Interessierter hat geschrieben:- Pfui Deibel .

Hier werden verschiedene Gesichtspunkte des Themas Grenzregime angesprochen, rechtliche, moralische, politische - aus damaliger und heutiger Sicht, aus persönlicher oder mehr theoretischer Sicht.
Interessierter hat geschrieben:Beitragvon Hausfreund » 20. August 2013, 11:19
Ich denke auch, daß es zur Konditionierung von Soldaten gehört, den zu tötenden Gegner zu "entmenschlichen"; anders wird man das seelisch nicht durchstehen.
Es wird ja immer interessanter ! Der Grenzverletzer war ein zu tötender Gegner, der zu " entmenschlichen " ist ? Die Vergleiche werden ja immer geschmackvoller, vom Schwein zum zu tötenden Gegner.
Nicht, daß es jemand hier zu sehr an Worten festmacht- Pfui Deibel .
" Der Interessierte "
Spartacus hat geschrieben:Und wieder mal Danke für die vielen Einsichten.
@ Hausfreund,
wenn ich hier teilweise solche Aussagen wie von Dir lese, dann wundert mich schon langsam gar nichts
mehr. Bzw. ist dann wohl die Legion mit eine der zivilisiertesten Armeen der Welt, während die NVA........?
Artikel 7 ( Ehrenkodex der Fremdenlegion)
Im Kampf agierst du umsichtig und mit kühlem Kopf sowie ohne Hass, du achtest deine besiegten Feinde.
Deine gefallenen und verwundeten Kameraden sowie deine Waffen lässt du niemals zurück.
Das stand da nicht nur so geschrieben, sondern wurde im Einsatz auch "gelebt"!
Und nun?
LG
Spartacus
Sirius hat geschrieben:Interessierter hat geschrieben:Beitragvon Hausfreund » 20. August 2013, 11:19
Ich denke auch, daß es zur Konditionierung von Soldaten gehört, den zu tötenden Gegner zu "entmenschlichen"; anders wird man das seelisch nicht durchstehen.
Es wird ja immer interessanter ! Der Grenzverletzer war ein zu tötender Gegner, der zu " entmenschlichen " ist ? Die Vergleiche werden ja immer geschmackvoller, vom Schwein zum zu tötenden Gegner.
Nicht, daß es jemand hier zu sehr an Worten festmacht- Pfui Deibel .
" Der Interessierte "
Als Vergleich habe ich es nicht gesehen. Was Hausfreund wohl beschrieben hat - die "Entmenschlichung" - passiert bei allen Armeen der Welt. Auf jedem militärischen Schießplatz wird auf sog. "Pappkameraden" geschossen - Zielscheiben mit der Silhouette eines Menschen. Genau das soll die Hemmschwelle senken, in einem Krieg auf Menschen zu schießen, indem man die Soldaten konditioniert auf Ziele mit einer solchen Form zu schießen.
Interessierter, hast Du Militärdienst geleistet?
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Spartacus hat geschrieben:Artikel 7 ( Ehrenkodex der Fremdenlegion)
Im Kampf agierst du umsichtig und mit kühlem Kopf sowie ohne Hass, du achtest deine besiegten Feinde.
Deine gefallenen und verwundeten Kameraden sowie deine Waffen lässt du niemals zurück.
Das stand da nicht nur so geschrieben, sondern wurde im Einsatz auch "gelebt"!
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Interessierter hat geschrieben:Man muß weder beim Militär noch Mitglied einer Kirchengemeinschaft gewesen sein, um zu erkennen, daß es schäbig und beleidigend ist unbewaffnete, nicht aggressive Gvs als Schweine zu bezeichnen oder dazu meinen entschuldigend erklären zu müssen, daß GVs mit feindlichen Soldaten im Krieg gleichzusetzten, zu töten und zu "entmenschlichen" seien.
Die Opfer dieser unmenschlichen Grenze waren weder Schweine, noch wurden sie erschossen weil die AGT angehalten wurden zu töten und zu entmenschlichen.
Was gibt es an dieser meiner Aussage eigentlich auszusetzen ?![]()
" Der Interessierte "

Edelknabe hat geschrieben:Richtig Volker,
Du warst ein richtig schlaues Kerlchen Volker,frühzeitig schon ein Seher, damals auf dem Wehrkreiskommando, viele andere junge Kerlchen nicht. Denn Vatern hatte dir erzählt aus der alten Zeit in Stalingrad....übrigens, meiner auch, nur muss ich das immer verkehrt aufgefasst haben, hätte am liebsten...ne lassen wir das lieber.
Rainer-Maria
Edelknabe hat geschrieben:Alles Helden Spartacus, in der Legion? Und dann den Kodex gelebt? Das denke ich nicht. Fast hätte ich mal geschrieben: " Die Legion, das Sammelbecken aller Gestrauchelten dieser Welt" Soll heißen auch nur Menschen, mit allen Stärken und menschlichen Schwächen, wie in dem einen Buch "Gourrama, Ein Roman über die Fremdenlegion" von Friedrich Glauser wunderbar beschrieben.(Hatte ich hier schonmal drauß getextet)
Der Mann war selber Legionär. Ich denke, dem brauche ich nichts hinzu zu fügen. Wir jungen Kerle an der Grenze waren auch nur Menschen, mit allen Stärken und menschlichen Schwächen. Kleiner Unterschied" die NVA war kein Sammelbecken....siehe im Text oben. Und eh, sieh es locker, ich sehe es ganz locker...heute, älter, so wie du.
Rainer-Maria
Hausfreund hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:Artikel 7 ( Ehrenkodex der Fremdenlegion)
Im Kampf agierst du umsichtig und mit kühlem Kopf sowie ohne Hass, du achtest deine besiegten Feinde.
Deine gefallenen und verwundeten Kameraden sowie deine Waffen lässt du niemals zurück.
Das stand da nicht nur so geschrieben, sondern wurde im Einsatz auch "gelebt"!
Hallo Spartacus!
Die heutige Art der Kriegsführung ist mir unbekannt. Vielleicht geht es "nur" noch um den Einsatz von Gefechtsfahrzeugen, Hubschraubern, Artillerie, Raketen, Scharfschützen und der "Auslöser" erlebt das ganze mehr am Bildschirm, als Wolke irgendwo oder ähnlich(?). Ich hatte naiv an Infanterie gedacht, Nahkämpfe mit Spaten, MPi, Handgranate oder Bajonett, wo also die Gegner noch ein Gesicht haben / hatten, wobei auch Kinder, Frauen und Alte sichtbar mit umkommen.
Und für diese (angenommene) Situation bezweifle ich die Möglichkeit einer "ehrenhaften" Kriegsführung, da gibt es wohl nur noch "wir" oder "die" - zusammen mit entsprechenden (temporären!) Emotionen.
Spekulative Grüße
Volker Zottmann hat geschrieben:Edelknabe hat geschrieben:Richtig Volker,
Du warst ein richtig schlaues Kerlchen Volker,frühzeitig schon ein Seher, damals auf dem Wehrkreiskommando, viele andere junge Kerlchen nicht. Denn Vatern hatte dir erzählt aus der alten Zeit in Stalingrad....übrigens, meiner auch, nur muss ich das immer verkehrt aufgefasst haben, hätte am liebsten...ne lassen wir das lieber.
Rainer-Maria
1. warst?![]()
2. Stalingrad? Ich schrieb unlängs erst, dass er Kabeltrommeln in der Schneeeifel schleppte ...
Nachmittags war er dann immer in Stalingrad.![]()
3. lieber Rainer, Du bist ein Hetzer, Du hetzt also durch die Zeit, nimmst Dir auch auf meinen Seiten 3 komlette Kapitel in einer Minute vor. Wenn Du lesen würdest, vom Anfang beginnend und parallel noch denken würdest, wäre Deine Sicht vielleicht schon in Einsicht übergegangen...
Gruß Volker

Interessierter hat geschrieben:Man muß weder beim Militär noch Mitglied einer Kirchengemeinschaft gewesen sein, um zu erkennen, daß es schäbig und beleidigend ist unbewaffnete, nicht aggressive Gvs als Schweine zu bezeichnen oder dazu meinen entschuldigend erklären zu müssen, daß GVs mit feindlichen Soldaten im Krieg gleichzusetzten, zu töten und zu "entmenschlichen" seien.
Die Opfer dieser unmenschlichen Grenze waren weder Schweine, noch wurden sie erschossen weil die AGT angehalten wurden zu töten und zu entmenschlichen.
Was gibt es an dieser meiner Aussage eigentlich auszusetzen ?![]()
" Der Interessierte "
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Spartacus hat geschrieben:Hausfreund hat geschrieben:Spartacus hat geschrieben:Artikel 7 ( Ehrenkodex der Fremdenlegion)
Im Kampf agierst du umsichtig und mit kühlem Kopf sowie ohne Hass, du achtest deine besiegten Feinde.
Deine gefallenen und verwundeten Kameraden sowie deine Waffen lässt du niemals zurück.
Das stand da nicht nur so geschrieben, sondern wurde im Einsatz auch "gelebt"!
Hallo Spartacus!
Die heutige Art der Kriegsführung ist mir unbekannt. Vielleicht geht es "nur" noch um den Einsatz von Gefechtsfahrzeugen, Hubschraubern, Artillerie, Raketen, Scharfschützen und der "Auslöser" erlebt das ganze mehr am Bildschirm, als Wolke irgendwo oder ähnlich(?). Ich hatte naiv an Infanterie gedacht, Nahkämpfe mit Spaten, MPi, Handgranate oder Bajonett, wo also die Gegner noch ein Gesicht haben / hatten, wobei auch Kinder, Frauen und Alte sichtbar mit umkommen.
Und für diese (angenommene) Situation bezweifle ich die Möglichkeit einer "ehrenhaften" Kriegsführung, da gibt es wohl nur noch "wir" oder "die" - zusammen mit entsprechenden (temporären!) Emotionen.
Spekulative Grüße
Ist doch völlig OT, Hausfreund, da nicht vergleichbar.
Was ist denn bitteschön ehrenhaft daran, einen unbewaffneten GV zu erschiessen?
Aber da hast Du mich auf was gebracht![]()
@ All
man stelle sich vor, das ein Fallschirmjäger oder Kampfschwimmer der NVA plötzlich auf die Idee kam, einen
Grenzdurchbruch zu machen. Natürlich rennt der nicht wie ein Blinder in die Grenze rein, sondern ist natürlich
bestens bewaffnet. ( AK mit Schalldämpfer und so.) Er klärt also das vor ihm liegende Gebiet erst mal auf und
beginnt dann den ersten Turm zu "säubern". Dann den zweiten und vielleicht auch noch den dritten, um sicher
zu gehen. Dann macht er rüber, denn es ist ja niemand mehr da, der ihn hindern könnte.
Und ja, ich habe halt wirklich keine Ahnung von der Grenze, aber das bisserl was ich über die Jungs weiß, zeigt
mir das sie dazu fähig gewesen wären.
Ganz andere Situation, denn der "Feind" ist nicht nur bewaffnet, sondern ausbildungsmäßig den Grenzern auch noch
haushoch überlegen.
Gesetzt dem Fall, das wäre so geschehen, was wäre da wohl los gewesen?
Sechs tote Grenzer in den Türmen, das hätte sich ja in der Truppe sicher rumgesprochen.
LG
Sparta
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Edelknabe hat geschrieben:... Rainer-Maria noch ganz außer sich...

Edelknabe hat geschrieben:Wenn es jetzt den Bedankerknopf gäbe 94 drückt der Rainer mal herzlich drauf.Bist doch garnicht so ein ....wie ich immer dachte. Auch für unsere Admins,die leidige Sache ist erledigt mit des Volkers Verfehlung, es kann weitergehn im Text.
Rainer-Maria
Da wir darüber zuvor schon schrieben, werde ich kaum falsch liegen... Wenn doch Rainer, entschuldige. Rüganer hat geschrieben:@ Sparta,
ich gebe VS recht, alles Spekulatius...
aber, wie viele gab es überhaupt, die mit Waffe und Munition bei Preußens abgängig wurden? Weinhold ist mir in Erinnerung und da sind seitens der Führung wohl schlimme Pannen passiert, bis man dann wusste, wohin der will und was da läuft. Dass man als Soldat irgendwann bei der Saukälte träge wird, wenn man dann sowieso schon wenig Schlaf hatte und nicht so voll Adrenalin steckt, deswegen vielleicht einschläft und dann erschossen wird – ist auch nicht gerade ein Heldenlied der Führung dieser Grenzsoldaten. Vielleicht hätte man die Jungs mal schlafen schicken sollen, dann wäre da Schlimmes verhindert worden.
Aber ansonsten liefen doch sofort Dinge an, die eigentlich verhinderten, dass man da überhaupt in die Nähe der Grenze kam, wenn ich an die Sperren denke, die ich im Umland von Neuruppin erlebt habe, als da mal einer abgängig war, aber hallo. Unter jeder kleinen Brücke lagen Soldaten von CA, dies wäre doch garantiert auch irgendwie passiert, wenn da ein Falli und dazu noch mit so exquisiter Bewaffnung ( Schalldämpfer auf Waffe ) abgängig gewesen wäre.
Für Berlin, Sparta, da wäre allerdings einiges leichter gewesen, weil der Streifen des Grenzgebietes schmaler war und man gedeckt dicht an manche Türme gekommen wäre. Also die Chance, einen der beiden Posten „abzuknipsen“ wäre groß gewesen, ob der zweite dann begriffen hätte, was da passiert und abgetaucht wäre – wieder Spekulatius.. Wenn der die Chance gehabt hätte, Meldung anzusetzen, dann wäre nichts mehr gelaufen.
Ich muss dir aber sagen, wir sind zumindest vor jeder Schicht informiert worden, was da kommen könnte und wenn es hieß: Angehöriger der sowjetischen Streitkräfte, bewaffnet, Fluchtrichtung Berlin, dann war da schon bisschen mehr Aufmerksamkeit da und ich denke mal, auch im Hinterland wurde verstärkt Streifentätigkeit durchgeführt. Und da lag man durchaus auch mal gedeckt auf der Lauer...
Wie gesagt, Weinhold scheint mir die einzige Ausnahme gewesen zu sein, in der jemand mit scharfem Schuss im Magazin so weit kommen konnte. Ansonsten hatte doch keiner richtige Munition im Tagesgeschäft, außer beim Wachdienst und auf dem Schießplatz. Auch die Fallis nicht, und hatten die bei der NVA Schalldämpfer auf den Waffen?
Spartacus hat geschrieben:Rüganer hat geschrieben:@ Sparta,
ich gebe VS recht, alles Spekulatius...
aber, wie viele gab es überhaupt, die mit Waffe und Munition bei Preußens abgängig wurden? Weinhold ist mir in Erinnerung und da sind seitens der Führung wohl schlimme Pannen passiert, bis man dann wusste, wohin der will und was da läuft. Dass man als Soldat irgendwann bei der Saukälte träge wird, wenn man dann sowieso schon wenig Schlaf hatte und nicht so voll Adrenalin steckt, deswegen vielleicht einschläft und dann erschossen wird – ist auch nicht gerade ein Heldenlied der Führung dieser Grenzsoldaten. Vielleicht hätte man die Jungs mal schlafen schicken sollen, dann wäre da Schlimmes verhindert worden.
Aber ansonsten liefen doch sofort Dinge an, die eigentlich verhinderten, dass man da überhaupt in die Nähe der Grenze kam, wenn ich an die Sperren denke, die ich im Umland von Neuruppin erlebt habe, als da mal einer abgängig war, aber hallo. Unter jeder kleinen Brücke lagen Soldaten von CA, dies wäre doch garantiert auch irgendwie passiert, wenn da ein Falli und dazu noch mit so exquisiter Bewaffnung ( Schalldämpfer auf Waffe ) abgängig gewesen wäre.
Für Berlin, Sparta, da wäre allerdings einiges leichter gewesen, weil der Streifen des Grenzgebietes schmaler war und man gedeckt dicht an manche Türme gekommen wäre. Also die Chance, einen der beiden Posten „abzuknipsen“ wäre groß gewesen, ob der zweite dann begriffen hätte, was da passiert und abgetaucht wäre – wieder Spekulatius.. Wenn der die Chance gehabt hätte, Meldung anzusetzen, dann wäre nichts mehr gelaufen.
Ich muss dir aber sagen, wir sind zumindest vor jeder Schicht informiert worden, was da kommen könnte und wenn es hieß: Angehöriger der sowjetischen Streitkräfte, bewaffnet, Fluchtrichtung Berlin, dann war da schon bisschen mehr Aufmerksamkeit da und ich denke mal, auch im Hinterland wurde verstärkt Streifentätigkeit durchgeführt. Und da lag man durchaus auch mal gedeckt auf der Lauer...
Wie gesagt, Weinhold scheint mir die einzige Ausnahme gewesen zu sein, in der jemand mit scharfem Schuss im Magazin so weit kommen konnte. Ansonsten hatte doch keiner richtige Munition im Tagesgeschäft, außer beim Wachdienst und auf dem Schießplatz. Auch die Fallis nicht, und hatten die bei der NVA Schalldämpfer auf den Waffen?
Danke Rüganer, für Deine Erklärungen und natürlich war das rein spekulativ.
Meinst Du die Fallis hatten keine Schalldämpfer? Na ich denke doch, denn wie sollten sie sonst Kommandoaktionen
im Feindesland durchführen? War ja mal zumindest so geplant.
Aber zurück zum eigentlichen Thema.
LG
Sparta
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94 (OvA) hat geschrieben:Edelknabe hat geschrieben:... Rainer-Maria noch ganz außer sich...
Und wenn'de Diche wieder eingekriegt hast, fängste ma an, über NoScript nachzudenke.
Oder nimmste gleich HTTrack und guckst Dir's ganz entspannt (also ohne StatCount-Spanner)an.
Ansonsten klingt es richtig: Jeder junge Grenzsoldat konnte, ob in der Freizeit oder auf Streife darüber nachdenken.
Und, hat das denn auch? Teils aus Selbstschutz verdrägt, meist aus Denkfaulheit nicht erst aufgenommen wurde dieser Gedankenstrang. Er wird schon nicht in meinem Abschnitt kommen ... und dann flogen die Gedanken wieder zum letzten oder nächsten Urlaub, zum noch so fernen Heimgang, zum (oder auch nicht) empfangenen Briefe oder was für Ar...geigen in Unform Einem da vorgesetzt (also die Vorgesetzten *grins*) wurden. Die (also die Gedanken, na gut ... vielleicht der eine oder andere Vorg'setzte auch) dürften sich kaum von denen eines Baupioniers (ein Begriff welchen ich übrigens eher mit der Wehrmacht wie mit der NVA assoziiere) unterschieden haben.
Und nicht zu vergessen, dadurch das der ungesetzliche Grenzübertritt im schweren Fall nach §213(2) StGB DDR (also eigentlich Jeder, der es bis in den Abschnitt schaffte) als Verbrechen geahndet wurde, stellten sich einige GV auch als Verbrecher dar. Diese wurden dann 'zur Schärfung der klassenbewußten Wachsamkeit' des Grundwehrdieners gern herbeizitiert. Wie oft fiel in diesem Zusammenhang zum Beispiel als Name Weinhold, aber auch Seidel und Lange *rethorisch_frag*
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Spartacus hat geschrieben:...Meinst Du die Fallis hatten keine Schalldämpfer? Na ich denke doch, denn wie sollten sie sonst Kommandoaktionen
im Feindesland durchführen? War ja mal zumindest so geplant.
...
Spartacus hat geschrieben:...man stelle sich vor, das ein Fallschirmjäger oder Kampfschwimmer der NVA plötzlich auf die Idee kam, einen
Grenzdurchbruch zu machen. Natürlich rennt der nicht wie ein Blinder in die Grenze rein, sondern ist natürlich
bestens bewaffnet. ( AK mit Schalldämpfer und so.) Er klärt also das vor ihm liegende Gebiet erst mal auf und
beginnt dann den ersten Turm zu "säubern". Dann den zweiten und vielleicht auch noch den dritten, um sicher
zu gehen. Dann macht er rüber, denn es ist ja niemand mehr da, der ihn hindern könnte.
Und ja, ich habe halt wirklich keine Ahnung von der Grenze, aber das bisserl was ich über die Jungs weiß, zeigt
mir das sie dazu fähig gewesen wären.
Ganz andere Situation, denn der "Feind" ist nicht nur bewaffnet, sondern ausbildungsmäßig den Grenzern auch noch
haushoch überlegen.
Gesetzt dem Fall, das wäre so geschehen, was wäre da wohl los gewesen?
Sechs tote Grenzer in den Türmen, das hätte sich ja in der Truppe sicher rumgesprochen.
...
Interessierter hat geschrieben:Beitragvon Hausfreund » 20. August 2013, 11:19
Ich denke auch, daß es zur Konditionierung von Soldaten gehört, den zu tötenden Gegner zu "entmenschlichen"; anders wird man das seelisch nicht durchstehen.
Es wird ja immer interessanter ! Der Grenzverletzer war ein zu tötender Gegner, der zu " entmenschlichen " ist ? Die Vergleiche werden ja immer geschmackvoller, vom Schwein zum zu tötenden Gegner.
Nicht, daß es jemand hier zu sehr an Worten festmacht- Pfui Deibel .
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