Trump nach der Wahl zum Präsident

Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Spartacus » 4. Januar 2018, 19:20

Broder schwimmt gern als Gegenpol der Regierung geschickt durch "rechte" Gewässer, immer auf der Suche nach Leuten, die ihn in der aktuellen Stimmung hofieren und tragen.


So ein Quatsch. Broder hat Angst um "sein" Deutschland, ein Land in dem er bis vor kurzem als Jude gut leben konnte.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Sirius » 4. Januar 2018, 19:25

Spartacus hat geschrieben:
Broder schwimmt gern als Gegenpol der Regierung geschickt durch "rechte" Gewässer, immer auf der Suche nach Leuten, die ihn in der aktuellen Stimmung hofieren und tragen.


So ein Quatsch. Broder hat Angst um "sein" Deutschland, ein Land in dem er bis vor kurzem als Jude gut leben konnte.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 4. Januar 2018, 19:39

Wenn sich einer wie Broder schon bemüht den Irren Bannon zu treffen, dann am Ende scheitert, weil der noch doofer ist als gedacht, muss er das natürlich mitteilen, in der Welt, gegen Gebühr.
Broder kann man vergessen. Der bedient nur jene, die eine Bestätigung brauchen.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Volker Zottmann » 5. Januar 2018, 10:43

Was mich wundert, dass noch niemand die heutige Buchpremiere bemerkte. Ab 15:00 MEZ wird es verkauft in den USA.


Enthüllungsbuch über Trump erscheint bereits heute
Veröffentlichung vorgezogen
5. Januar 2018, 7:08 Uhr


Washington (dpa) - Das mit großer Spannung erwartete Enthüllungsbuch "Fire and Fury" über das Weiße Haus unter Donald Trump soll vier Tage früher als geplant bereits an diesem Freitag erscheinen.

Das teilte der Autor und Journalist Michael Wolff im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Der Verlag begründete den Schritt mit einer "beispiellosen" Nachfrage nach dem Buch. Es soll demnach ab 9.00 Uhr (Ortszeit US-Ostküste/15.00 Uhr MEZ) verkauft werden.

Wolff zeichnet darin auf Grundlage von sieben Monaten Recherche im Weißen Haus und angeblich 200 Interviews ein chaotisches Bild der Machtzentrale unter Trump. Auch behauptet er, Trump habe gar nicht Präsident werden wollen. Erste Auszüge aus dem Buch versetzten Washington in den vergangenen Tagen in helle Aufruhr.

Mit der vorgezogenen Veröffentlichung will sich der Verlag Henry Holt & Co offensichtlich über Trumps Begehr hinwegsetzen, das Erscheinen juristisch zu verhindern. Ein Anwalt Trumps hatte Verlag und Autor angeschrieben, das Buch dürfe weder ganz noch in Teilen erscheinen. Medienberichten zufolge wird dies unter anderem mit Vorwürfen übler Nachrede und Schmähungen begründet. Trumps Sprecherin Sarah Sanders erklärte, dies sei keine Aktion der US-Regierung, sondern komme von dem persönlichen Anwalt des 71-Jährigen.

Sanders sagte, Behauptungen, Trump habe den Wahlsieg 2016 gar nicht gewollt, seien vollkommen lächerlich. Außerdem sei es infam zu behaupten, Trump sei geistig nicht in der Lage, sein Amt auszuüben. Trump beweise jeden Tag das Gegenteil. Andernfalls wäre das Jahr 2017 nicht so erfolgreich verlaufen, erklärte die Sprecherin.

In dem Buch erhebt der frühere Trump-Vertraute Steve Bannon schwere Vorwürfe gegen Familienmitglieder des Präsidenten. Trump kritisierte Bannon deswegen scharf und sagte sich öffentlich von seinem ehemaligen Chefstrategen los.

Sanders sagte, die Betreiber der Webseite Breitbart News sollten darüber nachdenken, sich von Bannon zu trennen. Der 64-Jährige ist der Chef von Breitbart.

Laut einem Bericht der "Washington Post" distanzierte sich am Donnerstag die konservative Spenderin Rebekah Mercer von Bannon. Sie war dem Vernehmen nach seine wichtigste Geldgeberin. Die Zeitung zitierte Mercer mit den Worten, sie unterstütze Präsident Trump und seine Agenda. Ihre Familie habe schon seit vielen Monaten nicht mit Bannon gesprochen und ihn auch nicht finanziell unterstützt.

Die Familie Mercer gilt als sehr einflussreich. Sie gehörte zu den wichtigsten Finanzierern von Trumps Wahlkampf.

Bericht Washington Post über Mercer


Gruß Volker
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Volker Zottmann » 5. Januar 2018, 10:46

Trump als Präsident, der nichts weiß und nichts wissen will

"Fire and Fury" heißt es, und die ersten Auszüge haben in Washington eingeschlagen wie eine Salve Granaten. Gut 320 Seiten Häme, Spott und Geläster über den dummen, faulen Donald, der nur durch Zufall und Glück - oder Pech, wie man's sieht - Präsident geworden ist; über Trump, der nichts weiß und nichts wissen will, weil er nichts liest, nicht zuhört und sich für nichts interessiert; über den mächtigsten Mann der Welt, der abends mit einem Cheeseburger im Bett liegt - pikantes Detail: nicht im gleichen Schlafzimmer wie seine Frau Melania, die das Leben als First Lady hasst - und Hinz und Kunz mit Anrufen traktiert, in denen er sich lobt und jammert, wie gemein alle sind.

Auch Trumps Familie kommt nicht gut weg. Tochter und Kronprinzessin Ivanka? "Dumm wie ein Ziegelstein" und angeblich vom Wunsch getrieben, Papa einmal zu beerben und Amerikas erste Präsidentin zu werden. Schwiegersohn Jared Kushner? Ein arrogantes, ahnungsloses Milchgesicht, vermutlich in Geldwäsche verwickelt. Sohn Donald Jr.? Ebenfalls ein Geldwäscher und dazu so unfähig, dass er ein "verräterisches" Treffen mit einer russischen Anwältin, die belastendes Material über Trumps Wahlkampfgegnerin Hillary Clinton versprochen hatte, im 25. Stock des Trump Tower organisierte, anstatt sofort das FBI anzurufen.....

http://www.sueddeutsche.de/politik/dona ... -1.3814110

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Interessierter » 5. Januar 2018, 11:52

Zitat Sirius:
Genau so ist es. Die vom Selbsthass getriebenen Rot-Grünen mögen deshalb Broder nicht.


Es scheint, dass Rechtspopulisten ihn um so mehr mögen. [flash]

Rechtspopulismus ist doch immer höchst vorhersehbar … selbst aus Henryk M. Broders Pegida-Schmiede, der ‚Achse des Guten‘, rennen die Getreuen davon:

„Einer der Betreiber des Blogs, die Posener wegen fehlender Islamophobie gefeuert haben, der Publizist Michael Miersch, hat mitgeteilt, den Blog wegen unerträglicher Islamophobie zu verlassen.„
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 5. Januar 2018, 23:07

Das Enthüllungsbuch "Fire and Fury – Inside The Trump White House" schlägt hohe Wellen in Washington. Es birgt politischen Sprengstoff für den amtierenden US-Präsidenten. Das sind die wichtigsten Aussagen im Stern:

1. Trump wollte nie Präsident werden, er rechnete fest mit dem Sieg seiner Rivalin Hillary Clinton.
"Melania weinte - und nicht vor Freude." (Autor Michael Wolff kurz nach Trumps Wahlsieg)
Trump selbst soll nach dem Wahlsieg ausgesehen haben, als ob er einen Geist gesehen hätte.

2. "Das Treffen im Trump-Tower war Verrat, unpatriotisch und übler Scheiß." (Stephen Bannon zur Russland-Affäre)
Ex-Chefstratege Bannon greift im Buch Trump junior, Wahlkampfmanager Paul Manafort und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner scharf an. "Die drei ranghohen Herren hielten es für eine gute Idee, in einem Konferenzraum im 25. Stock des Trump Towers eine Vertreterin einer ausländischen Regierung zu treffen. Sie hätten sofort das FBI rufen sollen." (Stephen Bannon)
Der rechte Demagoge ist sich demnach sicher, dass Trumps Sohn die Russen "ins Büro seines Vaters gebracht" habe.

3. Trumps Tochter Ivanka ist - laut Buch - "strohdumm" und gilt als berechnende Karrierefrau.

4. Im Weißen Haus hat niemand etwas Positives über Trump zu sagen.
"Er las nicht. Er überflog nicht mal. Einige hielten ihn für nicht mehr als halbgebildet.“ (Wolff zitiert interne Kreise)

5. Das Weiße Haus ängstigt Trump, er schläft in getrennten Schlafzimmern, zieht sich oft allein zurück.

6. Im Schlafgemach hat Trump zwei weitere Fernseher zu dem bereits vorhandenen TV-Gerät installieren lassen. Auch ein weiteres Schloss ist an der Schlafzimmertür angebracht worden.

7. Das Personal darf keine Gegenstände des Präsidenten berühren, was vor allem für seine Zahnbürste gilt.

8. Aus Angst vergiftet zu werden, isst Trump bevorzugt McDonald’s-Fastfood.
Autor des Buches ist der bekannte US-Journalist Michael Wolff.
Er gilt als renommiert - ist aber nicht unumstritten.


https://www.welt.de/politik/article1722 ... dacht.html

Erste Rezensionen bei amazon:
https://www.amazon.de/Fire-Fury-Michael ... 1408711400

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Ari@D187 » 6. Januar 2018, 11:47

augenzeuge hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Dass Broder mit seiner Achse des Guten vermehrt Beifall von rechts bekommt, ist kein Zufall.[/b]



Broder schwimmt gern als Gegenpol der Regierung geschickt durch "rechte" Gewässer, immer auf der Suche nach Leuten, die ihn in der aktuellen Stimmung hofieren und tragen.
Dazu nutzt er feinste Polemik und fischt am rechten Rand. Er spielt mit den gegenwärtigen Problemen und das als Jude, mit Optionen, mit denen man nicht unbedingt spielen sollte. Nicht zuletzt damit hat er, der Liebling des Feuilletons, viele Freunde verloren. Nicht ohne Grund.

AZ

Ist schon recht entlarvend, wie jeder der Probleme offen ausspricht mit den üblichen Begriffen angeprangert und ausgegrenzt wird anstatt sich mit dem Gesagten auseinanderzusetzen und darauf einzugehen. Siehe z.B.:

Interessierter hat geschrieben:[...]

Seit mir vor einiger Zeit dieses " Rechtsabbiegen " aufgefallen ist, lese ich Beiträge dieses Blogs nicht mehr. Jeder nach seiner Facon.


Und so ist man auf dem einen Auge blind und das Wenige was man mit dem anderen Auge noch mitbekommt ist rosarot verfärbt.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Ari@D187 » 6. Januar 2018, 11:48

augenzeuge hat geschrieben:Das Enthüllungsbuch "Fire and Fury – Inside The Trump White House" schlägt hohe Wellen in Washington. Es birgt politischen Sprengstoff für den amtierenden US-Präsidenten. Das sind die wichtigsten Aussagen im Stern:

[...]

AZ

Das aus dem Stern Zitierte soll politischer Sprengstoff sein? Da ist wohl der Wunsch Vater des Gedanken. [flash]

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 6. Januar 2018, 13:29

Das Buch wird Trumps Präsidentschsft beenden.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 86516.html
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon AkkuGK1 » 6. Januar 2018, 17:07

ach was Trumpeldore ist ein Genie! [laugh]

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Interessierter » 8. Januar 2018, 17:28

Skandalbuch "Fire and Fury" Das Weiße Irrenhaus

Das Skandalbuch "Fire and Fury" bestärkt den Verdacht: Donald Trump ist auf dem Weg in die Demenz. Amerika muss ihn loswerden. An diesem Freitag gibt es dazu Gelegenheit.

Wir sehen eine Debatte über Kunst. Auf dem Podium eine Moderatorin und ein Künstler. Wichtiges Gespräch. Aber im Publikum ruft dauernd einer:

"Zeig uns deine Titten." "Schwanz." "Schwanz." "Schwanzlutscher." Wer den Film "The Square" gesehen hat, erinnert sich an die Szene. Die Leute sind irritiert. Aber der Mann leidet am Tourette-Syndrom. Er kann nicht anders. Und weil wir im liberalen Schweden sind, beschließen alle, einfach weiterzumachen.

Seine Leute fürchten und verachten ihn

Im Umgang mit Donald Trump verhält sich die ganze Welt so wie diese toleranten Schweden: Alle machen weiter, als wäre nichts. Dabei ist kaum noch zu leugnen, was seit Langem befürchtet wurde: Donald Trump ist krank. Auf dem Weg in die Demenz. So wie sein Vater vor ihm. "Fire and Fury", das Skandalbuch des US-Journalisten Michael Wolff, unterstützt jetzt die Theorie, die auch von amerikanischen Psychiatern schon vorgebracht wurde. Toleranz wäre hier fehl am Platz.

Der Tourette-Kranke aus dem Film war harmlos. Donald Trump dagegen ist ein sehr gefährlicher Mann.

Michael Wolff beschreibt in seinem Buch das Weiße Haus unter Trump als Hof eines Renaissancefürsten - oder als Räuberhöhle. Da ist jeder stets auf seinen Vorteil bedacht, immer auf der Hut, durchdrungen von Misstrauen, beherrscht von Angst, umgeben von Intrige und Missgunst.

Eine Bande von Komplizen, die einem Anführer folgen, den jeder von ihnen ebenso fürchtet wie verachtet und den sie alle in Wahrheit für unfähig halten, sein Amt auszuüben.

"Irgendwie hatte er das Rennen um die Präsidentschaft gewonnen, aber sein Gehirn schien unfähig, den grundlegenden Anforderungen seiner neuen Arbeit gerecht zu werden. Er konnte weder planen noch organisieren, er konnte sich weder auf eine Sache konzentrieren noch sich danach einer anderen zuwenden; er war noch nie fähig gewesen, sein Verhalten den jeweils anliegenden Zielen anzupassen. Ganz grundsätzlich konnte er nicht Ursache und Wirkung miteinander in Verbindung bringen."

Das einprägsamste Bild stammt aus einem Bericht der "New York Times", den Wolff aufgreift. Da wurde Trump schon in den ersten Wochen seiner Präsidentschaft als alter Mann im Bademantel beschrieben, der nachts orientierungslos durchs Weiße Haus streift. Wolff zitiert die Mail eines Regierungsmitglieds, in der Trump und seine Entourage so beschrieben werden: "Ein Idiot umgeben von Clowns."

Im Weißen Haus regieren jetzt also Verbrecher oder Witzfiguren oder beides.


Wie um alle schrecklichen Verdächtigungen zu bestätigen, gab sich der Präsident wieder mal per Twitter selbst den Rest:

"In meinem Leben haben mich stets meine beiden stärksten Eigenschaften ausgezeichnet: meine mentale Stabilität und die Tatsache, dass ich richtig schlau bin. ... Ich habe mich vom SEHR erfolgreichen Geschäftsmann zum Top-TV-Star zum Präsidenten der USA (im ersten Anlauf) entwickelt. Ich denke, das zeigt nicht nur, dass ich clever bin, sondern ein Genie. Und ein mental gefestigtes Genie obendrein."

[bloed] [raus]

Nehmt ihm den Führerschein weg

Wenn Donald Trump nur der Opa von nebenan wäre, würde man sagen: Seid nett zu ihm, aber nehmt ihm den Führerschein weg. Dieser Mann aber ist der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er hat den Finger am sprichwörtlichen Atomknopf.

In den USA melden sich darum jetzt immer mehr Psychiater zu Wort, die Trump verheerende Ferndiagnosen ausstellen: Die kognitiven Fähigkeiten des Präsidenten verschlechterten sich, Trump zeige die Symptome beginnender Demenz. Ein Wort geht um: Alzheimer. Schon Trumps Vater hatte diese Krankheit.

Das Mindeste sei: der Präsident müsse sich einer neuropsychiatrischen Untersuchung stellen. Der mächtigste Mann der Welt zum Idiotentest?

Warum nicht? In dieser Woche besteht dazu Gelegenheit. Am Freitag, den 12. Januar, begibt sich der Präsident ins Walter-Reed-Militärkrankenhaus, um seinen regelmäßigen Gesundheits-Check zu absolvieren. Die behandelnden Ärzte sollten darauf bestehen, nicht nur seinen Puls zu messen - sondern seine geistigen Fähigkeiten. Die Amerikaner sollten ihn loswerden. Und wenn sie das nicht schaffen, dann sollte der Rest der Welt damit anfangen, ihn zu boykottieren. Denn wer ist verrückter: Der Verrückte - oder die anderen, die ihn gewähren lassen?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/f ... 86716.html
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 8. Januar 2018, 19:33

Interessierter hat geschrieben:Die Amerikaner sollten ihn loswerden.


Wir nehmen ihn auch gern auf... [grin]

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Kumpel » 8. Januar 2018, 19:37

augenzeuge hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Die Amerikaner sollten ihn loswerden.


Wir nehmen ihn auch gern auf... [grin]

AZ


Lieber nicht , der kapert die AfD und wird Kanzler.
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon SkinnyTrucky » 8. Januar 2018, 20:08

Auf jeden Fall sorgt dieser steinreiche Blondschopf für jede Menge Stoff für Drehbücher für Blödelfilme....ich bin mal gespannt, wann es die ersten zu sehen gibt....


groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Spartacus » 9. Januar 2018, 18:43

steinreiche Blondschopf


Ich bin mir nicht einmal sicher, ob er wirklich reich ist. [flash]

Was er ist?

Auf alle Fälle ein Blender und solche haben schon oft Milliarden zusammen geraubt und hatten in Wirklichkeit keinen müden Dollar.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Interessierter » 10. Januar 2018, 08:10

Steve Bannons Absturz - Geopfert, um zu überleben

Es ist ein Beben in Washington: Der US-Präsident und seine Verbündeten verbannen Steve Bannon, um Macht zu demonstrieren - und Angst unter den Aufmüpfigen zu verbreiten.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/s ... 87036.html
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Interessierter » 12. Januar 2018, 10:32

Trump will keine Einwanderer mehr aus "Dreckslöchern"

Bei einer Unterredung über ein neues Einwanderungsgesetz äußert sich US-Präsident Trump verächtlich über Menschen aus Haiti und weiteren Staaten. Abgeordnete beider Lager sind entsetzt.


US-Präsident Donald Trump hat sich laut der "Washington Post" bei einer Besprechung mit mehreren Senatoren über ein neues Immigrationsgesetz verächtlich über Einwanderer aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Staaten geäußert. "Warum kommen all diese Leute aus Dreckslöchern zu uns?", sagte Trump demnach nach Angaben von Insidern ("Why are we having all these people from shithole countries come here?").

Der US-Präsident schlug dann vor, dass die USA mehr Menschen aus Ländern wie Norwegen aufnehmen sollten.

Bei dem Gespräch über ein neues Migrationsgesetz machte Trump dem Bericht zufolge auch klar, dass er vor allem Menschen aus Haiti nicht im Lande haben wolle. "Warum brauchen wir noch mehr Haitianer?", sagte Trump demnach.

Die anwesenden Senatoren reagierten der Zeitung zufolge bestürzt auf die Äußerungen des Präsidenten.

http://www.tagesspiegel.de/politik/us-p ... 39742.html

Was kann dieser Vollpfosten sich eigentlich noch erlauben? Mit solchen Sprüchen könnte er auch bei AFD und Pegida punkten [bloed]
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon steffen52 » 12. Januar 2018, 15:35

Interessierter hat geschrieben:
Was kann dieser Vollpfosten sich eigentlich noch erlauben? Mit solchen Sprüchen könnte er auch bei AFD und Pegida punkten [bloed]

Über andere User aufregen, zwecks Hetze und so. Aber selber!!! [frown]
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon AkkuGK1 » 12. Januar 2018, 15:51

was ist denn daran Hetze? Ist doch so!
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon steffen52 » 12. Januar 2018, 16:44

AkkuGK1 hat geschrieben:was ist denn daran Hetze? Ist doch so!

Der Verfasser wird sich natürlich über Deine Ansicht freuen! [hallo] Wo er mich angegriffen hat, da kam nix von Dir. Danke, Akku! [knuddel]
Gruß steffen52
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2018, 17:43

AkkuGK1 hat geschrieben:was ist denn daran Hetze? Ist doch so!


Ich denke, das weiß der Steffen52 auch. [blush]

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon AkkuGK1 » 12. Januar 2018, 18:03

Steffen - ich kann nicht alles sehen - ich stehe zu meiner Meinung und auch mit dem Interessierten hatte ich schon die eine oder andere Auseinandersetzung und in anderen Themen stehen wir auf der selben Seite. Genau wie bei dir.
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Sirius » 12. Januar 2018, 20:33

steffen52 hat geschrieben:Über andere User aufregen, zwecks Hetze und so. Aber selber!!! [frown]
Gruß steffen52

Steffen52, daran siehst Du, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Worum geht es eigentlich. Trump hat diverse Staaten als "Dreckslöcher-Staaten" bezeichnet. Man kann die Ausdrucksweise ankreiden, aber nicht unbedingt den Inhalt. Denn die Staaten die gemeint sind, bekommen nichts auf die Reihe. In Tunesien randalieren die Nachwuchs-Terroristen schon wieder, wie man heute nachlesen kann:
https://www.welt.de/politik/ausland/art ... orden.html

Randalieren, Unmengen an Kinder in die Welt setzen und Terroristen exportieren - dafür stehen viele dieser Staaten. Etwas sinnvolles machen, eine Industrie aufbauen - dazu sind diese Staaten bzw. die Bevölkerung dort unfähig. Das Trump bzw. die USA niemanden aus diesen Staaten einreisen lassen wollen, ist ihr gutes Recht. Wer will schon Kriminelle oder Fanatiker als Einwanderer? Wohin das führt, sieht man ja in Belgien und Frankreich mit Brüsseler und Pariser Stadtteilen, die zu Terroristen- und Kriminalitätsbrutstätten verkommen sind.
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 12. Januar 2018, 22:49

Sirius hat geschrieben:Steffen52, daran siehst Du, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Worum geht es eigentlich. Trump hat diverse Staaten als "Dreckslöcher-Staaten" bezeichnet. Man kann die Ausdrucksweise ankreiden, aber nicht unbedingt den Inhalt.


Na ich weiß nicht. Ich habe heute mal in die US Presse geschaut, das ist man sich weitgehend einig, dass das billigster Rassismus ist. Messen die alle mit zweierlei Maß?
Und wenn es um Haiti geht, die wurden arg gebeutelt. Nee, mit dieser Argumentation ist Trump als Präsident nicht tragbar.

Am Beispiel Marokko sieht man auch, dass es Unsinn ist. Die Menschen dort haben mit jenen in den französischen Ghettos kaum etwas gemein.

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Sirius » 12. Januar 2018, 23:37

augenzeuge hat geschrieben:Am Beispiel Marokko sieht man auch, dass es Unsinn ist. Die Menschen dort haben mit jenen in den französischen Ghettos kaum etwas gemein.

AZ

Diejenigen in den berüchtigten französischen, belgischen, schwedischen Stadtteilen kommen nun mal zu einem großen Teil aus Nordafrika und dem Nahen Osten. Dabei sind die Einwohner dieser Stadtteile Rassisten, indem sie Juden in Malmö, Paris, Brüssel und vielen anderen Städten angreifen und vertreiben. Einfach mal die Dokumentation von Broder anschauen - manche hier haben diese Dokumentation gesehen. Es ist das Recht eines jeden Staates Einwanderung aus "failed states" zu unterbinden, um nicht die Probleme von dort zu importieren. Die Diskussion um Trumps Ausdrucksweise ist doch nur ein Nebenkriegsschauplatz und Ablenkung von den durch Einwanderung verursachten Problemen.

Aber wie schrieb SCORN so treffend, was man auch auf manche Journalisten von US-Zeitungen anwenden kann:

Das selbstherrliche herum Philosophieren und kritisieren hier aus dem sicheren Europa über einen Alltag, den man sich nicht in den grässlichsten Alpträumen ausmalen könnte, ist weder intellektuell noch besonders schlau, sondern einfach nur oberflächlich und herablassend!

SCORN hat geschrieben:
Das selbstherrliche herum Philosophieren und kritisieren hier aus dem sicheren Europa über einen Alltag, den man sich nicht in den grässlichsten Alpträumen ausmalen könnte, ist weder intellektuell noch besonders schlau, sondern einfach nur oberflächlich und herablassend! Nicht das liberale Waffenrecht ist Schuld an den Toten, das es so gar nicht gibt da jeder Bundesstaat sein eigenes hat, von weitaus restriktiver als in Deutschland (New York) bis zum offenen tragen der Waffen (Texas), sondern gewaltige soziale und gesellschaftliche Probleme!

Dass es in vielen Städten in den Staaten eben nicht so beschaulich zugeht wie in der Münchner Einkaufspassage bei Gucci, will man dabei oft kaum zugeben, denn das schmälerte ja die allseits beliebten Amerikakritik derer, die zwar gerne viel darüber schwadronieren aber auch ebenso keine Ahnung von der Realität haben. Riesige Gangs, wie Mara Salvatrucha , eine sich mit der Bande “18” im Krieg befindende Gang sind alleine verantwortlich für tausende Tote! Gegen beide wirken unsere Hells Angels nur wie ein Haufen ungezogener Lausebengel. Bloods, Crips und andere paramilitärische strukturierte Verbrecherbanden spielen sich da keine harmlosen Streiche, sondern liefern sich richtige Kriege mit Vollautomaten, Sprengstoff und Terrorakten, die kein pseudocooler Gangsterfilm auch nur ansatzweise realistisch darstellen kann.

Die Ghettos dort sind keine Sammelbecken von Hiphoppern, die den ganzen Tag nur grillen, kiffen, coole Sprüche ablassen und die hippsten Klamotten tragen, das Ghetto ist ein mehrere Quadratmeilen großer Mix aus Abfall, Bruchbuden, ein Kriegsgebiet, Drogenumschlagplatz, Bordell und Friedhof.
Wer dort geboren wird, hat oft selten eine große Wahl was die Zukunft betrifft: Man lebt in der Gang und wird in der Regel nicht älter als 25, weil man an einer Kugel oder an einer Überdosis stirbt.
Vorbilder gibt es keine wirklichen, der Traum vieler Kinder ist, ein erfolgreicher Dealer zu werden oder möglichst viele Mitglieder der feindlichen Gangs zu töten, bevor es einen selbst erwischt – hier wird nicht über Unisextoiletten oder gendergerechte Ausdrücke debattiert, hier wird man erschossen, weil das Shirt die falsche Farbe hatte oder weil man einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort war.

Eine Polizei, die dieser Situation seit Jahrzehnten ausgesetzt ist, wird nicht lange überlegen oder debattieren, wenn jemand in einer dunklen Seitengasse, trotz der Aufforderung die Hände zu heben, nach hinten an den Hosenbund fasst – ob die verdächtige Person da ein Päckchen Tempos oder eine Mac-10 rausholen wollte, sieht man dann, wenn die Spurensicherung kommt, denn wer zuerst zieht, lebt am längsten.
Da überwiegend Schwarze und Latinos in Bandenkriege verwickelt sind, ist es auch keine große Überraschung, dass es unter diesen Ethnien die meisten Toten gibt – was auch den Tod durch eine Polizeikugel beinhaltet.
Das ist kein Rassismus, sondern eine schlichte demographisch bedingte Gegebenheit, vor diesem Hintergrund sind auch die Berichte über Polizeigewalt dort zu sehen.


Last but not least, die Gangs nutzen illegale Schußwaffen, denn eine vollautomatische AK47 ist in den Staaten ebenso verboten wie hier!

Aber das alles interessiert dich HPA und den Desinteressierten Waffenhasser natürlich nicht im geringsten!

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon SCORN » 13. Januar 2018, 04:06

Sirius hat geschrieben: Worum geht es eigentlich. Trump hat diverse Staaten als "Dreckslöcher-Staaten" bezeichnet. Man kann die Ausdrucksweise ankreiden, aber nicht unbedingt den Inhalt. Denn die Staaten die gemeint sind, bekommen nichts auf die Reihe. In Tunesien randalieren die Nachwuchs-Terroristen schon wieder, wie man heute nachlesen kann:


Absolute Zustimmung Sirius! Wobei Anzumerken ist das man Tunesien in unseren Medien meistens als ein Land darstellt in welchem der "Arabische Frühling" nur Erfolg brachte! Wenn man sich das Desaster rund herum anschaut dann ist in Tunesien tatsächlich noch am wenigsten chaotisch! Schlimm genug!

Trump drückt sich oft ungeschickt aus, aber hat ebenso oft einfach Recht! Dass das in den Augen unserer Politiker und Medien nur Unwillen hervorruft, ist erklärlich! Kann doch nach wie vor jeder, aber auch jeder ohne Papiere einreisen und "Asyl" quäken! Behauptet er dann noch er sei minderjährig, eröffnet sich das rundum Sorglospacket!

Europa kann froh sein das Haiti auf der anderen Seite des Atlantiks liegt und die Schlauchboote der Schlepperindustrie die Atlantik Passage nicht wagen und daher bisher als Geschäftsgebiet eher unattraktiv ist! Die Europäer könnten doch aber zwischen Matthew Town und Port-du-Paix einen Shuttle Service aufbauen, damit die Haitianer auch die Chance bekommen gefahrlos nach Europa, vorzugsweise Deutschland transferiert zu werden! Trump wird’s freuen und "wir schaffen das"! Warum die Gutmenschen von Seawatch, Pro-Asyl und Co, noch nicht auf den Trichter gekommen sind, wundert mich ehrlich gesagt etwas! Was nicht ist, kann ja noch werden!

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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon Kumpel » 13. Januar 2018, 08:42

SCORN hat geschrieben:Trump drückt sich oft ungeschickt aus,................


Na klar doch , wers glaubt.
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 13. Januar 2018, 10:39

Sirius hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Am Beispiel Marokko sieht man auch, dass es Unsinn ist. Die Menschen dort haben mit jenen in den französischen Ghettos kaum etwas gemein.

AZ

Diejenigen in den berüchtigten französischen, belgischen, schwedischen Stadtteilen kommen nun mal zu einem großen Teil aus Nordafrika und dem Nahen Osten.


Und weil sie von dort kommen können wir ein pauschales Urteil über die dortigen Menschen treffen? Vielleicht so wie es die Russen 1945 über die Deutschen taten?
Weißt du, wie die Leute dort über jene in F und B reden? Etwas mehr hätte ich von dir erwartet. Von Scorn mit seiner Ländererfahrung ebenfalls.

AZ
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Re: Trump nach der Wahl zum Präsident

Beitragvon augenzeuge » 13. Januar 2018, 11:00

SCORN hat geschrieben:Trump drückt sich oft ungeschickt aus, aber hat ebenso oft einfach Recht!
SCORN


Ich bin erschüttert. Gerade du, der eine solide Ausbildung bezüglich "Staats-Sicherheit" in der DDR genoss, der umfangreiche Beziehungen in die Welt hat, der meint heute: "Trump hat fast immer recht"?? Deine Äußerungen zu Haiti kann ich nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen.

Mittlerweile glaubt das nicht mal die Mehrheit jener Amerikaner, die ihn gewählt haben. Er war das kleinere Übel, was ich verstehen kann. Aber nicht zu erkennen, wohin dieser Mann die Politik führt, nicht zu erkennen, wie dumm er wirklich ist, dass begreife ich bei gebildeten Menschen absolut nicht.

Mensch Scorn, sorry, wenn es offener wird, wo ist denn deine politische Überzeugung geblieben, ich erinnere mich gern an unsere Dispute über Stasiverbrechen im alten Forum, dass du mit Sirius, der ein höflicher Kerl ist, bei dem du gern dokumentierst ( er macht das ebenso gern, dass er eine Seite von dir zitiert, obwohl 2 Sätze reichen würden) , in einigen Themen enger als eng übereinstimmst, aber bei anderen Diskussion um Stasi und Co vor ihm unsichtbar bist? Obwohl du mit Sicherheit deutliche Worte sagen könntest. Nein, ich will nicht ablenken, mir fällt das nur sehr deutlich auf.

Trump kann man sehen wie man will, wenn man allerdings sein Verhalten als Pres. beurteilt, was muss man da "genommen" haben, um das als "korrekt" als "fast immer richtig" (nein, alles war nicht falsch) zu bezeichnen? Das kann ich nicht begreifen.

AZ
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