Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Alles was in den Zeitraum nach der Wende gehört. Das Zusammenwachsen von zwei grundverschiedenen Systemen, Probleme, Erwartungen, Empfindungen usw.

Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon Interessierter » 5. März 2019, 09:28

Die Wirtschaft in Ostdeutschland reicht nicht ans Westniveau heran, warnen Experten. Ostdeutsche Politiker wollen davon nichts hören - und noch weniger von den nötigen, harten Gegenmaßnahmen. Das ist ihnen zu unbequem.

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee war der erste, der öffentlich sein Missfallen mit den Ergebnissen der Hallenser Ökonomen bekundete. "Nichts Neues", bürstete er die Forscher ab. Und: Die vorgeschlagenen Rezepte seinen überwiegend längst bekannt und wenig hilfreich.

Der Grund für Tiefensees Missvergnügen: Der Chef des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH) hatte wieder einmal Bilanz gezogen, wie weit die ostdeutsche Wirtschaft denn nun vorangekommen ist mit ihrem Aufholprozess. Mit ernüchterndem Ergebnis: Nach einem Zwischenspurt in den Neunzigerjahren stockt der Aufholprozess. Die neuen Bundesländer können seitdem gerade noch Schritt halten mit dem allgemeinen Produktivitätsfortschritt im übrigen Deutschland und den G7-Staaten.

Selbst diese Tatsache könnte man noch einigermaßen nüchtern betrachten und über Lösungsmöglichkeiten nachdenken - wenn die Ursachen-Analyse der Ökonomieprofessoren nicht ein paar äußerst unbequeme Erkenntnisse liefern würde. Würde man umsetzen, was die Forscher vorschlagen, wäre wohl Feuer unterm Dach in den ostdeutschen Parlamenten.

Scheu vor Fremden

Denn die IWH-Experten plädieren dafür,

Subventionen nicht mehr zu verwenden, um überkommene Strukturen zu erhalten, vielmehr solle man sie stattdessen in aussichtsreiche Zukunftsregionen investieren.

Außerdem müsse man den Ostdeutschen die Scheu vor Fremden nehmen, denn ohne ausländische Arbeitskräfte lasse sich angesichts des demografischen Wandels schon in naher Zukunft kein Produktivitätsfortschritt mehr erzielen.

Und, drittens, es müssten Wege gefunden werden, um die ostdeutschen Schüler zu motivieren, ihren Schulabschluss zu machen. Die Zahl der Schulabbrecher ist hier nämlich signifikant hoch.


Dass Politiker wie Tiefensee insbesondere vor Wahlen empfindlich auf Analysen dieser Art reagieren, kann man im Prinzip verstehen. Denn für einen Gutteil der Probleme tragen sie die Verantwortung. Statt den Wählern von vornherein die unangenehme Wahrheit und anstrengende Maßnahmen zu verkünden, glichen die Landesregierungen die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit von Industrie- und Landwirtschaftsbetrieben immer wieder mit Subventionen aus. In der Landwirtschaft zum Beispiel befinden sich sieben der zehn am stärksten geförderten Regionen in Ostdeutschland.

Bildungspolitik vernachlässigt

Auch ihre einstige Paradedisziplin, die Bildungspolitik, haben die ostdeutschen Politiker zu lange vernachlässigt. Nirgendwo ist die Anzahl der abgebrochenen Schulkarrieren so hoch wie hier. Die Gründe dafür sind sicher vielfältig und sehr komplex. Doch fest steht auch: Nirgendwo ist der Mangel an qualifizierten Lehrkräften so groß wie im Osten der Republik. Dabei lässt sich leicht langfristig voraussehen, wie viele Schüler in die Schulen strömen werden und wie viele Lehrer in den Ruhestand gehen.

Auch die Rezepte, die die IWH-Forscher präsentieren, um der ostdeutschen Wirtschaft auf die Sprünge zu helfen, hören Tiefensee und Co. nicht gerne. Denn sie müssten ihren Wählern in der Provinz erklären, warum sie lange gewohnte Zuwendungen streichen.

Und sie müssten ihnen erklären, dass sie sich mit neuen Nachbarn mit ausländischen Namen werden arrangieren müssen, wenn die Betriebe in ihrer Region die Wachstumschancen in der Zukunft wahrnehmen wollen. Und all das müssten sie erklären gegen den Chor der Populisten, die mit Vereinfachungen, Verdrehungen und Diffamierungen arbeiten, um ihre rückwärtsgewandten Ziele durchzusetzen. Da beschwichtigen sie lieber. Ist ja bald Wahl.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 56219.html
Auch aus Steinen die einem in den Weg
gelegt werden,
kann man was schönes bauen
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon karnak » 5. März 2019, 10:40

Interessierter hat geschrieben:[b]Die Wirtschaft in Ostdeutschland reicht nicht ans Westniveau heran, warnen Experten.

Das ist einfach nur lächerlich, ich glaube diesen " Experten" kein Wort. Es soll mir keiner erzählen, dass es im Osten nach fast 30 Jahren auch nur ein Unternehmen geben würde wenn es nicht mit der Arbeitsproduktivität im Westen mithalten könnte. Dieser Mist wird nur verbreitet um so lange als möglich Lohndrückerei betreiben zu können.
Es muss doch diesen Leuten klar sein, dass sie mit solchem Zeug, dass Land weiter spalten.
" Denn sie hassen am Andersdenkenden nicht nur die andere Meinung, zu der er sich bekennt,sondern auch die Vermessenheit, selbst urteilen zu wollen. Was sie ja doch selbst nie unternehmen und im Stillen sich dessen bewusst sind."
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon Volker Zottmann » 5. März 2019, 11:30

Diese Aussage, dass die Arbeitsproduktivität im Osten rund 20 % hinterher hinkt, empfinde ich auch als absurd.
Wer will behaupten, dass ein Bäcker, ein Friseur, ein Klempner, ein Maurer oder ein Werkzeugmacher/Mechatroniker hier langsamer werkelt?
Es gibt zwar weniger Betriebe und Hauptfirmensitze im Osten, aber seit 1990 wird konstant neu aufgebaut.
Die Druckgussgießerei hier im Ort stellt präziseste Bauteile für die Fahrzeugindustrie her. Die Fertigungsstraßen sind allesamt weltführend. Sämtliche neuen Gewerbebetriebe im Ort, die nach 1990 entstanden, haben mindestens gleichhohe Leistung und Kapazität wie im Westen.
Dass dann die Arbeitsproduktivität geringer sei, ist ein Ammenmärchen. So will man weiter eine Berechtigung herbeizaubern, die Löhne im Osten weiterhin niedrig zu halten.
Schlimm ist nur, dass diese Aussagen im Westen bei vielen Menschen für bar genommen werden und so der Ostdeutsche immer noch als arbeitscheues Ossilein wahrgenommen wird. Die vorgefertigte Meinung "Ihr da drüben müsst das Arbeiten erst noch lernen" habe ich selbst schon vernommen und das Vorurteil hält sich bis heute.
Es wird von solchen "Wissenschaftlern und politischen Klimaverpestern" bewusst geschürt.

Gruß Volker
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon HPA » 5. März 2019, 11:53

Hier hat man mal versucht, es aufzudröseln. Und ganz so unrecht haben sie nicht:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 56174.html
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon pentium » 5. März 2019, 11:58

Ragnitz: "An den Realitäten vieler Menschen vorbei"
Wirtschaftsforscher Joachim Ragnitz hält nichts von der Idee, bei der Förderung den ländlichen Raum zu vernachlässigen.

Schwache Regionen auf dem Land aufgeben und dafür die Städte im Osten finanziell fördern? Der Vize-Leiter des Dresdner Ifo-Instituts, Joachim Ragnitz, hält den Vorschlag seines Kollegen Reint Gropp vom IWH in Halle für falsch. Alessandro Peduto hat mit Ragnitz gesprochen.

Freie Presse: Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) plädiert in einer neuen Studie dafür, im Osten verstärkt in die Städte zu investieren. Der ländliche Raum ist aus Sicht der Forscher eher zweitrangig. Teilen Sie diese Ansicht?

Joachim Ragnitz: Natürlich sind Städte produktiver. Da ließe sich im ostdeutschen Aufholprozess sicher noch einiges erreichen. Trotzdem ist die Vernachlässigung des ländlichen Raumes keine gangbare Option. Alleiniges Ziel kann nicht sein, in den urbanen Zentren die Produktivität zu steigern. Wir müssen schauen, dass dies auch in den Regionen stattfindet. Natürlich ist das im ländlichen Raum schwieriger, aber deswegen können wir nicht sagen, wir lassen es ganz sein.

Also kein "Entweder - oder", sondern ein "Sowohl als auch"?

Ja, wir brauchen beides. Wir können diese Regionen nicht einfach aufgeben. Viele Menschen entscheiden sich bewusst, dort zu leben. Für sie müssen wir auch etwas tun. Und Städte und Umland kann man auch nicht isoliert sehen, da gibt es ja eine Arbeitsteilung.

An welcher Stelle würden Sie Ihrem Kollegen Reint Gropp, dem Chef des IWH, am stärksten widersprechen?

Er liegt falsch, wenn er sagt, dass die geringere Produktivität im Osten überwiegend auf die Subventionspolitik der Vergangenheit zurückzuführen ist und dass auch wenig rentable Unternehmen gefördert wurden, um vor allem Arbeitsplätze zu sichern. Das ist seit vielen Jahren nicht mehr so. Zudem würde ich ihm entgegenhalten, dass seine Schlussfolgerungen politisch an den Realitäten vieler Menschen vorbeigehen. Die Städte stärker zulasten des Landes zu fördern - da gehe ich absolut nicht mit.

Ist es ein Rückgriff auf Konzepte der sogenannten Leuchtturmpolitik, die davon ausging, dass die Wirtschaftskraft starker Zentren ins Umland ausstrahlt?

Ja, so könnte man es sehen. Wir brauchen aber - um im Bild zu bleiben - drum herum auch Leuchtbojen für die entfernteren Gebiete. Wir müssen daher zumindest auch mittelgroße Städte unterstützen.

Kann der Landwirtschaft eine neue Perspektive zukommen, um für Arbeitsplätze auf dem Land zu sorgen?

Das Problem der Zukunft werden nicht zu wenige Arbeitsplätze sein. Im Gegenteil, wir können froh sein, wenn wir noch die nötigen Leute finden. Zwar ist die Landwirtschaft im Osten ziemlich stark im Vergleich zum Westen und hat auch eine höhere Wertschöpfung. Aber sie ist nicht personalintensiv. Die Automatisierung, etwa durch Roboter, ist weit fortgeschritten. Als Jobmotor taugt die Landwirtschaft daher kaum. Aber die Weiterverarbeitung von Agrarprodukten vor Ort könnte durchaus neue Chancen bieten.

https://www.freiepresse.de/nachrichten/ ... el10460284

Thüringer Regierungschef @bodoramelow wütend über IWH-Forscher. Ihre Forderung, die Wirtschaftsförderung im Osten auf Städte zu konzentrieren sei "verantwortlungslos". Dann würde die große Entwicklung von Firmen im ländlichen Raum abbrechen.
https://twitter.com/bodoramelow/status/ ... -864487658

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) schloss sich der Kritik an. „Das sind Vorschläge vom wirtschaftstheoretischen Reißbrett, die in der Praxis kaum helfen“, sagte er in einer Mitteilung. Es sei keine Option, ganze Landstriche links liegen zu lassen.

Der Minister lehnte die Studie ab. „Der Befund ist nicht neu und die vorgeschlagenen Rezepte sind überwiegend längst bekannt und wenig hilfreich“, erklärte Tiefensee . Wenn man Nord- und Süddeutschland miteinander vergliche, erhielte man einen ganz ähnlichen Befund.

....
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon augenzeuge » 5. März 2019, 13:18

Der Befund ist bekannt. Damit wurde alles zugegeben.
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon Grenzwolf62 » 5. März 2019, 13:48

Am rückständigsten hier ist jedenfalls wieder die gewählte Überschrift.
Meine persönliche ostdeutsche Wirtschaft ist produktiv und boomt.
Das reicht mir.
Sex und Golf können Spaß machen auch wenn man davon nicht viel Ahnung hat.
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon augenzeuge » 5. März 2019, 13:54

Grenzwolf62 hat geschrieben:Am rückständigsten hier ist jedenfalls wieder die gewählte Überschrift.
Meine persönliche ostdeutsche Wirtschaft ist produktiv und boomt.
Das reicht mir.

Oh? Brauchst du noch ne Fachkraft? Oder ne Niederlassung im Hochproduktivitätsbereich? [grins]

AZ
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon Grenzwolf62 » 5. März 2019, 13:59

augenzeuge hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Am rückständigsten hier ist jedenfalls wieder die gewählte Überschrift.
Meine persönliche ostdeutsche Wirtschaft ist produktiv und boomt.
Das reicht mir.

Oh? Brauchst du noch ne Fachkraft? Oder ne Niederlassung im Hochproduktivitätsbereich? [grins]

AZ


Wieso?
Hab doch geschrieben, alles schick bei mir. [hallo]
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon augenzeuge » 5. März 2019, 16:04

Eben, da will man doch anfangen. [grin]
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Re: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier

Beitragvon Sperrbrecher » 5. März 2019, 17:11

Zitat: Ostdeutschland- Alles so schön rückständig hier.

Anfang des Monats war ich eine Woche in Dresden, ich war angenehm überrascht.
Keine beschmierten Häuserwände, alles blitzsauber, auch der Hauptbahnhof. Nirgendwo lagen Zigarettenstummel oder Papierfetzen herum. Straßenbahnen und Busse fahren pünktlich, da kann man die Uhr danach stellen. Auch diese Verkehrsmittel waren klinisch sauber, nicht beschmiert oder zerkratzt wie hier in Frankfurt.

Direkt gegenüber meines Hotels trafen sich am Montag sich die PEGIDA-Anhänger. Alles lief friedlich und zivilisiert ab. Mit den diensttuenden Polizisten kam ich vor meinem Hotel ins Gespräch und fragte sie, ob es sie nicht nervt, deshalb Montag für Montag aufzumarschieren? Übereinstimmend antworteten sie mir: "Wegen den PEGIDA-Leuten brauchten wir das eigentlich nicht, denn die benehmen sich ordentlich, die Randale geht immer nur von den Gegendemonstranten aus!" Nach meiner Zählung handelt es sich bei denen um ein jämmerliches Häufchen von etwa 20 gammligen Figuren, die herumgrölten und von der Polizei in Schach gehalten wurden, auch um ihnen das Eindringen in den Bahnhof zu verwehren. Normale Personen (so wie auch mich) lies man hingegen anstandslos passieren.
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