Nostalgiker hat geschrieben:Im Dezember 89 trampelt das Westpärchen unbehelligt von Schierke ! kommend auf den Brocken; wie kamen sie überhaupt nach Schierke? und im April '90 werden sie von PKA und Zoll kontrolliert? Einem kleines Holzhäuschen im Wald; geht es noch ungenauer? entsprangen die Häscher .....
Wie man "Dokumente" mittels entsprechender Software aufhübscht ....., natürlich völlig unbekannt ......
Das war am 12. Dezember zur Brockenöffnung. Da waren mehrere Bundesdeutsche dabei. An diesem Tag hatten auch andere Grenzer Dienst, die ihnen sogar noch Tee anboten.
Nostalgiker, Du hast keine Ahnung, mit welcher Euphorie diese ersten Tage abliefen.
Am ersten offenen Grenzwochenende, also nach dem 12.11.89 ist halb Braunlage "unerlaubt und unkontrolliert" in Elend gewesen. Das ging da tatsächlich. Dann erst wurde wieder für Westdeutsche abgeriegelt. Ein heilloses Durcheinander.
Lies mal, was in Hohegeiß los war.... Die Rechte wusste nicht was die Linke tut, auf DDR-Seite.
Am 11.11.1989 war der niedersächsische Ministerpräsident Albercht OHNE Ankündigung und OHNE Kontrolle in der Dorfkneipe von Stapelburg zum Biertrinken im Osten. Um 16:00 erst hatten 2 ostdeutsche Zivilisten eigenmächtig ein Blechplattenzaunfeld entfernt. Dann war offen. Die Staatsmacht hat nur zugesehen. In der Nacht wurde wieder geschlossen, weil die desolate Brücke eine Gefahr darstellte. Es wurde ein Trampelpfad eingerichtet und 100m weiter am Folgetag vor unseren Augen der eigentliche Metallstreckzaun geöffnet. Darum Offizielle Eröffnung Stapelburg 12.11.89.
Alles gesponnen?
Du willst also die Chronik der Goslarschen Zeitung als gefälscht bezeichnen? Gehts noch?
Volker
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 22. Februar 2019, 16:39, insgesamt 1-mal geändert.