Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Der deutsche Rüstungsexport
vom Kaiserreich bis Heute...

Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon augenzeuge » 11. September 2012, 21:38

Alfred hat geschrieben:
Warum war es schlimm, dass auch die DDR Waffen exportierte ?


Alfred, ich kann nicht ständig über den Frieden reden oder schreiben und dann sorge ich dafür, dass man sich bekriegen kann. Diese Waffenexporte dienten nicht der Verteidigung der DDR. Und wenn ich in Kriegsgebiete (Iran, Irak) gleichzeitig liefere, dann widerspricht das den propagandistischen Zielen der DDR.
AZ
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Alfred » 11. September 2012, 21:47

Alles klar. Die DDR durfte nichts.

Alle Staaten der Welt durften , nur die DDR nicht.

Iran und Irak war bekannt, das die DDR an beide Staaten lieferte.

Im entsprechenden Buch kannst du nachlesen, dass die BRD identisch handelte. Siehe meine Textpassage zu BEGINN.

Man sollte nicht vergessen, dass die DDR ja nur wenig lieferte. Viele Lieferwünsche wurden durch die DDR abgelehnt. Wer mag diese erfüllt haben`?

Wird nicht noch heute die BRD am Hindukusch verteidigt ...
Schade das Nostalgiker gesperrt wurde ..... Meine Texte dürfen nur mit meiner schriftlichen Genehmigung weitere Verwendung finden
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Volker Zottmann » 11. September 2012, 21:49

augenzeuge hat geschrieben:
Alfred hat geschrieben:
Warum war es schlimm, dass auch die DDR Waffen exportierte ?


Alfred, ich kann nicht ständig über den Frieden reden oder schreiben und dann sorge ich dafür, dass man sich bekriegen kann. Diese Waffenexporte dienten nicht der Verteidigung der DDR. Und wenn ich in Kriegsgebiete (Iran, Irak) gleichzeitig liefere, dann widerspricht das den propagandistischen Zielen der DDR.
AZ


Ich denke AZ, dass Alfred das weiß, nur es zuzugeben fällt sicher schwer.
Dass auch die DDR mit Waffen handelte, hat wohl fast jeder vermutet. Doch als Kavelsdorf den Einblick eröffnete, war das Entsetzen groß. Nicht mal wegen der Waffen dort, sondern eher wegen der Lügerei des ganzen Apparates. Friedensstifter zu sein heucheln und Kriege befeuern...

Gruß Volker
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon SkinnyTrucky » 11. September 2012, 21:58

Alfred hat geschrieben:Alle Staaten der Welt durften , nur die DDR nicht.


Alfred, im Moment geht es doch nur darum das die DDR sich anders vortat als wie sie dann handelte....aber im Grunde sollten wir mal froh drum sein, denn der Gewinn aus diesen Geschäften kam sicher allen Menschen in der DDR zugute, denn im Sozialismus teilt man gerecht auf....

....man stell sich das nur mal vor, die DDR wäre ohne diesen Zuverdienst viel früher am Stock gegangen.... [shocked]

groetjes uit Arluno

Mara
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon SCORN » 12. September 2012, 04:56

SkinnyTrucky hat geschrieben:
Scorn, Irak und Iran waren also befreundete Staaten der DDR, wo die DDR jeweils für Befreiungsbewegungen in dem Land die Waffen lieferte....aha....danke, ich wusste es nicht....



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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon SCORN » 12. September 2012, 05:15

augenzeuge hat geschrieben:Alfred, ich kann nicht ständig über den Frieden reden oder schreiben und dann sorge ich dafür, dass man sich bekriegen kann. Diese Waffenexporte dienten nicht der Verteidigung der DDR. Und wenn ich in Kriegsgebiete (Iran, Irak) gleichzeitig liefere, dann widerspricht das den propagandistischen Zielen der DDR.
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ich hätte gerne gewusst welche Waffen wärend des Krieges Iran-Irak ganz konkret in den Iran geliefert wurden!

AZ, die DDR hat die nach ihrere Sicht verbündeten Staaten und Organisationen mit Waffen unterstützt! Richtig! Dass ausschlieslich DDR Waffen dafür sorgten dass man sich "bekriegen" konnte ist falsch! Der prozentuale Anteil dieser Waffen in Kriegsgebieten dürfte sehr niedrig gewesen sein! Andere waren da nicht so zimperlich! Da wurde lautstark von Freiheit und Demokratie geredet und gleichzeitig die schlimmsten Folter Regime und Diktaturen aufgerüstet! Die Doppelmoral welche hier ganz öffentlich zelibriert wird ist doch sehr bezeinend!

Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern dass von Seiten der DDR Propaganda jemals behauptet wurde dass man keine Waffen exportiert! Vielleicht können die "Verlinkungskönige" hier im Forum ja mal einen entsprechenden Link setzen aus dem dies hervorgeht! Danke!

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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Edelknabe » 12. September 2012, 07:03

Weiter für den Schüler. Also Jungen und Mädels, wenn ihr jetzt aufmerksam mitgelesen habt hatte also diese DDR damals gar kein Geheimnis daraus gemacht, das man befreundete Länder oder besser ausgedrückt Befreiungsbewegungen in diesen Ländern unterstützte. Natürlich sagte man nicht offiziell "Die Lieferung besteht aus 100 Schützenpanzern des Typ soundso sondern schrieb einfach Schulhefte in die Zeitung." Das klang auch besser, bißchen friedlicher denn man war ja ein friedliebender Staat.

Soll wieder heißen, wenn man heute empört und entrüstet tut über deren Waffengeschäfte damals ist das somit pure Heuchelei der Leutchen, die da der alten DDR noch nachträglich was an die Jacke heften möchten. Denn der damalige Gegner im Gesellschaftssystem des Kapitalismus schlief ja nicht, im Gegenteil, der war sogar sehr rege und wach und lieferte an seine Contras und Freunde Waffen und das nicht zu knapp.Da hatte man komischerweise keine Skrupel, nahm es auch mit der Moral nicht so genau. Denn sein Ziel und das weltweit war die Beseitigung des Sozialismus und dazu war ihm jedes Mittel recht, sogar bis hin zum Mord.

Was schließt ihr also draus"Sozialismus ohne Waffen...schlecht weil dadurch schwach, nicht lebensfähig"
"Sozialismus mit Waffen...besser bis gut weil dadurch stark, lebenfähig"

Rainer-Maria und allen eine guten Tag ins Forum
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Interessierter » 12. September 2012, 08:08

Hier einmal ein kurzes Video mit der Aussage des Autors, dessen Buch Alfred eingangs erwähnte:

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/v ... 967f4.html

[hallo]
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon SkinnyTrucky » 12. September 2012, 09:04

SCORN hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben:
Scorn, Irak und Iran waren also befreundete Staaten der DDR, wo die DDR jeweils für Befreiungsbewegungen in dem Land die Waffen lieferte....aha....danke, ich wusste es nicht....



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Ach, so darf ich das nicht sehen....aber dann sag doch auch bitte dabei, wie man dies sehen soll....
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon vs1400 » 12. September 2012, 09:54

SCORN hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Alfred, ich kann nicht ständig über den Frieden reden oder schreiben und dann sorge ich dafür, dass man sich bekriegen kann. Diese Waffenexporte dienten nicht der Verteidigung der DDR. Und wenn ich in Kriegsgebiete (Iran, Irak) gleichzeitig liefere, dann widerspricht das den propagandistischen Zielen der DDR.
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ich hätte gerne gewusst welche Waffen wärend des Krieges Iran-Irak ganz konkret in den Iran geliefert wurden!

AZ, die DDR hat die nach ihrere Sicht verbündeten Staaten und Organisationen mit Waffen unterstützt! Richtig! Dass ausschlieslich DDR Waffen dafür sorgten dass man sich "bekriegen" konnte ist falsch! Der prozentuale Anteil dieser Waffen in Kriegsgebieten dürfte sehr niedrig gewesen sein! Andere waren da nicht so zimperlich! Da wurde lautstark von Freiheit und Demokratie geredet und gleichzeitig die schlimmsten Folter Regime und Diktaturen aufgerüstet! Die Doppelmoral welche hier ganz öffentlich zelibriert wird ist doch sehr bezeinend!

Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern dass von Seiten der DDR Propaganda jemals behauptet wurde dass man keine Waffen exportiert! Vielleicht können die "Verlinkungskönige" hier im Forum ja mal einen entsprechenden Link setzen aus dem dies hervorgeht! Danke!

SCORN


hi SCORN,

ich kann mich zb. nicht erinnern von ak47 + munition oder rpg7 gelesen oder gehört zu haben.
erfahren hab ich nur, zumindest erinnere ich mich nur daran, über massige lieferungen von w50 lkw und die w50 mit nach rechts hängendem fahrerhaus blieben in der ddr, sehr zum ärgernis der damaligen kraftfahrer.
aufgewachsen bin ich mit kleine weiße friedenstaube und nie wieder krieg, ist das nicht irgendwie widersprüchlich?

gruß vs
vs1400
 

Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Janko » 12. September 2012, 10:28

vs1400.........aufgewachsen bin ich mit kleine weiße friedenstaube und nie wieder krieg, ist das nicht irgendwie widersprüchlich?


Na da bist duch doch ganz behütet aufgewachsen. War ein sehr hoher Anspruch und wurde 40 Jahre ohne Krieg auch durchgehalten. Den ersten Halbsatz findest du heut eben nicht mehr so plakatiert und das kann auch nicht sein wenn man in kriegerischen Handlungen verwickelt ist.
Deine vemeintliche Widersprüchlichkeit ergibt sich einfach daraus, daß man die Welt so sehen sollte wie sie ist (war) und nicht wie der "kleine Moritz" sie gerne hätte. Zwei hochaufgerüstete Lager standen sich gegenüber und in der DDR sollte die "Wasserspritzpistolenproduktion" erhöht werden ?
Wenn ich was verstehen will, ich schreib da mal extra will, sollte man sich schon umfassend informieren. Ob man das dann auch begreift, sei mal dahingestellt.
Janko
 
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Volker Zottmann » 12. September 2012, 11:42

vs1400s Denkanstöße sind mir da aber die sympathischeren!
Janko, du bist eben so alt wie ich. Falls Du Dich noch an die 50er Jahre bewusst erinnern kannst:
Es gab damals keinerlei Kinderspielzeug, um Krieg zu spielen.
Es gab in der Schule nicht nur das Friedenstaubenlied zu lernen, nein, wir wurden anfangs schon ziemlich pazifistisch erzogen.

Gern hätte ich mal, wie mein in Kanada lebender Cousin einen Zündplätzchentrommelrevolver gehabt. Wäre ein Klacks gewesen, den in ein Paket zu packen... Doch nicht nur mein Onkel, nein auch mein Vater waren strikt dagegen. Sie waren da absolut konform mit der DDR-Erziehung.

Mit dem Mauerbau kamen aber auch Kriegsspielzeuge in die Geschäfte. Die DDR grenzte sich ab, aber ihren Kindern wurde nun das Schießen schmackhaft gemacht. Es gab Papierstreifenknallpistolen und Wasserpistolen, Säbel und bald Panzer.
Und als die blaue Margot an die Reihe kam, musste mein Sohn gar in ein Wehrlager. Zu ihrem Leidwesen wurde 1960 die einzige Kadettenanstalt in Naumburg geschlossen. Hintergrund dürften einige Selbstmorde gewesen sein.

Innerhalb einer Generation sollte alles pazifistische Friedensgeplänkel mit Waffengewalt durchgesetzt werden.
Interessant waren die Verbiegungen, die unsere Staatsbürgerkundelehrer durchmachen mussten, so sie ihren gut bezahlten Job behalten wollten. Das begann bei anfänglich verbotenen Blue Jeans und endete bei Offizierswerbung ab 5. Klasse.

Dass die DDR auch beim Waffenhandel ihr eigene Ideologie über den Haufen warf, ist so eigentlich logisch.

Gruß Volker
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Edelknabe » 12. September 2012, 16:57

Nun lasst doch mal die Kirche im DDR-Dorf. Ich kann mich doch heute nicht hinstellen und meinen"War alles so friedlich damals wo ich Kind, Jugendlicher und älter war wenn da nicht wie hier schon richtig geschrieben zwei Systeme vollaufmunitioniert gegenüberstanden deren größtes Problem es war, rechtzeitig zu erkennen, was nun der Andere gerade in der nächsten Woche vorhat?"

Und dazu bemühten beide Lager alles was so mit Geheimdienst, Spione, Kundschafter, Verräter und sonstigem zusammenhing. Denn diese aufgeheizte politische Phase hieß einmal eine ganze Zeitlang die Zeit des Kalten Krieges. Da schenkte eine Seite der anderen nichts und umgekehrt. "Entrüstet", über was war denn der DDR Bürger entrüstet wo er da was von Waffenversandlagern gelesen hatte nach 1990, so ein herrlicher Quatsch?

Mensch das hätte er sich doch denken können denn so blöd war er doch nicht der Ossi das er nicht wusste, das eben die Befreiungsbewegungen mit sozialistischem Einschlag in X Ländern auf unserem schönen Kontinent ihre Gegner nicht gerade mit Füllfederhaltern oder Staatsbürgerkundebüchern made in DDR bekämpften.

Eine Seite darf so der damalige ach so demokratische Westen mit seiner Nato um seine ureigensten Machtinteressen weltweit durchzusetzen und die andere Seite mit dem Warschauer Pakt durfte komischerweise nicht...mit Waffen handeln? Also Leute, das ist wie wenn mich ständig einer ohrfeigt und ich stehe da und lasse doch den Schläger gewähren.? Und der schlägt und schlägt und schlägt....?

Bißchen schwach was, bißchen dümmlich was, so saublöd zu sein, also bei aller Liebe zur Moral und zum Humanismus, das konnte man selbst von einem sozialistischen Lager nicht verlangen, auch wenn da gebetsmühlenartig den Kindern was vom Frieden erzählt wurde...um sie wohl eben nicht zu ängstigen, wie es wirklich zwischen den verfeindeten Lagern damals aussah.Denn man muss Kindern eben nicht alles erzählen und erwachsen werden sie schneller als man denkt.

Rainer-Maria alles Heuchler die sich da heute hinstellen und mit dem Finger auf die kleine DDR zeigen, auch hier im Forum. Auch wenn ich mich damit unbeliebt mache aber es ist so.
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Wosch » 12. September 2012, 17:39

Edelknabe hat geschrieben:
Rainer-Maria alles Heuchler die sich da heute hinstellen und mit dem Finger auf die kleine DDR zeigen, auch hier im Forum. Auch wenn ich mich damit unbeliebt mache aber es ist so.



Wie sagte ich doch schon mal so schön an anderer Stelle: "Bla-Bla-Bla-Bla"!!
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon SCORN » 12. September 2012, 17:50

SkinnyTrucky hat geschrieben:
SCORN hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben:
Scorn, Irak und Iran waren also befreundete Staaten der DDR, wo die DDR jeweils für Befreiungsbewegungen in dem Land die Waffen lieferte....aha....danke, ich wusste es nicht....



verdrehe nicht meine Beiträge!


Ach, so darf ich das nicht sehen....aber dann sag doch auch bitte dabei, wie man dies sehen soll....


der Irak wurde durchaus als Verbündeter gesehen, was die Iraner für Waffen bekommen haben konnte mir noch keiner sagen!
Ich schrieb von befreundeten Staaten und Befreiungsbewegungen und nicht für Befreiungsbewegungen im Irak und Iran! Lies die Beiträge richtig bevor du antwortest!
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Edelknabe » 12. September 2012, 17:58

Wenn du nichts zu stänkern hättest Wolfgang wäre es wahrscheinlich um deine Gesundheit schlecht bestellt. Der Rainer gönnt dir aber die Blabla Texte, sie sind kurz, aussagelos, gehen somit einfacher unter.

Rainer-Maria auch mal nur kurz textend
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon SCORN » 12. September 2012, 18:00

vs1400 hat geschrieben:
hi SCORN,

ich kann mich zb. nicht erinnern von ak47 + munition oder rpg7 gelesen oder gehört zu haben.


wurde aber darüber berichtet, natürlich nicht in Vorschullehrbüchern sondern z.b.: in "Poseidon", "Visier", "AR" und "Volksarmee"

vs1400 hat geschrieben:
aufgewachsen bin ich mit kleine weiße friedenstaube und nie wieder krieg, ist das nicht irgendwie widersprüchlich?

gruß vs


Hallo VS,
dir ist bestimmt dieses Gedicht aus dem Literaturunterricht entfallen:

Wilhelm Busch

"Ganz unverhofft auf einem Hügel
sind sich begegnet Fuchs und Igel.
Halt! rief der Fuchs, du Bösewicht!
Kennst du des Königs Order nicht!
Ist nicht der Friede längst verkündigt,
Und weißt du nicht, daß jeder sündigt,
der immer noch gerüstet geht!
Im Namen seiner Majestät,
komm her und übergib dein Fell!
Der Igel sprach: Nur nicht so schnell,
nur nicht so schnell!
Laß dir erst deine Zähne brechen,
dann wollen wir uns weitersprechen.
Und also bald macht er sich rund,
zeigt seinen dichten Stachelbund
und trotzt getrost der ganzen Welt,
bewaffnet, doch als Friedensheld."


gruß [hallo]
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon seaman » 12. September 2012, 18:10

SCORN hat geschrieben:
der Irak wurde durchaus als Verbündeter gesehen, was die Iraner für Waffen bekommen haben konnte mir noch keiner sagen!



Den Umfang der gelieferten Ruestungsgueter kannst Du diesem Buch entnehmen:

"Geheime Waffenlieferungen der DDR im ersten Golfkrieg an Iran und Irak 1980 - 1988"
Koesterverlag Berlin 2002

Dort ist alles aufgelistet.


Ein Gespraech mit Zeitzeugen kann behilflich sein etwas über die Transportwege und den Modalitaeten der Uebergabe zu erfahren.
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon manudave » 12. September 2012, 18:10

Ohne mich in den ganzen Thread einlesen zu wollen, aber bei der Überschrift dachte ich mir sofort, dass der Autor die Büchse der Pandorra geöffnet hat.

Wir könnten jetzt schön die DDR an den Pranger stellen und uns berechtigterweise darüber aufregen.
Dann aber bitteschön auch die aktuell größten Waffenlieferanten von Schurkenstaaten (was ist das überhaupt) dazu holen... und schwupps muss so manch einer aus dem Forum nur in das Nachbarörtchen fahren und schaut auf eine große Waffenschmiede... [muede]
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon augenzeuge » 12. September 2012, 18:34

SCORN hat geschrieben:...der Irak wurde durchaus als Verbündeter gesehen, was die Iraner für Waffen bekommen haben konnte mir noch keiner sagen!


260.000 Sturmgewehre, 300 Millionen Schuss Munition, 11.000 Panzerbüchsen, 800.000 Handgranaten und 11.048 IFA-LKW, also des „Industrieverbandes Fahrzeugbau“, der DDR-Marke Eigenbau; das lieferte die DDR im ersten Golfkrieg laut einem Bericht der FAZ allein an Iran.

1982 und 1983 belieferte die IMES den Iran mit Schützenwaffen, Munition und Treibladungsmittel, während der Irak gebrauchte DDR-Waffen von der NVA-Waffenhandelsfirma Ingenieur-Technischer Außenhandel (ITA) erhielt und von der IMES gepanzerten Fahrzeuge, Geschütze, Munition und Brückenleger.
http://de.wikipedia.org/wiki/Imes
http://stasi.thueringer-allgemeine.de/1 ... chfte.html

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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon karnak » 12. September 2012, 18:40

Karl Marx,Das Kapital:
"300 Prozent und es existiert kein Verbrechen,daß es nicht riskiert,selbst auf Gefahr des Galgens",gemeint ist der Gewinn und das Kapital.
Was DAS Thema angeht,ist auf dieser Welt der Eine einen Groschen wert,der Andere 10 Pfennig.Leider ist und war das so.Und was die Waffengeschäfte angeht haben sich ALLE soz.Länder,AUCH die DDR daran beteiligt.Es gab gab da so Bereiche in der sozialistischen DDR in Denen wurden die Prinzipien der so viel gescholtenen Marktwirtschaft sehr wohl angewandt.NATÜRLICH "im Interesse der Sache"
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon SCORN » 12. September 2012, 18:43

augenzeuge hat geschrieben:
SCORN hat geschrieben:...der Irak wurde durchaus als Verbündeter gesehen, was die Iraner für Waffen bekommen haben konnte mir noch keiner sagen!


260.000 Sturmgewehre, 300 Millionen Schuss Munition, 11.000 Panzerbüchsen, 800.000 Handgranaten und 11.048 IFA-LKW, also des „Industrieverbandes Fahrzeugbau“, der DDR-Marke Eigenbau; das lieferte die DDR im ersten Golfkrieg laut einem Bericht der FAZ allein an Iran.
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wenn das zutrifft dürften Heckler&Koch und Mercedes recht neidisch gewesen sein! [grins]
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Wosch » 12. September 2012, 18:47

Edelknabe hat geschrieben:Wenn du nichts zu stänkern hättest Wolfgang wäre es wahrscheinlich um deine Gesundheit schlecht bestellt. Der Rainer gönnt dir aber die Blabla Texte, sie sind kurz, aussagelos, gehen somit einfacher unter.

Rainer-Maria auch mal nur kurz textend



Wenn hier einer stänkert dann bist Du es doch, oder wie war das mit dem "alles Heuchler hier im Forum"? Du beleidigst hier ganz pauschal Leute die sich hier zum Thema "Die DDR und ihre Waffengeschäfte" einbringen und stellst sie damit in unmittelbare Nähe zu Deiner verkorksten Art-und Weise mit ernsten Themen umzugehen. Du hast doch nicht etwa allen ernstes gedacht, daß man Dir das unwidersprochen durchgehen lassen würde.
Dir Rainer, aus Kassel ein kräftiges Bal-Bla-Bla. [hallo]
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon augenzeuge » 12. September 2012, 18:47

SCORN hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
SCORN hat geschrieben:...der Irak wurde durchaus als Verbündeter gesehen, was die Iraner für Waffen bekommen haben konnte mir noch keiner sagen!


260.000 Sturmgewehre, 300 Millionen Schuss Munition, 11.000 Panzerbüchsen, 800.000 Handgranaten und 11.048 IFA-LKW, also des „Industrieverbandes Fahrzeugbau“, der DDR-Marke Eigenbau; das lieferte die DDR im ersten Golfkrieg laut einem Bericht der FAZ allein an Iran.
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wenn das zutrifft dürften Heckler&Koch und Mercedes recht neidisch gewesen sein! [grins]


Scorn, das habe ich nie behauptet. Ich wollte dir nur eine Antwort geben. Aber du könntest auch mal sagen, dass das Handeln mit Waffen für sich im Krieg befindende Staaten eines Friedensstaates nicht würdig ist....ist das schon so schwer?
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon SCORN » 12. September 2012, 18:59

augenzeuge hat geschrieben:
Scorn, das habe ich nie behauptet. Ich wollte dir nur eine Antwort geben. Aber du könntest auch mal sagen, dass das Handeln mit Waffen für sich im Krieg befindende Staaten eines Friedensstaates nicht würdig ist....ist das schon so schwer?
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Nachträglich Danke für die Auskunft!
Deine eingeforderte Antwort von mir kann ich so nicht geben! ich bin sogar der Meinung das es die Pflicht jedes zivilisierten Landes sein sollte Länder welche zu unrecht in einen Krieg verwickelt wurden oder gar angegriffen wurden zu unterstützen, auch mit Waffen! Sonst wäre ja z.b. die Hilfe der USA an Großbritanien und die UdSSR während des WWII unmoralisch, und da kannst du ja wohl auch nicht mitgehen!

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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Edelknabe » 12. September 2012, 19:01

Der war wirklich schön aus dem einen Link vom Jörg. Als Schüler und Schülerin,jetzt besonders gut lesen...wie das damals so war mit den beiden...eigentlich verfeindeten Lagern.

Entgegen des Militärregierungsgesetzes Nummer 53 und der geltenden Embargo-Gesetze lieferte auch die süddeutsche Firma Heckler & Koch Waffen an die DDR. 1988 schickt Heckler und Koch mindestens eine umfangreiche Lieferung in die DDR. Angeblich exportiert Heckler & Koch “Feinstbohrmaschinen“. Der Umsatz liegt laut den uns vorliegenden Unterlagen bei rund 60 Millionen D-Mark.

Auch über illegale Wege gelangt die DDR an Waffentechnik von Heckler & Koch. Jahrelang probierten die Spione, an begehrte Waffentechnik aus Süddeutschland zu kommen, jahrelang scheitern sie. Nach dem teuren Deal Ende der 80er Jahre, haben auf einmal auch die Spione Erfolg. Die Stasi vermerkt, dass die zuvor blockierten Bestellungen der DDR-Fabriken bedient werden können. Mit dem 14. September 1988 wird der erste Teilauftrag realisiert. Am 15. September kommt das begehrte G3 Gewehr. So geht es weiter.
2000 Handfeuerwaffen im Keller

Millionen Schuss Munition bekam die DDR auch aus Nordrhein-Westfalen. Die Troisdorfer Waffenfirma Dynamit Nobel machte mit den Sozialisten gute Geschäfte. Dieser Zeitung liegen dutzende Verträge vor, die erstmals belegen: Die Dynamit Nobel lieferte Ende der 80er Jahre tonnenweise Munition in den Osten. Allein am 20. November, elf Tage nach dem Fall der Mauer, unterschrieben das Waffenwerk Thälmann und die Dynamit Nobel noch fünf neue Verträge. Der Gesamtwert: 223.136,28 Mark.

Nach der Wende fand man im Keller der Kommerziellen Koordinierung in der Berliner Wallstraße 2000 Handfeuerwaffen, darunter auch Spezialwaffen von Heckler & Koch wie das Präzisionsgewehr PSG 1 oder die Maschinenpistole MP 5 K – samt Schalldämpfer. Einige der Waffen ließ sich KoKo-Chef Schalck-Golodkowski einfach von seinem persönlichen Fahrer Waradin Dimitroff in den Osten bringen. Der Westberliner Büchsenmacher Edgar Kuttscheidt beschaffte neben Waffen auch 250 Nachtsichtgeräte. Den Waffen der DDR stand die Welt offen. Das eigene Volk hatte nichts davon. Das Geld floss direkt in die schwarzen Kassen der SED.

Rainer-Maria wieder mit nem ostdeutschen Grinsen im Gesicht. Hallo Wolfgang, war der gut, komm, schreib bitte dein kurzes Blabla" auf des Rainers Text...besser den aussagekräftigen Link vom Jörg.
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon seaman » 12. September 2012, 19:04

augenzeuge hat geschrieben:
Aber du könntest auch mal sagen, dass das Handeln mit Waffen für sich im Krieg befindende Staaten eines Friedensstaates nicht würdig ist....ist das schon so schwer?
AZ

Nach Deiner Aussage war die DDR,so herauszulesen, ein Friedensstaat.

Wie nennt man dann andere Staaten,die an im Krieg befindliche Parteien beiderseits Waffen liefern?
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon karnak » 12. September 2012, 19:11

Wie man die Staaten nennt ,keine Ahnung.Zumindest ist es im höchsten Maße unmoralisch,zumindest nach meinem Verständnis.Aber Moral und Profit das ist eben auch so eine Sache,ein bisschen wie Feuer und Wasser.
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Wosch » 12. September 2012, 19:32

SCORN hat geschrieben:Nachträglich Danke für die Auskunft!
Deine eingeforderte Antwort von mir kann ich so nicht geben! ich bin sogar der Meinung das es die Pflicht jedes zivilisierten Landes sein sollte Länder welche zu unrecht in einen Krieg verwickelt wurden oder gar angegriffen wurden zu unterstützen, auch mit Waffen! Sonst wäre ja z.b. die Hilfe der USA an Großbritanien und die UdSSR während des WWII unmoralisch, und da kannst du ja wohl auch nicht mitgehen!

SCORN



[color=#FF0000]Da die "zivilisierte" DDR aber Beide (Iran und Irak) "pflichtgemäß" mit Waffen unterstützte steht nun wohl auch fest wer von den Beiden wen zu unrecht in einen Krieg verwickelt hatte, oder? Hier ging es doch nicht um die Unterstützung des Einen, sondern ganz alleine um die Beschaffung von "Knete", die Folgen der Belieferung beider Konfliktparteien waren Tausende von Toten, denen in der Chefetage des SED-Politbüros, trotzt der immer wieder hervorgehobenen humanitären Gesinnung keine Träne nachgeweint wurde. Das, mein lieber Rainer-Maria Rohloff, könntest Du "Heuchelei" nennen und es Deinen "Schülern" zu erklären versuchen.
SCORN, das Beispiel "USA, GB und UdSSR" hinkt ein wenig im Vergleich mit den Waffenlieferungen der DDR an die beiden sich bekämpfenden Staaten Iran und Irak. Laßt uns mal bitteschön beim Thema DDR und deren Umgang als "fridensspendende" Nation bleiben und aus einekm Floh keinen Elefanten machen.
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Re: Die DDR und ihre Waffengeschäfte

Beitragvon Wosch » 12. September 2012, 19:36

Wosch hat geschrieben:
SCORN hat geschrieben:Nachträglich Danke für die Auskunft!
Deine eingeforderte Antwort von mir kann ich so nicht geben! ich bin sogar der Meinung das es die Pflicht jedes zivilisierten Landes sein sollte Länder welche zu unrecht in einen Krieg verwickelt wurden oder gar angegriffen wurden zu unterstützen, auch mit Waffen! Sonst wäre ja z.b. die Hilfe der USA an Großbritanien und die UdSSR während des WWII unmoralisch, und da kannst du ja wohl auch nicht mitgehen!

SCORN



[color=#FF0000]Da die "zivilisierte" DDR aber Beide (Iran und Irak) "pflichtgemäß" mit Waffen unterstützte steht nun wohl auch fest wer von den Beiden wen zu unrecht in einen Krieg verwickelt hatte, oder? Hier ging es doch nicht um die Unterstützung des Einen, sondern ganz alleine um die Beschaffung von "Knete", die Folgen der Belieferung beider Konfliktparteien waren Tausende von Toten, denen in der Chefetage des SED-Politbüros, trotzt der immer wieder hervorgehobenen humanitären Gesinnung keine Träne nachgeweint wurde. Das, mein lieber Rainer-Maria Rohloff, könntest Du "Heuchelei" nennen und es Deinen "Schülern" zu erklären versuchen.
SCORN, das Beispiel "USA, GB und UdSSR" hinkt ein wenig im Vergleich mit den Waffenlieferungen der DDR an die beiden sich bekämpfenden Staaten Iran und Irak. Laßt uns mal bitteschön beim Thema DDR und deren Umgang als "friedensspendende" Nation bleiben und aus einem Floh keinen Elefanten machen.
Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
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