Wie gefährdet sind Europas Juden?

Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Spartacus » 22. Februar 2015, 16:54

pentium hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Ist halt alles nur noch verrückt, Interessierter.

Wo sind eigentlich die Zeiten hin, als man bei einer Meldung von einer seriösen Berichterstattung
ausgehen konnte, ohne gleich misstrauisch zu werden?

LG

Sparta


Gab es diese Zeiten?

mfg
pentium


Gute Frage, Pentium.

Nun ich denke doch, als zum Beispiel die Politik gegen Springer vorging, da war doch noch was los,
im Blätterwald, da wurden noch echte Skandale aufgetan. Oder nicht?

LG

Sparta
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon pentium » 22. Februar 2015, 16:57

Ja stimmt, aber diese Zeiten sind doch lange vorbei, alleine im Netz wird soviel Unfug verbreitet...

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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Interessierter » 22. Februar 2015, 18:39

Aber Skandale werden doch auch heute noch genügend aufgetan? [flash]
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Re: Islamismus in Deutschland

Beitragvon Rei » 26. Februar 2015, 18:52

Antisemitismus: Zentralrat der Juden rät vom Tragen der Kippa ab
Huffington Post | von Kathrin Witsch

Die Zahl antisemitischer Straftaten hat im vergangenen Jahr in Deutschland stark zugenommen. Als Reaktion auf diese Entwicklung hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, jetzt vom Tragen einer Kippa in Problemvierteln abgeraten.

Er hält es für gefährlich, in überwiegend von Muslimen bewohnten Vierteln einiger Städte die traditionelle Kopfbedeckung der Juden zu tragen. Zwar sollten sie sich nicht aus Angst verstecken, und die meisten jüdischen Einrichtungen seien gut gesichert, sagte Schuster am Donnerstag im Inforadio des rbb.

Die Frage sei aber, "ob es tatsächlich sinnvoll ist, sich in Problemvierteln, in Vierteln mit einem hohen muslimischen Anteil, als Jude durch das Tragen der Kippa zu erkennen zu geben - oder ob man da besser eine andere Kopfbedeckung trägt".

Nicht zu erwartende Entwicklung

Es sei eine Entwicklung, die er so vor fünf Jahren nicht erwartet habe, und die schon auch ein wenig erschreckend sei, meinte Schuster.

Die Zahl antisemitischer Straftaten sei von 788 Fälle im Jahr 2013, auf 1076 Straftaten im vergangenen Jahr angestiegen - ein Anstieg um mehr als ein Drittel.

Das teilte die Amadeu Antonio Stiftung der "Heilbronner Stimme" mit. Die Stiftung beruft sich auf Zahlen der Bundesregierung, die bislang noch nicht veröffentlicht wurden.

Hohe Dunkelziffer antisemitischer Übergriffe

Eine ähnlich hohe Zahl antisemitischer Taten gab es zuletzt 2008. Der Projektleiter der Stiftung, Jan Riebe, verwies zudem auf eine hohe Dunkelziffer. "Viele Straftaten werden nicht angezeigt, was auch an der sehr niedrigen Aufklärungsquote liegt."

Eine dramatische Entwicklung. Vor allem seit den Anschlägen auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" fühlen sich viele Juden in Europa nicht mehr sicher.

Bleiben oder gehen? Das ist für viele französische Juden die Frage. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gießt derweil noch Öl ins Feuer der Debatte und wirbt um Einwanderer für seinen "sicheren Staat" Israel.

(Mit Material von dpa)
Haben jetzt die Juden Angst vor den Muslimen?bis jetzt waren es doch die Rechten.
Weit sind wir gekommen.
Gruß Rei

Beitrag hierher verschoben, passt vielleicht besser.
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Interessierter » 27. Februar 2015, 08:11

Haben jetzt die Juden Angst vor den Muslimen?bis jetzt waren es doch die Rechten.
Weit sind wir gekommen.
Gruß Rei


Es waren doch schon immer Beide und waren es nicht auch sogar Linke, wenn deren sozialistische Staaten offen die " Palästinenser " mit Waffen belieferten ?
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Interessierter » 27. Februar 2015, 08:32

Zentralrat der Muslime nennt Ängste von Juden "berechtigt"

Der Zentralrat der Juden warnt davor, sich in Vierteln mit "hohem muslimischen Anteil" als Jude zu zeigen. Der Zentralrat der Muslime sagt dazu: "Diese Ängste sind berechtigt" - warnt aber vor einer Vereinfachung des Problems.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 20784.html
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon manudave » 27. Februar 2015, 12:03

Wenn du im Ajax Amsterdam Trikot durch den Rotterdamer Stadtteil Feyenord läufst, wirst du auch nicht heil rauskommen - und da ist der Grund noch nichtiger.
Insofern gibt es nun mal Sachen im Leben, die sollte man nicht tun - da braucht man auch nicht ernsthaft nach dem Grund oder Veränderung zu fragen.
Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein!
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Puck » 27. Februar 2015, 14:46

das ist meinem damaligen Kumpel in Ostberlin auch passiert als er einen blau-weissen Schaal trug ,wurde er von Fussballfans daran gewürgt und gefragt ob er Hansafan wäre . Er sagt nur ,nee mit ist kalt .
Also Augen auf beim Schaal und Mützenkauf ! [peinlich]
...und seine Zweige rauschten ,als riefen sie mir zu ,komm her zu mir Geselle ,hier findst du deine Ruh ,hier findst du deine Ruh!
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon tom-jericho » 28. Februar 2015, 00:45

Meine Autos trugen nie Mütze und Schals, keine Aufkleber, nichts gehäkeltes mit Klorolle drunter und schon gar keinen Wackeldackel.

Sozusagen zur Neutralitaet verpflichtet. [wink]

Handschubfach ist eine andere Liga.

Familienblock XI bekomme ich keinen Zutritt mehr, da ich schon 10 Jahre gluecklich geschiedener Single bin. [hallo]

Und nicht jeder weisz, was "A.C.A.B." bedeutet.

Mir erklearte mal jemand:

Das heiszt: " 8 Cola - 8 Bier!" [flash]
Zuletzt geändert von tom-jericho am 28. Februar 2015, 00:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon tom-jericho » 28. Februar 2015, 00:51

O-Ton Angela Merkel kuerzlich im Bundestag:

"Antisemitismus ist eine buergerliche und staatliche Pflicht!" - Daraufhin wurde geklatscht.

Das schlachten nun bestimmte Stellen aus.
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon tom-jericho » 28. Februar 2015, 01:14

Stelle es hiermit zur Disposition

Medinat Weimar, Für einen jüdischen Staat in Thüringen

13 Thesen

1 > Medinat Weimar setzt sich für die Etablierung eines jüdischen Staates in Thüringen ein. Die Hauptstadt soll Weimar sein.

2 > Medinat Weimar löst folgende Probleme: Ob jüdisches Trauma, deutsche Schuld, Nahostkonflikt, ostdeutsche Depression oder andere Weltprobleme – Medinat Weimar löst alle Lösung auf einmal.

3 > Medinat Weimar nutzt den autonomen Status der Kunst ebenso wie die Mittel der politischen Kampagne und des politischen Aktivismus, um deutsche Bürgerinnen und Bürger, die Europäische Union, die jüdischen Gemeinden dieser Welt sowie die internationale Gemeinschaft zu überzeugen, die Gründung dieses Staates zu unterstützen
.
4 > Medinat Weimar definiert die Zuschreibung „jüdisch” nicht durch Blut oder Abstammung, sondern kulturell-religiös: durch ähnliche Überzeugungen und Kultur, gemeinsame Geschichte und Einheit im Glauben. Jüdinnen und Juden europäischen Ursprungs, Jüdinnen und Juden nicht-europäischen Ursprungs, palästinensische Araber und Araberinnen (Muslime und Christen gleichsam) und alle anderen Gruppen, die von den Handlungen des Staates Israel betroffen sind, sind aufgefordert ein gemeinsames Schicksal zu teilen.

5 > Medinat Weimar lädt Menschen jeglichen Hintergrunds und jeglicher Nationalität ein und ermuntert sie, aktive Mitglieder der Bewegung zu werden und daran teilzunehmen, die Vision von Medinat Weimar voran zu treiben.

6 > Medinat Weimar kann eine wichtige Rolle sowohl im Kampf gegen primären Antisemitismus, sekundären Schuldabwehr-Antisemitismus und problematische Auswüchse des Philosemitismus spielen, sowie einen Beitrag leisten, ethnischen Selbsthass und andauernde Konflikt zwischen jüdischen, arabischen und muslimischen Gruppen zu heilen.

7 > Medinat Weimar stellt keinen Ersatz für den derzeitigen Staat Israel dar, sondern ist ein anderer jüdischer Staat: ein Staat mit dem Anspruch eine Vision zu leben, die vom „Licht der Nationen” geprägt ist und eine neue kulturelle wie spirituelle Renaissance zur Blüte bringt. Außerdem schafft dieser neue Staat einen friedlichen Ort, der dem Versagen des Zionismus, der jüdischen Bevölkerung eine „normale” und sichere Heimstatt aufzubauen, Rechnung trägt.

8 > Medinat Weimar glaubt daran, dass Menschen nicht nur das Recht auf Selbstbestimmung bekommen sollen, sondern auch das Recht auf Veränderung dieser Selbstbestimmung erstreiten wollen.

9 > Medinat Weimar liegt quer zu allen ideologischen, kulturellen und religiösen Schützengräben des israelischen wie deutschen Diskurses.

10 > Medinat Weimar glaubt, dass Thüringen einerseits aufgrund seiner historisch-kulturellen Position als Ort klassischer deutscher Kultur, seiner Rolle in der Geschichte des Antisemitismus und des deutschen Nationalismus, des Vermächtnisses des jüdischen Lebens und der jüdischen Kultur und andererseits aufgrund seiner aktuellen Probleme als Bundesland mit schrumpfender Bevölkerung und einer schwachen Wirtschaft der optimale Ort für einen neuen jüdischen Staat ist. Ein jüdischer Staat in Thüringen wird nicht nur eine Lösung für die Probleme der jüdischen Welt, sondern auch einen ökonomischen und kulturellen Aufschwung für Thüringen mit seinen Problemen als neues ostdeutsches Bundesland anbieten.

11 > Medinat Weimar bietet eine saubere antifaschistische Antwort auf viele Probleme, denen sich der Staat Thüringen als neues ostdeutsches Bundesland stellen muss und wird der Entwicklung des Landes zum Vorteil gereichen und all seinen Bewohnerinnen und Bewohnern nützen. Ein jüdischer Staat in Thüringen ist keine Strafe, sondern eine Auszeichnung. Im Austausch für Thüringen bieten wir allen Deutschen die Möglichkeit zur Wiedergutmachung und zur Befreiung von den Geistern ihrer Vergangenheit an.

12 > Medinat Weimar wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie steht es um die Widersprüche der aktuellen Renaissance nationaler Projekte im Kontext ökonomischer Globalisierung und globaler Migrationsbewegungen? Wie lässt sich der Gegensatz einer Wiederentdeckung der Religion als politisch-kulturellem Identifikationsmittel bei gleichzeitiger Globalisierung des areligiösen Kapitals thematisieren?

13 > Medinat Weimar ist keine praxisorientierte Bewegung, sondern ein Versuch, Anregungen zu liefern und provokante Fragen zu stellen, die die Widersprüche antisemitischer, neoliberaler, nationalistischer und zionistischer Argumente offenbaren und ihre inneren Logik und Absurdität aufzeigen.

Wir reichen allen Menschen in Thüringen und auch dem zukünftigen souveränen jüdischen Volk, welches sich in Thüringen ansiedeln wird, unsere Hand mit einem Angebot auf Frieden, gute Nachbarschaft, gegenseitige Hilfe und Mitarbeit in unserer Bewegung. Medinat Weimar ist darauf vorbereitet, seinen Part in den gemeinsamen Bemühungen zum Vorteil für die gesamte Region beizusteuern.

* In Anlehnung an die 13 Prinzipien des Jüdischen Glaubens von Maimonides

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Quelle: MEDINAT WEIMAR
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon pentium » 28. Februar 2015, 22:30

Kunst und politische Kampagne, Provokation und Utopie: Medinat Weimar ist von allem etwas. Eidelman liebt das Spiel mit Klischees und Tabus, doch hinter dem Spielerischen treibt ihn eine ernsthafte Frage um: Wohin entwickelt sich der bereits existierende jüdische Staat? Eidelman setzt sich als Künstler in Israel für einen gemeinsamen jüdisch-arabischen Staat ein, eine Forderung, die für viele Israelis nicht weniger als das Ende des jüdischen Staates bedeutet. Und so ist Medinat Weimar zwar ein Kunstprojekt doch eines mit einem hochpolitischen Hintergrund, betont Eidelman im Jüdischen Museum.

http://www.deutschlandradiokultur.de/me ... _id=176430

Warum Weimar das neue Jerusalem werden soll

Ersonnen hat diese Idee der Künstler Ronen Eidelmann. «Ich bin ein jüdischer Nationalist», sagt er laut Jüdischer Zeitung. Sein Ausgangspunkt war die «Idee» des iranischen Präsidenten Achmadinedschad, dass Deutschland und Österreich als Holocaust-Verursacher auch Gebiete für einen jüdischen Staat zur Verfügung stellen mögen.

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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon tom-jericho » 28. Februar 2015, 22:37

Hat zwar etwas länger gedauert, aber immer hin.
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon pentium » 28. Februar 2015, 22:45

tom-jericho hat geschrieben:Hat zwar etwas länger gedauert, aber immer hin.


Was du aber auch so im Netz findest Tom.

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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon tom-jericho » 28. Februar 2015, 23:08

pentium hat geschrieben:
tom-jericho hat geschrieben:Hat zwar etwas länger gedauert, aber immer hin.


Was du aber auch so im Netz findest Tom.

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Das habe ich nun wirklich nicht gefunden @ pentium.
Das war nun wirklich ein Insidertipp from Mouth to Mouth.

Denke mal, du hast dir dazu auch die Bilder angesehen.

Grusz tom
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Interessierter » 1. März 2015, 08:54

In einem Interview des Deutschlandfunks stellt man die muslimischen Flüchtlinge aus dem Gazastreifen als Ursache des hiesigen Antisemitismus heraus und sagt:

“Ich weiß nicht, wie weit man da differenzieren kann. Aber ich glaube schon, wenn man als junger Mensch in Gaza aufgewachsen ist, hat man ein anderes Bild auf Israel, als wir es hier haben als Deutsche, und mit unserer eigenen Geschichte natürlich. Das ist wohl etwas, was man einfach schlicht zur Kenntnis nehmen muss.”


Wir nehmen zur Kenntnis: Ein Araber, der in Gaza unter der Hamas lebt, hasst nun einmal Juden! Da kann man nichts machen! Die Hamas knechtet zwar das eigene Volk, richtet Homosexuelle hin und verfolgt und ermordet Andersdenkende, aber Schuld ist der Jude. Wer sonst?

Die Hamas hält das eigene Volk in Hunger gefangen. Statt in wirtschaftlichem Aufbau und Bildung zu investieren, gibt die Hamas lieber alles Geld für Waffen aus, um Artikel 7 der Gründungscharta zu verwirklichen, in der es um die weltweite Vernichtung aller Juden geht. Zur Umsetzung dieses Vernichtungswahns nutzt die Hamas die eigene Bevölkerung als Schutzschild für die Vernichtungswaffen.

Die Hamas hasst Juden so sehr, dass sie Gaza als “judenreines” Gebiet beherrscht. Als im Jahr 2005 der Gazastreifen der palästinensischen Verwaltung übergeben wurde, wurden alle Juden innerhalb weniger Tage aus dem Gazastreifen vertrieben. Am Morgen des 12. September verließen die letzten Juden das Gebiet über den Grenzübergang Kissufim. Der Abzug wurde von Arabern teils frenetisch mit Freudenschüssen und Autokorsos gefeiert. Die verlassenen Synagogen wurden in Brand gesteckt. Es kam zu einer wahren “Gazakristallnacht”. Die Hamas hat für Gaza verwirklicht, was Hitler für Deutschland vorhatte: ein Land ohne Juden. Ein Minister der Hamas erklärte jüngst im arabischen Fernsehen:


„Juden sind fremdartige Bakterien, sie sind Mikroben ohne Beispiel auf dieser Welt. Möge Gott das schmutzige Volk der Juden vernichten, denn sie haben keine Religion und kein Gewissen! Ich verurteile jeden, der glaubt, eine normale Beziehung mit Juden sei möglich, jeden, der sich mit Juden zusammensetzt, jeden, der glaubt, Juden seien Menschen! Juden sind keine Menschen, sie sind kein Volk. Sie haben keine Religion, kein Gewissen, keine moralischen Werte!“


Im arabischen Fernsehen werden Kinder zu Kanonenfutter erzogen, die Freude daran verspüren sollen, Juden zu töten und wenn es sein muss sogar im Krieg gegen Juden zu sterben.

Den vollständigen Beitrag und entsprechende Videos findet man hier:

http://tapferimnirgendwo.com/2015/03/01 ... -realitat/
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon tom-jericho » 1. März 2015, 10:47

Welche Schluszfolgerung soll ich denn nun persoenlich daraus ziehen?

Das es unter deutschen Mitbuergern keinen Antisemitismus gibt? [denken]
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon pentium » 5. März 2015, 21:38

Statistik:

Von den 1275 antisemitischen Straftaten, die 2013 von den Behörden in Deutschland erfasst worden waren, gingen 1218 auf das Konto von Neonazis. Dies teilte die Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen mit, wie die Agentur AFP und die in Berlin erscheinende Zeitung "Tagesspiegel" meldeten. 31 der Taten werden Ausländern zugeschrieben, 26 anderen Urhebern. 40 Juden wurden 2013 bei politisch motivierten Gewalttaten verletzt.

http://www.dw.de/deutsche-neonazis-die- ... a-18298809

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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon ratata » 5. März 2015, 21:59

Laut den französischen Behörden hat sich die Zahl antijüdischer Beschimpfungen, Drohungen und Angriffe seit Beginn des Jahres 2014 verdoppelt. Immer mehr französische Juden verlassen deshalb das Land und gehen nach Israel. Mehr als 7.000 waren es im vergangenen Jahr – so viele wie noch nie zuvor. Aber ist das die richtige Wahl?

Zwar mag die gefühlte Sicherheit in Israel größer sein. Dort sind alle gleichermaßen bedroht. Diese Gemeinschaft wirkt befreiend. Leib und Leben sind in Israel aber ganz sicher nicht weniger gefährdet: 2008 feuerten palästinensische Attentäter in einer Jerusalemer Religionsschule um sich und töteten acht junge Israelis. Erst vor wenigen Monaten wurde eine Synagoge gestürmt. Die Palästinenser ermordeten vier Betende und einen Polizisten. Auch Messerattacken auf offener Straße häufen sich.

Bestimmte Wohnviertel in Paris ,wo vorwiegend Juden leben, sind schon seit Jahren Orte der Judenverfolgung . Zerstörung von Treffpunkten , Geschäften und Lokalitäten waren Ziele islamistischer Kreise .Ratata
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Edelknabe » 6. März 2015, 12:36

Was haben wir eigentlich momentan(oder eben schon länger) für eine Situation im schönen Europa? Ja genau, wir haben die richtig bescheiden beschissene Situation, das Einwanderer muslimischen Glaubens, diese, die doch von uns recht tolerant in die Länder gelassen wurden die jüdische Bevölkerung/Mitmenschen in unserer Mitte sozusagen vertreiben wollen.

Und warum das Alles? Weil wir das zulassen, einfach zulassen Unsere Gesetze sind Gummi, so ne Art Kaugummi. Statt knallhart gegen Leutchen vorzugehen, die in ihrem Hass ihre Handlungen nicht steuern können, diese mit richtig deftigen Freiheitsstrafen aus dem Alltagsverkehr zu ziehen, etwas, was unter Garantie ne gewisse Wirkung erzielen würde lässt man es laufen, so Hollala laufen.

Der Dumme dabei, der jüdische Mitbürger der sich outet, sagen wir durch seine Bekleidung, durch Benutzung bestimmter Geschäfte so in Frankreich. Denn eine große Nase muss ja nun nicht unbedingt auf einen Juden schließen.

Rainer-Maria also das mit unserem Adolf Hitler ist lange her. Ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht, warum ich da als Sachse...mir liegen eher Diese Muslime quer unter der Nase, die doch meinen, sich einfach nicht an Recht und Gesetz, halt ans Grundgesetz halten zu müssen...aber siehe dazu meinen Anfang hier im Text.

Wäre vielleicht mal ein Hinweis für die Imane der Moscheen in Europa, das Die also ihre Brüder und Schwestern, ihre Gläubigen zur Toleranz mit den Juden erziehen? Das wäre so einfach, so unkompliziert, einfach nur in ihre Predigen/Reden zum friedlichen Zusammenleben aufrufen. Mehr verlangt doch gar Keiner, nicht Einer. Denn die Gewalt geht doch hier in Europa nicht vom Juden, dem jüdischen Mitmenschen aus.
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon pentium » 26. Oktober 2017, 21:08

Heute Abend auf Arte

Großeltern berichten, was ihr Enkel an einer Berliner Schule erlebte
http://www.focus.de/wissen/mensch/arte- ... 54910.html

Oscars neue Schule war die Friedenauer Gemeinschaftsschule in Berlin-Schöneberg. Sie gehört dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an. Drei Viertel der Schüler dort haben einen Migrationshintergrund, viele kommen aus türkisch- und arabischstämmigen Familien. Genau wegen dieser Vielfalt hatten sich Oscars Eltern für die Schule entschieden.
...
Im Ethikunterricht hatte er offen gesagt, dass er Jude ist. So erzählte er es seinen Großeltern. Plötzlich sei es ganz still geworden in der Klasse. Ein unheilvolles Schweigen. Am nächsten Tag habe sein türkischstämmiger Freund zu ihm gesagt: „Du bist ein cooler Typ, aber du bist Jude. Wir können nicht befreundet sein.“ Und als Begründung hinzugefügt, alle Juden seien Mörder.

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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Spartacus » 27. Oktober 2017, 18:02

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“


Was machen sich die Lehrer dort eigentlich selber vor, was lügen sie sich selber in die Tasche?

Das erinnert mich immer so stark an die DDR, dieses Schönreden, obwohl doch jeder weiß, dass es ganz anders ist.

Woher der neue Antisemitismus kommt, dafür muss man doch keine Statistiken erstellen, denn das liegt auf der Hand, wenn der erklärte "Feind" der Juden
in Deutschland jeden Tag an "Menge" zunimmt. Und Kindermund tut Wahrheit kund, denn die plappern nach, was ihnen zu Hause eingetrichtert wird.

„Du bist ein cooler Typ, aber du bist Jude. Wir können nicht befreundet sein.“ Und als Begründung hinzugefügt, alle Juden seien Mörder.


Ich will so was nicht, bitte nicht die selbe Situation wie in Frankreich, wo jedes Jahr tausende Juden das Land verlassen. Nicht wegen der Nazis, sondern wegen
der Moslems. Fehlt nur noch, dass die AfD das Thema entdeckt und sich zu den Beschützern der Juden aufschwingt, so wie es der Front National in Frankreich
ganz geschickt gemacht hat.

Sparta
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Edelknabe » 8. März 2019, 07:58

Im Zusammenhang mit dem 90.Geburtstag des Schriftstellers und Dichter Günter Kunert habe ich jetzt einmal gelesen,(FAZ Mittwoch, 6.März 2019) das der Mann als Halbjude in der DDR ...ich zitiere:

"Kunert, der reisen durfte und schon damals mehr von der Welt gesehen hatte als die meisten seiner Mitbürger, hatte aus diesem Grund sicher einen schärferen Blick für die grotesken Verhältnisse im eigenen Land, das er dann konsequenterweise auch wenige Jahre danach verlassen hat."
textauszug ende

Wie jetzt, Juden, Halbjuden, gar alle damaligen VVN in der DDR hatten vor 89 dieses Reiseprivileg, eben ins Nichtsozialistische Ausland? Wer kann da beitragen?

Rainer-Maria
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Nostalgiker » 8. März 2019, 08:21

Er konnte/durfte reisen weil er ein international bekannter Lyriker und Schriftsteller war, nicht weil er Halbjude und VVN war.
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon augenzeuge » 8. März 2019, 08:39

Edelknabe hat geschrieben:Im Zusammenhang mit dem 90.Geburtstag des Schriftstellers und Dichter Günter Kunert habe ich jetzt einmal gelesen,(FAZ Mittwoch, 6.März 2019) das der Mann als Halbjude in der DDR ...ich zitiere:

"Kunert, der reisen durfte und schon damals mehr von der Welt gesehen hatte als die meisten seiner Mitbürger, hatte aus diesem Grund sicher einen schärferen Blick für die grotesken Verhältnisse im eigenen Land, das er dann konsequenterweise auch wenige Jahre danach verlassen hat."
textauszug ende

Wie jetzt, Juden, Halbjuden, gar alle damaligen VVN in der DDR hatten vor 89 dieses Reiseprivileg, eben ins Nichtsozialistische Ausland? Wer kann da beitragen?

Rainer-Maria



1972/73 war er Gastdozent an der University of Texas in Austin, 1975 an der University of Warwick in England.

Er gehörte 1976 zu den Erstunterzeichnern der Petition gegen die Ausbürgerung von Wolf Biermann. Daraufhin wurde ihm 1977 die SED-Mitgliedschaft entzogen. 1979 ermöglichte ihm ein mehrjähriges Visum das Verlassen der DDR. Kunert ließ sich mit seiner Frau Marianne in Kaisborstel bei Itzehoe nieder, wo er bis heute als freier Schriftsteller lebt.
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Edelknabe » 8. März 2019, 18:35

Danke erstmal und Nostalgiker, wie das denn? Also hätte doch nach deinem Text jeder damalige Schriftsteller in der DDR diese "Weltreise-Privilegien" gehabt? Oder eher nicht?

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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Spartacus » 8. März 2019, 18:59

Edelknabe hat geschrieben:Danke erstmal und Nostalgiker, wie das denn? Also hätte doch nach deinem Text jeder damalige Schriftsteller in der DDR diese "Weltreise-Privilegien" gehabt? Oder eher nicht?

Rainer-Maria


Wenn er bedeutend genug war, dann ja. Und das galt für alle Kulturschaffenden und Künstler in der DDR. [wink]

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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.

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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Edelknabe » 8. März 2019, 19:20

Sparta wie jetzt? Somit "Bedeutend", um die Botschaft der DDR, die mit ihrem Sozialismus in die Welt zu tragen? Also der Kunert so in der FAZ gelesen war da nun nicht auch gerade der ideale Kandidat?

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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon pentium » 8. März 2019, 19:23

Edelknabe hat geschrieben:Danke erstmal und Nostalgiker, wie das denn? Also hätte doch nach deinem Text jeder damalige Schriftsteller in der DDR diese "Weltreise-Privilegien" gehabt? Oder eher nicht?

Rainer-Maria


Es geht hier im Thema um die Juden und ihre Gefährdung in Europa. Eröffne ein neues Thema über deine "Weltreise-Privilegien" damals in der DDR.
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Re: Wie gefährdet sind Europas Juden?

Beitragvon Edelknabe » 8. März 2019, 19:44

Wieso das denn Pentium. Der Kunert war Halbjude und ich denke, die DDR hat gerade deswegen den Mann reisen lassen. Und nicht, weil der Mann Schriftsteller war...eben Einer von Vielen in dieser DDR? Wie genau, wie kritisch der Mann dann seiner eigenen DDR gegenüberstand hat sich doch dann gezeigt, und zwar " mit der Biermannsache".

Rainer-Maria....wäre vielleicht mal nicht schlecht die logische eigene Denke zu aktivieren. Und zwar Deine.
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