Russland, Putin und die Politik...

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 14. März 2015, 01:09

HPA hat geschrieben:ach du liebe Güte, " Rezensionen" bei Amazon für voll zu nehmen. Und ich möchte nicht wissen, wieviele von denen den Hirnen von Putins Internettrollen entstammen [flash]


ja ja, alles klar [grins] sind Sparta und ich auch Produkte von Putins Internettrollen! Der Zug ist doch abgefahren! Der Versuch Andersdenkenden zu diskreditieren und verächtlich zu machen ist einfach nur schäbig! Die Nummer die ganzen kritischen Leserzuschriften angeblichen "Russischen Trollen" zuzuschreiben ist übrigens grandios geplatzt.
Nur scheint dass noch nicht bei dir angekommen zu sein! [wink]


SCORN
SCORN
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 14. März 2015, 01:11

Verstehendes Lesen war noch nie Deine Stärke. [wink]
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 14. März 2015, 01:13

HPA hat geschrieben:Verstehendes Lesen war noch nie Deine Stärke. [wink]


schreibt derjenige der alle Amazon Rezensionen ins lächerliche ziehen will....... [flash]
SCORN
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 14. März 2015, 01:14

SCORN hat geschrieben: Der Versuch Andersdenkenden zu diskreditieren und verächtlich zu machen ist einfach nur schäbig!


SCORN


Man sollte nicht mit Steinen werfen , wenn man selber...gell? [flash]

wo habe ich " alle" geschrieben? Ich sag ja, verstehend lesen.
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon tom-jericho » 14. März 2015, 03:12

Und Du hast wie immer Schwaechen im Zwischendenzeilenlesen! [flash]

Ich muß das Buch nicht lesen, aber es ist erstaunlich, das auch sie sich eventuell in Gefahr begibt.

Da wäre das zum Lächerlichmachen im Gasometer noch das Harmloseste.

Aber wie immer hälst Du ja nix von Verschwörungstheorien.
tom-jericho
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 14. März 2015, 08:49

Ich weiß nicht ob sich Frau Krone Schmalz mit ihrem neuen Buch oder ihren Äusserungen im Ukraine - Russland Krieg hier in Deutschland oder auf ihrem spanischen Feriendomizil in Gefahr begibt.
Ihrem Lebensstandart ist es jedenfalls ganz und garnicht abträglich. Im Gegenteil , sie führt diesen Umstand stets selbst zur Begründung ihrer penetranten Rechthaberei an.
Was ich jedoch sicher weiß ist , daß sich ihre russischen Kollegen , die sich kritisch über den Ukraine Krieg und Putins Politik äussern tatsächlich um Leib und
Leben fürchten müssen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/oppo ... 79527.html
Kumpel
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 14. März 2015, 11:26

Ein wahrer Artikel, Scorn?

Zitat:
Er schützte Krim-Bewohner vor jenen faschistischen Fremdeinwirkungen, verhinderte, oh, wie „bösartig“, Gewalteinwirkungen. Deshalb können Krim-Bürger angstfrei leben,

http://eurusky.ru/2015/02/putinverstehe ... s=og.likes

AZ
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 14. März 2015, 17:20

Wenn ich mal darf?

In dem Artikel plaudert man vom Weltfrieden. Was für ein schöner Gedanke, aber letztendlich geht
es Putin um Machterhalt, Geopolitik und in diesem Zusammenhang um militärische Ziele, die im
Sinne Russlands erreicht werden sollen. Hierzu gehört natürlich die Krim zu behalten und den Donbass
unter russischer Kontrolle zu halten. Mit dem Kaukasuskrieg 2008 hat Putin die Karten offen auf den
Tisch gelegt. Da sich noch heute russische Einheiten in Georgien befinden, kann Georgien nicht der
NATO beitreten. Putin verhinderte so also eine weitere NATO - Osterweiterung und das müsste der
Westen eigentlich verstanden haben. Das selbe gilt nun für die Ukraine, denn diese wird der NATO
nicht beitreten, dafür wird Putin sorgen. Und, dass hätte man auch schon im Vorfeld wissen können.

Der Artikel mag ja gut gemeint sein, aber er spiegelt nicht wieder, wie zum Beispiel ich persönlich
Putin sehe. Nicht desto trotz kann ich mich in die russische Lage hinein denken, oder versuche es
zumindest, wobei ich die Ereignisse meist aus geopolitisch / militärischer Sicht heraus sehe und
entsprechend kommentiere. Das Putin ein Lamm ist, habe ich auch nie behauptet, aber er ist auch
nicht unbedingt der böse Wolf.

LG

Sparta


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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 14. März 2015, 17:42

Danke Sparta, deinen Beitrag kann ich so unterschreiben. Ich sehe es genauso! [super]

Wie kann es eigentlich sein dass wir, die ja die unterschiedlichsten Wege gegangen sind, in so vielen Dingen übereinstimmen? Das einzige was uns verbindet ist die längere Dienstzeit in professionellen militärischen Einheiten! Ich behaupte mal weil über jede Ideologie hinweg wir den Versuch machen die Lage und die Entwicklung militärisch, politisch, geostrategisch sachlich zu analysieren! Es gibt ja User welche die blose Existenz von Geostrategie schlichtweg leugnen!
Fällt das Ergebnis dann so aus dass es genau diesen nicht in ihre Ideologie passt, wird man schnell in eine Ecke gestellt. Bei dir hält man sich da Zurück, weil man einem DDR-Flüchtling und ehemaligen Fremdenlegionär schlecht eine "Ewig Gestrigkeit" und linke Denkweise unterstellen kann! Bei mir ist man da nicht so zimperlich! Nun, es wirft mich auch nicht aus der Bahn! [grins]

Gruß
SCORN
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 14. März 2015, 17:55

Nun, es wirft mich auch nicht aus der Bahn!


Na eben und ja, in der Beziehung ticken wir gleich, haben die selbe Einstellung, was ja nicht
das schlechteste ist. Ich habe halt viel erlebt und so verwundert es nicht, dass ehemalige
vermeintlich fest zementierte Weltbilder im laufe der Zeit den Bach runter gingen, bzw.
von mir korrigiert werden mussten. In der Beziehung bin ich durchaus lernfähig und heute
sehr misstrauisch, was mich veranlasst alles zu hinterfragen. Jede Info ist daher erwünscht
und so habe ich auch mit den Beiträgen von HPA kein Problem, wenn sie ein Stück des Puzzles
erhellen.

Schönen Abend noch, egal wohin, oder wo immer du gerade bist. [hallo]

Sparta


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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 14. März 2015, 18:05

Spartacus hat geschrieben:Wenn ich mal darf?

...................................................................................... aber letztendlich geht
es Putin um Machterhalt, Geopolitik und in diesem Zusammenhang um militärische Ziele, die im
Sinne Russlands erreicht werden sollen. Hierzu gehört natürlich die Krim zu behalten und den Donbass
unter russischer Kontrolle zu halten. ......................
LG
Sparta


Klare Sache. Es geht um den Machterhalt Putins und der Erhaltung der politisch gesellschaftlichen Verhältnissen in Russland.
Warum soll aber genau das im Interesse der Russen liegen?
Ich denke eher er schadet Russland in ganz erheblichem Maß und wirft Russland damit in seiner Entwicklung zurück.
Kumpel
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 14. März 2015, 18:13

Warum soll aber genau das im Interesse der Russen liegen?


Da musst du die Russen schon selber fragen, Kumpel.

Die Umfragewerte für Putin wirst du ja wohl kennen und selbst der Westen gibt zu, dass diese
nicht manipuliert sind.

Und nun?

LG

Sparta


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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 14. März 2015, 18:21

Ja die passionierten Geostrategen sind unter den Russlandverstehern weit verbreitet! Man degradiert ein autonomes Land so nebenbei zur „russischen Einflusssphäre“, halb Europa und Asien wird zum „russischen Vorgarten“ und wie selbstverständlich redet man von „russischen Sicherheitsinteressen“.
Dass man mit diesem Gerede nahtlos die nationalistische und imperiale Propaganda des Kremls übernimmt, scheint dabei niemand zu stören. Denn nichts so vertrauenswürdig und seriös wie das russische Propagandaprogramm RT Deutsch. Die westlichen Medien hingegen sind von der CIA manipuliert und von einem düsteren Konglomerat von Geheimdiensten, Banken und Politikern ferngesteuert.
Überhaupt: Die wahren Kriegstreiber, sitzen natürlich nicht in Moskau, sondern in Washington und in Brüssel, die das friedliebende Russland mit ihrer aggressiven Politik bis auf das Blut reizen.

An was erinnert mich diese Geschichte eigentlich?


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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Puck » 14. März 2015, 18:28

An was erinnert mich diese Geschichte eigentlich?

Vlt. hierdran : http://www.personal.uni-jena.de/~x0nesa ... onemic.pdf


Puck [smile]
Zuletzt geändert von Puck am 14. März 2015, 18:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 14. März 2015, 18:28

Was die Umfragewerte anbetrifft sollte man mal hinterfragen wie diese Zustande kommen.
Der Iwan Normalverbraucher konsumiert vornehmlich TV welches vom Kreml dominiert wird und liest kaum Tageszeitungen, solche die die Kremlpolitik kritisch hinterfragen schon garnicht.
In einem Land in dem Oppositionelle öffentlich als Verräter bezeichnet und erschossen werden dürften sich nicht wenige überlegen lieber dafür zu sein als unbequeme Fragen zu stellen.
In Russland haben sich die Mächtigen eine wunderbare scheindemokratische Kulisse um ihre Macht gebaut mit der sie ihr Volk auf wunderbare Weise verarschen können.
Kumpel
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon bürger der ddr » 14. März 2015, 18:42

Sind wir denn auch in Rußland? [ich auch]
bürger der ddr
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon bürger der ddr » 14. März 2015, 18:46

Manipuliert wird doch hier genauso, es gibt keine "systemfreien Medien". Warum haben wir denn die GEZ?
bürger der ddr
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon augenzeuge » 14. März 2015, 19:31

bürger der ddr hat geschrieben:Manipuliert wird doch hier genauso, es gibt keine "systemfreien Medien".


Oh, einige Unterschiede scheinen dir nicht klar zu sein. Hier gibt es sehr wohl systemkritische Medien. Gibts die in Russland?
AZ
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Nov65 » 14. März 2015, 20:20

Geostrategische Interessen mit mehreren Überfällen auf Nachbarländer ungestraft verfolgen zu dürfen darf doch wohl die Regel werden. Da fehlt mir aber jedes Verständnis.
Interessen eines Aggressors zu verstehen, was richtiger zu durchschauen heissen müsste, sollte nicht so weit gehen, dass dem alles nachgesehen wird.
Bei solcher Sichtweise bekommen selbst die Aggressionen Hitlerdeutschlands ja ein anderes Bild. Hitlerdeutschland hatte auch seine Interessen.(Ich erwarte, dass ich nicht als Naziversteher gesehen werde!)
Also verstehen darf in diesem besonderen Falle niemals nachsehen und dulden bedeuten, Herr Helmut Schmidt, Frau K-Schmalz, Herr Platzeck usw. usw.
Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 14. März 2015, 21:16

Zum Thema Geostrategie USA empfehle ich nochmals das Buch:

" Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft Gebundene Ausgabe – 1997
von Zbigniew Brzezinski (Autor)"

Wer Brzezinski ist, muss man nicht groß erklären. Er bestimmt schon seit Jahrzehnten die
Geopolitik der USA mit, wurde und wird als Berater des Präsidenten hoch geschätzt.

Um es kurz zu fassen. Die USA wollen Einflusszonen beiderseits der Ozeane. Russland strebt eine Eurasische Union an. Diese Konzepte schließen sich gegenseitig aus. Die Geographie zwingt sie zur strategischen Gegnerschaft. Die Geostrategie beider Großmächte ist also auf Konfrontation ausgelegt.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 15. März 2015, 00:52

Spartacus hat geschrieben:Zum Thema Geostrategie USA empfehle ich nochmals das Buch:

" Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft Gebundene Ausgabe – 1997
von Zbigniew Brzezinski (Autor)"

Wer Brzezinski ist, muss man nicht groß erklären. Er bestimmt schon seit Jahrzehnten die
Geopolitik der USA mit, wurde und wird als Berater des Präsidenten hoch geschätzt.

Um es kurz zu fassen. Die USA wollen Einflusszonen beiderseits der Ozeane. Russland strebt eine Eurasische Union an. Diese Konzepte schließen sich gegenseitig aus. Die Geographie zwingt sie zur strategischen Gegnerschaft. Die Geostrategie beider Großmächte ist also auf Konfrontation ausgelegt.

LG

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vollkommen richtig Sparta! Da die Bücher von Krone-Schmalz und Scholl-Latour ja einigen als Teufelswerk gelten und die Stimmen von Schmidt, Bahr, Eppler, sogar Kohl, einfach als nervig abgetan werden, empfehle zusätzlich zu dem von dir empfohlenen Buch von Brzezinski noch:

"Legacy of Ashes: The History of the CIA", von Pulitzer Preisträger Tim Weiner

"Clash of Civilizations and the Remaking of World Order", vom Harvard Politikwissenschaftler und Berater des US Ausenministeriums Samuel Huntington!

and der autentzität dieser Bücher und der Inhalt sind auch in den USA unstrittig und wurden mit Preisen überhäuft!

Speziell an dich Andreas und Pentium, lest bitte diese Bücher und danach diskutieren wir nochmal über eure letzten Beiträge. Ich meine das vollkommen ernst! Soweit mit bekannt sind alle diese Bücher auch in deutscher Sprache erhältlich. Die Autoren sind mit Sicherheit keine Kremlpropagandisten sondern kommen aus dem innersten Zirkel der US-Eliten! Es öffnet den Blickwinkel.

Wer es etwas einfacher mag der sollte sich doch mal die Bücher Scholl-Latours vornehmen, besonders: "Russland im Zangengriff", "Der Weg in den neuen Kalten Krieg", und "Der Fluch der Bösen Tat".

wer aber lieber seinen Fetisch unbeeindruckt weiter pflegen will, der lasse die Hände von Büchern und verbreite weiter was man ihm durch die meisten Medien soufliert!

SCORN
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Nov65 » 15. März 2015, 13:20

Einen schönen Sonntag, @SCORN,
ich darf eine Aussage von dir zitieren:"...wer aber lieber seinen Fetisch unbeeindruckt weiter pflegen will, der lasse die Hände von Büchern und verbreite weiter was man ihm durch die meisten Medien soufliert!"

In meinem Bücherregal steht auch Scholl-Latour "Russland im Zangengriff". Nicht alles von ihm teile ich, vieles dagegen sehr.

Seine Aussage: " ... es macht keinen Sinn, einen Gegner, und sei er noch so tückisch, zu verteufeln und gegen ihn zu polemisieren. Man muss sich in seine Mentalität versetzen, seine geheimen Absichten aufspüren, um sie zu durchkreuzen zu können, und dafür muss man mit ihm im Gespräch bleiben"teile ich vollkommen. Russland bekommt hier keinen Persilschein, der Westen nicht nur den Schwarzen Peter.

Diese Denke vermitteln mir aber Krone-Schmalz oder Platzeck eben nicht:.. die Absichten des noch so tückischen Gegners aufspüren und sie durchkreuzen...(Extrakt aus Scholl-Latours Aussage).
Aber ich denke so. Nicht Deutschland hat aktuell seine Nachbarn überfallen. Alles andere ist sekundär.
Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 15. März 2015, 15:05

Nov65 hat geschrieben:Aber ich denke so. Nicht Deutschland hat aktuell seine Nachbarn überfallen. Alles andere ist sekundär.
Grüße von Andreas


Andreas, dir auch einen schönen Sonntag,
vielleicht sollte ich es doch immer wieder betonen: ich halte das vorgehen Russlands und das der Rebellen durchaus für kritikwürdig. Da läuft vieles falsch, sehr falsch!
Aber, und jetzt kommt das Entscheidende: diese ganze Situation entstand doch nicht damit dass urplötzlich Russland auf einmal ohne jeglichen Grund Spezial Einheiten auf die Krim schickte um seine Interessen gewaltsam zu sichern! Auch ging vor der Erstürmung von Behörden im Donbass einige sehr wichtige Ereignisse in Kiew voraus!
Nämlich das aushebeln einer Vereinbarung (an welcher Steinmeier maßgeblich Anteil hatte) welche einen friedlichen demokratischen Wechsel des Regimes ermöglicht hätte, durch gezielte Schüsse auf Polizisten und Demonstranten gleichermaßen mit der Konsequenz der Eskalation und der Installierung einer auf ausländische Kräfte hörende Putschregierung, welche sich sofort mit extremen antirussischen Äußerungen hervor tat bevor sie von ihren Auftraggebern diesbezüglich etwas gebremst wurden.

Erst ab diesen Zeitpunkt handelten die Russen und Bürger im Donbass, die ganzen 20 Jahre vorher nicht! Die Russen und Rebellen im Donbass für ihre Reaktion zu verteufeln, ohne auch nur Ansatzweise die Ursachen für diese Reaktionen zur Kenntnis nehmen zu wollen ist schlicht unseriös und wird nie zu einer Beruhigung der Lage führen sondern immer weiter in die Eskalation! Nichts anderes versuchen die Grandseigneure der Weltpolitik, von Kissinger bis Gorbatschow, von Kohl bis Schmidt zu vermitteln.
Es wird doch keiner ernsthaft behaupten dies seien dümmliche senile Putinversteher!?

Es wäre wirklich wünschenswert und gut für uns alle wenn alle Nationen, ich betone alle, auf Geostrategisches Vorgehen verzichten würden und nur noch zum Wohle aller Völker gleichermaßen zusammenarbeiten würden! Ich fürchte allerdings dies wird ein frommer Wunschtraum bleiben, denn ganz offizielle Erklärungen sowohl aus den USA, als auch aus Russland und China lassen exakt das Gegenteil erkennen! So ist es nun mal! Die empfohlenen Bücher von US-Autoren belegen dies eindrucksvoll und unzweifelhaft!

Ich will es dabei belassen, möchte aber noch sagen dass ich es gut finde dass du Scholl-Latour nicht von vorneherein lächerlich machst und verleugnest.
Andreas, wir sind in vielen Dingen gar nicht so weit auseinander! [wink]

Gruß SCORN
SCORN
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 15. März 2015, 15:44

Es wäre wirklich wünschenswert und gut für uns alle wenn alle Nationen, ich betone alle, auf Geostrategisches Vorgehen verzichten würden und nur noch zum Wohle aller Völker gleichermaßen zusammenarbeiten würden!


Ein frommer Wunsch, der vielleicht im nächsten Jahrtausend in Erfüllung geht. [hallo]

Hier mal kurz zum Begriff Geopolitik / Geostrategie ein Zitat:

Im Ausland, insbesondere im angloamerikanischen Raum, Frankreich und Russland ist der Begriff Geopolitik weiterhin gebräuchlich. Gegenwärtig wird der Begriff insbesondere im angelsächsischen Raum dazu benutzt, um die (unterschiedlich konzeptualisierten) räumlichen Kontrollstrategien moderner Staaten zu beschreiben, ohne dass dabei eine direkte territoriale Kontrolle über die betroffenen Räume vorliegen muss.

Ein moderner Klassiker des US-amerikanischen Verständnisses von Geopolitik ist Zbigniew Brzezińskis Werk "Die einzige Weltmacht": Die USA als – nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion – einzige Supermacht sollte den eurasischen Kontinent unter ihre Kontrolle bringen und dort rivalisierende Bestrebungen verhindern, die die Machtstellung der USA gefährden könnten.

Seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts kommt der Begriff Geopolitik auch in der deutschen Presse und Politikwissenschaft wieder häufiger vor (Heinz Brill, Heinrich Jordis von Lohausen u. a.). So wird der Begriff etwa als erweiterter Begriff von Imperialismus gefasst, indem nicht nur offene Gewalt zwischen Staaten, sondern auch Konfliktformen unterhalb eines offenen Gewaltaustrags Gegenstand der Untersuchung sind.


http://de.wikipedia.org/wiki/Geopolitik

Das ist es, was wir zur Zeit in "Reinkultur" erleben.

Nämlich Machterhalt, Sicherung der direkten und indirekten Einflusssphären und vor allem die Sicherung
von Märkten, sowie Rohstoffen. Die drei Big Player in diesem Spiel heißen, USA, Russland und China.
Indien und Brasilien werden sich früher oder später auch noch dazu gesellen, sind aber militärisch noch
nicht so weit.

Und die EU?

Gerät mehr und mehr ins Hintertreffen, bzw. wir nur ausgenutzt. Frankreich träumt von der Grande
Nation, die sie einmal war. Das britische Empire ist nur noch ein trauriger Schatten einstiger Macht und
Deutschland? Na ja, lassen wir das lieber.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon pentium » 15. März 2015, 15:58

Um mal kurz von den Ausführungen über Geopolitik / Geostrategie wieder zum eigntlichen Thema des Threads zu kommen:

Bronzestatue des russischen Präsidenten: Ave, Putin!

St. Petersburg - Wladimir Putin liebt Posen - das ist kein Geheimnis. Ob auf den legendären Oben-ohne-PR-Fotos aus der russischen Pampa oder beim demonstrativ staatsmännischen Gang durch die goldenen Türen des Kreml: Der russische Präsident weiß sich zu inszenieren. Doch was derzeit in seiner Heimatstadt St. Petersburg entsteht, könnte selbst ihm ein klein wenig zu weit gehen.

Dort werkelt Bildhauer Pawel Greshnikow an einer Bronzestatue, die Putin als römischen Imperator zeigt. Der Staatschef verkörpere wie damalige Herrscher im alten Rom Weisheit und Mut, sagte der Chef der Kosakengesellschaft, Andrej Poljakow, dem Fernsehsender NTW. Sie hat die Statue bei der örtlichen Akademie der Künste in Auftrag gegeben. Im Mai soll sie in einem Vorort der ehemaligen Zarenmetropole aufgestellt werden. Kosaken treten für eine Ordnung nach zaristischer und russisch-orthodoxer Tradition ein.

Bis zur Enthüllung der Statue ist es also noch etwas hin. Vorerst beschäftigen ohnehin eher die Spekulationen über den aktuellen Verbleib von Putin (nicht nur) die russischen Medien. Putin hatte am vergangenen Mittwoch eine Reise nach Kasachstan kurzfristig verschieben lassen - und sich seit Tagen nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... 23632.html

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Sirius » 15. März 2015, 16:20

Spartacus hat geschrieben:
Es wäre wirklich wünschenswert und gut für uns alle wenn alle Nationen, ich betone alle, auf Geostrategisches Vorgehen verzichten würden und nur noch zum Wohle aller Völker gleichermaßen zusammenarbeiten würden!


Ein frommer Wunsch, der vielleicht im nächsten Jahrtausend in Erfüllung geht. [hallo]

Hier mal kurz zum Begriff Geopolitik / Geostrategie ein Zitat:

Im Ausland, insbesondere im angloamerikanischen Raum, Frankreich und Russland ist der Begriff Geopolitik weiterhin gebräuchlich. Gegenwärtig wird der Begriff insbesondere im angelsächsischen Raum dazu benutzt, um die (unterschiedlich konzeptualisierten) räumlichen Kontrollstrategien moderner Staaten zu beschreiben, ohne dass dabei eine direkte territoriale Kontrolle über die betroffenen Räume vorliegen muss.

Ein moderner Klassiker des US-amerikanischen Verständnisses von Geopolitik ist Zbigniew Brzezińskis Werk "Die einzige Weltmacht": Die USA als – nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion – einzige Supermacht sollte den eurasischen Kontinent unter ihre Kontrolle bringen und dort rivalisierende Bestrebungen verhindern, die die Machtstellung der USA gefährden könnten.

Seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts kommt der Begriff Geopolitik auch in der deutschen Presse und Politikwissenschaft wieder häufiger vor (Heinz Brill, Heinrich Jordis von Lohausen u. a.). So wird der Begriff etwa als erweiterter Begriff von Imperialismus gefasst, indem nicht nur offene Gewalt zwischen Staaten, sondern auch Konfliktformen unterhalb eines offenen Gewaltaustrags Gegenstand der Untersuchung sind.


http://de.wikipedia.org/wiki/Geopolitik

Das ist es, was wir zur Zeit in "Reinkultur" erleben.

Nämlich Machterhalt, Sicherung der direkten und indirekten Einflusssphären und vor allem die Sicherung
von Märkten, sowie Rohstoffen. Die drei Big Player in diesem Spiel heißen, USA, Russland und China.
Indien und Brasilien werden sich früher oder später auch noch dazu gesellen, sind aber militärisch noch
nicht so weit.

Und die EU?

Gerät mehr und mehr ins Hintertreffen, bzw. wir nur ausgenutzt.
Frankreich träumt von der Grande
Nation, die sie einmal war. Das britische Empire ist nur noch ein trauriger Schatten einstiger Macht und
Deutschland? Na ja, lassen wir das lieber.

LG

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Von der EU kann man nichts erwarten, auch nicht von der UNO. Als es vor 20 Jahren die Kriege im ehemaligen Jugoslawien gab, war die EU oder UNO nicht in der Lage, diese Konflikte einzudämmen. Man erinnere sich an die Bilder mit den UNO-Blauhelmen, die mit ihren Händen an Laternenpfahle(?) gefesselt wurden.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Olaf Sch. » 15. März 2015, 16:36

so um mal etwas Entspannung in den Fred zu bringen:

Präsident gesucht: http://www.spiegel.de/politik/ausland/w ... ref=plista

und

Erste Penistransplantation gelungen: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 23500.html

tja [shocked] [super] [flash] [grin]
Olaf Sch.
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Spartacus » 15. März 2015, 16:46

Von der EU kann man nichts erwarten, auch nicht von der UNO.


So ist es, haben wir ja damals selber erlebt. ( Also zumindest HPA und meiner einer)

Und Akku, wir sind hier ganz entspannt, waren wir schon immer. [hallo]

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon SCORN » 15. März 2015, 21:45

Kumpel hat geschrieben:
Klare Sache. Es geht um den Machterhalt Putins und der Erhaltung der politisch gesellschaftlichen Verhältnissen in Russland.


Keinsfalls!

Joachim Bartz und Reinhard Laska schildern in ihrer ZDF-Dokumentation „Neuer Kalter Krieg?“, was wirklich hinter der Ukrainekrise steckt. Die Produktion für das Politmagazin Frontal 21 wird erstmals am kommenden Dienstag (17. März) ab 21 Uhr gesendet.

„Alles Seiten haben Fehler gemacht“ soll ein Fazit der Recherchen sein?!

Und steht somit im Widerspruch zu der von einigen hier permanent vertretenen These der Alleinschuld Putins!

Es scheint eine interessante Sendung zu werden, und bei dem was ich im Bundewehrjournal nachlesen konnte entsprechen die Erkenntnisse in vielem dem Standpunkt welchen Sparta und ich hier einnehmen!

Die jenigen welche keine Zweifel an der Alleinschuld des Satans Putin an der Eskalation aufkommen lassen wollen, welches sie permanent vertreten, ist diese Sendung natürlich keinesfalls zu empfehlen!

In diesem Sinne:
http://www.bundeswehr-journal.de/2015/u ... r-gemacht/

ich hoffe man denunziert das Bundeswehrjournal nicht als Produkt hirnloser Putintrolle! [wink]

SCORN
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon HPA » 15. März 2015, 22:12

Na sowas. Schon wieder so eine Reportage in den GEZ finanzierten Mainstreamlügenmedien [flash]

Übrigens hilft oft ein Blick ins Impressum.

Und zu unterstellen, hier würde irgendjemand dem Putin eine Alleinschuld unterstellen, ist schlichtweg etwas an den Haaren herbei gezogen.

Apropos. Wer hat die Krim annektiert? Die NATO?

eben
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