Vielleicht solltest du dir mal genauer ansehen, wofür diese "Kameradschaft" steht. Die meisten Mitglieder kann man getrost als ewig Gestrige bezeichnen, die sich nicht oder nicht kritisch genug mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen.
Um nicht falsch verstanden zu werden: man darf die eigene Vergangenheit nicht leugnen, aber heutzutage kann man sich mit dem heutigen Wissen auch eingestehen, dass nicht alles, was man vor Jahrzehnten als gut, richtig und wahr angesehen hat, tatsächlich auch war.
Exemplarisch steht dafür Mj. Lehmann (lebt er eigentlich noch?), den ich zu Zeiten meines aktiven Wehrdienstes persönlich als Stabsoffizier aus und in Dermbach kennengelernt habe. Ebenso OSL a.D. Hentschel (ohne z, mit e, nicht mit ä), dessen Autogramm noch als Mj. auf meinem Resi-Tuch steht.
Und wenn ich sowas wie "politische Grundüberzeugung", "Ehrenkodex" und "Schweigegelübde" lese, dann weiß ich, dass die allermeisten derjenigen dort nichts begriffen haben und noch in ihrer eigenen Welt leben. Neben den o.g. kenne ich übrigens noch weitere, aber das tut hier nichts zur Sache.
Hatte vor Jahren übrigens auch recht intensiven Kontakt und stand wohl kurz vor einer Einladung.
An meinen geplanten Erinnerungen (aus den Jahren 1981-1984), die den Arbeitstitel " ... Grenzdurchbrüche nicht zuzulassen" (einige Leseproben sind auch im hiesigen Forum zu finden) trug, hatte man großes Interesse, nachdem ich Mj. Lehmann, der mal für einen kleineren lokalen Verlag tätig war, paar Leseproben geschickt hatte.
Fazit: Die Biologie wird zeitnah dafür sorgen, dass dieser Verein eine unbedeutende Fußnote in der (ost)deutschen Militärgeschichte bleibt.








