Der Osten muss sterben, um zu leben

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Grenzwolf62 » 5. Juli 2019, 22:40

Ja, vor allem die guten Doraden.
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Spartacus » 6. Juli 2019, 15:55

Grenzwolf62 hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:Darauf ein Radeberger. [hallo]

Sparta


Ich trinke nur noch Jever Leicht [wink]


Jeder wie er will. Bring ich halt einen Kasten Radeberger mit, ausm Westen. [flash]

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Interessierter » 6. Juli 2019, 17:25

Seit wann ist es hier denn eigentlich üblich, kommerzielle Werbung für Autokredite in der Signatur einzustellen?

[denken]
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Zicke » 6. Juli 2019, 19:18

Mit der deutschen Vereinigung ging für viele Ostdeutsche ein langgehegter Traum in Erfüllung, ein Traum, für den die Linksliberalen, die Toskana-Fraktion und die Kaviar-Linken keinerlei Verständnis aufbrachten. Doch für die Ostdeutschen war die Wiedervereinigung eine Heimkehr, eine Heimkehr nach Deutschland, ein Abschütteln der Fremdherrschaft.
Die Ideologie des westdeutschen Neobiedermeiers kollidiert mit dem Wunsch der Ostdeutschen nach einem einigen und demokratischen Deutschland. Um zu verstehen, wie gross das Unverständnis ist, muss man Ostdeutschland als geistigen Raum begreifen. Aber Raumordnung ist den Linksliberalen ein Greuel. Geopolitik ohnehin. In ihre elysischen Phantasien dringt der simple Fakt nicht ein, dass niemand in Europa seinen Staat aufgeben möchte und dass selbst in der globalisierten Welt in Räumen und geopolitisch gedacht wird.
In ihrer Raumvergessenheit, in ihrer Vorstellung einer grenzenlosen Entgrenzung sind die deutschen Linksliberalen weltfremd und sogar europafremd. Sie sehen nicht einmal das Offenkundige, dass, wenn Frankreich Europa sagt, Frankreich Frankreich meint und Italien nicht minder und dass überdies die Staaten Osteuropas, Polen, Tschechien, Ungarn, nach jahrzehntelanger Fremdherrschaft endlich Herr im eigenen Haus sein wollen und es nicht dulden, von einer Handvoll Eurokraten im fernen Brüssel geschurigelt zu werden.
https://www.nzz.ch/feuilleton/alles-beg ... ld.1415437
J.S.


Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 6. Juli 2019, 19:32

Die Ostdeutschen haben übrigens ein grosses Verständnis für ihre ehemaligen Leidensgenossen im früheren Ostblock. Die Ostdeutschen wissen sehr genau, dass Deutschland als Mittelmacht auch immer Anwalt der osteuropäischen Staaten zu sein hat. Doch unter Angela Merkel wurde der deutsche Staat vom Anwalt zum Ankläger der Osteuropäer. In diesem wie auch in anderen Punkten ist Angela Merkel eben nicht ostdeutsch, was man in Ostdeutschland sehr deutlich registriert, gehört sie geistig zum linksliberalen, westdeutschen Juste-Milieu.


Um Ostdeutschland zu verstehen, muss man als Erstes begreifen, dass Ostdeutschland gar nicht Ostdeutschland ist, sondern das alte Mitteldeutschland. Das alte Ostdeutschland ist längst polnisch oder litauisch. Mitteldeutsche Querköpfigkeit ist für mich ein anderer Ausdruck für Heimat. Aus ihr heraus schleuderte Martin Luther dem Reichstag in Worms sein berühmtes «Hier stehe ich und kann nicht anders» entgegen, aus ihr heraus berief er sich auf das Gewissen, denn «das Gewissen ist im Wort Gottes gefangen, und ich kann und ich will nicht irgendetwas widerrufen, weil es weder gefahrlos noch heilsam ist, gegen das Gewissen zu handeln».


https://www.nzz.ch/feuilleton/alles-beg ... ld.1415437

...
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon augenzeuge » 6. Juli 2019, 22:03

Interessierter hat geschrieben:Seit wann ist es hier denn eigentlich üblich, kommerzielle Werbung für Autokredite in der Signatur einzustellen?

[denken]


Da es einen nachgewiesenen persönlichen Bezug gibt, haben wir das erlaubt.

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Beethoven » 7. Juli 2019, 10:03

Volker Zottmann hat geschrieben:Einkopierte Beiträge unkommentiert stellen lediglich den Grundstock einer hoffentlich anregenden Diskussion. Solch Beitrag muss keineswegs immer die Meinung des Einsteller spiegeln.
Frag Dich mal, wie viele Themen Du bisher zur Forumsbelebung aufgemacht hast. Na, wer ist hier wohl der Vorreiter?

Da Du noch nie Auge in Auge dem Interessierten gegenübersaßt, ist Deine Meinung "bescheidenes Gedankengut" ganz schön anmaßend. Ebenso willst Du schlichten und bist trotz mahnender Worte, seitens der Admins, nicht Willens, den Interessierten gebührlich anzusprechen. Was erwartest Du?

Gruß Volker


VZ - da ist ein Fehler (eigentlich gar Zwei, wenn ich den grammatikalischen Fehler hinzu ziehe [grins] ) in der deutschen Rechtschreibung - wollte ich nur kurz bemerken, da Du ja in die Fußstapfen des sich "Interessierter" Nennenden steigst.

Trennung

Du magst es glauben oder nicht, wenn ich den User, der sich da "Interessierter" nennt, so anspreche wie ich das tue, dann ist das in meinen Augen sogar noch sehr weich gespühlt. Nur aus Höflichkeit benutze ich keinen anderen, in meinen Augen passenderen, Namen, wo er uns doch als "Büttel" und sonst wie bezeichnet. Dich natürlich nicht. Er hat Dich ja noch nicht als seinen Freund bezeichnet (macht er vielleicht nach diesem Beitrag) aber Du, als im Osten geborener User und einstiges Mitglied in der SED, bist ihm wohl, trotz Deiner (in meinen Augen) Kriecherei vor ihm, immer noch etwas suspekt. Denk mal drauf rum.

Freundlichst
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Juli 2019, 10:29

Oh Beethoven, was war im Morgensekt? Oder bist Du noch vom Vorabend besoffen?

Ja, es müsste EinstellerS heißen. S vergessen, na so was?
Dafür hast Du mal wieder verbohrt gesucht und selbst ein H eingespüHlt. Also, besser Klappe halten...

Der eigentliche Gedanke Deinerseits ist aber wohl dem Alkohol geschuldet? Nüchtern schreibt man doch solchen Unsinn äußerst selten. Wer wen wann Freund nennt, sollte man Demjenigen schon selbst überlassen.
Ebenso ist es schwer zu deuten, wer wohl wem suspekt ist. Wir beide, Wilfried und ich, uns gegenüber jedenfalls nicht.

Auf meinen Grundgedanken bist Du jedenfalls nicht eingegangen. Denk Dir mal alle Threads, die der Interessierte eröffnete, weg. Wäre recht übersichtlich hier.
Und selbst? Mangelt es Dir an Einfällen? Ist Dir, User namentlich zu verstümmeln, angenehmer. Den Aufruf, die Ermahnung der Admins gilt für Dich nicht; "Im Landeanflug auf den Kopf gefallener Beethoven"? Denk Du mal drauf rum, sofern es überhaupt geht.

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon zoll » 7. Juli 2019, 12:18

In der Präambel zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland stand bis zur Wiedervereinigung, dass Berlin Hauptstadt der Republik sein soll. So geschehen.
Warum sind Wessis und Ossis dann nicht ein Deutschland geworden? Ich habe keine Ahnung.
Es wurde versucht die Lebensverhältnisse an das Niveau des Westens anzupassen. Das geht aber nur wenn die Produktivität vergleichbar ist. Klar, es gibt hervorragende Betriebe im Osten. Das reicht aber leider immer noch nicht an die Mehrzahl der Westbetriebe.
Viele im Osten erlernten Berufe, z. B. in der Landwirtschaft, hatten nach der Wende keine Perspektive. Dort waren auch viel zu viel Menschen beschäftigt.
Gleiches gilt ebenfalls für Großbetriebe. Dort wurden betriebsfremde Abteilungen künstlich am Leben erhalten um Beschäftigung zu haben. Also auch hier zu viele Menschen die den Gewinn schmälerten.
Diese Beispiele lassen sich fortsetzen führen aber zu nichts. Fakt ist, dass viele dieser "Ausgesonderten" Mitarbeiter schwer wieder Fuß fassen konnten, die heutige Rente entgegen den Erwartungen geringer ist als sie vielleicht zu DDR-Zeiten (beim Fortbestand) gewesen wäre.
Das führt zu Frustationen, die sich bei entsprechenden politischen Hintergrund auf der Straße entladen. Und teilweise auch hier im Forum, durch unangemessene Wortwahl und andere Diskriminierungen.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Interessierter » 7. Juli 2019, 12:29

Moin Volker,
welch herrlicher Sonntag. Vor lauter Lachen komme ich kaum dazu ein neues Thema zu eröffnen. Alleine was Beethoven, unser Diplom Militär Wissenschaftler an Wortfindungen hier einspüHlt.

Und wenn er dann auch noch wahrheitswidrig behauptet:

Er hat Dich ja noch nicht als seinen Freund bezeichnet (macht er vielleicht nach diesem Beitrag)


dann beweist das nur mit wie wenig Fähigkeiten man in Teilen in der NVA Offizier bzw. sogar Diplom-Militär-Wissenschaftler werden konnte. [denken]

Interessierter » 24. Jun 2019, 19:59
Zitat Nostalgiker:

Würde sich der Interessierte wirklich interessieren dann hätte er erkannt dass das Erinnerungsvermögen des Altbischofes leicht getrübt ist; nicht Stützpunkte sondern ein Objekt gab es in Crivitz.

Antwort Interessierter:
Ich merke schon mein Freund der Volker fehlt dir sehr.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 7. Juli 2019, 12:31

zoll hat geschrieben:Das geht aber nur wenn die Produktivität vergleichbar ist. Klar, es gibt hervorragende Betriebe im Osten. Das reicht aber leider immer noch nicht an die Mehrzahl der Westbetriebe.

Diesen immer wieder verbreiten Unsinn müsstest Du mal an einem Beispiel erklären. Genau dieser Unsinn trägt dazu bei, dass Land weiter zu teilen. Der Westdeutsche bildet sich ein er schleppt die aus dem Osten deren " Betriebe immer noch nicht an die im Westen heranreifen " mit durch und die im Osten fühlen sich von solchem Mist gedemütigt, da es ja auch noch mit Lohndrückerei verbunden wird die man damit begründet.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Spartacus » 7. Juli 2019, 13:03

karnak hat geschrieben:
zoll hat geschrieben:Das geht aber nur wenn die Produktivität vergleichbar ist. Klar, es gibt hervorragende Betriebe im Osten. Das reicht aber leider immer noch nicht an die Mehrzahl der Westbetriebe.

Diesen immer wieder verbreiten Unsinn müsstest Du mal an einem Beispiel erklären. Genau dieser Unsinn trägt dazu bei, dass Land weiter zu teilen. Der Westdeutsche bildet sich ein er schleppt die aus dem Osten deren " Betriebe immer noch nicht an die im Westen heranreifen " mit durch und die im Osten fühlen sich von solchem Mist gedemütigt, da es ja auch noch mit Lohndrückerei verbunden wird die man damit begründet.


Stimmt. Die Firmen im Osten haben genauso ein hohes Niveau, wie die im Westen. Wäre es nicht so, so würden sie nicht mehr existieren. Eigentlich ganz einfach. [hallo]

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Juli 2019, 13:11

karnak hat geschrieben:
zoll hat geschrieben:Das geht aber nur wenn die Produktivität vergleichbar ist. Klar, es gibt hervorragende Betriebe im Osten. Das reicht aber leider immer noch nicht an die Mehrzahl der Westbetriebe.

Diesen immer wieder verbreiten Unsinn müsstest Du mal an einem Beispiel erklären. Genau dieser Unsinn trägt dazu bei, dass Land weiter zu teilen. Der Westdeutsche bildet sich ein er schleppt die aus dem Osten deren " Betriebe immer noch nicht an die im Westen heranreifen " mit durch und die im Osten fühlen sich von solchem Mist gedemütigt, da es ja auch noch mit Lohndrückerei verbunden wird die man damit begründet.

So ist es Kristian.
Zoll erzähl mal das einem im Pflegeberuf, der heute bei 4 Stunden mehr an Wochenarbeitszeit nur knapp 75% des Westlohns erhält....
Vom ersten Tag an hätte gleiches Lohnniveau herrschen müssen. Die Spreu hat sich ohnehin sofort vom Weizen getrennt.
Im Nachbarort wurde das damals modernste Styroporwerk gebaut, nachdem das alte in Harzgerode bewusst abgewickelt wurde.(Trotz Rückgabe) Glaub aber nicht, dass die Arbeiter, mit höherer Produktivität der Anlagen als die in Württemberg, gleichen Lohn erhielten. Knapp 50% bekamen die anfangs und sind heute bei etwa 80% nach weiteren 25 Jahren warten gelandet.

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon zoll » 7. Juli 2019, 16:06

Bin auch der Meinung, der Lohn muss angeglichen werden. Renten auch. Was ich geschrieben über Produktivität ist aber trotzdem nicht falsch. Bin aber kein Gelehrter der dafür Beweise vorlegen kann.
Rechne deshalb mit Nutzern die dazu etwas sagen können.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 7. Juli 2019, 16:14

Dass das so wäre wird immer wieder mal behauptet, auch in den Medien. Die Frage die sich dabei stellt, wie soll nach fast 30 Jahren ein Unternehmen im Osten mit niedriger Arbeitsproduktivität wie eines im Westen gegen dieses am Markt bestanden haben? Und die viel entscheidender Frage, warum sollen eigentlich im Osten nach dieser langen Zeit Unternehmen immer noch auf niedrigeren Niveau agieren? Es gäbe nur eine logische Erklärung, die Agierenden sind blöder, fauler und oder unfähiger, oder würde jemanden eine andere Erklärung einfallen?
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 7. Juli 2019, 16:23

karnak hat geschrieben:Dass das so wäre wird immer wieder mal behauptet, auch in den Medien. Die Frage die sich dabei stellt, wie soll nach fast 30 Jahren ein Unternehmen im Osten mit niedriger Arbeitsproduktivität wie eines im Westen gegen dieses am Markt bestanden haben? Und die viel entscheidender Frage, warum sollen eigentlich im Osten nach dieser langen Zeit Unternehmen immer noch auf niedrigeren Niveau agieren? Es gäbe nur eine logische Erklärung, die Agierenden sind blöder, fauler und oder unfähiger, oder würde jemanden eine andere Erklärung einfallen?


Man sollte vielleicht den Ostexperten @Zoll einmal fragen wie viele Unternehmer bzw. Betriebe er im Osten kennt um die niedrigere Arbeitsproduktivität einschätzen zu können. Ich erkläre mich gerne bereit dem User zwecks Feldversuch mit einigen Firmen hier in der Gegend bzw. deren Chefs bekannt zu machen, er wird dann mit seiner These von der niedrigeren Arbeitsproduktivität sicher viele neue Freunde finden.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon augenzeuge » 7. Juli 2019, 16:37

Es ist keine These. Mindestens schon eine Studie...und die kommt aus dem Osten selbst.
https://www.zeit.de/wirtschaft/2019-03/ ... terschiede
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 7. Juli 2019, 16:41

Und das soll jetzt eine Erklärung für eine niedrigere AP sein? Also ich weiß ja nicht, was hat das denn damit zu tun?
Das ist das Einzige was mir dazu einfällt.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 7. Juli 2019, 16:48

Der Studie zufolge haben ostdeutsche Betriebe eine um mindestens 20 Prozent geringere Produktivität. Ein Grund dafür sei, dass es dort nach wie vor an großen Unternehmen mangele, die auch in Forschung und Entwicklung investierten, schreiben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWH. 464 der 500 größten deutschen Unternehmen sitzen demzufolge nach wie vor im Westen.


Was verstehen diese Wissenschaftler unter Produktivität...?
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon augenzeuge » 7. Juli 2019, 16:53

karnak hat geschrieben:Und das soll jetzt eine Erklärung für eine niedrigere AP sein? Also ich weiß ja nicht, was hat das denn damit zu tun?
Das ist das Einzige was mir dazu einfällt.

Karnak, ich glaube nicht, dass hier Sieger in Halle diese Studie gemacht haben. Ich bin weder involviert, noch kann ich das als richtig beweisen. Eins weiß ich, die Großbetriebe sind im Osten überschaubar. Im Westen ist alles konzentrierter.

Übrigens heißt das nicht, dass man im Osten langsamer arbeitet. Damit hat das nichts zu tun.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 7. Juli 2019, 16:57

Mal ein paar Leserkommentare zu dieser Studie, vielleicht hilft es weiter:

Der Hintergrund der Studie ist mir nicht klar. Wenn der Grund für mangelnde Produktivität die Abwesenheit von Konzernzentralen wäre, hieße das ja umgekehrt, dass Konzernzentralen die produktiven Leuchttürme der jeweiligen Konzerne sind. Kann das jemand bestätigen?
Und zum Zweiten, wie man hier liest, müssten um die Produktivität zu erhöhen die Städte gefördert werden. Das heißt aber andersrum, dass der Unterschied zwischen Stadt und Land noch größer würde. Abgehängte Dörfer und Kleinstädte sind also echte Produktivitätskatalysatoren? Na das ist ja mal ein tolles Forschungsergebnis, herzlichen Glückwunsch!


Rein wirtschaftlich betrachtet, ist der Pay-Gap mit dem Produktivitäts-Gap erklärt und die Lohn-Stück-Kosten sind damit vergleichbar. Dennoch bleibt es eine politische Aufgabe, dafür zu sorgen, dass in den neuen Bundesländern nicht nur verlängerte Werkbänke stehen, sondern auch die Schaltzentralen.

Aber die Versuche, dort industrielle Zentren zu schaffen (z.B. Chip-Produktion im Raum Dresden oder die Solarzellen-Produktion in Sachsen-Anhalt/Frankfurt (Oder)) sind gescheitert. Nur mit Subventionen funktioniert das nicht.

Inzwischen gibt es aber durchaus gute Hochschulen/Universitäten, deren Abgänger(innen) die Keimzelle solcher Zentralen bilden könnten. Die Politik sollte das flankieren und etwa bei den Unternehmen, in denen die maßgeblich beteiligt ist (z.B. Bahn, Post, Telekom etc.) darauf drängen, im Osten maßgeblich präsent zu sein. Bonn geht es inzwischen wirklich gut. Es muss nicht Sitz von Post AG und Telekom AG sein.

Ein richtiger Schritt ist die neue Infrastrukturgesellschaft im Osten anzusiedeln. Weniger gut ist, dass man sich den schon gut laufenden Hotspot Leipzig ausgesucht hat. Magdeburg oder Halle, Brandenburg an der Havel oder Rostock hätten es vielleicht besser brauchen können.




Es kommt hier vermutlich auf die rechnerische und fiskalische "Wertschöpfung" einer Unternehmenszentrale an, nicht auf die reale.
Nicht vergessen, nach den derzeitigen Berechnungen steigern Sie glaube ich rechnerisch das BIP, wenn Sie 500 C4-Beamte Bleistifte anstiften lassen. Wenn Sie Ihnen teuere Bleistifte geben vermutlich noch mehr.

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 7. Juli 2019, 16:58

[grin] Man kann es nicht nur nicht beweisen, man kann es auch nicht erklären, weil es einfach Unfug ist, der zu allem Überfluss auch noch Herabwürdigt und damit Auseinanderdividiert.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon augenzeuge » 7. Juli 2019, 16:58

https://www.iwh-halle.de/fileadmin/user ... 7-01-4.pdf

Leser helfen weniger als das Ding selbst.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 7. Juli 2019, 16:59

Ich finde solche "Gespräche" vor den Wahlen im Osten genial....
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon augenzeuge » 7. Juli 2019, 17:04

pentium hat geschrieben:Ich finde solche "Gespräche" vor den Wahlen im Osten genial....


Darf man im Osten nicht die Wahrheiten von Wissenschaftlern sagen? [blush]

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 7. Juli 2019, 17:08

Mich würde übrigens interessieren wie viele Unternehmen von Relevanz im Osten des Landes noch in Besitz von Ostdeutschen sind.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 7. Juli 2019, 17:09

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Ich finde solche "Gespräche" vor den Wahlen im Osten genial....


Darf man im Osten nicht die Wahrheiten von Wissenschaftlern sagen? [blush]

AZ


Ich meinte die Gesamtheit der Beiträge oder besser das Thema an sich...ach und von welcher Wahrheit sprichst du? Die These mit den Bleistiftanspitzern in der Konzernzentrale scheint doch zu stimmen?
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 7. Juli 2019, 17:11

karnak hat geschrieben:Mich würde übrigens interessieren wie viele Unternehmen von Relevanz im Osten des Landes noch in Besitz von Ostdeutschen sind.


Dann müssten wir erst mal abklären, was man unter Unternehmen von Relevanz versteht?
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 7. Juli 2019, 17:11

augenzeuge hat geschrieben:
Darf man im Osten nicht die Wahrheiten von Wissenschaftlern sagen? [blush]

AZ

[grin] Darf man schon, man kann die Wahrheit nur nicht nachvollziehen wenn man im Osten lebt und arbeitet, von einer Logik mal gar nicht zu reden.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 7. Juli 2019, 17:13

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Mich würde übrigens interessieren wie viele Unternehmen von Relevanz im Osten des Landes noch in Besitz von Ostdeutschen sind.


Dann müssten wir erst mal abklären, was man unter Unternehmen von Relevanz versteht?

Firmen die auf dem Level eines Industrieunternehmens arbeiten, also nicht der Maler mit 4 Angestellten.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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