Nostalgiker hat geschrieben:Dottore, was du "einordnest" interessiert einen Scheiß .....
Es zählt einzig die Staatanwaltliche Untersuchung und das Gerichtsurteil und danach hat dein "Held" zu erst das Feuer eröffnet.

AkkuGK1 hat geschrieben:Aber schön zu sehen, wie hier die Zonenliebhaber ihr Gesicht zeigen.
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Edelknabe hat geschrieben:Weißte auch zu was? Genau, zur entwickelten sozialistischen Persönlichkeit.
Rainer Maria
Kumpel hat geschrieben:Edelknabe hat geschrieben:Weißte auch zu was? Genau, zur entwickelten sozialistischen Persönlichkeit.
Rainer Maria
Erzähl mal was du unter einer entwickelten sozialistischen Persönlichkeit verstehst mein lieber sozialistischer Edelknabe.


Edelknabe hat geschrieben:Ich empfinde das Wort heute immer irgendwie abfällig gewählt, gerade dem Staat gegenüber, in dem ich aufgewachsen, in dem ich ordentlich und in Ruhe gedeihen konnte.Weißte auch zu was? Genau, zur entwickelten sozialistischen Persönlichkeit.
Rainer Maria

pentium hat geschrieben:Themenwechsel im Nebel?

Die sozialistische Persönlichkeit ist sicher ein ähnlich schwülstiger Begriff wie der mündige Bürger. Der Erste soll in voller Übereinstimmung mit der Partei - und Staatsführung die entwickelte soz. Gesellschaft aufbauen. Sprich, den Untertanen mimen, überzeugt sein, dass die da oben schon wissen was für ihn gut ist. Natürlich eine bequeme Lebenssituation für die meisten Charaktere, es braucht nur meine gefüllten Fleischtöpfe dann könnte es funktionieren, aber die gab es nun mal nicht. Und wenn dann nur für Wenige, die heutigen Betonköpfe, wer will es ihnen deswegen so richtig verdenken.
Für einen Edelknaben als Anhänger der Wagenburg Mentalität natürlich heute noch erstrebenswert.
augenzeuge hat geschrieben: Was glaubte eigentlich die DDR, dass tausende Dinger montiert werden, Menschen damit getötet wurden, und das alles geheim blieb?
AZ
Edelknabe hat geschrieben:Bitte keine Beleidigung Akku, eben der längst verblichenen DDR so dieses mit der Zone. Ich empfinde das Wort heute immer irgendwie abfällig gewählt, gerade dem Staat gegenüber, in dem ich aufgewachsen, in dem ich ordentlich und in Ruhe gedeihen konnte.Weißte auch zu was? Genau, zur entwickelten sozialistischen Persönlichkeit.
Rainer Maria
Kumpel hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben: Was glaubte eigentlich die DDR, dass tausende Dinger montiert werden, Menschen damit getötet wurden, und das alles geheim blieb?
AZ
Na und nicht nur das. Gartenschläger hatte der DDR in den Hintern gucken dürfen , jenseits jeder Phrasendrescherei a la sozialistische Persönlichkeit und er war damit nicht der Einzige.
Glaubte die DDR tatsächlich , dass das auf immer folgenlos bleiben würde , einzufangen mit immer neuer Repression?
karnak hat geschrieben:es braucht nur meine gefüllten Fleischtöpfe dann könnte es funktionieren, aber die gab es nun mal nicht.

augenzeuge hat geschrieben:Du glaubst, dass man den Leuten nur gefüllte Fleischtöpfe geben musste, und sie würden diese Tötungsmaschinen hinnehmen?
AZ
karnak » 3. Mai 2021, 10:14Die sozialistische Persönlichkeit ist sicher ein ähnlich schwülstiger Begriff wie der mündige Bürger.
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at pentium:
DDR? Man sollte da ja wohl eher von der Partei und Staatsführung reden. Oder von jenen Menschen die in dieser DDR das sagen hatten....
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Interessierter hat geschrieben:
Falsch, wie AZ würde auch ich gerne mal wissen was die Menschen/Bürger darüber dachten. Warum weicht man eigentlich so gerne dieser Frage aus?
Kumpel hat geschrieben:Interessierter hat geschrieben:
Falsch, wie AZ würde auch ich gerne mal wissen was die Menschen/Bürger darüber dachten. Warum weicht man eigentlich so gerne dieser Frage aus?
Weil man sich dann eventuell eingestehen müsste , sich in diesem Geflecht aus staatlichen Abhängigkeiten vor dieser Problematik einfach weg geduckt zu haben.
Nicht zu vergessen , diese Anlagen unterlagen wie alles an der Westgrenze höchster Geheimhaltung und jeder der dieses hinterfragte geriet unweigerlich in das Visier der ''Organe''.

Zitat Danny_1000:
und ein noch größerer Teil der DDR- Bürger interessierte sich überhaupt nicht für das Thema weil: Es war viel zu weit weg, da es ja das eigene Umfeld nicht betraf
Danny_1000 hat geschrieben: und die Masse der DDR- Bürger hatte nie die Absicht, Haus, Hof, Familie und Freunde zu verlassen.



augenzeuge hat geschrieben:
Du glaubst, dass man den Leuten nur gefüllte Fleischtöpfe geben musste, und sie würden diese Tötungsmaschinen hinnehmen? Das dachten Honi und Co auch mal.![]()
Wer einmal das System richtig begriffen hatte, der war doch nicht mehr zu halten. Kurzzeitig vielleicht, aber dauerhaft nicht.
AZ
Interessierter hat geschrieben:Zitat Danny_1000:
und ein noch größerer Teil der DDR- Bürger interessierte sich überhaupt nicht für das Thema weil: Es war viel zu weit weg, da es ja das eigene Umfeld nicht betraf
Deine Aussage bedeutet im Klartext, dass es den DDR - Bürgern völlig egal war, dass Landsleute an der Grenze getötet wurden, weil es zu weit weg war und das eigene Umfeld nicht betraf.
Interessierter hat geschrieben: Ich kann nur aus meiner Erfahrung in der Wendezeit berichten, dass ich bei meinen Aufenthalten in Brandenburg, Sachsen und Sachsen - Anhalt sehr viele feinfühlige, anständige Menschen kennengelernt habe, denen es nicht egal war, auch wenn sie weit weg oder persönlich davon nicht betroffen waren.

Die „DDR- Bürger“ gab es bekanntlich nicht, genauso wie der von Dir sehr gerne gebrauchte Begriff „Das Volk der DDR“. Das sind anonyme Massen, die Du gerne heranziehst um die eigenen Argumente gewichtiger und größer darzustellen.
Aber in aller Bescheidenheit: Ich kenne bestimmt ein paar Leutchen mehr aus der alten DDR und erlaube mir deshalb bei meiner Einschätzung zu bleiben.
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