Freiheit hinter dem Horizont

Freiheit hinter dem Horizont

Beitragvon Werner Thal » 8. November 2019, 10:40

Menschen und ihre Geschichte(n)

Freiheit hinter dem Horizont

Wendelinien. Mehr als 6500 Menschen wollten von 1961 bis 1989 aus der DDR über die Ostsee
in den Westen fliehen. 900 Fluchten endeten erfolgreich.

Von Benjamin Lassiwe

Berlin. Um Fluchten zu verhindern, hatte die DDR über 70 Beobachtungsposten mit
Suchscheinwerfern an der Küste installiert. Wachboote der Grenzbrigade Küste und der NVA
suchten das Seengebiet ab. Über 4500 Menschen wurden festgenommen, und 189 Flüchtlinge
wurden erschossen oder ertranken beim Versuch, über die nasse Grenze in den Esten zu
gelangen. Zum 20. Jubiläum der friedlichen Revolution erinnert die Berliner Konrad-Adenauer-
Stiftung und der Verein "Ostseefluchten" an die Menschen, die über das Meer in den Westen gelangen wollten.
Drei Schicksale, das des Rostocker Mediziners Peter Döbler, des Berliner Elektrotechnikers
Karsten Klünder und der Bischofswerdaer Biologin Carmen Rohrbach, stellen wir hier vor.


https://web.archive.org/web/20110811155 ... flucht.php

W. T.
Werner Thal
 

Re: Freiheit hinter dem Horizont

Beitragvon Volker Zottmann » 8. November 2019, 10:59

Deshalb ist es so toll, dass der derzeit eizig erhaltene Wachturm in Kühlungsborn noch begeh-und erlebbar ist.
Börgerende hat auch noch einen stehen, aber renovierungsbedürftig. Zumindest voriges Jahr noch.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Freiheit hinter dem Horizont

Beitragvon augenzeuge » 8. November 2019, 18:53

Werner Thal hat geschrieben:Menschen und ihre Geschichte(n)

Freiheit hinter dem Horizont

Wendelinien. Mehr als 6500 Menschen wollten von 1961 bis 1989 aus der DDR über die Ostsee
in den Westen fliehen. 900 Fluchten endeten erfolgreich.

W. T.


Allein bis 1964 werden die Kosten für den Mauerbau und die Befestigungen an der Landesgrenze auf über 1,8 Milliarden DDR-Mark geschätzt.
Was haben danach die 60.000 Splitterminen SM70 gekostet, ich lese etwas von 100 000 Mark je Kilometer. Was die Umsiedlungen....?
Nebenbei kamen 500 Millionen DDR-Mark jährlich für Wartung und Unterhaltung der Anlagen hinzu. Das sind 10 Milliarden in 20 Jahren.

Also in der Summe locker 15-18 Milliarden. Hat sich das gelohnt, Beethoven, für die paar Unzufriedenen? Oder wäre es wirtschaftlich besser gewesen, diese über Koko zu verkaufen. [flash]

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