Der dritte Kim und Nordkorea...

Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon Spartacus » 26. April 2019, 18:13

karnak hat geschrieben:Mehr Möglichkeiten mich anschließend als todesmutiger Held aufzuspielen habe ich nun mal nicht [grin] . Und ich würde eben gerne etwas mehr erfahren als das was mir die eigenen Leute über dieses Land erzählen. Ich weiß ja was man mir so alles über die DDR Diktatur erzählen will.


Ich hätte da auch echt Bock drauf. Wenn du noch 5 Jahre warten kannst, dann machen wir den Trip zu zweit. STASI + Legion, da kann ja gar nichts mehr schief gehen. [flash]

Und wenn doch, bin ich ja dann im Vorruhestand, so das im Fall der Fälle für meine Frau gesorgt ist. Rente kommt anschließend dann ja automatisch. [mundzu]

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 26. April 2019, 18:23

Spartacus hat geschrieben:Ich hätte da auch echt Bock drauf. Wenn du noch 5 Jahre warten kannst, dann machen wir den Trip zu zweit.

Sparta


Und was erwartest du von dem Land, wo du wie im Theater herumgeführt wirst?

In 5 Jahren gibts das jetzige Nordkorea vielleicht so nicht mehr. [denken]

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon karnak » 27. April 2019, 04:14

Ich erhoffe mir gar nichts, ich möchte einfach nur mal aus dem Busfenster schauen und mir mein Teil denken. Die Fenster werden sie ja nicht zu kleben. [flash] Und ich wäre gerne mal dagewesen, wer könnte das schon von sich behaupten, so langsam gehen mir auch die Reiseziele aus für die ich mich interessiere. [hallo]
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 27. April 2019, 11:29

Hauptsache, du hast den Bericht oben gelesen. Dann ist alles gut. [grins]

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon karnak » 27. April 2019, 12:22

Sowas sitze ich auf einer Backe aus. Ich komme mit Diktaturen klar, kann mich einrichten und an Regeln halten. Ist nun mal nicht anders, der "mündige Bürger" es ist nicht das was ich Tag und Nacht ohne Abstriche brauche, schon gar nicht wenn das Bewusstsein, es ist ja nur auf Zeit , vorherrscht, wie der Wessi halt in der " guten alten Zeit" [flash] . Als er noch mal schnell über die Grenze und zurück hupfen konnte. [hallo]
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 27. April 2019, 13:08

Reise durchs Land von Kim Jong Un - Wie ich in Nordkorea sieben Tage ständig belogen wurde
Von Paul-Nikolas Hinz

Die Unwahrheit ist hier an der Tagesordnung.

Anderthalb Jahre habe ich gebraucht, um einen Weg nach Nordkorea zu finden. Am 16. Mai saß ich dann endlich in einem Flugzeug von Peking nach Pjöngjang. Als Teil einer Delegation von Journalisten, organisiert von einer niederländischen Consultingfirma. Fünfzehn Journalisten wollten mitreisen, am Ende waren wir zu dritt. Wir reisten sieben Tage durchs Land; vier verbrachten wir in der Hauptstadt Pjöngjang, drei an der Ostküste zwischen Wonsan und der südkoreanischen Grenze.


Am ersten Tag in Nordkorea fragen ein TV-Kollege und ich, ob es möglich ist, mit einem Leichtflugzeug einen Rundflug über Pjöngjang zu machen. Das war uns im Vorfeld unserer Reise angeboten worden, jetzt würden wir es gerne umsetzen. Wir hatten uns über das Angebot gewundert, schließlich wollen die Nordkoreaner normalerweise ihr Land nicht aus der Vogelperspektive ausspionieren lassen. Aber: Die Hauptstadt von oben, das könnte tolle Bilder geben.

Der Guide sagt: „Es geht leider nicht." Begründung: "Das Flugzeug ist sehr klein, da passt die Kamera nicht mit rein.“
[flash]

In Pjöngjang stehen zwei etwa 20 Meter hohe Statuen der verstorbenen Führer Kim Il Sung und Kim Jong Il. Sie gelten als Wahrzeichen der Stadt, als Stolz der Nordkoreaner. Natürlich wollen auch wir sie besuchen, würden dafür sogar in Kauf nehmen, uns davor verbeugen zu müssen. Die Guides versprechen uns zunächst, den Besuch noch ins Programm zu quetschen. Doch dann, am nächsten Morgen, die Kehrtwende.

„Wir können da nicht hin“, sagt unser Guide Ri Chung Il. „Die Statuen werden heute geputzt.“
[flash]

https://www.focus.de/politik/ausland/no ... 84048.html
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 30. April 2019, 21:51

Uns wurde natürlich das Paradies vorgeführt.

Es gibt nicht viele Menschen, die Urlaub in Nordkorea gemacht haben. Nur wenige Tausend westliche Touristen reisen dorthin – pro Jahr. Christian Eisert ist einer von ihnen. Der Autor und Comedy-Coach war zusammen mit einer Freundin zwölf Tage in dem Land, das von Diktator Kim Jong-un regiert wird. Mit dem Flieger in die Hauptstadt nach Pjöngjang, zurück ging’s mit dem Zug nach China. Nach der Reise hat er aus seinen Erlebnissen ein Buch geschrieben, das ein Bestseller wurde. „Kim & Struppi“ erschien 2014 und ist ein sogenanntes humorvolles Sachbuch. Es war ein halbes Jahr lang Platz zwei der Spiegel-Bestseller-Liste und insgesamt 15 Monate darin vertreten. Eisert: „Es ist im deutschsprachigen Raum das erfolgreichste Buch zum Thema Nordkorea. Das Besondere ist, dass es das Einzige ist, das mit Humor arbeitet.“ TRAVELBOOK traf den Autor zum 5-Jahres-Buchjubiläums-Interview.

https://books.google.de/books/about/Kim ... &q&f=false

„Am Ende der Reise haben sie unsere ganzen Fotos kontrolliert. Die Zollbeamtin hat jedes einzelne Foto, das ich gemacht habe, angeguckt und die gelöscht, die ihr nicht gefallen haben. Die kannte sich mit meinem Fotoapparat besser aus als ich. Aber ich hatte ein Netbook mitgenommen, einzig zu dem Zweck, Fotos zu verstecken. Ich ersetzte hinter den Dateinamen die JPEG-Endungen durch Endungen von Systemdateien und versteckte sie tief in der Registry. Nach der Reise habe ich zwei Wochen gebraucht, bis ich alle Fotos wiedergefunden hatte. Das hätte natürlich alles auffliegen können.

Genauso hätten sie auch unser Gepäck durchsuchen können, wir haben ja jeden Tag das Zimmer verlassen. Das wird stichprobenartig gemacht. Außerdem bekamen wir mit, dass im Nebenzimmer Sicherheitskräfte wohnten, die auf uns ‚aufpassten‘. Ich war die ganze Zeit überzeugt, dass wir abgehört werden und ich vermutet


Als wir über die Grenze fuhren, in der Mitte des Flusses Yalu, fielen sich alle in unserem Waggon in die Arme und jubelten. Ein kollektiver Aufschrei im Sinne von: Hurra, endlich frei, wir sind in China. Da krieg ich gleich wieder Gänsehaut.“


„Es bestand die Möglichkeit, eine E-Mail zu versenden. Im Hotel gab’s Internet. Man ging zu einer Poststelle und füllte ein Formular aus – wie man heißt, wo man wohnt, mit wem man da ist, seinen Beruf, wem man schreiben will. Das habe ich brav gemacht, dann öffnete mir eine Frau ein Mailprogramm und ich habe meinen Text geschrieben. Ich hatte mir für diesen Zweck eine Extra-Emailadresse zugelegt – brauchte ich aber gar nicht, weil ich direkt vom Hotel-Account verschicken musste. Ich hatte meinen Text fertiggeschrieben und wollte auf ‚Send‘ klicken, aber nein, das machte die Beamtin. Für diesen Service bezahlte ich 2,50 Euro.


https://www.travelbook.de/ziele/laender ... isen?ref=1

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Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 4. Mai 2019, 09:09

Was wollten einige hier doch als Erfolg verkaufen..... [flash] wie erfolgreich das Gipfeltreffen in Vietnam war, erkennt man jetzt:

Das nordkoreanische Militär habe am Samstagmorgen im Rahmen eines Waffentests mehrere "Projektile" von kurzer Reichweite in Richtung offenes Meer abgefeuert, teilte der Generalstabschef der südkoreanischen Streitkräfte mit. [shocked]

Die Geschosse flogen demnach 70 bis 200 Kilometer weit und stürzten ins Ostmeer beziehungsweise Japanische Meer. Sie seien zwischen 09.06 Uhr und 09.27 Uhr Ortszeit abgefeuert worden. Zunächst hatte der südkoreanische Generalstab von einer "unidentifizierten Kurzstreckenrakete" gesprochen.

Die US-Regierung nahm zunächst nicht inhaltlich Stellung dazu.

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 12. Mai 2019, 18:21

Das geht nur unter "Freunden"..... [angst]

US-Präsident Donald Trump konterte den neuen Raketentest seines „Freundes“ Kim Jong-un direkt mit einer verbalen Provokation. Laut „Washington Post“ plauderte Trump detailliert aus, wie der Onkel des nordkoreanischen Diktators hingerichtet wurde. Demnach habe Kim sogar den Kopf von Jang Song-thaek ausstellen lassen.

Obwohl die staatlichen Medien Nordkoreas im Jahr 2013 bekannt gaben, dass Jang hingerichtet wurde, gibt es keine öffentlichen Berichte über eine Leichenausstellung. Bisher wurde angenommen, dass Kim seinen Onkel durch ein Erschießungs-Kommando töten ließ.


Trump: „Wir werden sehen, was passiert. Ich weiß, sie wollen verhandeln, sie sprechen übers Verhandeln. Aber ich denke nicht, dass sie bereit zum Verhandeln sind.“

Trump sieht in den Raketentests allerdings noch keinen Vertrauensbruch. „Irgendwann vielleicht, aber derzeit nicht“, sagte er in einem „Politico“-Interview.

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 26. Mai 2019, 14:08

Tausende nordkoreanische Frauen werden in China nach ihrer Flucht als Sklavinnen verkauft. Das geht aus einem Bericht der Menschenrechtsgruppe „Korea Future Iniative“ in London hervor.

Demnach nutzen die Sklavenhändler die Ausweglosigkeit der nordkoreanischen Frauen: Diese finden nach der Flucht nur schwer Arbeit und können China nicht verlassen. Für Menschenhändler sind sie aufgrund ihrer Kleidung und geringer Chinesischkenntnisse leicht aufzuspüren.

Einmal von Menschenhändlern entdeckt, gibt es für die Frauen kaum noch einen Ausweg. Flucht: unmöglich! Verweigern sie sich der Zwangsprostitution, melden die Verbrecher sie den Behörden. Und dann geht es umgehend zurück nach Nordkorea. Ein Albtraum: dort drohen ihnen Folter, Arbeitslager, Hinrichtung.


Nach Angaben des UN-Menschenrechtsrates aus dem Jahr 2014 flüchteten bis zu 200 000 Menschen aus Nordkorea nach China – die meisten von ihnen Frauen. Laut Schätzungen der „Korea Future Initiative“ landen 60 Prozent der weiblichen, nordkoreanischen Flüchtlinge in China im Menschenhandel. Demnach wären mehrere Zehntausend Frauen betroffen.

Diese werden für etwa 3,60 Euro prostituiert, ab 130 (bis 6500) Euro als Zwangs-Ehefrauen insbesondere in entlegene Regionen verkauft (und von ihren Ehemännern vergewaltigt) oder zum Cybersex gezwungen, erklärt Autor Yoon Hee-soon der BBC.

Die Flucht der Frauen erfolgt in der Regel über die nordkoreanisch-chinesischen Grenzflüsse Tumen und Yalu.
https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon karnak » 29. Mai 2019, 13:07

Übrigens hat mich gestern ein Nordkoreaner angerufen, in fast makellosen deutsch, wollte wissen ob ich mich wirklich am Anfang mit K schreibe. Mal sehen wie es bei denen so ist. [flash]
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 29. Mai 2019, 15:58

karnak hat geschrieben:Übrigens hat mich gestern ein Nordkoreaner angerufen, in fast makellosen deutsch, wollte wissen ob ich mich wirklich am Anfang mit K schreibe. Mal sehen wie es bei denen so ist. [flash]


Ist ja, toll, aber das Thema ist woanders...... [flash]

Gehts schon um das Visa? Und mit wem fährst du?

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon karnak » 29. Mai 2019, 17:22

Wenn alles klappt fahre ich im Frühjahr nächsten Jahres, ist doch irgendwie so ein 75. Jahrestag mit entsprechender Feier, dass ist dann der lohnende Anlass. Hoffe ich nun, dass ich erwünscht bin. [flash] Und ich fahre dann alleine, die Heidrun hat mir einen Vogel gezeigt. [flash] Aber ich habe es mir schon lange in den Kopf gesetzt und will es umsetzen bevor mir die Energie oder der Mut dazu fehlt.
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon Grenzwolf62 » 29. Mai 2019, 17:29

Wir schicken dir in den Gulag ein Fresspaket.
[wink]
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon karnak » 29. Mai 2019, 17:34

Bis jetzt habe ich noch nicht den Zuschlag.
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon Spartacus » 29. Mai 2019, 17:52

karnak hat geschrieben:Übrigens hat mich gestern ein Nordkoreaner angerufen, in fast makellosen deutsch, wollte wissen ob ich mich wirklich am Anfang mit K schreibe. Mal sehen wie es bei denen so ist. [flash]


Hat sicherlich in schönstem sächsisch gebabbelt? [flash]

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon Volker Zottmann » 29. Mai 2019, 18:52

karnak hat geschrieben:Wenn alles klappt fahre ich im Frühjahr nächsten Jahres, ist doch irgendwie so ein 75. Jahrestag mit entsprechender Feier, dass ist dann der lohnende Anlass. Hoffe ich nun, dass ich erwünscht bin. [flash] Und ich fahre dann alleine, die Heidrun hat mir einen Vogel gezeigt. [flash] Aber ich habe es mir schon lange in den Kopf gesetzt und will es umsetzen bevor mir die Energie oder der Mut dazu fehlt.

Schönen Gruß an Heidrun, wir verstehen sie. Das ist, wie vom 10m-Turm bei Nebel zu springen, ohne zu wissen, ob Wasser im Becken ist.

Gruß Volker
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon karnak » 29. Mai 2019, 18:55

Wenn dann nehme ich mein Parteibuch mit, als Rettungsring, Du hast ja nun keins mehr. [grin]
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 30. Mai 2019, 11:05

karnak hat geschrieben:Wenn dann nehme ich mein Parteibuch mit, als Rettungsring, Du hast ja nun keins mehr. [grin]


Ich find das alles sehr interessant, würde es auch mitmachen, aber ich habe jetzt zu vieles drüber gelesen, weiß, was mich in etwa erwarten würde, was mir nicht gefällt.
Für 3-4000 EUR gibts noch wichtigere Ziele für mich. Aber dennoch wünsche ich dir schon mal eine tolle Reise mit vielen Eindrücken. Das klappt schon.

Pass nur auf, was du wo fotografierst, sonst wird der Speicher formatiert. Steht so in den Reisebedingungen. Achso, und sag nicht, dass du hier im Forum darüber schreiben wirst. [angst]
Und hoffe von dir weitere Wahrheiten zu erfahren.

Ein paar Hinweise möchte ich dir vorab geben, hoffe, du kennst sie noch nicht alle. [hallo]

Die medizinische Versorgung in Nordkorea ist vergleichsweise schlecht. ....Wer dann in Nordkorea ernsthaft erkrankt, kann nicht nur ins Heimatland Deutschland, sondern in die Grenzstaaten Russland oder China gebracht werden, wo eine Weiterbehandlung ohne Weiteres möglich ist.
Reisende sollten beim Abschluss der Reisekrankenversicherung ein Unternehmen wählen, welches diese Möglichkeiten ausdrücklich vorsieht und ausdrücklich auf das Reiseland hinweisen.
Allerdings sollte auch darauf hingewiesen werden, dass Nordkorea nicht zu den gefährlichen Reisegebieten zählt.


Nimm eine Krawatte mit! Du wirst sie brauchen.

Falls Sie aus dem Bus heraus fotografieren möchten, besprechen Sie das bitte vorher mit Ihrem Reiseleiter.

Digitale Foto-Speicherkarten können stichprobenartig kontrolliert werden. Sichere die unbedingt während der Reise auf einem 2. Datenträger in einem "Systemordner"! Übe das vorher.

Handys dürfen mitgenommen werden, können in Nordkorea jedoch praktisch nicht genutzt werden, weil für ausländische SIM-Karten kein Netz zur Verfügung steht.
Du kannst im Flughafen eine nordkoreanische SIM-Karte kaufen, mit der du auch ins Ausland telefonieren kannst. Notebook-Computer, iPads o.ä. können mitgenommen werden.

An der Hotelbar erwartet der Reiseleiter von dir eingeladen zu werden. Pflichtübung! Aber es ist billig! 1 Bier ein Euro.

Fast jeder Nordkoreaner raucht, ein paar Schachteln sind ein gutes Geschenk. Trinkgeld 10 EUR pro Tag an den Reiseleiter einkalkulieren.

Man wechselt selten Euro oder Dollar in gleicher Währung. Rückgabe erfolgt meist in Yen.

Fotoapparat: Maximale Objektiv-Brennweite: 150 mm (Kleinbild)

Das Gefährlichste der Reise ist womöglich der Flug, die Maschinen sind alt. Wenn Sie im Flugzeug Publikationen erhalten, auf deren Titelblatt die Portraits der politischen Führer zu sehen sind, knicken Sie diese Publikationen bitte nicht.


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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon SkinnyTrucky » 30. Mai 2019, 20:38

Hier im Forum werden sicher alle mitfiebern das du, Kristian, wohlbehalten zurück kommst....

....laß dich dort nicht idiologisch umstricken....aber ich denke eher, das dir die Deutsche Dystrofische Republik schon gereicht hat und du diesmal standfest bleibst.... [wink]


groetjes

Mara
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon Volker Zottmann » 30. Mai 2019, 21:56

Paar Gasmasken aus einem "NVA-Laden" als Gastgeschenke mitzunehmen, macht sich auch immer gut. [laugh] Ob dort, weiß ich aber nicht!
In Canada habe ich 1995 einen Koffer voll Masken, GST-Uniformen und Fahnen verschenkt. Alle waren happy, weil es unwiederbringliche Zeugnisse einer untergegangenen Diktatur waren.

Gruß Volker
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2019, 07:52

Karnak, noch eine Warnung....der Kerl ist unberechenbar.

NACH GESCHEITERTEM ATOM-GIPFEL VON HANOI - Kim lässt seinen Trump-Gesandten erschießen


Nach einem südkoreanischen Zeitungsbericht hat der Diktator seinen Sondergesandten für die USA nach dem gescheiterten Gipfel mit US-Präsident Donald Trump (72) hinrichten lassen. Die Tageszeitung „Chosun Ilbo“ berichtete, Kim Hyok Chol sei nach seiner Rückkehr im März am Mirim-Flughafen bei Pjöngjang erschossen worden.

Kim Hyok Chol hatte zusammen mit dem US-Gesandten Stephen Biegun das Treffen zwischen Trump und Kim in Hanoi (27./28. Februar) vorbereitet. Ein nicht identifizierter Informant aus Nordkorea sagte der Zeitung: „Weil er nur dürftig über die Verhandlungen Bericht erstattete, wurde er der Spionage für die USA bezichtigt.“


Neben Kim Hyok Chol sollen laut dem Zeitungsbericht vier weitere hochrangige Mitarbeiter des nordkoreanischen Außenministeriums nach einer „Untersuchung“ hingerichtet worden sein. Zudem soll die Übersetzerin von Kim, Shin Hye Yong, nach dem Gipfel in ein Gefangenenlager geschickt worden sein. Sie habe ein neues Angebot Kims kurz vor dem Abbruch der Gespräche mit Trump nicht übersetzt.

Auch der hochrangige Vertreter der kommunistischen Partei Nordkoreas, Kim Yong Chol, wurde der Zeitung zufolge in einem Arbeitslager eingesperrt. Er hatte als Gesandter in den Atomgesprächen mit US-Außenminister Mike Pompeo verhandelt.


https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon Spartacus » 31. Mai 2019, 16:17

SkinnyTrucky hat geschrieben:
....laß dich dort nicht idiologisch umstricken....


groetjes

Mara


Der war richtig gut Mara. [flash]


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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon karnak » 31. Mai 2019, 16:29

augenzeuge hat geschrieben:
AZ

Davon mal abgesehen, dass es mir völlig schleierhaft ist woher man solche Informationen haben will, und ich bin ehrlich, ich misstraue solchen Informationen über die Feinde des Westens absolut. Ich habe in dieser Hinsicht einfach zu viel unangenehme Erfahrungen in der Nachwendezeit gemacht. Wenn ich dieses Land als kleiner unbedeutender Tourist besuchen sollte will ich mir ein eigenes Bild machen und mit den Berichten der westlichen Journale abgleichen. Und ich würde mich vor Ort konsequent an geltende Regeln halten, alles andere macht keinen wirklichen Sinn.
Und diese südkoreanische Zeitung ist mir schon mal suspekt.
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon pentium » 31. Mai 2019, 16:39

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
AZ

Davon mal abgesehen, dass es mir völlig schleierhaft ist woher man solche Informationen haben will, und ich bin ehrlich, ich misstraue solchen Informationen über die Feinde des Westens absolut. Ich habe in dieser Hinsicht einfach zu viel unangenehme Erfahrungen in der Nachwendezeit gemacht. Wenn ich dieses Land als kleiner unbedeutender Tourist besuchen sollte will ich mir ein eigenes Bild machen und mit den Berichten der westlichen Journale abgleichen. Und ich würde mich konsequent an geltende Regeln halten.
Und diese südkoreanische Zeitung ist mir schon mal suspekt.


Vor einiger Zeit lief bei Servus TV Departures – Abenteuer Weltreise. In der Serie gab es zwei Folgen wo Scott und Justin Nordkorea bereisen. War eigentlich eine Sicht auf das Land von zwei jungen Männern ohne jedwede Ideologie...
https://www.fernsehserien.de/departures ... a-i-459806

Vielleicht finden sich irgendwo im Netz die beiden Folgen, war wie schon gesagt sehenswert...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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http://www.freundeskreis-hubertusburg.de
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon karnak » 31. Mai 2019, 16:50

Ich hätte niemals ein Interesse daran zu missionieren oder zu kritisieren, auch das macht keinen Sinn und ich würde sowas nirgendwo als meine Aufgabe ansehen, am Ende ist das für mich arrogant und unangemessen. Es ist die Sache der Bewohner und nicht die von Besuchern. Wenn ein Urteil der Verachtung gefällt ist sollte man dort einfach nicht hinfahren.
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 31. Mai 2019, 16:53

Und diese südkoreanische Zeitung ist mir schon mal suspekt.


Mir nicht. Eher im Gegenteil.
Ich bin mittlerweile sehr sicher, dass das stimmt.

Die Südkoreaner hatten schon immer beste Verbindungen und Informationen.

Erkläre doch mal, wie du Berichte westlicher Medien in ein paar Tagen vor Ort , an denen du herumgeführt wirst, auf Wahrheitsgehalt prüfen willst. Das kann dir nie gelingen, zumal du ja diese Dinge nicht einmal ansprechen darfst.

Das ist ja das, was mich stört.

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon Volker Zottmann » 31. Mai 2019, 22:26

Nordkorea? Karnak...! Nee, lass ab davon.
Im Lindenhotel Potsdam kannst Du wenigstens ungestraft nach der Obst-und Gemüse- oder aber nach der Frischfischbeschriftung fragen...
In Nordkorea aber fahren sie Dich nach solchen Fragen gleich ins Arbeitslager.
Wenn die dann noch erfahren, dass Du Dich früher immer verkleidet hast, hast Du keine Chance mehr auf Rückkehr.... [flash]

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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon AkkuGK1 » 2. Juni 2019, 07:45

also wenn Diktatur, dann doch Cuba. Da gibt es wenigstens ordentlichen Rum. Und da interessiert es auch keinen, was du fragst oder ob mal verkleidet.
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Re: Der dritte Kim und Nordkorea...

Beitragvon augenzeuge » 9. Juni 2019, 09:06

Dass wird Karnak nicht erfahren....

Flüchtlinge berichten aus Nordkorea : "Die Menschen müssen die Wahrheit erfahren" [angst]

Die Flucht aus Nordkorea ist schwierig. Flüchtlingen droht Vergewaltigung, Folter und Tod. Kim Chul Seung und Kim Jung Hyun haben es trotzdem geschafft und geben im Interview seltende Einblicke in ein Schreckensregime.

Kim Chul Seung war als Bauingenieur beteiligt am Aufbau von Arbeitslagern in Nordkorea und floh 1991 aus dem Land. Kim Jung Hyun war Sprecherin des Propaganda-Apparats in Nordkorea und entkam 2008 aus der Kim-Diktatur.

Eine Flucht aus Nordkorea ist eine endgültige und gefährliche Entscheidung. Warum haben Sie sich für die Flucht aus Ihrer Heimat entschieden?

Kim Jung Hyun: Durch die Hungersnot unter Kim Jong-il bin ich aufgewacht. Mein Mann ist 2001 an Krankheit gestorben. Mein Vater und mein Sohn starben an Hunger. Der Hunger und Tod waren die Hölle. Von Nachbarn waren auf einmal nur noch Leichen übrig und die Leichen häuften sich. Die Menschen begannen aus Not Menschenfleisch zu essen und die Millionen Todesopfer waren eine Lektion für mich. Dennoch hat Kim Jong-il entschieden, dass Flüchtlinge alle gefoltert und erschossen werden sollten. Aber ich wollte nicht wertlos an Hunger sterben und träumte von einem besseren Leben. Deshalb habe ich mich entschieden es zu versuchen.


Ich hatte zwei Söhne, aber einer ist mit 21 Jahren beim Militär verhungert. In Nordkorea verhungern auch Soldaten und ihre Familien. Die Rationen sind unzureichend, weil die Vorgesetzten sich Essen abzweigen.


Durch meine erste Flucht hatte ich das erste Mal die Möglichkeit, die Außenwelt zu sehen. Zurückgeschickte Flüchtlinge verbreiten die Wahrheit und langsam glauben die Menschen nicht mehr, dass Südkorea und die USA Schuld an dem Leid in Nordkorea sind.


Auch Sie waren Teil des nordkoreanischen Systems. Hat die Propaganda bei Ihnen gewirkt?

Kim Jung Hyun: In Nordkorea wird man wie ein Tier konditioniert und einer Gehirnwäsche unterzogen. Bis vor meiner Flucht dachte ich, dass alle Länder ähnlich wie Nordkorea sind. Die Menschen werden darauf gedrillt, loyal zu sein. Auch ich war ein loyaler Mensch. Als Kind lernte ich den Hass auf die USA und dass die Kims die Retter unserer Nation sind. Viele Nordkoreaner teilen diesen Glauben. Die Kims gelten manchmal als gottgleiche Helden. Auf der anderen Seite können viele Menschen es nicht glauben, wenn sie Bilder sehen, auf denen amerikanische und südkoreanische Soldaten zusammenarbeiten. Sie sehen dann Südkorea nur als Marionette der USA.

.......
https://www.t-online.de/nachrichten/aus ... hren-.html

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