Russischer Opfermythos...?

Russischer Opfermythos...?

Beitragvon HPA » 29. Juni 2016, 11:42

Ein guter Gastkommentar in der NZZ.

Die Vorgeschichte zum deutschen Einmarsch von 1941
Russischer Opfermythos



http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/di ... s-ld.92359

Im Erscheinungsjahr 1961 konnte man Jewtuschenkos Lied noch als Ausdruck der Kriegsmüdigkeit verstehen. Bezogen auf den 22. Juni 1941 wirkt aber sein Refrain in der aktuellen Politwerbung der Friedensbewegten doppelt geheuchelt. Denn die Sowjetunion, die von Nazideutschland überfallen wurde, war alles andere als ein friedlicher Staat. Nach dem Hitler-Stalin-Pakt vom 23. August 1939 besetzte und annektierte die UdSSR Teile von Polen, Finnland und Rumänien sowie Estland, Lettland und Litauen; Hunderttausende Bürger dieser Länder wurden ermordet und deportiert. So wie heute begleitete damals Friedensrhetorik jeden Überfall: Man habe die ukrainischen und weissrussischen «Brüder» vor polnischen und rumänischen Nationalisten schützen wollen, die baltischen Staaten hätten die UdSSR freiwillig um den Beitritt gebeten, und das imperialistische Finnland, das damals etwa 3,6 Millionen Einwohner zählte, habe selbst vorgehabt, die hochgerüstete Sowjetunion zu überfallen.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Interessierter » 29. Juni 2016, 13:33

Ein interessanter Beitrag, der mit Fakten den russischen Opfermythos belegt.
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 29. Juni 2016, 17:30

So so, das die Sowjetunion Opfer eines Angriffs wurde der von vorneherein ein Vernichtungs und Ausbeutungskrieg gegen die slawische und jüdische Bevölkerung war ist also ein Mythos?
Wenn das ein Mythos ist, dann darf die Frage gestattet sein was die Sowjetunion im 2.Weltkrieg war, ein Täter, auf der gleichen Stufe wie der Nazistaat? Na das passt doch sehr gut ins gegenwärtige Konzept! Die Russen waren selbst Schuld am Hitler Überfall auf ihre Heimat!

Das Stalin ein Tyrann, Massenmörder und Verbrecher war ist unstrittig. Auch das er Millionen seiner Landsleute auf dem Gewissen hat ist traurige Gewissheit. Keiner weis das besser als die Russen selbst.
Den Russen aber ihre Opfer, über 20 Millionen, die Mehrzahl Zivillisten, als Mythos zu verunglimpfen ist der blanke Hohn. Dementsprechend sind auch die Leserkommentare auf den Gastkommentar, oh ich vergaß, das sind ja alles Putintrolle!

Für mich hört da jegliches Verständis auf und gehört das auf die selbe Stufe wie das leugnen des Holocoust in welchem 6 Millionen Juden viehisch ermordet wurden. Die Sowjetbürger, aller Nationen verzeichneten über 20 Millionen Opfer!
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 29. Juni 2016, 17:37

Verstehendes Lesen ist nicht jedem gegeben. [flash]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 29. Juni 2016, 17:41

HPA hat geschrieben:Verstehendes Lesen ist nicht jedem gegeben. [flash]


Vielleicht helfen ein paar erklärende Worte an @Scorn....

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 29. Juni 2016, 17:46

warum? Es steht alles im Artikel. Und ich kann ja nichts dafür, dass die nzz noch keine Zusammenfassung in " einfacher Sprache" a la SPON mitliefert. [wink]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 29. Juni 2016, 18:02

Der ganze Artikel ist nichts als eine relativierung des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion in den Morgestunden des 22.6.1941. Die Verfehlungen in der Politik Stalins, seine Verbrechen und all die Mißstände können diesen Fakt nicht ändern.

Das Konzept ist doch klar: Die Russen haben so viel Dreck am Stecken dass sie nie Opfer waren! in wohlfeile Worte und Sätze gepackt, ändert es trotzdem nichts daran den Russen ihre Opfer abzuerkennen und als Mythos zu diskreditieren.

Was gibst da nicht zu verstehen? [ich auch]
Zuletzt geändert von SCORN am 29. Juni 2016, 18:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 29. Juni 2016, 18:09

Ich wusste doch, dass Du den Beweis Deines Ausserstandeseins des "verstenden Lesen könnens" frei Haus lieferst [grins]

Aber ein kleiner Tip: der 2.WK begann NICHT am 22.6. 1941
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 29. Juni 2016, 18:13

HPA hat geschrieben:Ich wusste doch, dass Du den Beweis Deines Ausserstandeseins des "verstenden Lesen könnens" frei Haus lieferst

Aber ein kleiner Tip: der 2.WK begann NICHT am 22.6. 1941


Ach Gottchen, am 22.6.41 began das Unternehmen Barabarossa, das Wissen, das dies nicht der Begin des WWII war habe ich als Selbsverständlich vorrausgesetzt. Sorry, ich unterstelle dir in Zukunft nicht mehr solch historisches Grundwissen sondern werde dir alles haarklein erleutern! Aber das ist wohl Zwecklos! [flash]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 29. Juni 2016, 18:32

Du musst mir nichts erläutern. Schon allein, da Du offensichtlich nicht des verstehenden Lesens mächtig bist.

Oder willst Du etwa den Fakt leugnen, dass die Sowjetunion mit Beginn des 2.WK im Bündnis mit Deutschland bis zum Beginn der Operation" Barbarossa" vor allem als Aggressor auftrat?

Und zwar gegen seine westlichen Nachbarn, so wie im geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin Pakt vereinbart!
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 29. Juni 2016, 20:00

HPA hat geschrieben:Du musst mir nichts erläutern. Schon allein, da Du offensichtlich nicht des verstehenden Lesens mächtig bist.

Oder willst Du etwa den Fakt leugnen, dass die Sowjetunion mit Beginn des 2.WK im Bündnis mit Deutschland bis zum Beginn der Operation" Barbarossa" vor allem als Aggressor auftrat?

Und zwar gegen seine westlichen Nachbarn, so wie im geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin Pakt vereinbart!


Ich habe nicht vor dir etwas zu erläutern, ich schleudere dir ins Gesicht: das nichts, aber auch gar nichts einen Vernichtungskrieg gegen ein Volk, oder in diesem Fall, dutzende Völker rechtfertigt!
Vollkommen unabhängig von der Regierung welcher diesen Völkern gerade vorsteht, und vollkommen unabhängig davon welche politischen und miltärischen "Verbrechen" sie begangen haben !

Oder möchten Herr HPA bestreiten dass der Gröfaz einen Vernichtungskrieg gegen die "slawischen /jüdischen Untermenschen" vom Zaun gebrochen hat?

Langsam hört der Spaß auf! Das ist Geschichtsfälschung und Relativierung der schlimmsten Verbrechen der Menschheit was hier abgeht!

Ich verkneife mir bewußt jegliches dümmliche Smilie im Angesicht der Millionen Menschen welche ihr Leben verloren und hier so schnoddrig daher palavert wird!
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon HPA » 29. Juni 2016, 20:17

Langsam machst Du Dich einfach nur noch lächerlich mit Deinen primitiven Unterstellungen!

Du beweist einmal mehr , dass Du als Diskussionspartner völlig inakzeptabel bist!

Was daran geschichtsverfälschend sein soll, dass die Sowjetunion sich ab dem 17.9.1939 sehr wohl in aggressiver Art und Weise Richtung Westen ausdehnte ,wird sich wohl nur Dir erschliessen!
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon pentium » 29. Juni 2016, 20:25

@Scorn, wo bitte ist in dem Beitrag der NZZ etwas von Geschichtsfälschung und Relativierung der schlimmsten Verbrechen der Menschheit zu lesen? Wenn du dass so findest, dann wende dich doch bitte an die Redaktion der NZZ!

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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon SCORN » 29. Juni 2016, 20:26

HPA hat geschrieben:Langsam machst Du Dich einfach nur noch lächerlich mit Deinen primitiven Unterstellungen!

Du beweist einmal mehr , dass Du als Diskussionspartner völlig inakzeptabel bist!
!


ich habe nicht vor mit dir zu diskutieren, ich widerspreche deinen Ergüssen!
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon SCORN » 29. Juni 2016, 20:31

pentium hat geschrieben:@Scorn, wo bitte ist in dem Beitrag der NZZ etwas von Geschichtsfälschung und Relativierung der schlimmsten Verbrechen der Menschheit zu lesen? Wenn du dass so findest, dann wende dich doch bitte an die Redaktion der NZZ!

pentium


Nein, ich schreibe hier in diesem Forum und nicht in der NZZ. Hast du Pentium, in dem "Gastbeitrag" ein Wort vom Vernichtungskrieg gelesen den Deutschland gegen die Sowjetunion geführt hat? Das ist aber ein Fakt und alleine diese Ungeheurlichkeit und die ignorierung desselben, gemixt mit poltischen und militärischen Verbrechen Stalins, und der Behauptung das die Sowjetunion kein " Opfer" war sondern dies ein Mythos, alleine diese Mixtur ist Geschichtsfälschung!

Das ist meine Meinung, das hier andere eine vollkommen andere Sichtweise haben ist mir vollkommen klar!
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon HPA » 29. Juni 2016, 20:34

Deine Versuche, hier die Rolle der Sowjetunion beim Ausbruch des 2. WK zu relatvieren und zu verfälschen gleiten so langsam aber sicher ins Lächerliche ab.

Aber mir scheint, dass dueser User da nur den russischen Mainstream wiederkäut: http://www.nzz.ch/international/putin-s ... 1.18420745

Vllt solltest Du mal inne halten.

Und immer wieder niedlich, wie Du Deinen " Widerspruch" mit persönlichen Angriffen vermischt. Aber so kennt man Dich in diversen Foren.
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon SCORN » 29. Juni 2016, 20:42

HPA hat geschrieben:Deine Versuche, hier die Rolle der Sowjetunion beim Ausbruch des 2. WK zu relatvieren und zu verfälschen gleiten so langsam aber sicher ins Lächerliche ab.

Vllt solltest Du mal inne halten.

Und immer wieder niedlich, wie Du Deinen " Widerspruch" mit persönlichen Angriffen vermischt. Aber so kennt man Dich in diversen Foren.


Ich würde es sehr bedauern wenn dieser Beitrag verschwinden würde! Ich werde in den nächsten Tagen darauf eingehen!

Ach ja HPA, las dein dummes Gelaber mit anderen Foren, du kannst gerne alle Beiträge von mir der letzten Jahre verlinken, ich stehe hinter jedem einzelnen, und zwar mit diesem Nick! Auch da unterscheiden wir uns!

Gute Nacht, muss leider bald wieder auf Reisen und habe wichtigers zu tun im Moment!
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon HPA » 29. Juni 2016, 20:45

Oh, entgleisen wir so langsam aber sicher? Schön, wie Du Deine Maske fallen lässt! [grins]

Oder wie soll ich Dein Gegeifer deuten? Das Du den Artikel immer noch nicht verstanden hast?

Du brauchst übrigens nicht schon wieder mit Deinen primitiv-paranoiden Unterstellungen zu kommen , mit welchen nicks ich angeblich wo schreibe. Das Du regelmässig meilenweit daneben liegst, hat man Dir mehr als einmal bewiesen.

Das Du daran trotzdem krampfhaft festhälst , lässt tief in Deine Persönlichkeit blicken.
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon augenzeuge » 29. Juni 2016, 21:16

HPA hat geschrieben:die Rolle der Sowjetunion beim Ausbruch des 2. WK


Scorn, kann es sein, dass hier etwas verwechselt wird? Ich lese es so, dass es lediglich exakt um das Zitat geht. Wie beurteilst du denn diesen Zeitpunkt?
Fakt ist, dass wir, die in der DDR Geschichte hatten, in dieser Situation Lügen gelernt haben. Oder siehst du das anders?
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon SCORN » 29. Juni 2016, 22:24

augenzeuge hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:die Rolle der Sowjetunion beim Ausbruch des 2. WK


Scorn, kann es sein, dass hier etwas verwechselt wird? Ich lese es so, dass es lediglich exakt um das Zitat geht. Wie beurteilst du denn diesen Zeitpunkt?
Fakt ist, dass wir, die in der DDR Geschichte hatten, in dieser Situation Lügen gelernt haben. Oder siehst du das anders?
AZ


Mitnichten, weder hat die Sowjetunion den WWII begonnen, noch ist es ein Mythos das sie Opfer eines Überfalls war! Es ist ein Fakt! Vollkommen unabhängig von Stalins Verbechen und Spielchen!
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon HPA » 29. Juni 2016, 22:38

SCORN hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:die Rolle der Sowjetunion beim Ausbruch des 2. WK


Scorn, kann es sein, dass hier etwas verwechselt wird? Ich lese es so, dass es lediglich exakt um das Zitat geht. Wie beurteilst du denn diesen Zeitpunkt?
Fakt ist, dass wir, die in der DDR Geschichte hatten, in dieser Situation Lügen gelernt haben. Oder siehst du das anders?
AZ


Mitnichten, weder hat die Sowjetunion den WWII begonnen, noch ist es ein Mythos das sie Opfer eines Überfalls war! Es ist ein Fakt! Vollkommen unabhängig von Stalins Verbechen und Spielchen!


Herrlich! Der Autor schreibt nirgends, dass der Überfall auf die SU ein Mythos sei! Wie ich schon schrieb, einfach mal verstehend lesen!

Und Fakt ist es nun mal, dass die Russen in Absprache mit der Deutschen Wehrmacht und gemäss des geheimen Zusatprotokolls seine westlichen Nachbarn ab dem 17.9.39 annektierte! Und das ohne Kriegserklärung. Ich würde das als einen Überfall betrachten. Oder willst Du das etwa abstreiten??

Ich würde es mal so beschreiben: Stalin war ein Komplize Hitlers, was den Beginn des 2ten Weltkriegs betraf.

Dann sind die gemeinsamen Siegesparaden in Lwiw also auch ein Mythos und Geschichtsfälschung? [flash]

Ach stimmt, so etwas wurde zu DDR Zeiten natürlich sorgfältigst aus der Geschichtswissensvermittlung ausgeklammert.

Da waren in Sachen Katyn auch die Nazis die Täter!
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon Kumpel » 30. Juni 2016, 06:33

Die russische Geschichte und die Geschichte Europas werden in Russland bereits seit Jahren systematisch umgeschrieben.Geschichliche Tatsachen werden mittlerweile in Russland sukzessive unterdrückt , ausgeblendet , verdreht ,verdrängt oder ihre Aufarbeitung durch repressive Maßnahmen verhindert.
Kritische Professoren werden entlassen Gedenkstätten die dem stalinistischen Terror dokumentieren werden unter Druck gesetzt bzw. geschlossen.
Der Kreml betreibt ein doppeltes Spiel . Einerseits beteuert Russland z.B. nach Polen eine gemeinsame Aufarbeitung der Geschichte speziell der um die 1930er und 40er Jahre und
andererseits geht es in Russland selbst einen völlig anderen Weg indem es Polen eine Mitschuld am zweiten Weltkrieg zuweist.
In diesem Zusammenhang sind wohl die haltlosen und absurden Anwürfe scorns zu verstehen und können getrost als Propaganda betrachtet werden,
so wie es eben auch in der DDR üblich war die Geschichte für eigene politische Interessen zu instrumentalisieren.
„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann.“
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon AkkuGK1 » 30. Juni 2016, 07:20

Sowjetunion als Opfer? JA die Bevölkerung war gleich in mehrerer Hinsicht Opfer: ein Opfer des kommunistischen Terrors und dann des Faschistischen. Nur eins vergiss mal nicht Scorn, deine Sowjetunion war nicht das Schaf, als was du es hinstellen willst, sondern auch nur ein Wolf wie Deutschland. Mit welchem Recht zB wurden in der Mongolei durch sowjetische Truppen 10% der Bevölkerung umgebracht? Vor allem buddhistische Mönche?
Und wenn du glaubst, das sich die sowjetische Expansionspolitik auf die baltischen Staaten beschränkt hätte, wenn es kein faschistisches Deutschland gegeben hätte...
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon SCORN » 30. Juni 2016, 18:27

AkkuGK1 hat geschrieben: Nur eins vergiss mal nicht Scorn, deine Sowjetunion war nicht das Schaf, als was du es hinstellen willst, .


es war nicht "meine" Sowjetunion! Und wie oft soll ich denn nun noch schreiben dass die Verbrechen Stalins und seine Politik niemals einen Vernichtungskrieg gegen ein anderes oder andere Völker rechtfertigen, und genau dieser wurde mit bis dahin undenkbarer Brutalität geplant und durchgeführt!

Was haben die Verbrechen Stalins mit dem dahinmetzeln von Millionen Zivilisten zu tun? Was haben die Verbrechen Stalins mit den tausenden Dörfern zu tun, wo vom Greis bis zum Säugling alle viehisch dahingmordet wurden? Oder willst du das bestreiten. Da von HPA und Kumpel keine vernünftige Antwort zu bekommen ist, kannst du mir das ja mal erklären und dann vielleicht auch noch warum es ein Mythos seine soll dass die sowjetischen Völker Opfer eines Überfalls und eines Vernichtungskrieges wurden!
Zuletzt geändert von SCORN am 30. Juni 2016, 18:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon SCORN » 30. Juni 2016, 18:34

HPA hat geschrieben:
Herrlich! Der Autor schreibt nirgends, dass der Überfall auf die SU ein Mythos sei! Wie ich schon schrieb, einfach mal verstehend lesen!




Nicht herrlich sondern erschreckend: nicht der Überfall ist ein Mythos sondern dass die Swjetvölker der Sowjetunion "Opfer" waren wird als Myhthso versucht zu denunzieren!

An deiner Stelle würde ich nicht permanent von verstehenden lesen faseln, du scheinst ja mit dem Lesen von Wörtern grundsätzlich Schwierigkeiten zu haben, und das ohne sie auch nur im Entferntesten Verstanden zu haben.
Keine Anmache sondern eine schlichte Feststellung!
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon HPA » 30. Juni 2016, 19:16

Was Du feststellst oder nicht, ist ungefähr so wichtig und so kompetent wie der berühmte Sack Reis in China.

Und wenn es um das verstehende Lesen geht, solltest Du das Fingerchen , mit dem Du gern auf andere zeigst, lieber stecken lassen

Mit keinem Wort hat der Autor den Überfall auf die Sowjetunion als Mythos hingestellt!

Du versuchst hier zwei geschichtliche Ereignisse miteinander zu vermischen um die unrühmliche Rolle der Sowjetunion beim Ausbruch des zweiten Weltkrieges, und nur um das geht es in diesem Artikel! , herunterzuspielen!

Nur ein kleiner Hinweis: 1939 war VOR 1941! Und in dieser Zeit war diese Sowjetunion ein Täter! Nicht mehr und nicht weniger! Indem es andere Völker okkupierte ,deportierte und deren Angehörige ermordete!

Diese üble Anfangsphase des Zweiten Weltkriegs hat die sowjetische Propaganda später mit allen Mitteln heruntergespielt, damit im historischen Gedächtnis der Welt nur noch der Grosse Vaterländische Krieg bleibe


Zeigt eindrücklich , was Du hier wiederkäust. Russischen Propagandamainstream.
Zuletzt geändert von HPA am 30. Juni 2016, 19:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon AkkuGK1 » 30. Juni 2016, 19:26

deswegen schrieb ich ja, das die Völker der Sowjetunion doppelt Opfer waren. Der Überfall auf die Nachbarstaaten durch Deutschland ist auch durch nichts zu rechtfertigen, von der Menschenvernichtungsmaschinerie ganz abgesehen.
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon HPA » 30. Juni 2016, 19:59

Genauso ist ist. Und beides muss getrennt voneinander betrachtet werden.

Und der Autor hat eben Recht, das die Darstellung der Sowjetunion als Opfer angesichts der Vorgeschichte bis Juni 1941 eben ein Mythos ist!
Nur erschliesst sich das nicht jedem!

Die Kollaboration der Russen bos Juni 1941 ging ja so weit, dass man in die Sowjetuion emigrierte und dort in Ungnade gefallene deutsche Kommunisten und Sozialdemokraten auch gern schon mal direkt an die SS und Gestapo überstellte!
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon SkinnyTrucky » 30. Juni 2016, 20:18

Ich habe mir den Thread einmal durchgelesen und finde es eine saublöde Diskussion....dann was bringt es zwei Systeme mit enorm viel Menschenleid gegeneinander auszurechnen....???? Für mich waren beide echt scheiße.... Stalin wie Hitler und noch andere auch....

....oder sollte ich etwa dankbar sein das nur wegen dieser Historie ich überhaupt geboren bin....???? Meine Oma war schwanger mit meiner Mutter auf dem Flüchtlingstreck aus Schlesien '45, sie kam in die Altmark und als meine Mutter geboren wurde und reif wurde, lernte sie irgendwann meinen Erzeuger kennen....darum....

....nee, dankbar kann ich deswegen nicht sein, denn wenn ich nicht geboren worden wäre, hätte es mich am allerwenigsten gejuckt....ich wäre ja dann eh nich da....

....beide Systeme, NS und S waren verlogene Systeme....und es bringt echt nichts um herauszufinden wer ein bisschen weniger verlogen war.... Millionen Opfer haben beide auf dem Gewissen und beide im zweistelligen Millionenbereich.... Opfer wird es in jedem System geben und auch heute im Kapitalismus gibt es massig Opfer....

Der Mensch ansich ist das Problem und da kann man noch soviele Systeme erfinden, es wird immer Leid und Tod geben....eine riesige Blutspur zieht sich durch die gesamte Menschheitsgeschichte und aufhören wird dieser Mord und Totschlag nie.... lächerlich sich heute drüber zu streiten, welcher Sozialismus besser oder schlechter war....


groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Russischer Opfermythos...?

Beitragvon Kumpel » 30. Juni 2016, 20:26

Im Grunde genommen geht es darum die Geschichte und das Los der Russen während des zweiten Weltkrieges herzunehmen um die gegenwärtige Politik des Kreml zu rechtfertigen.
Die Behauptung von scorn man wolle die Verbrechen der Deutschen am russischen Volk und deren Leistung an der Niederschlagung des Faschismus relativieren oder herunterspielen
ist da nur eine weitere Nebelkerze um von der Rolle der Sowjetunion in den Jahren kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges abzulenken.
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