Russland, Putin und die Politik...

Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 21. April 2015, 09:11

Russischer Spitzbergen-Besuch erzürnt Norwegen

Obwohl Vizepremier Dmitri Rogosin in Norwegen als unerwünschte Person gilt, besuchte er am Wochenende Spitzbergen

Russland "ertastet seine Grenzen", beschreibt der Moskauer Politologe Fjodor Lukjanow das Vorgehen des Kremls auf der Krim und in der Ostukraine. Stets vorweg beim Austesten neuer Grenzen ist der für Rüstung zuständige Vizepremier Dmitri Rogosin. Nun hat der auf der Sanktionsliste der EU und Norwegens stehende Politiker der Inselgruppe Spitzbergen einen Überraschungsbesuch abgestattet.

http://derstandard.at/2000014570748/Rus ... t-Norwegen
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 22. April 2015, 07:51

Schwarzenberg: Putin will "ganze Ukraine unterjochen"

Der ehemalige tschechische Außenminister spekuliert über die Motive des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Ukraine.

Karel Schwarzenberg, der frühere tschechische Außenminister und jetzige Chef des außenpolitischen Ausschusses des Abgeordnetenhauses, ist für seine offene Worte bekannt. Im Parlament in Prag warnte er jetzt vor dem Vorgehen Russlands in der Ukraine-Krise. Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gehe es um die ganze Ukraine, sagte er.

"Putin ist weder ein Narr noch blöd. Er geht nicht in so einen großen Konflikt, der die russische Wirtschaft so negativ beeinflusst und Russland isoliert, wegen der veralteten Industrie in Donezk oder wegen ein paar ukrainischen Dörfern (...) Es geht darum, das ganze Land zu unterjochen", so Schwarzenberg.

Angriff auf Mariupol eine Frage der Zeit"

Die bisherigen zwei Vereinbarungen aus Minsk werden laut Schwarzenberg Moskau nicht stoppen. Minsk sei "nur ein gewünschter Stempel und die Bestätigung der weiteren Annexion des ukrainischen Gebietes" gewesen. Es sei eine Frage der Zeit, bis die prorussischen Rebellen Mariupol (die strategisch wichtige Hafenstadt angreifen.

Dann werde es, so Schwarzenberg, weitere Verhandlungen geben. Es werde Minsk III, Minsk IV, Minsk V und Minsk VI. geben. "Dann wird die Waffenstillstandslinie gleich mit der polnisch-ukrainischen Grenze sein (...) Und die Ukraine wird gelöst sein", warnte der Ex-Minister und Chef der oppositionellen Partei TOP 09 auf der Konferenz, auf der die Sicherheitslage der Baltikum-Staaten diskutiert wurde. Das langfristige Ziel Putins sei eine "Wiederherstellung des russischen Imperiums".

http://diepresse.com/home/politik/ausse ... k/index.do

Für mich eigentlich schwer vorstellbar, oder?
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 24. April 2015, 07:21

Tschetschenien: Kadyrow erteilt Schießbefehl gegen russische Soldaten

Tschetschenien gehört offiziell zu Russland. Der Präsident der Teilrepublik, Ramsan Kadyrow, will aber keine russischen Soldaten auf seinem Territorium akzeptieren. Seinen eigenen Sicherheitskräften befahl er drastische Maßnahmen.


http://www.spiegel.de/politik/ausland/t ... 30347.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon pentium » 27. April 2015, 18:45

Rocker-Fahrt zum Weltkriegsgedenken: Polens Grenzer weisen Putins "Nachtwölfe" ab

Die russischen Rocker "Nachtwölfe" sind auf dem Weg nach Berlin - jetzt kamen einige von ihnen an der weißrussisch-polnischen Grenze nahe Brest an und wollten nach Polen einreisen. Dies bestätigten die kremlnahen Biker in ihrem Blog.

Dariusz Sienicki, Sprecher der polnischen Grenzbehörde, sagte der Nachrichtenagentur AP: "Diese Leute werden nicht nach Polen einreisen. Jeder von ihnen bekommt eine eigene Ablehnung."

http://www.spiegel.de/politik/ausland/p ... 30868.html

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon pentium » 29. April 2015, 20:22

"Ging nicht um strategische Bedeutung": Jetzt sagt Putin, was wirklich hinter der Annexion der Krim steckt

Die Annexion der Halbinsel Krim im vergangenen Jahr war laut Putin notwendig, um einen "historischen Fehler" - die Übertragung der Krim an die damalige sowjetische Teilrepublik Ukraine 1954 - zu "berichtigen". "Es ist nicht, weil wir etwas abbeißen oder auseinanderreißen wollen", sagte er.

"Und nicht einmal, weil die Krim eine strategische Bedeutung in der Schwarzmeerregion hat. Es ist, weil es eine Frage historischer Gerechtigkeit ist."

quelle: Focus

Na also, es wurde nur ein historischer Fehler berichtigt! Nichst mit strategischer Bedeutung und so....es ging um Gerechtigkeit!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 29. April 2015, 21:26

Da gibts noch mehr historische Fehler....auf der Welt. Na dann, zurück in die Zukunft. [flash]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 30. April 2015, 07:47

Moskaus Propaganda-Übermacht

"Die EU ist hilflos. Beim Thema Propaganda ist die russische Seite einfach besser", sagt der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sarrazin n-tv.de. Moskau versuche, die Glaubwürdigkeit seiner Gegner gezielt zu zerstören und Zweifel zu säen. "Daran können wir nichts ändern. Gegen Propaganda kann man nicht gewinnen, indem man bessere Propaganda macht."

Gegen Lügen hilft nur die Wahrheit, die man mit Fakten untermauern muss.
http://www.n-tv.de/politik/So-will-Euro ... 08916.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 3. Mai 2015, 10:00

Das rote Telefon ist wieder da..... [super]

Aus unbestätigten Quellen:
Obama wollte Putin gestern anrufen.....er hörte nur....The Person you have called is temporarily not available ... [laugh]

http://www.stern.de/politik/ausland/nat ... 91338.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon HPA » 3. Mai 2015, 10:17

Ist bestätigt.

Auch interessant:

Der ehemalige sowjetische Geheimdienstoffizier und jetzige amerikanische Finanz-Analyst Jurij Schwez sprach mit "Gordonua.com" darüber, dass - ungeachtet der offiziellen Biographie- der russische Präsident wegen "unterdurchschnittlicher Fähigkeiten" nie als Geheimagent gearbeitet hat. Weitere Themen: Die Spitznamen Putins beim KGB und welche zwei Papiere der US-Präsident unterzeichnen müsste, um die Wirtschaft Russlands zum Einsturz zu bringen.

http://reitschuster.de/index.asp?typ=&newsid=20654
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Spartacus » 3. Mai 2015, 14:19

HPA hat geschrieben:Ist bestätigt.

Auch interessant:

Der ehemalige sowjetische Geheimdienstoffizier und jetzige amerikanische Finanz-Analyst Jurij Schwez sprach mit "Gordonua.com" darüber, dass - ungeachtet der offiziellen Biographie- der russische Präsident wegen "unterdurchschnittlicher Fähigkeiten" nie als Geheimagent gearbeitet hat. Weitere Themen: Die Spitznamen Putins beim KGB und welche zwei Papiere der US-Präsident unterzeichnen müsste, um die Wirtschaft Russlands zum Einsturz zu bringen.

http://reitschuster.de/index.asp?typ=&newsid=20654


Guter Bericht, hoffentlich liest der Putin das nicht. Wenn Schwez mit den Fähigkeiten der Ukraine vor allem
im militärischen Bereich Recht hat, na dann Gute Nacht Ukraine.

In der DDR gab es keine KGB-Residenz, gemäß den Gesetzen ging der KGB keiner nachrichtendienstlichen Tätigkeit auf dem Territorium der sozialistischen Länder nach und vor allem nicht in der DDR, die dem Sowjetregime freundschaftlich verbunden war. Die Ostdeutschen hatten ihre eigene Aufklärung und es war wichtig, sich nicht einzumischen, da sie die ganze Arbeit machte und nach Moskau berichtete.


Darauf möchte ich aber nicht wetten.

LG

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon pentium » 3. Mai 2015, 14:41

Spartacus hat geschrieben:
HPA hat geschrieben:Ist bestätigt.

Auch interessant:

Der ehemalige sowjetische Geheimdienstoffizier und jetzige amerikanische Finanz-Analyst Jurij Schwez sprach mit "Gordonua.com" darüber, dass - ungeachtet der offiziellen Biographie- der russische Präsident wegen "unterdurchschnittlicher Fähigkeiten" nie als Geheimagent gearbeitet hat. Weitere Themen: Die Spitznamen Putins beim KGB und welche zwei Papiere der US-Präsident unterzeichnen müsste, um die Wirtschaft Russlands zum Einsturz zu bringen.

http://reitschuster.de/index.asp?typ=&newsid=20654


Guter Bericht, hoffentlich liest der Putin das nicht. Wenn Schwez mit den Fähigkeiten der Ukraine vor allem
im militärischen Bereich Recht hat, na dann Gute Nacht Ukraine.

In der DDR gab es keine KGB-Residenz, gemäß den Gesetzen ging der KGB keiner nachrichtendienstlichen Tätigkeit auf dem Territorium der sozialistischen Länder nach und vor allem nicht in der DDR, die dem Sowjetregime freundschaftlich verbunden war. Die Ostdeutschen hatten ihre eigene Aufklärung und es war wichtig, sich nicht einzumischen, da sie die ganze Arbeit machte und nach Moskau berichtete.


Darauf möchte ich aber nicht wetten.

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Keine KGB-Residenz in der DDR, was war dann in Berlin-Karlshorst, etwa die Residenz von „Intourist“?

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Spartacus » 3. Mai 2015, 15:13

Genau das meine ich Pentium. [hallo]

Nur um Putin als "minderbemittelt" dastehen zu lassen, gleich mal die Geschichte verfälschen zu wollen,
scheint mir ein bisschen überzogen. Wenn man diesem Schwez Glauben schenken will, dann war der KGB
nur in der DDR, um Partys zu feiern und verdienten Kadern mal einen Auslandsaufenthalt zu vergönnen,
der eben darin bestand Partys zu feiern. Putin war dann der Knecht, der in Dresden nichts anderes zu
tun hatte, als die "Fressalien" für besagte Partys zu besorgen.

Hier liest sich das dann aber ein bisschen anders:

In den Stasi-Archiven gibt es neben dem Fest-Protokoll bislang lediglich ein weiteres, allerdings aufschlussreiches Papier, in dem der Name Putins auftaucht. Es ist ein Brief aus dem Jahre 1989, in dem Putin den damaligen Dresdner Stasi-Chef Böhm darum bittet, einen Telefonanschluss für einen Deutschen zu besorgen. Bei dem Deutschen handele es sich laut Putin um einen "Führungs-IM" des KGB, mit dem er eng zusammenarbeite. Der Brief ist deshalb ungewöhnlich, weil Putin 1989 so viel steht fest nicht der offizielle KGB-Verbindungsoffizier für die Dresdner Stasi gewesen ist. Dass sich Putin dennoch direkt an Böhm wenden durfte, lässt den Schluss zu, dass er eine herausgehobene Position hatte, die offiziell nicht bekannt war. Den alliierten Geheimdiensten ist Putin während seiner Zeit als DDR-Resident auch aufgefallen: In den achtziger Jahren soll ein Foto Putins entstanden sein, das den KGB-Mitarbeiter vor dem Westberliner KaDeWe zeigt. Es heißt, Putin sei damals observiert worden, weil er allein den Checkpoint Charlie passiert hatte und man daher in ihm einen Agentenführer vermutete, der zum Treff reist. In der DDR soll Putin offiziell als Diplomat angemeldet gewesen sein, eine übliche Tarnung für Geheimdienstmitarbeiter. Im "Diplomatischen Protokoll Fremde Missionen" des DDR-Außenministeriums findet sich tatsächlich das Foto eines sowjetischen Diplomaten, der eine verblüffende Ähnlichkeit mit Putin aufweist. Nach diesem Protokoll handelt es sich bei dem Betreffenden um einen Aleksandr Rybin, geboren am 9. Februar 1947. Seine Akkreditierung in der DDR dauerte von 1982 bis 1986. Ein falscher Name und Angaben über die Zeitdauer der Akkreditierung, die von den bekannten Daten abweichen es wird davon ausgegangen, dass Putin von 1984 bis 1989/90 in der DDR arbeitete , sind für Geheimdienstler, die als Diplomaten getarnt sind, nicht ungewöhnlich. In Dresden, so erinnerte sich ein früherer Hochschullehrer der Technischen Universität, sei Putin unter dem Namen Oberstleutnant Adamow aufgetreten. Er habe Freundschaftstreffen zwischen sowjetischen Soldaten und Dresdner Studenten organisiert. Offizielle Arbeitsstelle Putins war trotz seiner häufigen Dresden-Aufenthalte das Leipziger Generalkonsulat der Sowjetunion, das für die Südbezirke der DDR zuständig war. Putins Sonderrolle belegt die Tatsache, dass er jederzeit berechtigt war, die Daten von DDR-Bürgern zu erhalten, die ein Visum für eine UdSSR-Reise beantragt hatten. Rekrutierte Putin unter ihnen Agenten für das KGB? Das Bundesamt für Verfassungsschutz ließ 1998, als Putin neuer Chef des russischen Geheimdienstes FSB wurde, verlauten, er habe früher ausreisewillige DDR-Wissenschaftler angeworben, um sie im Westen für die Russen spionieren zu lassen. Wahrscheinlicher ist, dass Putin während seines DDR-Aufenthalts in die Tätigkeit der streng geheimen KGB-Gruppe "Lutsch" eingebunden war. In den 70er-Jahren ging der Geheimdienst davon aus, dass "500 000 Bürger dem existierenden System feindlich gegenüberstehen und der Gegner für lange Zeit eine Unterstützerbasis in der DDR" haben werde. Deshalb erforschte und registrierte der KGB im Rahmen einer Operation mit dem Codenamen "Lutsch" fast zwei Jahrzehnte lang die Meinung der DDR-Bürger und besonders der SED-Mitglieder. Mit Beginn der Gorbatschow-Ära und der einsetzenden Perestroika erhielt die Gruppe "Lutsch" eine zusätzliche Aufgabe. Da sich Honecker einer Umgestaltung in der DDR verschloss, rekrutierte "Lutsch" unter reformwilligen Kräften in Ostdeutschland eine große Zahl von Einflussagenten, die nach einem Putsch gegen das Politbüro verantwortliche Positionen übernehmen sollten. Stasi-Minister Mielke blieben die "Lutsch"-Aktivitäten nicht verborgen. Er wies die Bezirksverwaltungen an, Informationen über die Anwerbung von DDR-Bürgern durch das KGB zu sammeln. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden in einem so genannten Sicherungsvorgang mit dem Codenamen "Freunde" zusammengefasst. Erhaltene Unterlagen aus diesem Vorgang sind Grundlage von Ermittlungen, die noch heute in den Landeskriminalämtern von Thüringen und Sachsen gegen mutmaßliche KGB-Agenten geführt werden. Möglicherweise stoßen die Ermittler dabei doch noch auf den Namen des amtierenden Präsidenten Russlands.


Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/archiv/d ... 55026.html

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Merkur » 3. Mai 2015, 15:39

Man sollte schon mal genau lesen und verstehen, bzw. begrifflich unterscheiden, was Schwez konkret meint.
Der Begriff Residenz, er meint eine Residentur, ist ganz klar definiert.
Was es natürlich gab, war die "Vertretung des Komitees für Staatssicherheit der UdSSR beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR" in Karlshorst. Dieser Vertretung waren Verbindungsoffiziere bei allen Bezirksverwaltungen für Staatssicherheit nachgegliedert.
Eine klassische Residentur, die vom MfS unabhängig aber sicher nicht unerkannt agierte, existierte dennoch.
Unabhängig vom KfS arbeitete aus der DDR die GRU.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon pentium » 3. Mai 2015, 16:01

Merkur hat geschrieben:Man sollte schon mal genau lesen und verstehen, bzw. begrifflich unterscheiden, was Schwez konkret meint.
Der Begriff Residenz, er meint eine Residentur, ist ganz klar definiert.
Was es natürlich gab, war die "Vertretung des Komitees für Staatssicherheit der UdSSR beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR" in Karlshorst. Dieser Vertretung waren Verbindungsoffiziere bei allen Bezirksverwaltungen für Staatssicherheit nachgegliedert.
Eine klassische Residentur, die vom MfS unabhängig aber sicher nicht unerkannt agierte, existierte dennoch.
Unabhängig vom KfS arbeitete aus der DDR die GRU.


Jetzt bin ich verwirrt, gab es nun diese Residenz oder gab es sie nicht, Merkur?

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Merkur » 3. Mai 2015, 16:13

pentium hat geschrieben:
Jetzt bin ich verwirrt, gab es nun diese Residenz oder gab es sie nicht, Merkur?

mfg
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Es gibt Erkenntnisse der HA II darüber, dass es eine unabhängig von Karlshorst agierende Residentur gab, die ihre Tätigkeit auch vor dem MfS konspirierte. Das weckte natürlich die Aufmerksamkeit der Spionageabwehr, die dann genauer hinsah.
Die Tätigkeit der Karlshorster Vertretung und der VO in den BV war dagegen wesentlich besser überschaubar, da das KfS die Logistik und die Infrastruktur des MfS nutzte.
Zuletzt geändert von Merkur am 3. Mai 2015, 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon pentium » 3. Mai 2015, 16:16

Merkur hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Jetzt bin ich verwirrt, gab es nun diese Residenz oder gab es sie nicht, Merkur?

mfg
pentium


Es gibt Erkenntnisse der HA II darüber, dass es eine unabhängig von Karlshorst agierende Residentur gab, die ihre Tätigkeit auch vor dem MfS konspirierte. Das weckte natürlich die Aufmerksamkeit der Spionageabwehr, die dann genauer hinsah.


Danke, eine Antwort mit der ich leben kann. Ausserdem werden wir langsam OT.

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 7. Mai 2015, 07:49

Sanktionen: Nadelstiche aus Moskau

Russland stört die Stromvernetzung der EU, will in der UNO die Versenkung von Schlepperbooten verhindern und lässt an der finnischen Grenze die Säbel rasseln.


http://diepresse.com/home/politik/ausse ... k/index.do
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Puck » 7. Mai 2015, 09:30

Russland erwägt auch ein Verbot von Knöselpfeifen und einen Einfuhrstopp für Spinatkonserven ! Aber das ist noch geheim !

Puck
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon HPA » 7. Mai 2015, 09:48

"Die dem Kreml nahe stehende Motorrad-Gang „Nachtwölfe“, die momentan mit ihren Motorrädern von Bayern nach Berlin rollt, wird mit über einer Million Euro aus dem Staatshaushalt unterstützt. Die politisch neonazistisch ausgerichteten Rocker, die persönlich von Russlands Präsident Wladimir Putin gefördert werden, sollen nach Berechnungen des Fonds des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalnyj seit 2013 insgesamt 56 Millionen Rubel (umgerechnet 1,2 Millionen Euro) an Staatshilfen bekommen haben, sagte ein FBK-Sprecher Handelsblatt online. Nawalnyjs Fonds zur Bekämpfung der Korruption (FBK) gilt in Russland als eine sehr seriöse, wenn auch politisch unbequeme Quelle."

http://www.handelsblatt.com/politik/int ... 34020.html
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon pentium » 10. Mai 2015, 20:07

Nach der größten Militärparade in der russischen Geschichte hat Kanzlerin Angela Merkel sich bei einem Besuch in Moskau einen Tag später vor den sowjetischen Opfern des Zweiten Weltkriegs verneigt.
Gemeinsam mit Präsident Wladimir Putin legte Merkel am Grabmal des Unbekannten Soldaten einen Kranz nieder. Im anschließenden Gespräch forderte sie vom Kremlchef mit Nachdruck ein stärkeres Einlenken in der Ukraine-Krise. "Durch die verbrecherische und völkerrechtswidrige Annexion der Krim hat die Zusammenarbeit (zwischen Deutschland und Russland) einen schweren Rückschlag erlitten", sagte Merkel.
...
Putin bezeichnete Deutschland als "Partner und Freund". Die Sowjetunion habe im Zweiten Weltkrieg nicht gegen Deutschland, sondern gegen Nazi-Deutschland gekämpft. "Deutschland war selbst das erste Opfer", meinte der Kremlchef. Daher sei es für ihn "ganz natürlich", dass Merkel 70 Jahre nach dem Krieg nach Moskau reise.

quelle: web.de

Na bitte, als "Partner und Freund"!

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 12. Mai 2015, 08:07

US-Außenminister Kerry bei Putin

Gespräche über Ukraine-Krise: Russland warnt vor US-Militärhilfe für Kiew

Washington/Moskau - US-Außenminister John Kerry trifft am Dienstag überraschend mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Gesprächen über die Ukraine-Krise zusammen. Die Begegnung im russischen Sotschi sei Teil der Bemühungen, den Gesprächsfaden mit Russland aufrecht zu erhalten, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Marie Harf, am Montag in Washington.

http://derstandard.at/2000015669872/US- ... -bei-Putin

Reden und verhandeln ist immer besser als kämpfen, auch wenn man sich wohl teilweise " Märchen " erzählt. [wink]
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Puck » 12. Mai 2015, 12:46

Reden und verhandeln ist immer besser als kämpfen, auch wenn man sich wohl teilweise " Märchen " erzählt. von Interessierter

Das ist ja wie hier ! [rose]

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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 12. Mai 2015, 16:14

Nemzow-Bericht erhebt schwere Vorwürfe gegen Putin

Er war mit Spannung erwartet worden, der letzte Bericht des ermordeten russischen Oppositionspolitikers Nemzow. Jetzt liegt er vor. Er soll "Beweise" für Einsätze der russischen Armee in der Ukraine enthalten.

Auf 64 Seiten haben der Kremlkritiker Boris Nemzow und seine Mitstreiter zahlreiche Belege für die Präsenz russischer Militärs in der Ostukraine zusammengetragen. Aus dem Bericht "Putin - der Krieg" geht hervor, dass bei den Kämpfen in der Ostukraine mindestens 220 russische Soldaten getötet worden seien. Russland habe für die Unterstützung des Aufstands von Separatisten im Nachbarland umgerechnet mehr als eine Milliarde US-Dollar ausgegeben.

Einer der Autoren des Berichts, der Oppositionelle Ilja Jaschin, sagte bei der Vorstellung des Dokuments, alle entscheidenden militärischen Siege der prorussischen Separatisten in der Ostukraine seien von regulären russischen Truppen herbeigeführt worden. Der Bericht enthalte unter anderem Aussagen von "Schlüsselzeugen".

Dem Bericht zufolge wurden allein in der Schlacht um das Dorf Ilowaisk und in der Umgebung im Sommer 2014 mindestens 150 russische Soldaten getötet. Ihre Angehörigen hätten drei Millionen Rubel (rund 50.000 Euro) Schmerzensgeld erhalten. Die Zahlung sei an die Bedingung geknüpft gewesen, dass sie öffentlich über den Tod ihrer Familienmitglieder schweigen.

Der vollständige Beitrag hier:
http://www.dw.de/nemzow-bericht-erhebt- ... a-18446083
Interessierter
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 15. Mai 2015, 08:51

Es ist immer interessant Meinungen und Empfindungen direkt betroffener Staaten zur Kenntnis zu nehmen. Daher das nachstehende Interview mit Litauens Ex-Premier und Oppositionschef Kubilius über "Moskaus totale Propaganda" und EU-Fehler in der Ukraine.

Andrius Kubilius: "Putin erinnerte mich an einen Schlägertypen"

Das ganze Interview hier:
http://diepresse.com/home/politik/ausse ... k/index.do
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 22. Mai 2015, 16:45

Analyse: Ist die Krim wirklich russisch? Russische Juristen diskutieren über die Rechtmäßigkeit der Aufnahme der Krim


Bis auf einige wenige, vor allem junge Juristen, vertritt Russlands Rechtselite die Regierungsmeinung in der Causa Krim. Nun wird erstmals die Rechtsmäßigkeit der Annexion von der bekannten Verfassungsrechtlerin Lukjanowa angezweifelt.

Es war eine kleine Sensation, als die Verfassungsrechtlerin Jelena Lukjanowa, Professorin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Moskauer Higher School of Economics, am 19. März 2015 in der liberalen Zeitung "Nowaja Gaseta" »in einem langen Artikel« die Rechtmäßigkeit des Beitritts der Krim zur Russischen Föderation verneinte. Mit sehr deutlichen Worten erklärte sie unter Bezugnahme auf die populäre Losung der Putin-Anhänger "die Krim ist unser" ("Krim nasch"), warum die Krim nach den russischen Gesetzen "nicht so ganz unser" ("ne sowsem nasch") sei.

Den vollständigen, längeren und interessanten Beitrag findet man hier:
http://www.bpb.de/internationales/europ ... e-der-krim
Interessierter
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2015, 18:19

Oh, da wird sich Putin aber gefreut haben. [grin]

Um die Dame muss man sich vielleicht echte Sorgen machen..... [angst]

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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2015, 21:42

"Was nach Putin kommt, ist noch viel schlimmer"

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Polit ... mmer-.html

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"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon tom-jericho » 23. Mai 2015, 04:57

Interessierter hat geschrieben:Es ist immer interessant Meinungen und Empfindungen direkt betroffener Staaten zur Kenntnis zu nehmen. Daher das nachstehende Interview mit Litauens Ex-Premier und Oppositionschef Kubilius über "Moskaus totale Propaganda" und EU-Fehler in der Ukraine.

Andrius Kubilius: "Putin erinnerte mich an einen Schlägertypen"

Das ganze Interview hier:
http://diepresse.com/home/politik/ausse ... k/index.do


Welche Diplomatenschule hat Dein Freund Kubilius denn wohl nur besucht?
tom-jericho
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Interessierter » 23. Mai 2015, 06:46

"Was nach Putin kommt, ist noch viel schlimmer"


Na das sind ja erstaunlich negative Ansichten, die Sergej Petrov über Russlands Wirtschaft, Politik und Putin da äußert.
Interessierter
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Neuer Beitragvon Kumpel » 23. Mai 2015, 15:57

http://de.euromaidanpress.com/2015/05/2 ... riot-sein/

Hier kommt eine interessante Dokumentation über die Entwicklung in Russland und wie die derzeitige Regierung den Patriotismus benutzt und warum das auch für Europa gefährlich werden kann.
Kumpel
 

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