Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Bahndamm 68 » 10. Juni 2019, 18:09

DER HELD, DER KEINER SEIN WILL
Soldat Daniel befreite umzingelte Kameraden in Afghanistan, erschoss einen Taliban- Kämpfer und wurde mit dem höchsten Orden der Bundeswehr ausgezeichnet. Er selbst sagt: „Was ich da getan habe, hätte jeder andere Soldat auch für mich getan.“ Aber wie hat sich sein Leben seitdem verändert?

Im Augenwinkel sieht Daniel eine Bewegung. Eine Gestalt. Langes Gewand, dunkler Bart. Ein Kämpfer der Taliban. Der Mann bleibt stehen, vielleicht 20, 25 Meter entfernt. Der Taliban reißt sein Sturmgewehr hoch und drückt ab. Zweimal zuckt das Mündungsfeuer, dann ein Schrei: „Ich bin getroffen!“ Der Soldat neben Daniel, sein Kamerad. Im selben Moment zielt Daniel, zwei dumpf hallende Schüsse aus seinem G-36, zwei Treffer in die Brust. Der Taliban ist tot.

Das ist der Krieg in Afghanistan. Nur der Zufall, ein paar Zentimeter entscheiden, ob du als Held nach Hause kommst, am Flughafen deine Liebsten in den Arm nimmst. Oder in einem Sarg mit schwarz-rotgoldener Fahne und Bundesadler. Hauptfeldwebel Daniel kam als Held nach Hause, nach diesem Sommer 2009, vor genau zehn Jahren.

Er erzählt: „Die ersten 14 Tage danach habe ich diesen Angreifer immer wieder vor Augen gehabt, das war wie ein Film, der da abgelaufen ist. Aber irgendwann wischt man das weg.“ Denn im Grunde ist es so einfach: Wer schneller schießt und besser trifft, gewinnt den Feuerkampf. Und das war ich. Er oder ich, darum ging es.“

Hauptfeldwebel Daniel, 40 Jahre alt. Er kämpfte im Krieg unserer Zeit, dem Krieg gegen den Terror. Er wurde beschossen. Er sah, wie Kameraden starben. Er tötete. Und er wurde als erster Bundeswehrsoldat mit dem höchsten Orden für seine Tapferkeit in einem Gefecht ausgezeichnet. Daniel, das kann man so sagen, ist ein Kriegsheld der Bundeswehr.

Aber wie lebt man danach weiter, mit diesen Bildern von erschossenen Menschen im Kopf? Und wie ist das, wenn man von Politikern in den Einsatz geschickt wird und dort töten muss – und die Gesellschaft zu Hause diesen Einsatz eigentlich ablehnt, die Mehrheit schon lange den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordert?

Dies ist seine Geschichte: Daniel kommt in einem kleinen Städtchen im Harz zur Welt. Ein Einzelkind, das vor allem bei den Großeltern aufwächst. Die blauen Augen strahlen, wenn er von den gemeinsamen Wanderungen, der Natur, dem Angeln und Jagen erzählt. Als er 14 ist, trennen sich die Eltern. Mutter und Vater ziehen zu neuen Partnern, Daniel bleibt im Familienhaus.

„Das war mein Zuhause, ich wollte da nicht raus. Also bin ich allein in dem Haus geblieben, habe die Schule fertig gemacht, mein Leben allein in den Griff bekommen. Heute sage ich: Es hätte mir gar nichts Besseres passieren können.“

Er macht den Realschulabschluss, will eigentlich Polizist werden. Dann kommt sein Musterungsbescheid. Daniel wird eingezogen zu den Gebirgsjägern ins südlichste Bayern. Zum ersten Mal weit weg von zu Hause, eine neue Welt. Er sagt: „Die Ausbildung war damals noch eine andere: Wir wurden fit gemacht und enormen Belastungen ausgesetzt. Und das war gut so. Ich vergleiche heute diese Grundausbildung eines Soldaten mit der Erziehung eines Kindes: Wenn ich dem Kind keine Regeln, keine Grenzen aufzeige, mich mit dem Kind nicht ordentlich beschäftige und mit ihm spiele, dann wird es dieses Kind im Leben sehr schwer haben. Oder komplett scheitern. Und so ist das auch mit Soldaten.“
Daniel bleibt bei der Bundeswehr. Er kommt zu den Panzergrenadieren, wird geschleift und geformt. „Harte Ausbildung, leichter Kampf. Leichte Ausbildung, schwerer Kampf“, ruft ein Ausbilder. „Disziplin ist Kampfkraft. Und Kampfkraft sichert den Erfolg“, ein anderer. Es folgen zwei Auslandseinsätze im Kosovo, 2005 das erste Mal Afghanistan.

2009 ist Daniel stellvertretender Zugführer, es geht für ihn zurück an den Hindukusch. „Unser Kommandeur hat in einer Ansprache an unsere Familien kurz vor dem Einsatz gesagt: ‚Ich versuche, dass ich euch alle heil wieder nach Hause bringe. Aber ich kann es nicht versprechen.‘ Und das war gut und richtig, man darf in so einer Situation nicht um den heißen Brei herumreden: Wir wussten, dass es in Afghanistan knallt und dass das für uns kein Einsatz wird wie jeder andere.“

Daniel und seine Kameraden werden Teil der schnellen Eingreiftruppe im Norden Afghanistans. Nach zwei Wochen kommt es zum ersten „TIC“. TIC steht für „troops in contact“, also Truppen im Gefecht.

„Eine Aufklärungsdrohne war abgestürzt, wir hatten den Auftrag, das Teil zu finden und zu bergen“, erzählt Daniel. „Dann knallte und schepperte es schon. Ich stand da in einem Busch, 80 Meter vor uns schießen Kämpfer, Kugeln pfeifen. Ich habe dann zurückgeschossen, die Drohne geschnappt und dann sind wir zurück in unsere Fahrzeuge und weg. Das fand ich alles aber noch gar nicht so schlimm.“

Wochenlang sind Daniel und seine Männer im Feindgebiet unterwegs. Sie schlafen unter ihren gepanzerten Fahrzeugen, waschen sich notdürftig mit Wasser aus Trinkflaschen, stopfen Fertignahrung in sich hinein. „Alles war dreckig, dazu all die Eindrücke, der ganze Stress. Irgendwann bist du einfach am Ende.“ Doch die Männer halten zusammen, stützen sich gegenseitig. „Da war blindes Verständnis, da musste man gar nicht mehr viel reden. Die anderen Soldaten, das ist im Einsatz deine Familie. Und ein Soldat, der in den Einsatz geht, der ist bereit, für genau diese Kameraden das eigene Leben aufs Spiel zu setzen.“

Dann das Gefecht vom 4. Juni: Ein deutscher Spähtrupp, der feindliches Gebiet erkunden soll, ist in einen Hinterhalt geraten. Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in die Luft, Kämpfer schießen mit Sturmgewehren und Panzerfäusten. Ein sorgfältig geplanter Hinterhalt. Daniel und seine Männer eilen den umzingelten Soldaten zu Hilfe. „Ich war an der Spitze, springe aus dem Auto, bespreche mich mit dem Zugführer der Aufklärer. Er hat die Augen weit aufgerissen, eine Handgranate in der Hand, schreit: ‚Die sind überall, die sind überall!‘“ An dieser Stelle stockt Daniel, die Stimme bricht, Tränen laufen aus seinen Augen. Der Blick geht ins Leere, er erinnert sich, ist zurück in Afghanistan, in den roten Bergen, in diesem staubigen Dorf Basoz: „Dieses Bild werde ich niemals vergessen“, sagt er.

„In so einem Moment tust du einfach alles, um deine Kameraden da wieder heil herauszubekommen. Und der Rest interessiert nicht. Auch dein eigenes Leben nicht.“ Zwei Panzerfäuste schlagen neben Daniel ein, Steine, Dreck, Fahrzeugteile fliegen durch die Luft. „Ich selbst hatte erst mal keine Angst, sondern war kurzzeitig einfach nur mit der Situation überfordert. Da rauschen solche Fragen durch den Kopf: Wo bin ich hier gelandet, in welchem Film bin ich? Und dann machst du das, was du gelernt hast. Ohne groß nachzudenken, du hast gar keine Zeit, um nachzudenken.“

Daniel kommandiert seine Soldaten, lässt sie aussteigen, in Deckung gehen. Zehn Taliban kommen auf die Deutschen zugerannt, ein 19jähriger Bundeswehrsoldat tötet sie mit seinem Maschinengewehr. Dann noch eine Angriffswelle, ein Kämpfer bleibt stehen, schießt auf Daniel und den Spähtruppführer. „Der Taliban hat ihm den Trageriemen des Gewehrs und die Schuhsohle weggeschossen. Und dann habe ich mein Gewehr hochgerissen, ihn zweimal in der Brust getroffen und ihn erschossen.“ Insgesamt töten die deutschen Soldaten an diesem Tag mehrere Dutzend Taliban, schließlich treffen weitere deutsche Kräfte ein, die Terroristen ziehen sich zurück.

Ob Daniel noch heute an den getöteten Taliban denkt? „Wenn er nicht auf mich geschossen hätte, hätte ich ihn auch nicht erschießen müssen. Aber er hat nun mal nach meinem Leben getrachtet. Klar ist der auch ein Mensch, klar hat er vielleicht auch Familie. Aber so ist das.“

Mehr als sechs Monate sind Daniel und seine Soldaten im Einsatz. Wieder und wieder werden sie beschossen, wieder und wieder sprengen sich Attentäter in die Luft. „Angst hatte ich permanent um meine unterstellten Soldaten. Dass ich irgendwo eine falsche Entscheidung treffe, die dazu führt, dass einer meiner Männer getötet wird. Wenn das passiert wäre, wäre ich zerbrochen. Das hätte ich mir nie verzeihen können.“

Doch Daniel bringt seine Soldaten sicher und gesund nach Hause. Ein halbes Jahr später ehrt ihn der damalige Verteidigungsminister zu Guttenberg mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr für Tapferkeit: „Durch Ihr mutiges und professionelles Handeln unter Lebensgefahr verhinderten Sie gemeinsam mit Ihren Weggefährten, dass Ihre Kameraden des Spähtrupps getötet wurden.“ Und: „Sie waren mutig, selbstlos und tapfer. Ihnen gebührt unsere Dankbarkeit und unsere Anerkennung.“

Damals dauert es Wochen, bis er nachts wieder schlafen kann, beim Joggen nicht mehr hinter jedem Baum einen Angreifer befürchtet. Der Einsatz hat ihn verändert. Daniel selbst sagt: Ich lebe jetzt bewusster. Er hat eine Familie gegründet, wenn er über sie spricht, wirkt er milde, ja – glücklich.

Heute arbeitet Daniel als Ausbilder. Und natürlich sieht er die Probleme mit dem mangelhaften Material, mit den zu wenigen und oft schlecht vorbereiteten Bewerbern. „Wir haben während der Ausbildung mehr und intensiver Zeit miteinander verbracht, als das heute möglich ist“, sagt er. „Und leider merken wir, dass die jungen Leute, die noch vor zehn Jahren zur Bundeswehr gekommen sind, deutlich fitter waren als die Menschen, die heute kommen. Da gehen wir verstärkt ran. Es gibt nun ein neues Konzept für den Sport in der Grundausbildung, inwiefern das greift, wird die Zeit zeigen.“

Was ihm der Orden bedeutet, wollen wir zum Abschluss wissen. „Ich bin kein Held. Was ich da getan habe, hätte jeder andere Soldat auch für mich getan“, sagt er. Und: „Für mich wäre es wichtiger, wenn sich die Gesellschaft für das interessieren würde, was wir in Afghanistan erlebt und gesehen haben, wenn da mal Nachfragen kommen würden. Aber die Leute haben genug Probleme mit sich selbst. Und das war’s. Leider.“

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon augenzeuge » 10. Juni 2019, 18:56

Irrsinn. Die armen Kerle schleppen ihr Paket bis zum Lebensende mit rum. [angst]

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Bahndamm 68 » 10. Juni 2019, 19:56

augenzeuge hat geschrieben:Irrsinn. Die armen Kerle schleppen ihr Paket bis zum Lebensende mit rum. [angst]
AZ

Ja, das sehe ich auch so. Und eine richtige Anerkennung erhalten sie, ausgenommen dieser Mann auch nicht richtig.
Die Frage muss erlaubt sein, warum wohl dieser Irrsinn. Es kann mir kein Mensch erklären, dass dieser geführte Krieg in Afghanistan, den Frieden in Europa sichert.
Die Russen haben es nicht geschafft, die Amis auch nicht und dann noch mit zusätzlichen Partnern, sprich die Bundeswehr. Mit Waffen können sie es auch nicht schaffen, aber wirtschaftlich schon. Eine Anfrage bei dem Chemie-Riesen Bayer Leverkusen nach einem Pflanzengift für den Kokainanbau, würde sie erheblich schwächen. Nur, wer hat die Kraft dies lauthals auszusprechen.
Es bleibt dabei, dass an einem Krieg andere Länder oder Staaten durch Waffenverkäufe profitieren. Das dabei aber auch Soldaten ihr Leben lassen, nimmt man als geringeres Übel einfach in Kauf.
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Volker Zottmann » 10. Juni 2019, 21:34

Man kann es auch kürzer ausdrücken:
Deutschland hat dort absolut nichts verloren. Schürt so nur Hass gegen Europa und fördert neuen Attentate hier in Europa.

Gruß Volker
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Ari@D187 » 10. Juni 2019, 22:05

Bahndamm 68 hat geschrieben:[[...]Er tötete. Und er wurde als erster Bundeswehrsoldat mit dem höchsten Orden für seine Tapferkeit in einem Gefecht ausgezeichnet. Daniel, das kann man so sagen, ist ein Kriegsheld der Bundeswehr.[...]

Einen Orden dafür, dass er in Afghanistan einen Taliban getötet hat... [shocked]

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon augenzeuge » 11. Juni 2019, 06:51

Ganz sicher nicht. Nur weil er alle seine Soldaten gesund nach Hause gebracht hat. In der Situation war das nicht selbstverständlich.
AZ
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Beethoven » 11. Juni 2019, 08:02

Ich bin da ganz bei Volker. Was haben deutsche Soldaten am Hindukusch verloren? Nichts ! Gar nichts!

Nun sind diese Männer und Mädels aber, von unseren tollen Politikern, dort hin gesandt worden. Es ist leider schon immer so, dass Soldaten dem Primat der Politik unterliegen.
Also wünsche ich diesen Mädels und Jungs, dass alle heil und gesund zurück kehren. Und hier lässt die Politik unsere Soldaten und Soldatinnen hängen. Es sollte normal sein, dass diese Soldaten die beste Ausrüstung bekommen und auch mit schweren Waffen so ausgerüstet sind, dass es keinem Gegner in den Sinn kommt, Gewalt gegen unsere Soldaten auszuüben. Aber weit gefehlt. Kaum Panzer und schwere Artillerie. Ein ordentliches Panzerbataillon, unterstützt durch moderne Artillerie und Kampfhubschrauber gepaart mit entsprechenden ausreichenden Aufklärungssystemen, würde da schon ein großes Gebiet befrieden und für Ruhe sorgen. Was haben sie jedoch? Wenige Panzer und Arisysteme. Die leicht gepanzerten und nur spärlich bewaffneten Truppentransporter kann man mit jeden RPG aus dem Hinterhalt heraus knacken. Die Politik meint, dass zu viele schwere Waffen, zu gewalttätig aussehen. Deshalb lässt man unsere Söhne und Töchter im Waffenrock lieber vor Ort sterben.

Was nun den benannten Helden angeht. Ganz sicher ein guter Soldat und Kamerad. Aber ich denke, wenn dort ein anderer Soldat gestanden hätte, hätte er genauso gehandelt wie der Hfw. Nämlich seine Waffe gegen den Mann eingesetzt, der soeben seinen Kameraden angeschossen hat. Das geht einem Soldaten in Fleisch und Blut über. Trotzdem möchte ich seine Leistung nicht schmählern. Aber etwas besonderes ist es nicht. Es ist die Aufgabe eines Soldaten und die hat er schnell, ganz sicher eine oft eingeübte Reaktion, erfüllt. Wenn man schon kämpfen muss, dann ist ein Soldat neben dir, der nicht zögert sondern schnell und richtig reagiert, das Beste, was dir passieren kann. Ein Zaudern hätte vermutlich weitere Opfer eingefordert. Also hat der Hfw seinen Orden dafür bekommen, dass er insgesamt ein guter Soldat ist und zur richtigen Zeit vor Ort war. Somit ist diese Auszeichnung dem Hfw. zu recht verliehen worden. Besser wäre es aber in meinen Augen, wenn kein deutscher Soldat überhaupt in solch eine Situation gebracht worden wäre, durch unsere, im warmen Büros sitzenden, Politiker.

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Ari@D187 » 11. Juni 2019, 10:26

augenzeuge hat geschrieben:Ganz sicher nicht. Nur weil er alle seine Soldaten gesund nach Hause gebracht hat. In der Situation war das nicht selbstverständlich.
AZ

Stimmt, es waren ja mehrere Dutzend Taliban, welche an diesem Tag von deutschen Soldaten getötet wurden. Was auch immer sie dort zu suchen haben.

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon augenzeuge » 11. Juni 2019, 11:32

Ari, es ging nicht darum, was sie dort zu suchen hatten. Nur darum das sie die Deutschen angegriffen hatten.
Wenn er nicht auf mich geschossen hätte, hätte ich ihn auch nicht erschießen müssen. Aber er hat nun mal nach meinem Leben getrachtet.


AZ
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon SCORN » 11. Juni 2019, 12:16

@Beethoveb, du hast es gut beschrieben, sehe sicher nicht nur ich genauso!
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon karnak » 11. Juni 2019, 12:28

Beethoven hat geschrieben:Ich bin da ganz bei Volker. Was haben deutsche Soldaten am Hindukusch verloren? Nichts ! Gar nichts!



Freundlichst

Na ja, ENTWEDER ich werde und bin Mitglied eines Militärbündnisses oder ich will das nicht oder nicht mehr, trete gar nicht erst ein oder eben aus. Bin ich aber drin habe ich Entscheidungen mitzutragen und mitzuhandeln. Anders funktioniert sowas nicht und ist nebenher nicht sonderlich fair.
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Volker Zottmann » 11. Juni 2019, 12:37

karnak hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Ich bin da ganz bei Volker. Was haben deutsche Soldaten am Hindukusch verloren? Nichts ! Gar nichts!



Freundlichst

Na ja, ENTWEDER ich werde und bin Mitglied eines Militärbündnisses oder ich will das nicht oder nicht mehr, trete gar nicht erst ein oder eben aus. Bin ich aber drin habe ich Entscheidungen mitzutragen und mitzuhandeln. Anders funktioniert sowas nicht und ist nebenher nicht sonderlich fair.

Da gebe ich Dir auch uneingeschränkt recht. Deshalb würde ich austreten, denn die besondes von den USA oft herbeigezauberten Kriegsgründe hat es fast nie wirklich gegeben. Deutschland ist also Lakaie der USA. Ganz Nahost, Nordafrika und weiter ist von den Vereinigten Staaten aus dem Gefüge gebracht worden. Und heute leidet die ganze Welt unter sinnlosem Terror.

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon karnak » 11. Juni 2019, 12:53

Dann musst Du aber auch im Fall der Fälle alleine klar kommen und auf keine Hilfe hoffen. Nun ist die Bundesrepublik natürlich ERSTMAL in einer konfortablen Situation, ähnlich wie sie es bei den Flüchtlingen aus Richtung Mittelmeer war, deshalb fanden auch viele das Schengen so schön, sollen sich mal ruhig die Anderen Idioten drum kümmern [flash] . Der Haken an der Sache, sowas kann natürlich kippen, politische Entscheidungen sollten das schon einkalkulieren.
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Ari@D187 » 11. Juni 2019, 13:00

augenzeuge hat geschrieben:Ari, es ging nicht darum, was sie dort zu suchen hatten. Nur darum das sie die Deutschen angegriffen hatten.
Wenn er nicht auf mich geschossen hätte, hätte ich ihn auch nicht erschießen müssen. Aber er hat nun mal nach meinem Leben getrachtet.


AZ

Ist aber auch unverschämt von den Taliban, deutsche Soldaten in Afghanistan anzugreifen. Gut, dass du immer weißt worum es geht.

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Beethoven » 11. Juni 2019, 14:14

karnak hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Ich bin da ganz bei Volker. Was haben deutsche Soldaten am Hindukusch verloren? Nichts ! Gar nichts!



Freundlichst

Na ja, ENTWEDER ich werde und bin Mitglied eines Militärbündnisses oder ich will das nicht oder nicht mehr, trete gar nicht erst ein oder eben aus. Bin ich aber drin habe ich Entscheidungen mitzutragen und mitzuhandeln. Anders funktioniert sowas nicht und ist nebenher nicht sonderlich fair.



Ganz so ist das nicht lieber Karnak.

Als die NATO 1949 gegründet wurde, war es die Aufgabe der Mitgliederstaaten, diese vor dem Kommunismus zu schützen.
Die Verpflichtung jedoch trat nur dann in Kraft, wenn eines oder mehrere Mitgliederstaaten angegriffen worden wären.

Mit dem Ende des kommunistischen Weltsystems haben sich die NATO-Staaten die Friedenserhaltung auf die Fahnen geschrieben.

Nun ergibt sich für mich die Frage, hat Afghanistan irgend ein Mitgliedsstaat der NATO angegriffen? Wenn ja. ist das völlig an mir vorbei gegangen.

Gab es für die NATO-Staaten die Notwendigkeit nach Abzug der Sowjets im Jahre 88 in Afghanistan einzumarschieren um den Frieden zu erhalten?
Auch das würde ich verneinen. Sicher gab es da bürgerkriegsähnliche Verhältnisse. Aber die gibt es in vielen Staaten (vor allen Afrikanischen) wo es genauso und schlimmer ist. Greift da die NATO, in Form von großen Truppenkontingenten, ein? Ebenfalls - nein. Ein paar Blauhelme die sich aber eigentlich nicht in innere Angelegenheiten einmischen dürfen sondern nur die Parteien auseinander halten sollen.

Also eine Bündnisverpflichtung erkenne ich da nicht und somit haben deutsche Soldaten, nach meinem Verständnis nicht zu suchen.

http://www.zeitklicks.de/brd/zeitklicks ... -der-nato/

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon karnak » 11. Juni 2019, 14:21

Auf welcher Grundlage ist dann die Bundeswehr dort?
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon pentium » 11. Juni 2019, 14:29

karnak hat geschrieben:Auf welcher Grundlage ist dann die Bundeswehr dort?


Deutschland beteiligte sich seit dem 01. Januar 2015 an Resolute Support. Gemäß des aktuellen Beschlusses des Deutschen Bundestages vom 21. März 2019 können bis zu 1.300 deutsche Soldaten eingesetzt werden.
Rechtsgrundlagen zum Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan
https://www.einsatz.bundeswehr.de/porta ... 50OSCD3GJ4

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon pentium » 11. Juni 2019, 14:37

Beethoven hat geschrieben:
Als die NATO 1949 gegründet wurde, war es die Aufgabe der Mitgliederstaaten, diese vor dem Kommunismus zu schützen.
Die Verpflichtung jedoch trat nur dann in Kraft, wenn eines oder mehrere Mitgliederstaaten angegriffen worden wären.

Mit dem Ende des kommunistischen Weltsystems haben sich die NATO-Staaten die Friedenserhaltung auf die Fahnen geschrieben.

Nun ergibt sich für mich die Frage, hat Afghanistan irgend ein Mitgliedsstaat der NATO angegriffen? Wenn ja. ist das völlig an mir vorbei gegangen.

Gab es für die NATO-Staaten die Notwendigkeit nach Abzug der Sowjets im Jahre 88 in Afghanistan einzumarschieren um den Frieden zu erhalten?
Auch das würde ich verneinen. Sicher gab es da bürgerkriegsähnliche Verhältnisse. Aber die gibt es in vielen Staaten (vor allen Afrikanischen) wo es genauso und schlimmer ist. Greift da die NATO, in Form von großen Truppenkontingenten, ein? Ebenfalls - nein. Ein paar Blauhelme die sich aber eigentlich nicht in innere Angelegenheiten einmischen dürfen sondern nur die Parteien auseinander halten sollen.

Also eine Bündnisverpflichtung erkenne ich da nicht und somit haben deutsche Soldaten, nach meinem Verständnis nicht zu suchen.

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Ja die böse NATO

Basis der NATO ist der Nordatlantikvertrag nach Artikel 51 der UN-Charta. Ihre Organisation versteht sich nicht nur als Verteidigungsbündnis, sondern auch als militärisch-politische Organisation von 29 europäischen und nordamerikanischen Mitgliedstaaten mit dem Ziel eigener Sicherheit und weltweiter Stabilität.
Vorgeschichte
Bald nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs traten die Gegensätze zwischen den ehemaligen Teilnehmermächten der Anti-Hitler-Koalition – der UdSSR auf der einen und den westlichen Siegermächten Vereinigtes Königreich, Frankreich und USA auf der anderen Seite – klar zutage. Bereits mit dem Brüsseler Vertrag vom 17. März 1948 schlossen sich die westeuropäischen Länder Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Belgien und Luxemburg zu einem Bündnis für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Zusammenarbeit sowie zur kollektiven Selbstverteidigung zusammen. Dieses Bündnis war nominell noch als Beistandspakt gegen eine erneute deutsche Aggression vorgesehen. Am 11. Juni 1948 verabschiedete der Senat der Vereinigten Staaten die sogenannte Vandenberg-Resolution, die besagte, dass jedes europäische Land für die Zusage der USA, es zu verteidigen, auch zusagen müsse, die USA zu verteidigen. Im März 1947 hatten die USA die britische Schutzmachtrolle über Griechenland und die Türkei übernommen, um einer sowjetischen Machtausweitung entgegenzuwirken. Mit dem Februarumsturz 1948 in der Tschechoslowakei und der Berlin-Blockade 1948 rückte in Westeuropa eine mögliche militärische Bedrohung durch den von der Sowjetunion angeführten kommunistischen Ostblock ins Blickfeld. Die westeuropäischen Staaten wandten sich nun an die USA mit der Bitte um militärischen Beistand gegen eine mögliche sowjetische Aggression. Daraufhin kam es zu einem wechselseitigen Abkommen, dem Nordatlantikvertrag. Die Beratungen über den Vertragstext und Inhalt wurden seit dem 6. Juli 1948 geführt. Am 10. Dezember 1948 begannen die Verhandlungen über den Nordatlantikvertrag zwischen den Mitgliedsstaaten des Brüsseler Vertrages, Kanada und den Vereinigten Staaten.
https://de.wikipedia.org/wiki/NATO

Unmittelbar nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in den USA setzte die NATO erstmals in ihrer Geschichte den Bündnisfall (Kollektiver Verteidigungsfall)[13] nach Artikel 5 des NATO-Vertrages, auch Washingtoner Verträge genannt, vorläufig in Kraft, am 1. Oktober 2001 vollständig. Art. 5 sieht in Absprache mit den Regierungen der NATO-Mitgliedstaaten die Wiederherstellung und Wahrung der Sicherheit des nordatlantischen Gebietes vor und ein bewaffneter Angriff auf einen Bündnispartner, in diesem Fall die USA, wird als Angriff gegen jeden der Bündnispartner gesehen.

Der Krieg in Afghanistan seit 2001 ist die jüngste Phase des seit 1978 andauernden afghanischen Konflikts, die mit der US-geführten Intervention im Herbst 2001 eingeleitet wurde. Die Regierung der Vereinigten Staaten (von 2001 bis 2009 die Bush-Regierung unter George W. Bush) und ihre Verbündeten verfolgten dabei das Ziel, die seit 1996 herrschende Taliban-Regierung zu stürzen und die Terrororganisation al-Qaida zu bekämpfen. Letztere wurde für die Terroranschläge am 11. September 2001 verantwortlich gemacht. Dazu gingen die Vereinigten Staaten in Afghanistan ein Bündnis mit der Anti-Taliban-Allianz der Vereinigten Front ein, deren Truppen am 7. Oktober 2001 mit US-Luftunterstützung die Stellungen der Taliban angriffen. Diese Phase des Krieges endete mit der Eroberung der Hauptstadt Kabul und der Provinzhauptstädte Kandahar und Kunduz im November und Dezember 2001 durch die Vereinigte Front.

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon karnak » 11. Juni 2019, 15:11

Und genau das ist eben der Punkt, wenn die NATO den Bündnisfall ausruft ist auch das NATO Mitglied Bundesrepublik in der Pflicht, so sind nun mal die Vereinbarungen. Gefallen einem die nicht muß man austreten, tut man es nicht müssen die Dinge Vertragsgemäß laufen, ein logischer und nur so korrekter Werdegang.
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon augenzeuge » 11. Juni 2019, 15:12

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ari, es ging nicht darum, was sie dort zu suchen hatten. Nur darum das sie die Deutschen angegriffen hatten.
Wenn er nicht auf mich geschossen hätte, hätte ich ihn auch nicht erschießen müssen. Aber er hat nun mal nach meinem Leben getrachtet.


AZ

Ist aber auch unverschämt von den Taliban, deutsche Soldaten in Afghanistan anzugreifen. Gut, dass du immer weißt worum es geht.

Ari


Ari, ich dachte du hast gedient. Und damit mehr Verständnis für solche Dinge als ich. Argumentierst aber etwas seltsam.... [denken] Wie hättest du dich denn verhalten?
Ich weiß nicht immer, worum es geht, das weiß wohl keiner, aber es sollte sich jeder Gedanken machen, wer solche detaillierten Artikel nicht versteht.
Beethoven hat es eigentlich auch detailliert beantwortet.

AZ
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Beethoven » 11. Juni 2019, 16:14

Na, ich bin ja gespannt, wenn erstmal die "Grünen" den Kanzler (die Kanzlerin) stellen, ob dann weiterhin deutsche Soldaten in fremden Land stehen oder zurück gezogen werden.

Ich bin der Meinung, dass es der NATO nicht mehr bedarf.
Eine europäische Armee, die sich klare territoriale Grenzen setzt und zwar die von Westeuropa, wäre für mein dafür halten ausreichend.
Damit könnten alle Soldaten der BW nach Hause kommen und ich denke es wäre ökonomisch auch positiv für die Volkswirtschaften der beteiligten Länder.

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon pentium » 11. Juni 2019, 16:31

Beethoven hat geschrieben:Na, ich bin ja gespannt, wenn erstmal die "Grünen" den Kanzler (die Kanzlerin) stellen, ob dann weiterhin deutsche Soldaten in fremden Land stehen oder zurück gezogen werden.

Ich bin der Meinung, dass es der NATO nicht mehr bedarf.
Eine europäische Armee, die sich klare territoriale Grenzen setzt und zwar die von Westeuropa, wäre für mein dafür halten ausreichend.
Damit könnten alle Soldaten der BW nach Hause kommen und ich denke es wäre ökonomisch auch positiv für die Volkswirtschaften der beteiligten Länder.

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Eine europäische Armee, träume weiter @Beethoven und dann auch nur Westeuropa! Im russischen Generalstab würde man vor Lachkrämpfen unter den Kartentischen liegen...
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon karnak » 11. Juni 2019, 16:45

Ich war immer für eine Berufsarmee als man noch der Meinung war in diesem Land geht gar nichts anderes als die Wehrpflicht und ich wäre auch als nächster Schritt für eine europäische Armee, ich halte Nationalstaaten am Ende ihrer Möglichkeiten und die Deutschtümelei ist für mich nur noch überflüssig wie ein Kropf, genauso wie eine nationale Staatsangehörigkeit. Sicher und für mich bedauerlich wird das nur schwer umzusetzen sein.Allerdings muss auch ein Europa Verantwortung in der Welt übernehmen, nur für uns, auch auf der Ebene wird das nicht mehr funktionieren.
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Spartacus » 11. Juni 2019, 17:22

Ich bin da ja immer noch nah dran, also nur kurz soviel zum Thema.

„Ich bin kein Held. Was ich da getan habe, hätte jeder andere Soldat auch für mich getan“, sagt er. Und: „Für mich wäre es wichtiger, wenn sich die Gesellschaft für das interessieren würde, was wir in Afghanistan erlebt und gesehen haben, wenn da mal Nachfragen kommen würden. Aber die Leute haben genug Probleme mit sich selbst. Und das war’s. Leider.“


Richtig und der harte Kern der " unverstandenen " Burschen bildet mittlerweile so eine Art " innerer " Zirkle in der Bundeswehr. Sie wollen immer wieder nach Afghanistan, denn dort
sind sie unter "ihres gleichen" und verstehen sich praktisch wortlos, wo Zivilisten nichts verstehen. Da bildet sich eine Kämpfer -Elite die nur noch unter sich und dort so richtig klar kommt.

Wo das mal endet, weiß ich nicht, aber es ist nicht gut.

Diesen Soldaten schulden alle den nötigen Respekt, egal ob Bürger oder Politiker. Solang wie dieser Respekt fehlt, werden diese Soldaten in ihrer eigenen Welt leben.

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon pentium » 11. Juni 2019, 17:29

karnak hat geschrieben:Ich war immer für eine Berufsarmee als man noch der Meinung war in diesem Land geht gar nichts anderes als die Wehrpflicht und ich wäre auch als nächster Schritt für eine europäische Armee, ich halte Nationalstaaten am Ende ihrer Möglichkeiten und die Deutschtümelei ist für mich nur noch überflüssig wie ein Kropf, genauso wie eine nationale Staatsangehörigkeit. Sicher und für mich bedauerlich wird das nur schwer umzusetzen sein.Allerdings muss auch ein Europa Verantwortung in der Welt übernehmen, nur für uns, auch auf der Ebene wird das nicht mehr funktionieren.


Ich sehe Europa als Kontinent mit starken Nationen und das nennt sich Vielfalt. Vereinigte Staaten von Europa sehe ich nicht und will ich nicht. Europa hat bis auf den Kontinent keine Gemeinsamkeiten sondern besteht aus Nationen mit unterschiedlichen Interessen.
"Vereinigte Staaten von Europa" funktioniert so nicht. Darum funktioniert auch die gemeinsame Geldwährung nicht. Na ja und Deutschtümelei...hat die Linke nicht sowieso ihre Probleme mit Nationen und mit Deutschland? Aber wir weichen vom Thema ab...ist eine andere Baustelle.
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Bahndamm 68 » 11. Juni 2019, 18:00

karnak hat geschrieben:Ich war immer für eine Berufsarmee als man noch der Meinung war in diesem Land geht gar nichts anderes als die Wehrpflicht und ich wäre auch als nächster Schritt für eine europäische Armee, ich halte Nationalstaaten am Ende ihrer Möglichkeiten und die Deutschtümelei ist für mich nur noch überflüssig wie ein Kropf, genauso wie eine nationale Staatsangehörigkeit. Sicher und für mich bedauerlich wird das nur schwer umzusetzen sein.Allerdings muss auch ein Europa Verantwortung in der Welt übernehmen, nur für uns, auch auf der Ebene wird das nicht mehr funktionieren.

Dann hast du aber das Bier ohne den Wirt getrunken.
Frankreich, aber auch Spanien, Italien und Portugal, selbst Griechenland haben noch eine Nationalwürde. Das zu brechen, ist gleich zusetzen mit einem Urlaub auf dem Mond für Otto dem Normalbürger.

Wer soll nun eine europäische Armee führen?

Frankreich als eine kriegsführende Macht oder Großbritannien ist ebenfalls ein Verbündeter der Amis.
Aber wer soll nun in dieser europäischen Armee alles vertreten sein und wer zahlt wieviel ein in diesen Mustopf.

Wir haben große Anstrengungen unternommen, um die europäischen Grenzen etwas zu schließen, schon dies allein war ein Kraftakt der EU. Ob nun Euro-Armee oder Frontex der Name lautet, Geschlossenheit und einheitlich sieht für mich etwas anders aus.

Voraussetzung für die Durchsetzung deiner Gedanken ist aber in jeden Fall eine geschlossene Vereinbarung in unserer eigenen Wohnung, sprich Bundestag. Was werden da wohl nur die Linken sagen und schreien, ebenso große Teile der SPD.
Meine Meinung ganz einfach - Bundeswehr ja, aber nur innerhalb der D E U T S C H E N Grenzen.

Wenn jeder Mensch sonntags in die Kirche und nicht auf das Schlachtfeld geht, dann müssen wir auch nicht in Afghanistan sein.

In Amerika wird eines Tages die Fahne auch wieder in eine andere Richtung wehen. Zurzeit wünsche ich mir eine größere Distanz zu diesen Kriegstreibern. Unsere Medien berichten 70 Jahre ohne Krieg in Europa, na wie gut und wie schön, aber in der selben Zeit, wo hat sich Amerika überall mit eingemischt und sogar Kriege initiiert.
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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Ari@D187 » 11. Juni 2019, 18:31

augenzeuge hat geschrieben:Ari, ich dachte du hast gedient. Und damit mehr Verständnis für solche Dinge als ich. Argumentierst aber etwas seltsam.... [denken] [...]

Eben weil ich als Wehrpflichtiger gedient habe und mich ganz bewusst dafür entschieden habe an quasi dem ersten Auslandseinsatz der BW teilzunehmen. Warum? Weil ich den Einsatz und die Entscheidung des Bundestages damals wie heute für richtig und wichtig hielt und es ureigenste europäische Interessen betraf.

augenzeuge hat geschrieben:[...]Wie hättest du dich denn verhalten?[...]

Als Wehrpflichtiger hätte ich den Einsatz abgelehnt. SaZ oder ähnliches wäre für mich spätestens 1999 nicht mehr in Frage gekommen.

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Beethoven » 12. Juni 2019, 07:07

pentium hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:Na, ich bin ja gespannt, wenn erstmal die "Grünen" den Kanzler (die Kanzlerin) stellen, ob dann weiterhin deutsche Soldaten in fremden Land stehen oder zurück gezogen werden.

Ich bin der Meinung, dass es der NATO nicht mehr bedarf.
Eine europäische Armee, die sich klare territoriale Grenzen setzt und zwar die von Westeuropa, wäre für mein dafür halten ausreichend.
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Nun lieber Pentium, sei versichert, ich habe dazu gar keine Träume, sondern es sind reine Gedankenspiele.
Natürlich, durch mich, nicht bis zum Ende durchdacht, das ist wohl wahr. Wie sollte ich das auch bewerkstelligen?

Jedoch - gibt es gegenwärtig in Europa eine kriegerische Situation? Ich denke eher nicht.
Ist mit einer solchen Situation in den nächsten 50 Jahren zu rechnen? Wenn die Politiker nicht spinnen - wohl eher auch nicht.

Was spricht also gegen eine Überlegung, dass man sich militärisch zu einem Bündnis zusammen schließt, von dem alle Teilnehmerstaaten profitieren?
Selbstredent bedarf dies einer gründlichen Analyse und Berechnungen - wer was und wie viel einzubringen und zu tragen hat, wer die Führung über wie viele Jahre zu übernehmen hat und noch 1000 andere Probleme, die zu klären sind.

Das solche eine Armee durchaus denkbar ist, beweist meiner Meinung nach die in Müllheim beheimatete "deutsch-französische Brigade", die unter Führung eines französischen Brigadegenerals (Stellvertreter ist ein deutscher Oberst) nun schon seit den 90-er Jahren besteht. Dabei spielen nationale Interessen eine völlig untergeordnete Rolle sondern es zählt die Aufgabe, auf die sich diese Soldaten vorbereiten. Warum sollte das nicht auch mit anderen nationalen Kontingenten klappen?

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Spartacus » 13. Juni 2019, 17:08

Das solche eine Armee durchaus denkbar ist, beweist meiner Meinung nach die in Müllheim beheimatete "deutsch-französische Brigade"


Die ist aber nur noch Makulatur Beethoven.

Ganz anders, als zu meiner Zeit noch die " Force d’action rapide" ( FAR) bestand. Die FAR arbeitete aktiv mit deutschen Verbänden zusammen, es gab Verbindungsoffiziere
die zweisprachig waren und es wurden gemeinsam Übungen und Manöver durchgeführt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Force_d%E ... ion_rapide

Warum die wunderbar funktionierende FAR 1999 aufgelöst wurde, erschließt sich mir bis heute nicht. [hallo]

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Re: Die Bundeswehr in Afghanistan – ein Soldat berichtet

Beitragvon Ari@D187 » 8. September 2019, 17:06

karnak hat geschrieben:Und genau das ist eben der Punkt, wenn die NATO den Bündnisfall ausruft ist auch das NATO Mitglied Bundesrepublik in der Pflicht, so sind nun mal die Vereinbarungen. Gefallen einem die nicht muß man austreten, tut man es nicht müssen die Dinge Vertragsgemäß laufen, ein logischer und nur so korrekter Werdegang.

Ich gebe Dir grundsätzlich recht. Der Bündnisfall besteht nun seit bereits 18 Jahren, weil am 11. September 19 Attentäter, davon 15 Staatsbürger Saudi-Arabiens, mit Passagierflugzeugen die "USA angriffen", wobei ca. 3000 Menschen ums Leben kamen.

In Konsequenz sind unzählige Menschen ums Leben gekommen oder auf der Flucht. Erreicht hat man dagegen unterm Strich kaum etwas (Grundlagen für den IS geschaffen, mal aussen vor). Da wäre es längst an der Zeit, dass der Bundestag sich Gedanken über Bündnisfall und weitere Aktivitäten Gedanken macht und Konsequenzen zieht.

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