Re: Islam in Deutschland und Europa

Re: Islam in Deutschland und Europa

Beitragvon pentium » 23. April 2016, 11:54

Der CSU-Abgeordnete Alexander Radwan bringt eine "Moschee-Steuer" für Muslime ins Gespräch. Was steckt hinter dem Vorschlag? Und ist er überhaupt umsetzbar?
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... tm_source=#utm_medium=medium#utm_campaign=plista&ref=plista

Er ist gegen die Unterstützung deutscher Moscheen durch ausländische Geldgeber. Deshalb überraschte der CSU-Bundestagsabgeordnete Alexander Radwan diese Woche mit einem ungewöhnlichen Vorstoß: Zur Finanzierung des muslimischen Lebens in Deutschland schlägt er eine Art Kirchensteuer für Muslime vor - analog zu der bereits existierenden Kirchensteuer für Katholiken und Protestanten könnte das durch die Muslime selbst passieren, sagte Radwan der "Süddeutschen Zeitung" .

Nach Radwans Vorstellungen sollte muslimischen Glaubensgemeinschaften die Möglichkeit gegeben werden, sich als Körperschaften des öffentlichen Rechts eintragen zu lassen. Die Eintragung wäre Voraussetzung dafür, dass der Staat auch von Muslimen eine Steuer einziehen und an die muslimische Glaubensgemeinschaften weiterreichen kann.

"Aus dem Christentum kann man austreten, im Islam besteht diese Möglichkeit, streng genommen, nicht", erklärt Radwan auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE. "Bei einer Körperschaft des öffentlichen Rechts bestünde hingegen auch für Muslime die Möglichkeit zu sagen: Da trete ich bei oder nicht."

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon ratata » 23. April 2016, 21:07

http://www.deutschlandradiokultur.de/re ... =343845Wie sich Moscheen in Deutschland finanzieren -

darüber wird viel spekuliert. Die Islamwissenschaftlerin Riem Spielhaus schließt Gelder aus dem Ausland nicht aus. Doch sie tritt dem Eindruck entgegen, Moscheen seien vor allem Orte der Radikalisierung.

Wer predigt denn in den Moscheen . ???? In der arabischen Welt ausgebildete radikale Imame und sie predigen das , was der Koran fordert. [shocked]

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon karnak » 24. April 2016, 07:24

Da nun in diesem Land der Religionsfreiheit christliche Kirchen mit Steuergeldern in einem erheblichen Maße unterstützt und finanziert werden,gerade und besonders was die Erhaltung und Betreibung ihrer Gotteshäuser angeht,also mit meinem Geld,und für mich ist die Sinnhaftigkeit von Religionen bei weiten nicht so massiv wie für andere,wäre der Gedanke andere Religionen ebenfalls finanziell zu unterstützen durchaus nicht so abwegig.Besonders wenn es Millionen Anhänger dieser Religionen in diesem Lande gibt.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon ratata » 24. April 2016, 08:35

http://www.t-online.de/nachrichten/ausl ... hland.html

Wann endlich trägt Fr. Merkel ihr Kopftuch , was sucht sie nun schon wieder in der Türkei.???? ratata

Die Bürgermeisterin des Berliner Bezirks Neukölln, Franziska Giffey (SPD) sagte der Zeitung, sie sehe es kritisch, "wenn Moscheevereine fremdgesteuert sind und dort Imame predigen, die nicht nach dem deutschen Werteverständnis ausgebildet und nicht hier aufgewachsen sind".
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon Zicke » 24. April 2016, 12:34

In deutschen Moscheen predigen laut einem Zeitungsbericht derzeit rund 970 Imame, die von der türkischen Religionsbehörde entsandt worden sind. Ihre Aufenthaltsdauer in Deutschland liege in der Regel bei fünf Jahren.
Das schreibt die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib).
Aus der CSU war zuletzt die Forderung gekommen, die Finanzierung von Moscheen aus dem Ausland zu stoppen.

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir sagte der "Welt am Sonntag", in Ditib-Moscheen gebe es zwar viele engagierte Gemeindemitglieder, die "tolle Arbeit" leisteten. Der Dachverband selbst aber sei der verlängerte Arm des türkischen Staates. Ankara mache Ditib immer mehr zu einer politischen Vorfeldorganisation der regierenden AKP. Er forderte: "Die Türkei muss die Muslime endlich freigeben."

Die Bürgermeisterin des Berliner Bezirks Neukölln, Franziska Giffey (SPD) sagte der Zeitung, sie sehe es kritisch, "wenn Moscheevereine fremdgesteuert sind und dort Imame predigen, die nicht nach dem deutschen Werteverständnis ausgebildet und nicht hier aufgewachsen sind".

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon karnak » 24. April 2016, 12:50

Ich halte es jedenfalls für abenteuerlich von einer Religionsgemeinschaft verlangen zu wollen in welcher Sprache dort gepredigt wird,wahrscheinlich ist es juristisch gar nicht umsetzbar und nur das übliche Politikerpalaver.
Wenn man vermutet,dass in Moscheen Hassprediger volksverhetzende Reden schwingen kann ich doch wohl von einem mit viel Geld finanzierten Verfassungsschutz erwarten,dass ein paar von den Nasen dort arabisch und türkisch lernen,es wäre in jedem Fall sinnvoller als den ganzen Tag öffentlich zugängliche Papiere der Linken zu lesen,was sie,wie selbst behauptet intensiv tun um den Tag rumzubringen. [flash]
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon Spartacus » 24. April 2016, 12:54

karnak hat geschrieben:Da nun in diesem Land der Religionsfreiheit christliche Kirchen mit Steuergeldern in einem erheblichen Maße unterstützt und finanziert werden,gerade und besonders was die Erhaltung und Betreibung ihrer Gotteshäuser angeht,also mit meinem Geld,und für mich ist die Sinnhaftigkeit von Religionen bei weiten nicht so massiv wie für andere,wäre der Gedanke andere Religionen ebenfalls finanziell zu unterstützen durchaus nicht so abwegig.Besonders wenn es Millionen Anhänger dieser Religionen in diesem Lande gibt.


Bis zum 15. Jahrhundert war der Islam eine Religion, seit dem eine Ideologie und Ideologien werden nicht durch die Religionsfreiheit geschützt. Schon gleich gar nicht, wenn diese
Ideologie in ihrem eigenen Machtbereich, keine Religionsfreiheit kennt / zulässt.

Man muss diese Ideologie endlich knallhart mit ihren eigenen Unzulänglichkeiten bekämpfen und das Gutmenschengeplapper sein lassen. [hallo]

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon karnak » 24. April 2016, 12:59

Spartacus hat geschrieben: Schon gleich gar nicht, wenn diese
Ideologie in ihrem eigenen Machtbereich, keine Religionsfreiheit kennt / zulässt.


Du meinst also allen Ernstes weil in anderen Regionen dieser Welt elementare Menschenrechte nicht gewahrt werden sollten wir bei uns,wo wir das als hohes Gut wertschätzen,gegen Andersdenkende mit gleicher Münze zurückzahlen?
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 24. April 2016, 13:07

sakuläre Ethik muss über Religionen stehen.
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon Zicke » 24. April 2016, 14:45

So nähren Erdogans Prediger Islamismus in Deutschland

Am 15. Mai 2015 fand dieser Auftritt statt
Eine Messehalle bei Karlsruhe. 14.000 Anhänger jubeln dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan zu. "Fangen wir von Deutschland aus an, die neue Türkei aufzubauen?", fragt er. "Ja!", ruft die Menge. Für Erdogan sind die Türken mehr als das Staatsvolk der Türkei. Auch die Türken in Deutschland und Europa gehören dazu.

Und was stiftet diese pantürkische Identität? Sprache plus Islam. In Karlsruhe fordert er die türkischen Gemeinden auf, "Eintracht" zu wahren, um die "neue Türkei" mit "globaler Macht" aufzubauen. Sie sollten erst die "türkische Sprache lernen". "Deutsch oder Englisch könnt ihr nicht richtig lernen, wenn ihr nicht gut Türkisch sprecht." Und: "Unsere Religion, unser Glaube ist unser alles." 15 Mal dankte und lobte er Allah.
http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... hland.html
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon Spartacus » 24. April 2016, 16:29

karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben: Schon gleich gar nicht, wenn diese
Ideologie in ihrem eigenen Machtbereich, keine Religionsfreiheit kennt / zulässt.


Du meinst also allen Ernstes weil in anderen Regionen dieser Welt elementare Menschenrechte nicht gewahrt werden sollten wir bei uns,wo wir das als hohes Gut wertschätzen,gegen Andersdenkende mit gleicher Münze zurückzahlen?


Absolut, denn was anderes erkennen sie gar nicht an und sprich nicht verallgemeinernd von Andersdenkenden, denn es geht ausschließlich um den Islam, der ja nicht nur bei uns,
sondern weltweit Probleme bereitet. In Düsseldorf leben 7.000 andersdenkende Japaner. Schon mal was negatives über sie gehört?

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon Bahndamm 68 » 24. April 2016, 16:59

Spartacus hat geschrieben:Absolut, denn was anderes erkennen sie gar nicht an und sprich nicht verallgemeinernd von Andersdenkenden, denn es geht ausschließlich um den Islam, der ja nicht nur bei uns, sondern weltweit Probleme bereitet. In Düsseldorf leben 7.000 andersdenkende Japaner. Schon mal was negatives über sie gehört?

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon Bahndamm 68 » 24. April 2016, 17:13

Islam in Deutschland – Erdogan in Deutschland

Wir haben eine Menge Freiheiten, aber irgendwann und irgendwo hat alles seine Grenze.

Erdogan kann reden wo und was er will, aber Wahlkampfreisen, Wahlkampfreden aber bitte in der Türkei.
Wenn Menschen mit türkischen und deutschen Pass wählen wollen, dann bitte in der Türkei. Ich habe etwas dagegen, wenn diese Menschen hier leben und in der Türkei wollen sie Veränderungen. Dann können sie auch die Veränderungen in ihrer Heimatregion vornehmen.

Hier arbeiten sie und zu Haus in ihrer Heimat unterstützen sie ihre Angehörigen, eine menschlich verständlich gute Handhabung. Was wird aber mit dem Geld, was dann in der Türkei wieder ausgegeben wird. Es kommt in erster Linie den Menschen zu gute, aber auch dem Vater Staat. In dem Fall dem diktatorischen Erdogan. Hier in Deutschland wird dies von den Menschen, von der Wirtschaft, von den Parteien geduldet. Mit anderen Worten, wir finanzieren die Politik von Erdogan indirekt mit.

Islam in Deutschland
Vom ehemaligen Bundespräsidenten verkündet und was diese Personen, in dieser Funktion auch sagen oder schreiben, ist fast schon ein Gesetz für alle deutschen Menschen. Eine Revidierung dieser Worte würde uns in die diktatorische Vergangenheit in der ganzen Welt wieder versetzen.

Geht also nicht und ich möchte dies auch nicht.

Was nun die Islamisten für ein Leben hier in Deutschland hinter ihren verschlossenen Türen und Moscheen führen, ist mir auch fast egal. Aber sind sie in der Öffentlichkeit, dann gilt unsere Gesetzgebung. Von mir aus können sie verschleiert oder mit Panzerwesten in ihre Moschee und zu ihren lieben Gott beten, aber auf der Straße möchte ich schon wissen, mit wem ich es zu tun habe, wem ich meine Hand anbiete.

Wir haben unsere Kultur und in der islamischen Welt haben sie ihre Kultur und das muss ganz einfach akzeptiert werden, von beiden Seiten.

Es stellt sich für mich die Frage, warum unsere beiden Kirchen nicht in der Lage sind, unsere Kirchen in der streng islamischen Welt zu bauen.

Wahrscheinlich des lieben Friedens wegen.

Nur ein kleines minderwertiges Beispiel von mir. Ich hatte in meinem Berufsleben geschäftlichen Kontakt mit einem Araber, in seiner Wohnung und gehe davon aus, dass auch dessen Familie dem Islam angehörte.
Als Erstes wurde ich auf den Abstellplatz der Schuhe hingewiesen und dann wurde ich zum Essen eingeladen, aber nicht am Tisch, sondern auf dem Fußboden. Ja und gegessen wurde nicht mit Messer und Gabel, nein mit Fladenbrot und da ging es in die eine Schüssel und in die andere Schüssel und einige Dinge mehr. Ich habe mich, dem angepasst und war zufrieden, deren Lebensweise kennen zulernen.

Und wenn wir uns heute begegnen, dann kann ich aus voller Überzeugung sagen, ein Herz und eine Seele.

Nur der Wille für das Miteinandersein muss vorhanden sein in den unterschiedlichen Religionen oder Glauben.

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon karnak » 25. April 2016, 09:15

Spartacus hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben: Schon gleich gar nicht, wenn diese
Ideologie in ihrem eigenen Machtbereich, keine Religionsfreiheit kennt / zulässt.


Du meinst also allen Ernstes weil in anderen Regionen dieser Welt elementare Menschenrechte nicht gewahrt werden sollten wir bei uns,wo wir das als hohes Gut wertschätzen,gegen Andersdenkende mit gleicher Münze zurückzahlen?


Absolut, denn was anderes erkennen sie gar nicht an und sprich nicht verallgemeinernd von Andersdenkenden, denn es geht ausschließlich um den Islam, der ja nicht nur bei uns,
sondern weltweit Probleme bereitet.

Und gegen den willst Du jetzt einen Krieg führen,heißt letztlich gegen jeden der sich zu dieser Ideologie bekennt? Was wäre dann das Ziel, eine Endlösung?
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 25. April 2016, 10:39

wir sind schon längst im Krieg - uns hat der Islam längst den Krieg erklärt.
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon karnak » 25. April 2016, 13:58

AkkuGK1 hat geschrieben:wir sind schon längst im Krieg - uns hat der Islam längst den Krieg erklärt.

Das DER ISLAM das getan hat,dass kannst Du überhaupt nicht belegen,wenn es jemand getan hat ist es eine verschwindend kleine Minderheit.Wer offiziell anderes behauptet ist nichts weiter als ein geistiger Brandstifter und ideologischer Scharfmacher,nicht viel besser als ein hasspredigender Imam,gegen beide ist mit aller Konsequenz vorzugegen.
Ansonsten bleibt festzuhalten,dass keine Religion dieser Welt diese erklären oder verändern kann,sie mag denen die darauf stehen die"Schmerzen"lindern,damit mag diese Droge einen gewissen Nutzen für spezielle Menschen haben,für die Menschheit als Weltabschauung gebraucht ist Religion Opium,von den Herrschenden kostenlos ans Volk ausgegeben,nicht mehr.
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 25. April 2016, 14:20

nein, der Islam ist nicht Opium für das Volk, es ist Chrystal Meth. Setz dich mal mit der Geschichte des Islam auseinander, deren Ziele und was sie bereit sind zu tun um ihren Endsieg zu erreichen. Der Islam ist ja nicht nur Religion, es ist Lebensweise, Richtbarkeit, Staatsform.
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon karnak » 25. April 2016, 14:38

AkkuGK1 hat geschrieben: Der Islam ist ja nicht nur Religion, es ist Lebensweise, Richtbarkeit, Staatsform.

Es mag ja sein,dass Anhänger dieser Religion in einer derartigen Vorstellungswelt leben und die auch anstreben,der Ku Klux Clan definiert sich auch als eine protestantische Bewegung,aber hier wie dort handelt es sich doch wohl unbestreitbar um eine verschwindende Minderheit,der überwältigend große Rest hängt diesen fanatischen und fundamentalischen Auffassungen überhaupt nicht an,dass bleibt festzuhalten und ist entscheidend für eine Bewertung und daraus resultierenden Handlungen.
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 25. April 2016, 15:54

und woher nimmst du dein Wissen?
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon karnak » 25. April 2016, 16:30

Aus dem was sich mir tagtäglich darstellt.Ich kann nirgendwo,nicht im persönlichen Erleben und auch nicht in der täglichen Berichterstattung zur deutschen Gesellschaft erkennen,dass eine eminente Gefährdung dieser Gesellschaft vor der Tür steht.Existierende und stattgefundene Vorfälle verursacht und ausgelöst durch Anhänger der islamischen Religion sind letztlich geringfügig und befinden sich im normalen Rahmen kriminellen Handelns,wenn man in dem Zusammenhang von normal sprechrn will..Alle anderen Versuche einer gegenteiligen Darstellung sind nichts weiter als Scharfmacherei,dass ist belegbar.Genauso belegbar übrigens wie die Tatsache,dass die Übergriffe auf Muselmanen durch Deutsche nach wie vor eine höhere Intensität aufweist.Allerdings werden auch diese "Aktivitäten "letztlich durch eine absolute Minderheit betrieben.
Unbestritten und ohne Widerspruch hat der wehrhafte Rechtsstaat mit aller Härte und Konsequenz gegen diese Minderheiten vorzugehen.Tun wir das nicht kommen wir früher oder später in Teufelsküche und machen uns vor der Welt zum Affe.
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon pentium » 25. April 2016, 16:45

Das Who is Who der deutschen Muslime

Rund vier Millionen Muslime leben in Deutschland. Wie aber sind sie organisiert und vernetzt? Und wer spricht für sie? Ein Überblick über islamische Verbände und Organisationen vom liberal-islamischen Bund, der sich pro Homosexualität ausspricht, bis hin zur Muslimbruderschaft und Milli Görüs, auf die der Verfassungsschutz ein Auge geworfen hat.
http://www.br.de/themen/religion/islam- ... me100.html

Etwa 2.350 Moscheegemeinden und alevitische Cem-Häuser gibt es bundesweit. Die Mehrheit der Muslime in Deutschland stammt aus der Türkei. Sie machen rund 63 Prozent aller Muslime aus, die zweitgrößte Gruppe stellen mit 14 Prozent Muslime aus Südosteuropa und die drittgrößte Gruppe kommt mit rund acht Prozent aus dem Nahen Osten.

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon steffen52-1 » 25. April 2016, 17:05

https://jungefreiheit.de/depatte/kommen ... messgewand

Was die Islam-Lobbyisten im Messgewand so von sich geben, 2 Artikel mal lesen.
Da kann man nur das große Grübeln bekommen! Was unsere Oberhirten des Christentums von sich geben! [frown]
Grüsse steffen52-1
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon Spartacus » 25. April 2016, 17:33

Unbestritten und ohne Widerspruch hat der wehrhafte Rechtsstaat mit aller Härte und Konsequenz gegen diese Minderheiten vorzugehen.Tun wir das nicht kommen wir früher oder später in Teufelsküche und machen uns vor der Welt zum Affe.


Und genau das geschieht eben nicht, sprich der Staat - nicht wir - macht sich bereits zum Affen.

Statt diesen Minderheiten zu sagen wo es hier lang geht, knicken die Vertreter der Obrigkeit jedes mal ein. Daher muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass man keinen
Jota nachgeben darf. Sprich, nur da ein Moslem etwas verlangt, was er seiner Ansicht nach unbedingt braucht, muss man ihm nicht nachgeben. Ist doch ganz einfach.

Ein Beispiel von vielen. Wenn ihm das Essen im Kindergarten nicht passt, nun dann muss er sein Kind halt selbst versorgen.
Wie? Das ist dann sein Problem, kann ja schließlich freihändig laufen, oder?

LG

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon pentium » 25. April 2016, 17:49

Zitat @Karnak
Unbestritten und ohne Widerspruch hat der wehrhafte Rechtsstaat mit aller Härte und Konsequenz gegen diese Minderheiten vorzugehen.Tun wir das nicht kommen wir früher oder später in Teufelsküche und machen uns vor der Welt zum Affe...

Ja Teufelsküche, vielleicht sollte man nachfolgende Zeilen einmal genau lesen und darüber nachdenken!
"Dieses Land ist unser Land, und es ist unsere Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah [Den Anhängern des Propheten] und der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen. Allah verändert die Lage eines Volkes erst, wenn das Volk seine Lage ändert!”
Ibrahim El-Zayat, Deutscher ägyptischer Herkunft und Präsident der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD), Quelle: Jugendmagazin der Muslimischen Jugend (MJ) TNT, Nr.1/9,1996,
S.2

Oder:
In Deutschland regiert eine „weltliche“ Macht, das sagt die Trennung von Kirche und Staat, und keine „religiöse“ Macht.

Der Islam hat aber vor, dies zu ändern. Walid Nakschbandi, Geschäftsführer der Fernsehproduktionsfirma AVE. Er ist „deutscher Staatsbürger” afghanischer Herkunft und sagte
„Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es für Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern können, daß bald ein türkischstämmiger Richter über Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun – für Euch. Ihr seid bei diesem leidvollen Prozeß lediglich Zaungäste, lästige Gaffer. Wir werden die deutsche Gesellschaft in Ost und West verändern.”

https://conservo.wordpress.com/2016/04/ ... -religion/

Wir schauen nur zu, wir dürfen nur zuschauen, wie eine Religion Deutschland verändert?

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon AkkuGK1 » 25. April 2016, 18:25

ich hoffe nur, das wir rechtzeitig aus dem Koma erwachen. Aber wir sehen ja schon was in Österreich passiert - das Problem ist - Rechts gefällt mir genauso wenig wie Links oder Islamisch. Es gibt eigentlich nur einen Weg: Aufklärung und absolute Trennung von Religion und Staat. Die Religion dahin wo sie hingehört, in den privaten Bereich. Ansonsten werden wir die spanische Lösung für Europa bekommen und dies wird nicht mehr all zu lange dauern. Ich hoffe wir können dies vermeiden.

Muslime sind nicht integriert. Ich habe noch keinen einzigen Gast muslimischen Glaubens gehabt. Aus allen möglichen Migrationshintergrund schon. @Karnak durch meine Pension lerne ich jedes Jahr eine Menge Menschen aus allen Schichten und Regionen kennen. Ich bin sozusagen am Puls der Nation. Es brodelt, es siedet und nur ein Terroranschlag wie am 11.09. und Kristallnacht 2.0

Schau doch nur mal wie der Erdogan die Türkei in seiner Amtszeit verändert hat - wirtschaftlich bis vor kurzem zum besseren, aber politisch?
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon pentium » 3. Juni 2016, 19:10

Arbeiten im Ramadan
Was Arbeitgeber wissen sollten

Muslimische Beschäftigte müssen auch am Ramadan ihrer Arbeitspflicht gegenüber ihrem Arbeitgeber nachkommen. Dies ergibt sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (§ 611 Abs. 1 BGB). Danach sind Beschäftigte im Rahmen ihres Arbeitsvertrages – der gemäß dieser Norm ein Dienstvertrag ist – zur Erbringung ihrer Arbeitsleistung verpflichtet.

Allerdings kollidiert diese Norm mit dem Recht auf ungestörte Religionsausübung im Grundgesetz (Art. 4 Abs. 2 GG). Danach ist es Muslimen möglich, auch am Arbeitsplatz den Ramadan einhalten zu können, selbst wenn die Arbeitsleistung sinken sollte.

http://www.business-wissen.de/artikel/a ... n-sollten/

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon augenzeuge » 3. Juni 2016, 21:59

Wisst ihr wieviele Moslems in D zur vollsten Zufriedenheit ihres Arbeitgebers arbeiten? Ich habe noch nie gehört, dass es da mit den Gesetzen Probleme gab.

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
R. v. Weizsäcker
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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon Spartacus » 4. Juni 2016, 17:29

augenzeuge hat geschrieben:Wisst ihr wieviele Moslems in D zur vollsten Zufriedenheit ihres Arbeitgebers arbeiten? Ich habe noch nie gehört, dass es da mit den Gesetzen Probleme gab.

AZ


Gibt es da Statistiken?

Bestimmt nicht, denn das wäre ja eine ganz böse Diskriminierung.

Also, nichts als Vermutungen.

LG

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon pentium » 7. Juni 2016, 15:47

Wer Ja zum Islam sagt, muss auch Ja zur Scharia sagen
Wer der Meinung ist, der Islam gehöre zu Deutschland, sollte nicht zögern und erklären: Die Scharia gehört zu Deutschland. Dies würde das friedliche Zusammenleben auf eine feste Grundlage stellen.

Christian Wulff sagt: Der Islam gehört zu Deutschland. Frauke Petry sagt: Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Beide sagen: Der Islamismus gehört auf keinen Fall zu Deutschland. Aber Muslime gehören zu Deutschland, wenn sie keine Islamisten sind. Dschihadisten und Salafisten gehören ebenfalls nicht zu Deutschland, nicht einmal dann, wenn sie in Deutschland geboren, christlich erzogen wurden und später zum Islam übergetreten sind. Moscheen gehören zu Deutschland, Hassprediger nicht.

Wer zur Gewalt aufruft, gehört nicht zu Deutschland, es sei denn, es sind Aktivisten der autonomen Antifa, die gerne Polizisten verhauen und Autos abfackeln. Wer bei einer Demo mitläuft, auf der "Deutschland, du mieses Stück Scheiße!" gerufen wird, der gehört zu Deutschland, ebenso wie jemand, der von Hell- und Dunkeldeutschland spricht und zugleich dazu ermahnt, Gräben zu überwinden und Brücken zu bauen.

Ex-Bundespräsident Wulff
"Die Muslime gehören GANZ zu unserem Land"
Andere Länder, andere Sitten: In Frankreich reicht es, volltrunken die Marseillaise zu singen, um zu Frankreich zu gehören, in Holland muss man einen Gouda von einem Edamer unterscheiden können, in Griechenland einen Ouzo von einem Metaxa. Alles Übrige geht niemanden etwas an.

Die Debatte, wer oder was zu Deutschland gehört, ist hochgradig hysterisch. Man will inklusiv und exklusiv zugleich sein. Alle wissen, worum es geht, aber kaum jemand traut sich, es klar auszusprechen: Sollen sich die Zugewanderten an die Einheimischen anpassen oder die Einheimischen an die Zugereisten?

Was Bedford-Strohm nie sagen wird

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Aydan Özoguz, hat bereits angedeutet, welchen Weg sie für den richtigen hält. Das Zusammenleben müsse "täglich neu ausgehandelt" werden, eine Einwanderungsgesellschaft zu sein bedeute, "dass sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen".

Wie hilfreich und wie zielführend wäre es da, wenn das Oberhaupt der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Heinrich Bedform-Strohm, im Laufe einer Sonntagspredigt sagen würde:

"Wir sind kein allzu christliches Land mehr. 30 Prozent der Deutschen gehören der evangelischen Kirche an, ebenso viele der katholischen. Aber 34 Prozent sind konfessionslos, und es werden immer mehr. Dennoch sind wir ein christlich geprägtes Land, deswegen feiern wir Ostern, Pfingsten, Fronleichnam, Allerheiligen und Weihnachten, auch wenn viele von uns nicht wissen, was diese Feste bedeuten.

Flüchtling
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"Flüchtlinge" ist Wort des Jahres
Und wir wollen ein christlich geprägtes Land bleiben. Wir respektieren die Angehörigen aller Religionen – unter der Voraussetzung, dass sie uns respektieren und unseren Standortvorteil anerkennen. Zu diesem Standortvorteil gehört, dass wir die Kirchenglocken läuten lassen, den Ruf des Muezzins aber als etwas Fremdes, als eine Störung empfinden. Wir wären bereit, unsere Position zu überdenken, wenn in islamisch geprägten Ländern Christen ihren Glauben ebenso frei praktizierten dürften, wie es Muslime bei uns können …"

"In Deutschland steht der Staat über der Religion": Unionsfraktionschef Volker Kauder
Deutschland
Kauder fordert staatliche Kontrolle der Moscheen
Aber das wird Bischof Heinrich-Bedford-Strohm nie sagen, es könnte als Provokation verstanden werden, als Mangel an Respekt vor Andersgläubigen, die ihn für einen Ungläubigen halten. Auf die Frage, ob es "unchristlich" wäre, "die Einwanderung von Millionen Muslimen falsch (zu) finden", sagt das Oberhaupt der Protestanten: "Trauen wir unserem eigenen Glauben so wenig zu, dass wir befürchten müssen, bei 50 Millionen Christen könnte durch ein, zwei oder drei Millionen mehr Muslime in Deutschland die christliche Kultur verschwinden? Wie kleingläubig ist das denn?!"

Weltliche Kultur wird Schaden nehmen

Die Antwort ist politisch so extrem korrekt, dass sie am Kern der Sache vorbeizielt. Eine, zwei oder drei Millionen "mehr Muslime" werden die "christliche Kultur" oder das, was von ihr übrig geblieben ist, nicht zum Verschwinden bringen, auch dann nicht, wenn immer mehr Kirchen zu Moscheen umfunktioniert würden. Aber die weltliche Kultur, die sich gegen zahllose Verbote mühsam durchsetzen musste, wird Schaden nehmen, nein, sie hat es schon getan.

Ob es die "Satanischen Verse" von Salman Rushdie sind, die Mohammed-Karikaturen der dänischen Zeitung "Jyllands-Posten" oder zwei harmlose Aktfotos, die aus einer Ausstellung im Rathaus von Köpenick entfernt werden, immer lautet das gängige Argument, man müsse "auf religiöse Gefühle" Rücksicht nehmen, entweder weil die Menschen, die sich verletzt fühlen könnten, noch nicht "so weit" sind wie wir oder wegen "übergeordneter Interessen", wie zum Beispiel beim Besuch des iranischen Präsidenten Ruhani in Rom, als nackte Statuen im Kapitolinischen Museum verhüllt wurden.


11. September 2001
Weißes Haus gewährt Einblick in die bittersten Stunden
Ein weiteres Argument, das in solchen Situationen zum Einsatz kommt, klingt ebenso resignativ: Man wolle doch wegen solcher Bagatellen keinen Kulturkampf vom Zaun brechen, das sei es doch nicht wert. Aber der Kulturkampf findet längst statt. Worüber diskutieren wir seit dem 11. September 2001? Welche Themen bestimmen den öffentlichen Diskurs?

Ob der Terrorismus eine Waffe der Armen im Kampf gegen die Reichen ist. Ob eine Lehrerin, die an einer öffentlichen Schule arbeitet, ein Kopftuch tragen darf oder nicht. Ob man separate Zeiten für Frauen, gemeint sind muslimische Frauen, in Schwimmbädern einführen sollte. Ob muslimische Schüler ein Recht auf eigene Gebetsräume in Schulen haben. Ob man die Burka und andere Formen der Ganzkörperverkleidung verbieten sollte, obwohl das Vermummungsverbot bereits eine Antwort auf diese Frage enthält.

Käßmann und Göring-Eckhardt predigen

Ob man eine Frau, die sich durch eine abfällige Bemerkung beleidigt fühlt und gegen den Beleidiger klagt, dazu zwingen darf, vor Gericht ihr Gesicht zu zeigen. Ob bei "Ehrenmorden" strafmildernd berücksichtigt werden soll, dass Täter und Opfer aus einem anderen Kulturkreis stammen. Ob in Schulkantinen Schweinefleisch angeboten werden darf. Ob man muslimischen Mädchen und Jungen zumuten kann, am Sexualkundeunterricht teilzunehmen.


Thema der Sendung: "Wir sind das Pack“ – Rückt Deutschland nach rechts?“ In der Runde: Gutmenschen, Rechtsextremismus-Experte, CDU-Politikerin. Alle gegen Einen, gegen den AfD-Mann, der nun die Sympathien der Zuschauer erntet.

Late Night
Maischbergers Propaganda-Talk zum Flüchtlingsstrom
Ob es der Integration nutzt oder schadet, wenn Schüler mit Migrationshintergrund über den Holocaust unterrichtet werden. Und über die Mutter aller Fragen: Hat der Islam etwas mit dem Islamismus zu tun? Bedeutet Dschihad "heiliger Krieg" gegen die Ungläubigen oder "innere Anstrengung" auf dem Weg zu einem besseren Menschen?

Ja, das sind Fragen, die wir uns tagtäglich stellen, während uns Margot Käßmann und Katrin Göring-Eckardt erklären, dass wir unsere "Willkommenskultur" dringend verbessern müssten, wenn wir unseren Ruf als weltoffenes und tolerantes Land nicht verspielen wollen.

Diese Debatte ist inzwischen dermaßen selbstverständlich geworden, dass wir nicht einmal mehr wahrnehmen, dass es keine Debatte über kulturelle und religiöse Empfindlichkeiten ist, sondern eine über die kulturellen und religiösen Empfindlichkeiten einer Gruppe unter vielen. Dass es in Deutschland zum Beispiel auch Sihks gibt, die sehr eigene Bräuche pflegen, ohne sie anderen aufzwingen zu wollen, haben wir erst nach einem Bombenanschlag auf eine Hochzeitsfeier in einem Sikh-Tempel in Essen erfahren.


http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... sagen.html

In Deutschland wenden wir jeden Tag die Scharia an

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/ ... thias-rohe

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Re: Islam in Deutschland

Beitragvon Spartacus » 7. Juni 2016, 18:05

Konnte ja nur vom letzten noch freien Journalisten Deutschlands stammen.

Danke Broder. [hallo]

Und genau das habe ich gemeint, mit "es fängt von unten an".

LG

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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.

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