Britain rejected Russia's account of the incident, saying it believed any shots fired were a pre-announced Russian "gunnery exercise", and that no bombs had been dropped. But it confirmed that its destroyer, HMS Defender, had sailed through what it described as waters belonging to Ukraine.
The ship was "conducting an innocent passage through Ukrainian territorial waters in accordance with international law", Britain's Ministry of Defence said in a statement.

Ich stelle mir jetzt gerade mal die Reaktion der Amis vor, wenn die Russen gemeinsam mit den Chinesen irgendwann ein Manöver entlang der Ostküste der USA abhalten.
Danny_1000 hat geschrieben:Lassen wir mal das Orakeln über Schüsse und Bomben.
Anderswo kann man lesen, dass das britische Kriegsschiff an einer Militärübung unter Führung der Amis im Schwarzen Meer teilnehmen wollte. An dieser von den Russen als Provokation vor ihrer Haustür empfundenen Übung nehmen wohl 32 Staaten mit 32 Schiffen und mehreren Dutzend Flugzeugen teil.
Ich stelle mir jetzt gerade mal die Reaktion der Amis vor, wenn die Russen gemeinsam mit den Chinesen irgendwann ein Manöver entlang der Ostküste der USA abhalten.
Irgendwo in Brüssel scheint es wirklich Strategen zu geben die glauben, den nächsten Krieg gegen die Russen würden wir gewinnen.
![Erzaehl [ich auch]](./images/smilies/ich auch.gif)
In der Ostsee kreuzt zurzeit ein strategisches U-Boot der Borei Klasse, die Kynaz Vladimir. An Bord befinden sich 16 Interkontinentalraketen, die bis zu 96 einzelne Atomsprengköpfen tragen können. Das scheint die überregionale Presse und auch die Bundesregierung nicht zu interessieren. Auch befinden sich russische U-Boote und Unterwasserschiffe in der Ostsee, die nuklear bewaffnete Mittelstrecken mit sich führen, die auf uns gerichtet sind.
Zumindestens Frank Behling von den Kieler Nachrichten hat darüber einen interessanten Bericht geschrieben, zu dem Johannes Peters vom ISPK auch wichtige Inputs gegeben hat. Auf dem Bild sieht man, wie die 170 Meter lange Kynaz Vladimir an Fehmarn vorbei fährt.
Wenn ein nuklear bewaffnetes Schiff der US Marine in der Ostsee wäre, würde die hiesige Friedensbewegung vermutlich leidenschaftliche Demonstrationen gegen die dräuende nukleare Gefahr veranstalten, aber bei russischen Kriegsschiffen herrscht da regelmäßig völlige Funkstille. Da mache sich jeder seinen Reim drauf.
St. Petersburg (ND). Wladimir Putin, 2. Bürgermeister von St. Petersburg und Vorsitzender des Komitees für Au-ßenbeziehungen der Sechs-Millionen-Stadt, hat vor deutschen Wirtschaftsvertretern deutlich gemacht, daß eine Militärdiktatur nach chilenischem Vorbild die für Rußland wünschenswerte Lösung der gegenwärtigen politischen Probleme wäre. Dies berichtet der WDR in dem TV-Feature „Aufbruch nach Osten“ (Montag, 3. Januar 1994, WEST 3 von 21.15 bis 21.45 Uhr). Putin antwortete auf Fragen von Vertretern von BASF, Dresdner Bank, Alcatel u. a., die im im ehemaligen Petersburger DDR-Generalkonsulat zusammentrafen.
Dabei unterschied Putin zwischen „notwendiger“ und „krimineller“ Gewalt. Kriminell sei politische Gewalt, wenn sie auf die Beseitigung marktwirtschaftlicher Verhältnisse abziele, „notwendig“, wenn sie private Kapitalinvestitionen befördere oder schütze. Er, Putin, billige angesichts des schwierigen privatwirtschaftlichen Weges eventuelle Vorbereitungen Jelzins und des Militärs zur Herbeiführung einer Diktatur nach Pinochet-Vorbild ausdrücklich. Putins Ausführungen wurden sowohl von den deutschen Firmenvertretern als auch von dem anwesenden stellvertretenden deutschen Generalkonsul mit freundlichem Beifall aufgenommen.
Russland."Niederlage für Putin: Yukos gewinnt vor Schiedsgericht
Russland muss dem Oligarchen Michail Chodorkowski fünf Milliarden Dollar zahlen.
Moskau/Den Haag - Ein internationales Schiedsgericht hat dem früheren Oligarchen Michail Chordorkowski in einem Rechtsstreit gegen den russischen Staat recht gegeben: Das gemäß dem Energiecharta-Vertrag gebildete Tribunal, welches vom Ständigen Schiedsgericht in Den Haag organisiert wird, hat laut einer Mitteilung der Yukos-Stiftung die Zahlung von fünf Milliarden US-Dollar an Yukos Capital angeordnet.
Demnach erließ das Tribunal „den endgültigen Schiedsspruch, in dem es die Russische Föderation verurteilte, Yukos Capital Schadensersatz in Höhe von etwa fünf Milliarden US-Dollar an Kapital und Zinsen sowie Anwaltskosten und Gebühren zu zahlen“, heißt es in der Mitteilung. Das Schiedsgericht stellte demnach fest, dass „Russland die Kredite von Yukos Capital an seine ehemalige Muttergesellschaft Yukos Oil illegal enteignet und ihr die Gerechtigkeit vor russischen Gerichten verwehrt hat“, so die Mitteilung. Die Stiftung von Chodorkowski schreibt: „Wir freuen uns, dass sich wieder Gerechtigkeit und Rechtsstaat durchgesetzt haben.“ Ein „unvoreingenommenes und faires Gericht“ habe festgestellt, dass die russische Justiz „das genaue Gegenteil eines ordentlichen Rechtsverfahrens“ praktiziert hätte.
Das Tribunal stellte laut Mitteilung außerdem fest, dass die „Maßnahmen der Russischen Föderation“, nämlich die Einleitung eines Strafverfahrens, „zur Einschüchterung von Yukos Capital und seinen Anwälten einhergingen“ und dass die Enteignung und der Druck auf die Anwälte „Teil einer breiter angelegten und orchestrierten Kampagne zur Beschlagnahmung der Vermögenswerte der Yukos-Gruppe“ gewesen seien.
Der beim Kreml in Ungnade gefallene Oligarch Michail Chodorkowski wurde in Russland wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Er war nach fast zehn Jahren Lagerhaft 2013 begnadigt worden und lebt seitdem im Ausland.
Chodorkowski kam in Russland unter Druck,
als er politische Ambitionen zeigte und Russlands Präsident Wladimir Putin herausfordern wollte.
..."
Interessierter hat geschrieben:Deutschland muss endlich auf russische Desinformation reagieren

Danny_1000 hat geschrieben:
Wir brauchen keine Debatten um das Verbot uns unliebsamer Medien. Der Eindruck, als ob RT, Sputnik und Co den ganzen Tag Fakenews verbreiten und Europa zerstören wollen ist Propaganda. Diese Kanäle besetzen zum Teil Themen und präsentieren durchaus seriöse und glaubwürdige Persönlichkeiten mit deren Meinungen, die eine Bereicherung in der öffentlichen Diskussion darstellen.
... die Regime-Partei „Einiges Russland“ konnte am Montag die Wahlen klar für sich entscheiden. Sie erlangte etwa 80 Prozent der Direktmandate und 50 Prozent der Zweitstimmen, womit sie auch in Zukunft mit über 66 Prozent der Duma-Sitze allein über die Verfassung im Land entscheiden kann.



Ein ehemaliger Häftling enthüllt Anfang des Monats Folter und Gewalt in russischen Gefängnissen und flieht nach Frankreich. Nun wird offiziell nach ihm gefahndet. Er hat schon eine Ahnung, was ihm vorgeworfen wird.
"Es ist eine Schande, dass sie versuchen, die Wahrheit zu verbergen, anstatt die Zeit zu nutzen, um das System zu reformieren und all die schrecklichen Beweise zu untersuchen, die wir ihnen vorgelegt haben", fügte er hinzu. Er forderte, statt seiner "all diejenigen zu bestrafen, die an dieser Folterfabrik beteiligt sind".

Bedrückend sind die Videos, die der Ex-Sträfling Sergej Saweljew Anfang Oktober aus russischen Gefängnissen an Menschenrechtler weitergegeben hat. Die schockierenden Aufnahmen zeigen, wie Insassen gefoltert und vergewaltigt werden. Nun sucht das russische Innenministerium nach Saweljew. Dieser befindet sich mittlerweile in Frankreich, wo er Asyl beantragt hat.

Am Freitag einigten sich Vertreter Moldaus und die Führung des russischen Staatskonzerns Gazprom bei Verhandlungen in Sankt Petersburg auf einen neuen fünfjährigen Vertrag. Zuvor hatte Gazprom gedroht, ab Dezember kein Gas mehr nach Moldau zu liefern. Für Moldau ist die Gaskrise damit vorerst beendet. Der politische Preis für die Einigung könnte allerdings hoch sein. Wie die "Financial Times" unter Berufung auf eigene Quellen berichtete, bot Gazprom Moldau Gas zu einem niedrigeren Preis an, wenn die Regierung in Chișinău ihr Freihandelsabkommen mit der EU neu verhandele und die mit der Europäischen Union vereinbarten Energiemarktreformen verschiebe.
Ob Präsidentin Sandu tatsächlich ihren Kurs ändert, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. In jedem Fall war der Verhandlungsprozess ein Musterbeispiel dafür, wie Russland versucht, die Abhängigkeit eines Landes vom russischen Gas zu nutzen, um es auf Distanz zur EU zu bringen.

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste