Berichterstattung über Ostdeutschland

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon icke46 » 29. August 2019, 08:43

Um mich auch mal an dem foreninternen Wettbewerb "Wer postet die meisten Links" zu beteiligen [grins] , setze ich hier
auch mal einen rein:

https://www.deutschlandfunk.de/berichte ... _id=457453

Die gute Frau hat in meinen Augen ein paar durchaus nachdenkenswerte Argumente...
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Grenzwolf62 » 29. August 2019, 08:55

Interessanter Link mit viel Wahrheit.
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Nostalgiker » 29. August 2019, 09:20

"Die mediale Berichterstattung ist eine ost-fremde und manche sagen sogar ost-feindliche."

Und genau diese 'Berichterstattung' favorisiert der ungekrönte König der Linkeinsteller. Weist man ihn auf seine Einseitigkeit hin reagiert er eingenschnappt.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Kumpel » 29. August 2019, 09:25

Ja stimmt , die plärrend , pöbelnd Votze grölenden Landsleute sollte man besser weglassen.
'' Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert.''
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon destiny » 29. August 2019, 09:28

Kumpel hat geschrieben:Ja stimmt , die plärrend , pöbelnd Votze grölenden Landsleute sollte man besser weglassen.


Dann muss aber ein Großteil von den Asylanten gleich mit weg, denn es ist eins ihrer Lieblingsworte. [mad]

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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Kumpel » 29. August 2019, 09:30

Ach warum nur ein Großteil , wenn schon alle.
'' Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert.''
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon destiny » 29. August 2019, 09:37

Kumpel hat geschrieben:Ach warum nur ein Großteil , wenn schon alle.


Wenn ich das so gewollte hätte, dann hätte ich es auch genauso geschrieben, kleiner Wadenbeißer.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Kumpel » 29. August 2019, 09:51

Nun bezog sich meine Einlassung explizit auf die deutschen Landsleute die öffentlichkeitswirksam und im Gossenjargon in die Mikrofone plärren und damit ein eher
unschönes Bild von den östlichen Bundesländern vermitteln.
Das sich ein ''Großteil'' der Asylanten nicht benehmen können weiß ja nun dank der AfD ''jeder''.
'' Es war von vorn bis hinten zum Kotzen, aber wir haben uns prächtig amüsiert.''
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon destiny » 29. August 2019, 09:59

Kumpel hat geschrieben:Nun bezog sich meine Einlassung explizit auf die deutschen Landsleute die öffentlichkeitswirksam und im Gossenjargon in die Mikrofone plärren und damit ein eher unschönes Bild von den östlichen Bundesländern vermitteln.

So nach dem Motto.. die Einen dürfen und die Anderen nicht?

Das sich ein ''Großteil'' der Asylanten nicht benehmen können weiß ja nun dank der AfD ''jeder''.

Da braucht man keine AfD dazu, um das vermittelt zu bekommen.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Kumpel » 29. August 2019, 10:40

Was bei dir Motto ist , ist mir eigentlich egal , allerdings befindet sich der Großteil der Asylanten nicht in Sachsen oder gar in Leipzig.
Aber schon möglich das ihr vielleicht nur die ganz Schlimmen abbekommen habt.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Danny_1000 » 29. August 2019, 13:11

icke46 hat geschrieben:Um mich auch mal an dem foreninternen Wettbewerb "Wer postet die meisten Links" zu beteiligen [grins] , setze ich hier
auch mal einen rein:

https://www.deutschlandfunk.de/berichte ... _id=457453

Die gute Frau hat in meinen Augen ein paar durchaus nachdenkenswerte Argumente...


Ich war in den zurückliegenden Jahren recht viel im Westen unterwegs und habe in persönlichen Gesprächen eigentlich positive Erfahrungen mit meinen KollegInnen gemacht. Manche Freundschaft ist daraus entstanden.
Mein Hauptproblem ist, wenn mir Leute aus dem Westen mein Leben in der DDR erklären wollen und das dann noch wie hier teilweise im Forum mit Links aus traditionellen "Westmedien".

Es ist die Vielfalt des Lebens in der DDR. Deren differenzierte Darstellung kommt in den tonangebenden Medien viel zu kurz und die DDR bestand eben nicht nur aus wirtschaftlichen Niedergang und STASI.

Es ist das Unvermögen oder der fehlende Wille, Vorgänge in und um die DDR im historischen Kontext zu betrachten. Würde man das tun, ergäbe das eine differenzierte Sicht auf dieses ehemalige Land und Raum für Kritik bliebe noch genügend.
Ein recht gutes Beispiel dafür ist die historischen Bewertung der Tätigkeit der Treuhandanstalt. Einst auch hier von einigen als alternativlos in den höchsten Tönen gelobt, ergibt die historische Bewertung heute ein ganz anderes Bild. Ihr Abwicklungs- und Zerstörungswahn führte zum Niedergang ganzer Landstriche im Osten . Die AfD lässt grüssen.

Ob nun mehr Journalisten mit ostdeutschem Hintergrund in den Redaktionsstuben einen Sinneswandel beim Blick auf Ostdeutschland bewirken ? Da habe ich meine Zweifel.
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon karnak » 29. August 2019, 13:18

destiny hat geschrieben:
Kumpel hat geschrieben:Ach warum nur ein Großteil , wenn schon alle.


Wenn ich das so gewollte hätte, dann hätte ich es auch genauso geschrieben, kleiner Wadenbeißer.

[flash] Großteil ist schon unsinnig genug. Es trifft mit Sicherheit auf keine der am Szenario beteiligten Gruppen zu.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon destiny » 29. August 2019, 13:27

karnak hat geschrieben: [flash] Großteil ist schon unsinnig genug...


Hier ist es der Großteil, ob euch das nun gefällt oder nicht und das V... Wort lernen die glaube ich... als allererstes.
Aufgeregt wird sich aber nur, über ein paar bekloppte vollgesoffene Deutsche.

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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Kumpel » 29. August 2019, 13:37

destiny hat geschrieben:Aufgeregt wird sich aber nur, über ein paar bekloppte vollgesoffene Deutsche.

Kerstin


Aber aber , darüber regt sich doch niemand auf , man nimmt es, wenn überhaupt kopfschüttelnd zur Kenntnis wenn manche Landsleute im Osten sich
gemüssigt fühlen obszöne Ausdrücke zu skandieren oder den Arm zum Gruß hochzureißen.
So nehme ich das hier zumindest wahr und ehrlich gesagt geht vielen hier der Osten irgendwie am Pops vorbei.
Versaut nur das Karma. [flash]
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon karnak » 29. August 2019, 13:45

Das glaube ich Dir einfach nicht weil ich nicht mit dem Klammerbeutel gepudert bin um solch billige Phrasen ernst zu nehmen. Erzähle doch nicht der Welt in Deiner Gegend ist das tägliche Leben von irgendwelchen Rülpsbirnen dominiert die natürlich in ihrem GROßTEIL zu den "Zugereisten " gehören. Wäre es anders, dass schöne Welt und Feindbild was von der anderen Seite der Volldödel da an die Wand gemalt wird wäre im A...
Eine wirkliche Mehrheit lässt sich von Euren verbreiteten Mist allerdings nicht wirklich vollquatschen, dass ist denen nämlich am Ende dann doch zu blöd.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon destiny » 29. August 2019, 13:50

karnak hat geschrieben:Das glaube ich Dir einfach nicht weil ich nicht mit dem Klammerbeutel gepudert bin um solch billige Phrasen ernst zu nehmen. Erzähle doch nicht der Welt in Deiner Gegend ist das tägliche Leben von irgendwelchen Rülpsbirnen dominiert die natürlich in ihrem GROßTEIL zu den "Zugereisten " gehören. Wäre es anders, dass schöne Welt und Feindbild was von der anderen Seite der Volldödel da an die Wand gemalt wird wäre im A...
Eine wirkliche Mehrheit lässt sich von Euren verbreiteten Mist allerdings nicht wirklich vollquatschen, dass ist denen nämlich am Ende dann doch zu blöd.


Du musst es ja wissen...
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon karnak » 29. August 2019, 13:52

So ist das, dass weiß ich und Du weißt das in Wahrheit auch. [hallo]
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon destiny » 29. August 2019, 13:54

Richtig.. ich weiß das, was ich und zig andere Frauen hier erleben. [wink]
Es war mal mein Leipzsch mit allem Drum und Dran, aber die Zeiten sind vorbei.

Und noch eins lieber Karnak.. ich bin vollkommen politisch frei.. also nix mit rechts/links oder geradeaus.[hallo]
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon karnak » 29. August 2019, 14:02

Erleben kann man das schon, aber erzähle nicht der Welt , dass es in diesem Land irgendwo eine Gegend gibt wo die Wahrscheinlichkeit das es passiert in einer auch nur erwähnenswerten Relevanz im Verhältnis zu dem ,dass es nicht passiert, steht.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon destiny » 29. August 2019, 14:07

Na guuuut... ich überlege es mir noch einmal, ob ich eine Doku drehe und sie weltweit ausstrahlen lasse. [flash]

Nicht das dann noch aus Amerika die arische Bruderschaft einwandert. [shocked] [grin]
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon karnak » 29. August 2019, 14:11

Mir ist das wurst ob jemand politisch links oder rechts steht, ich sage jedem was ich von gewissen und oder seinen Thesen halte, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und natürlich ist es auffällig, dass gerade Leute bei denen unübersehbar ein, sagen wir mal, wertkonservatives Weltbild vorherrscht, eine gewisse Panik besteht in diese Schublade gesteckt bzw. dahingehend " überführt" zu werden. Es scheint irgendwie peinlich zu sein, da kommt man dann lieber mit dem mündigen Bürger der das doch noch mal sagen dürfen muss und der Märtyrerrolle in die man sich sofort begibt als Nazi verleumdet zu werden, und dem noch blöderen Spruch von einer " gefühlten Bedrohung und Unsicherheit " die man verspürt, eine wirkliche die den Namen verdient kann man ja nicht wirklich benennen. Was man nicht zu realisieren scheint, man zählt zu dem idealen " Menschenmaterial" , dass die Nazis brauchen um ihr Reich errichten zu können, man weiß nun nicht was die schlimmere und gefährlichere Klientel ist.
Ich stehe einfach eher politisch links und mache auch keinen Hehl daraus.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Kumpel » 29. August 2019, 14:35

destiny hat geschrieben:Nicht das dann noch aus Amerika die arische Bruderschaft einwandert.


Wen du alles kennst , musst dir dann deine Haare wieder umfärben. [flash]
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon destiny » 29. August 2019, 14:39

Kumpel hat geschrieben:
destiny hat geschrieben:Nicht das dann noch aus Amerika die arische Bruderschaft einwandert.


Wen du alles kennst , musst dir dann deine Haare wieder umfärben. [flash]


Nö die muss ich dann nur rauswachsen lassen... färben muss ich jetzt, obwohl es auch nicht viel bringt. [flash]
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Nostalgiker » 29. August 2019, 14:54

@karnak, ich befürchte das du nicht genau weist was unter 'Wertkonservatismus' verstanden wird.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon destiny » 29. August 2019, 15:04

karnak hat geschrieben:...als Nazi verleumdet zu werden,

das war ich schon so oft, selbst Stasi war ich schon, nur noch nie von einem Deutschen... sondern nur weil ich nicht willig war.

und dem noch blöderen Spruch von einer " gefühlten Bedrohung und Unsicherheit " die man verspürt, eine wirkliche die den Namen verdient kann man ja nicht wirklich benennen.

Bandenkriege mit Schusswaffen und Messergebrauch, Vergewaltigungen und Belästigungen, Drogenhandel, Raubüberfälle usw.

sind das keine nennenswerten Bedrohungen... für mich sind das Mafia ähnliche Zustände.. man sagt ja auch Albanermafia.



Icke tut mir leid für deinen Thread, ich höre jetzt auch auf, dass musste ich nur noch los werden. [peinlich]
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon pentium » 29. August 2019, 15:09

Die meisten Beiträge verfehlen das Thema völlig.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon karnak » 29. August 2019, 15:13

Kann schon sein, dass ich das Schlagwort etwas falsch benutzt habe, aber wer weiß schon was es wirklich bedeutet und die ich benennen will fühlen sich schon passend angesprochen. Würde ich anderes verwenden, dann käme eben die benannte Märtyrerrolle, dass ist einfach nervend bei speziellen Geisteshaltungen von denen man eigentlich ganz genau weiß was von selbigen zu halten ist. Noch nervender der fehlende Mut dazu zu stehen, ""Konspiration "wird solange aufrechterhalten bis es salonfähig wird, Stück für Stück, immer die rote Linie ein bisschen weiter verschieben. Zu meinen, dass das niemand merkt nervt nicht nur, es beleidigt. [grin]
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Danny_1000 » 29. August 2019, 15:37

pentium hat geschrieben:Die meisten Beiträge verfehlen das Thema völlig.


sehr gut, dass wenigstens 2 der Mods einen Blick darauf haben.

Danny
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon karnak » 29. August 2019, 15:49

Es gibt ein paar Dinge die kann man einfach nicht so stehen lassen, egal unter was für einer Überschrift sie erscheinen.
Das ist übrigens auch so eine Masche in solchen Foren, wenn es eng wird beim Ablassen gewisser Geisteshaltungen als Notbremse den Hebel des vermeintlichen Zerschießens von Threads anzumahnen um damit Widerspruch ersticken zu können.
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Re: Berichterstattung über Ostdeutschland

Beitragvon Nostalgiker » 29. August 2019, 15:58

Die richtige Verwendung von Fremdworten ist reine Glücksache; den Spruch kenn' ich seit meiner Schulzeit.

Früher schaute man im Fremdwörterbuch oder Duden nach, heute erledigt das die von einem bevorzugte Suchmaschine. Wo ist jetzt also das Problem?
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Leider finde ich den Artikel nicht mehr indem es weitgehendst um das Threadthema ging.
Eine Journalistin; im Osten gebürtig und aufgewachsen; schilderte ihre Probleme mit ihren Kollegen West wenn es um Themen aus dem östlichen Teil geht. Unverständnis über und Ablehnung der Menschen und ihrer Biografien seien Vorherrschend.
Besonders beeindruckend war die Äußerung einer Kollegin die meinte sie kann es nicht mehr hören diese Jammerei der Ostler wie schlecht es ihnen ginge, schließlich hätten sie 1945/46 hungern müssen. Bemerkenswert an dieser Aussage ist, das die Kollegin ausschließlich die Westdeutschen meinte und selber aus Aachen kommend knapp 30 Jahre alt ist.

Wenn diese weltoffenen, toleranten, sich für hedonistische Kosmopoliten haltenden "Journalisten" auf einen Ostdeutschen treffen und ihn anstarren wie ein besonders seltenes Exemplar welches auch noch in der südöstlichen Ecke des Landes einen entsetzlichen Dialekt spricht können denen schon mal die toleranten Sicherungen durchbrennen und sie sehen und hören nur noch dumpfe, gewaltbereite Typen die nicht arbeiten aber meinen die Ausländer nehmen ihnen die Arbeit weg und denen ginge es gut und ihnen nicht.
Mal davon abgesehen welche Arbeit sollen die Ausländer wegnehmen in Landstrichen in denen es einfach keine Arbeit gibt.
Bildungsferne und Bildungsresistenz tun noch ihr übriges.
Da gibt der gewöhnliche Ostdeutsche gerne mal nach dem 12. Morgenweizen den gewalttätigen Neonazi vor laufender Kamera und der situierte Wohlstandsbürger sitzt in Schockstarre vor dem Empfangsgerät und kann nur noch denken; und für sowas zahlen wir den Soli .......

Eine Politik welche versagt hat und die neben den Medien den Teil der BRD der vor 30 Jahren einverleibt wurde genau diesen und deren Bewohner immer noch so behandelt als seien sie eine naturblöde Masse denen man immer noch auf herablassende Art leicht genervter Eltern gegenüber den ungeliebten Kindern erklären muß wie die einfachen Dinge in der Welt laufen.
Und dankbarer könnten sie verdammt nochmal auch sein.
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