Das Problem ist, wenn sich die russische Seite zum Papiertiger machen will, kann sie natürlich die Drohung wieder kassieren. Bloß habe ich im Moment den Eindruck, dass die Absicht, zum Papiertiger zu mutieren, recht gering ist.
Ich habe heute Nachmittag einer peruanischen immigrantin erklärt, dass das Problem ist, je höher man auf den Baum klettert, um so schwieriger ist es, wieder runter zu kommen. Erstaunlicherweise wird einem dann heute Abend bei Plasberg diese Baumgeschichte erzählt. Ich hatte fast den Eindruck, die ARD hat uns heute Nachmittag abgehört
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Was nun die russischen Waren angeht: bisher war ich der Meinung, dass die Hauptabnehmer russischer Lebensmittel hierzulande die russischen Immigranten sind. Schönes Beispiel, wenn auch ein anderes Land: 100 Meter von meinem Arbeitsplatz entfernt gab es einige Jahre ein polnisches Lebensmittelgeschäft. Das ist nun. Den letzten Wochen zur Haute Cuisine gewandelt - also zu einem Dönerladen
![Gluecklich [grins]](./images/smilies/grins.gif)
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Vielleicht sollten wir auch KZs andenken für russischstämmige Bürger, da haben wir einen reichen Erfahrungsschatz. Wladimir Kaminer wird dann zum Kapo. Und wenn wir es nicht mehr genau wissen, wie das geht, die USA sind wie immer leuchtendes Vorbild, wenn man sieht, wie sie im WWII mit japanischstämmigen Bürgern umgegangen sind, die teilweise schon in der zweiten oder dritten Generation dort lebten.
Schöne neue Welt.