Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion

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Beitragvon AkkuGK1 » 13. Juni 2015, 09:51

Aus dem Nachbardorf wurde ein 14 jähriger Junge Anfang der 50er als Werwolfangehöriger verhaftet und nach Sibirien verschleppt, der kam nie wieder und angeschwärzt wurde er von einem Nachbarsjungen der den nicht leiden konnte. Thoth deine Einlässe sind widerwärtig und Menschenverachtend, genauso wie das System was du hier versuchst zu verteidigen.
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Beitragvon Volker Zottmann » 13. Juni 2015, 10:34

Ebenso erging es dem späteren Bäckermeister Hecht aus Gernrode/Harz.
Als 17-Jähriger gleich nach dem Krieg von der Straße weggefangen und für 25 Jahre nach Workuta verbracht. Auch er kam um 1954/55 erst (oder muss man sagen schon?) wieder frei.
Seine besten Jugendjahre wurden ihm durch russische Willkür gestohlen.
Ich benutze gern Klarnamen, um Geschriebenes zu überprüfen. Etliche Wochen durchzog seine Leidenszeit seitenlang die Mitteldeutsche Zeitung.

Thoth sollte mal in Senior-Meister Hechts heute noch bestehende Cafe-Backstube und ihm erzählen, dass alle 1954/55 erst Entlassenen Kriegsverbrecher waren. Diese Äußerung ist ein feiger schändlicher Schlag ins Gesicht aller Spätheimkehrer. Zu Schämen scheint Thoth aber nicht fähig.

Gruß Volker
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon HPA » 13. Juni 2015, 10:55

Thoth hat geschrieben:
Die mit viel propagandistischem Getöse 1955 durch Adenauer persönlich befreiten Kriegsgefangenen entpuppen sich beim näheren Hinsehen als knapp 10.000 Mann und diese waren keine Gefangenen sondern rechtmäßig verurteilte Kriegsverbrecher ......


Der Brüller schlechthin.

Erich Hartmann, der erfolgreichste Jagdflieger des 2.WK wurde nach gerade mal 10 Minuten "Verhandlung" zu 20 Jahre wegen "Beschädigung sowjetischen Eigentums" verurteilt.
"Im Januar 1997, mehr als drei Jahre nach seinem Tod, wurde Erich Hartmann von der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation rehabilitiert und von allen gegen ihn erhobenen Anschuldigungen entlastet. Die Behörde stellte dabei ausdrücklich fest, dass Hartmann zu Unrecht abgeurteilt worden war."


etc pp

Und jetzt schwafel nochmal was von rechtmässig!

Die polnischen Offiziere in Katyn bekamen auch eine "Verhandlung" und wurden dann per Genickschuss hingerichtet.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Kumpel » 13. Juni 2015, 11:29

Jetzt warte nur einmal ab HPA , gleich kommt Thoth mit den Thesen von der Blockflöte Hans Reichelt um die Ecke nach denen sich die Genossen in der SBZ/DDR von Anfang an "still , selbstlos und erfolgreich" um die deutschen
Kriegsgefangenen in der Sowjetunion gekümmert haben wollen.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Sirius » 13. Juni 2015, 11:45

Volker Zottmann hat geschrieben:Ebenso erging es dem späteren Bäckermeister Hecht aus Gernrode/Harz.
Als 17-Jähriger gleich nach dem Krieg von der Straße weggefangen und für 25 Jahre nach Workuta verbracht. Auch er kam um 1954/55 erst (oder muss man sagen schon?) wieder frei.
Seine besten Jugendjahre wurden ihm durch russische Willkür gestohlen.
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Thoth sollte mal in Senior-Meister Hechts heute noch bestehende Cafe-Backstube und ihm erzählen, dass alle 1954/55 erst Entlassenen Kriegsverbrecher waren. Diese Äußerung ist ein feiger schändlicher Schlag ins Gesicht aller Spätheimkehrer. Zu Schämen scheint Thoth aber nicht fähig.

Gruß Volker


Kennst Du oder jemand anders hier das Buch oder die Verfilmumg "Tadellöser & Wolff" und die Fortsetzung "Ein Kapitel für sich" von Walter Kempowski? In dieser Geschichte, die sich in Rostock ereignete, wird auch jemand von den "Russen" zu 25 Jahren Haft verurteilt - Im Rahmen einer fragwürdigen "Gerichtsverhandlung". Dieses Strafmaß "25 Jahre" wurde wohl öfters verhängt.

Ich sah die Verfilmung mal als Jugendlicher im Fernsehen und kann mich nur noch an wenige Einzelheiten erinnern, z.B. an eine Szene, in der ein von den "Russen" Verhafteter nackt auf einem schmalen Brett kauern musste, welches in der überfluteten Zelle lag.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Volker Zottmann » 13. Juni 2015, 12:09

Nein Sirius, den Film und das Buch kenne ich nicht.
Den Bäckermeister sehr wohl, aber nur vom Einkaufen. Man hätte niemals all die DDR-Jahre solch trauriges Schicksal hinter dem Ladentisch vermutet.
Er hat aber ein geniales Gedächtnis und einige Mithäftlinge taten sicher ein Übriges, damit nichts vergessen wird. Notizen konnte er sich damals ja kaum machen. Das wäre auch das sichere Ende gewesen.

Mein "Schwieger"opa, also der polnische Opa meiner Frau wurde auch in Katyn als Offizier ermordet. Ihren Vater sahen die 2 Mädchen nie wieder, als er um 1938 ihr Dorf verließ. Seit einem Jahr besteht erst Klarheit. In dieser Hilflosigkeit wurde dann meine Schwiegermutter verschleppt, von Deutschen nach Tilsit. Und nach dem Krieg, inzwischen verheiratet, dann von den Genossen Ulbricht und Pieck und deren Helfershelfern gehindert, ihre wiedergefundene Großmutter und Schwester in Polen zu besuchen. Erst als die Oma verstorben war, lockerte sich für sie die Reisemöglichkeit.

Ich entwickelte im Leben in der DDR also eine Affinität zu all den Beschränkungen, mal frei nach West oder Ost zu reisen. Es bleibt eine verabscheuungswürdige Diktatur.

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Merkur » 13. Juni 2015, 13:20

Volker Zottmann hat geschrieben:Seine besten Jugendjahre wurden ihm durch russische Willkür gestohlen.

Gruß Volker


Das halte ich für ein wenig zu kurz gedacht, Zottmann, Volker.
Versetz Dich mal in die Lage der sowjetischen Menschen. Sie sind durch die Deutschen überfallen und in den Krieg gezogen worden, haben dadurch Millionen von Opfern zu beklagen gehabt. Für mich ist ihre Vorgehensweise nachvollziehbar, alles faschistische rigoros auszumerzen. Auch wenn es dabei harte Einzelschicksale gab. Die besten Kinder- und Jugendjahre zigtausender haben andere auf dem Gewissen.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon karnak » 13. Juni 2015, 13:25

HPA hat geschrieben:

Erich Hartmann, der erfolgreichste Jagdflieger des 2.WK

Von diesem und sicher vielen anderen ungerechten und völlig überzogenen Urteilen,so hätte ich das nicht geschrieben. [flash]
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Merkur » 13. Juni 2015, 13:55

HPA hat geschrieben:
Erich Hartmann, der erfolgreichste Jagdflieger des 2.WK wurde nach gerade mal 10 Minuten "Verhandlung" zu 20 Jahre wegen "Beschädigung sowjetischen Eigentums" verurteilt.


Folgt man der einschlägigen Literatur (Toliver / Constable, "Holt Hartmann vom Himmel" oder "Erich Hartmann Der erfolgreichste Jagdflieger der Welt"), dann wurde er gemäß Urteil des MWD-Gebietsgerichts Jwanowo 1949 zu 25 Jahren Lagerarbeit verurteilt. Also noch fünf Jahre mehr, als Du geschrieben hast. Ein sicher hartes Urteil aber man sollte dabei nie vergessen, wer diesen Krieg begonnen hat. Zehn Jahre später kehrte er dann vorzeitig heim.
Wäre ein solcher Hochkaräter von sowjetischer Seite in die Hände der Deutschen geraten, hätte es für diesen ohne Verhandlung zwei Varianten gegeben: Verhungern oder Genickschuss in Sachsenhausen. Also keine Rückkehr nach zehn Jahren. Das sollte man trotz des harten Urteils nicht vergessen.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Kumpel » 13. Juni 2015, 14:15

Nicht zu vergessen sind die tausende oppositionellen Studenten und Sozialdemokraten in der SBZ , die nach 1945 als "Konterrevolutionäre" verurteilt und nach Russland in Arbeitslager verbracht wurden.
Über 2200 Menschen wurden in der SBZ/DDR noch bis 1953 von Sowjetgerichten verurteilt und erschossen.
Es verwundert nicht , daß sich die SED nicht für die deutschen Gefangenen in der Sowjetunion einsetzte und diesem Terror in der SBZ/DDR tatenlos zusah , schließlich erledigten die sowjetischen Besatzer damit die revolutionäre Drecksarbeit für die Genossen.
Zuletzt geändert von Kumpel am 13. Juni 2015, 14:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon HPA » 13. Juni 2015, 14:27

Wäre ein solcher Hochkaräter von sowjetischer Seite in die Hände der Deutschen geraten, hätte es für diesen ohne Verhandlung zwei Varianten gegeben: Verhungern oder Genickschuss in Sachsenhausen. Also keine Rückkehr nach zehn Jahren. Das sollte man trotz des harten Urteils nicht vergessen.


bevor du solchen Unsinn schreibst , beschäftige dich mal lieber etwas näher mit der Jagdfliegerei und den Umgang dieser Waffengattung untereinander auch über Gegnergrenzen hinweg.

Kannste übrigens bei Toliver/Constable lesen.

Und auch in russischer Kriegsgefangenschaft sind genug Deutsche verhungert.

Der russische Flieger, welcher damals von Peenemünde mit einer geklauten He-111 samt einiger Mitgefangene Richtung Osten abhaute wurde erstmal von den eigenen Genossen ins Lager gesteckt. Die Mitflüchtlinge durften sich dann in Bewährungsbataillonen beim Minenräumen und anderen Dingen " beweisen ".Von denen hat übrigens so gut wie keiner überlebt.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Merkur » 13. Juni 2015, 14:36

HPA hat geschrieben:


bevor du solchen Unsinn schreibst


Na dann werde ich mir die zu Tausenden in Sachsenhausen ermordeten Kriegsgefangenen wohl nur eingebildet haben.
Ich schrieb übrigens nicht von Jagdfliegern.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon HPA » 13. Juni 2015, 14:39

Du solltest Dein eigenes geschriebenes lieber noch mal genau lesen. Du hast was von Hochkaräter geschrieben.

Und das man deutscherseits russische Kriegsgefangene verhungern lies, habe ich nie abgestritten.

Immerhin hat man Stalin angeboten, seinen Sohn Jakow auszutauschen was dieser ablehnte. Mit sehr bekannten Worten.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Sirius » 13. Juni 2015, 14:44

Volker Zottmann hat geschrieben:Nein Sirius, den Film und das Buch kenne ich nicht.


Das ist ein autobiographischer Roman und es ist bei mir auch gut 30 Jahre her, dass ich den Film gesehen habe. Ich habe den Film jetzt auf Youtube gefunden.

Exemplarisch z.b. folgende Szenen der Verhöre und Haftbedingungen in der Untersuchungshaft beim NWD/NKWD in der SBZ:

https://youtu.be/1LoWk3UPd20?t=57m42s

das Militärtribunal:

https://youtu.be/1LoWk3UPd20?t=1h41m53s

im Weiteren und im dritten Teil geht es auch um die Mutter der beiden Brüder vor dem Militätribunal, die Haft der beiden Brüder im anfangs sowjetischen Zuchthaus in Bautzen, wo die Haftbedingungen detailliert dargestellt werden. Ebenso die Haft der Mutter im Frauenlager in Sachsenhausen und später Hoheneck. Ich kenne keinen anderen Film, in dem solche Ereignisse in der SBZ so detailliert dargestellt werden. Ich werde mir das auch wieder einmal anschauen.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Merkur » 13. Juni 2015, 14:45

HPA hat geschrieben:
Und das man deutscherseits russische Kriegsgefangene verhungern lies, habe ich nie abgestritten.



Man hat sie nicht nur verhungern lassen, sondern auch systematisch durch Genickschuss liquidiert. Dieses Schicksal ist Hartmann erspart geblieben. Er kehrte nach zehn Jahren zurück und machte Karriere - wieder als Soldat.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon HPA » 13. Juni 2015, 14:49

Nochmal: trotzdem ist er völlig zu unrecht als Kriegsverbrecher verurteilt worden! Und auch erst ,nachdem er sich geweigert hat, bei bestimmten Dingen mitzumachen ,insbesondere mit Kommunisten zusammen zu arbeiten.Er war Soldat und Jagdflieger und bestand auf seinen Status als Kriegsgefangener.

Und ja , er hat nochmal Karriere gemacht auch wenn er zum Schluss einen Schreibtisch geflogen hat. Ich kann daran nichts ehrenrühriges finden.

Und auch die Russen haben systematisch Kriegsgefangene per Genickschuss umgebracht. Auch wenn man das jahrzehntelang versucht hat, den Deutschen in die Schuhe zu schieben. Und bevor die Polen sich an der Front " bewähren" durften sind Tausende von denen noch vor den Deutschen in Workuta und anderswo zugrunde gegangen!
Zuletzt geändert von HPA am 13. Juni 2015, 14:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Merkur » 13. Juni 2015, 14:51

HPA hat geschrieben:
Immerhin hat man Stalin angeboten, seinen Sohn Jakow auszutauschen was dieser ablehnte.


Was für mich durchaus nachvollziehbar ist. Wie sieht es denn aus, wenn er seinen Sohn austauscht, während Millionen andere Soldaten sterben? Stalins Sohn ist übrigens so ein Hochkaräter. Er hatte nicht das Glück, nach zehn Jahren zurückzukehren.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon HPA » 13. Juni 2015, 14:55

Nun, Jakow wurde allerdings nicht per Genickschuss hingerichtet noch ist er verhungert.

Und stattdessen nahm man seine Frau in Sippenhaft und steckte sein Kind in ein Heim. Auch für Dich nachvollziehbar?

In Sachsenhausen gab es für solche Promis wie Jakow Dschugaschwili eine eigene Abteilung.

Und Stalin war das Sterben Millionen russischer Soldaten sowas von egal. Entscheidend war das Ergebnis.

Und diejenigen, welche die deutsche Kriegsgefangenenschaft überlebt hatten, waren mit ihren Martirium noch lange nicht am Ende.
In ihrer Heimat galten sie nämlich als Verräter.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Merkur » 13. Juni 2015, 16:17

Wir können uns drehen und wenden wie wir wollen. Fakt ist, dass deutsche Soldaten die Sowjetunion angegriffen und dort unsägliches Leid hinterlassen haben. Sie haben dort als Eindringlinge gekämpft, gebrandschatzt und gemordet. Und sie haben letztlich den Krieg verloren. Für den Sieg haben die sowjetischen Menschen einen sehr hohen Blutzoll gezahlt. Sie haben den Aggressor aus ihrem Land geworfen und ihn auf seinem Territorium vernichtend geschlagen. Und nun kommt einer der höchst dekorieren Soldaten (RK, EL, S, B) in Gefangenschaft. Dass er dort nicht hofiert wird und zur Wiedergutmachung beizutragen hat, wundert mich nicht.
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Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion

Beitragvon HPA » 13. Juni 2015, 16:26

Du hast nicht zufällig überlesen, dass Hartmann von RUSSISCHEN Gerichten 1997 vollumfänglich rehabilitiert wurde?

Mit der Feststellung dass er zu UNRECHT verurteilt wurde!

Nach Deiner Sichtweise ist also ein jeder deutscher Soldat welcher am deutschen Feldzug gegen die Sowjetunion teilnahm, automatisch ein Kriegsverbrecher?

Das wäre eine interessante Sichtweise welche sogar über die des Nürnberger Kriegsverbrechertribunals hinausgehen würde.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon augenzeuge » 13. Juni 2015, 16:37

Merkur hat geschrieben: Für mich ist ihre Vorgehensweise nachvollziehbar, alles faschistische rigoros auszumerzen.


Merkur, dabei hat man es aber nicht belassen. Man ging gegen alle vor, die auch nur die leiseste Kritik am sowj. Tun äußerten. Das hatte mit "faschistisch" nichts zu tun.

Und das dies oft nicht korrekt war, haben die Russen vor 20 Jahren selbst eingesehen. Man sollte nun nicht alles, was die Sowjets taten, mit dem Überfall der Deutschen versuchen zu begründen.
Natürlich kann man das tun, pauschal wirkt das wie ein Totschlagsargument. Damit wird man der Geschichte und den Opfern jedoch keinesfalls gerecht.

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Merkur » 13. Juni 2015, 16:39

HPA hat geschrieben:
Nach Deiner Sichtweise ist also ein jeder deutscher Soldat welcher am deutschen Feldzug gegen die Sowjetunion teilnahm, automatisch ein Kriegsverbrecher?


Gewiss nicht. Ich unterscheide schon zwischen Landsern und Hochdekorierten, die regelmäßig im FHQ beim Führer zur Auszeichnung und zum Händeschütteln waren.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon pentium » 13. Juni 2015, 16:42

Sollte man nicht langsam das Thema teilen? Die Diskussion über die Kriegsgefangenen hat ja nun wirklich nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun? Ist aber bestimmt ein interessantes Thema!

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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon Kumpel » 13. Juni 2015, 16:43

augenzeuge hat geschrieben:...............
Und das dies oft nicht korrekt war, haben die Russen vor 20 Jahren selbst eingesehen.
.....................
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Das muß wohl heutzutage als eine schwache Stunde der Russen angesehen werden. Das Rad der Geschichte wir nun in Russland wieder zurückgedreht.
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon HPA » 13. Juni 2015, 16:52

Merkur hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:
Nach Deiner Sichtweise ist also ein jeder deutscher Soldat welcher am deutschen Feldzug gegen die Sowjetunion teilnahm, automatisch ein Kriegsverbrecher?


Gewiss nicht. Ich unterscheide schon zwischen Landsern und Hochdekorierten, die regelmäßig im FHQ beim Führer zur Auszeichnung und zum Händeschütteln waren.


Ah ja, und damit ist Hartmann nach dieser verqueren Sichtweise ein Kriegsverbrecher weil er als deutscher Soldat das tat wofür er ausgebildet wurde und das besondes gut konnte?
regelmässig? 3 mal . Ja und?
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Re: Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion

Beitragvon AkkuGK1 » 13. Juni 2015, 17:36

eins darf man hier auch nicht vergessen, den Sowjetbürgern ging es ja im eigenen Land im Roten Terror auch nicht besser, sie verhungerten ebenso wie die deutschen Soldaten! Und auch hier noch einmal: die Sowjetunion griff mit uns zusammen Polen an, besetzte vorher die baltischen Länder, griff Finnland an, führte im Osten einen Eroberungskrieg, ja was glaubt ihr was als nächstes dran gewesen wäre? Im Endeffekt hatte Stalin nach dem WWII das erreicht, was er erreichen wollte, halb Europa in der Tasche, nur der frühe Tod verhinderte schlimmeres.
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Re: Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion

Beitragvon Edelknabe » 13. Juni 2015, 18:12

Leute, warum kam denn mein Vater, mit ihm Schulkameraden (auch SS-Angehörige so einer meiner Onkel)aus Leipzig Ende 1949 wieder und der Rest(eben durch Adenauers anschieben) erst 1955? Das muss doch konkrete Gründe gehabt haben siehe "diese Männer hatten(könnten) sich wohl etwas mehr schuldig gemacht wie der Rest der ganzen vor Ihnen entlassenen Landser"

Warum behält mich wohl Einer (so die UdSSR) noch sechs Jahre mehr und entschuldigt den leicht ironischen Einwand, vielleicht war Mann Landser besonders gut im Häuserbauen, im Bergwerk, in der Landwirtschaft war gar Bauer oder Viehzüchter? Und ne, kaputt gemacht wurde mit Beginn vom Fall Barbarossa ja nun fast Alles(Infrastruktur gesamt) in der großen Sowjetunion und wenn das dann auf dem Rückzug war(siehe diese Politik der verbrannten Erde).

Wie hatte mal Einer der Sowjetsoldaten(Bewacher) zu einem Kriegsgefangenen wortwörtlich gesagt(habe das mal gelesen) wo Der ihn fragte, warum es denn noch nicht Nachhause geht:

"Ihr bleibt solange hier, bis Ihr das Alles schön wieder aufgebaut habt. Und eher geht es halt nicht Nachhause"

Da ist doch was ordentliches dran, das ist doch ne Aussage die greift, die logisch und realistisch ist und ja doch wird es Extremfälle so Werwolfjünger und Andere gegeben haben(siehe hier die Eingangstexte) aber das war doch nun nicht die Regel.

Drehen wir das jetzt Alles um? Und wer hatte 1939 mit Polen gleich angefangen? Die Sowjets damals gar Deutschland mit einem Blitzkrieg überfallen? Ne Leute, das sind mir heute zuviel "Deutsche Opfer", das werden ja immer mehr um das mal leicht ironisch fortzusetzen. Waren wohl alle vollkommen unschuldig, haben auch nix gemacht, sind nur einfach so mitmarschiert?
Weil es wohl so schön war....ging ja Anfangs auch immer vorwärts ne köstlich ne wenn das Ganze nicht Millionen Opfer, nicht nur unter der sowjetischen Zivilbevölkerung gefordert hätte.Sind wohl einfach verhungert, verdurstet, verbrannt, wurden überrannt, im siegessicheren Vorwärtsdrange der Wehrmacht einfach gar nicht wahrgenommen.

Rainer-Maria wer war jetzt gleich nochmal Opfer? Doch nicht etwa der deutsche Kriegsgefangene? Leute, also merkt Ihr es irgendwie noch? Ich glaube fast nicht, wenn ich Einige hier texten sehe.
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Re: Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion

Beitragvon karnak » 13. Juni 2015, 18:17

AkkuGK1 hat geschrieben: Und auch hier noch einmal: die Sowjetunion griff mit uns zusammen Polen an, besetzte vorher die baltischen Länder, griff Finnland an, führte im Osten einen Eroberungskrieg, ja was glaubt ihr was als nächstes dran gewesen wäre? Im Endeffekt hatte Stalin nach dem WWII das erreicht, was er erreichen wollte, halb Europa in der Tasche, nur der frühe Tod verhinderte schlimmeres.

[flash] Na bloß gut,dass wir den Führer hatten, der hat schlimmeres verhindert. Nun regt Euch bloß noch mal über die DDR-Verklärer auf.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Ulbricht zu den Bedingungen für gesamtdeutsche Wahlen

Beitragvon karnak » 13. Juni 2015, 18:23

HPA hat geschrieben:
Ah ja, und damit ist Hartmann nach dieser verqueren Sichtweise ein Kriegsverbrecher weil er als deutscher Soldat das tat wofür er ausgebildet wurde und das besondes gut konnte?
regelmässig? 3 mal . Ja und?

Ein Kriegsverbrecher war er wohl nicht, aber er hat freiwillig und"erfolgreich" an einem Raubkrieg teilgenommen,ob er sich das irgendwann im Nachhinein bewusst gemacht hat?
Darf ich mich denn eigentlich als freiwilliger Stasi-Mann einen"Erfolgreichen" nennen oder wäre das unpassend?
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Re: Die deutschen Kriegsgefangenen in der Sowjetunion

Beitragvon pentium » 13. Juni 2015, 18:29

Edelknabe hat geschrieben:
Drehen wir das jetzt Alles um? Und wer hatte 1939 mit Polen gleich angefangen?


Beide Rainer-Maria, die Einen kamen aus dem Westen und die Anderen aus dem Osten! Einmal die Wehrmacht und einmal die Rote Armee!
Und dann gab es eine gemeinsame Siegesparade!

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