Respekt an die Berliner Zeitung @berlinerzeitung
. Sie schreibt einen richtig guten "Klartext" zum Terroranschlag in Berlin.
Eine Kernfrage für die Massen, die immer noch nix schnallen:
Was meint ihr, vertreten diese "Politiker" Euch noch? Oder überhaupt? Was sagt ihr dazu?
Hier die Berliner Zeitung:
"Politische Prioritäten" - die offenbar nicht bei den Bürgern liegen, wie der Stromausfall aufgrund eines Anschlages in Berlin zeigt. Nicht mal mehr den Schein kann Merz wahren:
"Mitgefühl für das Volk lässt sich an Taten erkennen, nicht an Worten. Friedrich Merz ist der Kanzler, der selbst diese Tugend ausgehebelt hat. Ein Tweet, eine persönlich formulierte Meldung, vielleicht sogar ein Besuch vor Ort – all das wäre eigentlich „Bare minimum“, wie die Jugend sagen würde: das Mindestmaß dessen, was ein Kanzler im ausführenden Amt leisten müsste. Und selbst für diese kleine Aufmerksamkeit gegenüber seinem Volk, seinen Bürgern, die ihm ein komfortables Leben ermöglichen, scheint der Kanzler sich zu fein zu sein."
"Deutschlands längster Stromausfall seit Kriegsende, Tausende Hauptstädter lungern faktisch in der Eiseskälte herum, und der X-Beitrag des Bundeskanzlers am dritten Tag nach dem linksextremistischen Anschlag lautet: „Herzlichen Glückwunsch zum 70. Geburtstag, lieber Frank-Walter Steinmeier.“ Das schreibt Friedrich Merz (CDU) auf dem offiziellen Profil des Bundeskanzlers."
"Und auf seinem „privaten“ Account? „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, lieber Markus Söder.“ Kein Wort zu Berlin. Kein Wort zur Krisensituation. Die User sind empört und es kommt noch besser: Merz veröffentlicht am vierten Tag nach dem Stromterror Beiträge auf X zum Ausland. Die Arktis ist dem praktizierenden „Außenkanzler“ offenbar wichtiger als die deutsche Hauptstadt.
"Unabhängig von Bürokratie, Zuständigkeiten und Parteiapparaten stellt sich nicht nur mit Blick auf den Stromanschlag, sondern auch angesichts früherer Krisen die Frage, inwiefern die Vertreter des Volkes dieses Volk überhaupt noch vertreten? Nicht nur auf dem Papier, sondern menschlich, barmherzig, mit Anteilnahme. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Politiker werden dann laut, wenn es in ihr ideologisches Raster passt. Bürgernähe hingegen scheint zunehmend nachrangig. Toleranz und politische Ziele stehen oft über den konkreten Sorgen der Bevölkerung – und das schon viel zu lange."
Noch vorsichtig ausgedrückt alles, aber soweit dennoch und schon richtig. Nochmals: Respekt! Klasse gemacht.
https://x.com/MathiasMarkert/status/200 ... 59190?s=20