Hier wird natürlich nur die "gefühlte" Angst befeuert ... auch wenn die realen Zahlen etwas anderes sagen, ist alles nur von den älter werdenden Leuten eingebildet.
Auch wenn es die Zahlen suggerieren könnten, sind Ausländer natürlich nicht grundsätzlich krimineller als Deutsche. Allerdings sorgen die falschen Anreize in der Zuwanderungspolitik dafür, dass eine Negativauslese aus den verschiedenen Herkunftsregionen überrepräsentiert ist. Wer danach strebt, sich ganz legal in Deutschland anzusiedeln, nicht um von Sozialleistungen zu leben, sondern um hier zu arbeiten und damit seinen, wie auch der Gesellschaft Reichtum zu mehren, kann auf unüberwindliche Hürden treffen. Für ihn scheint es keine Willkommenskultur zu geben, vor allem dann, wenn er darauf besteht, ganz legal unter eigenem Namen, mit eigenem Pass zu kommen, die Gesetze zu achten sowie Kost und Logis selbst zu bezahlen.
Wer sich hingegen von kriminellen Schleuserbanden an oder über die deutsche Grenze bringen lässt, darf sich vollkommen ohne Papiere neue Identitäten erfinden, Asylanträge stellen und sofort Sozialleistungen beziehen, die Übernahme von Kost und Logis inklusive. Dass auf diese Weise eher die Kriminellen als die Leistungsträger, eher die Unehrlichen als die Ehrlichen kommen, dürfte kaum verwundern. Nähme man dies endlich einmal angemessen zur Kenntnis, dann könnte mit ein wenig politischem Willen und einem klaren Bruch mit der bislang verordneten Naivität eine wesentliche Ursache der Migrationsprobleme beseitigt werden: die falschen Anreize.
Aber in Deutschland sehen Problemlösungen anders aus. Was die großen und kleinen Verantwortlichen für das gegenwärtige Desaster zwingen würde, von ihrem hohen moralischen Ross abzusteigen, wird in das Reich des Undenkbaren und vor allem Unsagbaren verbannt.
http://www.achgut.com/artikel/was_plaue ... d_erzaehlt