DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 12. Mai 2016, 18:06

Das will wohl in die Hirne mancher Altkader heute noch nicht hinein , dass sich damals manch einer ihrer Genossen mit einem beherzten Griff ins Volksvermögen gütlich getan hatte.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon augenzeuge » 12. Mai 2016, 18:30

Thoth hat geschrieben:Hier werden mal wieder abenteuerliche Behauptungen aufgestellt welche stark an dreisten Lügen vorbeischrammen.

"Natürlich" wußten alle! Offiziere des MfS, der NVA, des MdI und der Grenztruppen genauestens über die Eintragungen im Grundbuch der jeweiligen Gemeinde in der sie dienten Bescheid ......
Glaubt ihr Schreiberlinge Mist wirklich selbst an diesen absoluten Mist?


Thoth, er schrieb "einige". Und du machst "alle" draus. Findest du das richtig, oder denkst du, es fällt niemanden auf? [flash]
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Dr. 213 » 12. Mai 2016, 19:22

Thoth hat geschrieben:Schon lustig wie hier selbsternannte Beurteiler wild drauflosmutmaßen was ein oder eine bestimmte Klientel von Usern die sie nicht ab können gedacht haben könnten, selber hatten sie seit frühester Kindheit selbstverständlich den totalen Durchblick, nur zum Widerstandskämpfer reichte es bei ihnen nie ......

Selbstverständlich greifen diese User auch nicht mit vor primitiver Arroganz triefenden und persönlich pöbelnden Beiträgen diese User an, immer nett, höflich, zuvorkommend und vor allem Ahnungslos.

Heißt die politische Autistin jetzt nicht wieder Lengsfeld und bastelt fleißig an ihrer Karriere bei der AfD?

Ach die im wahrsten Sinne des Wortes alten Stasiseilschaften ........., einfach schön .......


Ich bin empört, wie hier über Frau Lengsfeld hergezogen wird.
Das ist pure Verächtlichmachung, Herabwürdigung und Verhönung von Stasi- Opfern.
Wenn ich Richter wäre, würde ich dafür 30 Stunden gemeinnützige Arbeit verordnen.
Vorzugsweise als Eintrittskarten- Abreisser in Hohenschönhausen oder bei der
Reinigung von Mauerkreuzen und Gedenktafeln.

Herzlichst
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon steffen52-1 » 12. Mai 2016, 20:03

Thoth hat geschrieben:Hier werden mal wieder abenteuerliche Behauptungen aufgestellt welche stark an dreisten Lügen vorbeischrammen.

"Natürlich" wußten alle! Offiziere des MfS, der NVA, des MdI und der Grenztruppen genauestens über die Eintragungen im Grundbuch der jeweiligen Gemeinde in der sie dienten Bescheid ......
Glaubt ihr Schreiberlinge Mist wirklich selbst an diesen absoluten Mist?
Irgendwie scheint mir ihr habt das Neid-Problem der angeblich zu kurz gekommenenden ......

Jetzt bin ich aber etwas traurig, Christian! [frown] Was ist nun daran falsch? Es ist kein Neid, sondern einfach ein Unwissen , wem welches Grundstück wem gehört! Diese Genossen wussten
es, weil halt Einblick durch den jahrelangen Zusammenhalt der SED-Genossen! Oder glaubst Du, das ein normaler Provinzheini da eine Change gehabt hätte! Ich reden von der Zeit um 1990 rum!
Was ich schreibe, habe ich persönlich von diesen EX-Offizieren erzählt bekommen, weil ich sie persönlich kenne und da Heute noch Urlaub mache(in feinen und guten Ferienhäusern) und mit ihnen mehr als ein Bier getrunken habe!
Bitte unterstelle mir nicht das ich lüge! Es ist halt so gewesen und keiner von denen streitet das ab! Wer diese Möglichkeit damals hatte und genutzt hat. Was ist daran falsch?
Wollte nur schreiben, das es diese Dinge gab und nun unterstelle mir nicht das ich hier Lügen verbreite! Sonst bekomme ich einen Hals oder so!!! [wut]
Grüsse steffen52-1
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 13. Mai 2016, 09:02

Dr. 213 hat geschrieben:

Ich bin empört, wie hier über Frau Lengsfeld hergezogen wird.
Das ist pure Verächtlichmachung, Herabwürdigung und Verhönung von Stasi- Opfern.
Wenn ich Richter wäre, würde ich dafür 30 Stunden gemeinnützige Arbeit verordnen.
Vorzugsweise als Eintrittskarten- Abreisser in Hohenschönhausen oder bei der
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Na Dottore bist du aus dem Mustopp aufgetaucht?
Bekomm dich mal wieder ein und geifere hier nicht auf einer heuchlerisch-empörten Art und Weise rum.
Den 'Begriff' welchen du mokierst habe ich mir seit 2009 aus einer Zeitungskolummne "ausgeborgt" und wenn du mal richtige Zeitungen lesen würdest dann wäre er dir schon längst aufgefallen.
Übrigens verwende ich den Begriff seit mindestens zwei oder gar drei Jahren im Forum für diese Frau wenn es passt, also ist deine Empörung nur eine billige Show .....
Ach so, es geht ja gegen mich ...., das ist natürlich was anderes.

Viel Spass beim Nähkurs ......
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 13. Mai 2016, 09:32

Die Ostdeutschen können im Grunde genommen froh sein , dass diese SED Truppe mit ihrer Stasigarde bereits nach 40 Jahren in die Tonne getreten wurde.Nicht auszudenken wie man sich mental entwickelt hätte wäre das nochmal 40 Jahre so weiter gegangen.Ich denke da ist uns einiges erspart geblieben.
Was sich daraus entwickelt und die gesellschaftlichen Deformationen kann man heutzutage in Russland betrachten.
Ich erinnere noch einmal an das Buch von Swetlana Alexandrowna Alexijewitsch Secondhand.Secondhand-Zeit.
Hast du das nicht auch gelesen Christian Thoth?
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 13. Mai 2016, 09:34

Schnatterinchen Kumpel Wim Peter was geht dich die Freizeitlektüre von Leuten an?
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 13. Mai 2016, 09:44

Ich weiß besonders für dich als Freund der Sowjetunion muß das sehr bitter sein.
Denn nach der Lektüre dieses Buches verschlägt es einem die Sprache , wenn man erfährt was mit den Menschen im Lande Lenins unter der Fuchtel der Kommunisten gemacht wurde.
Ich kann nur sagen erschütternd was diese Menschen sich da von der Seele reden.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 13. Mai 2016, 11:00

Gehst du mal wieder deiner Lieblingsbeschäftigung nach? Darüber zu orakeln was ich eventuell denke und fühle .....
Was für ein armseliges Leben mußt du doch haben ......
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Interessierter » 13. Mai 2016, 11:40

Beitragvon Thoth » 12. Mai 2016, 18:03
Hier werden mal wieder abenteuerliche Behauptungen aufgestellt welche stark an dreisten Lügen vorbeischrammen.

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Mir scheint lediglich Du selbst hast ein Problem!

Ab Dezember 1989 deckte das Neue Forum Karlshorst die unrechtmäßige Enteignung und Nutzung von mehr als 250 Häusern durch das MfS auf.

Diese Handhabung durch das MfS wurde schon Jahrzehnte vorher praktiziert:

1956/57 wird die Wohnungsverwaltung G (WV G), eine dem MfS unterstellte Einrichtung, gegründet. Sie ist speziell verantwortlich für die Häuser der sowjetischen "Freunde" und regelt in enger Zusammenarbeit mit der sowjetischen Wohnungsverwaltung Ketsch die Verwaltung, Vergabe und Kontrolle der Häuser im Sperrgebiet. Bei Verkleinerung des Sperrgebietes werden jedes Mal Wohnungen frei. Das MfS übernimmt die leer gezogenen Häuser ohne ausreichende gesetzliche Grundlage.

http://www.horch-und-guck.info/hug/arch ... -50/05013/


In deinem Wahn dem Volker und auch auch anderen Zeitzeugen sogar ihr Selbsterlebtes zu bestreiten und ihre Ausführungen als Mist zu bezeichnen, entlarvst du dich selbst als Verbreiter von Unwahrheiten.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 13. Mai 2016, 12:16

Thoth hat geschrieben:Gehst du mal wieder deiner Lieblingsbeschäftigung nach? Darüber zu orakeln was ich eventuell denke und fühle .....
Was für ein armseliges Leben mußt du doch haben ......


Über irgend etwas zu orakeln liegt mir fern, allerdings hattest du irgendwo einmal zum besten gegeben dieses Buch gelesen zu haben.
Das du es wie die meisten Ehemaligen hältst und diese Tatsachen am liebsten unter den Tisch fallen lassen möchtest oder sogar die Opfer verhöhnst spricht nun nicht gerade für deinen Charakter.
Und das Menschen in Russland noch heute von dieser unsäglichen sowjetisch- stalinistischen Zeit geprägt sind und darunter leiden ist nicht von der Hand zu weisen und daher ist der Bezug zur DDR und
den damals dort herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen und den Folgen bis heute sehr deutlich.
Diese Studie belegt dies deutlich , da kannst du noch so viel Gift und Galle speien.
Zuletzt geändert von Kumpel am 13. Mai 2016, 12:19, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 13. Mai 2016, 12:16

Ach ja Interessierter und die Abrechnungspostille "Horch und Guck" ist für dich der heilige Gral der unumstößlichen Wahrheit? Träum weiter
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 13. Mai 2016, 12:18

Kumpel hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Gehst du mal wieder deiner Lieblingsbeschäftigung nach? Darüber zu orakeln was ich eventuell denke und fühle .....
Was für ein armseliges Leben mußt du doch haben ......


Über irgend etwas zu orakeln liegt mir fern, allerdings hattest du irgendwo einmal um besten gegeben dieses Buch gelesen zu haben.
Das du es wie die meisten Ehemaligen hältst und diese Tatsachen am liebsten unter den Tisch fallen lassen möchtest oder sogar die Opfer verhöhnst spricht nun nicht gerade für deinen Charakter.
Und das Menschen in Russland noch heute von dieser unsäglichen sowjetisch- stalinistischen Zeit geprägt sind und darunter leiden ist nicht von der Hand zu weisen und daher ist der Bezug zur DDR und
den damals dort herrschenden gesellschaftlichen Verhältnissen und den Folgen bis heute sehr deutlich.


Kumpel, nach diesen Ausführungen gehe ich davon aus das du nicht einen Satz aus dem erwähnten Buch gelesen hast.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 13. Mai 2016, 12:22

Von was du ausgehst ist vollkommen unerheblich für mich.
Eine der erschütterndsten Geschichten war für mich die, in der eine Mutter eingesperrt wurde und es sich herausstellte , das sie ihre beste Freundin denunziert hatte um ihr kleines Kind zu bekommen.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Interessierter » 13. Mai 2016, 12:44

Thoth hat geschrieben:Ach ja Interessierter und die Abrechnungspostille "Horch und Guck" ist für dich der heilige Gral der unumstößlichen Wahrheit? Träum weiter


Die geschilderten Fakten sind vielfältig belegt und es amüsiert mich zu lesen, dass dir es nicht möglich ist die Aussagen von " Horch und Guck " sachlich zu widerlegen. Statt dessen versuchst du mit dem " Gral der unumstößlichen Wahrheit " diese Zeitschrift zu diffamieren und als unglaubwürdig hinzustellen; so wie Du es auch regelmässig mit Usern machst, wenn du nicht in der Lage bist, deren Erlebnisse oder Feststellungen zu widerlegen.

Ich finde dieser " Gral der unumstößlichen Wahrheit " ist da schon eher das, für was du dich anscheinend selber hälst. [grins]
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 13. Mai 2016, 12:48

Was du findest Interessierter ist vollkommen unerheblich für mich.

Schwächelst du bereits beim Linkeinstellen oder warum bietest du nicht funktionierende an?
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Interessierter » 13. Mai 2016, 13:21

Eigentlich haben deine Ausführungen bei mir für grosse Erheiterung gesorgt und nicht zum Schwächeln geführt. Für dich aber sehr gerne hier noch einmal der Link:
http://www.horch-und-guck.info/hug/arch ... -50/05013/

Bei genauer Betrachtung des Links, sollen intelligente User auch auf die Idee gekommen sein, den Link einfach einschließlich der letzten Zahlen zu kopieren.... [flash]
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 13. Mai 2016, 13:28

Es ist doch immer das Selbe , bei jedem Thema in dem die DDR gezeigt wird als das was sie tatsächlich war kommt Christan der sich hier Thoth nennt wie Kai aus der Kiste und überzieht den Thread nach 1/76 Manier mit seinem Quark.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon augenzeuge » 13. Mai 2016, 14:06

Thoth hat geschrieben:Was du findest Interessierter ist vollkommen unerheblich für mich.


Und warum zeigst du dann allen das Gegenteil? [grins]

Dafür, dass du nichts mit dem MfS zu tun hattest, reagierst du einfach viel zu nervös bzw. zu unsachlich. In der Sache bist du schwach, in persönlicher Diskreditierung dagegen stark. Und das in deinem Alter. [blush]

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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 13. Mai 2016, 15:03

Las Dich doch mal von Thoth zum Gänsebraten oder zu einem russischen Abend mit Lichtbildvortrag einladen , vielleicht erklärt er es Dir.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon andr.k » 13. Mai 2016, 19:33

Kumpel hat geschrieben:Las Dich doch mal von Thoth zum Gänsebraten oder zu einem russischen Abend mit Lichtbildvortrag einladen , vielleicht erklärt er es Dir.


Kumpel hat geschrieben:Es ist doch immer das Selbe...
Kumpel hat geschrieben:...Quark.


[denken]

Was für ein Quark... [flash]

Da lass ich mich lieber von @Thoth zum Essen einladen und schaue mir anschließend ein paar Dias an, als hier so ein Quark zu lesen.

Vielleicht gibt es auch noch ein "Flens" oder ein lecker "Duckstein" dazu.

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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Dr. 213 » 13. Mai 2016, 19:46

Die Berechtigungsmarken für die Leckereien werden aber erst nach Besuch seines privaten Traditionszimmers,
dem Absingen der Internationalen gefolgt vom sozialistischen Bruderkuss ausgegeben. Guten Appetit !

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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon andr.k » 13. Mai 2016, 19:53

Dr. 213 hat geschrieben:Absingen der Internationalen


Schön das du die "Internationale" noch kennst. [shocked] [grins]
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Dr. 213 » 13. Mai 2016, 20:12

andr.k hat geschrieben:
Dr. 213 hat geschrieben:Absingen der Internationalen


Schön das du die "Internationale" noch kennst. [shocked] [grins]


Danke, aber z.B. schon beim Pionierknoten muß ich passen. Den kriege ich leider nicht mehr hin.
Da kann ich mich abmühen wie ich will, die Ärmel von der FDJ- Bluse sind einfach zu kurz dafür. [laugh]

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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon andr.k » 13. Mai 2016, 21:33

Dr. 213 hat geschrieben:Danke, aber z.B. schon beim Pionierknoten muß ich passen. Den kriege ich leider nicht mehr hin.
Da kann ich mich abmühen wie ich will, die Ärmel von der FDJ- Bluse sind einfach zu kurz dafür. [laugh]

Herzlichst
Dr. 213


Oha, ich dachte immer, eine Bluse ist ein Kleidungsstück für Frauen und nicht für Männer. [flash]
Mit dem Abmühen, sprich Energie, ist das schon so eine Sache. Wenn Du zum "Mopedfahren" unbedingt ein Tuch mit Pionierknoten haben willst, bist Du gezwungen, diesen zu lernen.

Damals hast Du es doch auch geschafft, Dir Dinge anzueignen, die ursprünglich nicht für Deinen privaten Gebrauch bestimmt waren, oder? [hallo]

Herzliche Grüße
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Beethoven » 14. Mai 2016, 08:24

augenzeuge hat geschrieben:
steffen52-1 hat geschrieben:Möchte mal auf Deinen Beitrag, in Beziehung Rügen eingehen! Was ich von dieser Insel kenne, ist so, das einige EX-Offiziere aus Prora, sich nach der Wende ein paar schöne Filetstücke, für einen Apfel und einen Ei gekauft haben! Denn sie wussten ja genau, welches Stück Land der alten DDR gehörte und welches einst in privat Hand war und zurück gefordert werden konnte!
Damit haben sie bis Heute gut vorgesorgt b.z.w. ausgesorgt und da haben die Genossen in den Gemeindeämtern damals fein mitgeholfen! Ob nun Stasi oder nur SED-Parteigenossen, das
kann ich nicht beantworten, den darauf bekam ich keine Antwort von den Befragten, das erste haben sie mir aber bestätigt! [shocked]
Grüsse steffen52-1


@Beethoven
War dir das bekannt und empfindest du das korrekt?
AZ


Ich staune immer wieder, wen Ihr alles kennt und dessen "Beschaffungsmaßnahmen" Euch bekannt sind. Ist doch eigentlich eine Sache mit der man nicht hausieren geht.

Fakt ist, so mein Kenntnisstand, dass unter Modrow eine sicherlich nicht geringe Masse an Häusern und Grundstücken, den damaligen Mietern, zum Kauf angeboten wurde.
Zumindestens in der NVA war es verpönt, ein Haus nebst Grundstück als Eigentümer zu besitzen. Der Mann hätte sich ja um sein Grundstück gekümmert und hätte viel Zeit für seine eigentliche Tätigkeit verloren dadurch. Aber es gab auch Privateigentum unter Berufssoldaten. Ein Freund von mir (OONA) hatte ein Haus, welches seine Frau geerbt hatte.
Gerade hier in Strausberg, kauften einige Oberste und Generale die Häuser, die sie bis dato gemietet hatten.
Bis auf einige Wenige, leben diese, nun schon als alte Männer, noch in diesen Häusern.

Bis 1990 wußte ich z.B. gar nicht, wie man an ein Grundstück herankommen sollte. Das Wort "Grundbuch" habe ich schon mal gehört, konnte damit aber gar nichts anfangen. Zu jener Zeit lebt ich mit einem 5-Personenhaushalt in einer Vierraumplattenwohnung, für 123 Mark der DDR Warmmiete.

Von den Verkäufen unter Modrow erfuhr ich aus der Zeitung, so wie vermutlich die meisten User hier. Was ich da dachte? Ja - hätte man mir so etwas angeboten, hätte ich auch gekauft. Ich sah und sehe auch keinen Grund, warum die Offiziere und Generale, denen man den Kauf der durch sie bewohnten Häuser angeboten hat, diese Möglichkeit nicht hätten nutzen sollen. Das hätte wohl jeder Mensch so gemacht, der nicht vor hatte auszuwandern.

Einen Zahn möchte ich aber ziehen. Der Berufssoldat, egal in welcher Stufe, hatte mit Immobilien nichts zu tun und wohl auch nur rudimentäre Kenntnisse darüber. Ob nun irgendwelche Mitarbeiter anderer staatlicher Stellen mehr Ahnung und Kenntnis hatten weiß ich nicht aber sie haben so gehandelt, wie es heute in jedem kapitalistischen Staat gemacht wird. Wer von was weiß und die Möglichkeit hat zu zugreifen, der tut dies. Warum sollten die das also nicht tun? Ob einem das damals oder heute gefällt, steht auf einem anderen Blatt. "Jeder ist sich selbst der Nächste", ist ja wohl eher ein Gedanke, der im Kapitalismus Blüten treibt. Und wo bitte ist der moralische Unterschied, ob ich nun meinen Betrieb beklaue, was in meinen Augen eine kriminelle Handlung ist oder ich ein Haus kaufe, welches man von Staats wegen zum Kauf anbietet?
Jeder der sich hier entrüstet und geklaut hat, hat kein moralisches Recht dazu.

In diesem Sinne - wer im Schlachthaus arbeitet, sollte nicht mit Schweinehälften schmeißen. (Dieses Zitat hab ich schon mal verwandt - ich weiß)
Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
Sie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

Winston Churchill

Quo quisque stultior eo magis insolescit, gelle Herr F.?

Achte mehr auf Deinen Charakter, als auf Deinen Ruf.
Dein Charakter ist das, was Du wirklich bist, doch Dein Ruf ist nur das, was andere von dir halten.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon AkkuGK1 » 14. Mai 2016, 09:09

also ich bin schwer enttäuscht von unseren Genossen hier! [hallo] FDJ Hemd und Pionierhalstuch? Welches denn? Das Blaue der Jungen Pioniere oder das Rote der Thälmannpioniere? Weder noch.

Unsere "Stabs"Offiziere an der Grenze hatten alle Haus. Nur die JungOffiziere wohnten noch in der Kaserne.
Ich bin zu schön, als das man auf mich wütend sein könnte!*

*aus Mr. Sunshine
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Volker Zottmann » 14. Mai 2016, 10:28

Beethoven hat geschrieben:"Jeder ist sich selbst der Nächste", ist ja wohl eher ein Gedanke, der im Kapitalismus Blüten treibt. Und wo bitte ist der moralische Unterschied, ob ich nun meinen Betrieb beklaue, was in meinen Augen eine kriminelle Handlung ist oder ich ein Haus kaufe, welches man von Staats wegen zum Kauf anbietet?
Jeder der sich hier entrüstet und geklaut hat, hat kein moralisches Recht dazu.

In diesem Sinne - wer im Schlachthaus arbeitet, sollte nicht mit Schweinehälften schmeißen. (Dieses Zitat hab ich schon mal verwandt - ich weiß)



Den Unterschied habe ich Dir schon mal erklärt!
Das DDR-Wirtschaftsgefüge hat die Menschen regelrecht dazu verdammt, sich die Baustoffe zum Erhalt ihrer Immobilien schwarz zu besorgen. Im WBK QLB hatte sich regelrecht ein kleiner "Bestelldienst" entwickelt. Wer was brauchte, informierte die Nachtschichten auf den Baustellen und dann wurde ausgefahren.
Natürlich wurde gestohlen. Natürlich haben sich wenige Bauarbeiter dadurch bereichert. Der "Kunde" aber hat wie in der BHG bezahlt. Bezahlt für deren Angst, erwischt zu werden. Er bekam die Baustoffe, aber selten nur billiger als regulär.
Ich hätte liebend gern meine Baustoffe wie heute redlich erworben. Doch das verhinderte die DDR. War nie fähig dazu.

Es macht aber für mich einen riesigen Unterschied mit der Klauerei. Niemals wären die Kollegen auf die Idee gekommen, einem Privatmann was weg zu nehmen. Wir haben nie privat gestohlen! Wir taten es allenfalls der Nomenklatura in den Kreisleitungen gleich. Die räuberten ganz unverholen am hellerlichten Tag. Ich kann Dir hier heute noch die Baustellen Derer benennen. Es stahlen aber nicht alle. Es gab ebenso auch dort ganz anständige Mitmenschen. Verborgen ist ihnen das allerdings nie geblieben.

Bei den NVA-Offizieren gab es sehr wohl auch Hausbesitzer. Und wenn ein Polit-Major in Torgau baute, hieß das damals, dass für ihn Soldaten sein Anwesen verschönten. Auch das ist belegbar. Aber auch verjährt, was mich aber nicht hindert, es Dir zu Deinem Leidwesen zu benennen.

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
http://Mein-DDR-Leben.de/

Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
(Volker Zottmann)
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Dr. 213 » 14. Mai 2016, 11:33

"Jeder ist sich selbst der Nächste"

Also das muß ich schon sagen, nach der Wende waren viele Funktionäre aus SED/ MfS besonders erfolgreich
wenn es darum ging, möglichst viel für sich heraus zu holen. Fing gleich beim Umtausch in die DM an.
Da wurde Ost- Geld hübsch auf viele Privatpersonen inkl. Kinder verschoben oder man könnte auch sagen gewaschen.
Ich freue mich aber, trotz dem vielen schönen Steuergeld was es gekostet hat, daß diese Menschensparte damit den ersten
Schritt in die Marktwirtschaft getan hat. Um so mehr, weil es zeigt, daß sie in der Lage waren, ehemals verteufelte
Ansichten über Bord zu werfen, ja sogar selbst zu leben, und die Möglichkeiten einer freien Gesellschaft wahrzunehmen.
Ja, sie dürfen bei der Marktwirtschaft mitspielen. Warum auch nicht. Freie Marktwirtschaft geht eben so.

Trotzdem möchte ich diese Ehemaligen nicht an den Schaltstellen unserer Demokratie sehen.
An der Stelle hört der Spass dann für mich auf. Da haben auch in der Demokratie gewisse Schranken ihre Berechtigung.

Bitter ist es natürlich immer für die Opfer, die aus den verschiedensten Gründen nach der Wende nicht auf
den "Grünen Zweig" gekommen sind. Weil sie etwa als gebrochene Menschen aus dieser Zeit übrig geblieben sind.

Und jetzt bitte nicht wieder mit den vielen Vopo / MfS Leuten kommen, die sich selbst umgebracht haben.
Erstens waren das nach meinem Empfinden nun so viele auch wieder nicht.
Und zweitens, es war eine selbst gewählte Entscheidung.
Die von der Stasi abgeholten Opfer, die für Lapalien Eingesperrten, die zu sozialistischen Schauprozessen gezerrten
und im schlimmsten Fall sogar in die SU Deportiert/ Ermordeten hatten diese Möglichkeit einer freien Entscheidung nicht.

Herzlichst
Dr. 213
Zuletzt geändert von Dr. 213 am 14. Mai 2016, 12:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Dr. 213 » 14. Mai 2016, 11:57

andr.k hat geschrieben:
Damals hast Du es doch auch geschafft, Dir Dinge anzueignen, die ursprünglich nicht für Deinen privaten Gebrauch bestimmt waren, oder? [hallo]

Herzliche Grüße
AK


Thoth sagt, ich erzähle nur Märchen. Wenn es dich beruigt, häng dich einfach an ihn ran.
Wir wollen das aber nicht so sehr vertiefen weil falscher Ort und falsches Thema.
Wenn es um das MfS geht, fällt es ohnehin schwer, nicht abzudriften.
Weil, die hatten ihre Finger einfach überall [wink] drinne.

Herzlichst
Dr. 213
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