Erstmals enthüllen die bisher geheimen Protokolle der Grenztruppen, daß manche westliche Version über die Todesfälle auf der Ostseite der waffenstarrenden Grenze vor der Geschichte kaum Bestand haben wird. Bis zur Wende hatte die SED sämtliche Einzelheiten über die Tragödien - Morde finden sich darunter ebenso wie Unglücksfälle - sorgfältig verschwiegen. Die DDR-Bürger erfuhren lediglich, die Opfer seien »bestialisch«, »meuchlings«, »feige«, »heimtückisch«, »kaltblütig«, »hinterhältig« oder »hinterrücks« ermordet worden.
Täter wurden nicht genannt, aus gutem Grund: Die SED-Propaganda, auf Pflege des Feindbildes erpicht, hatte immer den gleichen Schuldigen parat - den Westen. Die Grenzer seien samt und sonders »Opfer bewaffneter Anschläge und Provokationen des Imperialismus« geworden, machten Trauerredner und Gedenkschreiber ihrem Publikum weis, oder westlichen »Banditen« und »Agenten« zum Opfer gefallen.
Die meisten der Banditen allerdings standen im Sold der DDR: Sie dienten bei den Grenztruppen. 11 der 25 Helden wurden, so belegen die Dokumente jetzt, von fliehenden DDR-Wächtern erschossen oder erschlagen, einer gar von einem sowjetischen Deserteur getötet........
https://www.spiegel.de/politik/die-auge ... 0013488216
Ganz interessant ist die Schilderung des Vorganges von Peter Göring. Wenn man das liest, dann wundert man sich.....über die Lügen, die man doch lange geglaubt hat.
AZ








