Leben an der Zonengrenze

Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 23. September 2026, 08:21

Edelknabe hat geschrieben:Ist das nun ähnlich wie im Strafgesetzbuch für die damaligen vom Alter her sehr jungen Grenzer so dieser Begriff "Verjährt" oder Anderes? Oder wie verhält sich das? Denn immerhin so meine Zeit liegt das Ganze jetzt gut 50 Jahre zurück? Oder muss man persönlich irgend wie durch Todesfall eingebunden sein? Ich nehme mal ferner an ohne den steffen jetzt irgend wie herausfordern zu wollen, er kann sich das Damals mal leicht irgendwo hinstecken.....ähnlich eben der Milch von der Pentium schrieb?

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Es liegt wohl mehr am "Brotfahrer" und am "Minenleger".
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 23. September 2026, 10:44

Kurze Antwort aber ausreichend Pentium.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon augenzeuge » 23. September 2026, 11:00

Edelknabe hat geschrieben:Kurze Antwort aber ausreichend Pentium.

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[flash]
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 23. September 2026, 14:34

Was lachst du denn da Jörg? Weil, es kommt doch hin. "Nicht schuldig" heißt das vor dem Geschworenengericht, mehr wollte ich zum Thema garnicht wissen.Und der steffen bestimmt auch nicht.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 23. September 2026, 14:54

Edelknabe hat geschrieben:Was lachst du denn da Jörg? Weil, es kommt doch hin. "Nicht schuldig" heißt das vor dem Geschworenengericht, mehr wollte ich zum Thema garnicht wissen.Und der steffen bestimmt auch nicht.

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Was willst du den vor Gericht?
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 23. September 2026, 15:08

Na gut, lassen wir das mit dem Gericht weg.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 4. Oktober 2026, 15:13

Das hatte ich am 20. September geschrieben, und Jörg dann drauf geantwortet:

Edelknabe hat geschrieben:
Wollte das Thema einmal beleben. Weil, wir werden in gut zwei Wochen einmal nach Braunlage fahren. Gehörte wohl vor gut 37 Jahren noch zum Zohnenrandgebiet. Mal sehen ob Einer aus der damaligen Ecke Drüben noch den Begriff "Zonenrandgebiet" kennt?

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Ich kenne Braunlage seit 30 Jahren. Diese Stadt hat sich, wie vieles überall in Deutschland, negativ entwickelt. Es fehlt leider das Geld an allen Ecken. Die Zonenrandförderung! Und das sieht man.

Die Natur ist super. Viel Spaß! Soll Pilze geben.


Braunlage wie soll ich sagen eine Stadt voll Touristen,eine mit vielen kleinen Läden voll Hexen-Nippes und Schnaps ohne Ende. Auch die Menschen dort kann man unterscheiden, zumindest ich traue mir das zu in Touristen Rentner Ost und West. Braunlage ist auch nicht die Besonderheit für das ehemalige Zonenrandgebiet weil, dafür muss man etwas außerhalb fahren und eine Einheimische wies mir dazu den Weg. Die ältere Dame nannte die Ecke früher zu Braunlage gehörend und erst dachte ich wir hätten uns verfahren weil X Kilometer vor der Stadt nur dann fanden wir doch diese Kunstausstellung in einem Nest, das erinnerte mich an ein Erlebnis gut 15 Jahre früher im Schwarzwald.....wo einfach nur die Zeit stehen geblieben war.
Das Paradoxum, Im Osten nach 1989 starben die kleinen Kneipen den Verdrängungstod, aber dort saßen sogar die Trinker am Feiertag der Deutschen Einheit davor, es gab diese also noch nur die Läden sahen aus als hätte Einer um 1985 das letzte Mal deren Schaufensterdekoration erneuert. Tote Hose wohin du schautest nur nicht in der Kneipe, ich war echt erstaunt. Hunderte von Boliden aller Größen standen am Harzer Waldesrand wo vor Jahren wohl einmal die Nadellaus sich ausgetobt haben muss und die Leute liefen im Wald herum als gäbe es da auf Schritt und Tritt statt Nadelbäumen Goldbarren zu finden. Genug erstmal, ich könnte hier endlos erzählen.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 4. Oktober 2026, 16:01

Den muss ich noch loswerden. Der Buchladen in Braunlage, die Verkäuferin eine Einheimische, also das bissel ältere Mädel war so unscheinbar, ich hatte Mädel erst garnicht gesehen. Im Schaufenster ein Buch....ich versuche das mal "der Feind stand mir wohl im Rücken" oder so ähnlich und ich werde bei solchen Titeln immer kritisch denn der Mann stand ja auch einmal ähnlich wie ich am ehemaligen innerdeutschen Kanten. Das Mädel machte mich drauf aufmerksam, das dies Buch nicht nur im Schaufenster lag sondern mit 5-6 ähnlichen Titeln im Laden. Nur verdammt, warum kostet sowas 17-29 Euronen und so wollte ich etwas handeln, denn etwas preiswerter hätte ich bestimmt etwas gekauft nur biss ich leider beim Mädel auf Granit. Na gut "du Hexe" dachte ich mir und ging.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon augenzeuge » 4. Oktober 2026, 16:31

, es gab diese also noch nur die Läden sahen aus als hätte Einer um 1985 das letzte Mal deren Schaufensterdekoration erneuert.


Aha, es hat sich also nichts verändert seit 20 Jahren [grins]

Da liebe ich mir Goslar.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 4. Oktober 2026, 18:09

Echt Jörg, da war die Zeit stehen geblieben. Ich fragte mich auch ernsthaft, was die Leute eigentlich in deren Wald zog? Eh da schläft dir doch beim Laufen was ein, dann noch dieser beschädigte Waldbestand (selbst im ehemals Osten Drüben) der sich bestimmt erst in gut fuffzig Jahren erneuert? Entweder haben die Touristen ein Rad ab oder zuviel Langeweile. Dazu die Eroberung der Gastronomie duch Döner, Inder, Italiener, Griechen also das nimmt schon Formen an ähnlich dem üblen Begriff "Stadtbild" vom Heute in die Großstädte. Und wenn da Einer, Eine noch nen Arbeitsplatz sich glücklich schätzt einen zu haben, dann müssen diese Menschenkinder täglich mindestens 50 Kilometer hin und zurück kutschen.

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Icke46 » 5. Oktober 2026, 14:44

Naja, das mit der Gastronomie ist wohl eine flächendeckende Erscheinung. Ich finde das auch schlimm, nicht, weil ich generell gegen ausländische Restaurants bin, sondern deshalb, weil ich das eher als zusätzliches Angebot sehen würde.

Andererseits ist es wohl so, dass die deutschen Restaurants nicht deswegen aussterben, weil die Besitzer unter ihren übervollen Bankkonten leiden und daher wegen Reichtum schliessen [flash] . Deshalb verfolge ich gerne auf Facebook einen Testesser, der (bevorzugt in Meck-Pomm) sich durch öffentliche Kantinen frisst und davon Filme ins Netz stellt. Wenn man dann die Preise sieht, fällt man vom Glauben ab: Im Durchschnitt 6-7 €, und von Schnitzel über Schmorbraten, Schmorkohl,Soljanka etc. ist alles dabei [freu] .

Ich bin dabei, mir eine Liste zu machen, um mich dann mal eine Woche durch Meck-Pomm zu futtern, obwohl - in einer Woche schafft man gerade einen Teil von Schwerin....
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Icke46 » 5. Oktober 2026, 15:09

Mal ne kleine Beispiel-Speisekarte - da wendet sich der gemeine Döner-Esser mit Grausen [flash] ...

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Edelknabe » 5. Oktober 2026, 15:17

Das mit die Kneipen ist mir schleierhaft, einfach nicht zu erklären.Trotz der tollen Preise die icke hier eingestellt hatte. Wie gerne sind wir zu DDR-Zeiten mal in so eine "Räucherhöhle" gegangen, ein Bierschen und ne Bockwurst oder strammer Max und wieder raus. Heute stirbt das im Osten enorm, starb schon kurz nach der Wende und in die Kleinstädte siedeln sich Döner, Inder, Pakistanie, Chinese oder Grieche an. Und dort im ehemaligen Zonenrandgebiet in einem entschuldigt "Drecksnest" nahe Braunlage sitzen die "Trinker" am Feiertag vor der Kneipe? Ich habe da keine Erklärung für, außer das dem Wirt das Haus darüber gehört. Mal mit viel Humor...."oder wurde und wird im Westen seit 45 mehr gesoffen?" Schon der Begriff "Trinkhalle" im Ruhrgebiet spricht irgend wie Bände? Am ehemaligen Bergbau kann das auch nicht liegen denn die Alten Steiger sind bereits lange tot?

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon augenzeuge » 5. Oktober 2026, 16:13

Icke46 hat geschrieben:Mal ne kleine Beispiel-Speisekarte - da wendet sich der gemeine Döner-Esser mit Grausen [flash] ...

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In Bergisch Gladbach haben Kantinen auch Preise um 7,00 Euro..Soljanka gibt es dort natürlich nicht...

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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon pentium » 5. Oktober 2026, 16:56

Icke46 hat geschrieben:Naja, das mit der Gastronomie ist wohl eine flächendeckende Erscheinung. Ich finde das auch schlimm, nicht, weil ich generell gegen ausländische Restaurants bin, sondern deshalb, weil ich das eher als zusätzliches Angebot sehen würde.

Andererseits ist es wohl so, dass die deutschen Restaurants nicht deswegen aussterben, weil die Besitzer unter ihren übervollen Bankkonten leiden und daher wegen Reichtum schliessen [flash] . Deshalb verfolge ich gerne auf Facebook einen Testesser, der (bevorzugt in Meck-Pomm) sich durch öffentliche Kantinen frisst und davon Filme ins Netz stellt. Wenn man dann die Preise sieht, fällt man vom Glauben ab: Im Durchschnitt 6-7 €, und von Schnitzel über Schmorbraten, Schmorkohl,Soljanka etc. ist alles dabei [freu] .

Ich bin dabei, mir eine Liste zu machen, um mich dann mal eine Woche durch Meck-Pomm zu futtern, obwohl - in einer Woche schafft man gerade einen Teil von Schwerin....


Wieso muss man da vom Glauben abfallen? Das ist ein Caterere und er betreibt eine öffentliche Kantine dazu. Das gibt es hier auch, gleich um die Ecke. Eine öffentliche Kantine unterscheidet sich von einer Gaststätte vor allem durch ihr Preissystem und ihren Zweck: Während in einer Gaststätte jeder Gast denselben Preis zahlt, nutzen öffentliche Kantinen meist ein Zwei-Klassen-Modell, bei dem externe Gäste den vollen Marktpreis zahlen und Mitarbeiter vom Arbeitgeber subventionierte Rabatte erhalten. Zudem ist die Kantine ein Betrieb der Gemeinschaftsverpflegung, der auf schnelle Selbstbedienung und kurze Mittagszeiten ausgelegt ist, während eine Gaststätte als klassisches Gewerbe auf Service, längeres Verweilen und Abend- oder Wochenendbetrieb setzt. Rechtlich und steuerlich greifen bei der Öffnung einer Kantine für die Allgemeinheit zwar Mischformen des Gaststättengesetzes, doch der Fokus bleibt primär auf der Versorgung der eigenen Belegschaft, während externe Gäste nur „nebenbei“ mitverpflegt werden.
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon karnak » 5. Oktober 2026, 17:15

Und natürlich muss man mit gut Glutamat und Maisan rechnen. Ich esse das ja gerne, aber ob sich der gemeine Wessi dazu überwinden kann. [flash]
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon augenzeuge » 5. Oktober 2026, 18:16

Das kannst du schnell rausfinden. Lade ein paar Jungschützen zum selfmade Mahl ein. [laugh]
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Re: Leben an der Zonengrenze

Neuer Beitragvon Ari@D187 » 5. Oktober 2026, 20:09

Zum Leben an der Zonengrenze:
Die Leute dort sollen sich damals recht einig gewesen sein in ihrer Haltung:

Besser im Zonenrandgebiet wohnen, als in der Zone.


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