DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 7. März 2014, 23:06

Balu hat geschrieben:Nun, ich lege Wert auf die Wahrheit! Und außerdem, wer läßt sich schon gerne völlig frei erfunden als ein 15jährigen Weichei hinstellen das sich vor Angst in die Hosen pisst? Ich weiß nicht warum dieser Herr Otto diesen Müll bei seinem Spiegel Interview abgesondert hat und es interessiert mich auch nicht. Ich lege nur Wert darauf hinzuweisen das es frei erfunden ist. [wink]

Gruß Balu


hi Balu,
der user Oetten hat wohl hier in forum aus seiner zeit berichtet und wohl auch so wie er es, aus heutiger erinnerung, damals empfand.
was medien aus interviews machen können, zumal Oetten diesbezüglich wohl eher kein profi ist, sollte uns klar sein und wenn es sich um das thema ddr/ grenze/ opfer dreht ..., naja.

etwas erklärend jedoch zur aussage von Oetten.
er war zu dieser zeit wohl eher noch im abschnitt, so ne lage wurde nicht abrupt abgebrochen und daher hat er wohl eher dass berichtet, was nach seinem einrücken kompaniegespräch war.

gruß vs [hallo]
Zuletzt geändert von vs1400 am 7. März 2014, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Balu » 7. März 2014, 23:09

Hallo vs,

sorry wenn ich mich da mal zwischen Deine Frage an Danny und dessen Antwort "zwischen mogle", aber ich konnte einfach nicht anders umhin als Dir, egal wie unhöflich dies erscheinen mag auf Deine Frage mit einer Gegenfrage zu antworten.
"Beinhaltet die Vergatterung (Die im übrigen rein vom sachlichen Inhalt her bei jedem Wachaufzug ähnlich gelautet haben dürfte) Deiner Meinung nach die komplette Abschaltung des eigenen Gehirns als Denkapparats, also die Reduzierung des eigenen Gehirns auf das reine vegetative Nervensystems? Denn genau darauf läuft ja Deine Antwort hinaus!
"Ich wurde vergattert und erhielt dabei einen Befehl!" Und das bedeutet dann das ich mein Hirn in der Unterkunft zurück lasse und als fremdgesteuerter Zombie mit einer scharfen Waffe in den Händen Befehle ausführe?
Entschuldige bitte, ich denke das ich mehr als einmal deutlich gemacht habe das ich nicht auf plumpe Rache und Schuldzuteilung aus bin, aber dieser Weg der Erklärung ist mir dann doch zu einfach und zu primitiv gestickt! [mad]

Gruß Balu
Balu
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 7. März 2014, 23:11

Die letzten 2 Posts von VS1400 sprechen Bände... [sick]
Volker Zottmann
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Balu » 7. März 2014, 23:16

Nochmal Hallo vs,

es ist mir doch grundsätzlich egal in welcher Lage oder Situation sich der Herr Otto, oder auch der User Oetten befand! Er hat in einem Spiegel Interview Lügen als Tatsachen in den Raum gestellt und dafür gibt kann er sich auf keinen "Befehlsnotstand" berufen. Sorry, aber für diesen Shice kann er nun wahrlich von mir kein Verständnis erwarten, diese dort gemachten Äußerungen sind moralisch absolut unterste Schublade... [mad]

Gruß Balu
Balu
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. März 2014, 00:05

Balu hat geschrieben:Hallo vs,

sorry wenn ich mich da mal zwischen Deine Frage an Danny und dessen Antwort "zwischen mogle", aber ich konnte einfach nicht anders umhin als Dir, egal wie unhöflich dies erscheinen mag auf Deine Frage mit einer Gegenfrage zu antworten.
"Beinhaltet die Vergatterung (Die im übrigen rein vom sachlichen Inhalt her bei jedem Wachaufzug ähnlich gelautet haben dürfte) Deiner Meinung nach die komplette Abschaltung des eigenen Gehirns als Denkapparats, also die Reduzierung des eigenen Gehirns auf das reine vegetative Nervensystems? Denn genau darauf läuft ja Deine Antwort hinaus!
"Ich wurde vergattert und erhielt dabei einen Befehl!" Und das bedeutet dann das ich mein Hirn in der Unterkunft zurück lasse und als fremdgesteuerter Zombie mit einer scharfen Waffe in den Händen Befehle ausführe?
Entschuldige bitte, ich denke das ich mehr als einmal deutlich gemacht habe das ich nicht auf plumpe Rache und Schuldzuteilung aus bin, aber dieser Weg der Erklärung ist mir dann doch zu einfach und zu primitiv gestickt! [mad]

Gruß Balu


nun ja Balu,
wir schreiben im www und dazu noch in einem forum.

ganz offen,
du hättest dir etwas zeit nehmen sollen und dass wäre meine erwartung gewesen.
egal,
ich nehme sie mir und hoffe auf dein verständnis.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. März 2014, 00:16

Volker Zottmann hat geschrieben:Die letzten 2 Posts von VS1400 sprechen Bände... [sick]


vz,
beachte doch schlichtweg deinen post's innerhalb des themas,
deine letzte lüge gegen mich mal außen vor gelassen, hast du die posts von Oetten erst hoch gelobt, hervorgehoben und nun ... . [denken] [blush]
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Balu » 8. März 2014, 00:51

Nun ja vs, das Thema mit der Zeit solltest Du mir vielleicht mal etwas genauer erläutern, gerade weil wir hier im www und insbesondere in einem Forum sind!
Also ich für meinen Teil habe mir schon Zeit gelassen, sehr viel Zeit sogar. Genau gesagt von Dezember 1979 bis heute. Und ich für meinen Teil denke schon das dies lange Zeit genug ist um mir eine Meinung zu all den Geschehnissen bilden zu dürfen und diese Meinung natürlich auch nach außen vertreten zu können und auch zu dürfen. Das es auch heute noch Zeitgenossen geben dürfte die sich mit dieser meiner Meinung schwer tun, dessen bin ich mir schon bewusst. Aber, ohne damit irgendwem zu nahe treten zu wollen, ich gehe einfach mal davon aus das ich, sollte nichts unvorhergesehenes dazwischen kommen diese "ewig gestrigen" überleben werden. Insofern bleibt mir der Glaube das die Wahrheit am Ende auch die Lügen vergangener Zeiten überleben wird. [wink]

In diesem Sinne lieber vs darfst Du Dir sicher sein das ich lange über den punkt hinaus gewachsen bin mich im Internet von irgendwelchen virtuellen Persönlichkeiten provozieren zu lasen. [rose]

Ein schönes Wochenende wünscht der Balu [hallo]
Balu
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon EK 78/1 » 8. März 2014, 07:35

Ich habe meine Meinung schon oft geschrieben,auch in diesem Tread.Ich wiederhole sie sehr gern,was hier,und auch bei anderen Beispielen von Schiesswütigen Grenzern abgelaufen ist kann man nur als Sauerei bezeichnen.Ich war auch an der Grenze,und ich bin nicht Stolz darauf das einige den Befehl Deutsche Schiessen auf Deutsche wirklich in die Tat umgesetzt haben.
Der Fall Weinhold ist warscheinlich der einzigste Fall (mir ist kein anderer bekannt) wo die Waffe hätte eingesetzt werden müssen.
EK 78/1
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Nov65 » 8. März 2014, 08:13

Morgen Torsten,
aus den aktuellen Aussagen von dir ist immer wieder Verständnis für die befehlsgetreuen Grenzer zu entnehmen, selbst beim Ausbleiben einer Gemütsbewegung der Grenzer auf der Anklagebank.
Dass Agitation, Schulung und psychischer Druck solche Auswirkungen ausübten, dass Grenzer sich lieber an den Befehl hielten als an die eigene innere Stimme, ist bekannt. Auch dass die ganz Überzeugten überhaupt nicht abwichen vom Befehl, kennen wir zur Genüge.
Aber wenn du nach x-Jahren Abstand von der Grenzerzeit bzw. diesem Threadvorfall das Ausbleiben einer Entschuldigung oder Reue oder Bedrücktsein des/der Schützen einen Zusammenhang auf die damaligen Befehle knüpfst, kann ich dich nicht verstehen.Will ich auch nicht.
Balu zeigt uns, wie die Zeit Wunden heilen kann.
Die Zeit müsste doch bei den beiden Schützen und bei dir auch etwas geheilt haben: den unbedingten Gehorsam von damals.
Andreas
Nov65
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 8. März 2014, 09:58

vs1400 hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben:[...
Und gut fand ich auch nicht, dass einer der beiden Grenzer während des Prozesses nicht mal den Mut und Anstand besaß, sich bei den Angehörigen für sein Tun zu entschuldigen,
Gruß
Danny

hi Danny,
ich hab mir seit deinem post echt gedanken gemacht ob ich dir diese frage stellen sollte und hoffe das du sie so verstehst,
wie ich sie meine.
hättest du auch so geantwortet, wenn du damals selber tagtäglich zum grenzdienst vergattert worden wärst?
gruß vs [hallo]

…..natürlich, ich war ja 2,5 Jahre an der Mauer in Berlin.

Was ich weiß, weil so gut kenne ich mich nun wirklich: Wenn ich der Todesschütze gewesen wäre, hätte ich mich zumindest während des Prozesses – vielleicht sogar schon davor - bei den Angehörigen in würdiger Form entschuldigt. Der Grund ist einfach: Der Umstand, einen 15- Jährigen erschossen zu haben, hätte mich ein Leben lang belastet. Und das umso mehr, weil ja nach der Wende die ganzen Umstände der Tötung ans Licht kamen. Es war eben kein Grenzverletzer mit der Axt in der Hand, der auf mich zukam, um mich zu töten.

Das Gefühl der Trauer der Angehörigen wiegt aber viel viel schwerer.

Gruß
Danny
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. März 2014, 10:10

Danny hat geschrieben: Und gut fand ich auch nicht, dass einer der beiden Grenzer während des Prozesses nicht mal den Mut und Anstand besaß, sich bei den Angehörigen für sein Tun zu entschuldigen, egal wie die Lage damals war und welche „Regeln“ damals galten. So viel Empathie hätte sich eigentlich gehört, weil: Er hat nicht einen Grenzverletzer mit der Axt in der Hand umgelegt, sondern einen 15- Jährigen !


vs1400 hat geschrieben: hi Danny,
hättest du auch so geantwortet, wenn du damals selber tagtäglich zum grenzdienst vergattert worden wärst?



Ich werde es vermutlich nie begreifen, dass sich jemand für den Tod von Menschen, den er mit zu verantworten hat, bei den Hinterbliebenen nicht entschuldigt bzw. ausdrückt, dass es ihm sehr leid tut. Solange du, Torsten, der Meinung bist, das man das (aufgrund der täglichen Vergatterung) nicht tun muss, wirst du im menschlichen Abseits stehen.

Um es dir nochmal ganz deutlich zu machen, auch wenn ich im Strassenverkehr einen Menschen überfahren würde, weil er mir ins Auto gelaufen ist, würde ich diese Worte gegenüber den Angehörigen finden.
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. März 2014, 14:04

Balu hat geschrieben:Hallo vs,

sorry wenn ich mich da mal zwischen Deine Frage an Danny und dessen Antwort "zwischen mogle", aber ich konnte einfach nicht anders umhin als Dir, egal wie unhöflich dies erscheinen mag auf Deine Frage mit einer Gegenfrage zu antworten.
"Beinhaltet die Vergatterung (Die im übrigen rein vom sachlichen Inhalt her bei jedem Wachaufzug ähnlich gelautet haben dürfte) Deiner Meinung nach die komplette Abschaltung des eigenen Gehirns als Denkapparats, also die Reduzierung des eigenen Gehirns auf das reine vegetative Nervensystems? Denn genau darauf läuft ja Deine Antwort hinaus!
"Ich wurde vergattert und erhielt dabei einen Befehl!" Und das bedeutet dann das ich mein Hirn in der Unterkunft zurück lasse und als fremdgesteuerter Zombie mit einer scharfen Waffe in den Händen Befehle ausführe?
Entschuldige bitte, ich denke das ich mehr als einmal deutlich gemacht habe das ich nicht auf plumpe Rache und Schuldzuteilung aus bin, aber dieser Weg der Erklärung ist mir dann doch zu einfach und zu primitiv gestickt! [mad]

Gruß Balu


hi Balu,
ich berichte dir aus der damaligen zeit und meinen erinnerungen an diese, dass bitte beim lesen beachten.

mir ist nicht klar, inwieweit du dich bisher mit dem thema grenze / grenzer auseinandergesetzt hast. doch es war militär und dieses funktioniert auf recht einfache und immer gleiche art und weise.
mit jungen formbaren menschen lässt sich gut arbeiten. ihnen fehlt genau das, was ca. ab dem 25 lebensjahr als erfahrung bezeichnet wird. bekommt man nicht ausreichend freiwillige, dann muss man den weg der zwangsverpflichtung begehen und genau das tat man damals.
wenn ich damals ausgang oder urlaub bekam, dann durfte ich wieder unter die menschen und es tat oft echt weh, zu sehen wie sorglos einfach der zivile alltag war. sätze wie " ... stell dir vor es ist krieg und keiner geht hin ..." bekommen eine ganz andere bedeutung und machen einem klar wie hilflos man eigentlich ist. in der ausbildung wirst du erstmal gebrochen und dir wird klargemacht was du bist, wie du zu funktionieren hast und das du vereidigt bist. kein ziviles gericht ist für dich zuständig, denn du bist nun militär und befehlsempfänger.
ja, heute bin ich natürlich schlauer, erfahrener.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Nov65 » 8. März 2014, 14:21

Pardon Torsten, aber dein post an Balu macht deine heutige Haltung auch nicht besser.
Andreas
Nov65
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. März 2014, 14:21

Balu hat geschrieben:Nun ja vs, das Thema mit der Zeit solltest Du mir vielleicht mal etwas genauer erläutern, gerade weil wir hier im www und insbesondere in einem Forum sind!
Also ich für meinen Teil habe mir schon Zeit gelassen, sehr viel Zeit sogar. Genau gesagt von Dezember 1979 bis heute. Und ich für meinen Teil denke schon das dies lange Zeit genug ist um mir eine Meinung zu all den Geschehnissen bilden zu dürfen und diese Meinung natürlich auch nach außen vertreten zu können und auch zu dürfen. Das es auch heute noch Zeitgenossen geben dürfte die sich mit dieser meiner Meinung schwer tun, dessen bin ich mir schon bewusst. Aber, ohne damit irgendwem zu nahe treten zu wollen, ich gehe einfach mal davon aus das ich, sollte nichts unvorhergesehenes dazwischen kommen diese "ewig gestrigen" überleben werden. Insofern bleibt mir der Glaube das die Wahrheit am Ende auch die Lügen vergangener Zeiten überleben wird. [wink]

In diesem Sinne lieber vs darfst Du Dir sicher sein das ich lange über den punkt hinaus gewachsen bin mich im Internet von irgendwelchen virtuellen Persönlichkeiten provozieren zu lasen. [rose]

Ein schönes Wochenende wünscht der Balu [hallo]


hallo Balu,
du ermahntest bereits mehrfach, mit sachlichkeit beim thema zu bleiben und reagierst nun selber derartig.

ich betrachte dein post als ungeschrieben
und hoffe das es kein umschwung deiner eigentlichen sachlichkeit bedeutet.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. März 2014, 14:28

Nov65 hat geschrieben:Morgen Torsten,
aus den aktuellen Aussagen von dir ist immer wieder Verständnis für die befehlsgetreuen Grenzer zu entnehmen, selbst beim Ausbleiben einer Gemütsbewegung der Grenzer auf der Anklagebank.
Dass Agitation, Schulung und psychischer Druck solche Auswirkungen ausübten, dass Grenzer sich lieber an den Befehl hielten als an die eigene innere Stimme, ist bekannt. Auch dass die ganz Überzeugten überhaupt nicht abwichen vom Befehl, kennen wir zur Genüge.
Aber wenn du nach x-Jahren Abstand von der Grenzerzeit bzw. diesem Threadvorfall das Ausbleiben einer Entschuldigung oder Reue oder Bedrücktsein des/der Schützen einen Zusammenhang auf die damaligen Befehle knüpfst, kann ich dich nicht verstehen.Will ich auch nicht.
Balu zeigt uns, wie die Zeit Wunden heilen kann.
Die Zeit müsste doch bei den beiden Schützen und bei dir auch etwas geheilt haben: den unbedingten Gehorsam von damals.
Andreas


Andreas,
man muss die damalige zeit begreifen, um heute zu urteilen.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. März 2014, 14:51

Danny_1000 hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
Danny_1000 hat geschrieben:[...
Und gut fand ich auch nicht, dass einer der beiden Grenzer während des Prozesses nicht mal den Mut und Anstand besaß, sich bei den Angehörigen für sein Tun zu entschuldigen,
Gruß
Danny

hi Danny,
ich hab mir seit deinem post echt gedanken gemacht ob ich dir diese frage stellen sollte und hoffe das du sie so verstehst,
wie ich sie meine.
hättest du auch so geantwortet, wenn du damals selber tagtäglich zum grenzdienst vergattert worden wärst?
gruß vs [hallo]

…..natürlich, ich war ja 2,5 Jahre an der Mauer in Berlin.

Was ich weiß, weil so gut kenne ich mich nun wirklich: Wenn ich der Todesschütze gewesen wäre, hätte ich mich zumindest während des Prozesses – vielleicht sogar schon davor - bei den Angehörigen in würdiger Form entschuldigt. Der Grund ist einfach: Der Umstand, einen 15- Jährigen erschossen zu haben, hätte mich ein Leben lang belastet. Und das umso mehr, weil ja nach der Wende die ganzen Umstände der Tötung ans Licht kamen. Es war eben kein Grenzverletzer mit der Axt in der Hand, der auf mich zukam, um mich zu töten.

Das Gefühl der Trauer der Angehörigen wiegt aber viel viel schwerer.

Gruß
Danny


Danny,
als was?
wimre warst du nachrichten / gssz- uffz, oder?

ich kann dir bis heute nicht sagen, ohne dabei lügen zu müssen, wie ich mich damals verhalten hätte.
weil ich GLÜCK hatte Danny und dessen bin ich mir bis heute sehr bewusst!
ich kann mir heute eben nicht vorstellen, dass ich geschossen hätte, ausschließen kann ich es jedoch auch nicht. mit meiner moral stand ich alleine dort und sie schützte mich nicht, eher im gegenteil wurde mir sehr bewusst in welche irrwitzigen situation ich mich befand. grenze + militär + moral= paradox.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. März 2014, 15:02

augenzeuge hat geschrieben:
Danny hat geschrieben: Und gut fand ich auch nicht, dass einer der beiden Grenzer während des Prozesses nicht mal den Mut und Anstand besaß, sich bei den Angehörigen für sein Tun zu entschuldigen, egal wie die Lage damals war und welche „Regeln“ damals galten. So viel Empathie hätte sich eigentlich gehört, weil: Er hat nicht einen Grenzverletzer mit der Axt in der Hand umgelegt, sondern einen 15- Jährigen !


vs1400 hat geschrieben: hi Danny,
hättest du auch so geantwortet, wenn du damals selber tagtäglich zum grenzdienst vergattert worden wärst?



Ich werde es vermutlich nie begreifen, dass sich jemand für den Tod von Menschen, den er mit zu verantworten hat, bei den Hinterbliebenen nicht entschuldigt bzw. ausdrückt, dass es ihm sehr leid tut. Solange du, Torsten, der Meinung bist, das man das (aufgrund der täglichen Vergatterung) nicht tun muss, wirst du im menschlichen Abseits stehen.

Um es dir nochmal ganz deutlich zu machen, auch wenn ich im Strassenverkehr einen Menschen überfahren würde, weil er mir ins Auto gelaufen ist, würde ich diese Worte gegenüber den Angehörigen finden.
AZ


Jörg,
du solltest viel aufmerksamer lesen, bei bedarf fragen stellen und dir dann erst ein urteil bilden.
denn meine meinung, zum urteil und dem verhalten der ex- agt, habe ich bisher noch nicht geschrieben!

deinen imaginären unfall möchtest du doch nun nicht mit der grenze vergleichen.
im heute raten dir anwählte nicht selten sogar ab sich derartig zu äußern,
ist jedoch nen anderes thema.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. März 2014, 16:01

Torsten, schreib einfach, dass du das mit den Entschuldigung begriffen hast. Das du dich ebenso wie Danny schrieb verhalten hättest.
Und gut ist. Das du den Hinweis mit dem Zaunpfahl (imag. Unfall) nicht verstehen willst, ist deutlich.

Wenn du Ex-Grenzern schreibst, dass sie diese Zeit begreifen müssen (du setzt voraus, dass sie es im Gegensatz zu dir bisher nicht getan haben), dann habe ich dir hier nichts mehr zu sagen. Denn am Ende steht die Menschlichkeit, nichts anderes. Diese zu zeigen ist kein Glück!
AZ
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Rupert Hübelbauer » 8. März 2014, 17:16

vs1400 hat geschrieben:[hallo Balu,
du ermahntest bereits mehrfach, mit sachlichkeit beim thema zu bleiben und reagierst nun selber derartig.

Wo er recht hat - hat er recht.

@balu @all

Balu, mehrfach hast Du darauf hingewiesen, dass es Dir nicht ums Urteilen geht. Jetzt prangert Ihr an- und verurteilt Ihr den Schützen, der es nicht geschafft hat, sich zu entschuldigen. Natürlich wäre es besser, wenn er das getan hätte, aber ist das letztendlich nicht sein Problem? Habt Ihr in Euren langen Leben vielleicht des Öfteren – wenn auch in anderen und kleineren Situationen – Euch auch nicht immer entschuldigt? Ich schon. Wenn jemand jetzt sagen würde, ja - ich immer ..........Unglaubwürdig! Außerdem, Euer entrüstendes Gezeter über das Nichtentschuldigen kommt fast schon so rüber, als wie, wenn das Nichtentschuldigen viel schlimmer wäre - als das Schießen mit tödlichem Ausgang davor. Sicher, für ihn als Befehlsempfänger ohne Einsicht mit VIELLEICHT keinen Gewissen, ist es schlimm - ist es ein Problem, aber sich darüber nach Jahrzehnten wegen mangelnder Entschuldigung immer noch zu echauffieren und zu giften, ist auch ein (eigenes) Problem. ..........

rupert
Rupert Hübelbauer
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Wosch » 8. März 2014, 19:07

Rupert Hübelbauer hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:[hallo Balu,
du ermahntest bereits mehrfach, mit sachlichkeit beim thema zu bleiben und reagierst nun selber derartig.

Wo er recht hat - hat er recht.

@balu @all

Balu, mehrfach hast Du darauf hingewiesen, dass es Dir nicht ums Urteilen geht. Jetzt prangert Ihr an- und verurteilt Ihr den Schützen, der es nicht geschafft hat, sich zu entschuldigen. Natürlich wäre es besser, wenn er das getan hätte, aber ist das letztendlich nicht sein Problem? Habt Ihr in Euren langen Leben vielleicht des Öfteren – wenn auch in anderen und kleineren Situationen – Euch auch nicht immer entschuldigt? Ich schon. Wenn jemand jetzt sagen würde, ja - ich immer ..........Unglaubwürdig! Außerdem, Euer entrüstendes Gezeter über das Nichtentschuldigen kommt fast schon so rüber, als wie, wenn das Nichtentschuldigen viel schlimmer wäre - als das Schießen mit tödlichem Ausgang davor. Sicher, für ihn als Befehlsempfänger ohne Einsicht mit VIELLEICHT keinen Gewissen, ist es schlimm - ist es ein Problem, aber sich darüber nach Jahrzehnten wegen mangelnder Entschuldigung immer noch zu echauffieren und zu giften, ist auch ein (eigenes) Problem. ..........

rupert



Meine Gedanken zu solchen Post´s behalte ich erst mal lieber für mich. [wut] [wut] [wut]
Wosch
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Spartacus » 8. März 2014, 20:53

Mal ein Gedanke hierzu.

In meinem Regiment wurde die Waffenkammer noch mal extra die ganze Nacht bewacht.
Sprich das Regiment selbst wurde bewacht und eben die Waffenkammer noch mal gesondert, denn mit dem was
da drinnen war, konnte man einen kleinen Krieg führen.
Am Anfang meiner Dienstzeit hatte ich auch sehr oft diese Ehre und die Bestimmungen waren ganz klar: Bei nahen einer Person, anrufen: Halt wer ist da? Wenn es der verantwortliche Offizier war, dann Parole einfordern und alles war klar.
Wenn nicht, kommt die Aufforderung stehen zu bleiben. Tut die Person das nicht, Warnschuss in die Luft. Geht die Person immer noch weiter, gezielte Schüsse um die Person zu stoppen. Nach Möglichkeit sollte die Person aber nur verletzt werden, um dann feststellen zu können, wer es ist, was er wollte. Sollte es sich um eine ganze Gruppe von Personen handeln, dann nach dem Warnschuss Dauerfeuer.
Nach dem Warnschuss wäre sowieso die spezielle Interventionsgruppe, die neben der Wache jede Nacht einsatzbereit
war, in 2 Minuten dagewesen. 12 Mann unter Waffen.

Und nun, hätte ich im Ernstfall geschossen?

Ganz klar ja, denn die Umstände hätten es ganz einfach verlangt.

Kann man das mit dem Dienst an der DDR Grenze vergleichen?

Natürlich nicht, auch wenn es vielleicht ganz ähnlich klingt.

LG

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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. März 2014, 20:59

augenzeuge hat geschrieben:Torsten, schreib einfach, dass du das mit den Entschuldigung begriffen hast. Das du dich ebenso wie Danny schrieb verhalten hättest.
Und gut ist.
Das du den Hinweis mit dem Zaunpfahl (imag. Unfall) nicht verstehen willst, ist deutlich.

Wenn du Ex-Grenzern schreibst, dass sie diese Zeit begreifen müssen (du setzt voraus, dass sie es im Gegensatz zu dir bisher nicht getan haben), dann habe ich dir hier nichts mehr zu sagen. Denn am Ende steht die Menschlichkeit, nichts anderes. Diese zu zeigen ist kein Glück!
AZ


Jörg,
du empfiehlst mir wahrhaftig durch ne ne lüge die absolution zu erlangen? diese zeiten sind vorbei und dafür bist aus der damaligen ddr gegangen!
ich war damals 2 1/2 jahre im grenzdienst, hatte 2 1/2 GLÜCK und bin mir heute, wie damals, sehr bewusst, dass nicht alle agt auch grenzer waren. was kein vorwurf,
doch eben ein fakt ist.

du solltest mal mütter deutscher afghanistan- soldaten besuchen und ihnen erklären, warum ihre söhne dort starben,
vergiss bitte nicht dich danach zu entschuldigen.

gruß vs [hallo]
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Spartacus » 8. März 2014, 21:21

vs1400 hat geschrieben:
du solltest mal mütter deutscher afghanistan- soldaten besuchen und ihnen erklären, warum ihre söhne dort starben,
vergiss bitte nicht dich danach zu entschuldigen.

gruß vs [hallo]


Das ist ganz was anderes Torsten, denn die DDR - Grenzer waren ja nicht im Kriegseinsatz und ich denke, das weist
Du auch selbst.

LG

Sparta


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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. März 2014, 21:41

Spartacus hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
du solltest mal mütter deutscher afghanistan- soldaten besuchen und ihnen erklären, warum ihre söhne dort starben,
vergiss bitte nicht dich danach zu entschuldigen.

gruß vs [hallo]


Das ist ganz was anderes Torsten, denn die DDR - Grenzer waren ja nicht im Kriegseinsatz und ich denke, das weist
Du auch selbst.

LG

Sparta


Spartacus,
es ging mir bei diesem aktuellen beispiel eher darum,
dass Jörg sich mal ernsthaft gedanken über seine forderungen macht. man kann nicht etwas von anderen erwarten,
zu dem man nicht selber fähig ist.

gruß vom Torsten [hallo]
vs1400
 

Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon karnak » 9. März 2014, 06:06

Spartacus hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
du solltest mal mütter deutscher afghanistan- soldaten besuchen und ihnen erklären, warum ihre söhne dort starben,
vergiss bitte nicht dich danach zu entschuldigen.

gruß vs [hallo]


Das ist ganz was anderes Torsten, denn die DDR - Grenzer waren ja nicht im Kriegseinsatz und ich denke, das weist
Du auch selbst.

LG

Sparta

Sowas sagt sich natürlich immer alles ganz gut,mit dem Entschuldigen,wenn man es selbst nicht tun muss.Sicher wäre es eine große menschliche Größe,wenn einer den Mut findet und das tut.Aber im Vorfeld dürfte man sich überlegen,was werden den die Hinterbliebenen tun,wenn ich erscheine und mich entschuldigen will,werden sie mir das abnehmen oder eher nicht,in ihrer verständlichen Verbitterung erstmal vermuten,ich will nur eine eventuelle Strafe reduzieren, wenn es ganz dumm kommt mich aus dem Haus jagen.Den aller meisten dürfte wegen dieser Gedanken der Mut verlassen,dass wird wahrscheinlich selbst bei einem tödlichen Verkehrsunfall so sein,also man soll die moralische Hürde nicht ganz so hoch hängen,wenn man sich nicht selber sicher ist was man in so einem Fall tun würde, und das unter Umständen viele Jahre nach dem Geschehen.
Und natürlich waren die Soldaten nicht im Kriegseinsatz,aber sie wurden genauso unter Befehlszwang gestellt wie in solch einem.Sie standen also vor der Entscheidung den Befehl zu verweigern oder eben nicht.Da es sich hier in der Mehrheit um Ungediente handelt können sie wohl diese Situation nicht so richtig verinnerlichen,Du müsstest es aber besser wissen.Das Grundrechte verletzende Grenzregime der DDR lasse ich jetzt mal außen vor, aber dafür kann man die Angehörigen der GT nicht verantwortlich machen,selbst die Offiziere nicht.
Und wie ist das eigentlich mit den diversen Kollateralschäden in den diversen Kriegsgebieten dieser Welt,am Hindukusch wo unsere Freiheit verteidigt wird,bei wie vielen unschuldigen Opfern und Hinterbliebenen wird da ein Schütze oder Befehlsgeber im Dorf erschienen sein um sich für seinen Fehler zu entschuldigen?Wie willst Du denn auch eine Entschuldigung formulieren,dafür das Du einen unschuldigen Menschen getötet hast,also ich wüsste es nicht.
Also,letztlich sind es alles nur Sprüche,die man klopft um dem vermeintlichen ideologischen Gegner zu beweisen was für eine erbärmliche moralische Figur er doch eigentlich ist.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Edelknabe » 9. März 2014, 07:09

Fürwahr ein Endlosthema. Und ich gebe ganz ehrlich zu, das ich mich heute auch nicht entschuldigen könnte...würde. Stehen vs und der Ruppert also schon mal nicht alleine im Netz.Und bitte nicht hier wieder als Solidaritätsbekundung auslegen, wo doch heute Jeder für sich selber....

Nur das Ganze in Worte zu fassen, warum man so etwas nicht .....das lässt sich gar nicht so einfach formuliere. Ich meine ferner, eine Entschuldigung macht den toten Jungen einfach nicht wieder lebendig.

Aber hier im Fred muss man trennen und zwar Kinder und Jugendliche und auf der anderen Seite mündige Erwachsene(eigenverantwortlich denkend wäre besser ausgedrückt)Also jetzt für Erwachsene(damalige).

Deswegen schrieb ich ja mal: "Und der Grenzverletzer selber, was war eigentlich damals mit Ihm, was machte der sich eigentlich für Gedanken?" Ich glaube fast, der machte sich über den jungen Grenzsoldaten(dem mit der Wehrpflicht und der Waffe) überhaupt keine Gedanken, der wollte nur rüber, egal was da dann kommen und passieren könnte? Und das auf Teufel komm heraus.

Und nun steht er heute als Opfer da und meint sinngemäß zum Ex-Grenzsoldaten:"Ja du solltest mich doch damals aufhalten".
Jetzt der Grenzsoldat so wie ich das einmal in einem Fred formulierte: "Weißte was mein Freund, ich wollte da überhaupt nicht hin, an den Kanten, das Ganze hieß übrigens Wehrpflicht und nix Anderes und die Waffe da, die wollte ich auch nicht haben, geschweige denn noch anwenden müssen, so einfach sehe ich das heute"
Ach so, und entschuldigen bei Dir tue ich mich auch nicht, weil ich auch nur ein Opfer war, ein Opfer des Kalten Krieges.

Rainer-Maria seht es nicht so "direkt und provokativ", wie ich es geschrieben habe. Seht es eher als Diskussionsgrundlage.

Einen guten Sonntag allen ins Forum
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 9. März 2014, 09:53

Edelknabe hat geschrieben:Fürwahr ein Endlosthema. Und ich gebe ganz ehrlich zu, das ich mich heute auch nicht entschuldigen könnte...würde. Stehen vs und der Ruppert also schon mal nicht alleine im Netz.Und bitte nicht hier wieder als Solidaritätsbekundung auslegen, wo doch heute Jeder für sich selber....

Nur das Ganze in Worte zu fassen, warum man so etwas nicht .....das lässt sich gar nicht so einfach formuliere. Ich meine ferner, eine Entschuldigung macht den toten Jungen einfach nicht wieder lebendig.

Aber hier im Fred muss man trennen und zwar Kinder und Jugendliche und auf der anderen Seite mündige Erwachsene(eigenverantwortlich denkend wäre besser ausgedrückt)Also jetzt für Erwachsene(damalige).

Deswegen schrieb ich ja mal: "Und der Grenzverletzer selber, was war eigentlich damals mit Ihm, was machte der sich eigentlich für Gedanken?" Ich glaube fast, der machte sich über den jungen Grenzsoldaten(dem mit der Wehrpflicht und der Waffe) überhaupt keine Gedanken, der wollte nur rüber, egal was da dann kommen und passieren könnte? Und das auf Teufel komm heraus.

Und nun steht er heute als Opfer da und meint sinngemäß zum Ex-Grenzsoldaten:"Ja du solltest mich doch damals aufhalten".
Jetzt der Grenzsoldat so wie ich das einmal in einem Fred formulierte: "Weißte was mein Freund, ich wollte da überhaupt nicht hin, an den Kanten, das Ganze hieß übrigens Wehrpflicht und nix Anderes und die Waffe da, die wollte ich auch nicht haben, geschweige denn noch anwenden müssen, so einfach sehe ich das heute"
Ach so, und entschuldigen bei Dir tue ich mich auch nicht, weil ich auch nur ein Opfer war, ein Opfer des Kalten Krieges.

Rainer-Maria seht es nicht so "direkt und provokativ", wie ich es geschrieben habe. Seht es eher als Diskussionsgrundlage.

Einen guten Sonntag allen ins Forum



Wenn ich solche Sätze lese, bin ich fassungslos. Zeigt mir menschliche Armseligkeit.
Es macht schlicht keinen Sinn hier noch weiter zu schreiben. Hoffnungslos!

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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Balu » 9. März 2014, 10:09

Ich gebe Dir Recht Volker und verabschiede mich von allen ewig gestrigen hier. Gehabt Euch wohl in Eurer eigenen, zum Glück lange vergangenen Welt...
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon karnak » 9. März 2014, 10:30

In aller Freundschaft,so kann man aber nicht diskutieren.Auf der Grundlage,dass der Gegenüber der gleichen Meinung ist wie man selbst,das bestätigt was man selber sagt,keine andere Sicht der Dinge haben kann und besonders darf.Und wenn doch, mit Häme und Verachtung zu betrachten ist und natürlich mit dem Totschlag Argument er ist ein"Ewiggestriger".Die"Ewiggestrigen"machen das übrigens genauso,in IHREM Forum.Solch ein Forum macht keinen Sinn,für mich zumindest nicht,sich gegenseitig zu versichern,dass man recht hat und der gleichen Meinung ist.
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Re: DDR-Grenzer tötet 15jährigen mit Rückenschuß

Neuer Beitragvon Rupert Hübelbauer » 9. März 2014, 10:53

Balu hat geschrieben:Ich gebe Dir Recht Volker und verabschiede mich von allen ewig gestrigen hier. Gehabt Euch wohl in Eurer eigenen, zum Glück lange vergangenen Welt...

Aber geh, sei doch nicht so streng mit uns ............

rupert [hallo]
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