Was ist dran an der Rungholt-Sage?

Was ist dran an der Rungholt-Sage?

Beitragvon Interessierter » 4. Juni 2016, 08:13

Stadt unter

Das Nordseemuseum Husum widmet sich der sagenhaften Stadt Rungholt. Sie ging unter, weil die Bewohner die Gefahr von Sturmfluten unterschätzten. Was lernen wir daraus?

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Das Watt spuckt sie wieder aus: Reste von Rungholt vor der Insel Nordstrand -Foto: Nordseemuseum

Für Cornelia Mertens ist es eine Frage von Technikgläubigkeit. „Die Menschen dachten damals, dass ihre Deiche halten, so wie wir das heute auch immer noch tun“, sagt die Wattführerin und Autorin zweier Bücher über die versunkene nordfriesische Stadt Rungholt. „Die Deiche haben eben nicht standgehalten, so wie genau 600 Jahre später in Hamburg“, sagt Mertens.

Im Januar 1362 war Rungholt in der drei Tage dauernden Marcellusflut von der Nordsee weggespült worden. Die erste „Grote Mandränke“ (Großes Menschenertrinken) wird sie an der Küste noch immer genannt, die Buchardiflut vom 11. Oktober 1634 ist die zweite „Grote Mandränke“.

http://www.taz.de/Was-ist-dran-an-der-R ... /!5306744/
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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