Menschen und ihre Geschichte(n)
Freiheit hinter dem Horizont
Wendelinien. Mehr als 6500 Menschen wollten von 1961 bis 1989 aus der DDR über die Ostsee
in den Westen fliehen. 900 Fluchten endeten erfolgreich.
Von Benjamin Lassiwe
Berlin. Um Fluchten zu verhindern, hatte die DDR über 70 Beobachtungsposten mit
Suchscheinwerfern an der Küste installiert. Wachboote der Grenzbrigade Küste und der NVA
suchten das Seengebiet ab. Über 4500 Menschen wurden festgenommen, und 189 Flüchtlinge
wurden erschossen oder ertranken beim Versuch, über die nasse Grenze in den Esten zu
gelangen. Zum 20. Jubiläum der friedlichen Revolution erinnert die Berliner Konrad-Adenauer-
Stiftung und der Verein "Ostseefluchten" an die Menschen, die über das Meer in den Westen gelangen wollten.
Drei Schicksale, das des Rostocker Mediziners Peter Döbler, des Berliner Elektrotechnikers
Karsten Klünder und der Bischofswerdaer Biologin Carmen Rohrbach, stellen wir hier vor.
https://web.archive.org/web/20110811155 ... flucht.php
W. T.








