du wirst es mir wohl eher nicht glauben können,
doch zur vergatterung standen wir vor der waffenkammer, auf dem unteren kompanieflur und dass immer ohne stahlhelm.
gruß vs
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vs1400 hat geschrieben:@dein45,
es geht nur normal und ohne vorwurf.
ich kam nie in eine derartige situation, da sehr selten, zu meiner zeit, ein uaz (ohne kgsi gewesen zu sein) ne vergatterung durchführte.
aufzüge und objektwachen wurden durch den jeweiligen dho (diensthabender offizier) vergattert
und ich stand demnach immer mit im glied der zu vergatternden.
fragen zum gebrauch der schusswaffe gab es und in der masse wurden sie durch junge neuankömmlinge gestellt, man hörte dann immer das gelangweilte raunen der altgedienten. denn diese sahen die zeit laufen und zwar die zeit, die diese abzulösenden länger draußen bleiben mussten. der neue hätte derartige fragen auch in seiner freizeit hätte klären können.
der ovd holte sich nun eine dv und las die dementsprechende textpassage ausdrücklich vor, um nochmals zu fragen ob es fragen gibt. gab es diese, dann wurde auf die betreffende dv verwiesen und das sie beim hfw einzusehen sei.
gruß vs
dein1945 hat geschrieben:vs1400 hat geschrieben:@dein45,
es geht nur normal und ohne vorwurf.
ich kam nie in eine derartige situation, da sehr selten, zu meiner zeit, ein uaz (ohne kgsi gewesen zu sein) ne vergatterung durchführte.
aufzüge und objektwachen wurden durch den jeweiligen dho (diensthabender offizier) vergattert
und ich stand demnach immer mit im glied der zu vergatternden.
fragen zum gebrauch der schusswaffe gab es und in der masse wurden sie durch junge neuankömmlinge gestellt, man hörte dann immer das gelangweilte raunen der altgedienten. denn diese sahen die zeit laufen und zwar die zeit, die diese abzulösenden länger draußen bleiben mussten. der neue hätte derartige fragen auch in seiner freizeit hätte klären können.
der ovd holte sich nun eine dv und las die dementsprechende textpassage ausdrücklich vor, um nochmals zu fragen ob es fragen gibt. gab es diese, dann wurde auf die betreffende dv verwiesen und das sie beim hfw einzusehen sei.
gruß vs
VS,
nun sind wir bei der "Vergatterung" die Du nur selten vorgenommen hast. Darin kam ja dann auch der nette Text -vernichten- vor, nun meinte der Neuling, der dieses Wort in der Ausbildung nie gehört hat, VS erklären sie mir mal wie das gemeint ist. Wie hast Du dem Neuling dies erklärt ? Den Neuling hatte man in seiner Ausbildung, oder in der GK nicht einmal gefragt ob er auf Menschen schießen würde ! Nun schreibe nicht wieder jeder wurde bevor er an die Grenze kam gefragt, das wäre nämlich eine Lüge. Wenn Du darauf keine Antworten hast können wir die Märchenstunde auch beenden,
Schönen 3.Advent aus Berlin
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vs1400 hat geschrieben:hmm @dein1945,
du solltest meine aussagen etwas aufmerksamer lesen.
ist damit deine frage beantwortet?
gruß vs
und verprasse meine Rente,karnak hat geschrieben:andr.k hat geschrieben:
Quelle aus: DV, Einsatz der Grenztruppen zur Sicherung der Staatsgrenze der DDR
Auf einer GÜST muss es doch auch entsprechende Dienstvorschriften gegeben haben, oder?
AK
Natürlich gab es die, entsprechend modifiziert auf die von mir schon beschriebenen Bedingungen. Und eben nicht mit der Forderung in Form dieses üblen Wortes"vernichten" sondern immer mit den Hinweisen Grenzdurchbrüche sind zu verhindern mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, NOTFALLS auch unter Anwendung der Schusswaffe und ohne den Hinweis zu vernichten, zu liquidieren. Deswegen meine Frage, meine Einlassung zu diesem Thema. Und nicht weil ich ein unhaltbares Grenzregime verharmlosen, Tote wegreden und Opfer verhöhnen will, etwas was man immer so gerne in den Mund gelegt bekommt.

vs1400 hat geschrieben:@"Volker Zottman",
bezeichnent sind deine aussagen zum eigentlichen thema, nur kommt da leider nichts brauchbares aus deiner tastatur. auf deine verbalen entgleisungen kannst du wahrhaftig stolz sein, sind eher ein spiegel deines lebens und somit als forenspam zu betrachten.
ich berichte lediglich aus meiner damaligen zeit und da wurde eine vergatterung immer auch mit der frage des ovd abgeschlossen ... "gibt es noch fragen?".
der eine oder andere hatte dann eben noch fragen und diese wurden geklärt. wie bereits von mir erwähnt, gab es dann natürlich verzögerungen bei der ablösung und man fragte auch warum.
der fragesteller, meist nen junger soldat, wurde dann auch innerhalb der gemeinschaft mit etwas mehr aufmerksamkeit bedacht.
gruß vs
bbf hat geschrieben:vs1400 hat geschrieben:@"Volker Zottman",
bezeichnent sind deine aussagen zum eigentlichen thema, nur kommt da leider nichts brauchbares aus deiner tastatur. auf deine verbalen entgleisungen kannst du wahrhaftig stolz sein, sind eher ein spiegel deines lebens und somit als forenspam zu betrachten.
ich berichte lediglich aus meiner damaligen zeit und da wurde eine vergatterung immer auch mit der frage des ovd abgeschlossen ... "gibt es noch fragen?".
der eine oder andere hatte dann eben noch fragen und diese wurden geklärt. wie bereits von mir erwähnt, gab es dann natürlich verzögerungen bei der ablösung und man fragte auch warum.
der fragesteller, meist nen junger soldat, wurde dann auch innerhalb der gemeinschaft mit etwas mehr aufmerksamkeit bedacht.
gruß vs
"....gibt es noch Fragen...."
Wurde am zu irgend einem Zeitpunkt von Vorgesetzten oder irgend welchen staatlichen Stellen eigentlich gefragt ob man bereit ist auf flüchtende Menschen zu schießen?

bbf hat geschrieben:ok, dann kann man also sagen dass jeder Angehörige der Grenztruppen einmal diese Frage gestellt bekam und diese dann auch mit "Ja" beantwortet hat !?


bbf hat geschrieben:Ich habe schon einmal gehört (bzw. gelesen) dass es im Fall der Wehrpflichtigen durchaus einem Lotteriespiel gleich kam, wer an die Grenze kommt und wer nicht.
Die letzten drei Antworten lassen dann also den Schluss zu, dass der Staat bzw die Menschen die in ihm Verwantwortung trugen sich nicht in allen Fällen davon überzeugte, dass diejenigen, die an die Grenze kommen sollten oder schon da waren, auch tatsächlich die Bereitschaft haben auf flüchtende Menschen zu schießen? Bei Unterofizieren und Offizieren war das aber anders?
Klar die Situation zählt und da zu handel ist für die Kameraden am Kanten bestimmt nicht einfach gewesen, Glück für alle die nie in diese Lage kamen!!
bbf hat geschrieben:Jetzt geht es etwas durcheinander glaube ich: Wehrpflichtige wurden da einfach hin eingezogen, das ist mir bekannt. Aber dann: Ich fragte ob seitens des Staats oder der Vorgesetzten die mal gefragt wurden ob sie bereit einen, auf flüchtende Menschen zu schiessen.
Dann sagte eben jemand er sei Unteroffizier gewesen uns habe es sich nicht aussuchen können. Musste man sich denn nicht freiwillig verpflichten um als Unteroffiziersschüler angenommen zu werden?
, der Rest freiwillig, als Grund um zu studieren oder was auch immer! Zum dem Thema auf VG zu schießen, das ist so einfach nicht so gesagt worden, es wurde zur Vergatterung, die es immer gab, so mit geteilt, das jede Art der Verletzung der Staatsgrenze der DDR, mit allem Mittel zu verteidigen ist, egal von welcher Seite! Glaube der harte Kern der anwesenden Grenzern, kann da noch mehr einbringen, um Deine Frage zu beantworten!
Beethoven hat geschrieben:Als länger Dienender hatte man schon einen gewissen Einfluss auf die spätere Verwendung. 100 % sicher war es jedoch nicht.
Ein Freund von mir hat sich zu den Fallschirmjägern gemeldet (für 10 Jahre) und wurde dann im Fallschirmrettungsdienst eines Geschwaders der Luftstreitkräfte eingesetzt. Geschadet hat es ihm nicht. Er war später eine große Nummer im Zentralvorstand der GST und verantwortlich für die Fallschirmsprungausbildung in der GST.
Bei den Grenzern habe ich natürlich keine Einsicht. Nur spätestens mit dem Einrücken in die U-Schule war jedem klar, wo er war und was er werden sollte.
Wenn es wirklich im WKK beim ersten Musterungsgespräch eine Dummbacke gegeben haben sollte, die die Frage nach der Bereitschaft des Schießens auf Flüchtlinge gestellt haben sollte, kann ich nur sagen "dümmer geht es nicht". Idioten findet man halt über all.
Gruß
Da schien die Sonne sowieso ein bißchen dunkler.
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