Gift hielt den Boden des Grenzstreifens in der DDR kahl

Re: Gift hielt den Boden des Grenzstreifens in der DDR kahl

Beitragvon augenzeuge » 21. September 2012, 22:38

manudave hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Boah, Dieter. Da laufen die noch in den sozialistisch notwendigen Giftnebel hinein..... [bloed]
AZ


Du musst wieder alles negativ sehen. [raus]

Der Sozialismus hat hier kostenlos Rauschmittel zur Verfügung gestellt - das ist eine Errungenschaft - Mensch du... [crazy]



Rauschmittel für die Bewacher dieser Grenze? [angst] Du willst doch sicher nicht die temporäre falsche Anwendung der Schusswaffengebrauchsbestimmung damit erklären.....? [grins] Aber klar, so kanns gewesen sein.....

[hallo]
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Re: Gift hielt den Boden des Grenzstreifens in der DDR kahl

Beitragvon Edelknabe » 22. September 2012, 05:51

Das Thema ist eigentlich nicht besonders lustig ihr "Ungedienten Flach....beutel" denn welcher junge Grenzsoldat hatte denn damals Erfahrung mit Unkrautvernichtungsmitteln. Das dieses Zeugs ähnlich Agent Orange, genau das Mittel was in Vietnam durch die Amerikaner zum Einsatz kam Langzeitwirkung haben könnte, das wusste auch keiner, es erfolgte wohl auch keine Aufklärung durch Vorgesetzte darüber.(weil die Sackis erst Recht keine Ahnung hatten)

Interessant wäre wohl einmal eine Studie, ob später geborene Kinder von jungen Grenzsoldaten nicht an irgendwelchen Mißbildungen oder sonstigen Krankheiten litten die eben durch solch leichtsinnigen Umgang(siehe vorstehendes Foto) als Folge dann eingetreten sind? Auch die Radarfritzen der alten NVA kämpfen noch einen harten Kampf um Entschädigung, ich glaube fast, der ist auch noch nicht gewonnen um wenigstens die Angehörigen der am Hodenkrebs gestorbenen ehemaligen NVA-Soldaten ein bißchen zu entschädigen.

Rainer-Maria diesmal ganz ernst...ihr "Flachbeutelstaubsaugerfüller"
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Re: Gift hielt den Boden des Grenzstreifens in der DDR kahl

Beitragvon manudave » 22. September 2012, 18:38

Um hier die Ironie aus dem Bild zu nehmen, müsste erstmal die Frage geklärt werden, ob man überhaupt so dämlich mitten durch den Nebel laufen musste oder man dies auch neben dem Fahrzeug hätte tun können.

Außerdem gibt es einen gesunden Menschenverstand: Was Pflanzen jeglicher Art ins Jenseits befördert, kann für den Menschen nicht gesund sein.

Aber irgendwie willst du nun auf die Schiene "die armen Grenzer und Funker"...
Mit den Flüchtlingen hält sich dein Mitleid da irgendwie in Grenzen, alter Leiptscher...
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Re: Gift hielt den Boden des Grenzstreifens in der DDR kahl

Beitragvon augenzeuge » 22. September 2012, 18:52

Edelknabe hat geschrieben: Das dieses Zeugs ähnlich Agent Orange, genau das Mittel was in Vietnam durch die Amerikaner zum Einsatz kam Langzeitwirkung haben könnte, das wusste auch keiner, es erfolgte wohl auch keine Aufklärung durch Vorgesetzte darüber.(weil die Sackis erst Recht keine Ahnung hatten)



Mensch Edelknabe, alter Vorwerkvertreter, du versuchst uns ja hier mehr als einen Bären aufzubinden. Keiner hatte Ahnung am Kanten? Ist ja ne katastrophale Vorstellung.... [flash] Man muss nirgends gedient haben, um zu erkennen, dass dieser Nebel deine sozialistische Gesundheit beeinträchtigt. Mir war das schon als kleiner Bub klar, als ich im Schrebergarten ein ähnliches Giftzeugs sah, mit denen versucht wurde, die Äpfel gegen Schädlingsbefall zu schützen.

Alles klar, mein edler Kneifzangenhosenanzieher....? [grins]
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Re: Gift hielt den Boden des Grenzstreifens in der DDR kahl

Beitragvon Edelknabe » 22. September 2012, 19:56

Jetzt mal ohne gegenseitige Anmache. Und die Radarsoldaten klammern wir mal aus weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, das da ein junger Soldat meinte, die Strahlungsquelle sei nicht ähnlich der Röntgengeräte gut geschützt, könnte ihm also späteren körperlichen Schaden zufügen.

Wenn mich jetzt nicht alles täuscht oblag die Bearbeitung des K6 den Zivilbeschäftigten in den Truppenteilen der GT, wohl auch die Bearbeitung mit Unkrautvernichtungsmitteln. Ich habe jetzt nicht den ganzen Fred durchgelesen....es könnten somit auch VEB-Fachfirmen damit beauftragt worden sein.Ich bin also schon der Meinung siehe mein Vortext, das ehemalige Grenzsoldaten bewusst oder unbewusst mit solchem Giftzeugs in Berührung gekommen sind, das somit die ganze Sache eine Studie über Auswirkungen auf ihre späteren Kinder, ihren Nachwuchs wert wäre.Es wäre wirklich an der Zeit dazu.

Wenn mich jetzt nicht alles täuscht sind Veteranen der US-Armee nach Vietnam (siehe Agent Orange) finanziell entschädigt worden, mehr symbolisch ohne Schuldanerkennung mit Millionen Dollar aber auch tausende Opfer in Vietnam selber.

Rainer-Maria stimmt allerdings auch, jeder Normalo in der DDR wusste, das Grenzgebiet ist Tabu. Nur war nicht jeder Normalo Indianerfan, konnte einfach mit dem Begriff "Tabu" nichts anfangen.
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Re: Gift hielt den Boden des Grenzstreifens in der DDR kahl

Beitragvon vs1400 » 24. September 2012, 23:01

manudave hat geschrieben:Um hier die Ironie aus dem Bild zu nehmen, müsste erstmal die Frage geklärt werden, ob man überhaupt so dämlich mitten durch den Nebel laufen musste oder man dies auch neben dem Fahrzeug hätte tun können.

Außerdem gibt es einen gesunden Menschenverstand: Was Pflanzen jeglicher Art ins Jenseits befördert, kann für den Menschen nicht gesund sein.

Aber irgendwie willst du nun auf die Schiene "die armen Grenzer und Funker"...
Mit den Flüchtlingen hält sich dein Mitleid da irgendwie in Grenzen, alter Leiptscher...


hi David,
was wir dort sehen ist ja nur der augenblick, der moment, in dem dieses bild erstand.
betrachte es mal genauer und du wirst feststellen das der nebel vor den zwei leuten vorbei zieht.
so dämlich waren die in den 60zigern wohl auch nicht um sich dass an zu tun.
was den menschenverstand betrifft, manchmal macht man etwas ohne zu überlegen und fragt sich im nachhinein, wie doof man eigentlich sein konnte.
zu dieser erkenntnis kommt man jedoch erst später, viel später und dann ist es oft ... naja.

keinem von uns, ich rede nur aus meiner zeit, wurde je gesagt wie schädlich und was für zeug dort verspritzt wurde. soweit mir bekannt erledigten die gt die mechanische bearbeitung des k6 meist selbstständig und für die chemische bearbeitung wurden die kollegen der jeweiligen acz bemüht.

gruß vs
vs1400
 

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