Zur Landwirtschaft der DDR - Memleben

Zur Landwirtschaft der DDR - Memleben

Beitragvon Interessierter » 10. März 2021, 09:36



Beschreibung des volkseigenen Gutes „Thomas Müntzer" in Memleben sowie der Koope­ra­tion Pflanzen- und Tierproduktion „Unstruttal" Memleben.
Interessierter
 

Re: Zur Landwirtschaft der DDR - Memleben

Beitragvon augenzeuge » 10. März 2021, 10:14

Wahnsinn, wenn ich sehe wie beim Arbeitsschutz geschlampt wurde. [angst]

In der Schmiede Richtarbeiten mit glühenden Eisen an einer Presse, ohne Augen- und Handschutz, Unterarme völlig frei, Gehörschutz nicht erkennbar, Bauarbeiten draußen mit Helm aber ohne Arbeitsschuhe....

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Re: Zur Landwirtschaft der DDR - Memleben

Beitragvon Zicke » 11. März 2021, 10:49

OmG, und keine Hände vor dem Frühstück gewaschen, und was das schlimmste ist, keine Banane zum Pausenbrot.
Zicke
 

Re: Zur Landwirtschaft der DDR - Memleben

Beitragvon Verratnix » 11. März 2021, 13:49

Als ich 75- 78 gelernt habe wurde das Pausenbrot auch mal mit ungewaschenen Händen gegessen.

Da wurde beim Käfer oder Typ 3 auch noch die Bremse mit Druckluft ausgepustet. Der Asbeststaub kam dann zwischen Trommel und Ankerblech raus. Oder an der Kupplung, da wurde das Schwungrad auch ausgepustet. Man stand in der Staubwolke...gibt es heute alles nicht mehr.

Seit Jahren nur noch "nasse" Reinigung um Asbestfasern zu binden bzw die Ersatzasbeststoffe.
Verratnix
 


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