Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 20. April 2020, 12:42

Das Thema hatten wir schon. Forensuche bemühen.
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Kumpel » 20. April 2020, 12:42

Grenzbeobachter hat geschrieben:Ihr tretet immer in einer Brigade auf? Interessierte, Kumpel und du? [grins]



Las mich da mal bitte raus , ich habe mich in '' Deinem'' Thread gerade ein einziges mal geäußert.
Ansonsten, Parallelen oder Berührungspunkte in der politischen Einstellung soll es ja durchaus zwischen Usern geben und in einer Brigade war ich das letzte mal 1989 tätig.
Wenn du meinst es macht Sinn , Nazidenke nach Bundesländern aufzuschlüsseln mach weiter.
Kumpel
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon karnak » 20. April 2020, 12:46

Ob nun Brigade, Kollektiv oder Genossenschaft, nur weil sie in der DDR benutzt wurden sind noch nicht unbedingt ehrenrührige Begriffe. [flash]
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Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Kumpel » 20. April 2020, 12:48

Nee , aber manchmal durchaus aufschlussreich über die Sozialisation mancher Kandidaten und das ich mich nur schlecht in sozialistische Kollektive einordnen kann habe ich sogar schriftlich. [flash]
Zuletzt geändert von Kumpel am 20. April 2020, 13:05, insgesamt 1-mal geändert.
Kumpel
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 20. April 2020, 12:54

Ich vermute mal ,dass der Gute die Grenze in WB von einer anderen Seite "beobachtet" hat. [grins] Allerdings nicht als Wehrpflichtiger. [laugh]
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 20. April 2020, 15:46

augenzeuge hat geschrieben:
Grenzbeobachter hat geschrieben:Soll der Neofaschismus von Niedersachsen etwa klein geredet werden?


Ganz und gar nicht. Ab er man könnte ebenso auf die Idee kommen, der Neofaschismus in den neuen Bundesländern soll klein geredet werden.

Nach der Karte der Stiftung ist es im Nordosten jedenfalls schlimmer als in Niedersachsen.
AZ


Von mir blau markiert, das hat auch niemand in Abrede gestellt, deswegen steht in der Einleitung zu diesem Thread auch

Eine widerliche braune Spur zieht sich durch Niedersachsen und seine Vorgängerstaaten. Niedersachsen welches nach dem zweiten Weltkrieg aus der Vereinigung der Länder Braunschweig, Freistaat Oldenburg und Schaumburg-Lippe und der preußischen Provinz Hannover gebildet wurde, hat die größte völkische Szene im westdeutschen Bundesgebiet.


Aber du kannst ja mal das Thema eröffnen, völkische Szene in MV.
Ansonsten prima Ablenkungsmanöver -Whataboutism- . Das Thema in diesem Thread lautet Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute.


Fazit der bisherigen Diskussion:

1.) Herr Zottmann hat besondere Erkentnisse über die Wahlergebnisse der Weimarer Republik in seinen Tabellen....ich warte auf seine Verlinkung.
2.) Auf dem Gebiet des heutigen Niedersachsen war der Zuspruch für NSDAP und Fascho-Stahlhelm-DNVP wesentlich größer als im Reichsdurchschnitt.
3.) Sachsen, das hier immer wieder zum Thema gemacht werden soll, hat 1932 mehrheitlich antifaschistisch gewählt
4.) Hätten im November 1932 alle so wie die Sachsen, Bayern (trotz dunkelbraunem Franken) oder die Rheinänder gewählt, wäre Deutschland der größte Massenmörder aller Zeiten erspart geblieben.
5.) Der faschistische Abschaum von Braunschweig ermöglichte die deutsche Staatsbürgerschaft des zuvor 7 Jahren staatenlosen Hitlers. Hätten die Braunschweiger so wie die Bayern und Thüringer gehandelt und Hitler die Einbürgerung verweigert, wäre dieses Dreckschwein nie Reichskanzler geworden.


Dann bitte weiter zum Thema völkische Spuren in Niedersachsen und die Verharmloser dieser faschistisch-völkischen Zustände im Wendland und in der Lüneburger Heide bitte ich um etwas Zurückhaltung.
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 20. April 2020, 16:59

Bündnis gegen Rechts Wendland / Altmark
Rechte Strukturen in der Region aufdecken

Aufruf zu einen öffentlichen Gedenkort in Lüneburg
Posted on April 15, 2020
Am Abend des 7. April 2020 wurde der 15-jährige Arkan Hussein Khalaf in Celle von einem 29-jährigen Deutschen ohne Vorwarnung angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt. Arkan erliegt kurz darauf im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Direkt nach diesem Mord hieß
es schon, dass der Täter bei seiner Festnahme am Tatort „verwirrt“ gewesen sei und es „keinerlei Anhaltspunkte für eine ausländerfeindliche oder politisch motivierte Tat“, gäbe.

Dem „Islamischen Staat“ entkommen - hier ermordet

Arkan und seine Familie überlebten 2014 den Völkermord des
selbsternannten „Islamischen Staates“ (IS) im Sengal(Nordirak). Der IS überfiel im August 2014 die Sengal Region, ermordete über 5000 Jungen und Männer, entführte mehr als 7000 Frauen und Kinder und versklavte zahlreiche der entführten Frauen und Mädchen. Bis heute werden tausende Menschen vermisst. (...)

der ganze Beitrag unter:

https://bündnisgegenrechtswendmark.de/
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 20. April 2020, 20:37

Wahlergebnisse November 1932, der letzten freien Wahl in der Weimarer Republik.
NSDAP in Sachsen 36,6%
NSDAP im Freistaat Braunschweig, heute Niedersachsen 43,1%
NSDAP im Freistaat Oldenburg, heute Niedersachsen 38,6%
NSDAP in Freistaat Anhalt, heute Sachsen-Anhalt 40,5 %
NSDAP im damaligen Land Thüringen 37,8%


NSDAP in Sachsen: 1.135 091 Stimmen
NSDAP im Freistaat Braunschweig: 136 764 Stimmen
NSDAP im Freistaat Oldenburg: 114 556 Stimmen
NSDAP im Freistaat Anhalt: 90 782 Stimmen
NSDAP im damaligen Land Thüringen : 344 242 Stimmen

Frage: in welchem der genannten Länder heimste die NSDAP bei der Wahl zum 7. Reichtstag 1932 nun die meisten Stimmen ein? [grin]
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 20. April 2020, 21:45

Grenzbeobachter hat geschrieben:

[size=120]Fazit der bisherigen Diskussion:

1.) Herr Zottmann hat besondere Erkentnisse über die Wahlergebnisse der Weimarer Republik in seinen Tabellen....ich warte auf seine Verlinkung.
2.) Auf dem Gebiet des heutigen....



Ich frage Dich Grenzbeobachter mal ganz direkt, was Dich bewegt, auf diese Distanz zu mir zu gehen?
Wir reden uns hier mit Avatar oder Vornamen und Du an. Ich bin bei Dir aber der Herr Zottmann?
Das finde ich sehr befremdlich.

Zu Deinem Punkt 1 muss ich Dich enttäuschen. Ich schrieb, dass ich mal eine Liste gesehen habe. Nichts anderes! Das weiß ich sehr genau. Die Quelle ist in meiner Langzeiterinnerung nicht mehr gespeichert.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 20. April 2020, 23:14

Volker Zottmann hat geschrieben:
Grenzbeobachter hat geschrieben:

[size=120]Fazit der bisherigen Diskussion:

1.) Herr Zottmann hat besondere Erkentnisse über die Wahlergebnisse der Weimarer Republik in seinen Tabellen....ich warte auf seine Verlinkung.
2.) Auf dem Gebiet des heutigen....



Ich frage Dich Grenzbeobachter mal ganz direkt, was Dich bewegt, auf diese Distanz zu mir zu gehen?
Wir reden uns hier mit Avatar oder Vornamen und Du an. Ich bin bei Dir aber der Herr Zottmann?
Das finde ich sehr befremdlich.

Zu Deinem Punkt 1 muss ich Dich enttäuschen. Ich schrieb, dass ich mal eine Liste gesehen habe. Nichts anderes! Das weiß ich sehr genau. Die Quelle ist in meiner Langzeiterinnerung nicht mehr gespeichert.

Gruß Volker

Die Quelle kannst du auch nicht vorzeigen weil es diese nicht gibt. Was du hier verbreitest, stimmt einfach nicht. Und deswegen bleibe ich zu dir, Herr Zottmann, ganz bewusst auf Distanz.

Volker Zottmann hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:Selbst die regionalen Wahlergebnisse der NSDAP überlappen sich dabei mit denen der AfD.

Das ist erschreckend. Dazu habe ich schon mal so eine statistische Tabelle von damals gesehen. Deutschlandweit war in Sachsen damals der größte Zulauf, genauso wie heute.
Steffen52 ich habe nicht von Chemnitz geschrieben, hast Du das gemerkt?
Gruß Volker


Wie kann man so etwas behaupten? Die NSDAP hatte eben nicht in Sachsen deutschlandweit den größten Zulauf. Das ist ein Märchen von dir, Herr Zottmann. Bei euch im Wahlkreis Magdeburg hatte die NSDAP einen wesentlich größeren Zulauf und trotzdem war Magdeburg auch nicht die absolute Hocfhburg der NSDAP es gab weitaus erschreckendere Wahlergebnisse.....wie z.B. in Schleswig-Holstein.

Informiere dich und jammere nicht rum wenn man auf deine unsachlichen Bemerkungen reagiert.
In Sachsen hatten bei der letzten freien Wahl in der Weimarer Republik die antifaschisten Parteien eine Mehrheit.
==> siehe vorhergehende Beiträge
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 20. April 2020, 23:30

Volker Zottmann hat geschrieben:Ach immer diese Niedersachsen!
Das lasse ich mir nicht mehr gefallen Wilfried, dass Du IMMER mein Bundesland so schlecht machst. Du bist ja an Sachsen-Anhalt-Hasser. Das hätte ich nie gedacht, dass Du so einseitig berichtest! [sick]
Gruß Volker

Und auf diesen Beitrag von dir reagiere ich auch, Herr Zottmann. Weil ich ihn geschmacklos und unlustig finde.
Ich fange mal ganz langsam mit dem Ort Toppenstedt an. Hast du schomal von diesem Ort gehört? Es ist eine kleine beschauliche Ortschaft am Nordrand der Lüneburger Heide in Niedersachsen.

Im Buch Völkische Landnahme: Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos von von Andrea Röpke, Andreas Speit, das ich jedem Relativierer zum lesen empfehle, wird auf Toppenstedt aufmerksam gemacht.

In den Medien findet man immer wieder Berichte:
Rund um Hamburg gibt es zahlreiche Horte dieser neuen Rechten. Neben Mecklenburg ist die Lüneburger Heide zum Zentrum völkischer Siedler und ihrer Gesinnungsgenossen geworden. In Toppenstedt hat der rechtsradikale Uwe Berg-Verlag seinen Sitz.
http://www.zeit.de/2015/35/wendland-ras ... is-wibbese


und auch im Niedersächsischen Landtag beschäftigt man sich damit:

Kleine Anfrage mit Antwort
Wortlaut der Kleinen Anfrage
der Abgeordneten Pia-Beate Zimmermann (LINKE), eingegangen am 05.07.2012
Völkische Brauchtumsfeste und NS-nahes Versandantiquariat
Nach Medieninformationen fand am 23. Juni 2012 eine Sonnenwendfeier in der Nähe von Toppen-
stedt (Landkreis Harburg) statt. Organisiert word
en sein soll diese durch den Versandantiquariats-
betreiber Uwe Berg. Neben Besuchern aus Niedersachsen sollen auch Gäste aus anderen Bun-
desländern vor Ort gewesen sein. Anwohner benennen die anscheinend regelmäßig durchgeführ-
ten Veranstaltungen als „Rechtentreff“. Ehefrau
Berg war sieben Jahre lang Bundesmädelführerin
der inzwischen verbotenen „Wiking-Jugend“. De
r Schwiegersohn Andreas Theißen ist führendes
Mitglied der NPD in Mecklenburg-Vorpommern. Der inzwischen von den Söhnen Uwe und
Dr. Dietrolf Berg betriebene Versandhandel vertreibt fast ausschließ
lich völkische und nationalsozi-
alistische Literatur, aber auch Werke des Geschic
htsrevisionisten und Holocaustleugners David
Irving.
Ich frage die Landesregierung:
1.
Welche Erkenntnisse hat die Landesregierung
über Veranstaltungen, die von Familie Berg in
der Vergangenheit organisiert und durchgeführt wurden?
2.
Welche Erkenntnisse hat die Landesregierung
zu Kontakten oder Verbindungen der Familie
Berg zu neonazistischen Organisationen und Personen in Niedersachsen und bundesweit?
3.
Teilt die Landesregierung die Einschätzung,
dass sich der Antiquariatsversand auf völkische
und nationalsozialistische Literatur spezialisiert hat, und, wenn ja, warum wurde dieser Ver-
sand nicht in der Drs. 16/4711 in der Antwort auf Frage 60 angeführt?
(An die Staatskanzlei übersand
t am 11.07.2012 - II/72 - 1423)
Antwort der Landesregierung
Niedersächsisches Ministerium
Hannover, den 09.08.2012
für Inneres und Sport
- 53.116-049-A-480010-21/12 -
Unter der Bezeichnung „Uwe Berg-Verlag GbR“ betreiben Uwe Berg und dessen Sohn Dr. Dietrolf
Berg einen Verlag mit eigenen Publikationen und ein Versandantiquariat. Der auf der verlagseige-
nen Internetseite eingestellte Versandkatalog is
t in 25 Rubriken zu verschiedenen Themenberei-
chen unterteilt. In dem Angebot des Verlages finden sich auch NS-Literatur sowie die NS-Zeit ver-
herrlichende Nachkriegsliteratur. Nach Einsc
hätzung des Verfassungsschutzes ist davon auszuge-
hen, dass diese Publikationen im ursprünglich intendierten Sinne der Autoren ideologisch auf die
Leserschaft wirken sollen.
Wegen der Verbreitung dieser rechtsextremistischen Publikationen ist der „Uwe Berg-Verlag GbR“
Beobachtungsobjekt der Niedersächsischen Verfassungsschutzbehörde.
weiter auf https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/d ... &bis=00000
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 21. April 2020, 07:26

. In Sachsen hatten bei der letzten freien Wahl in der Weimarer Republik die antifaschisten Parteien eine Mehrheit.


Ja klar. Vor allem weil die Kommunisten die Sozialdemokraten gemäß der Sinowjewschen "Sozialfaschismustheorie" (und innerhalb der Komintern bis 1935 zur Doktrin erhoben) selbige als Faschisten und Feinde der Arbeiterklasse betrachteten und dadurch der NSDAP indirekt zur Macht verholfen hat. [flash]

Das brachte Thälmann dann immerhin einen gewissen Promistatus als Gefangener der Nazis ein. ( Die wussten solche Dienste offenbar zu schätzen)

Weiterhin ändert das nichts an der Tatsache , dass in Sachsen die NSDAP die meisten Stimmen bekam und reichsweit damit an dritter Stelle nach Bayern und Preußen stand!
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 21. April 2020, 08:46

augenzeuge hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Es kam ja nicht von ungefähr:[b]
In Sachsen begann der Siegeszug der NSDAP

Das wollte der Grenzbeobachter bestimmt noch im Thread Völkische Spuren in Niedersachsen hinzufügen.... [denken]
AZ


Das wollte ich nicht, da aber HPA immer wieder mit geschichtlichem Unsinn über die Weimarer republik glänzt gebe ich gerne hier niochmals iom Thread Antwort, Augenzeuge.

Der verlinkte Artikel mit der Überschrift, die geschichtlich nicht so stimmt.
In Sachsen begann der Siegeszug der NSDAP - Welt
https://www.welt.de/geschichte/article1 ... NSDAP.html


Du hast dein nächstes Eigentor geschossen....Halbwissender Polit Aktivist.
Erst mit der Reichstagswahl November 1932, wo du eindrucksvoll gezeigt hast dass du wohl nicht im Unterricht warst als deine Mitschüler Geschichtsunterricht über die Weimarer Republik hatten.
Nun mit der Landtagswahl 1929 in Sachsen....klasse wie du dich hier vorführen lässt.

Hast du den Artikel ausgewählt weil die Überschrift so reißerisch ist? Sie ist aber falsch.
Wir haben im Geschichtsunterricht gelernt als kritisch zu hinterfragen.

1929 war Landtagswahl in Sachsen und die NSADP erreichte 4,96%. Die NSDAP bekam tatsächlich 134000 Stimmen . 1929 waren auch Provinziallandtagswahlen in Preußen, das wird auch im Artikel erwähnt.
In Berlin bekam die NSDAP nicht 4,96% sondern 5,80%.
Und es wählten mit über 130.000 Menschen fast genausoviele Leute wie in Sachsen die NSDAP........ mit dem Unterschied, dass in Sachsen 400.000 Wähler mehr zur Wahlurne gingen als in Berlin.
In Sachsen verdreifachte sich 1929 die Wählerschaft der NSDAP, in Berlin vervierfachte sie sich.

Da 1929 Provinziallandtagswahlen in Preußen waren, wollen wir weitere Wahlergebnisse mit Sachsen vergleichen.

Im preußischen Regierungsbezirk Hannover erreichte die NSDAP 1929 6,8%.... in Sachsen 4,96%
Im Regierungsbezirk Wiesaden erreichte die NSDAP 1929 8,2%.... in Sachsen 4,96%
Im Regierungsbezirk Schleswig-Holstein erreichte die NSDAP 1929 10,3%.... in Sachsen 4,96%
Im Regierungsbezirk Scghleswig-Holstein hatte sich die NSDAP sich nicht verdreifacht gegenüber der letzten Wahl
sondern sie kam von 0 auf 10,3%.

Die ersten Wahlerfolge verzeichnete die NSDAP übrigens in Bayern und nicht in Sachsen. Bei der Landtagswahl ein Jahr zuvor, im Jahre 1928, wählten mit 6,1% mehr als 200.000 Wähler die NSDAP. .
Zuletzt geändert von Grenzbeobachter am 21. April 2020, 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 21. April 2020, 08:49

Herrlich. Der Zahlenakrobat verhaspelt sich jetzt nach Strich und Faden weil er nicht mehr weiss, in welchem Therad er wem auf welchen Artikel antwortet [flash]

Denken, Drücken, Sprechen. Ist ganz einfach

[laugh]

Im Übrigen sind die von mir angeführten Stimmen für die NSDAP geschichtliche Tatsachen ebenso wie diese, nach welchem System Reichstagssitze in den einzelnen Wahlkreisen vergeben wurden!

Aber wem erzähl ich das?

Wir haben im Geschichtsunterricht gelernt als kritisch zu hinterfragen.


Du mit Sicherheit nicht. Sonst würdest du hier nicht im Zusammenhang mit den Reichstagswahlen 1932 von "antifaschistischen Mehrheiten" schwafeln! [flash]
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 21. April 2020, 09:45

HPA hat geschrieben:
. In Sachsen hatten bei der letzten freien Wahl in der Weimarer Republik die antifaschisten Parteien eine Mehrheit.


Ja klar. Vor allem weil die Kommunisten die Sozialdemokraten gemäß der Sinowjewschen "Sozialfaschismustheorie" (und innerhalb der Komintern bis 1935 zur Doktrin erhoben) selbige als Faschisten und Feinde der Arbeiterklasse betrachteten und dadurch der NSDAP indirekt zur Macht verholfen hat.

Das brachte Thälmann dann immerhin einen gewissen Promistatus als Gefangener der Nazis ein. ( Die wussten solche Dienste offenbar zu schätzen)

Weiterhin ändert das nichts an der Tatsache , dass in Sachsen die NSDAP die meisten Stimmen bekam und reichsweit damit an dritter Stelle nach Bayern und Preußen stand!



Erst wurde die falsche Behauptung aufgestellt, Sachsen habe deutschlandweit brauner als andere Länder in der Weimarer Republik gewählt.
Stimmt aber nicht Sachsen war zu Zeiten der Weimarer Republik rot!
Jetzt passt ihm die antifaschistische Mehrheit bei der letzten demokratischen Wahl im November 1932 in Sachsen nicht.



zu blau markiert:
Wie schwach ist denn diese Argumentation?
Das größte Land in der Weimarer Republik war Preußen, dann folgten Bayern und Sachsen. Hast du das nicht gewusst?
Du solltest schon die prozentuellen Wahlergebnisse vergleichen.
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 21. April 2020, 09:50

zurück zum Thema:

Im Buch Völkische Landnahme: Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos wird auf Toppenstedt aufmerksam gemacht.

Im Artikel vom dlf wird Toppenstedt auch erwähnt.


„Es gibt in Niedersachsen drei Gebiete, wo es eine Häufung von dieser Szene gibt. Das ist einmal im Raum Salzgitter, wo mehrere Angehörige der völkischen Jugendbewegung Der Freibund leben. Die haben da auch einen Hof. Da finden auch regelmäßig Veranstaltungen statt, viel Volkstanz, Zeltlager. Das ist ein Bereich. Die anderen beiden sind dann eher im Norden. Das ist der Landkreis Uelzen und ein Teil des Landkreises Lüneburg. Und dann noch mal im Landkreis Harburg-Land, in der Nordheide, in Toppenstedt, wo eigentlich die Zentrale dieser Bewegung ist.“
In Toppenstedt, südlich von Hamburg, vertreibe Uwe Berg in seinem Antiquariat und Verlag Nazi-Literatur, erzählt Olaf Meyer.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/au ... _id=346554
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 21. April 2020, 10:04

Wir haben Bekannte mosaischen Glaubens die fast ihre gesamte Familie im Holocaust verloren haben.
Da es so widerlich ist, verlinke ich den wikipedia Eintrag über den Verlag:


Die Uwe Berg-Verlag GbR ist ein deutscher Kleinverlag und Versandhandel mit angeschlossenem Antiquariat aus Toppenstedt. Er wurde 1970 durch das im Neonazismus sozialisierten Freibund Mitglied Uwe Berg gegründet. Das Verlagsprogramm ist NS-orientiert; verlegt wurden bereits als rechtsextrem, antisemitisch und rassistisch geltende Schriften. Einen Schwerpunkt bilden derzeit die „Quellentexte zur Konservativen Revolution“. Wissenschaftler rechnen den Verlag dem rechtsextremen Spektrum zu.

Inhaltsverzeichnis
 1 Geschichte
 2 Programm und Zielgruppe
 3 Ausrichtung und Bewertung
 4 Literatur
 5 Weblinks
 6 Einzelnachweise
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Uwe Berg-Verlag wurde 1970 als Verlag und Antiquariat Uwe Berg gegründet.[1] Verleger Uwe Berg, einst Mitglied der Wiking-Jugend und des Bundes Heimattreuer Jugend,[1] für die er noch 1970 in Flandern als Lagerführer fungierte und u. a. Odfried Hepp ausbildete,[2] führte anfangs den Verlag allein. Heute[3] leiten den Verlag der Vater und Sohn Dietrolf Berg.[4] Der Schwiegersohn Andreas Theißen ist NPD-Funktionär. Die Fachjournalistin Andrea Röpke (2008) kommentierte, dass sich die im niedersächsischen Toppenstedt ansässige Familie „generationsübergreifend in die rechte Szene“ einbringe.[5] Es habe in der Vergangenheit Beziehungen zu Jürgen Rieger (Artgemeinschaft – Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung[6]) und Gudrun Burwitz gegeben.[7] Laut Röpke und Speit sei die „national“ erzogene Familie Berg dem Umfeld des Sturmvogels zuzurechnen.[3] Von journalistischer Seite wird die Lüneburger Heide „als Zentrum völkischer Siedler und ihrer Gesinnungsgenossen“ beschrieben.[8]
Uwe Berg warb in den 1970er Jahren in seinem Verlagskatalog mit Adolf Hitlers Mein Kampf und anderen einschlägigen Nazi-Publikationen,[1] wofür er 1976 von einem Gericht in Lüneburg zu einer Geldstrafe i.H.v. 2.250 DM verurteilt wurde.[9]
Am 26. Mai 1989[10] wurde auf das Versandtantiquariat ein Brandanschlag durch Unbekannt verübt.[11] Hierzu kursierte die Erklärung „Brandanschlag auf das Versandtantiquariat des Nazis Uwe Berg in Toppenstedt“.[12] Wegen einer Serie von Delikten in den 1980er Jahren ermittelten die Landeskriminalämter Niedersachsen und Hamburg gegen mutmaßlich militante Antifaschisten.[13] Personen kamen in Untersuchungshaft, wurden allerdings nach mehreren Wochen wieder auf freien Fuß gesetzt.[13]
Nach der Gründung der Zeitung Junge Freiheit schaltete Berg ebendort Anzeigen.[1][14] In den Jahren 2012 (Berlin), 2013 (Berlin) und 2014 (Düsseldorf) war der Verlag Mitaussteller auf der Messe zwischentag um den neurechten Verleger Götz Kubitschek und den Publizisten Felix Menzel.[15][16] Die bei Berg publizierten „Quellentexte zur Konservativen Revolution“ (Nationalrevolutionäre, Jungkonservative, Landvolkbewegung und Völkische) werden auch offiziell von Kubitscheks Verlag Antaios in Schnellroda vertrieben. Nach Speit unterscheide sie „von den Originalen [...] nur ein neuer Einband und eine kurze Vorbemerkung.“[17]
Im Verfassungsschutzbericht des Bundesministeriums des Innern von 2000 tauchte der Name in der Rubrik Rechtsextremismus auf. Es würde sich demnach um einen „kleineren Verlag“ der Szene handeln, der „Nachdrucke von Schriften aus dem nationalsozialistischen und völkischen Lager“ vertreibe. Das vermeintliche Argument der „wissenschaftlichen Forschung“ sei vorgeschoben, da die politische Ausrichtung offenkundig wäre.[18] 2012 brachte dann eine Kleine Anfrage einer Abgeordneten der Partei Die Linke im Niedersächsischen Landtag bezüglich der Verbindung von völkischen Brauchtumsfesten (Sonnenwendfeier) und dem Antiquariat zutage, dass der Verlag (nicht die Familie Berg) gegenwärtig Beobachtungsobjekt des Verfassungsschutzes Niedersachsen sei.[4] Röpke bemerkte, dass die „konspirativen Sonnenwendveranstaltungen der Familie Berg“ bereits seit Jahren in der Region bekannt seien.[19]
Programm und Zielgruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In den 1970er Jahren ließ der Verlag antisemitische Schriften der Jahrhundertwende wieder aufleben. Beispielsweise wurde auch ein Nachdruck des antijudaistischen und antisemitischen Pamphlets Der Mauscheljude rausgebracht.[20] 1977 edierte der Verlag eine Kunstdruckmappe von Zeichnungen des NS-Künstlers Wolfgang Willrich, dem Vordenker der Ausstellung „Entartete Kunst“.[21] 1979 erschien die als rechtsextrem, holocaustleugnend eingestufte Schrift Simon Wiesenthals juedische Dokumentation und das KZ Mauthausen des Rechtsextremisten[22] und Revisionisten[23] Wolf Dieter Rothe.[24][25] Berg verlegte dann ab den frühen 1980er Jahren alte und neue NS-Literatur sowie 1983 einen Nachdruck der „Liste der auszusondernden Literatur“,[26] wodurch der Verlag in einen Übersichtsband zum weltweiten Rechtsradikalismus aufgenommen wurde.[27] Der Buchwissenschaftler Siegfried Lokatis (2010) befand, dass damit der „Index gleichsam seiner ursprünglichen Funktion zugeführt“ wurde und erneut als „neonazistischer Kanon“ diente.[26]
Die Toppenstedter Reihe gilt dem Verlag als „Sammlung bibliographischer Hilfsmittel zur Erforschung der Konservativen Revolution und des Nationalsozialismus“.[1] Der dort erschienene Reprint Bibliographie des Nationalsozialismus (1983) enthalte beispielsweise „alle nationalsozialistischen Werke im engeren Sinne“.[28] Auch werden Schriften des Reichsernährungsministers Walther Darré,[29] dem Blut-und-Boden-Theoretiker der NSDAP, des Eugenikers Hans F. K. Günther,[7] dem Urheber der NS-Rassenideologie, der paganen völkischreligiösen Ideologen Ludwig Fahrenkrog,[7] dem Hochwart der Germanischen Glaubens-Gemeinschaft und Otto Reuter,[30] dem Gründer der Deutschgläubigen Gemeinschaft, sowie Holzschnitte des NS-Künstlers Georg Sluyterman von Langeweyde[29] vertrieben. 1995 wurde das als rechtsextrem geltende Baumann-„Standardwerk“ über Herman Wirth, ehemaliger Leiter der SS-Institution Deutsches Ahnenerbe, bei Uwe Berg verlegt.[1] Laut einer Forschergruppe des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung (2010) unter Siegfried Jäger habe sich der Verlag „auf die Pflege der NS-Literatur spezialisiert“.[31] Auch Andrea Röpke, die mit ihrem Kollegen Andreas Speit einige Schriften als rassistisch beurteilte,[7] attestierte dem Versandantiquariat eine „NS-Orientierung“.[32]
(...)
https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Berg-Verlag



Augenzeuge, HPA, interessierter und Herr Zottmann. Wie beurteilt ihr diese Aktivitäten in Toppenstedt?
Über einen kurzen Kommentar bin ich dankbar.
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 21. April 2020, 10:06

. Jetzt passt ihm die antifaschistische Mehrheit bei der letzten demokratischen Wahl im November 1932 in Sachsen nicht.


Du hast es immer noch nicht verstanden?

Es gab keine "antifaschistische" Mehrheit!
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 21. April 2020, 10:16

Grenzbeobachter hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Ach immer diese Niedersachsen!
Das lasse ich mir nicht mehr gefallen Wilfried, dass Du IMMER mein Bundesland so schlecht machst. Du bist ja an Sachsen-Anhalt-Hasser. Das hätte ich nie gedacht, dass Du so einseitig berichtest! [sick]
Gruß Volker

Und auf diesen Beitrag von dir reagiere ich auch, Herr Zottmann. Weil ich ihn geschmacklos und unlustig finde.

[/quote]
Du hast ja nicht mal bemerkt, das es einfach nur Jux, Sarkasmus war. Den Interessierten würde ich nie angehen, warum auch?
Wer aber das nicht mal begreift, sollte sich mit seinen Urteilen zurückhalten Herr Grenzbeobachter.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 21. April 2020, 10:28

Grenzbeobachter hat geschrieben:
Erst wurde die falsche Behauptung aufgestellt, Sachsen habe deutschlandweit brauner als andere Länder in der Weimarer Republik gewählt.
Stimmt aber nicht Sachsen war zu Zeiten der Weimarer Republik rot!
Jetzt passt ihm die antifaschistische Mehrheit bei der letzten demokratischen Wahl im November 1932 in Sachsen nicht.



.

Bevor Du hier weiter unqualifiziert rumtönst, solltest Du uns erst mal mitteilen, wo wir denn an Deiner Stelle die Kommata setzen sollen beim Lesen!
Hinter stimmt oder hinter nicht? Ergibt nämlich jedesmal einen ganz anderen Sinn.
Hättest statt in Geschichte wohl besser mal in Deutsch aufpassen sollen. Dann klappte es auch mit dem Verstehen.
Wobei auch dann noch nicht gesagt ist, dass es stimmt, was Du so ablässt.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 21. April 2020, 10:32

Naja, in Geschichte hat der Zahlenakrobat auch nicht aufgepasst. [flash]
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 21. April 2020, 10:38

Grenzbeobachter, zu Deinen Fragen werde ich nicht antworten, weil Du voreingenommen rumwetterst.
Nur mal soviel: Dass Du nun in dieser Zeit umgekommene Verwandte heranziehst, beeindruckt mich nicht.
Oder soll ich Dir die Namen von über 50(!) Verwandten meiner Frau auf polnischem Gebiet benennen, die allesamt im 2. Weltkrieg umkamen?
Wir wissen schon, wo und wie der Faschismus begann und welche Paralleleen es heute gibt.
Dass Du Dich hier vor einen Karren spannst und falsche Fronten aufbaust, kann ich nicht ändern. Mitmachen werde ich nicht!

Volker
Volker Zottmann
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 21. April 2020, 11:28

Dito.
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Edelknabe » 21. April 2020, 11:50

Hast du schon gemerkt Volker. Bei Grenzbeobachter zieht das nicht so dein sonstiges: "Ich kannte mal Einen und der kannte wieder Einen und Der hatte ihm dann erzählt, was er mir berichtet hatte." Und dann noch HPA. Am besten Mann du setzt GB mit auf deine lange Liste siehe "ignorierte User, so wie den ...wars nicht Scorn?"

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Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 21. April 2020, 11:56

Meine lange Liste? Das sitzt nur einer drauf [laugh]

Du solltest ansonsten in Deinem Muldental nicht soviel herum spekulieren ,Knäblein. Ist wie mit den angeblich totsicheren Infos ich sei in einem bestimmten Forum aktiv gewesen, gell? [flash]
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 21. April 2020, 12:22

Edelknabe hat geschrieben:Hast du schon gemerkt Volker. Bei Grenzbeobachter zieht das nicht so dein sonstiges: "Ich kannte mal Einen und der kannte wieder Einen und Der hatte ihm dann erzählt, was er mir berichtet hatte." Und dann noch HPA. Am besten Mann du setzt GB mit auf deine lange Liste siehe "ignorierte User, so wie den ...wars nicht Scorn?"

Rainer Maria

Seit wann hab ich wen ignoriert?
Du träumst wieder Edelknabe.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 22. April 2020, 12:15

Neofaschistische Aktivitäten in der Lüneburger Heide, im Wendland, Südniedersachsen und anderen Gebieten
in den Jahren 1997-2002.


Lüneburg Rechtsaußen - Eine Dokumenation Herausgegeben vom VVN-BdA

Nachdem HPA -mit seinem geschichtlichen Halbwissen- sich über meine Bemerkung lustig gemacht hat, dass es bei der letzten freien Reichstagswahl im November 1932 in Sachsen eine knappe antifastische Mehrheit gegeben hat und er über die KPD hergezogen ist, dazu eine Bemerkung.
Natürlich ist bekannt, dass die Sozialfaschismusthese von Sinowjew auch zum Untergang der Weimarer Republik beigetragen hat. Aber Terror und Vernichtung haben die deutschen Nationalsozialisten in Europa verbreitet und nicht die deutschen Kommunisten. Der industrielle Massenmord an den Juden, unseren Mitmenschen mosaischen Glaubens, kam von der verbrecherischen NSDAP.
So kann man nur die Reaktion von HPA, der sich abwertet darüber geäussert hat, dass ich die KPD auch antifaschistisch genannt habe, als Ausdruck seiner Unwissenheit und seines Fanatismus werten.

Unter den Opfer der KPD waren auch viele Menschen mosaischen Glaubens die sich antifaschistisch engagiert hatten. Und damit ist der Bogen von der KPD zu dieser Dokumentation gespannt, die vom VVN-BdA herausgegen wurde.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e. V.) ist ein 1947 gegründeter Verband mit Sitz in Berlin. Die VVN-BdA, ursprünglich VVN, ging aus Zusammenschlüssen von Widerstandskämpfern und NS-Verfolgten hervor, die nach der Befreiung vom Nationalsozialismus entstanden waren. (wiki)

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten war in unserer Bundesrepubik nie unumstritten. Sie wurde als linksextremistisch eingestuft und vom Verfassungsschutz beobachtet.

Aber kaum eine andere Vereinigung hat eine bessere Aufklärung zu Antisemitismus und Neofaschismus in der Bundesrepublik in den ganzen Jahren geleistet.


Also nochmals:

Lüneburg Rechtsaußen - Eine DokumenationHerausgegeben vom VVN-BdA


https://www.peter-asmussen.de › Lbg+Rechtsaußen.1997+bis+2003.pdf
Zuletzt geändert von Grenzbeobachter am 22. April 2020, 12:20, insgesamt 3-mal geändert.
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon Grenzbeobachter » 22. April 2020, 12:16

Neofaschistische Aktivitäten 2004-2012


Mit der Herausgabe dieser Schrift soll ein Beitrag geleistet werden im antifaschistischen Kampf durch die Benennung und Auflistung verschiedener lokaler Aktivitäten des rechten Randes - sowohl als nach-vollziehbare chronologische Auflistung, als Teil ei-ner antifaschistischen Erinnerungskultur, als Anstoß zur Reflexion und Diskussion.
Lüneburg, Juli 2015
Peter Asmussen


[PDF] Lüneburg: Der rechte Rand - VVN-BDA Lüneburg
http://www.vvn-bda-lg.de › download=LüneburgRechtsaußen
Grenzbeobachter
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon HPA » 22. April 2020, 12:55

Wie Du was wertest, ist mir völlig Bockwurst. Du bist hier nicht der Goldstandard sondern eher das volle Gegenteil. [grins]

Die KPD und die NSDAP haben im Vorfeld von 1933 fleissig auch kollaboriert um die Weimarer Republik zu Fall zu bringen!

Die KPD , und das wiederhole ich gern, war in ihrem Radikalismus indirekt der Steigbügelhalter für die Nationalsozialisten!

Bild

Bild

(Aus "Der wahre Jacob" vom 3.1.1931)
HPA
 

Re: Völkische Spuren in Niedersachsen, damals und heute

Neuer Beitragvon zoll » 22. April 2020, 18:24

Als ein in Braunschweig Geborener muss ich, ob ich will oder nicht, Stellung nehmen.
Adolf Hitler wurde mit Unterstützung von Dietrich Klagges (NSDAP) und durch Unterstützung der Deutschen Volkspartei (DVP) durch die Ernennung zum Regierungsrat Reichsbürger.
Eigentlich war der Freistaat Braunschweig "rot". Eine der ersten Amtshandlungen der Koalition aus DNVP und NSDAP bestand darin, dass Staatsbeamtengesetz umzuformulieren. Deshalb konnte H. ohne eigentliche berufliche Qualifikation Beamter werden.
Das ganze war eine ausgemachte Klüngelei, wobei es bis heute nicht bekannt geworden ist welche Personen noch an dieser Schweinerei beteiligt waren.
Eines ist sicher, die Bürger von Braunschweig, vornehmlich die Arbeiter dieser Stadt, waren ganz sicher nicht an dieser Köpenickiade beteiligt.
zoll
 

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