Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Interessierter » 7. November 2021, 09:10

Am 18. Juni 1966 weihte der Landrat des Landkreises Königshofen im Grabfeld feierlich die Grenzinformationsstelle Breitensee ein. Sie war die erste ihrer Art in der Bundesrepublik und lag in der unterfränkischen Provinz nur etwa 500 Meter von der innerdeutschen Grenze entfernt. Rasch erregte das dortige Geschehen die Aufmerksamkeit des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).

Aufklärung im Schatten des Todesstreifens

" Emotionale Schockerlebnisse "

Blick in das Thüringer Land


In den Stasi-Unterlagen ist festgehalten, dass am 27. Juli 1967 der Geheime Mitarbeiter (GM) "Georg Kelmer" einen konkreten Auftrag erhielt: "An einem Wochenende hat er die Informationsstelle in der Ortschaft Breitensee Kr[eis] Königshofen aufzusuchen. Dabei hat er Folgendes über das Objekt festzustellen: Lage des Objekts; welche Personen sind für das Objekt verantwortlich; wer führt die Einweisungen durch; gibt es festgelegte Öffnungszeiten; mit welchen Materialien und Fotos ist die Informationsstelle ausgestaltet; werden Prospekte verteilt, wenn ja, Erwerb eines solchen."

Aufklärung im Schatten des Todesstreifens

Bis zur deutschen Wiedervereinigung lagen die Grenzinformationsstellen, wie an einer Perlenschnur aufgereiht, entlang der innerdeutschen Grenze. In den Zonenrandgebieten Bayerns, Hessens, Niedersachsens und Schleswig-Holsteins sowie in Westberlin informierten sich dort jedes Jahr Zehntausende Menschen über das DDR-Grenzregime. In der Folge entwickelte sich der bundesdeutsche Grenztourismus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für die strukturschwachen Regionen im Zonenrandgebiet. Die Grenzinformationsstellen boten Text- und Bildtafeln, Informationsbroschüren und Schaumodelle, die den Aufbau der Grenzanlagen verdeutlichten. Außerdem thematisierten regelmäßig stattfindende Filmvorführungen, Lesungen und Vorträge die historischen Entwicklungen, die zur deutschen Teilung führten. Weiterhin beschäftigten sich diese mit den politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in der DDR. Als besonderer Programmpunkt galten die Fahrten und Wanderungen an die innerdeutsche Grenze, die mit erklärenden Einweisungen in den Grenzaufbau einhergingen. Eine Vielzahl an Aussichtsplattformen, Einsichtspunkten und Beobachtungstürmen bot für die Teilnehmer die Möglichkeit, einen Blick in den Osten zu werfen.

MfS und Grenztruppen beäugten diese Szenerien argwöhnisch, und die Dienstkameras klickten unermüdlich, wenn sich Besucherdelegationen, Schulklassen, Touristengruppen und Wandergesellschaften bis auf wenige Meter dem Territorium der DDR näherten. Im Rahmen der Einweisungen kam es regelmäßig zu Zwischenfällen. Die MfS-Kreisdienststelle (KD) Hildburghausen listete einige für die erste Hälfte der 1980er Jahre auf: Zerstörung von Grenzmarkierungen; Diebstahl von DDR-Hoheitsabzeichen; Grenzüberschreitungen, bei denen Bundesbürger und auch Bundespolitiker (bewusst oder unbewusst) DDR-Territorium betraten; direkte Aufforderungen der Grenzsoldaten zur Fahnenflucht. Ein weiteres Ärgernis für das MfS waren Ballonaktionen. Hierbei ließen Bundesbürger Luftballons mit politischen Grußbotschaften in Grenznähe steigen. Diese flogen, vom Ostwind getragen in die DDR, wo sie unkontrolliert niedergingen.

https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/ ... en/#c33529

Ein sehr interessanter Bericht mit vielen Fotos und Dokumenten.
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon augenzeuge » 7. November 2021, 14:10

Diese flogen, vom Ostwind getragen in die DDR, wo sie unkontrolliert niedergingen.


Eigentlich brauchte man doch dazu eher West-, Südwind?? [blush]

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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon pentium » 7. November 2021, 14:17

augenzeuge hat geschrieben:
Diese flogen, vom Ostwind getragen in die DDR, wo sie unkontrolliert niedergingen.


Eigentlich brauchte man doch dazu eher West-, Südwind?? [blush]

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Die Erde ist doch rund...
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Ari@D187 » 7. November 2021, 14:27

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Diese flogen, vom Ostwind getragen in die DDR, wo sie unkontrolliert niedergingen.


Eigentlich brauchte man doch dazu eher West-, Südwind?? [blush]

AZ


Die Erde ist doch rund...

Trotzdem bemerkenswert, dass die Luftballons dann nach vielen tausend Kilometern ihr Ziel erreichten.

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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon augenzeuge » 7. November 2021, 16:28

Ari@D187 hat geschrieben:Trotzdem bemerkenswert, dass die Luftballons dann nach vielen tausend Kilometern ihr Ziel erreichten.

Ari


Das kann dir sicher der Pentium erklären. [laugh]
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Interessierter » 7. November 2021, 16:47

Ich gehe mal davon aus, dass man den Beitrag vollständig lesend, auch wirklich erwähnenswerte, aufschlussreiche Dinge gefunden hätte.
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon augenzeuge » 7. November 2021, 16:58

Interessierter hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus, dass man den Beitrag vollständig lesend, auch wirklich erwähnenswerte, aufschlussreiche Dinge gefunden hätte.


Ich hab nur das geschrieben, was mir widersprüchlich erschien. Dachte, man darf das.... [blush]
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon zoll » 8. November 2021, 12:46

Am Fährturm, ehem. Gastwirtschaft gegenüber von Hötensleben, befand sich ein Infostand des "Kuratorium Unteilbare Deutschland". In den 1970er Jahren baute dort der Pionierzug des BGS Braunschweig eine Übersichtsbühne.

Vorher und in dieser Zeit wurden bei günstigen Winden von der BW, Psychologische Kampfführung (PSK) aus dem Bereich des ZKom Schöningen Werbesendungen für die DDR abgesetzt.
Welche Erkenntnisse die Stasi darüber hat wird sicher noch der hier ab und an agierende Thunderhorse herausfinden und berichten. Oder?
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Thunderhorse » 4. Januar 2026, 15:38

Der Vortrag fand schon statt, nur mal als Info.

Vortragsabend: Mellrichstadt im Visier der Stasi

Nachforschungen im Stasi-Unterlagen-Archiv Suhl veröffentlicht
https://www.mainpost.de/rhoengrabfeld/m ... -112860665

Thema waren die Aufträge an IM im Bereich Mellrichstadt zur Ausforschung von Behörden, Diensstellen, Privatpersonen, Firmen, etc..
Und ein Fluchtfall vom 01.01.1970.
Das Thema Schleusungsstellen wurde für die Besucher kurz dargestellt da die IM teilweise über die Grenze geschleust wurden.

https://www.instagram.com/p/DRSMIt7ASSe/
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Edelknabe » 5. Januar 2026, 08:47

Das muss in 1969/70 gewesen sein? Als Schüler in den großen Ferien war ich bei Freunden bei Suhl in einem Dorf. Und keine Ahnung mehr woher(Vorurlaube bzw. Bekanntschaften der Eltern, Ungarn) ich diese kannte? In der Nähe viel Wald und wir an einem Vormittag darin so ein "Propagandateil am Luftballon" gefunden. Ich denke mich zu erinnern es war in dem schmalen Heft die Beschreibung einer Flucht über die Ostsee, ein Schwimmer nur mit Anzug und Flossen? Das Heft ging irgend wann (Umzüge etc) verloren, schade eigentlich, man hätte es aufheben sollen.

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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon pentium » 5. Januar 2026, 13:13

Edelknabe hat geschrieben:Das muss in 1969/70 gewesen sein? Als Schüler in den großen Ferien war ich bei Freunden bei Suhl in einem Dorf. Und keine Ahnung mehr woher(Vorurlaube bzw. Bekanntschaften der Eltern, Ungarn) ich diese kannte? In der Nähe viel Wald und wir an einem Vormittag darin so ein "Propagandateil am Luftballon" gefunden. Ich denke mich zu erinnern es war in dem schmalen Heft die Beschreibung einer Flucht über die Ostsee, ein Schwimmer nur mit Anzug und Flossen? Das Heft ging irgend wann (Umzüge etc) verloren, schade eigentlich, man hätte es aufheben sollen.

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Hat man dir nicht gesagt, das so ein Fund bei den zuständigen Organen abzugeben sind...?
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon augenzeuge » 5. Januar 2026, 17:42

pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Das muss in 1969/70 gewesen sein? Als Schüler in den großen Ferien war ich bei Freunden bei Suhl in einem Dorf. Und keine Ahnung mehr woher(Vorurlaube bzw. Bekanntschaften der Eltern, Ungarn) ich diese kannte? In der Nähe viel Wald und wir an einem Vormittag darin so ein "Propagandateil am Luftballon" gefunden. Ich denke mich zu erinnern es war in dem schmalen Heft die Beschreibung einer Flucht über die Ostsee, ein Schwimmer nur mit Anzug und Flossen? Das Heft ging irgend wann (Umzüge etc) verloren, schade eigentlich, man hätte es aufheben sollen.

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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon pentium » 5. Januar 2026, 17:57

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Das muss in 1969/70 gewesen sein? Als Schüler in den großen Ferien war ich bei Freunden bei Suhl in einem Dorf. Und keine Ahnung mehr woher(Vorurlaube bzw. Bekanntschaften der Eltern, Ungarn) ich diese kannte? In der Nähe viel Wald und wir an einem Vormittag darin so ein "Propagandateil am Luftballon" gefunden. Ich denke mich zu erinnern es war in dem schmalen Heft die Beschreibung einer Flucht über die Ostsee, ein Schwimmer nur mit Anzug und Flossen? Das Heft ging irgend wann (Umzüge etc) verloren, schade eigentlich, man hätte es aufheben sollen.

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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Edelknabe » 8. Januar 2026, 08:57

Na klar Pentium, ein Jungpionier bzw. FDJodler reagierte natürlich sofort....und schaffte das zu die Organe? Nur war ich weder noch, denn wie schrieb mir Einer meiner Lehrer schon früh ins Zeugnis " der Rainer macht gern das, was er möchte und nicht das, was er sollte." Habe es übrigens gefunden, das muss die Flucht vom Bernd Böttger am 8.September 1968 über die Ostsee gewesen sein. Also könnten wir in 1969 im Juli/August das Heft gefunden haben? Und schade für den Erfinder denn der junge Kerl kam ja dann in 1972 bei Versuchen ums Leben, seinen von ihm erfundenen Aqua-Scooter noch weiter zu testen. Was wohl ein normaler Unfall war?

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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Icke46 » 8. Januar 2026, 10:59

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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon pentium » 8. Januar 2026, 11:37

Was haben die letzten Beiträge eigentlich mit dem Beitrag vom 4. Januar zu tun...?
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Thunderhorse » 8. Januar 2026, 13:56

Mal wieder ein Klassiker ab 5. Januar 2026, 09:47.

Wie verhunzt man ein Thema!!!
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Edelknabe » 8. Januar 2026, 15:54

Wieso verhunzt? Ging es nicht darum?

"Vorher und in dieser Zeit wurden bei günstigen Winden von der BW, Psychologische Kampfführung (PSK) aus dem Bereich des ZKom Schöningen Werbesendungen für die DDR abgesetzt" und ende

Was sollen das sonst für Werbesendungen gewesen sein, etwa für HB-Zigaretten oder Waschpulver, und das noch am Fallschirm?

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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Icke46 » 8. Januar 2026, 15:57

Nun ja, prinzipiell hat Thunderhorse schon recht - es geht in dem Thread um die Grenzinformationsstellen und nicht um die jeweiligen Abteilungen für psychologische Kriegsführung……
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon pentium » 8. Januar 2026, 19:07

Edelknabe hat geschrieben:Wieso verhunzt? Ging es nicht darum?

"Vorher und in dieser Zeit wurden bei günstigen Winden von der BW, Psychologische Kampfführung (PSK) aus dem Bereich des ZKom Schöningen Werbesendungen für die DDR abgesetzt" und ende

Was sollen das sonst für Werbesendungen gewesen sein, etwa für HB-Zigaretten oder Waschpulver, und das noch am Fallschirm?

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Das ist nicht das Hauptthema....Ich sage es doch....bei manchen Leuten hier wäre der Kolumbus nie aus dem Hafen gekommen...
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Re: Grenzinformationsstellen im Spiegel der Stasi-Unterlagen

Beitragvon Edelknabe » 9. Januar 2026, 08:51

Ist ja gut Männer, oder hätte ich besser "Krümmelkacker" geschrieben?

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