Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 5. August 2020, 11:22

Aus diesem längeren Interview mit der Schriftstellerin Monika Maron nicht das tumbe kopieren Selbigen, sondern ein paar Kerngedanken in dem Interview die richtig und wichtig finde und mit denen ich mich weitestgehend identifizieren kann weil sie meiner Meinung und meiner Auffassung über die heutige Gesellschaft, dem Umgang mit "Andersdenkenden" und dem Blick auf die DDR entsprechen.

" ...... was man als willkürlich empfindet und nicht einsehen kann, regt einen auf und erinnert auch an vergleichbare Erlebnisse. (M. Maron) [in dieser Bemerkung nimmt sie Bezug auf die DDR]

"Wenn jede abweichende Meinung sofort delegitimiert wird, indem sie als AfD-nah oder neurechts diffamiert wird, statt ihr mit Argumenten zu begegnen, erinnert mich das an die DDR. Im Osten hieß das: Damit lieferst du dem Klassenfeind die Argumente. Und jetzt heißt es: Damit stärkst du die AfD oder die Rechten." (M. Maron)
[Einen Gedanken den ich so wie er da steht inhaltlich voll teile und so unterschreiben würde]

"An ihrem* Aufruf, die Stände rechter Verlage auf der Buchmesse nicht zu zerstören, kann ich nichts Falsches finden. Es gibt auch radikale islamistische Stände auf der Messe, die werden auch nicht angegriffen. Offenbar gilt inzwischen jeder als rechts, der nicht links ist." (M. Maron)
* gemeint ist Susanne Dagen
[Mit dem unterstrichenen Teil ihrer Antwort stimme ich vollkommen überein.]

"..... habe ich eine Meinung, über die ich lange nachgedacht habe und die ich vertrete. Und wenn irgendwelche mir unlieben Menschen diese Meinung auch haben, kann ich das nicht ändern. Ich kann ja deshalb nicht das Gegenteil von dem sagen, was ich für richtig halte. (M. Maron)
[Diese Aussage von ihr ist meiner Meinung ganz wichtig, auch für dieses Forum]

"Wichtig waren in der DDR nur die politischen Opfer, die Kommunisten. M. Maron]
[Dem ist nichts hinzuzufügen]

"Außerdem war ja der Widerstand gegen den Nationalsozialismus durchaus heroisch, was es eben manchmal auch schwer machte, die Kommunisten zu kritisieren, als sie selbst zu Mördern wurden. Jeder hat seine Helden, auch fragwürdige, aber eine Gesellschaft, die von vornherein auf Helden verzichtet oder sie sogar diffamiert, naja, gute Nacht." (M. Maron)
[Auch dem ist nichts hinzuzufügen]

" Wenn über eine Million Männer einer bestimmten Alterskohorte ins Land kommen, die zum großen Teil schlecht oder gar nicht ausgebildet sind, ein sehr abweichendes Frauenbild haben, die aus dysfunktionalen Staaten kommen, in denen Regierungen, Verwaltungen und die Polizei korrupt sind, sind die Probleme unausweichlich. Bis jetzt sind wohl circa 35 Prozent der Flüchtlinge in bezahlter Arbeit, was allerdings vom ersten verdienten Euro an so genannt wird. Und Sie fragen, welche Probleme ich sehe? (M. Maron)
[Das frage ich mich auch manchmal, besonders wenn ich die euphorisierten Meinungsbekundungen von den Usern lese die sie sich hier als links-grüne, tolerante Beführworter einer unausgegorenen Flüchtlingspolitik der Regierung aufspielen]

"[b)Außerdem stimmt es doch, ich gucke doch wirklich: Wie sieht der aus? Ich habe ein verunsichertes Lebensgefühl. Das ist so. Und andere Leute haben das auch.[/b] (M. Maron)
[Hier wird der sogenannte Alltagsrassismus gestreift der meiner Meinung immer skurillere Auswüchse annimmt, weil er weitgehend vom 'Bauchgefühl' gesteuert wird und nicht von Wissen und Fakten]

" ....aber wir erleben gerade eine Fragmentierung der Gesellschaft. Männer gegen Frauen, Schwule gegen andere Schwule, neue Feministinnen gegen alte, Dunkelhäutige gegen Weiße, Weiße gegen Weiße, das ist wie eine Zellteilung. Im Grunde wird der Rassismus gerade neu erfunden. Mir ist vollkommen egal, woher jemand kommt und welche Farbe seine Haut hat. [µ. Maron)
[Genauso ist es gegenwärtig]

"Jeder kann seine Meinung sagen, ja! Aber nur, wenn er die Folgen trägt. Also dann konnte man auch in der DDR seine Meinung sagen." (M. Maron)
[Eine These die ich auch vorbehaltlos unterschreibe. ]

"Wer Ausgrenzung und Beschränkung der Meinungsfreiheit einmal erlebt hat, der reagiert seismografisch, wenn er das Gefühl hat, dass es wieder so weit ist. Und dann regt er sich auf und wehrt sich. Es ist komisch: Seit ein paar Jahren fühle ich mich so ostdeutsch, wie ich mich nicht mal gefühlt habe, als ich noch in der DDR gelebt hatte. (M. Maron)
[Dazu gibt es nicht weiter zu sagen, außer: es ist so.]

"..... Umweltpolitik und Energie- und Klimapolitik sind längst voneinander entkoppelt. Was hat die Monokultur zugunsten von Biogasanlagen, was haben Windräder, die Landschaft und Fauna zerstören, aber keine stabile Stromversorgung liefern, mit Umweltschutz zu tun?" (M. Maron)
[Eine Frage welche sich nicht M. Maron stellt]

Um das gesamte Interview zu lesen, hier klicken

Ein aus meiner Sicht notwendiger Nachtrag.
Im Interview erwähnt M. Maron das sie als Kind die Partisanin Soja Kosmodemjanskaja als Held verehrte und sie wohl auch noch Heute als Heldin empfindet.
Nach ihr wurden in der DDR eine Vielzahl von öffentlichen Gebäuden benannt, Kollektive in Betrieben etc. gaben sich ihren Namen.
Sie wurde bei einem Partisaneneinsatz von den Deutschen gefasst, gefoltert und anschließend gehängt. Ihre Leiche wurde zur Abschreckung zur Schau gestellt.
Was war aber der konkrete Hintergrund für ihre Taten? Genau diese Hintergründe wurden in der Heldenverehrung in der SU und selbstredend in der DDR unter den berühmten Teppich gekehrt.
Im November/Dezember 1941 stand die deutsche Wehrmacht unmittelbar vor Moskau. Die Wehrmacht war nicht auf einen Krieg im Winter eingestellt, es fehlte an Winterbekleidung etc.
Am 17. November 1941 erlie? Stalin den Befehl Nr. 0428 („Fackelmänner-Befehl“): Demnach waren „alle Siedlungspunkte, an denen sich deutsche Truppen befinden, auf 40 bis 60 Kilometer ab der Hauptkampflinie in die Tiefe zu zerstören und in Brand zu setzen …“. „Zur Vernichtung der Siedlungspunkte“, „zur Inbrandsetzung und Sprengung der Siedlungspunkte“, also der Dörfer, seien Luftwaffe, Artillerie und Jagdkommandos einzusetzen. Wolkogonow beschreibt, wie auf diese Weise unzählige Dörfer durch die eigene Armee vernichtet wurden.
Damit wurden auch die ursprünglichen Bewohner obdachlos und der Kälte des russischen Winters ausgesetzt.
S. Kosmodemjanskaja war Mitglied eines solche Jagdkommados welche die Häuser der russischen Dorfbewohner anzündeten und niederbrannten in denen sich deutsche Soldaten einquartiert hatten.
Er wurden also nicht nur gegen die deutschen Aggressoren gekämpft sondern auch gegen die eigene Bevölkerung und beide dem Erfrierungstod ausgesetzt.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon Kumpel » 5. August 2020, 13:43

Nostalgiker hat geschrieben:"Jeder kann seine Meinung sagen, ja! Aber nur, wenn er die Folgen trägt. Also dann konnte man auch in der DDR seine Meinung sagen." (M. Maron)
[Eine These die ich auch vorbehaltlos unterschreibe. ]



Na ja , aber nicht jeder konnte mit diesen Konsequenzen nach Hamburg ziehen.
Ich bin mir nicht sicher wo Frau Maron heute eine Einschränkung der Meinungsfreiheit wittert. Sie stellt ja so etwas wie eine Instanz dar und hat alle Möglichkeiten sich zu äußern.
In wieweit das in einer plappernd plärrenden Gesellschaft wahr genommen wird steht auf einem anderen Blatt.
Vielleicht hätte die Gilde der Intellektuellen in der DDR viel früher ihre Freiheitsliebe und ihr seismographisches Gespür entdecken sollen.
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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon Nostalgiker » 5. August 2020, 15:27

Nun hat sie einen Ausreiseantrag gestellt und dem wurde garantiert nicht von gleich auf sofort "grünes" Licht gegeben.
Von 1981 bis 1988 ist schon eine gewisse Zeit ......
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon augenzeuge » 6. August 2020, 07:30

Nostalgiker hat geschrieben:Nun hat sie einen Ausreiseantrag gestellt und dem wurde garantiert nicht von gleich auf sofort "grünes" Licht gegeben.
Von 1981 bis 1988 ist schon eine gewisse Zeit ......


Ohne Druck passiert nichts. Und nicht vergessen: Die Zusammenarbeit mit der Stasi! Wer bei dem "Verein" war, durfte eigentlich gar nicht ausreisen.

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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon Edelknabe » 10. April 2026, 08:45

Zum Thema doch etwas gefunden. Und der Fred war nicht gesperrt, ich staunte echt?

Der Rainer wollte sich einmal dieses meiner Ansicht nach doch etwas teure Buch (28,00Euro) von Monika Maron zulegen, und zwar " Die Tagebücher 1980-2021". Mich interessieren ihre Ansichten über diese Zeit speziell der DDR-Zeit weil Mädel wohl wie irgend wo gelesen doch sehr priviligiert aufgewachsen ist. Vatern wohl Minister und Tochter dazu mächtig ausreisewilig bis....also mich interessiert einfach deren Biografie/Meinung über diese Zeit? Wenn das Buch also schon Einer im Forum hat und es mir kostengünstiger zukommen lassen könnte, dann würde mich das freuen.

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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon augenzeuge » 10. April 2026, 08:55

Als Erstes.....zum lesen:
https://content.e-bookshelf.de/media/re ... 8df1fa.pdf

Warte etwas, dann wirds günstiger.

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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon Edelknabe » 10. April 2026, 11:41

Danke Jörg und nee, die Frau hätte lieber ganz normal die Woche über arbeiten gehen sollen, so wie meine Susanne, dann hätte sie bestimmt weniger Geldsorgen gehabt und sonst auch ganz andere Gedanken im Kopf. Mit rund 40 Jahren, dazu mit Kind und einem Mann den sie wohl weniger gebrauchen konnte so ein unstetes Leben zu führen, na gute Nacht. Wir haben uns ja ebenfalls in dem Alter so eine Bruchbude von Baulichkeit zugelegt und dann aus Scheiße Kompott, ein Schmuckstück gemacht nur das war wenigstens gewollt.

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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon Icke46 » 10. April 2026, 20:55

Irgendwie scheinen viele in der DDR-Führung Probleme mit dem familiären Umfeld gehabt zu haben, wenn man so nach den Ausreisern geht: Sei es Monika Maron, die Stieftochter des Innenministers Karl Maron (man könnte bei dem Mann einen DEFA-Filmtitel ummünzen in "Der Mann, der vor Dickel kam"), sei es Willi Stoph, dessen Nichte Annette Stoph durch Flucht in die ständige Vertretung 1984 ihre Ausreise erzwang. Und dann gab es auch noch die zweite Garde wie zb. die Familie Braasch, die, rückschauend betrachtet, eine eine einzige Tragödie ist.

Andererseits ein Zeichen, dass für viele Menschen Geld und Konsum (der bei den genannten Personen wohl sichergestellt war) nicht alles ist....
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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon augenzeuge » 10. April 2026, 21:03

Was du so alles weißt, Icke.

Von Annette Stoph in der Vertretung wusste ich nichts, nur von Ingrid Berg in der Botschaft in Prag.

Das zog sich noch weiter....

1984 reiste eine Tochter der einzigen Frau in der Parteiführung, der „Politbüro-Kandidatin“ Inge Lange, in den Westen aus. 1986 flüchtete ein Neffe des Propagandisten Karl-Eduard von Schnitzler über die Ostsee, zwei Jahre später stellte sein Enkel einen Ausreiseantrag – ebenso wie Pierre Guillaume, der Sohn des 1974 aufgeflogenen Kanzleramts-Spions Günter Guillaume.

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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon Icke46 » 10. April 2026, 21:22

Naja, der Pierre Boom(Guillaume) passt hier nicht so richtig, weil in Bonn geboren und sozialisiert, wurde dann hastenichgesehn in die DDR umgepflanzt - da ist das irgendwie nachvollziehbar. Wobei das mit den Guillaumes sowieso eine einzige Schizophrenie war: Die waren ja mindestens zu Beginn ihres Einsatzes überzeugte Kommunisten, ihre Rolle erforderte aber, dass sie sich im rechten SPD-Spektrum als Kommunistenfresser profilierten. Das kann man nun machen, wenn man einen Auftrag hat. Nur, wenn man außerhalb des Auftrags dann ein Kind produziert, fängt es irgendwo an, schwierig zu werden.

Aber wie pentium wieder sagen würde -wir sind wieder weitab vom Thema....
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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon pentium » 11. April 2026, 08:48

Icke46 hat geschrieben:Naja, der Pierre Boom(Guillaume) passt hier nicht so richtig, weil in Bonn geboren und sozialisiert, wurde dann hastenichgesehn in die DDR umgepflanzt - da ist das irgendwie nachvollziehbar. Wobei das mit den Guillaumes sowieso eine einzige Schizophrenie war: Die waren ja mindestens zu Beginn ihres Einsatzes überzeugte Kommunisten, ihre Rolle erforderte aber, dass sie sich im rechten SPD-Spektrum als Kommunistenfresser profilierten. Das kann man nun machen, wenn man einen Auftrag hat. Nur, wenn man außerhalb des Auftrags dann ein Kind produziert, fängt es irgendwo an, schwierig zu werden.

Aber wie pentium wieder sagen würde -wir sind wieder weitab vom Thema....


Stimmt! Wie gesagt, man erstaunt immer wieder...Bei Facebook sind es immer die Beiträge..."Könnte die Gruppe interessieren" Da tauchen dann in der Gruppe "Burgen und Schlösser" plötzlich Kochrezepte auf...weil könnte ja die Gruppe interessieren.
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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon Edelknabe » 12. April 2026, 16:24

Stichwort Guillaume sprich Pierre Boom. Habe das Buch einmal gelesen, vom Sohnemann. Vatern war ja Mutters Führungsoffizier. Nur ging der Mann permanent fremd. Und das sprach Muttern gegenüber ihren Genossen in der DDR wohl nicht nur einmal an? Nur wollten die Genossen das irgend wie nicht hören? Auch so ne komische Sache, das wohl deren Ehe dem MfS Auftrag geopfert wurde.

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Re: Ich bin freiheitssüchtig - Interview mit Monika Maron

Neuer Beitragvon pentium » 12. April 2026, 16:28

Edelknabe hat geschrieben:Stichwort Guillaume sprich Pierre Boom. Habe das Buch einmal gelesen, vom Sohnemann. Vatern war ja Mutters Führungsoffizier. Nur ging der Mann permanent fremd. Und das sprach Muttern gegenüber ihren Genossen in der DDR wohl nicht nur einmal an? Nur wollten die Genossen das irgend wie nicht hören? Auch so ne komische Sache, das wohl deren Ehe dem MfS Auftrag geopfert wurde.

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