Der NDR-Satiriker Maxi Schafroth hat sich für seine peinliche US-Flaggen-Aktion in Nuuk entschuldigt – zu Recht, die Nummer ist komplett nach hinten losgegangen.
Im „extra 3“-Beitrag versuchte er, vor dem Kulturzentrum in Grönlands Hauptstadt die US-Flagge zu hissen – mitten in der hitzigen Trump-Grönland-Debatte. Ergebnis: massive Wut der Einheimischen, Strafanzeige, Bußgeld, scharfe Abreibung der Bürgermeisterin von Nuuk.
Gegenüber DR ruderte er zurück: Satire-Kontext vor Ort nicht erkennbar, Bedeutung der Flagge unterschätzt, „aufrichtige Entschuldigung“ ans grönländische Volk. „Der Witz hat nicht funktioniert, das tut mir leid.“
Am peinlichsten bleibt seine Aussage: In Deutschland sei man „nicht so stolz auf unsere Flagge“ und hisse sie nicht im Garten. Klassischer linkslastiger NDR-Blick! Diese Verachtung nationaler Symbole ist vor allem in grün-roten Kreisen Standard – alles Deutsche wird sofort als „rechts“, „Nazi“ oder „peinlich“ gebrandmarkt. Viele ganz normale Deutsche würden die schwarz-rot-goldene Fahne gerne und oft hissen – wenn dieses Land wieder Grund zu echtem Stolz böte und man nicht bei jedem Versuch sofort als Rechtsextremist diffamiert würde. Schafroths arroganter „wir“-Plural ist purer Hohn für alle, die genau das seit Jahren erleben.
Im Übrigen: Man kann sich nicht selbst „entschuldigen“. Man kann um Verzeihung bitten oder darum bitten, entschuldigt zu werden. Sich selbst von der Schuld freizusprechen steht niemandem zu – schon gar nicht einem, der gerade erst erwischt wurde.
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