Keine Einheit bei den Strompreisen....

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Keine Einheit bei den Strompreisen....

Beitragvon augenzeuge » 20. Oktober 2017, 16:55

Aktuelle Strompreise in Ost und West (2017)

Das Preisniveau in den neuen Bundesländern liegt im Schnitt um rund 50 Euro höher als in den alten. Eine Ursache dafür sind die regional unterschiedlich hohen Netzentgelte, die rund ein Viertel des Strompreises ausmachen.

Hauptkostentreiber ist laut Verivox der Staat. "Der Anteil der Abgaben und Steuern am Strompreis wird immer höher", sagt Mathias Köster-Niechziol, Bereichsleiter Energie bei dem Verbraucherportal. Vor zehn Jahren habe dieser Abgaben-Anteil noch unter 40 Prozent gelegen - heute seien es mehr als 50 Prozent.

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Re: Keine Einheit bei den Strompreisen....

Beitragvon ratata » 20. Oktober 2017, 20:40

http://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaf ... h-100.html

Schon seit Jahren bezahlen die Gemeinden , Städte im Osten Deutschland für die Energieumlage die höchsten Strompreise . Hier stehen die meisten Windanlagen . ratata



Schon 2014 stand bei https://www.verivox.de/presse/ostdeutsc ... se-103438/
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Re: Keine Einheit bei den Strompreisen....

Beitragvon pentium » 22. Oktober 2017, 11:48

Rund 330.000 Stromsperren wegen stark gestiegener Preise

[…] Wegen unbezahlter Rechnungen ist im vergangenen Jahr rund 330.000 Haushalten in Deutschland der Strom abgestellt worden. Neben den Sperrungen der Anschlüsse hat es 2016 zudem etwa 6,6 Millionen Sperr-Androhungen gegen säumige Zahler gegeben. Das geht aus dem Entwurf für den Jahresmonitoringbericht von Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt hervor. Die Zahl der Stromabschaltungen im Auftrag der örtlichen Grundversorger ist damit im Vergleich zum Jahr zuvor nur leicht zurückgegangen. Damals gab es etwas über 331.000 Fälle.

Teil des Problems sind auch die stark gestiegenen Strompreise: Seit dem Jahr 2000 haben sie sich für Haushaltskunden auch durch die Zusatzlasten der Energiewende von 15 Cent pro Kilowattstunde auf um die 30 Cent verdoppelt. Die durchschnittlichen Realeinkommen legten im selben Zeitraum nicht annähernd so stark zu. […]

Quelle: n-tv.de/22.10.2017

Es liegt also an der Windmühlen-Mafia?
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Re: Keine Einheit bei den Strompreisen....

Beitragvon Spartacus » 22. Oktober 2017, 14:48

Es liegt also an der Windmühlen-Mafia?


Nein, es liegt wie immer an der Politik und hier maßgeblich an Merkel und ihrem Ausstieg aus dem Ausstieg.

Letztlich habe ich gelesen, was den Steuerzahler alleine nur die Forschung zur Atomkraft in den 50/60iger Jahren gekostet hat, denn die wurde als Grundlagenforschung anfangs
ja vom Staat betrieben. 190 Milliarden Euro. Dann haben die 4 großen Energiekonzerne das fertige Produkt einfach übernommen und die Atomkraftwerke gebaut. Profit pro Kraftwerk
ca. 1 Million Euro pro Tag, als 28 Millionen pro Tag. Damals politischer Konsens, wenn es vorbei ist mit der Atomkraft, zahlen die 4 großen Energiekonzerne den Rückbau der Werke und
die Lagerung der Brennstäbe. Schröder beschloß bereits den Ausstieg, aber Merkel kam an die Macht und beschloß wieder den Einstieg. Dann kam Fukoshima und wieder der Ausstieg,
von Merkel von oben verordnet und gleichzeitig der Einstieg in die erneuerbaren Energien. Vom Bürger zu zahlen, klar, dass selbe Spiel wie also damals bei der Atomkraft.

Nur zahlen wir jetzt doppelt und dreifach, denn schon erwähnt, der ständige Anstieg der Strompreise. Dann haben die Energiekonzerne erfolgreich gegen Deutschland, eigentlich
gegen Merkel, geklagt, da durch das hin und her, Gewinne verloren gingen. Übrigens auch vor einem Schiedsgericht in den USA und nicht nur vor dem BVG. Hier schon eine
Milliarden Niederlage kassiert. Dann die Einigung von Trittin mit den Energiekonzerne, die nun nur 46 Milliarden in einen Fond einzahlen müssen, für den Rückbau und die Lagerung
der Brennstäbe. Alle Folgekosten trägt der Bund. Nach letzten Berechnungen wird alleine der Rückbau aller Atomkraftwerke über einen Zeitraum von hundert Jahren nochmals
190 Milliarden kosten, vorsichtig geschätzt. Mit den Brennstäben weiß nach wie vor niemand, wohin mit ihnen, aber egal, denn auch das zahlt der Bund. Genau wie das ausbuddeln
der Atomfässer in der Asse, die dort für 1 Millionen Jahre eingelagert wurden und nun nach 40 Jahren raus müssen. Die Zeche zahlen wir. Geschätzt wieder läppische 4 Milliarden.
Scala nach oben aber noch offen.

Ich prophezeie das wir dermaleinst den Abbau der Windkraftanlagen und die Beseitigung der dadurch entstandenen Schäden auch wieder zahlen werden, denn so haben es die
Konzerne bereits jetzt beschlossen und so sei es auch. AMEN!

Wundert sich immer noch jemand über die hohen Strompreise?

LG

Sparta
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denn es gibt ja noch zum Glück, als Beruf die Politik.
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