Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 7. Dezember 2014, 23:10

Nov65 hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
Nov65 hat geschrieben:Es ist schwer zu ertragen,
wenn @VS1400 und @Beethoven den Vergatterungstext von 1974 und davor(zu meiner Zeit 1965-67), abgeschwächt dann als Folge der Internationalen Situation, mit der Passage "..und zu vernichten" in des Wortes wahrer Bedeutung nicht wahrnehmen wollen.
Ein Befehl "..und zu vernichten" ist ein Befehl zum Einsatz der Schusswaffe, zum Schießen, ergo zum Töten.
Diesen Text kenne ich 18 Monate lang, unverändert, ohne Verweis auf ein anderes Dokument oder Gesetz. Der Befehl entsprach einer Dienstvorschrift!

Andreas


@Nov65,
übernahmst du denn damals auch die parole und kämpftest für den sozialismus?
dann bist du nen richtiger kämpfer ... sorry, meinte natürlich krieger. [flash] [shocked]

gruß vs [hallo] advent, advent ... [santa][/quote

Was soll deine Provokation? Ich war nicht dein Genosse, habe nicht als (Klein-)Kommandeur gewirkt wie du. Deshalb ist dein Versuch mich in Eure/Deine Verantwortung und evtl. Begeisterung für das Regime und die faulen Parolen einzugliedern, total unpassend.
Trotzdem wünsche ich auch dir einen besinnlichen 2. Advent.
Gruß, Andreas


@Nov65,
ist schon schande.
wenn man beachtet, dass du dich noch nicht mal zu ner einfach gestellten frage äußern kannst
und im realen leben zur intelligenz gezählt werden möchtest.
es waren jedoch keinesfalls meine parolen, denn ich war in meinen leben nie so systemtreu,
wie du in diesen beiden dich arrangiertest. [wink]

was mein advent, advent betrifft ... kein lichtlein brennt. [wink]

gruß vs [hallo] und noch nen schönen 2. Advent.Bild
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 8. Dezember 2014, 08:37

vs1400 hat geschrieben:@Nov65,
ist schon schande.
wenn man beachtet, dass du dich noch nicht mal zu ner einfach gestellten frage äußern kannst
und im realen leben zur intelligenz gezählt werden möchtest.


Deine Provokationen verpuffen sogar ohne Knall..... [flash]

Du hast gar nicht gemerkt, dass du dir die Frage im Folgesatz bereits selbst beantwortet hast. Sogar ohne zu hinterfragen! Na sowas??? [shocked]

Übrigens, ich kenne keinen, der zu etwas dazugezählt werden möchte. Warum auch? Vom Preisrichter vs1400 schon gar nicht....der muss erst mal lernen reale Fakten korrekt einzuschätzen. [sick]

AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 8. Dezember 2014, 10:50

@VS1400,
nun ist der Feiertag vorbei. Jetzt kriegst du auf deine Anmache die Antwort.
Heute noch darauf abzustellen, dass ich mich nicht auf deine Frage, was mir denn noch an der Vergatterung erinnerlich sei, geäußert habe, ist schon befremdlich genug. In meinem Buch, das vor wenigen Jahren erschien, ist auch der Vergatterungstext zu lesen. Demnach ist der Text mir gut erinnerlich. Jetzt kannst du mir ruhig Eigenwerbung vorwerfen. Im Vorwerfen hast du ja Übung.
Im Folgeablauf des Threads ist dieser Text mehrmals Gegenstand der Diskussion gewesen, reicht dir das immer noch nicht?
Kommst du dir da nicht dumm und penetrant vor?
Deine Gegenwehr angesichts der erdrückenden Belege für die Existenz von täglichen Schießbefehlen scheinst du jedenfalls aufgegeben zu haben.
Da greifst du zur plumpen Anmache.

Einem ehemaligen Gefreiten vorzuwerfen, er sei in den 18 Monaten seines Grundwehrdienstes "systemtreu" gewesen, wo er von solchen Vorgesetzten wie du einer warst umgeben war, ist richtig daneben. Damit demontierst du dich selbst.
Hattest ja auch mal nen Schreiber,ließest du uns doch wissen.Neben einer gewissen Abfälligkeit könnte man auch Besitzerstolz daraus entnehmen.
Na ja, ein Schreiber war eben des Schreibens mächtig.
So, jetzt ist Schluss, ist mir einfach untere Schublade.
Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon pentium » 8. Dezember 2014, 22:27

Edelknabe hat geschrieben:Hallo Leute ERINNERUNG DIE ZWEITE siehe Pentiums Text:

"Kann es sein, dass wir langsam vom eigentlichen Thema im Thread abkommen?
Vielleicht sollten wir die Themen: Wahl und Abgeordnete, Gründe für die Flucht und wer und warum zur Demo gegangen ist einfach auslagern?"

Vielleicht die letzen zwei Seiten über Gründe für die Flucht und zwar nur die Texte die sich aufs o.g Thema beziehen?

Rainer Maria und Danke im voraus.


Rainer-Maria, kennst die griechischen Sage, ich meine die mit dem Gordischer Knoten, welcher am Streitwagen des phrygischen Königs ...

mfg
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*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 8. Dezember 2014, 22:48

So, wie ich einmalig für eine Woche Wache schieben musste, erging es auch anderen "Genossen" unserer Kompanie. Während des großen Feldlagers, als General (von) Allenstein anwesend war, wurde auch das Munitionslager bewacht.
Einer unserer Jungs kündigte im kleinen Kreis an, dass er sich Sonderurlaub verdienen wird. Der Genosse Trost (der hieß ebenso wie mein vielmals benannter geliebter VP-Meldestellenleiter in Harzgerode) schoss dann in der Nacht auf Streife nach Herzenslust in die Luft. Alarm! Dann wieder Einrücken, Trost wurde abgelöst und am nächsten Morgen wegen Wachsamkeit ausgezeichnet.
Wieso funktionierte das? Nur weil es einen Schießbefehl gab und Wachsamkeit gefordert wurde.
Hierbei erkenne ich auch unsere bedingungslose Kameradschaft untereinander. Trost wurde nie verraten!

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. Dezember 2014, 23:14

pentium hat geschrieben:
Edelknabe hat geschrieben:Hallo Leute ERINNERUNG DIE ZWEITE siehe Pentiums Text:

"Kann es sein, dass wir langsam vom eigentlichen Thema im Thread abkommen?
Vielleicht sollten wir die Themen: Wahl und Abgeordnete, Gründe für die Flucht und wer und warum zur Demo gegangen ist einfach auslagern?"

Vielleicht die letzen zwei Seiten über Gründe für die Flucht und zwar nur die Texte die sich aufs o.g Thema beziehen?

Rainer Maria und Danke im voraus.


Rainer-Maria, kennst die griechischen Sage, ich meine die mit dem Gordischer Knoten, welcher am Streitwagen des phrygischen Königs ...

mfg
pentium


... schon beachtlich,pentium.
es werden demnach unlautere mittel zugelassen, um ein "problem" wunschgerecht zu lösen.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 8. Dezember 2014, 23:32

Nov65 hat geschrieben:@VS1400,
nun ist der Feiertag vorbei. Jetzt kriegst du auf deine Anmache die Antwort.
Heute noch darauf abzustellen, dass ich mich nicht auf deine Frage, was mir denn noch an der Vergatterung erinnerlich sei, geäußert habe, ist schon befremdlich genug. In meinem Buch, das vor wenigen Jahren erschien, ist auch der Vergatterungstext zu lesen. Demnach ist der Text mir gut erinnerlich. Jetzt kannst du mir ruhig Eigenwerbung vorwerfen. Im Vorwerfen hast du ja Übung.
Im Folgeablauf des Threads ist dieser Text mehrmals Gegenstand der Diskussion gewesen, reicht dir das immer noch nicht?
Kommst du dir da nicht dumm und penetrant vor?
Deine Gegenwehr angesichts der erdrückenden Belege für die Existenz von täglichen Schießbefehlen scheinst du jedenfalls aufgegeben zu haben.
Da greifst du zur plumpen Anmache.

Einem ehemaligen Gefreiten vorzuwerfen, er sei in den 18 Monaten seines Grundwehrdienstes "systemtreu" gewesen, wo er von solchen Vorgesetzten wie du einer warst umgeben war, ist richtig daneben. Damit demontierst du dich selbst.
Hattest ja auch mal nen Schreiber,ließest du uns doch wissen.Neben einer gewissen Abfälligkeit könnte man auch Besitzerstolz daraus entnehmen.
Na ja, ein Schreiber war eben des Schreibens mächtig.
So, jetzt ist Schluss, ist mir einfach untere Schublade.
Andreas


mein lieber @Nov65,
ich hab dir sachlich eine frage gestellt.
leider ist es nicht möglich, von dir eine klare antwort zu erhalten.

was dich, aus meiner sicht, wenig glaubhaft macht, ist halt dein verhalten. du stellst dich gern dar und suchst nach öffentlicher aufmerksamkeit,
bist damit jedoch nicht der einzigste in diesem forum und ja, es gibt noch derbere beispiele der selbstdarstellung.

solidarisiere dich weiterhin mit dir genehmen usern und verschenke deine literarischen ... .

im sinne deines letzten satzes ...
... gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Dezember 2014, 08:41

vs1400 hat geschrieben:mein lieber @Nov65,
ich hab dir sachlich eine frage gestellt.


Sachlich???? [laugh]


vs1400 hat geschrieben:es werden demnach unlautere mittel zugelassen, um ein "problem" wunschgerecht zu lösen.



Wie unterschiedlich man doch alles betrachten kann... [flash]

AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon DresdnerEK89 » 9. Dezember 2014, 16:39

es gab kein "Schießbefehl" - das Unwort wurde ab dem 10.11.1989 erfunden.....

Den die Bezeichnung " Schusswaffengebrauchsbestimmung" klingt doch nicht wirklich so, das man die Bevölkerung beeindrucken kann!

Ruhige Weihnachtszeit, auch hier wird von "nicht" Grenzern erfundene Begriffe verstreut.

In dem Sinne
DresdnerEK89
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 9. Dezember 2014, 16:41

DresdnerEK89 hat geschrieben:es gab kein "Schießbefehl" - das Unwort wurde ab dem 10.11.1989 erfunden.....

Den die Bezeichnung " Schusswaffengebrauchsbestimmung" klingt doch nicht wirklich so, das man die Bevölkerung beeindrucken kann!

Ruhige Weihnachtszeit, auch hier wird von "nicht" Grenzern erfundene Begriffe verstreut.

In dem Sinne


Sorry, höre deinen Ex-Kollegen einfach mal im ersten Beitrag zu. Dann meld dich nochmal.... [blush]

AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 9. Dezember 2014, 17:02

DresdnerEK89 hat geschrieben:es gab kein "Schießbefehl" - das Unwort wurde ab dem 10.11.1989 erfunden.....

Den die Bezeichnung " Schusswaffengebrauchsbestimmung" klingt doch nicht wirklich so, das man die Bevölkerung beeindrucken kann!

Ruhige Weihnachtszeit, auch hier wird von "nicht" Grenzern erfundene Begriffe verstreut.

In dem Sinne


Für die DDR gab es diesen Begriff tatsächlich nicht, im Westen aber schon.
Heute darf er auch von uns Ex-DDR-Bürgern und erst recht -grenzern so bezeichnet werden, weil uns dies niemand mehr verbieten kann.
Lies doch einfach mal nach. Die ruhige Weihnachtszeit bietet dafür genügend Zeit.
Gruß, Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 9. Dezember 2014, 23:26

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:mein lieber @Nov65,
ich hab dir sachlich eine frage gestellt.


Sachlich???? [laugh]


vs1400 hat geschrieben:es werden demnach unlautere mittel zugelassen, um ein "problem" wunschgerecht zu lösen.



Wie unterschiedlich man doch alles betrachten kann... [flash]

AZ


AZ,
ich hab sachlich und mit fakten dargestellt, dass es keinen direkten befehl zum töten gab.
man sollte demnach und dass darfst du selber googeln, maximal die unteren extremitäten verletzten.

gruß vs [hallo]
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 9. Dezember 2014, 23:33

Nov65 hat geschrieben:
DresdnerEK89 hat geschrieben:es gab kein "Schießbefehl" - das Unwort wurde ab dem 10.11.1989 erfunden.....

Den die Bezeichnung " Schusswaffengebrauchsbestimmung" klingt doch nicht wirklich so, das man die Bevölkerung beeindrucken kann!

Ruhige Weihnachtszeit, auch hier wird von "nicht" Grenzern erfundene Begriffe verstreut.

In dem Sinne


Für die DDR gab es diesen Begriff tatsächlich nicht, im Westen aber schon.
Heute darf er auch von uns Ex-DDR-Bürgern und erst recht -grenzern so bezeichnet werden, weil uns dies niemand mehr verbieten kann.
Lies doch einfach mal nach. Die ruhige Weihnachtszeit bietet dafür genügend Zeit.
Gruß, Andreas


@Nov65,
wurdest du damals zum töten in den grenzdienst vergattert?

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 9. Dezember 2014, 23:54

augenzeuge hat geschrieben:
DresdnerEK89 hat geschrieben:es gab kein "Schießbefehl" - das Unwort wurde ab dem 10.11.1989 erfunden.....

Den die Bezeichnung " Schusswaffengebrauchsbestimmung" klingt doch nicht wirklich so, das man die Bevölkerung beeindrucken kann!

Ruhige Weihnachtszeit, auch hier wird von "nicht" Grenzern erfundene Begriffe verstreut.

In dem Sinne


Sorry, höre deinen Ex-Kollegen einfach mal im ersten Beitrag zu. Dann meld dich nochmal.... [blush]

AZ


sorry,
was möchtest du denn damit aussagen ...
... egal ...

mönsch, AZ,
ist es dir nicht so langsam echt peinlich derartig zu antworten?
der user DresdnerEK89 ist doch, im vergleich zu dir, ein offenes buch und er steht zu seiner geschichte, seinem bisherigen leben.
du benutzt seine "öffentlichkeit" und verweist ihn auf seine "Ex-Kollegen" aus einen medialen beitrag. [flash]

AZ,
mein tipp an dich,
begib dich erstmal auf augenhöhe. Bild

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 10. Dezember 2014, 00:05

Volker Zottmann hat geschrieben:So, wie ich einmalig für eine Woche Wache schieben musste, erging es auch anderen "Genossen" unserer Kompanie. Während des großen Feldlagers, als General (von) Allenstein anwesend war, wurde auch das Munitionslager bewacht.
Einer unserer Jungs kündigte im kleinen Kreis an, dass er sich Sonderurlaub verdienen wird. Der Genosse Trost (der hieß ebenso wie mein vielmals benannter geliebter VP-Meldestellenleiter in Harzgerode) schoss dann in der Nacht auf Streife nach Herzenslust in die Luft. Alarm! Dann wieder Einrücken, Trost wurde abgelöst und am nächsten Morgen wegen Wachsamkeit ausgezeichnet.
Wieso funktionierte das? Nur weil es einen Schießbefehl gab und Wachsamkeit gefordert wurde.
Hierbei erkenne ich auch unsere bedingungslose Kameradschaft untereinander. Trost wurde nie verraten!

Gruß Volker


@"Volker Zottmann",
im thema wird der schusswaffengebrauch und dessen bestimmungen der grenztruppen diskutiert.

dir sollte nun langsam bewusst werden, dass du nie ein agt warst [shocked] [wink] [flash]
und daher halt auch nichts berichten kannst was zum thema nen echten bezug hätte.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon augenzeuge » 10. Dezember 2014, 08:24

vs1400 hat geschrieben: mönsch, AZ,
ist es dir nicht so langsam echt peinlich derartig zu antworten?
der user DresdnerEK89 ist doch, im vergleich zu dir, ein offenes buch und er steht zu seiner geschichte, seinem bisherigen leben.
du benutzt seine "öffentlichkeit" und verweist ihn auf seine "Ex-Kollegen" aus einen medialen beitrag.


Auch wenn es bei dir kaum Sinn macht. Du bist unsachlich, wenn du mir vorwirfst, dass ich die "Öffentlichkeit" eines Users benutzen würde.....
Peinlich bist nur du. Und all jene, die immer noch um den Sinn und die Anwendung der S.-Bestimmung in der Praxis herumdrucksen.
Es spielt hier keinerlei Rolle, wer ein offenes Buch nach deinem Maßstab ist. Es gab eine Bestimmung, welche von zig ex-AGT als Schießbefehl gesehen wurde.

Um Recht in einer Sachfrage zu bekommen, musst gerade du mir keine Augenhöhe vorwerfen. Ich wäre froh, wenn deine Argumentation dieser entsprechen würde....

vs, du machst dir viel vor....falsch bleibts trotzdem. [wink]

Auch ich werde dir hier nicht mehr antworten.

AZ
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 10. Dezember 2014, 12:11

Es gibt ausreichend nachlesbares Material, ob aus Vorschriften und Gesetzen des DDR-Grenzregimes oder aus der Aufarbeitung nach dem Fall der Mauer. In vielen Dokumenten der Grenzsicherung(Grenzgesetz, DV und Vergatterungstext) der DDR kommen die Wörter zu vernichten oder unschädlich machen vor.
Muss man wie im Deutschunterricht für ausländische Mitbürger den tiefen Sinn dieser Wörter hier in diesem Forum noch erklären? Ein Jammer!
Beide Wörter stehen niemals für Schonung der Gesundheit und Erhaltung von Leben.
Sie stehen für Körperverletzung und Tod. In Befehl sind sie Auftrag( auch)zum Töten.

Wer Vorschriften mit diesen Inhalten erließ oder diese moralisch noch heute hochhält, handelt(e) inhuman und verbrecherisch.

Zu diesem Thema war das mein letztes Wort.
Alles ist nachzulesen: Dokumente, Berichte, Protokolle, Aussagen von Zeitzeugen.
Gerade die Weihnachtszeit sollte nicht zum sinnlosen Überzeugen genutzt werden.
Gruß in die Runde
von Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon SkinnyTrucky » 10. Dezember 2014, 12:42

Tja Andreas, um jemanden unschädlich zu machen, muss dieser auch erstmal schädlich sein aber wer war das denn schon von den ganz normalen Flüchtlingen....im Grunde genommen stand die Mauer und der Zaun ja genau wegen solchen Leuten und da war höchstens der Schaden finanzieller Art für den Staat und das rechtfertigte ganz sicher nicht den Tod dieser Leute....


groetjes

Mara
Wenn es heute noch Menschen gibt, die die DDR verklären wollen, kann das nur damit zusammenhängen, dass träumen schöner ist als denken.... (Burkhart Veigel) Bild
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Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 10. Dezember 2014, 14:13

SkinnyTrucky hat geschrieben:Tja Andreas, um jemanden unschädlich zu machen, muss dieser auch erstmal schädlich sein aber wer war das denn schon von den ganz normalen Flüchtlingen....im Grunde genommen stand die Mauer und der Zaun ja genau wegen solchen Leuten und da war höchstens der Schaden finanzieller Art für den Staat und das rechtfertigte ganz sicher nicht den Tod dieser Leute....


groetjes

Mara

Richtig, Mara. Die freie Wahl des Lebensmittelpunktes war dem/r Bürger/in in der Regel nicht möglich. Aber das ungenehmigte Verlassen der DDR war nach deren Gesetzen ein Verbrechen. Und schon war man als Republikflüchtling ein Verbrecher. Und den galt es festzunehmen oder zu vernichten(töten).
Stark gekürzte, aber nicht etwa unrichtige Kausalkette.
Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 11. Dezember 2014, 00:04

augenzeuge hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben: mönsch, AZ,
ist es dir nicht so langsam echt peinlich derartig zu antworten?
der user DresdnerEK89 ist doch, im vergleich zu dir, ein offenes buch und er steht zu seiner geschichte, seinem bisherigen leben.
du benutzt seine "öffentlichkeit" und verweist ihn auf seine "Ex-Kollegen" aus einen medialen beitrag.


Auch wenn es bei dir kaum Sinn macht. Du bist unsachlich, wenn du mir vorwirfst, dass ich die "Öffentlichkeit" eines Users benutzen würde.....
Peinlich bist nur du. Und all jene, die immer noch um den Sinn und die Anwendung der S.-Bestimmung in der Praxis herumdrucksen.
Es spielt hier keinerlei Rolle, wer ein offenes Buch nach deinem Maßstab ist. Es gab eine Bestimmung, welche von zig ex-AGT als Schießbefehl gesehen wurde.

Um Recht in einer Sachfrage zu bekommen, musst gerade du mir keine Augenhöhe vorwerfen. Ich wäre froh, wenn deine Argumentation dieser entsprechen würde....

vs, du machst dir viel vor....falsch bleibts trotzdem. [wink]

Auch ich werde dir hier nicht mehr antworten.

AZ


AZ,
es zwingt dich ja keiner
und da deine aussagen nicht aus eigener erfahrung stammen ist es vollkommen ok.

AZ,
es gab eine schusswaffengebrauchsbestimmung, welche von vielen wohl damals nicht gelesen wurde.
warum, dass solltest du fragen, die derartiges hier bereits erwähnten.

gefühlte hundert mal bekam ich bei verschiedensten vergatterungen mit, dass es fragen zur swgb gab und der betreffende frager auf die dv, beim hfw liegend, verwiesen wurden.
ob dies nun überall so angewendet wurde entzieht sich meiner kenntnis.
doch von all diesen anfragen, während einer vergatterung, wurde nie eine dv ausgeliehen.

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 11. Dezember 2014, 00:19

Nov65 hat geschrieben:Es gibt ausreichend nachlesbares Material, ob aus Vorschriften und Gesetzen des DDR-Grenzregimes oder aus der Aufarbeitung nach dem Fall der Mauer. In vielen Dokumenten der Grenzsicherung(Grenzgesetz, DV und Vergatterungstext) der DDR kommen die Wörter zu vernichten oder unschädlich machen vor.
Muss man wie im Deutschunterricht für ausländische Mitbürger den tiefen Sinn dieser Wörter hier in diesem Forum noch erklären? Ein Jammer!
Beide Wörter stehen niemals für Schonung der Gesundheit und Erhaltung von Leben.
Sie stehen für Körperverletzung und Tod. In Befehl sind sie Auftrag( auch)zum Töten.

Wer Vorschriften mit diesen Inhalten erließ oder diese moralisch noch heute hochhält, handelt(e) inhuman und verbrecherisch.

Zu diesem Thema war das mein letztes Wort.
Alles ist nachzulesen: Dokumente, Berichte, Protokolle, Aussagen von Zeitzeugen.
Gerade die Weihnachtszeit sollte nicht zum sinnlosen Überzeugen genutzt werden.
Gruß in die Runde
von Andreas


@"Nov65",
in diesem thema ist es jedoch eher zielführend zu berichten
und nicht zu zitieren. [wink]

gruß vs [hallo] ... dein verweis auf die "heilige" zeit ... [flash] [grin] [santa]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon dein1945 » 11. Dezember 2014, 11:07

vs1400 hat geschrieben:AZ,
es zwingt dich ja keiner
und da deine aussagen nicht aus eigener erfahrung stammen ist es vollkommen ok.

AZ,
es gab eine schusswaffengebrauchsbestimmung, welche von vielen wohl damals nicht gelesen wurde.
warum, dass solltest du fragen, die derartiges hier bereits erwähnten.

gefühlte hundert mal bekam ich bei verschiedensten vergatterungen mit, dass es fragen zur swgb gab und der betreffende frager auf die dv, beim hfw liegend, verwiesen wurden.
ob dies nun überall so angewendet wurde entzieht sich meiner kenntnis.
doch von all diesen anfragen, während einer vergatterung, wurde nie eine dv ausgeliehen.

gruß vs [hallo]


Genossen still gestanden "Vergatterung" Halt, halt, halt Genosse Unteroffizier ( VS ) geh mal zum HfW und hol -SWGB- ich hab da mal ne Frage und der ehrenwerte Genosse Unteroffizier trabte zu seinem Hfw, der war aber gerade nicht vor Ort, sicher war er gerade zur Politschulung bei seinem Politoffizier, also unser lieber Uffz. zurück zu seinen Soldaten, kann den Spieß nicht finden, ja meinte der Soldat dann geh ich heute nicht zum Grenzdienst, da stand der Uffz. dumm da, denn aus dem Fenster schrie schon der KC "Genosse VS haben sie ihren Haufen nicht im Griff" Nun war guter Rat teuer am Fenster der KC und vor ihm der Soldat der nach der -SWGB- fragte, WAS NUN GENOSSE VS [laugh]

So denkt ein Ungedienter
dein1945
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 11. Dezember 2014, 12:18

Nein nein, @dein1945!
So war das nicht. In unserer sozialistischen Volksarmee war es immer harmonisch und ein freundschaftliches Gefühl verband alle Grundwehrdienst Leistenden zu den "Tagehaufen", ihren Unteroffizieren, die voller Freude freiwillig 3 Jahre oder noch länger abschrubbten.
Die Soldaten freuten sich jeden Tag aufs Neue, ins Grün der Natur zu tauchen und den schönen Sozialismus von Abtrünnigen zu säubern. Was ihnen an der Waffengebrauchsbestimmung nicht sofort klar war, wurde in Leseabenden im Kollektiv erarbeitet.
So zumindest muss es im Harz gewesen sein, denn noch heute künden viele Erinnerungstafeln und Gedenksteine an den heroischen Kampf für einen unbeschädigten Grenzzaun.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon dein1945 » 11. Dezember 2014, 12:59

Volker Zottmann hat geschrieben:Nein nein, @dein1945!
So war das nicht. In unserer sozialistischen Volksarmee war es immer harmonisch und ein freundschaftliches Gefühl verband alle Grundwehrdienst Leistenden zu den "Tagehaufen", ihren Unteroffizieren, die voller Freude freiwillig 3 Jahre oder noch länger abschrubbten.
Die Soldaten freuten sich jeden Tag aufs Neue, ins Grün der Natur zu tauchen und den schönen Sozialismus von Abtrünnigen zu säubern. Was ihnen an der Waffengebrauchsbestimmung nicht sofort klar war, wurde in Leseabenden im Kollektiv erarbeitet.
So zumindest muss es im Harz gewesen sein, denn noch heute künden viele Erinnerungstafeln und Gedenksteine an den heroischen Kampf für einen unbeschädigten Grenzzaun.

Gruß Volker


Gibt es nicht nur im Harz, auch in Berlin, nur hatten die vorher nicht die "Schußwaffengebrauchsbestimmungen" gelesen

http://www.berlinermaueronline.de/ximag ... _small.jpg

Gruß aus Berlin
dein1945
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 11. Dezember 2014, 16:36

So langsam gewinnt ein bestimmter User in diesem Thread den Wettbewerb um das Unwort des Jahres:
Die Schusswaffengebrauchsbestimmung.
Kein Wunder, da diese ja immer bei einem Hauptfeldwebel oder Stellvertreter desselben lag.
Da sie aber dem aufziehenden Grenzer nicht als höheres Recht vermittelt wurde und es deshalb zu vielen Tötungen und schweren Verletzungen an der Grenze kam, liegt dieses Papier diesem Hauptfeldwebel/Stellvertreter schwer auf dem Magen.
Aber zu Unrecht: Der Spieß war für den Innendienst einer Kompanie verantwortlich, nicht für den Grenzdienst.
Da sah wohl jemand nicht richtig durch...
Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 11. Dezember 2014, 23:51

dein1945 hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:AZ,
es zwingt dich ja keiner
und da deine aussagen nicht aus eigener erfahrung stammen ist es vollkommen ok.

AZ,
es gab eine schusswaffengebrauchsbestimmung, welche von vielen wohl damals nicht gelesen wurde.
warum, dass solltest du fragen, die derartiges hier bereits erwähnten.

gefühlte hundert mal bekam ich bei verschiedensten vergatterungen mit, dass es fragen zur swgb gab und der betreffende frager auf die dv, beim hfw liegend, verwiesen wurden.
ob dies nun überall so angewendet wurde entzieht sich meiner kenntnis.
doch von all diesen anfragen, während einer vergatterung, wurde nie eine dv ausgeliehen.

gruß vs [hallo]


Genossen still gestanden "Vergatterung" Halt, halt, halt Genosse Unteroffizier ( VS ) geh mal zum HfW und hol -SWGB- ich hab da mal ne Frage und der ehrenwerte Genosse Unteroffizier trabte zu seinem Hfw, der war aber gerade nicht vor Ort, sicher war er gerade zur Politschulung bei seinem Politoffizier, also unser lieber Uffz. zurück zu seinen Soldaten, kann den Spieß nicht finden, ja meinte der Soldat dann geh ich heute nicht zum Grenzdienst, da stand der Uffz. dumm da, denn aus dem Fenster schrie schon der KC "Genosse VS haben sie ihren Haufen nicht im Griff" Nun war guter Rat teuer am Fenster der KC und vor ihm der Soldat der nach der -SWGB- fragte, WAS NUN GENOSSE VS [laugh]

So denkt ein Ungedienter


@dein1945,
falls dir an einer ehrlichen antwort und diesem thema etwas liegt,
dann solltest auch du in der lage sein und mir dementsprechend eine frage normal stellen können.

in diesem sinne,
gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 12. Dezember 2014, 00:17

Nov65 hat geschrieben:So langsam gewinnt ein bestimmter User in diesem Thread den Wettbewerb um das Unwort des Jahres:
Die Schusswaffengebrauchsbestimmung.
Kein Wunder, da diese ja immer bei einem Hauptfeldwebel oder Stellvertreter desselben lag.
Da sie aber dem aufziehenden Grenzer nicht als höheres Recht vermittelt wurde und es deshalb zu vielen Tötungen und schweren Verletzungen an der Grenze kam, liegt dieses Papier diesem Hauptfeldwebel/Stellvertreter schwer auf dem Magen.
Aber zu Unrecht: Der Spieß war für den Innendienst einer Kompanie verantwortlich, nicht für den Grenzdienst.
Da sah wohl jemand nicht richtig durch...

Grüße von Andreas


@"Nov65",
belustigter weise möchte ich mal den user @"Interessierter" zitieren und mich am ausdruckswort "aber" laben ...
... egal ...Bild

der hfw war für den innendienst zuständig, womit du absolut recht hast.
eine DV durfte jedoch nicht im grenzdienst gelesen werden ... [wink] .
sämtliche gegenstände einer gk unterstanden der verantwortlichkeit des hfw und ihm unterstand z.b. auch der technische leiter,
welcher meist sein stellv. war.

gruß vs ... immer gern behilflich [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon dein1945 » 12. Dezember 2014, 15:02

vs1400 hat geschrieben:
dein1945 hat geschrieben:
Genossen still gestanden "Vergatterung" Halt, halt, halt Genosse Unteroffizier ( VS ) geh mal zum HfW und hol -SWGB- ich hab da mal ne Frage und der ehrenwerte Genosse Unteroffizier trabte zu seinem Hfw, der war aber gerade nicht vor Ort, sicher war er gerade zur Politschulung bei seinem Politoffizier, also unser lieber Uffz. zurück zu seinen Soldaten, kann den Spieß nicht finden, ja meinte der Soldat dann geh ich heute nicht zum Grenzdienst, da stand der Uffz. dumm da, denn aus dem Fenster schrie schon der KC "Genosse VS haben sie ihren Haufen nicht im Griff" Nun war guter Rat teuer am Fenster der KC und vor ihm der Soldat der nach der -SWGB- fragte, WAS NUN GENOSSE VS [laugh]

So denkt ein Ungedienter


@dein1945,
falls dir an einer ehrlichen antwort und diesem thema etwas liegt,
dann solltest auch du in der lage sein und mir dementsprechend eine frage normal stellen können.

in diesem sinne,
gruß vs [hallo]


Na dann mal ganz normal, was hättest Du gemacht, den Soldat trotzdem zum Grenzdienst oder ab auf die Stube oder doch gleich zum KC mit diesem Abweichler von der Linie ? Dein Plan wäre doch erstmal über dem Haufen, ein Posten hätte doch gefehlt !

Gruß aus Berlin
dein1945
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon vs1400 » 13. Dezember 2014, 00:44

dein1945 hat geschrieben:
vs1400 hat geschrieben:
dein1945 hat geschrieben:
Genossen still gestanden "Vergatterung" Halt, halt, halt Genosse Unteroffizier ( VS ) geh mal zum HfW und hol -SWGB- ich hab da mal ne Frage und der ehrenwerte Genosse Unteroffizier trabte zu seinem Hfw, der war aber gerade nicht vor Ort, sicher war er gerade zur Politschulung bei seinem Politoffizier, also unser lieber Uffz. zurück zu seinen Soldaten, kann den Spieß nicht finden, ja meinte der Soldat dann geh ich heute nicht zum Grenzdienst, da stand der Uffz. dumm da, denn aus dem Fenster schrie schon der KC "Genosse VS haben sie ihren Haufen nicht im Griff" Nun war guter Rat teuer am Fenster der KC und vor ihm der Soldat der nach der -SWGB- fragte, WAS NUN GENOSSE VS [laugh]

So denkt ein Ungedienter


@dein1945,
falls dir an einer ehrlichen antwort und diesem thema etwas liegt,
dann solltest auch du in der lage sein und mir dementsprechend eine frage normal stellen können.

in diesem sinne,
gruß vs [hallo]


Na dann mal ganz normal, was hättest Du gemacht, den Soldat trotzdem zum Grenzdienst oder ab auf die Stube oder doch gleich zum KC mit diesem Abweichler von der Linie ? Dein Plan wäre doch erstmal über dem Haufen, ein Posten hätte doch gefehlt !

Gruß aus Berlin


@dein45,
es geht nur normal und ohne vorwurf.

ich kam nie in eine derartige situation, da sehr selten, zu meiner zeit, ein uaz (ohne kgsi gewesen zu sein) ne vergatterung durchführte.
aufzüge und objektwachen wurden durch den jeweiligen dho (diensthabender offizier) vergattert
und ich stand demnach immer mit im glied der zu vergatternden.
fragen zum gebrauch der schusswaffe gab es und in der masse wurden sie durch junge neuankömmlinge gestellt, man hörte dann immer das gelangweilte raunen der altgedienten. denn diese sahen die zeit laufen und zwar die zeit, die diese abzulösenden länger draußen bleiben mussten. der neue hätte derartige fragen auch in seiner freizeit hätte klären können.
der ovd holte sich nun eine dv und las die dementsprechende textpassage ausdrücklich vor, um nochmals zu fragen ob es fragen gibt. gab es diese, dann wurde auf die betreffende dv verwiesen und das sie beim hfw einzusehen sei.


gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Aussagen von Ex-DDR-Grenzern zur Anwendung des Schiessbefehls

Neuer Beitragvon Nov65 » 13. Dezember 2014, 08:00

Hi @dein 1945,
solche Märchenstunden kenne ich nicht.
Stell' Dir bloß mal vor: Es ist 5.30 Uhr oder 21.30 h. Der Zug ist vor dem Objekt angetreten, MP, Magazintasche und Stahlhelm am Mann, alle unausgeschlafen oder nur müde. Der Zugführer lässt seine Ordnungskommandos los, spricht die Vergatterung, will "Rührt Euch, zum Fahrzeug weggetreten" sagen,
und da fragt so ein Kerlchen nach der Schusswaffengebrauchsbestimmung. Die wird natürlich geholt oder der Zugführer hat sie am Mann, liest daraus vor,
dann folgt die nächste Frage usw.
Das wäre so ein Ding für "Verstehen Sie Spass?"
Da draußen an der Mauer wartet ein ganzer Zug auf den Postentürmen auf Ablösung,aber der kommt nicht, weil gerade vorgelesen wird.

Ich bin eben ziemlich früh aufgestanden,, aber es hat sich gelohnt: Ich kann richtig schmunzeln über diese Märchenstunde, die dir heute aufgebunden werden soll.

Grüße aus dem aufgewachten Plau am See
von Andreas
Nov65
 

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