Auch Sachsen erhält Millionen aus dem SED-Vermögen

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Auch Sachsen erhält Millionen aus dem SED-Vermögen

Beitragvon Interessierter » 17. Januar 2018, 16:19

Dresden/Berlin, 7.01.2018/cw – Nach Medienberichten, so die Sächsische Zeitung vom 27.12.2017, erhält auch der Freistaat Sachsen Millionen Euro aus dem Rechtsstreit um das SED-Vermögen vor einem Schweizer Gericht. Insgesamt erhalten die ausschließlich begünstigten ostdeutschen Bundesländer und Berlin nunmehr weitere 185 Millionen Euro. Nach einer Mitteilung des Finanzministeriums in Dresden entfallen davon auf den Freistaat etwa 58 Millionen Euro. Der Sprecher des Finanzministeriums erklärte ggüb. der SZ, dass es noch keine Entscheidung über die Verwendung der Mittel gebe.

Bereits in den Jahren 2008, 2009 und 2010 hatte Sachsen in vier Tranchen insgesamt rund 69 Millionen Euro erhalten, die einer ursprünglichen Vereinbarung zwischen dem Bund und den ostdeutsche Ländern entsprechend in öffentliche Investitionen im Bereich Hochschulen, Forschung, Kitas, Krankenhäuser, Städtebau und öffentlichen Nahverkehr flossen. Von Zuwendungen an ehemalige Opfer und Verfolgte der SED-Diktatur ist bislang hingegen nichts bekannt.

https://17juni1953.wordpress.com/category/ddr/

Insgesamt nun rd. 127 Mio., na wenn das kein Grund ist zu demonstrieren..... [flash]
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Re: Auch Sachsen erhält Millionen aus dem SED-Vermögen

Beitragvon Danny_1000 » 17. Januar 2018, 19:38

Auch Sachsen erhält Millionen aus dem SED-Vermögen


ich dachte immer, dass hätte der clevere Gysi alles beiseite geschafft ! [laugh]

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dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
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Re: Auch Sachsen erhält Millionen aus dem SED-Vermögen

Beitragvon Interessierter » 18. Januar 2018, 14:49

ich dachte immer, dass hätte der clevere Gysi alles beiseite geschafft ! [laugh]


Die Gedanken sind frei, manchmal auch sinnfrei; aber werden auch durch ein Smiley nicht sinnvoller, wenn man weiß, dass es nur " Almosen " sind, die aus dem DDR Vermögen und seiner angeschlossenen Organisationen und Unternehmen wieder aufgetaucht sind.

Die Gelder sind teils bis heute nicht gefunden und das Thema selbst wird einfach totgeschwiegen. In hunderten gefundener Ordner steckten belastbare Belege, dass in den Wende-Jahren alte DDR-Kader erhebliche Vermögen ins Ausland geschafft hatten.

Es wird berichtet vom Goldschatz, den sie in der Nähe im Verschlag in der Wallstraße fanden. Von zwölf Millionen D-Mark teuren Häusern, die für eine D-Mark den Besitz wechselten. Von Irrsinns-Geschäften mit real nicht existierenden Wollmengen, in die man die ganze DDR hätte hineinstricken können. Gangster in Ost und West haben das Chaos genutzt und die sich vereinigende Republik brüderlich teilend geprellt. Um 20 Milliarden Mark, wenn Schätzungen stimmen.

Russische Mafiosi bauten mit ergaunerten DDR-Resten Spielhallen-Ketten auf.
Die zweistellige Milliardensumme, die die Regierung Kohl dem Kreml zum Bau von Wohnungen für abziehende Rotarmisten überwies, ist wohl überall gelandet – nur nicht im Wohnungsbau. Am Ende freute sich auch ein Sowjetgeneral. Er hatte vor der Einheit ein karges Offizierssalär – und später 25 Millionen Dollar.

Das viele Geld der ehemaligen Parteiorganisationen, das rund um den DDR-Kollaps in dunkle Kanäle versickerte. Es ist teils bis heute verschwunden.

SED & Co. waren betucht. Sie verfügten über 6000 Immobilien, über Firmen, Kunstwerke und Schiffe. Eine Unabhängige Kommission fand 1996 heraus, dass „zwischen dem 1. Oktober 1989 und dem 31. August 1991 vier Milliarden Mark aus dem SED/PDS-Vermögen transferiert wurden“

Die Wiener Kommunistin Rudolfine Steindling war die Managerin vieler illegaler Transfers der Wendezeit. Steindling begann früh, abgezweigte SED-Millionen auf Schweizer Konten zu parken. Sie hob die Summen später ab und bunkerte das Geld bar in Banksafes.
Sie starb 2012. Sie wurde 78 – und nahm ihre Geheimnisse mit ins Grab.

Diese SED Schergen haben ihre Bürger nicht nur während der Existenz ihrer Diktatur, sondern auch noch während und nach der Wende betrogen!!
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