Der Osten muss sterben, um zu leben

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 7. Juli 2019, 17:19

karnak hat geschrieben:[
Firmen die auf dem Level eines Industrieunternehmens arbeiten, also nicht der Maler mit 4 Angestellten.


Wir brauchen Beispiele...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 7. Juli 2019, 17:33

Habe ich nicht, ich befürchte aber fast, industriell arbeitende Unternehmen im Osten sind längst von westdeutschen Mutterunternehmen aufgekauft und arbeiten unter deren Zentralleitung. Und dann gibt es eben nur 2 Möglichkeiten, entweder die Führung oder die Angestellten sind zu dämlich den Laden in 30 Jahren auf westdeutschen Standard zu bringen, an Stasiseilschaften wird es ja wohl nicht liegen. [flash]
Für mich ist allerdings das Ganze nur vorgeschoben um eine Lohndrückerei so lange als möglich vorzuhalten, eine Lüge der Sieger halt.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 7. Juli 2019, 17:42

karnak hat geschrieben:Habe ich nicht, ich befürchte aber fast, industriell arbeitende Unternehmen im Osten sind längst von westdeutschen Mutterunternehmen aufgekauft und arbeiten unter deren Zentralleitung. Und dann gibt es eben nur 2 Möglichkeiten, entweder die Führung oder die Angestellten sind zu dämlich den Laden in 30 Jahren auf westdeutschen Standard zu bringen, an Stasiseilschaften wird es ja wohl nicht liegen. [flash]
Für mich ist allerdings das Ganze nur vorgeschoben um eine Lohndrückerei so lange als möglich vorzuhalten, eine Lüge der Sieger halt.


Man sollte es nicht am "Ostdeutschen" Geschäftsführer festmachen. Schau dir mal die KOMSA an oder Rotkäppchen, Heckert Solar...
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 7. Juli 2019, 17:51

Rotkäppchen dürfte der große Exot sein , wobei zumindest bei den Besitzverhältnissen nur schwer von einem ostdeutschen Unternehmen zu sprechen ist, den anderen Laden kenne ich nicht. Aber ich befürchte die Beispiele der Ostdeutschen Industrieunternehmen die in Wahrheit Westdeutsche sind sind in der absoluten Mehrheit. Also woran liegt es denn nun mit der niedrigeren AP, an den faulen ostdeutschen Angestellten, den unfähigen westdeutschen Führungskräften und Firmeninhabern oder den Malern mit den 4 Angestellten ohne westdeutsche Verbindungen ? [flash]
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 7. Juli 2019, 17:55

karnak hat geschrieben:Rotkäppchen dürfte der große Exot sein, den anderen Laden kenne ich nicht. Aber ich befürchte die Beispiele der Ostdeutschen Industrieunternehmen die in Wahrheit Westdeutsche sind in der absoluten Mehrheit. Also woran liegt es denn nun mit der niedrigeren AP, an den faulen ostdeutschen Angestellten oder den Malern mit den 4 Angestellten? [flash]


Laut den Wissenschaftlern aus Halle an den fehlenden Stiftanspitzern in den Konzernzentralen oder besser an den Konzernzentralen überhaupt...und wenn die KOMSA als Laden bezeichnest....
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Beethoven » 8. Juli 2019, 07:13

Woran wird denn die Arbeitsproduktivität gemessen? Da geht es doch nicht um hergestellte Stückzahlen eines Produktes.
Es geht doch wohl eher um Produkte, die nach deren Fertigstellung auf dem Markt einen Absatz finden und dadurch, nach Abzug aller Kosten, Gewinne erzielen.

Es ist doch Augenauswischerei, wenn ich ein hochindustrialisiertes Gebiet / Territorium mit einem Gebiet vergleiche, welches erstmal platt gemacht wurde, dann klein, klein so langsam wieder aufgebaut wird, wenn es denn nicht in Bedeutungslosigkeit verschwindet.

Es müssen erstmal Absatzmärkte geschaffen werden, logistische Stränge aufgebaut werden, funktionierende Zulieferungen von Roh- und Werkstoffen erschlossen und zum Laufen gebracht werden. Das alles unter der Konkurrenz eines über viele Jahre bestehenden Marktes und einer nicht zu unterschätzenden, oft schlechter, Führung durch zugereister westlicher Führungskräfte und unzureichender Infrastruktur in seiner Gänze. 40 Jahre Vorsprung bedarf meiner Meinung nach bestimmt auch 40 Jahre um gleich ziehen zu können.
Schauen wir uns die Arbeitsproduktivität doch mal in 10 Jahren oder besser in 15 Jahren an, denn die ersten 5 Jahre nach der Wende wurden ja benötigt, um die Industrie in der damaligen DDR erstmal zu zerschlagen.

Trennung

Volker Zottmann hat geschrieben:Oh Beethoven, was war im Morgensekt? Oder bist Du noch vom Vorabend besoffen?

Ja, es müsste EinstellerS heißen. S vergessen, na so was?
Dafür hast Du mal wieder verbohrt gesucht und selbst ein H eingespüHlt. Also, besser Klappe halten...

Der eigentliche Gedanke Deinerseits ist aber wohl dem Alkohol geschuldet? Nüchtern schreibt man doch solchen Unsinn äußerst selten. Wer wen wann Freund nennt, sollte man Demjenigen schon selbst überlassen.
Ebenso ist es schwer zu deuten, wer wohl wem suspekt ist. Wir beide, Wilfried und ich, uns gegenüber jedenfalls nicht.

Auf meinen Grundgedanken bist Du jedenfalls nicht eingegangen. Denk Dir mal alle Threads, die der Interessierte eröffnete, weg. Wäre recht übersichtlich hier.
Und selbst? Mangelt es Dir an Einfällen? Ist Dir, User namentlich zu verstümmeln, angenehmer. Den Aufruf, die Ermahnung der Admins gilt für Dich nicht; "Im Landeanflug auf den Kopf gefallener Beethoven"? Denk Du mal drauf rum, sofern es überhaupt geht.

Gruß Volker


Na siehste Volker. Fehler passieren jedem von uns. Und selbst Du bist davor nicht gefeit. Lass es also, Deine hohe Intelligenz durch finden von Fehlern in der deuten Rechtschreibung und Grammatik hervor heben zu wollen. Da fällst Du mit Sicherheit auf die Nase, wie gerade gezeigt.

Im Übrigen, nur mal so Rande, ich trinke Alkohol nur zu Anlässen wie Geburtstage, Hochzeiten und solchen Kram und da in sehr überschaubaren Mengen. Bei mir hält ein Bierkasten über Monate und im Schränkchen mit härteren Getränken zerreißt man Spinnenweben, wenn man die Tür zum Schränkchen öffnet (sinnbildlich). Alkohol spielt im Leben meiner Familie keine Rolle. Eine Prohibition würde mich nicht die Bohne treffen oder berühren. [hallo]

Tja und was Deinen Freund angeht, bin ich echt anderer Meinung. Aber Du kannst natürlich weiterhin im Dunstkreis des Selbigen Deine Erfüllung suchen und finden. [flash]

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Sie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.

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Achte mehr auf Deinen Charakter, als auf Deinen Ruf.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 8. Juli 2019, 07:34

Also AP ist für mich das Verhältnis von Arbeitseinsatz und Arbeitsergebnis. Je weniger Arbeitseinsatz für das Produkt um so höher die AP. Wie hoch die produzierte Stückzahl dabei ist dürfte eher zweitrangig sein.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon augenzeuge » 8. Juli 2019, 07:36

Beethoven hat geschrieben:Woran wird denn die Arbeitsproduktivität gemessen? Da geht es doch nicht um hergestellte Stückzahlen eines Produktes.
Es geht doch wohl eher um Produkte, die nach deren Fertigstellung auf dem Markt einen Absatz finden und dadurch, nach Abzug aller Kosten, Gewinne erzielen.

Freundlichst


Ganz einfach:
https://welt-der-bwl.de/Arbeitsproduktivitaet

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon augenzeuge » 8. Juli 2019, 07:41

Die Wirtschaft im Osten Deutschlands ist einer Studie zufolge weit weniger produktiv als im Westen. Ursache sei auch die Subventionspolitik der vergangenen Jahre. Als Gegenmaßnahme sollten die Städte gestärkt werden.

Dem Bericht zufolge erreiche kein einziges Bundesland im Osten die Produktivität des schwächsten westdeutschen Bundeslandes - dem Saarland. Wenn man sich ein Unternehmen im Osten anschaue und ein vergleichbares im Westen, dann stelle man fest, dass das Unternehmen im Osten rund 20 Prozent weniger produktiv sei, erklärte der Präsident des IWH, Prof. Dr. Reint Gropp, im Gespräch mit dem MDR. Mit der gleichen Mitarbeiteranzahl würden 20 Prozent weniger Produkte produziert.

Das habe auch, aber nicht nur mit den fehlenden Konzernzentralen in Ostdeutschland zu tun. Lediglich 36 der 500 größten deutschen Unternehmen hätten ihren Sitz im Osten der Republik. Da generell die Produktivität mit der Betriebsgröße steige, sei in Ostdeutschland eine geringere Produktivität zu verzeichnen.


https://www.mdr.de/nachrichten/wirtscha ... e-100.html

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Volker Zottmann » 8. Juli 2019, 12:35

Beethoven hat geschrieben:
Na siehste Volker. Fehler passieren jedem von uns. Und selbst Du bist davor nicht gefeit. Lass es also, Deine hohe Intelligenz durch finden von Fehlern in der deuten Rechtschreibung und Grammatik hervor heben zu wollen. Da fällst Du mit Sicherheit auf die Nase, wie gerade gezeigt.

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Freundlichst



Wenn Fehler doch jedem passieren, warum hast Du dann auf dem fehlenden verschusselten S rumgehackt?
Und nun verdrehst Du wieder den Anlass? Machst Dich zum Gescholtenen?
Lächerlich, Dein Gebahren!
Nicht immer ist Alkohol schuld, es kann auch Entzug sein. [wink] Auf jeden Fall ist Dein Blick getrübt, wie ich lesen kann.
Schön aber, dass Du mir wenigstens gestattest, den Dunstkreis in welchen ich tauchen möchte, selbst aussuchen zu dürfen.

Gruß Volker
http://baupionier.zottmann.org/
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Die Weite Deines Horizonts ist Frage Deiner Sicht.
Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Beethoven » 8. Juli 2019, 14:11

Ich weiß schon, was Arbeitsproduktivität ist. Das wurde doch jedem Studiosus in der DDR eingebläut.

Nur nützt die gar nichts, wenn ich das Produkt nicht absetzen kann, also in der Konsequenz, keine Gewinne erziele sondern für die Halde produziere. Das ist dann Kontraproduktiv.
Und da den meisten Betrieben in der DDR eben die Märkte weggebrochen sind ohne das SWS, mussten sich die Betriebe neue Märkte suchen. Das aber gegen die Konkurrenz der alten Firmen und zu den hohen Herstellungskosten - kaum möglich.
Also ein Neustart wie 1945 bei schlechteren Voraussetzungen, die heute noch wirken. Und die Märkte, dank TLG, werden auch nicht geöffnet für die Ostbetriebe. Man züchtet sich doch keine eigenen Konkurrenz heran.

Trennung

Volker Zottmann hat geschrieben:
Beethoven hat geschrieben:
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Wenn Fehler doch jedem passieren, warum hast Du dann auf dem fehlenden verschusselten S rumgehackt?
Und nun verdrehst Du wieder den Anlass? Machst Dich zum Gescholtenen?
Lächerlich, Dein Gebahren!
Nicht immer ist Alkohol schuld, es kann auch Entzug sein. [wink] Auf jeden Fall ist Dein Blick getrübt, wie ich lesen kann.
Schön aber, dass Du mir wenigstens gestattest, den Dunstkreis in welchen ich tauchen möchte, selbst aussuchen zu dürfen.

Gruß Volker


Ach Mäuselchen, hast Du oder habe ich mit dem "Rechtschreibungsquark" angefangen in dieser Diskussion?
Lies nach und komm selber drauf.

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon karnak » 8. Juli 2019, 14:30

Das mag schon stimmen mit dem Nichtabsetzen, NUR, das mit den weggebrochenen Märkten und dem Nichtabsetzen ist nun eben mindestens 25 Jahre her. Die damals diese Kurve nicht bekommen haben, die gibt es schon längst nicht mehr, auf Grund dieser Situation. Und die es geschafft haben, unter Anderem über den Wiedererinnerungshype des " Ostproduktes ", die produzieren nach fast 30 Jahren nicht anders als jede andere Firma von " Drüben ". Davon mal abgesehen, dass die übergroße Mehrheit der " Ostbetriebe" längst in westdeutscher Hand ist, nur noch die ostalgischen Gefühle von irgendwelchen Knäckebrot, Senf , Waschmittel und Nudelbuden die in der DDR für jeden ein Begriff waren, vermarktet werden.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Spartacus » 8. Juli 2019, 18:18

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:[
Firmen die auf dem Level eines Industrieunternehmens arbeiten, also nicht der Maler mit 4 Angestellten.


Wir brauchen Beispiele...


AKF ist auch so ein Beispiel.

Baut auf altes auf und wächst und wächst und.... [hallo]

https://www.akf-shop.de/simson-ersatzteile/

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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon zoll » 12. Juli 2019, 15:35

pentium hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:Dass das so wäre wird immer wieder mal behauptet, auch in den Medien. Die Frage die sich dabei stellt, wie soll nach fast 30 Jahren ein Unternehmen im Osten mit niedriger Arbeitsproduktivität wie eines im Westen gegen dieses am Markt bestanden haben? Und die viel entscheidender Frage, warum sollen eigentlich im Osten nach dieser langen Zeit Unternehmen immer noch auf niedrigeren Niveau agieren? Es gäbe nur eine logische Erklärung, die Agierenden sind blöder, fauler und oder unfähiger, oder würde jemanden eine andere Erklärung einfallen?


Man sollte vielleicht den Ostexperten @Zoll einmal fragen wie viele Unternehmer bzw. Betriebe er im Osten kennt um die niedrigere Arbeitsproduktivität einschätzen zu können. Ich erkläre mich gerne bereit dem User zwecks Feldversuch mit einigen Firmen hier in der Gegend bzw. deren Chefs bekannt zu machen, er wird dann mit seiner These von der niedrigeren Arbeitsproduktivität sicher viele neue Freunde finden.

Dazu sagt der "Ostexperte zoll" folgendes: Ich bin kein Experte. Es gibt aber immer wieder Leute die sich so benennen, weil sie mehr als ein Buch gelesen haben. Wahrscheinlich war es die Bibel und dann hat man letztlich die Weisheit mit Löffeln gegessen.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon zoll » 12. Juli 2019, 16:43

Wenn mich der Pentium so fragt antworte ich nicht weiter darauf. Treffe mich regelmäßig mit Ureinwohnern des untergegangenen A und B-Staates und erkenne aus den Gesprächen, dass sich seit der Wende vieles verändert hat, aber die Probleme noch nicht ganz überwunden sind.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 12. Juli 2019, 16:54

zoll hat geschrieben:Wenn mich der Pentium so fragt antworte ich nicht weiter darauf. Treffe mich regelmäßig mit Ureinwohnern des untergegangenen A und B-Staates und erkenne aus den Gesprächen, dass sich seit der Wende vieles verändert hat, aber die Probleme noch nicht ganz überwunden sind.
zoll [hallo]


Sprich dich ruhig aus werter @Zoll...wobei mich im Moment interessieren würde was du aus deinen Gesprächen so für Probleme erkannt hast in den Gesprächen....? Ich werde meine Fragen in Zukunft etwas anders stellen...wegen des Forenfriedens...man reagiert manchmal etwas über....muss ja nicht sein.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon zoll » 13. Juli 2019, 11:00

pentium hat geschrieben:
zoll hat geschrieben:Wenn mich der Pentium so fragt antworte ich nicht weiter darauf. Treffe mich regelmäßig mit Ureinwohnern des untergegangenen A und B-Staates und erkenne aus den Gesprächen, dass sich seit der Wende vieles verändert hat, aber die Probleme noch nicht ganz überwunden sind.
zoll [hallo]


Sprich dich ruhig aus werter @Zoll...wobei mich im Moment interessieren würde was du aus deinen Gesprächen so für Probleme erkannt hast in den Gesprächen....? Ich werde meine Fragen in Zukunft etwas anders stellen...wegen des Forenfriedens...man reagiert manchmal etwas über....muss ja nicht sein.

Seit 30 Jahren haben wir die Einheit. Probleme gibt es aber immer noch. Erwachsen aus den unterschiedlichen Gesellschaftsformen.
Nun zur Produktivität. Ein Betrieb der die Wende überstanden hat und nun neu starten wollte, sowie ein Betrieb der sich nun erstmals neu aufgestellt hat, hatte enorme finanzielle und verwaltungsmäßige Probleme vor sich. Diesen Berg abzuarbeiten bedurfte es gewaltiger Anstrengungen. Neue Kunden mussten gewonnen werden, neue Absatzmärkte erschlossen werden. Kurz gesagt, daraus resultiert, dass die Produktivität um 20% unter dem westdeutscher Betriebe rangiert (so die Wissenschaft). Das ist sicher eine pauschale Annahme, wobei zu bedenken ist, jeder Fall ist anders gelagert.

Mit deiner Fragestellung habe ich kein Problem. Sprich ruhig aus was dir am Herzen liegt, ich bin nicht empfindlich, Respekt sollte allerdings vorhanden sein.

Auf einen freundlichen Dialog.
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Ari@D187 » 13. Juli 2019, 11:25

pentium hat geschrieben:
Der Studie zufolge haben ostdeutsche Betriebe eine um mindestens 20 Prozent geringere Produktivität. Ein Grund dafür sei, dass es dort nach wie vor an großen Unternehmen mangele, die auch in Forschung und Entwicklung investierten, schreiben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IWH. 464 der 500 größten deutschen Unternehmen sitzen demzufolge nach wie vor im Westen.


Was verstehen diese Wissenschaftler unter Produktivität...?

Sie betrachten offenbar die Produktivität auf Landesebene. Ob Betrieb "W" im Westen produktiver als Betrieb "O" im Osten ist, ist damit nicht erklärt. Und darum ging es doch vom Ansatz her?

Ari
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon pentium » 13. Juli 2019, 11:28

Ich frage mich allerdings immer noch, was Konzernzentralen mit Produktivität zu tun haben?
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Re: Der Osten muss sterben, um zu leben

Beitragvon Grenzwolf62 » 14. Juli 2019, 07:34

Ich frage mich was Unternehmer bewegt bei Neuinvestitionen im Neulandgebiet von vornherein auf festgemeisselte 20% Produktivität zu verzichten.
Die müssen doch alle in BWL gepennt haben.
Das einzige was dieses Produktivitätsmärchen, für das die Wirtschaftsforscher gut entlohnt werden, erhalten soll ist die Lohndifferenz, nebst der sonnigen Feststellung zur sinnvollen staatlichen Förderung der Leuchttürme.
Klar ist da der erhoffte Steuerrückfluss größer als im ländlichen Raum.
Alles wird, vielleicht, gut.
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