DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Interessierter » 24. April 2016, 10:03

Wissenschaftler des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) haben erforscht, welchen Einfluss die umfassende Spitzeldiktatur der DDR auf die ostdeutsche Wirtschaft und Gesellschaft heute noch hat. Die Ergebnisse zeigen, wie stark das Ministerium für Staatssicherheit die neuen Bundesländer bis heute prägt.

Bevor die sozialistische Diktatur der DDR 1989 zusammenbrach, hatte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) 91.000 hauptamtliche und mindestens 189.000 informelle Mitarbeiter, darunter bis zu 3500 im Westen. Im Laufe seiner gesamten Existenz führte das MfS mindestens rund 624.000 Menschen als Inoffizielle Mitarbeiter, die übrigens zu 83 Prozent männlich waren. Hinzu kamen tausende sogenannte Auskunftspersonen (AKP), um Informationen zu gewinnen. Diese waren in der Regel keine IM und regional unterschiedlich verbreitet. Stichproben aus Karteien in Rostock und Saalfeld zeigten, dass dort 18 beziehungsweise 5,9 Prozent der Bevölkerung als überwiegend gesprächsbereite AKP erfasst waren. Dazu kamen weitere Helfer wie die „Guten Menschen“ und die „Offiziellen Partner“ des MfS.

Die IZA-Studie geht dagegen in ihrer vorangestellten Historie nur von 90.257 hauptamtlichen und 173.000 Inoffiziellen Mitarbeitern aus. Der Unterschied bei den IM erklärt sich so: Grob gerastert führten die Abwehrdiensteinheiten des Ministeriums rund 173.000 IM, außerdem aber noch die Aufklärungsdiensteinheit Hauptverwaltung A weitere rund 13.400 IM in der DDR und weitere 1550 in der Bundesrepublik Deutschland.

Das Misstrauen blieb

Dieses Misstrauen hat sich offenbar bis heute in den Köpfen gehalten. Es wurde sogar noch verstärkt: Nach der Wende nahmen viele DDR-Bürger Einsicht in ihre Stasi-Akten und mussten meist erschüttert erkennen, wer sie alles bespitzelt hatte.

Die Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) fand nun anhand vieler verschiedener Untersuchungsfaktoren heraus: In Regionen, wo früher besonders viele Spitzel schnüffelten, ist die Wirtschaft schwächer und der Bevölkerungsschwund größer. Weitere Auswirkungen: Auch die Wahlbeteiligung und das Engagement in der Kommunalpolitik ist niedriger. Die Studie basiert auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels und der Stasi-Unterlagen-Behörde. „Es ist bemerkenswert, dass auch bis zu 20 Jahre nach der Wiedervereinigung die Folgen der Stasi-Arbeit noch zu beobachten sind“, sagte Sebastian Siegloch, neben Andreas Lichter und Max Loeffler einer der drei Studienautoren, der Zeitung „Die Welt„.

Misstrauen gegenüber Fremden


Interessant aus heutiger Sicht ist eine weitere Auswirkung. So heißt es in der Studie: „Wir fanden heraus, dass mehr staatliche Überwachung zu einem geringeren Vertrauen in Fremde (…) führt.“ Die Studie fand Folgendes heraus: Eine Person in einer Region mit niedriger Überwachungsintensität hat eine um 4 Prozentpunkte höhere Wahrscheinlichkeit, Fremdem zu vertrauen als eine vergleichbare Person in einer vergleichbaren Region, in der aber die Überwachungsintensität um 0.14 Prozentpunkte höher liegt. Kann man daraus vielleicht sogar einen Bezug zur offenbar besonders in Ostdeutschland ausgelebten Fremdenfeindlichkeit herstellen? Der letzte Satz der Studie legt das nahe: „Wir zeigen auf, dass das frühere ostdeutsche Regime nicht nur einen langanhaltenden Einfluss auf politische Einstellungen hatte, sondern dass es auch das Vertrauen in Institutionen und Menschen ausgehöhlt hatte, was wiederum lang anhaltende negative Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft hat.“

https://www.bayernkurier.de/inland/4701 ... si-im-kopf

Interessante und erstaunliche Feststellungen wie ich finde.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon tom-jericho » 24. April 2016, 12:55

Mir geht sie auch nicht aus dem Kopf!!!

Ich bin mit den Jahren vorsichtiger geworden.
Schaue mich heute lieber 2 mal um, ob da nicht doch wieder ...
In den Rückspiegel schaue ich nun schon Jahre nicht mehr, denn ich habe aus besagten Gründen Fahrerlaubnis abgegeben und Auto veräußert.
Aber nun nur noch mit Bus und Bahn und vielleicht auch mal wieder Flieger ist es keineswegs ungefährlicher.

Darum passend 11 Jahre nach meinem Scheidungsurteil des Amtsgerichtes bei mir hier:
-------------------------------------------------------------------------------------------------------

DDR-Geschichtsmuseum Perleberg/Prignitz

53. Themenabend

18.05.2016 um 19:00 Uhr
Herzliche Einladung zum 53. Themenabend
ins Museums-Café

Mittwoch, 18. Mai 2016 um 19°° Uhr

"Stasimann in Schweden"

Filmpräsentation mit anschließendem Zeitzeugengespräch

In dem in der BStU-Außenstelle Frankfurt (Oder) aufgedeckten Fall dokumentieren die rekonstruierten Akten die Spitzel-Tätigkeit eines IM unter Ost-Berliner Theologiestudenten: Aleksander Radler, manchmal auch Wolfgang mit Vornamen genannt. Für die Stasi ist es IM "Thomas". Er hat die österreichische Staatsbürgerschaft, kann also reisen.
Die Unterlagen zeichnen das Bild eines IM, der sich heimtückisch in den Dienst der Diktatur stellte.
Sein Handlungsspektrum reichte von Verrat bis zur Zersetzung und beeinflusste oder zerstörte die Lebenswege anderer Menschen nachhaltig.

Referent: Rüdiger Sielaff, Leiter der Außenstelle Frankfur/Oder

Zeitzeuge: Dietmar Linke, Pfarrer, i. R.

Zuvor besteht in der persönlichen Beratung von 13 bis 19 Uhr die Möglichkeit im Museums-Cafe Franz-Grunick-Str. 13, bei Vorlage des Personalausweises einen Antrag auf persönliche Akteneinsicht zu stellen. Interessierte können Musterakten lesen.
Kostenfreie Publikationen zu verschiedenen Themen werden angeboten.


Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Ihre Gisela & Hans-Peter Freimark

In Kooperation mit der Konrad Adenauer Stiftung. Eintritt ist frei
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... ist jemand, der deine Vergangenheit versteht, an deine Zukunft glaubt und dich heute so nimmt wie du bist.

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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon augenzeuge » 11. Mai 2016, 18:04

Warum die Stasi-Akten eine eigene Behörde brauchen Die Kommission des Bundestages zur Zukunft der Stasi-Akten hat keine vernünftigen Argumente für ihre Überführung ins Bundesarchiv vorgelegt. Ihr Votum ist wertlos – Wiedervorlage im Jahr 2025.

http://www.welt.de/geschichte/article15 ... uchen.html

AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon tom-jericho » 11. Mai 2016, 21:50

@ az

Dann soll es so bleiben, und lasse Mitarbeiter der BStU von Gauck/Birthler/Jahn weiter Lügen verbreiten, nur weil sie einfach zu blöd sind Akten zu beurteilen und auszuwerten!!! [laugh] [zunge] [frown]
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Interessierter » 12. Mai 2016, 07:25

Eine sehr gute und richtige Entscheidung, die vor allem den Opfern gerecht wird.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Beethoven » 12. Mai 2016, 08:21

So ein Blödsinn. Ich fass es nicht.
Man, dass ist 26 Jahre her. Kein Schwein fühlt sich heute noch vom MfS beeinflusst und stellt darauf sein Leben ein, es sei denn, er ist Mitglied in diesem Forum und nennt sich der "Interessierte". Mir ist natürlich auch klar, dass gleich welche los brüllen " ... doch, ja, wir fühlen uns heute noch vom MfS beobachtet und eingeschränkt." Sorry, die kann ich nur für Spinner halten.

Natürlich werden wir alle und in viel größerem Maße als zu DDR-Zeiten bespitzelt, ausgeforscht und durchsichtig gemacht. Dazu braucht es keine IM´s mehr. Dazu reichen unsere Kreditkarten, das Internetz, unsere Handys, Ibää und andere Kataloge. Das stört jedoch nur die Wenigsten.

In diesem Sinne - Deine Mitmenschen leihen dir nur zwei, das Telefon hingegen viele Ohren. Martin Gerhard Reisenberg
Demokratie ist die Notwendigkeit, sich gelegentlich den Ansichten anderer Leute zu beugen.
Sie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

Winston Churchill

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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Mai 2016, 08:31

Blendest Du bewusst aus Beethoven? Oder bist Du so naiv, alle heutigen Erscheinungen zu ignorieren?

Ganze Landstriche werden heute von alten MdI-und MfS-Seilschaften regiert. Die haben sich erst die früheren Arbeitsstätten unter den Nagel gerissen und teilweise in anderen Branchen Fuß gefasst, doch gleichzeitig setzten sie sich, oft noch unerkannt, in die Parlamente. Heute meist wissend geduldet. So verhindern sie in Harzgerode selbst weitere Stasiüberprüfungen....

Auch wenn Du in die Makler-Privatwirtschaft abgetaucht bist, glaubst Du doch selbst nicht alles, was Du schreibst, oder?
Nach 26 Jahren ist es nur deren langer Atem und die eingezogene Gleichgültigkeit der am Konsum teilhabenden Bevölkerung, die diese Machtverhältnisse ermöglicht. Gegeben sind sie aber allemal!

Gruß Volker
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Wosch » 12. Mai 2016, 08:49

Beethoven hat geschrieben:So ein Blödsinn. Ich fass es nicht.
Man, dass ist 26 Jahre her. Kein Schwein fühlt sich heute noch vom MfS beeinflusst und stellt darauf sein Leben ein, es sei denn, er ist Mitglied in diesem Forum und nennt sich der "Interessierte". Mir ist natürlich auch klar, dass gleich welche los brüllen " ... doch, ja, wir fühlen uns heute noch vom MfS beobachtet und eingeschränkt." Sorry, die kann ich nur für Spinner halten.

Natürlich werden wir alle und in viel größerem Maße als zu DDR-Zeiten bespitzelt, ausgeforscht und durchsichtig gemacht. Dazu braucht es keine IM´s mehr. Dazu reichen unsere Kreditkarten, das Internetz, unsere Handys, Ibää und andere Kataloge. Das stört jedoch nur die Wenigsten.

In diesem Sinne - Deine Mitmenschen leihen dir nur zwei, das Telefon hingegen viele Ohren. Martin Gerhard Reisenberg




Ist doch auch überhaupt nicht wichtig, Deine Meinung zum angeblichen "Blödsinn".
Hattest Dich doch auch nicht aufgeregt als die Schnipzelchen produziert wurden, oder?
16000 Säcke, das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

Wosch. [sick]
Ich bin stolz darauf, noch nie den "Melde-Button" benutzt zu haben!
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 12. Mai 2016, 08:51

Die haben alle eine Parteiauftrag bekommen [laugh]
Wie lautet gleich nochmal dein Parteiauftrag Zottmann, Volker? [hallo]

Als nächstes finden die "unabhängigen" Forscher bestimmt heraus das die Stasi auch Heute noch das Essverhalten der Ostdeutschen beeinflusst ......

PS.: wosch aber deine "Meinung" ist wichtig oder?
Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.

Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Wosch » 12. Mai 2016, 08:59

Thoth hat geschrieben:
PS.: wosch aber deine "Meinung" ist wichtig oder?





Als "lügenlos" angemeldetes Forummitglied ist sie zumindestens den Regeln entsprechend korrekt!
Wosch.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 12. Mai 2016, 08:59

Volker Zottmann hat geschrieben:Blendest Du bewusst aus Beethoven? Oder bist Du so naiv, alle heutigen Erscheinungen zu ignorieren?

Ganze Landstriche werden heute von alten MdI-und MfS-Seilschaften regiert. Die haben sich erst die früheren Arbeitsstätten unter den Nagel gerissen und teilweise in anderen Branchen Fuß gefasst, doch gleichzeitig setzten sie sich, oft noch unerkannt, in die Parlamente. Heute meist wissend geduldet. So verhindern sie in Harzgerode selbst weitere Stasiüberprüfungen....

Auch wenn Du in die Makler-Privatwirtschaft abgetaucht bist, glaubst Du doch selbst nicht alles, was Du schreibst, oder?
Nach 26 Jahren ist es nur deren langer Atem und die eingezogene Gleichgültigkeit der am Konsum teilhabenden Bevölkerung, die diese Machtverhältnisse ermöglicht. Gegeben sind sie aber allemal!

Gruß Volker



Hallo Volker,

Beethofen hat heute so wenig Ahnung von der DDR wie er das damals hatte . Er war vor 1989 ein unkritischer Konsument der SED Propaganda und konsumiert heute sicher genau so unkritisch die Elaborate
der Geschichtsschreiber in klassenkämpferischen Auftrag.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Beethoven » 12. Mai 2016, 10:21

Volker Zottmann hat geschrieben:Blendest Du bewusst aus Beethoven? Oder bist Du so naiv, alle heutigen Erscheinungen zu ignorieren?

Ganze Landstriche werden heute von alten MdI-und MfS-Seilschaften regiert. Die haben sich erst die früheren Arbeitsstätten unter den Nagel gerissen und teilweise in anderen Branchen Fuß gefasst, doch gleichzeitig setzten sie sich, oft noch unerkannt, in die Parlamente. Heute meist wissend geduldet. So verhindern sie in Harzgerode selbst weitere Stasiüberprüfungen....

Auch wenn Du in die Makler-Privatwirtschaft abgetaucht bist, glaubst Du doch selbst nicht alles, was Du schreibst, oder?
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Gruß Volker



Sagt mal, glaubt Ihr selber den Mist, den Ihr schreibt? "Ganze Landstriche werden heute von alten MdI-und MfS-Seilschaften regiert." Volker, wenn es nicht gerade bei Dir ums "Eck" passiert wäre (was man glauben kann oder auch nicht) würde ich Dich für maßlos überspannt halten.

Nun mal Butter bei de Fische. Namen, Orte und Verbindung zum ehemaligen MFS, wird Dir ja nicht schwer fallen aufzuzählen, da es ja ganze Landstriche sind.

Meine Erfahrung ist die, dass die meisten ehemaligen Angehörigen dieses Dienstes "abgetaucht" sind und öffentlich kaum noch in Erscheinung treten. Das ist natürlich in QB und Umgebung anders. In Berlin und Brandenburg kann ich nicht einen Politiker egal ob Lokal, auf Landes- oder Bundesebene, benennen, der nachweislich einst einen Posten beim MfS bekleidet hat. Und im CDU regierten Sachsen Anhalt kann ich mir das gleich gar nicht vorstellen.

Also Beweise auf den Tisch.

Trennung

@Kumpel - zu Deinem Dünnsch...worten sage ich nichts. Echt zu blöd und nur aus Feindschaft, Hass oder sonst was geschrieben.

In diesem Sinne - Dem Blöden fährt bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder. Schiller in " Die Jungfrau von Orleans"
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 12. Mai 2016, 10:25

Beethoven hat geschrieben:..............................
@Kumpel - zu Deinem Dünnsch...worten sage ich nichts. Echt zu blöd und nur aus Feindschaft, Hass oder sonst was geschrieben.



Nein Beethoven , Hass ist mir im Gegensatz zu deinen Genossen völlig fremd.Ich schreibe dies aus meiner Erfahrung heraus.Ich hatte auch so einen wie dich in der Familie, und was die Niederungen der DDR angeht hatte der null Ahnung, aber im Gegensatz zu dir labert der heute nicht mehr diesen Unfug über die DDR wie du es tust.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Beethoven » 12. Mai 2016, 10:49

Da kannst mal sehen, auch "abgetaucht".

Wenn er ein ganzer Kerl ist, wovon ich ausgehe, wird er sich schon seine Gedanken machen. Ob er öffentlich dazu steht, ist eine andere Sache.

Es ist natürlich klar, dass in diesem Forum, die Pro-DDR schreibende User gegen eine Masse von anders Denkenden anrennt. Na und? Das ist doch die Würze dieses Forums. Wäre das anders, wäre ich längst weg.

Und was Du, Volker, HPA, der sich "Interessierter" Nennende oder Andere als der Wahrheit letzter Schluss betrachten, ist eben in meinen Augen oft nicht die gegenwärtige Realität sondern aus Hass, weil man nichts auf die Reihe gekriegt hat, aus dem Wissen heraus, dass man hier in der Masse so schön dagegen wettern kann oder was weiß ich für Gründen, die man bitte zuerst bei sich selber suchen sollte, geschrieben.

Ist Dir schon mal aufgefallen, dass die User hier, die mit beiden Beinen ordentlich im Leben stehen, die ganze Sache viel ausgewogener sehen? Ja, sie erkennen und benennen auch die vielen, nicht negierbaren Mängel, die es in der DDR gab, nur sehen sie klarer und ohne Schaum vor dem Mund. Denk mal drüber nach.

26 Jahre nach dem MfS, soll dieser Dienst heute noch auf das Verhalten von ehemalige Bürger der DDR, wenn Sie nicht gerade mit einem OPV belastet waren, Einfluss ausüben?
Man, 26 Jahre nach dem faschistischen Regime, also im Jahre 71, hat sich doch auch kein Deutscher mehr vom Faschismus ala Adolf Nazi, bedroht oder gegängelt oder beeinflusst gefühlt. Und das waren ganz andere Zeiten und Umstände. Schon aus dieser Überlegung heraus, kann diese Behauptung nur Geschwätz sein. Ja, klar, die Yellowpress beschwört heute noch die Krake der Stasi. Nur sind die Herren die einst angeblich "Angst und Schrecken unter der gesamten Bevölkerung" verbreitet haben, alle weit über 70 Jahre alt. Was soll also dieses dümmliche Gequacke?

In diesem Sinne - Denken sie auch oder schlurfen sie nur sinnlos über die Erde? Franz Kafka
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Mai 2016, 10:52

Beethoven, ich stelle nur fest!
Ein von mir angeführter Landstrich wurde hier bestritten, nämlich Rügen und erst vor geraumer Zeit wurde hier mein Geschriebens bestätigt. Da sind heute viele Ämter in "alten" Händen.
Ähnlich im Harz. Nicht QLB!
Die Alten sind heute bei der CDU oder parteilos und treiben ihr Spiel.... Namen willst Du? Ich denke nicht daran, weil genau solche wie Du dann spitzfindig Anzeige gegen mich erstatten würden. Die würde zwar im Ergebnis nichts bringen, mir aber erstmal Ungemach bereiten.
Da weiß ich aber bessere Beschäftigungen.
Ich freue mich dann jedesmal, wenn wieder einer der Unbelehrbaren abschrammt. Aber eben nur für mich allein. Das Leben ist einfach zu schön, um es mit Gestrigen vollends zu verplempern.

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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Beethoven » 12. Mai 2016, 12:12

OK Volker, ich würde zwar nichts zur Anzeige bringen, so hinterlistig bin ich nicht aber das Argument als solches zieht natürlich. Es könnte ja auch ein anderer Mensch, sowas ausnutzen.

Allerdings ist Deine Annahme, selbst wenn es Politiker gibt die einst beim MfS waren und heute CDU-Mitglieder sind, das es dann Seilschaften unter ehemaligen Angehörigen dieses Dienstes gibt, beweispflichtig. Alles andere sind unbewiesene Behauptungen. Seilschaften gibt es ganz sicher. Ob nun in Politik oder Wirtschaft. Wer das bestreiten würde, ist weltfremd. Aber was hat das mit der "noch Angst" vor dem MfS der Bürger zu tun? Das war ja der Ausgangspunkt dieser Diskussion.

Die Seilschaften von gewählten Volksvertretern oder Wirtschaftlern die nie beim MfS oder gar Bürger der DDR waren, wird wohl ungeheuer groß sein.
Wer heute noch Angst vorm MfS hat ist wohl Neurotiker oder leidet an Paranoia.

In diesem Sinne - Jeder Aufsteiger braucht seine Seilschaft. Sprichwort
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Kumpel » 12. Mai 2016, 12:46

Hier geht es nicht vordergründig um Seilschaften Beethoven,sondern um Verhaltensmuster die in der Vergangenheit, sprich in der DDR , angenommen wurden und bis heute nachwirken.
Ansonsten sind deine Mutmaßungen zu mir und anderen Usern nur Stuss.
Als du in den Politschulungen deine DDR Treue eingeimpft bekamst und dabei wie gebannt den Politeinpeitschern mit den Augen an den Lippen hingst war mir bereits klar , dass dieser Staat DDR auf einem Fundament aus Lügen steht und nur mit eingesperrten Bürgern überleben kann.
Heute jammerst du ständig man würde hier die DDR lediglich auf die Grenze und die Stasi reduzieren. Ja was war denn noch? Es steht dir doch frei das zu widerlegen.
Auch wenn du es nicht wahr haben willst , die Grenze und die Stasi waren das Einzige was die DDR umklammert und zusammen gehalten hat.
Trotzdem hatte ich in der DDR eine Menge Spass , aber wie Roland Jahn schon sagte, nicht wegen der DDR sondern trotzdem.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon HPA » 12. Mai 2016, 13:12

Und was Du, Volker, HPA, der sich "Interessierter" Nennende oder Andere als der Wahrheit letzter Schluss betrachten, ist eben in meinen Augen oft nicht die gegenwärtige Realität sondern aus Hass, weil man nichts auf die Reihe gekriegt hat, aus dem Wissen heraus, dass man hier in der Masse so schön dagegen wettern kann oder was weiß ich für Gründen, die man bitte zuerst bei sich selber suchen sollte, geschrieben.


Herrlich ,dieses von primitiver Arroganz triefende Zitat. Es lässt sehr tief blicken und wird den Umgang mit einer gewissen Klientel schärfen [grin]

Ich glaube nicht, dass Dir da auch nur das geringste Urteil darüber zusteht, aus was für vermeintlichen Gründen hier schreibende User einfach mal die REALITÄTEN deiner geliebten Täteräh auf den Tisch bringen. [grins]

@Kumpel, ein sicheres Indiz dafür , dass dieser Herr bar jeder schlüssigen Argumentation ist, ist das Angreifen auf der persönlichen Ebene. Aber das ist ja nun hinlänglich bekannt.

Aber wie sagt man so schön: " Arroganz ist der Mangel an Menschenkenntnis und Selbsteinschätzung!"
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"Wer seinen Kinderglauben sich bewahrt, in einer reinen, unbefleckten Brust - und gegen das Gelächter einer Welt zu leben wagt, - wie er als Kind geträumt - bis auf den letzten Tag: das ist ein Mann!"(Henning v. Tresckow)

Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. (Sun Tzu)
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon karnak » 12. Mai 2016, 14:14

[flash] Es will mir ernsthaft jemand erzählen, dass es in diesem Land einen Landstrich gibt in denen Ex-MfSler die öffentliche Macht in ihren Händen halten und das nicht von solchen Marken wie Vera Wollenberger und gewissen Medien angeprangert wird?
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 12. Mai 2016, 15:19

Schon lustig wie hier selbsternannte Beurteiler wild drauflosmutmaßen was ein oder eine bestimmte Klientel von Usern die sie nicht ab können gedacht haben könnten, selber hatten sie seit frühester Kindheit selbstverständlich den totalen Durchblick, nur zum Widerstandskämpfer reichte es bei ihnen nie ......

Selbstverständlich greifen diese User auch nicht mit vor primitiver Arroganz triefenden und persönlich pöbelnden Beiträgen diese User an, immer nett, höflich, zuvorkommend und vor allem Ahnungslos.

Heißt die politische Autistin jetzt nicht wieder Lengsfeld und bastelt fleißig an ihrer Karriere bei der AfD?

Ach die im wahrsten Sinne des Wortes alten Stasiseilschaften ........., einfach schön .......
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Eindeutigkeit der Absicht wurde bei ihm zur Zweideutigkeit des Handelns
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon HPA » 12. Mai 2016, 15:34

Thothi , schön , dass auch Du Deinen Senf dazurülpst... Du hast mal wieder nicht enttäuscht. [flash]
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 12. Mai 2016, 15:47

HPAchen, leider hat mich dein Kommentar enttäuscht, du hattest schon bessere geistige Diarrhö ......
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Interessierter » 12. Mai 2016, 15:50

Zitat Beethoven:
Man, 26 Jahre nach dem faschistischen Regime, also im Jahre 71, hat sich doch auch kein Deutscher mehr vom Faschismus ala Adolf Nazi, bedroht oder gegängelt oder beeinflusst gefühlt.


1971 haben doch Deine Partei- und Gesinnungsgenossen permanent lauthals verkündet, dass die Bundesrepublik immer noch von Nazis beeinflusst wäre. Damals und auch in späteren Jahren vor der Wende, hast Du denen nicht widersprochen; aber heute behauptest Du genau das Gegenteil.. [flash]

Nicht 1971; aber 71 Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft gibt es in den Neuen Bundesländern eine überdurchschnittlich Anzahl von Neo - Nazis, die sich in der NPD, AFD und bei Pegida tummeln und beispielweise in Sachsen bei Wahlen immer so im die 5% erreichen.

Solche pervertierten Minderheiten gibt und gab es leider auch schon immer in den alten Bundesländern. Wer sich - wie Du - aber hier heute hinstellt und schreibt, es gäbe durch diese Rechtsradikalen keine Beeinflussung, dem sage ich, dass es nach sogar 71 Jahren hinreichend Belege für aktuelle Bedrohungen gibt.

Wie es uns in einem anderen Thread das Beispiel Jamel zeigt! Da Spartacus in dem Thread auch auf Dortmund hinwies, wird er Dir gerne erklären, was er damit meinte.
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon steffen52-1 » 12. Mai 2016, 16:34

Volker Zottmann hat geschrieben:Beethoven, ich stelle nur fest!
Ein von mir angeführter Landstrich wurde hier bestritten, nämlich Rügen und erst vor geraumer Zeit wurde hier mein Geschriebens bestätigt. Da sind heute viele Ämter in "alten" Händen.
Ähnlich im Harz. Nicht QLB!
Die Alten sind heute bei der CDU oder parteilos und treiben ihr Spiel.... Namen willst Du? Ich denke nicht daran, weil genau solche wie Du dann spitzfindig Anzeige gegen mich erstatten würden. Die würde zwar im Ergebnis nichts bringen, mir aber erstmal Ungemach bereiten.
Da weiß ich aber bessere Beschäftigungen.
Ich freue mich dann jedesmal, wenn wieder einer der Unbelehrbaren abschrammt. Aber eben nur für mich allein. Das Leben ist einfach zu schön, um es mit Gestrigen vollends zu verplempern.

Gruß Volker

Möchte mal auf Deinen Beitrag, in Beziehung Rügen eingehen! Was ich von dieser Insel kenne, ist so, das einige EX-Offiziere aus Prora, sich nach der Wende ein paar schöne Filetstücke, für
einen Apfel und einen Ei gekauft haben! Denn sie wussten ja genau, welches Stück Land der alten DDR gehörte und welches einst in privat Hand war und zurück gefordert werden konnte!
Damit haben sie bis Heute gut vorgesorgt b.z.w. ausgesorgt und da haben die Genossen in den Gemeindeämtern damals fein mitgeholfen! Ob nun Stasi oder nur SED-Parteigenossen, das
kann ich nicht beantworten, den darauf bekam ich keine Antwort von den Befragten, das erste haben sie mir aber bestätigt! [shocked]
Grüsse steffen52-1
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Mai 2016, 16:48

Danke Steffen52-1.
Ich selbst unterscheide auch nicht mehr so bewusst. Denn es ist doch Schnurz Piepe, ob einer in einer Kreisleitung der SED, einem Ferienheim des MfS oder aber im MdI seinen Dienst verrichtete. Selbst alle alten Bürgermeister waren durch das Netzwerk mit der Stasi gewollt oder ungewollt, bewußt oder unbewußt verstrickt.
Jeder wusste im Ort von deren Anstellung und nicht nur einmal wurde deren Wissen nach 1990 zum eigenen Vorteil misbraucht. Los ging es unter Modrows "Bodenreform". Häuser waren über Nacht im Miesen und somit "wertlos". Derer erbarmte sich dann eine ganze ehemalige Nomenklatura, selbst welche, die nie dazu gehörten aber allumfassende Kenntnis auf so manchem Gebiet besaßen.
Heute sind solche Saubermänner in Stadtgremien und hüten ihre Pfründe, sorgen oft sogar dafür, dass ausgerechnet die erworbenen Ländereien Bauland werden. Das ist auf Rügen nicht anders als im Harz.

Gruß Volker
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon augenzeuge » 12. Mai 2016, 16:52

steffen52-1 hat geschrieben:Möchte mal auf Deinen Beitrag, in Beziehung Rügen eingehen! Was ich von dieser Insel kenne, ist so, das einige EX-Offiziere aus Prora, sich nach der Wende ein paar schöne Filetstücke, für einen Apfel und einen Ei gekauft haben! Denn sie wussten ja genau, welches Stück Land der alten DDR gehörte und welches einst in privat Hand war und zurück gefordert werden konnte!
Damit haben sie bis Heute gut vorgesorgt b.z.w. ausgesorgt und da haben die Genossen in den Gemeindeämtern damals fein mitgeholfen! Ob nun Stasi oder nur SED-Parteigenossen, das
kann ich nicht beantworten, den darauf bekam ich keine Antwort von den Befragten, das erste haben sie mir aber bestätigt! [shocked]
Grüsse steffen52-1


@Beethoven
War dir das bekannt und empfindest du das korrekt?
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Nostalgiker » 12. Mai 2016, 17:03

Hier werden mal wieder abenteuerliche Behauptungen aufgestellt welche stark an dreisten Lügen vorbeischrammen.

"Natürlich" wußten alle! Offiziere des MfS, der NVA, des MdI und der Grenztruppen genauestens über die Eintragungen im Grundbuch der jeweiligen Gemeinde in der sie dienten Bescheid ......
Glaubt ihr Schreiberlinge Mist wirklich selbst an diesen absoluten Mist?
Irgendwie scheint mir ihr habt das Neid-Problem der angeblich zu kurz gekommenenden ......
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon karnak » 12. Mai 2016, 17:13

augenzeuge hat geschrieben:
steffen52-1 hat geschrieben:Möchte mal auf Deinen Beitrag, in Beziehung Rügen eingehen! Was ich von dieser Insel kenne, ist so, das einige EX-Offiziere aus Prora, sich nach der Wende ein paar schöne Filetstücke, für einen Apfel und einen Ei gekauft haben! Denn sie wussten ja genau, welches Stück Land der alten DDR gehörte und welches einst in privat Hand war und zurück gefordert werden konnte!
Damit haben sie bis Heute gut vorgesorgt b.z.w. ausgesorgt und da haben die Genossen in den Gemeindeämtern damals fein mitgeholfen! Ob nun Stasi oder nur SED-Parteigenossen, das
kann ich nicht beantworten, den darauf bekam ich keine Antwort von den Befragten, das erste haben sie mir aber bestätigt! [shocked]
Grüsse steffen52-1


@Beethoven
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[flash] Also wo der Thoth recht hat hat er recht, diese These ist einfach nicht schlüssig und damit könnte man schon auf die Idee kommen,dass es Unsinn ist.
Zum Schluss stellt sich dann die gleiche Frage wie bei Volker,mit den nebulösen Andeutungen zu denen man aber nicht Ross und Reiter nennen will,weil man sonst"Ungemach"befürchtet.Was denn für Ungemach bitte schön,doch wohl nur wenn man verleumdet und der Verleumdete sich das nicht gefallen lässt, was nicht mehr als recht ist.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon HPA » 12. Mai 2016, 17:40

Och so abwegig ist das gar nicht. Da muss ich immer an die Usedom Mafia im Inselnorden denken. Da hat auch ein einstiger Chef RD eines NVA Jagdgeschwaders die Fäden in der Hand. Bis in den Gemeinderat hinein.
Und wenn die Wende nicht gekommen wäre, hätte dieser Herr bereits zu Ostzeiten Bekanntschaft mit dem Militärstaatsanwalt gemacht. Konnte aber bis dahin immer erfolgreich ein Bauernopfer vors Loch schieben.
So konnte er seine " Talente" so richtig entfalten. [grins]

Aber gottseidank löst sich das nach und nach biologisch.
Zuletzt geändert von HPA am 12. Mai 2016, 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DDR - Erbe: Die Stasi im Kopf

Beitragvon Volker Zottmann » 12. Mai 2016, 18:01

karnak hat geschrieben:Zum Schluss stellt sich dann die gleiche Frage wie bei Volker,mit den nebulösen Andeutungen zu denen man aber nicht Ross und Reiter nennen will,weil man sonst"Ungemach"befürchtet.Was denn für Ungemach bitte schön,doch wohl nur wenn man verleumdet und der Verleumdete sich das nicht gefallen lässt, was nicht mehr als recht ist.


Ich habe in Harzgerode öffentlich auf einigen Stadtratsitzungen im öffentlichen Teil Missstände angeprangert und auf schriftliche Antworten gepocht. Nach 5 Wochen auch erhalten.
Zuvor aber wurde ich unter 4 Augen auf dem Marktplatz vom damaligen Verwaltungsamtsleiter in Harzgerode Herrn Noppe verwarnt, er drohte mir mit Klage! Ich habe ihn ausgelacht. Hat er auch öfter zu Ungunsten der Stadt getan und verloren. Gezahlt haben dann wir, die Steuerzahler. Mich selbst hat er nach meinem Auslacher nicht vor den Kadi gezerrt.
Die Bürgerschaft hat hier im Ort dafür gesorgt, dass er KEIN Bürgermeister wurde. Er hat dann mit neuem Posten in Thale sein Glück versucht.

Kristian, ich hab es erlebt:
Ein Parteiloser und auch ein SPD-Spitzenfunktionär wurden hier ob ihrer Offenheit verklagt. Sie haben monatelang nur noch ihren Prozess am Hals gehabt. In einem Fall, trotz Prozessgewinn aber blieben eigene Anwaltskosten hängen. Das eben erspare ich mir.

Gruß Volker
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