Auf neuen Gleisen | Die Abwicklung der Deutschen Reichsbahn

Auf neuen Gleisen | Die Abwicklung der Deutschen Reichsbahn

Beitragvon pentium » 17. März 2024, 20:34

Auf neuen Gleisen | Die Abwicklung der Deutschen Reichsbahn

Die Deutsche Reichsbahn (DR) war der größte Arbeitgeber in der ehemaligen DDR. 1990 wurde auch sie zum Sanierungsfall. Wolfgang Scherz, damals in der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn (DB) in Frankfurt / Main tätig, kam im Frühjahr 1990 nach Berlin-Lichtenberg. Sein Auftrag: die Bahnbetriebe der beiden deutschen Staaten zusammenzuführen. Die Problematik dabei: die Deutsche Bundesbahn ist zu diesem Zeitpunkt ein schwer defizitäres Unternehmen. Fachlich gewappnet, aufgeschlossen und vorurteilsfrei dem ehemaligen Staatsbetrieb gegenüber, leitete er in den nächsten vier Jahren diese Fusion, die 1994 in die Gründung der Deutschen Bahn AG mündete. Er lernte »Reichsbahner« kennen, die gleichermaßen qualifiziert wie engagiert waren. Scherz nimmt den geschichts- wie eisenbahninteressierten Leser mit in ein spannendes Kapitel der deutschen Wiedervereinigung und berichtet als exklusiver Zeitzeuge.

Autor: Wolfgang Scherz, geboren 1949 in Passau, absolvierte eine Maurerlehre und anschließend ein Studium zum Bauingenieur für Verkehrstechnik in Wuppertal. Er arbeitete als Bauleiter bei der Bahn, später in leitenden Funktionen bei der Zentralen Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn und war von 1990 bis 1994 als Geschäftsführer des Projekts »Zusammenführung von DR und DB« in Berlin tätig. Danach war er Geschäftsführer und im Aufsichtsrat der DB Bahnbau und bis 2015 bei der Hessischen Landesbahn GmbH tätig.

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Stimmen zum Buch

»Der Autor bewertet nicht vordergründig, sondern bedauert eher, dass viele der sinnvollen Ideen der Reichsbahner so wenig Beachtung fanden. Letztlich führte der deutsch-deutsche Bahnzusammenschluss zur Deutschen Bahn AG. [...]
Vor allem aber seine Erinnerungen sind interessant, übrigens nicht nur für Verkehrsfans, sondern sie sind ein geschichtlicher Exkurs, der die Abenteuer der Wendezeit aus subjektiver Sicht und zugleich mit vielen Fakten untermalt.« Sächsische Zeitung/Peter Ufer 10.03.2024

https://www.eulenspiegel.com/verlage/da ... eisen.html
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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