Bilder einer Grenze

Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon karnak » 3. Februar 2018, 09:52

Teresa hat geschrieben:Volker,

es ist so schwer nachzuvollziehen, dass es noch so viele gibt, die die DDR nach weinen.

Es gibt in Wahrheit nur sehr wenige die der DDR wirklich nach weinen, die das behaupten könnten das nicht wirklich konkret belegen. Sie behaupten das einfach als Ausdruck ihrer Arroganz, weil sie sich in dem Gefühl zu den Siegern der Geschichte NATÜRLICH gut fühlen. Das ganze Gedöhns zum geteilten Land, wir waren doch immer ein Volk, dient nur der Tarnung des Triumphes vermeintlich zu denen gehört zu haben die es schon immer gewusst haben.
40 Jahre gab es diese beiden Länder nebeneinander, dass ist ein Fakt und das hat die Leute geprägt, dass wird einen Unterschied in den Haltungen machen bis zur biologischen Lösung. Man kann damit zusammenleben wenn man es auf gleicher Augenhöhe tut bis sich das Problem von selbst erledigt.
ABER, WIR lassen UNS von EUCH nicht UNSER Leben erklären, dazu seit ihr nicht in der Lage und dazu seit ihr nicht legitimiert, ihr seid nicht unsere Erziehungsberechtigten. Von dieser Marke der "Brüder und Schwestern " gibt es" noch so viele " und die sind das eigentliche Problem, mit ihrem" Fußvolk" der Anschmierer und zu Munde Reder aus dem Osten die Verachtung verdient haben. Lässt man dieses Besserwessi Getue klappt es auch mit dem " Deutschland einig Vaterland" .
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Teresa » 3. Februar 2018, 10:08

karnak hat geschrieben:
Teresa hat geschrieben:Volker,

es ist so schwer nachzuvollziehen, dass es noch so viele gibt, die die DDR nach weinen.

Es gibt in Wahrheit nur sehr wenige die der DDR wirklich nach weinen, die das behaupten könnten das nicht wirklich konkret belegen. Sie behaupten das einfach als Ausdruck ihrer Arroganz, weil sie sich in dem Gefühl zu den Siegern der Geschichte NATÜRLICH gut fühlen. Das ganze Gedöhns zum geteilten Land, wir waren doch immer ein Volk, dient nur der Tarnung des Triumphes vermeintlich zu denen gehört zu haben die es schon immer gewusst haben.
40 Jahre gab es diese beiden Länder nebeneinander, dass ist ein Fakt und das hat die Leute geprägt, dass wird einen Unterschied in den Haltungen machen bis zur biologischen Lösung. Man kann damit zusammenleben wenn man es auf gleicher Augenhöhe tut bis sich das Problem von selbst erledigt.
ABER, WIR lassen UNS von EUCH nicht UNSER Leben erklären, dazu seit ihr nicht in der Lage und dazu seit ihr nicht legitimiert, ihr seid nicht unsere Erziehungsberechtigten. Von dieser Marke der "Brüder und Schwestern " gibt es" noch so viele " und die sind das eigentliche Problem, mit ihrem" Fußvolk" der Anschmierer und zu Munde Reder aus dem Osten die Verachtung verdient haben. Lässt man dieses Besserwessi Getue klappt es auch mit dem " Deutschland einig Vaterland" .


Hallo Karnak,

du weißt aber schon, dass ich mir diesen Schuh sicher nicht anziehen werde ?! Ich bin noch niemanden hinterher gelaufen um den Herrschaften das Leben zu erklären. Vielleicht mag es solche Menschen geben, die ihren Triumph in der deutschen Geschichte suchen, wo sie ihn finden wollen sei mal dahin gestellt...

Wie kommst du darauf, dass es hier die "Gewinner" auf der westlichen Seite zu suchen gilt? Es waren doch eure Leute, die auf der Straße waren und für ihre Rechte eingestanden haben. Die Politik der DDR konnte nicht weiter bestehen, aber du brauchst dich nicht so künstlich aufzuregen, lieber Karnak. Mein Wunsch, ist tatsächlich echt, das ist für dich vielleicht ungewöhnlich und unglaubwürdig. Aber für mich war es das tollste nach dem Mauerfall zum ersten mal durch das Brandenburger Tor zu gehen und das wirst auch du mir nicht mies reden können.

Gute Besserung

Teresa
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon AkkuGK1 » 3. Februar 2018, 10:18

karnak hat geschrieben:
Teresa hat geschrieben:Volker,

es ist so schwer nachzuvollziehen, dass es noch so viele gibt, die die DDR nach weinen.

Es gibt in Wahrheit nur sehr wenige die der DDR wirklich nach weinen, die das behaupten könnten das nicht wirklich konkret belegen. Sie behaupten das einfach als Ausdruck ihrer Arroganz, weil sie sich in dem Gefühl zu den Siegern der Geschichte NATÜRLICH gut fühlen. Das ganze Gedöhns zum geteilten Land, wir waren doch immer ein Volk, dient nur der Tarnung des Triumphes vermeintlich zu denen gehört zu haben die es schon immer gewusst haben.
40 Jahre gab es diese beiden Länder nebeneinander, dass ist ein Fakt und das hat die Leute geprägt, dass wird einen Unterschied in den Haltungen machen bis zur biologischen Lösung. Man kann damit zusammenleben wenn man es auf gleicher Augenhöhe tut bis sich das Problem von selbst erledigt.
ABER, WIR lassen UNS von EUCH nicht UNSER Leben erklären, dazu seit ihr nicht in der Lage und dazu seit ihr nicht legitimiert, ihr seid nicht unsere Erziehungsberechtigten. Von dieser Marke der "Brüder und Schwestern " gibt es" noch so viele " und die sind das eigentliche Problem, mit ihrem" Fußvolk" der Anschmierer und zu Munde Reder aus dem Osten die Verachtung verdient haben. Lässt man dieses Besserwessi Getue klappt es auch mit dem " Deutschland einig Vaterland" .



Eh, heul doch...Teresa hat nur eine Frage gestellt. Als Besserwessi ist sie nicht aufgetreten. Aber andere als Besserossi. Wer ist eigentlich WIR? Die ehem. Nomenklatura der DDR?
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Kumpel » 3. Februar 2018, 10:36

karnak hat geschrieben:ABER, WIR lassen UNS von EUCH nicht UNSER Leben erklären, dazu seit ihr nicht in der Lage und dazu seit ihr nicht legitimiert, ihr seid nicht unsere Erziehungsberechtigten. Von dieser Marke der "Brüder und Schwestern " gibt es" noch so viele " und die sind das eigentliche Problem, mit ihrem" Fußvolk" der Anschmierer und zu Munde Reder aus dem Osten die Verachtung verdient haben. Lässt man dieses Besserwessi Getue klappt es auch mit dem " Deutschland einig Vaterland" .



Auweia, wo kommt denn nur dieser Frust her?
Ich dachte in einer wochenlangen Kur kommt man zur Tiefenentspannung?
Solltest für ein paar Tage in ein Kloster gehen, da kommst du vielleicht wirklich mal zu neuen Erkenntnissen.
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon augenzeuge » 3. Februar 2018, 10:43

karnak hat geschrieben:ABER, WIR lassen UNS von EUCH nicht UNSER Leben erklären, dazu seit ihr nicht in der Lage und dazu seit ihr nicht legitimiert, ihr seid nicht unsere Erziehungsberechtigten.


Niemand will den anderen etwas erklären, aber auf Ursachen dieses Verhaltens hinweisen, dieses mit Argumenten begründen, das darf jeder, der das Wissen hat.
Es ist nicht so, dass man die DDR ewig erlebt haben muss (welches Zeitlimit will man da setzen? ) um diese Dinge zu verstehen.

Legitimiert ist jeder, der den anderen seine Sicht, seine Gründe argumentativ erklären kann, weil er das Wissen dazu hat, es ist nicht zwangsweise notwendig, alles selbst erlebt zu haben. Und derjenige, der dieses Land immer erleben musste, ist gut beraten, seine Anschauungen auch mal zu hinterfragen. Nicht alles war richtig und vor allem auch notwendig. Diese Einsicht muss man nicht verstecken.

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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon augenzeuge » 3. Februar 2018, 10:45

Teresa hat geschrieben:Wie kommst du darauf, dass es hier die "Gewinner" auf der westlichen Seite zu suchen gilt?
Teresa


Dabei ist doch Karnak selbst ein Gewinner, wenn man vom Scheitern seiner ursprünglichen ideologischen Anschauung mal absieht. [grins]
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon augenzeuge » 3. Februar 2018, 10:51

Karnak, kannst du das mal erklären?

Heiligabend 1989 an der Potsdamer Chaussee in Gatow. Unser Leser Klaus Klischat querte dort mit seiner Familie die Grenze in Richtung Engelsfelde/Seeburg auf der Ostseite. Als die West-Berliner nach einer Fahrradtour später am Grenzkontrollpunkt Heerstraße unter Vorlage ihrer Ausweise und Tagesvisa wieder zurück wollten, gab es Probleme: "Das hatte bei den DDR-Beamten für große Ratlosigkeit gesorgt, und wir mussten lange warten, ehe man uns durch ließ", schreibt Klischat.



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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Kumpel » 3. Februar 2018, 10:56

augenzeuge hat geschrieben:
Dabei ist doch Karnak selbst ein Gewinner, ..................


Da würde ich aber mal ein Fragezeichen hinter setzen wollen.
Materiell mag das stimmen und das entspricht auch seinen ständigen Ausführungen hier, wie gut man es denn getroffen hat und wie leicht es nun wäre.
Ist mir aber alles etwas zu laut und zu häufig vorgetragen als das dahinter nicht doch ein gewisser Verlust-Frust stehen könnte und eher zu dessen Überdeckung dient.
Der bricht sich Bahn in der vorgetragenen Aversion gegen die vermeintlich dämlich arroganten Wessis.
So mal meine unerhebliche Theorie aufgrund eigener Erfahrungen.
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Merkur » 3. Februar 2018, 10:59

augenzeuge hat geschrieben:Niemand will den anderen etwas erklären, aber auf Ursachen dieses Verhaltens hinweisen, dieses mit Argumenten begründen, das darf jeder, der das Wissen hat.
AZ


Daran scheitert es ja bekanntlich schon regelmäßig.
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon ratata » 3. Februar 2018, 11:19

Nur einige Worte dazu , im Bekanntenkreis , ehemalige SED Mitglieder , einer zu DDR Zeiten Leiter in der Abteilung Volksbildung . Bei jeder Feier immer das gleiche Thema , ach wie war das schön , die DDR . Wie gut es denen ging , heute alles so schlecht .
Wenn das Thema durch war , dann kommen die Urlaubziele und letzten reisen zu Diskussion . Aber nicht nach Russland , ne dorthin, wo sie zu DDR Zeiten nicht hin durften .
Weiter geht es mit den Kindern und Enkelkinder , wo sie studieren und hingezogen sind ,wie gut es denen geht . Hier im Osten studieren , nee das ist doch nichts .

So lernte ich auch viele meiner ehemaligen Arbeitskollegen kennen . Sie konnten sich wunderbar der Gegebenheiten anpassen . Wir waren ein großes Unternehmen aus den alten Bundesländern . Wurden mal Arbeitskräfte gesucht ,die dort benötigt wurden , dann waren es diese Leute , die nur auf den Westen schimpften , die ersten Drängler , die sich für diese Tätigkeit dort meldeten.

Auch lernte ich viele Kollegen und Kolleginnen kennen, die Arbeitslos waren . Von einer befristeten Arbeitsstelle in die nächste rutschten . In Zeitarbeitsfirmen für ein Appel und ein Ei arbeiteten .
Sie waren froh , das sie noch Arbeit bekamen . Als sie dann von meiner Firma eingestellt wurden , waren sie froh und glücklich . Als es denen dann besser ging , die waren zu DDR Zeiten beschissen dran , aber heute geht es denen Gut . Auch haben sie eine gute Meinung über das heutige Deutschland . MfG ratata
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Wosch » 3. Februar 2018, 12:25

karnak hat geschrieben:Es gibt in Wahrheit nur sehr wenige die der DDR wirklich nach weinen, die das behaupten könnten das nicht wirklich konkret belegen. Sie behaupten das einfach als Ausdruck ihrer Arroganz, weil sie sich in dem Gefühl zu den Siegern der Geschichte NATÜRLICH gut fühlen. Das ganze Gedöhns zum geteilten Land, wir waren doch immer ein Volk, dient nur der Tarnung des Triumphes vermeintlich zu denen gehört zu haben die es schon immer gewusst haben.
40 Jahre gab es diese beiden Länder nebeneinander, dass ist ein Fakt und das hat die Leute geprägt, dass wird einen Unterschied in den Haltungen machen bis zur biologischen Lösung. Man kann damit zusammenleben wenn man es auf gleicher Augenhöhe tut bis sich das Problem von selbst erledigt.
ABER, WIR lassen UNS von EUCH nicht UNSER Leben erklären, dazu seit ihr nicht in der Lage und dazu seit ihr nicht legitimiert, ihr seid nicht unsere Erziehungsberechtigten. Von dieser Marke der "Brüder und Schwestern " gibt es" noch so viele " und die sind das eigentliche Problem, mit ihrem" Fußvolk" der Anschmierer und zu Munde Reder aus dem Osten die Verachtung verdient haben. Lässt man dieses Besserwessi Getue klappt es auch mit dem " Deutschland einig Vaterland" .



Wer das von Dir hier Geschriebene für voll nimmt kann nicht ganz bei Sinnen sein. Bist Du Dir eigentlich sicher auf der richtigen Kur zu sein?
Karnak, Du schreibst so ein wirres Zeug, ich wünsche Dir mal Gute Besserung.


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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Merkur » 3. Februar 2018, 12:29

Wosch hat geschrieben: Bist Du Dir eigentlich sicher auf der richtigen Kur zu sein?
Wosch.


Karnak, Du bist doch nicht etwa im konspirativen Sanatorium "Feliks Dzierzynski" ? [flash]
Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Wosch » 3. Februar 2018, 12:46

Merkur hat geschrieben:[quote="Wosch] Bist Du Dir eigentlich sicher auf der richtigen Kur zu sein?
Wosch.[/quote]

Karnak, Du bist doch nicht etwa im konspirativen Sanatorium "Feliks Dzierzynski" ? [flash][/quote]




Dem Geschriebenen nach würde er besser in eine Klappsmühle passen !
Dort gibt es immerhin auch eingeschränkte Besuchszeiten Merkur, nur aufpassen daß sie Dich denn nicht auch gleich da behalten.

Rot Front.
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Wosch » 3. Februar 2018, 12:48

Wosch hat geschrieben:
Merkur hat geschrieben:[quote="Wosch] Bist Du Dir eigentlich sicher auf der richtigen Kur zu sein?
Wosch.[/quote]

Karnak, Du bist doch nicht etwa im konspirativen Sanatorium "Feliks Dzierzynski" ? [flash][/quote][/quote]



Dem Geschriebenen nach würde er besser in eine Klappsmühle passen !
Dort gibt es immerhin auch eingeschränkte Besuchszeiten Merkur, nur aufpassen daß sie Dich denn nicht auch gleich dabehalten

Rot Front.
Wosch.[/quote]
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon karnak » 3. Februar 2018, 14:26

Merkur hat geschrieben:
Wosch hat geschrieben: Bist Du Dir eigentlich sicher auf der richtigen Kur zu sein?
Wosch.


Karnak, Du bist doch nicht etwa im konspirativen Sanatorium "Feliks Dzierzynski" ?

Nee, aber ich kann auch dort nicht davon lassen ein paar Dinge gerade zurücken. [grin] Neben dem und der Tanz und Musikterapie brauche ich das zum Leben, ich bekomme sonst eine Schuppenflechte
Und ich habe mich über das Wochenende nach Hause verdrückt. Wenn ich ein Geheimnis verraten darf, ein Reverent eines AfD Bundestagsabgeordneten, in Behandlung wie ich sorgt dafür, dass das nicht auffällt. Es ist immer noch einfach eine entsprechende Klientel für sich zu gewinnen [wink] , aber [mundzu] .
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon karnak » 3. Februar 2018, 14:31

Teresa hat geschrieben:
Hallo Karnak,

du weißt aber schon, dass ich mir diesen Schuh sicher nicht anziehen werde ?! Ich bin noch niemanden hinterher gelaufen um den Herrschaften das Leben zu erklären. Vielleicht mag es solche Menschen geben, die ihren Triumph in der deutschen Geschichte suchen, wo sie ihn finden wollen sei mal dahin gestellt...

Wie kommst du darauf, dass es hier die "Gewinner" auf der westlichen Seite zu suchen gilt? Es waren doch eure Leute, die auf der Straße waren und für ihre Rechte eingestanden haben. Die Politik der DDR konnte nicht weiter bestehen, aber du brauchst dich nicht so künstlich aufzuregen, lieber Karnak. Mein Wunsch, ist tatsächlich echt, das ist für dich vielleicht ungewöhnlich und unglaubwürdig. Aber für mich war es das tollste nach dem Mauerfall zum ersten mal durch das Brandenburger Tor zu gehen und das wirst auch du mir nicht mies reden können.

Gute Besserung

Teresa

Einfach noch mal auf dem rumdenken was ich geschrieben habe, mit dem guten Willen des Verstehens von dem von der EHEMALS anderen Seite, dann haben wir auch auch eine gute Chance zueinander zu kommen.
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Teresa » 3. Februar 2018, 14:40

@Karnak

Ich habe dir nicht darin widersprochen, dass es grundsätzlich diese Menschen gibt, die du beschreibst.
Mein Entgegnen bezog sich zum Einen auf die Pauschalierung „Ihr im Westen ,.“ und natürlich auf meine Person. Ich - wie gesagt - ziehe mir den Schuh nicht an.

So und nun hoffe ich deiner Schuppenflechte entgegengewirkt zu haben!

Teresa

P.S. Vielleicht solltest du nochmals meine Texte besser lesen
Teresa
 

Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Spartacus » 3. Februar 2018, 14:41

ein Reverent eines AfD Bundestagsabgeordneten, in Behandlung wie ich


Das ging aber schnell. [flash]

Legitimiert ist jeder, der den anderen seine Sicht, seine Gründe argumentativ erklären kann, weil er das Wissen dazu hat, es ist nicht zwangsweise notwendig, alles selbst erlebt zu haben.


Na wenn mir ein Ungedienter die Legion erklären will, na dann........wohl bekomm´s.

Kommt halt immer drauf an AZ und tatsächlich wird kein Wessi dazu in der Lage sein, die DDR wie sie wirklich war, zu erklären.

Das schaffen ja manche Ossis nicht. [flash]

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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon karnak » 3. Februar 2018, 14:42

Kann sein, ich war in letzter Zeit zu wenig intensiv dabei und habe auch nur Wochenendurlaub.
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Teresa » 3. Februar 2018, 14:43

karnak hat geschrieben:Kann sein, ich war in letzter Zeit zu wenig intensiv dabei und habe auch nur Wochenendurlaub.


Dann schönes Wochenende und noch weiter alles Gute!

Liebe Grüße

Teresa
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon karnak » 3. Februar 2018, 14:47

Bleibe dabei und wir gehen ins Eingemachte wenn ich wieder wirklich zurück bin. [wink]
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Teresa » 3. Februar 2018, 16:31

karnak hat geschrieben:Bleibe dabei und wir gehen ins Eingemachte wenn ich wieder wirklich zurück bin. [wink]


[wink] Klar, das machen wir.. aber ich denke nicht, dass es so schlimm wird [wink]

Liebe Grüße

Teresa
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon augenzeuge » 3. Februar 2018, 19:22

Spartacus hat geschrieben:Kommt halt immer drauf an AZ und tatsächlich wird kein Wessi dazu in der Lage sein, die DDR wie sie wirklich war, zu erklären.

Das schaffen ja manche Ossis nicht.

Sparta


Wie war sie denn wirklich? Nimm nur den Nostalgiker oder Beethoven und uns, ein anderer denkt, wir erzählen von verschiedenen Staaten.
Wenn schon Ex DDR Bürger es so unterschiedlich empfanden, dann kann es durch den Wessi kaum schlechter werden. [grins]

AZ
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon Volker Zottmann » 3. Februar 2018, 19:31

augenzeuge hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Kommt halt immer drauf an AZ und tatsächlich wird kein Wessi dazu in der Lage sein, die DDR wie sie wirklich war, zu erklären.

Das schaffen ja manche Ossis nicht.

Sparta


Wie war sie denn wirklich? Nimm nur den Nostalgiker oder Beethoven und uns, ein anderer denkt, wir erzählen von verschiedenen Staaten.
Wenn schon Ex DDR Bürger es so unterschiedlich empfanden, dann kann es durch den Wessi kaum schlechter werden. [grins]

AZ


Das schrieb ich ja gestern schon. Die eigentliche neue Grenze geht durch die Köpfe der Ostdeutschen. Da gibt diejenigen, die sich halbwegs erinnern und die anderen, die permanent Vergangenes beschönigen.

Gruß Volker
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon SkinnyTrucky » 3. Februar 2018, 19:34

Naja, wenn sich sogar die heute freuen, das ihre hochgelobte tollste DDR aller Zeiten das Zeitliche gesegnet hat, dann kann man sich als Aussenstehender aus den verschiedensten Meinungen hier, die Seine bilden....sie wird dann schon einigermaßen stimmen....


groetjes

Mara
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon augenzeuge » 3. Februar 2018, 19:43

So fing es an...:

Bild
Bernauer Straße, 60er Jahre. Die Häuser werden einfach niedergerissen für den Mauerstreifen.


Bild
West-Berlin, 1981, Landwehrkanal. Am Ufer liegt die Mauer, dahinter die DDR. Der Fotograf stand wohl etwa auf Höhe der Reichenberger Straße.
FOTOS: IMAGO
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Re: Bilder einer Grenze

Beitragvon augenzeuge » 12. Februar 2018, 13:36

Ein seltenes Bild. Westberliner Polizei muss die eingestürzte Mauer wegräumen....1962. [flash]

AZ
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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