/tru ... 48563.html

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon pentium » 20. Februar 2019, 16:59

Zwischenspiel...


....
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 20. Februar 2019, 17:03

Schönes, einsames Monument Valley, genau an der Grenze zwischen Utah und Arizona. [super]

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 20. Februar 2019, 17:09

‹Trump: Mir egal, ich glaube Putin›» [shocked]

Trumps Absetzung erörtert

Die Angelegenheit war in der US-Geschichte ohne Beispiel: In den chaotischen Tagen nach Donald Trumps Rauswurf von FBI-Direktor James Comey im Mai 2017 erwog der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein die Anrufung des 25. Verfassungszusatzes, um Trump aus dem Präsidentenamt zu entfernen. Der Zusatz war nach der Ermordung John F. Kennedys verabschiedet worden und regelt die Amtsenthebung eines Präsidenten sowie dessen Nachfolge im Falle einer Amtsunfähigkeit.

Demnach kann das Staatsoberhaupt auf Betreiben seines Kabinetts abgesetzt werden, wenn er «unfähig» ist, «die Pflichten und Vollmachten seines Amtes auszuüben». Kriterien für diese «Unfähigkeit» sind nicht definiert, gemeint sind generell physische oder mentale Beeinträchtigungen. Rosenstein sei «auf jeden Fall sehr besorgt über den Präsidenten, über seine Fähigkeit und sein Ziel zu diesem Zeitpunkt» gewesen, so McCabe.


Die «New York Times» berichtete im September 2018 unter Berufung auf anonyme Quellen über den Vorgang – und wurde von den Gefolgsleuten des Präsidenten umgehend denunziert. Von «unbestätigten Gerüchten» sprach der republikanische Abgeordnete Matt Gaetz, indes Senator Lindsey Graham (South Carolina) twitterte, man könne der Times «nicht trauen, wenn es um Präsident Trump geht».

Jetzt aber gibt es keinen Zweifel mehr am Wahrheitsgehalt des Berichts.

habe Trump eine «komische Affinität» zu Russland an den Tag gelegt. Ein FBI-Mitarbeiter habe ihm nach einem Treffen mit dem US-Präsidenten gesagt, er habe eine Serie von zusammenhangslosen Tiraden losgelassen.

Bemerkenswert sind dabei die Aussagen des US-Präsidenten im Zusammenhang mit Nordkorea. «Trump glaubte nicht, dass Nordkorea die Fähigkeit besitzt, mit seinen Raketen das US-Festland zu erreichen», schilderte McCabe. «Und er glaubte es nicht, weil ihm Putin gesagt hatte, Nordkorea besitze keine solchen Raketen.»

Geheimdienstmitarbeiter hätten dem Präsident geantwortet, dass dies im Widerspruch zu allen Erkenntnissen der US-Geheimdienste stünde. «Und der Präsident antwortete: ‹Das ist mir egal, ich glaube Putin.›»

https://www.tagesanzeiger.ch/ausland/am ... y/29109221


Sind das die ersten Tage vom Ende Trumps als Präsident?

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon pentium » 20. Februar 2019, 18:53

US-Präsident Trump lädt Premier Babiš zu Besuch ein

US-Präsident Donald Trump hat den tschechischen Premier Andrej Babiš (Ano-Partei) zu Besuch ins Weiße Haus eingeladen. Der Besuch des tschechischen Regierungschefs in den USA soll am 7. März stattfinden. Dies teilte der US-amerikanische Botschafter in Tschechien Stephen King via Twitter mit. Es werde erwartet, dass das Weiße Haus, den Besuch bald bestätigt, so King.

Um die Einladung für Babiš ins Weiße Haus wollte sich Außenminister Tomáš Petříček (Sozialdemokraten) während seines Besuchs in den USA bemühen. Petříček reiste am Mittwoch in die Vereinigten Staaten. Die Tageszeitung Hospodářské noviny informierte Ende Januar darüber, dass die Causa von Huawei dem tschechischen Premier den Weg nach Washington geöffnet hat. Vor der Hardware und der Software der chinesischen Firma hat das Tschechische Amt für Cyber- und Informationssicherheit im Dezember gewarnt. Die USA sprechen schon lange über Risiken, die mit den chinesischen Herstellern zusammenhängen.

https://www.radio.cz/de/rubrik/nachrich ... besuch-ein

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 20. Februar 2019, 19:08

Stephen King


Der ist jetzt auch Botschafter? [flash]

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 21. Februar 2019, 08:45

augenzeuge hat geschrieben:Sind das die ersten Tage vom Ende Trumps als Präsident?
AZ




Es sind auf jeden Fall die letzten Tage von Rosenstein [grins]

-Th
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 21. Februar 2019, 08:48

Weisses Haus sendet Truppen an die Grenze!

--> link

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Interessierter » 21. Februar 2019, 14:29

Sebastian Kurz über Donald Trump: "Auf Deutschland hat er es anscheinend besonders abgesehen"

Die deutsche Autoindustrie ist US-Präsident Donald Trump weiterhin ein Dorn im Auge. Das bestätigte auch der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz nach einem Treffen in Washington. "Auf Deutschland hat er es anscheinend besonders abgesehen", sagte Kurz.

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz ist am Mittwoch von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus empfangen worden. Kurz wollte sich um eine Verbesserung der Atmosphäre im Handelsstreit zwischen den USA und der EU bemühen.

Aktuell geht es dabei um mögliche US-Autozölle, die Hersteller aus Europa - vor allem auch aus Deutschland - empfindlich treffen könnten.

Kurz: Trump hat Deutschland im Visier

Erfolge konnte Kurz offenbar keine erzielen. Nach dem Treffen mit Trump sagte der österreichische Bundeskanzler bei "ZIB 2" im ORF, dass die Positionen der EU und den USA noch immer "weit auseinander" seien.

Trump beharre weiterhin auf US-Autozöllen, die er einzuführen gedenkt. Diese würden vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. "Auf Deutschland hat er es anscheinend besonders abgesehen", so Kurz.

Trump will "Nord Stream 2" verhindern

Der US-Präsident und der österreichische Bundeskanzler sprachen auch über das von den USA bekämpfte deutsch-russische Pipelineprojekt "Nord Stream 2". Trump sei der Auffassung, dass die EU lieber Flüssiggas aus den USA importieren sollte. [laugh]

Diesem Wunsch erteilte Kurz aber eine Absage. Die EU sei zwar offen dafür, russisches Gas sei derzeit aber günstiger und dadurch "attraktiver". Als ehemaliger Geschäftsmann würde Trump diese Position bestimmt verstehen, so Kurz.

Kein Deal würde Einführung von Zöllen bedeuten

Vor dem Gespräch sagte Trump, er sei weiter an einer Einigung mit der EU interessiert. Ein Bericht des Handelsministeriums, der zu der Auffassung gelangt, dass die Autoimporte aus Europa eine Gefahr für die Nationale Sicherheit der USA darstellen, müsse dem nicht zwangsläufig im Wege stehen.

"Wenn wir keinen Deal machen, dann kommt es zu den Zöllen", betonte Trump. (am/dpa)

https://web.de/magazine/politik/sebasti ... n-33574784

Ich hoffe nur, dass die Europäer sich von diesem Vollpfosten nicht erpressen lassen.
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 21. Februar 2019, 14:55

Die US-Autobranche sprach sich gegen solche Zölle aus. Die Zölle dürften die Autopreise um mehrere Tausend Dollar nach oben treiben und Hunderttausende Stellen in den USA kosten. Der Branchenverband erklärte, die Zölle könnten die Investitionen in den USA drosseln. "Kein einziges Unternehmen in der heimischen Autobranche hat diese Untersuchung verlangt."

Auch bei US-Abgeordneten stoßen die Pläne auf scharfe Kritik. In der US-Regierung gebe es ebenfalls erhebliche Widerstände gegen eine Eskalation im Autosektor, heißt es in deutschen Regierungskreisen.


Die Menschen reagieren erst, wenn sie selbst die Dummheit dieses Experten trifft.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 22. Februar 2019, 09:03

augenzeuge hat geschrieben:
Die US-Autobranche sprach sich gegen solche Zölle aus. Die Zölle dürften die Autopreise um mehrere Tausend Dollar nach oben treiben und Hunderttausende Stellen in den USA kosten. Der Branchenverband erklärte, die Zölle könnten die Investitionen in den USA drosseln. "Kein einziges Unternehmen in der heimischen Autobranche hat diese Untersuchung verlangt."

Auch bei US-Abgeordneten stoßen die Pläne auf scharfe Kritik. In der US-Regierung gebe es ebenfalls erhebliche Widerstände gegen eine Eskalation im Autosektor, heißt es in deutschen Regierungskreisen.


Die Menschen reagieren erst, wenn sie selbst die Dummheit dieses Experten trifft.

AZ


Auch wenn's bei Euch anscheinend dargestellt wird, als wenn's nur um Autos gaenge: Es geht um den Gesamthandel - die 10%+ Einfuhrsteuer (plus entsprechende Manipulationen ueber MWSt) gelten fuer alle Produkte die nach Deutschland importiert werden. Z.B. auch darum, wie man in Deutschland/Europa mittels unfairer Praktiken Bauern schuetzt, in dem man irgendwelche Zufallsregeln (z.B. "Chlorhuenchen", und "Genen in Agrarprodukten") aufstellt.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Interessierter » 24. Februar 2019, 10:09

Spottpreis "Goldene Himbeeren" - Donald Trump ist der schlechteste Hauptdarsteller des Jahres

Sorry, Mr. President, Sie haben wieder gewonnen: 1991 bekam er die "Goldene Himbeere" schon einmal für einen Gastauftritt. Nun wurde Donald Trump erneut für schlechte Schauspielleistungen ausgezeichnet.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/oscar ... 54794.html
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Interessierter » 26. Februar 2019, 10:10

Donald Trump wütend auf Spike Lee: Rassistische Attacke auf US-Präsidenten

Der afro-amerikanische Kult-Regisseur Spike Lee hatte mit seiner Politsatire "BlacKkKlansman" einen Oscar für das beste adaptierte Drehbuch gewonnen und im Anschluss in seiner Dankesrede ein leidenschaftliches Plädoyer gegen Rassismus gehalten. Auch die amtierende US-Regierung wurde attackiert. Nun reagierte Präsident Donald Trump mit scharfen Worten.

US-Regisseur Spike Lee hat mit seiner Dankesrede bei seiner Oscar-Ehrung den Zorn von US-Präsident Donald Trump auf sich gezogen.

Trump warf dem afroamerikanischen Filmemacher am Montag vor, ihn "rassistisch" attackiert zu haben. Lee hatte am Vorabend bei der Gala in Hollywood einen kaum verhüllten Appell losgelassen, Trump im nächsten Jahr abzuwählen.

Der Regisseur wurde für seine Rassismus-Satire "BlacKkKlansman" für das beste Drehbuch auf Basis einer Buchvorlage ausgezeichnet.

In seiner Rede sprach der mit donnerndem Applaus gefeierte 61-Jährige über die Geschichte der Sklaverei in Amerika und appellierte dann an die Wähler, sich bei der Präsidentschaftswahl 2020 "auf die richtige Seite der Geschichte zu stellen".
Lee appelliert an US-Wähler: "Moralische Wahl zwischen Liebe und Hass"

"Vor der ganzen Welt erweise ich unseren Vorfahren, die dieses Land aufgebaut haben, meine Ehre", sagt der 61-Jährige und erinnert an die Versklavung von Afrikanern und den "Völkermord an unseren Ureinwohnern".

Als er dann noch eine Spitze an die derzeitige US-Regierung hinterherschob, waren die vielen Galagäste im Dolby Theatre längst von ihren Stühlen aufgesprungen und applaudieren.

"Die Präsidentschaftswahlen von 2020 sind nicht mehr weit weg", rief Lee entschlossen. Es sei eine moralische Wahl zwischen Liebe und Hass. "Lasst uns das Richtige tun!"


Der Filmemacher nannte Trump zwar nicht beim Namen, doch an wen diese Botschaft adressiert sein sollte, war klar.

Es war eine offenkundige Anspielung auf den Präsidenten, dessen Rhetorik und Amtsführung die politischen und gesellschaftlichen Polarisierungen in den USA vertieft hat.

https://web.de/magazine/unterhaltung/ki ... n-33581882
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 27. Februar 2019, 02:55

Mal wieder was positives:

Der Senat hat gerade Eric Miller als Richter am "ninth circuit of appeals" bestaetigt. Damit wird dieses zweitinstanzliche Berufungsgericht etwas ausgewogener. Viele der von den Demokraten eingebrachten politischen Anklagen gegen das "federal government" werden in der geographischen Zustaendigkeit dieses Gerichtes eingereicht, nachdem man dort mit einem angenehmeren Urteil rechnen kann - unter anderem auch die Klagen gegen die Einreisebestimmungen vor 2 Jahren, und die Klagen gegen Trumps "Emergency Declaration".

Es gibt keinen "Appeals Court" hier (von den 12 insgesamt) welches eine solch hohe Rate an Ueberstimmungen durch den Supreme Court hat wie das 9te Berufungsgericht.
Dies wird jetzt hoffentlich etwas gemaessigter.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 27. Februar 2019, 05:53

augenzeuge hat geschrieben:Schönes, einsames Monument Valley, genau an der Grenze zwischen Utah und Arizona. [super]

AZ


So hat's da heute ausgeschaut, incl. Schnee

IMG_1561.jpg


IMG_1565.jpg


"The Mitten"
IMG_1562.jpg


IMG_1563.jpg


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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Interessierter » 27. Februar 2019, 09:33

Michael Cohen sagt vor US-Kongress aus: "Erschreckende" Details über Donald Trump

Es ist ein Termin, der Donald Trump schon seit Monaten Bauschmerzen bereiten dürfte. Mit Michael Cohen sagt nun sein ehemaliger Anwalt und "Ausputzer" vor den Abgeordneten aus. Eine Anhörung wird dabei live im TV übertragen. Cohen gilt als zentrale Figur in den Moskau-Ermittlungen sowie die Affäre um mögliches Schweigegeld an die Pornodarstellerin Stormy Daniels. Cohens Anwalt Lanny Davis kündigte an, man werde "erschreckende" Aussagen über Trump zu hören bekommen.


https://web.de/magazine/politik/us-prae ... p-33583950
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 27. Februar 2019, 15:51

Interessierter hat geschrieben:Michael Cohen sagt vor US-Kongress aus: "Erschreckende" Details über Donald Trump

Es ist ein Termin, der Donald Trump schon seit Monaten Bauschmerzen bereiten dürfte. Mit Michael Cohen sagt nun sein ehemaliger Anwalt und "Ausputzer" vor den Abgeordneten aus. Eine Anhörung wird dabei live im TV übertragen. Cohen gilt als zentrale Figur in den Moskau-Ermittlungen sowie die Affäre um mögliches Schweigegeld an die Pornodarstellerin Stormy Daniels. Cohens Anwalt Lanny Davis kündigte an, man werde "erschreckende" Aussagen über Trump zu hören bekommen.


https://web.de/magazine/politik/us-prae ... p-33583950


Das kann ihm wirklich auf die Füße fallen.
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Interessierter » 27. Februar 2019, 18:58

Ich habe mir das live angesehen. Es war wirklich erschreckend. Selbst wenn nur ein Bruchteil der Aussage von Cohen stimmen würde, gehört dieser Trump sofort gefeuert. Er hat dem Ruf der USA einen nie wieder gutzumachenden Schaden zugefügt. Das gilt auch indirekt für seine Wähler.

Gottseidank sind Trump und seine Anhänger nicht Amerika. Was ist durch diesen verlogenen Vollpfosten nur aus dem einst von mir so bewunderten Amerika geworden.
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 27. Februar 2019, 19:14

Mir reichen die Ausschnitte aus dem Gericht. Er kam sehr glaubwürdig rüber, nicht zuletzt auch durch die Äußerungen zu Melania, dessen er sich selbst schämt.

Unterm Strich bestätigte Cohen das Bild, was ich von Trump selbst (über sich) erhalten habe.

Seine Anhänger werden ihn natürlich als Lügner abtun. [denken]

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 28. Februar 2019, 01:58

augenzeuge hat geschrieben:Mir reichen die Ausschnitte aus dem Gericht. Er kam sehr glaubwürdig rüber, nicht zuletzt auch durch die Äußerungen zu Melania, dessen er sich selbst schämt.
"Gericht"? Bezeichnend, die Oberflaechlichkeit. Nachdem Cohen nichts (ausser einem FEC-Verstoss) in der Hand hatte, musste man das ganze auf die emotionale Ebene schieben, um zu versuchen, ein paar Sympathie-Punkte bei denen zu erhaschen, die sich nur oberflaechlich mit der Materie beschaeftigen.

augenzeuge hat geschrieben:Unterm Strich bestätigte Cohen das Bild, was ich von Trump selbst (über sich) erhalten habe.

Dann hat das ganze ja seinen Zweck erfuellt: Denen, die immer schon die gleiche Meinung hatten, ihr Weltbild zu bestaetigen. Ansonsten war nix neues.

augenzeuge hat geschrieben:Seine Anhänger werden ihn natürlich als Lügner abtun.

Der Typ *ist* schon als Luegner und Meineidsbruder verurteilt, dafuer muss er 3 Jahre in den Knast. Was soll man da "abtun"? Nachdem er bei der Anhoerung anscheinend weiter gelogen hat, koennte man da sogar noch was draufschlagen.

Allerdings, wenn Cohen "so glaubwuerdig" war, dann duerfte die Geschichte mit dem "Steele-Dossier" jetzt vom Tisch sein - da bricht fuer die Erregungsspitze in Humbug eine Welt zusammen.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 28. Februar 2019, 02:22

... und schon hat Cohen das naechste Verfahren an der Backe. Wenn Cohen so weiter macht, bleibt er ziemlich lange im Knast.

meadows-cohen.jpg

Damit hat Cohen dann noch ein FARA-Verfahren plus Extra-Meineid an der Backe. Man fragt sich wie irgendwer sich heute noch - nach Blasey-Ford usw. - der Clinton-Mafia anvertrauen kann.

Fuer die, die sich etwas weniger Oberflaechlich, Ahnungslos oder Voreingenommen die Charade betrachtet haben:
lannydavis.jpg

Der Mann (Pfeil) heisst Lanny Davis und ist Hillary Clinton's "Fixer", also das gleiche was Cohen mal fuer Trump war, eine aehnlich zwielichtige Gestalt. Der hat sein Geld damit gemacht das er ukrainische Mafiabosse bei Verhandlungen mit der Regierung vertreten hat. Der ist immer noch nicht drueber weg, das seine Chefin 2016 verloren hat, hat deswegen diese "Anhoerung" eingefaedelt, und beraet Cohen "pro-bono".

-Th

PS: Jemand, fuer den demnaechst tatsaechlich bald das Ende in Sicht zu sein scheint - waehrend man hier ueber "Trump's Ende" weiter phantasiert - ist Justin Trudeau in Canada. Da braut sich tatsaechlich ein handfester Skandal zusammen - dazu gab's heute *auch* eine Anhoerung im kanadischen Parlament.
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 28. Februar 2019, 08:23

CaptnDelta hat geschrieben:Auch wenn's bei Euch anscheinend dargestellt wird, als wenn's nur um Autos gaenge aufstellt.

-Th


Es wird absolut korrekt dargestellt, auch wenn du es kaum glauben magst.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 28. Februar 2019, 08:36

CaptnDelta hat geschrieben: Bezeichnend, die Oberflaechlichkeit. Nachdem Cohen nichts (ausser einem FEC-Verstoss) in der Hand hatte, musste man das ganze auf die emotionale Ebene schieben, um zu versuchen, ein paar Sympathie-Punkte bei denen zu erhaschen, die sich nur oberflaechlich mit der Materie beschaeftigen.

Arbeitest du für Fox News? Ich glaub, die haben das auch so gesagt. [grins]
Ansonsten ist es amüsant zu sehen, wie du alles verteidigst, was gegen Trump gerichtet ist. Erst haben wir keine Ahnung, weil die Medien ja schlecht sind, nun kommt einer aus dem engsten Zirkel Trumps, der ihn besser kennt als die meisten, der mit diesen Medien nix zu tun hat, da lügt er vor dem Kongress? Warum sollte er das tun, reduziert das vielleicht seine Strafe? Manchmal glaub, ich, du würdest sogar Trump noch gegen eine fiktive Selbstkritik in Schutz nehmen.
[laugh]

augenzeuge hat geschrieben:Unterm Strich bestätigte Cohen das Bild, was ich von Trump selbst (über sich) erhalten habe.

Dann hat das ganze ja seinen Zweck erfuellt: Denen, die immer schon die gleiche Meinung hatten, ihr Weltbild zu bestaetigen. Ansonsten war nix neues.

Nichts Neues, aha. Warum berichten die US Medien dann über die ollen Sachen, die man schon kennt?

augenzeuge hat geschrieben:Seine Anhänger werden ihn natürlich als Lügner abtun.

Der Typ *ist* schon als Luegner und Meineidsbruder verurteilt, dafuer muss er 3 Jahre in den Knast. Was soll man da "abtun"? Nachdem er bei der Anhoerung anscheinend weiter gelogen hat, koennte man da sogar noch was draufschlagen.

So läuft das bei dir? Wenn die Wahrheit nicht passt, ist es vermutlich ne Lüge und weil er schon mal gelogen hat, mögen die Gründe dafür auch ganz andere gewesen sein, glaubt man ihm nicht und packt gleich noch ein paar Jahre Knast drauf. Oh, Mann, was für eine überzeugende Gerechtigkeit.

Allerdings, wenn Cohen "so glaubwuerdig" war, dann duerfte die Geschichte mit dem "Steele-Dossier" jetzt vom Tisch sein - da bricht fuer die Erregungsspitze in Humbug eine Welt zusammen.
Wenn du nur 1% deiner gegen den Spiegel verankerten Sicht mal bei Trump anwenden könntest, wäre das schon eine riesige Erleuchtung. [hallo] Aber wer kann schon aus seiner Haut. AZ
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 28. Februar 2019, 09:00

Die vier Verbrechen des Donald Trump (die den US-Präsidenten nicht das Amt kosten werden)
Es ist ein erschreckendes, aber auch allzu vertrautes Bild, das Michael Cohen mit diesen Vorwürfen vom mächtigsten Mann der Welt zeichnet. Es überraschte deshalb auch nicht sehr, als Cohen andeutete, dass bei der Staatsanwaltschaft in New York ein weiteres, bisher unbekanntes Verfahren anhängig ist, in das Trump verwickelt sein soll. Das alles fügt sich in eine Präsidentschaft, deren Alltag so sehr von Skandalen und deren Vertuschung gekennzeichnet ist, dass noch nicht einmal mehr die Republikaner sich die Mühe machten, bei der Anhörung im Kongress den moralischen Charakter von Donald Trump zu verteidigen. Niemand sprach von ihm als aufrichtigen Menschen. Keiner widerlegte die mutmaßlichen Straftaten von Donald Trump.

Stattdessen griffen sie Michael Cohen an. Den Mann, der Trump bedingungslos folgte. Und der deshalb alles verlor.

https://www.stern.de/politik/ausland/do ... 00226.html

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon HPA » 28. Februar 2019, 09:31

Was ja diejenigen ,welche Cohen nur zu gern als Lügner hinstellen, wohlweisslich verscxhweigen: Cohen belog den Kongress, bevor er mit Mueller zusammen arbeitete, in Loyalität ZU Donald Trump!
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon pentium » 28. Februar 2019, 13:24

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Demokraten ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump im House einleiten werden, ist doch sehr gering geworden.
https://thehill.com/homenews/house/4317 ... each-trump

Man darf halt nicht vergessen, was 1998 passiert ist. Die Republikaner haben ein Amtsenthebungsverfahren gegen Clinton eingeleitet, obwohl das niemals die Aussicht auf Erfolg gehabt hat. Sie wurden dann bei den Midterms 98 abgestraft, sodass die Demokraten im House sogar Sitze hinzugewinnen konnten, obwohl sie den Präsidenten stellten. Das Amtsenthebungsverfahren war auch das Ende von Newt Gingrich als Speaker of the House.

....
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 28. Februar 2019, 16:09

CaptnDelta hat geschrieben:Der Typ *ist* schon als Luegner und Meineidsbruder verurteilt, dafuer muss er 3 Jahre in den Knast. Was soll man da "abtun"? Nachdem er bei der Anhoerung anscheinend weiter gelogen hat, koennte man da sogar noch was draufschlagen.
-Th


Cohen kontert Trump-Unterstützer

Aus dem Auftritt von Michael Cohen vor dem US-Kongress wollen republikanische Abgeordnete ein Tribunal machen. Doch der ehemalige Anwalt von Präsident Donald Trump dreht den Spieß um.
Die Republikaner wurden während der Anhörung nicht müde, Cohen als Lügner zu bezeichnen und über dessen Meineid und Steuervergehen zu reden, derentwegen er hinter Gitter muss - und führten damit ungewollt vor Augen, was für Menschen Trump für sich arbeiten lässt.

Republikanische Abgeordnete installierten ein Plakat mit dem Konterfei von Cohen, daneben stand in großen Buchstaben "Liar, Liar, pants on fire". Soll heißen: Die Lügen sind so absurd, dass die Hosen brennen. Der Kinderreim brachte die Taktik der Republikaner auf den Punkt: Cohen unentwegt so heftig wie möglich angreifen, um Trump aus der Schusslinie zu bringen.

Dabei vermieden sie zu erwähnen, warum Cohen im vergangenen Jahr vor dem Kongress die Unwahrheit über ein geplantes Bauprojekt Trumps in Moskau gesagt hatte: Cohen log, um Trump zu schützen.

"Ich bin verantwortlich für Ihre Albernheiten, weil ich das, was Sie jetzt tun, zehn Jahre lang gemacht habe - ich habe Trump zehn Jahre lang geschützt", sagte Cohen mit Blick auf das Plakat. Das sei der Job von jedem, der für Trump arbeite. "Jeden Tag wussten wir: Wir kommen rein, und wir werden für ihn über irgendeine Sache lügen. Das wurde zur Norm", so Cohen.

"In Gesprächen, die wir während des Präsidentschaftswahlkampfs führten - das war in der Zeit, als ich in Russland in seinem Auftrag verhandelte - blickte er mir in die Augen und sagte: 'Es gibt keine Geschäfte in Russland.'", so Cohen. Auf diese Weise habe Trump ihn aufgefordert, zu lügen. "Das ist genau das, was derzeit in diesem Land passiert, und das ist genau das, was in dieser Regierung passiert.

Aus Cohens Berichten über die alltäglichen Lügen und Bigotterie in Trumps Kosmos stechen gerade die trivialen Dinge heraus:
https://www.n-tv.de/politik/Was-Sie-tun ... 81029.html

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 1. März 2019, 04:26

HPA hat geschrieben:Was ja diejenigen ,welche Cohen nur zu gern als Lügner hinstellen, wohlweisslich verscxhweigen: Cohen belog den Kongress, bevor er mit Mueller zusammen arbeitete, in Loyalität ZU Donald Trump!

Was diejenigen, die Cohen jetzt ploetzlich als hl. unbefleckte Maria entdeckt haben, wohlweisslich verschweigen: Cohen hat sowohl bei seiner damaligen Aussage, als auch in seiner gestrigen bestaetigt das Trump ihm *immer* dazu aufgefordert hat, vor dem Kongress-Ausschuss die Wahrheit zu sagen.

Die Luegen, auch die gestrigen, sowie das FARA-Verfahren sind auf Cohen's Mist gewachsen. Warum hat er gestern vorm Congress erneut gelogen? War das auch wegen Loyalitaet zu Trump? Oder liegts daran, das Cohen einfach nicht anders kann?

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 1. März 2019, 05:08

augenzeuge hat geschrieben:
CaptnDelta hat geschrieben: Bezeichnend, die Oberflaechlichkeit. Nachdem Cohen nichts (ausser einem FEC-Verstoss) in der Hand hatte, musste man das ganze auf die emotionale Ebene schieben, um zu versuchen, ein paar Sympathie-Punkte bei denen zu erhaschen, die sich nur oberflaechlich mit der Materie beschaeftigen.


Arbeitest du für Fox News? Ich glaub, die haben das auch so gesagt. [grins]

Woher solltest Du wissen was die bei Fox gesagt haben? Du quatscht hier wie ein Blinder von der Farbe.

Anscheinend ist dein Mittelname ist "oberflaechlich", wie schon angesprochen (ad-hominem kann ich auch...).

augenzeuge hat geschrieben:Ansonsten ist es amüsant zu sehen, wie du alles verteidigst, was gegen Trump gerichtet ist. Erst haben wir keine Ahnung, weil die Medien ja schlecht sind, nun kommt einer aus dem engsten Zirkel Trumps, der ihn besser kennt als die meisten, der mit diesen Medien nix zu tun hat, da lügt er vor dem Kongress? Warum sollte er das tun, reduziert das vielleicht seine Strafe?

Er hat - nachweislich - gestern erneut gelogen. Dazu wird sind inzwischen Antraege bei Cummins eingerecht worden. Das *verlaengert* seine Strafe. Es Ist mindestens genauso amuesant zu sehen, das Du das nicht weisst. Aber, wie solltest Du auch? Oder wuesstest Du worum es dabei geht? Du weisst es nicht. Woher auch.

augenzeuge hat geschrieben:
CaptnDelta hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Unterm Strich bestätigte Cohen das Bild, was ich von Trump selbst (über sich) erhalten habe.

Dann hat das ganze ja seinen Zweck erfuellt: Denen, die immer schon die gleiche Meinung hatten, ihr Weltbild zu bestaetigen. Ansonsten war nix neues.

Nichts Neues, aha. Warum berichten die US Medien dann über die ollen Sachen, die man schon kennt?

Was genau - ausser dem schon genannten moeglichen FEC-Verstoss - war denn Neues dabei? Erzaehl mal (sobald ich das frage, lenkste sowieso in eine andere Richtung ab, von daher erwarte ich hier - mal wieder - nix).

augenzeuge hat geschrieben:
CaptnDelta hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Seine Anhänger werden ihn natürlich als Lügner abtun.

Der Typ *ist* schon als Luegner und Meineidsbruder verurteilt, dafuer muss er 3 Jahre in den Knast. Was soll man da "abtun"? Nachdem er bei der Anhoerung anscheinend weiter gelogen hat, koennte man da sogar noch was draufschlagen.

So läuft das bei dir? Wenn die Wahrheit nicht passt, ist es vermutlich ne Lüge und weil er schon mal gelogen hat, mögen die Gründe dafür auch ganz andere gewesen sein, glaubt man ihm nicht und packt gleich noch ein paar Jahre Knast drauf. Oh, Mann, was für eine überzeugende Gerechtigkeit.

Was hat eine nachgewiesene Luege mit "Glaube" zu tun. Warum wird eine nachgewiesene Luege zur Wahrheit in deiner Bubble? Das ist Deine Welt, nicht die "real world". Und wenn der "Glaube" nicht passt, dann werden irgendwelche Verschwoerungstheorien mit "Ungerechtigkeit" etc. zurechtgezimmert.

Du kannst dich da uebrigens auch in Bezug auf Mueller schon mal neu instruieren lassen, da musste demnaechst auch umschwenken, und das Gegenteil von dem erzaehlen, was bis jetzt die vorgegebene Linie war.

augenzeuge hat geschrieben:
CaptnDelta hat geschrieben:Allerdings, wenn Cohen "so glaubwuerdig" war, dann duerfte die Geschichte mit dem "Steele-Dossier" jetzt vom Tisch sein - da bricht fuer die Erregungsspitze in Humbug eine Welt zusammen.

Wenn du nur 1% deiner gegen den Spiegel verankerten Sicht mal bei Trump anwenden könntest, wäre das schon eine riesige Erleuchtung. [hallo] Aber wer kann schon aus seiner Haut. AZ

Die haben erst vor ein paar Tagen genau das "Steele-Dossier" wieder aufleben lassen, welchem Cohen widerspricht.
http://www.spiegel.de/plus/donald-trump ... 0162162980

Wenn's Dir um mehr gehen wuerde, als nur Deine vorgefassten Ansichten bestaetigt zu bekommen, dann haettest Du jetzt schon den Telefonhoerer in der Hand und wuerdest bei denen anrufen, was das soll. Aber wer kann schon aus seiner eigenen Haut.
Re: meiner Meinung zu Trump, da hab ich mehr als 1% Probleme (z.B. Sessions, Tom Price, etc). Dafuer muesste der Mitdiskutant allerdings ein bisserl mehr als die Talking-Points der deutschen Medien-Lemminge dazu wissen. Solche Themen kommen hier im Forum leider nicht vor. Wie auch.

-Th


PS: koenntest Du mal zumindest versuchen, das mit dem Zitieren im Forum korrekt hinzukriegen, und nicht irgendwelche Farbkleckse als Deine Beitraege 'reinzuknallen? Es verursacht mehr Zeitaufwand, dies dann wieder gerade zu biegen als darauf zu antworten wert ist.
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon CaptnDelta » 1. März 2019, 05:32

augenzeuge hat geschrieben:Die vier Verbrechen des Donald Trump (die den US-Präsidenten nicht das Amt kosten werden)
Es ist ein erschreckendes, aber auch allzu vertrautes Bild, das Michael Cohen mit diesen Vorwürfen vom mächtigsten Mann der Welt zeichnet. Es überraschte deshalb auch nicht sehr, als Cohen andeutete, dass bei der Staatsanwaltschaft in New York ein weiteres, bisher unbekanntes Verfahren anhängig ist, in das Trump verwickelt sein soll.

Das Verfahren in SDNY ist schon sehr lange bekannt. Entweder bei deinem Kaeseblaettchen moechte man sein Geschichtchen etwas aufhuebschen, oder die sind tatsaechlich so ahnungslos. Laut Occam's Rasiermesser das letztere. Die sind bei euch wirklich hoffnungslos inkompetent.
https://www.cnn.com/2018/07/31/politics ... index.html

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Da hat man anscheinend noch nicht mal die Anhoerung angeschaut, und schreibt drueber. Siehe z.B. Mark Meadows. Wie gesagt, Inkompetenz. Im Endeffekt solltest Du Dich fuer diesen "Journalismus" mitschaemen.

augenzeuge hat geschrieben:Stattdessen griffen sie Michael Cohen an. Den Mann, der Trump bedingungslos folgte. Und der deshalb alles verlor.

Cohen folgte vor allem eines: Dem Geruch von Geld.

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PS: Aus Humbug immer noch nichts zu Trudeau? Die pennen da den Schlaf der Gerechten (oder man moechte den Posterboy der linken Urbanites nicht im wahrem Licht zeigen?)
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