Zwangskollektivierung in der DDR

Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 4. Oktober 2018, 12:20

Du meinst bestimmt tschekistische Wachsamkeit @zoll .........

Bemerkenswert wie sich ein "freiheitlicher" und "toleranter" Altbundi hier als verkappter Denunziant produziert, am besten du meldest mich gleich vorsorglich in Karlsruhe ......
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Grenzwolf62 » 4. Oktober 2018, 12:26

Also ich könnte durchaus auch beleidigt sein für persönlich attestiertes "Verwendung von Fäkal- und Gossensprache", "Wahrnehmungsproblem", "Problem mit der Wahrheit", Zuordnung zum "rechten Pack".
Aber ganz so mimosisch wollen wir ja nun mal nicht sein und ich finde ehrliche Kante als Antwort wie "L..." da allemal offener als solche geschickt permanent hinten herum eingeflochtenen Frechheiten.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 4. Oktober 2018, 12:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 4. Oktober 2018, 12:32

Grenzwolf, ein richtiger Sachse ist hart im nehmen und nicht so verweichlicht .
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Grenzwolf62 » 4. Oktober 2018, 12:34

Nostalgiker hat geschrieben:Grenzwolf, ein richtiger Sachse ist hart im nehmen und nicht so verweichlicht .


Ich weine ja auch nicht Kullertränen, aber wenn es ums Prinzip geht.
Die am lautesten nach dem Admin rufen sind auch keine Lämmer im Austeilen.
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 4. Oktober 2018, 13:07

Das sehen die Lämmer aber gaaaaaanz anders .......
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Volker Zottmann » 4. Oktober 2018, 13:16

Aus welchem Zwang heraus kollektiviert Ihr Euch denn gerade?
Ganz interessant hier, wenn man sieht, wie ein Wahlberliner versucht, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, damit er nicht mehr alleine ist, ganz egal in welche Richtung der rollt.
Da kräht man erst mal mit, die Hauptsache man spürt Zuspruch... armselig!

Gruß Volker
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Grenzwolf62 » 4. Oktober 2018, 13:18

Volker Zottmann hat geschrieben:Aus welchem Zwang heraus kollektiviert Ihr Euch denn gerade?
Ganz interessant hier, wenn man sieht, wie ein Wahlberliner versucht, auf einen fahrenden Zug aufzuspringen, damit er nicht mehr alleine ist, ganz egal in welche Richtung der rollt.
Da kräht man erst mal mit, die Hauptsache man spürt Zuspruch... armselig!

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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon zonenhasser » 4. Oktober 2018, 13:30

Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon zoll » 5. Oktober 2018, 11:42

Nostalgiker hat geschrieben:Du meinst bestimmt tschekistische Wachsamkeit @zoll .........

Bemerkenswert wie sich ein "freiheitlicher" und "toleranter" Altbundi hier als verkappter Denunziant produziert, am besten du meldest mich gleich vorsorglich in Karlsruhe ......

Mit WACHSAMKEIT IST DER PREIS DER FREIHEIT meine ich den Wahlspruch der NATO zur Zeit des kalten Krieges. Das müsste dir als Allwissender aber bekannt sein. Vielleicht wäre er heute nötiger denn je.
Mit Allwissender meine ich deine umfangreichen Kenntnisse aus allen Lebenslagen der östlichen, nördlichen, westlichen und südlichen Länder dieses Kontinents.
Bin auf deine Reaktion gespannt mein "Lieber".
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 5. Oktober 2018, 12:02

Dann sei mal gespannt, soll die Rückenmuskulatur stärken [super]
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Interessierter » 16. Oktober 2018, 09:12

»Es ist in Brandenburg leichter einen Betrieb zu klauen, als ein Auto«

Vom roten Bauernfunktionär zum Agrarbourgeois – Anmerkungen zur Umwandlung von ländlichen Genossenschaften

Dies ist ein weiterer Grund für das Drama, das sich ab 1990 in ostdeutschen Dörfern abspielte: hier eine Masse von Bauern mit potentiellen Eigentumstiteln, aber weitgehend unkundig über ihre rechtlichen Möglichkeiten, dort eine vergleichsweise kleine Gruppe von Kadern, die jahrelang an der faktischen Enteignung der Bauern mitgewirkt hatten, über erhebliche Wissensvorsprünge verfügte, hochgradig vernetzt war und als Betriebsleiter unmittelbaren Zugang zu den Akten und dem Kollektivvermögen hatten.

Den längeren interessanten Beitrag findet man hier:
http://www.horch-und-guck.info/hug/arch ... 112-booss/
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 16. Oktober 2018, 10:43

Horch und Guck soll ja den Ruf haben sich sehr objektiv der Aufarbeitung diverser Themen zur Geschichte der DDR zu widmen und ihre Beiträgen beruhen weder auf Ressentiments und der willkürlichen Dehnung der Wahrheit im Sinne der Sieger der Geschichte.
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 16. Oktober 2018, 12:19

Nostalgiker hat geschrieben:Horch und Guck soll ja den Ruf haben sich sehr objektiv der Aufarbeitung diverser Themen zur Geschichte der DDR zu widmen und ihre Beiträgen beruhen weder auf Ressentiments und der willkürlichen Dehnung der Wahrheit im Sinne der Sieger der Geschichte.


Absolut! Erstaunlich was du dazu gelernt hast. [grins]
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon HPA » 16. Oktober 2018, 13:14

Solche Kontinuitäten kennt man ja zur Genüge in Brandenburg. Das war Stolpe seine "kleine DDR" . Ein Wechsel war schlichtweg nicht erwünscht.

War ja im Polizeidienst nicht anders wie die "Welt" bereits 2011 schrieb:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... urden.html

Witzig, der Bley würde mit seiner Stasivergangenheit höchstwahrscheinlich mit Pauken und Trompeten bei der ZÜP scheitern aber schreibt am Sicherheitskonzept für BER.

[flash]

Aber, Kunststück, er wird ja nicht gezüpt, ist ja Polizist. [flash]
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 16. Oktober 2018, 14:30

augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Horch und Guck soll ja den Ruf haben sich sehr objektiv der Aufarbeitung diverser Themen zur Geschichte der DDR zu widmen und ihre Beiträgen beruhen weder auf Ressentiments und der willkürlichen Dehnung der Wahrheit im Sinne der Sieger der Geschichte.


Absolut! Erstaunlich was du dazu gelernt hast. [grins]
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Erschreckend das dir in deiner Blasiertheit das Erkennen von Ironie verwehrt ist.
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 16. Oktober 2018, 14:41

Dir kann man wirklich alles verkaufen. [laugh]
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Nostalgiker » 16. Oktober 2018, 14:53

Meine Erwiderung war nicht auf diese eine Bemerkung von dir fokussiert sondern mehr Anlass mal umfassend deine Art im Umgang mit Anderen zu charakterisieren .......
Es ist mein Recht das ich recht habe ist wohl dein ehernes Motiv .......

Nun kannst du wieder grübeln wie das von mir gemeint sei .....
Sieh doch einfach wieder in die Sonne. [denken]
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon augenzeuge » 16. Oktober 2018, 15:12

Nostalgiker hat geschrieben:Meine Erwiderung war nicht auf diese eine Bemerkung von dir fokussiert sondern mehr Anlass mal umfassend deine Art im Umgang mit Anderen zu charakterisieren .......
Dafür danke ich dir wirklich. Deine Kritik bringt mich immer ein Stück weiter. Ich weiß, in der DDR sah man das anders....

Es ist mein Recht das ich recht habe ist wohl dein ehernes Motiv .......
Toll, aber die Kommasetzung üben wir nochmal. Das davon die ganze Aussage abhängt, muss ich dir ja nicht sagen....
AZ
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Re: Zwangskollektivierung in der DDR

Beitragvon Grenzwolf62 » 16. Oktober 2018, 15:15

Ja, der Kommanismus ist die Wurzel allen Übels.
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