Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon augenzeuge » 6. November 2019, 17:30

Ohne Zweifel, folgender Artikel bestätigt mal wieder, dass die Mauer häufig in einigen "Ostköpfen" noch besteht. Ständig sucht man nach Unterschieden, zwischen denen und uns, so kommt es mir vor. Muss man sich herausstellen, weil man unzureichend gewürdigt wird? Auch Ex-DDR Prominente, wie Frau Witt, die eigentlich eine normale DDR kaum selbst erlebt haben könnte, maßt sich heute an, in diesen Differenzierungstalks mitzumischen. [muede] AZ

Als Wessi im Osten angekommen
„Kati Witt kann mir meine neue Heimat nicht kaputtspalten“

Man muss nicht in der DDR geboren sein oder in dem Staat gelebt haben, um „den Osten“ von heute „Heimat“ nennen zu dürfen.

Ein persönlicher Kommentar. KEVIN P. HOFFMANN

Ich kann sie nicht mehr hören, all die deutsch-deutschen Spaltereien, die Leute aus Anlass des Mauerfalljubiläums absondern. Darunter Eiskönigin a. D. Katarina Witt hier im Tagesspiegel vor einer Woche: Sie wolle „um Gottes willen kein Westfrauen-Bashing“ betreiben, erklärte die 53-Jährige. Aber: „Ich merke einfach, dass für mich viele Dinge ganz selbstverständlich sind, weil ich eben anders aufgewachsen, anders erzogen worden bin.“ Dann beklagte sich Witt, ehemalige DDR-Bürger würden „wirklich einfach wegignoriert und vergessen“.

Wenn es denn so wäre – es wäre ein Fortschritt! Genau wie konsequentes Nichtmehrerwähnen der angeblichen Errungenschaften der Bonner Republik. Die gehören alle ins Museum, verbannt in nächtlich ausgestrahlte TV-Dokus der Spartenkanäle. Mit Jammern oder Prahlen unter Bezug auf die Zeit vor 1989 lässt sich heute kein fortschrittlicher Beitrag zu irgendeiner gesellschaftlich relevanten Debatte formulieren.


https://www.tagesspiegel.de/berlin/als- ... 78414.html
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Grenzwolf62 » 6. November 2019, 18:28

Frag mich sowieso warum die Kathi jetzt wieder verstârkt in D. rumrennt, USA ist wohl nicht mehr der Bringer?
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon augenzeuge » 6. November 2019, 18:48

Grenzwolf62 hat geschrieben:Frag mich sowieso warum die Kathi jetzt wieder verstârkt in D. rumrennt, USA ist wohl nicht mehr der Bringer?


Sie wohnt doch in Berlin seit längerer Zeit, oder?

Hier ein aktuelles Interview, sie muss anfangs in den NSW-Staaten eine ganz schlimme Zeit mitgemacht haben.... [angst]
Wenn wir ins Ausland gereist sind, da hat sie mir auch mal ’ne Stulle geschmiert oder ein Würstchen unterm Wasserhahn warm gemacht. Wir haben ins Ausland Schwarzbrot und Salami mitgenommen, weil wir kaum Westgeld hatten, um uns was zu kaufen.


Es kam niemand und hat die Ostdeutschen an die Hand genommen.


Es gab eine große Arroganz, so eine herablassende Siegermentalität.


Wir waren nun mal die Erfolgreicheren in den zurückliegenden Jahren, wir hatten die Weltmeister, die Olympiasieger. Da hatte man schon dieses Gefühl: Ihr habt verloren, und wir sagen euch jetzt, wo’s langgeht.


Gerade bei Rechtsextremismus ist der Staat gefordert. Da muss viel rigoroser durchgegriffen werden. Da hat man doch die Zügel ein bisschen schleifen lassen. Auch bei Pegida in Dresden: Wenn da Plakate mit Frau Merkel am Galgen zu sehen sind, dann muss es sofort einen Zugriff geben, und die Menschen gehören abgeführt. Meinungsfreiheit hin oder her.


Es war aber nicht so, dass ich einen Pass hatte und fahren konnte, wohin ich wollte. Ich musste das anmelden.


Grundsätzlich ist aber „Ossi“ eher positiv bei mir ­besetzt als „Wessi“.


https://taz.de/Katarina-Witt-ueber-die-Wende/!5636400/

AZ
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon HPA » 6. November 2019, 19:02

naja sie muss doch ein wenig ihr neues Sportstudio in Potsdam promoten. [flash]
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Volker Zottmann » 6. November 2019, 19:44

Grenzwolf62 hat geschrieben:Frag mich sowieso warum die Kathi jetzt wieder verstârkt in D. rumrennt, USA ist wohl nicht mehr der Bringer?

Das bringt einfach die Zeit mit sich:
Alte Frauen zieht es oft wieder in die Heimat, wenn statt Gefühlen nur noch Melancholie mitschwingt.

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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon AkkuGK1 » 6. November 2019, 20:08

die ist völlig Weltfremd. Ich kann mich noch an ein Interview erinnern, als sie noch im gebärfähigem Alter war, da wurde sie gefragt, wie es denn mit Kinderwunsch aussieht, ach jetzt noch nicht aber in ein paar Jahren, wenn es eine Tochter wird, können wir zusammen in die Disco gehen [laugh] ja die Tochter 15 und die Mutsch wäre 55 gewesen... na das wäre eine Freude gewesen, mit Omma in de Disse!
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Nostalgiker » 7. November 2019, 07:52

Interessant wie die Neider sich hier an Nebensächlichkeiten hochziehen.

Sie hätten sich stattdessen auch mal Jahrzehnte Tag für Tag auf dem Eis quälen sollen. Training war ihr "Leben".

Aber so ist das beim Sport.
Diejenigen welche auf dem Sofa sitzen sind die größten und besten Schiedsrichter beim Fußball und im Bedarfsfall kritisieren sie auch mal Sportler anderer Sportarten.

Keiner regt sich über die maßlose Überbezahlung der Fußballstümper auf.
Gegen deren Gagen und Nebeneinkünfte sind die angeblichen Privilegien der Witt welche sie in der DDR bekam ein echter Witz.

Nebenbei bemerkt, mir ist Frau Witt als Mensch auch nicht sonderlich sympathisch.
Allerdings hat sie die Gelegenheit beim Schopf ergriffen um vergangenen Ruhm zu vermarkten.

Wo sind denn die all die anderen Olympiasiege und Weltmeister vom Eiskunstlauf abgeblieben?
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Kumpel » 7. November 2019, 08:06

Jetzt kommt sie wieder diese dümmliche Nummer mit den Neidern.
Die Witt lebte in der DDR in einer Blase und heute auch . Ihrer Sportblase , das machen andere Leute auch so , hat allerdings mit Reflexion der Realitäten wenig zu tun.
Wenn sie meint , ja in Chemnitz vor dem Nischel da haben wir doch so schöne gefeiert und heute sehe ich da schwarz gekleidete Hassgesichter und der Staat müsse gegen rechts härter durchgreifen ist das die alte DDR Denke, der Staat muss alles richten.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Nostalgiker » 7. November 2019, 08:09

Kumpel, hast du mal über die Möglichkeit nachgedacht das du an sehr speziellen Zwangshandlungen leidest?
Nur mal eine Frage.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Kumpel » 7. November 2019, 08:17

Das solltest du dich besser selbst fragen Nostalgiker.
Was Frau Witt angeht hat sie ihre Chance in der DDR genutzt , sich darauf eingelassen ohne zu reflektieren, ich würde sagen in etwa so Typ Karnak oder Beethoven.
Dich selbst würde ich eher der Kategorie verbitterter Loser zuordnen.
Die gab es ja in Massen in der DDR und letztlich trieb eben auch diese Unfähigkeit zu reflektieren die DDR ihrem Untergang entgegen.
Das kann man ihr vorwerfen , man kann es auch lassen.
Zuletzt geändert von Kumpel am 7. November 2019, 08:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon icke46 » 7. November 2019, 08:23

AkkuGK1 hat geschrieben:die ist völlig Weltfremd. Ich kann mich noch an ein Interview erinnern, als sie noch im gebärfähigem Alter war, da wurde sie gefragt, wie es denn mit Kinderwunsch aussieht, ach jetzt noch nicht aber in ein paar Jahren, wenn es eine Tochter wird, können wir zusammen in die Disco gehen [laugh] ja die Tochter 15 und die Mutsch wäre 55 gewesen... na das wäre eine Freude gewesen, mit Omma in de Disse!


Mal ganz unabhängig von der Frau Witt: Es gibt Mütter/Töchter, die durchaus als Schwestern durchgehen können, und das sind durchaus nicht solche Altersgruppen wie in dem bekannten Witz:

Mutter schimpft mit der Tochter: Das sind ja Zustände - mit 16 schwanger werden, aber den 30. Geburtstag der Mutter vergessen [grins]
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Beethoven » 7. November 2019, 08:32

Nun, es ist wohl unbestritten, dass Kati Witt eine Ausnahmeathletin war.
Das was dieses Mädel damals geschafft hat, ist aller Ehren wert und hat von ihr wohl höchste Anstrengungen und Opferbereitschaft erfordert.

Wer von uns Usern hier kann das von sich behaupten. Ein User Kumpel ganz gewiss nicht.

Und wenn ein Sportler solche Leistungen erbringt, die mit Sicherheit schwerer zu erbringen waren als die Leistungen eines Formel 1-Fahrers oder eines Fußballers, dann kann und sollte man solche Leistungen ehren. Und wenn diese Frau nicht vergessen hat, aus welchem Staat sie gekommen ist, wer es ihr, wenn auch unter persönlichen Entbehrungen, ermöglicht hat, solche Leistungen zu erbringen,
dann ist das aller Ehren wert.

Neidbrüder werden natürlich immer was dagegen zu setzen haben. So sind sie eben. Anstatt anzuerkennen welche Lebensleistung dahinter steckt, wird versucht diese Frau in den Dreck zu ziehen.
"Pfui" kann ich dazu nur sagen. Selbst nichts auf die Reihe kriegen und anderen Menschen das Erreichte neiden und über diese herziehen. Das ist einfach nur schäbig von denen, die sich ach so human und all wissend halten.

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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Kumpel » 7. November 2019, 08:42

Beethoven , du schreibst einfach nur Müll.
Niemand stellt die sportlichen Leistungen einer Frau Witt in Frage und dieses dämliche Neidgelaber nervt nur.
Zu deiner Information Herr Beethoven , bin ich hier 1989 mit einem Campingbeutel aufgeschlagen , ich kannte keine Sau hier , hatte kein Geld , keine Wohnung , nix.
Heute hab ich ein Haus und eine Firma mit High Tech Maschinen samt Immobilie.
Das nur mal zum Thema nichts auf die Reihe kriegen. Allerdings unterscheiden wir uns da offensichtlich , ich mache meinen Erfolg nicht an materiellen Dingen fest wie du.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon augenzeuge » 7. November 2019, 08:43

Es ging nicht um ihre sportliche Leistung, es ging eigentlich um ihre heutige Mauer im Kopf. Ihre bewusste Trennung und Wertung zwischen Ost und West.

AZ
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Grenzwolf62 » 7. November 2019, 08:46

Ich möchte lieber nicht wissen wie diese alte Hexe im edlen Pelzmantel, die Müller, sie schon als kleines Kind gequält hat.
Man sollte Kathi verzeihen, eine Kindheit im normalen Sinne wird sie nicht gehabt haben.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon AkkuGK1 » 7. November 2019, 08:54

Wolfi, da gebe ich Dir Recht und ich möchte nicht tauschen. Schon allein Kinderlos zu bleiben... aber immerhin hatte sie was mit MacGyver und Jack O´Neil
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Kumpel » 7. November 2019, 08:57

AkkuGK1 hat geschrieben:............... aber immerhin hatte sie was mit MacGyver und Jack O´Neil


Wieso , hättest du mit denen gerne was gehabt? [flash]
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Grenzwolf62 » 7. November 2019, 09:00

Ich hatte auch mit zarten 10 Jährchen angefangen zu trainieren, anfänglich noch aus Spaß zweimal die Woche eine Stunde, mit 12 war ich dann bei dreimal die Woche für 2 Stunden, mit 15 bei dreimal 3 Stunden, mit 16 war ich auf der KJS, da bin ich dann aber abgehauen, zum Glück.
Die Trainer wechselten je nach Aufstieg in ein anderes Trainingszentrum und die wurden wahrhaftig nicht lieber.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon zonenhasser » 7. November 2019, 09:08

Typisch wie die Witt gestern bei Dunja Hayali sich empörte als man ihr sagte, sie habe im falschen Staat gelebt. Dass dieser Staat Steuergelder in unvorstellbarem Ausmaß in den Spitzensport steckte, während Betriebe und Wohnungen zerfielen, blendete sie völlig aus.

https://www.zdf.de/politik/dunja-hayali ... 9-100.html
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Beethoven » 7. November 2019, 09:25

Auf das Video bezogen. Frau Witt vertritt dort, m.M.n. sehr gut und offensiv ihre Einstellung.
Gefällt mir.
Sie hat in ihrem Leben vermutlich mehr erreicht als alle hier schreibenden User und hat sich ihr klares Auge bewahrt. [bravo]

So, ich muss jetzt zu Terminen.

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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Kumpel » 7. November 2019, 09:27

Beethoven hat geschrieben:Auf das Video bezogen. Frau Witt vertritt dort, m.M.n. sehr gut und offensiv ihre Einstellung.
Gefällt mir.


Das glaube ich dir auf's Wort. Ein typisch DDR kleinbürgerliches Gelaber.
''Das ham wir doch alles erst danach erfahren'' und die Sonne hat in der DDR doch auch immer so schön gescheint.
Die Witt rafft null was der Jahn ihr erzählt.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon zonenhasser » 7. November 2019, 09:43

Beethoven hat geschrieben:Sie hat in ihrem Leben vermutlich mehr erreicht als alle hier schreibenden User
Fragt sich nur auf wessen Kosten.
Beethoven hat geschrieben:und hat sich ihr klares Auge bewahrt. [bravo]
Die Sicht einer Privilegierten. Wenigstens wurden wir in dieser Sendung von ihrem hysterischen Gelache verschont - es gab nämlich nichts für sie zum Lachen. Wie kann man nur so dumm sein als ehemalige Hochprivilegierte des SED-Regimes zu einer solchen politischen Diskussionssendung zu gehen.

SPIEGEL: Sie haben von der Stasi einen VW Golf und Ihre Eltern einen Wartburg bekommen, und das MfS hat Ihre Wohnung eingerichtet ...

Witt: ... na, toll, aber ich wußte beim besten Willen nicht, daß das Ministerium die beiden Autos besorgt hatte. Der zuständige Bezirksleiter war ein großer Eislauffan. Er wollte mich in Sachsen halten und hat dafür alles mögliche organisiert. Ich habe einen Lada bekommen und bezahlt. Im Westen hätte ich ein paar hunderttausend Mark verdienen können. https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-7809818.html
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Grenzwolf62 » 7. November 2019, 09:44

Nicht jeder hatte schon zum vierten Geburtstag ein Opfer-T-Shirt, früher Nikki, auf dem Gabentisch zu liegen.
Aus diesem Grunde sollte man Frau Witt vielleicht diese und jene andere Ansicht gönnen.
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Kumpel » 7. November 2019, 09:46

zonenhasser hat geschrieben:Wie kann man nur so dumm sein als ehemalige Hochprivilegierte des SED-Regimes zu einer solchen politischen Diskussionssendung zu gehen.



Weil sie noch immer an das ihr in der DDR vorgegaukelte Bild glaubt sie gehöre zum einfachen DDR Volk und könne es heute noch vertreten.
Peinlich.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon HPA » 7. November 2019, 10:03

Allerdings unterscheiden wir uns da offensichtlich , ich mache meinen Erfolg nicht an materiellen Dingen fest wie du.
Mich ödet es an Menschen zu begegnen die sich über so etwas definieren.


Mach Dir nix draus. Solche Leute haben sonst nichts anderes, über welches sie sich definieren können.

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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon augenzeuge » 7. November 2019, 11:17

Beethoven hat geschrieben:Auf das Video bezogen. Frau Witt vertritt dort, m.M.n. sehr gut und offensiv ihre Einstellung.
Gefällt mir.
Sie hat in ihrem Leben vermutlich mehr erreicht als alle hier schreibenden User und hat sich ihr klares Auge bewahrt. [bravo]

So, ich muss jetzt zu Terminen.

Freundlichst


So unterschiedlich kann man urteilen. Was hat sie denn erreicht? Da wo sie ist, hätte ich nie hingewollt. Allein durch die Müller hat sie einen Schaden für das Leben bekommen. Gut das McGyver nicht erfahren hat, dass sie vorher Honecker geküsst hat. [grins]

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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon Nostalgiker » 7. November 2019, 11:26

Kumpel hat geschrieben:Das solltest du dich besser selbst fragen Nostalgiker.
Was Frau Witt angeht hat sie ihre Chance in der DDR genutzt , sich darauf eingelassen ohne zu reflektieren, ich würde sagen in etwa so Typ Karnak oder Beethoven.
Dich selbst würde ich eher der Kategorie verbitterter Loser zuordnen.
Die gab es ja in Massen in der DDR und letztlich trieb eben auch diese Unfähigkeit zu reflektieren die DDR ihrem Untergang entgegen.
Das kann man ihr vorwerfen , man kann es auch lassen.


Bekritzelst du Karteikarten mit deinen putzigen Erkenntnissen?
Dein Hobby möchte ich haben, Leute die du nicht kennst zu katalogisieren und einzuordnen.

Mit den Losern hast du es ja, selber einer gewesen in der DDR? So mit PM12, Auflagen der Organe usw. Hast ja mal anklingen lassen das bei dir so war.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon AkkuGK1 » 7. November 2019, 11:27

Kumpel hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:............... aber immerhin hatte sie was mit MacGyver und Jack O´Neil


Wieso , hättest du mit denen gerne was gehabt? [flash]


NAHH, ich stand mehr auf T´Pol, andererseits, man soll ja nie nie sagen! [laugh] und was ist mit deinen Vorlieben?
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon AkkuGK1 » 7. November 2019, 11:32

erreicht hat sie einiges, aber ihre Blutlinie stirbt mit ihr. Alles Schall und Rauch.
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Re: Bashing, oder wie die Mauer in Kati Witts Kopf noch lebt

Beitragvon HPA » 7. November 2019, 11:57

Dein Hobby möchte ich haben, Leute die du nicht kennst zu katalogisieren und einzuordnen.


Was ich selber mach und tu, trau ich auch dem anderem zu... [grins]
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