Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon karl143 » 24. April 2010, 10:39

Das Rentensystem in der Bundesrepublik wurde zu seiner Zeit nach der damaligen demografischen Entwicklung berechnet und lieferte
auch über die ersten Jahrzehnte problemlos die gewünschten Ergebnisse. Durch Entwicklungen wie steigende Arbeitslosigkeit, höhere
Lebenserwartung und früherer Rentenbeginn, wurde das System aber immer schlechter. Zum einen wurden in mehreren Rentenreformen
(Sozialminister Blüm in den 80ern: Die Rente ist sicher!) der Beitragssatz kontinuierlich angehoben, zum anderen sanken die Rentenbeträge
durch geringere Anrechnung von Schul- oder Studienzeiten, niedrigeren Berechnungssätzen für die einzelnen Jahre usw. Was sind eure
Erfahrungen, Befürchtungen und Erwartunge an das Rentensystem? Wäre eine Einheitsrente besser, könnte davon jeder leben? Oder
können wir von der jetzigen Rente überhaupt noch über die Runden kommen?
karl143
 

Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon turtle » 3. Mai 2010, 00:31

Hallo Karl,
Du beschreibst hier sehr gut welche Rentenmiesere auf uns zukommt! Unser Rentensystem ist nicht mehr zeitgemäß. Die Zeit als unsere Renten als sicher und vor allen auch für die meisten ausreichend war ist vorbei! Die Gründe hast Du aufgezählt! Ich möchte es noch dahin erweitern das immer mehr aus der Rentenkasse nehmen, welche nichts eingezahlt haben. Besonders seit dem Ende der sozialistischen Staaten kamen viele „Deutschen“ zurück da die Lebensbedingungen in Deutschland besser als in ihrer bisherigen Heimat sind. Dazu kam der Geburtenrückgang und daher haben auch immer weniger in die Rentenkasse eingezahlt. Die Rentenanpassung an die Bruttolohnentwicklung hielt sich auch in Grenzen. Nullrunden sind immer öfters! Die normale Rente wird in Zukunft nicht mehr ausreichend sein. Machen wir und doch nichts vor die Altersarmut in Deutschland ist in den letzten 10 Jahren stark angestiegen. Deshalb ist eine private Altersvorsorge heute sehr wichtig! Nur müssen auch die Löhne das hergeben um etwas davon für die private Altersvorsorge zu nehmen. Eine Anhebung des Rentenalters auf über 65 Jahre finde ich nicht den richtigen weg. Logisch habe ich auch etwas Angst was meine finanzielle Zukunft anbelangt. Sicherlich das ersparte wird einige Jahre helfen den Lebensstandart zu halten. In meinen jungen Jahren zählte die Rente noch als sicher und ausreichend da hat man sich um die Zukunft nicht so viel Gedanken gemacht. Zum Glück wird die jüngere Generation beizeiten auf eine persönliche Altersvorsorge hingewiesen! Eine Einheitsrente lehne ich persönlich ab, halte sie aber für die Zukunft nicht als Utopie!
Gruß Peter(turtle)
turtle
 

Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Zermatt » 3. Mai 2010, 16:34

Turtle hat Recht,von der Staatsrente allein im Alter vernüftig zu leben,das kannst du knicken.Das Zauberwort heisst
private Vorsorge und wenn möglich Eigentum.(z.b Haus oder Wohnung).Auf diesen 3 Säulen kann man auch im Alter
das Leben ,ich sags mal,geniessen.
Aber klar ist auch-leichter gesagt als getan.
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon karl143 » 3. Mai 2010, 22:02

@ Zermatt,
das ist ja das Problem. Im Grunde weiß ja jeder, das er was tun muß. Nur die finanziellen Mittel haben die Wenigsten.
Und daher besteht auch keine Aussicht auf Abhilfe.
karl143
 

Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Interessierter » 26. November 2012, 10:31

Altersbezüge - Dickes Plus für deutsche Rentner

Die 20 Millionen Rentner können in den kommenden Jahren mit deutlich mehr Geld rechnen. Der "Bild"-Zeitung zufolge rechnet die Bundesregierung damit, dass die Renten bis 2016 im Westen um mehr als acht Prozent steigen, im Osten sogar um mehr als elf Prozent.

Berlin - Es wäre die größte Steigerung der Altersbezüge seit langer Zeit: Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den bisher unveröffentlichten Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung berichtet, sollen die Renten in den kommenden vier Jahren im Westen um 8,27 Prozent steigen, im Osten sogar um 11,01 Prozent.

Bis 2016 dürften die Altersbezüge jedes Jahr deutlich zulegen: Ost-Rentner sollen im kommenden Jahr mit 3,49 Prozent das höchste Plus seit 1997 bekommen. Im Westen gibt es demnach im kommenden Jahr zwar nur ein Prozent mehr, 2015 stiegen die Bezüge mit 2,55 Prozent so stark wie zuletzt 1993.

Der Zeitung zufolge prognostiziert die Bundesregierung in ihrem Bericht, der am Mittwoch im Kabinett beschlossen werden soll, für 2014 eine Rentensteigerung von 2,33 Prozent im Westen und von 2,4 Prozent im Osten. Im Jahr darauf sollen die Renten in Westdeutschland um 2,55 Prozent angehoben werden, in Ostdeutschland um 2,65 Prozent. 2016 soll es in den alten Bundesländern 2,39 Prozent mehr Rente geben, in den neuen 2,47 Prozent mehr.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 69249.html
Presse - und Meinungsfreiheit sind ein hohes Gut in unserer Demokratie
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon pentium » 2. Dezember 2014, 22:33

Erwecken wir doch mal diesen Thread aus dem Tiefschlaf. Weil man im BR in der Münchner Runde gerade diskutiert "Was passiert mit unseren Renten?"
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches- ... index.html
Und weil vor 125 Jahren der damalige Kanzler Otto von Bismarck die gesetzliche Rentenversicherung eingeführt hat.

Blüm: Die Rente ist nicht sicher

Ausgerechnet der frühere Arbeitsminister Norbert Blüm schlägt Alarm bei der gesetzlichen Rente. Und auch Rentenexperte Rürup geht mit der Regierung hart ins Gericht.

Zitat:
Der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) sorgt sich um die gesetzliche Rentenversicherung. „Wenn das Rentenniveau weiter so sinkt wie in den letzten Jahren, dann kommt man in die Nähe der Sozialhilfe“, äußerte er in der „Saarbrücker Zeitung“. Das bringe die Rentenversicherung nicht nur um ihren guten Ruf, sondern auch um ihre soziale Sicherungsfunktion. Ein System, aus dem Beitragszahler nicht mehr bekämen als jemand, der keine Beiträge gezahlt habe, „erledigt sich von selbst“, sagte der CDU-Politiker.
...
Blüm sieht das Rentenversicherungs-Problem darin, dass der Beitragssatz langfristig nicht höher als 22 Prozent liegen dürfe und das Rentenniveau dadurch zur Variablen geworden sei: „Wenn es weniger Beitragszahler wegen der demografischen Entwicklung gibt, dann müssen sie eben auch mehr bezahlen. Geschieht das nicht, gibt es keine anständige Rente.“

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 98117.html

Dazu auch folgender Artikel

Vor 125 Jahren hat Otto von Bismarck die gesetzliche Rentenversicherung eingeführt. Heute zum Festakt haben viele ein mulmiges Gefühl: Denn so rosig wie die Vergangenheit sieht die Zukunft nicht aus. Eine Analyse.

Zitat:
Alle Rentenprognosen der Regierung enden derzeit im Jahr 2030 und malen das Bild, alles sei im Lot. Doch spätestens um 2030 wird sich die Lage der Rentenkasse weiter zuspitzen. Dann scheiden die geburtenstarken Jahrgänge aus dem Erwerbsleben. Aus vielen Arbeitnehmern werden dann viele Rentner, die aber zu wenig Kinder in die Welt gesetzt haben, als dass der Generationenvertrag weiter gut funktionierte.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/r ... 95139.html

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon augenzeuge » 6. Dezember 2014, 22:31

Zitat: Wenn ich die Jüngeren heute sehe, was wissen die denn von ihrer Rente? Ist es nicht sogar sehr wahrscheinlich, dass wir in den nächsten Jahren vor einer großen Umgestaltung der Rente stehen? In wenigen Jahren ist die Mehrheit um die 60. Welche Rente erwartet denn 2040 ein heutiger Ingenieur?


Wie siehst du das, Pentium? [grins]

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon pentium » 6. Dezember 2014, 22:41

Welche Rente erwartet denn 2040 ein heutiger Ingenieur?

Wenn er nicht privat vorgesorgt hat, wird der Ingeneur eine staatliche Rente auf heutigem Hartz4 Niveau bekommen...
Wobei 2040, die Zeitspanne ist mir zu weit in der Zukunft. Wenn man überlegt, was alleine zwischen 1914 bis 1945 so alles passiert ist....

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon augenzeuge » 6. Dezember 2014, 22:52

Jedes Jahr erhalten Sie die sogenannten Renteninformationen per Post. In diesem Schreiben finden wir in Abhängigkeit von unseren erbrachten oder zugeschriebenen Leistungen zur gesetzlichen Rente die “künftige Regelaltersrente”. Das ist schon nicht allzu viel. Aber jetzt der Knüller: sie ist viel zu hoch ausgewiesen.

Denn von der Rente müssen noch Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden. Dies wird zwar im Schreiben erwähnt, die Konsequenzen kapiert man aber nicht. Weitere Hiobsbotschaft: der Anteil der Rente, der besteuert wird, steigt aufgrund gesetzlicher Vorgaben an. Heute sind es 66 % und in 2040 dann 100 % (d.h. dann unterliegen die Rentenbezüge der vollen Besteuerung!). Man braucht Zahlen … um zu verstehen.

Ein konkretes Beispiel: Wer heute 40 ist und bei Renteneintritt 2040 laut “Renteninformation” 2000 Euro bekommt, erhält unter dem Strich gerade mal 1523 Euro. Ein Minus von unglaublichen 23,85 %. In der Spitze können die Abzüge sogar 25 % und mehr betragen.

Prof. Frank Hechtner von der FU Berlin meint dazu: “Das sind gigantische Abzüge, die nicht ausgewiesen werden.” Und Rentenexperte Peter Schramm befürchtet: “Deshalb droht vielen im Alter ein böses Erwachen.”
Thomas Höfer

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon pentium » 6. Dezember 2014, 23:11

Ist zwar von 2013 müsste aber auch zu denken geben.

2013: Zahl der Empfänger/-innen von Grund­sicherung ab 65 Jah­ren um 7,4 % gestie­gen

WIESBADEN – Am Jahresende 2013 bezogen in Deutschland rund 499 000 Personen ab 65 Jahren Leistungen der Grundsicherung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII „Sozialhilfe“). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stieg diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 7,4 %.

Am Jahresende 2013 erhielten im früheren Bundesgebiet 32 von 1 000 Einwohnern ab 65 Jahren und in den neuen Ländern einschließlich Berlin 21 von 1 000 Einwohnern dieses Alters Leistungen der Grundsicherung. Spitzenreiter unter den Bundesländern waren die Stadtstaaten Hamburg (68 je 1 000 Einwohner), Bremen (59 je 1 000 Einwohner) und Berlin (58 je 1 000 Einwohner). Mit jeweils 11 Empfängerinnen und Empfängern je 1 000 Einwohnern ab 65 Jahren nahm die Bevölkerung in Sachsen und Thüringen diese Leistungen am seltensten in Anspruch.

Auf Grundsicherung sind in der Altersgruppe ab 65 Jahren insbesondere westdeutsche Frauen angewiesen: Am Jahresende 2013 bezogen in Westdeutschland 36 von 1 000 Frauen und 27 von 1 000 Männern dieses Alters Leistungen der Grundsicherung. In den neuen Ländern einschließlich Berlin waren es 22 von 1 000 Frauen und 20 von 1 000 Männern.

https://www.destatis.de/DE/PresseServic ... 4_221.html

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Spartacus » 7. Dezember 2014, 17:38

Wisst ihr was?

Das was ihr schreibt, ist zwar alles richtig, allein ich glaube nicht daran.

Warum?

Hätte man mal einen Rentner 1965 gefragt, was er glaubt, wie es einem Rentner 2010 gehen wird, was
hätte der geantwortet?

Na genau!

Und wie geht es den Rentnern heute?

Es ging ihnen nie besser, denn eins wird immer nicht beachtet. Nämlich, das heute ein Arbeitnehmer
produktiv ein vielfaches von dem leistet, was eben 1965 der Fall war. Das es so ist, zeigt sich ja eben
daran, das zwar immer weniger Menschen einzahlen, die Renten aber weiter steigen und auch individuell
viel höher sind, als damals.

Und die erwähnte Besteuerung greift auch nur bei hohen Renten, mal von der Krankenkasse abgesehen.

LG

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon pentium » 26. Dezember 2014, 19:40

Neues aus dem Hause Sinn!

Hans-Werner Sinn

Rentenkassen bräuchten 32 Millionen Migranten

Die Rentenkassen stehen vor dem Zusammenbruch, glaubt der Ökonom Hans-Werner Sinn. Einwanderer können helfen, aber nicht alle Probleme lösen.

Zitat:
Der Ökonom Hans-Werner Sinn hat vor einem Zusammenbruch der Rentenkassen durch die Überalterung der Gesellschaft gewarnt. Der Renteneintritt der sogenannten Babyboomer im Laufe der nächsten 20 Jahre stelle Deutschland vor massive Herausforderungen, sagte der Präsident des Münchner Ifo-Instituts „Focus Online“. „Dann werden wir siebeneinhalb Millionen mehr Rentner haben und achteinhalb Millionen weniger Personen im erwerbsfähigen Alter“, warnte Sinn. „Um das durch Migration aufzufangen, wären 32 Millionen Menschen nötig. Das kann man sich gar nicht vorstellen.“

Sinn warnt vor dramatischen Folgen: „Die Rentner werden mit Abstrichen leben müssen und die jungen Leute werden ächzen unter der wachsenden Rentenlast.“ Deutschland werde gut ausgebildete Migranten brauchen, die helfen, diese Last zu tragen. „Aber eine Lösung in dem Sinne, dass es uns dann so gut geht wie heute, ist nicht vorstellbar“, so der Wirtschaftsexperte...

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 41272.html

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Spartacus » 27. Dezember 2014, 13:49

Sinn war schon immer ein Schwarzmaler, siehe meinen Vortext oben drüber.

Was weiß denn der Sinn, was ein Arbeiter im Jahr 2034 erwirtschaftet?

Vielleicht so viel, wie 100 Arbeiter 1960. [flash]

LG

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon pentium » 3. Januar 2015, 17:07

Brauchen wir die Rente mit 70?

Freiwillig bis 70 arbeiten - der Chef der Bundesagentur hat diesen Vorschlag gemacht. Doch dürfen Ältere einfach länger arbeiten? Und wie viele machen das bereits? Fragen und Antworten zur Rente mit 70.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 51158.html


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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon augenzeuge » 3. Januar 2015, 17:50

pentium hat geschrieben:Brauchen wir die Rente mit 70?

Freiwillig bis 70 arbeiten - der Chef der Bundesagentur hat diesen Vorschlag gemacht. Doch dürfen Ältere einfach länger arbeiten? Und wie viele machen das bereits? Fragen und Antworten zur Rente mit 70.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 51158.html


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Naja, die Fachleute fehlen. Ist das nicht der Grund, warum man Ausländer reinholen muss?
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon pentium » 3. Januar 2015, 17:59

In einigen EU-Ländern sind 50 Prozent der jungen Menschen arbeitslos, habe ich irgendwo gelesen, warum holen wir die nicht...
Ich kann mir einen Lokführer mit 70 in einem IC einfach nicht vorstellen!

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon augenzeuge » 3. Januar 2015, 18:02

pentium hat geschrieben:Ich kann mir einen Lokführer mit 70 in einem IC einfach nicht vorstellen!
pentium


Ich will das auch nicht. Es ist erwiesen, dass die Unfallzahlen bei über 60jährigen hochgehen. Aber kommen nicht schon viele zu uns aus Spanien etc?
Fachleute finden derzeit immer einen Job. Wenn sie flexibel sind. Aber über 50 wirds schwerer, dummerweise.

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon karnak » 4. Januar 2015, 09:09

pentium hat geschrieben:Brauchen wir die Rente mit 70?

Freiwillig bis 70 arbeiten - der Chef der Bundesagentur hat diesen Vorschlag gemacht. Doch dürfen Ältere einfach länger arbeiten? Und wie viele machen das bereits? Fragen und Antworten zur Rente mit 70.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 51158.html


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[flash] Hoffentlich ist das nicht eine agitatorische Maßnahme um aus dem dürfen ein müssen zu machen.Unter dem Motto,weil so viele davon begeistert sind führen wir das am Besten gleich für alle ein. Ich möchte den sehen der ernsthaft gearbeitet hat und nun unbedingt bis 70 arbeiten will.Wie kann man nur solchen weltfremden Mist erzählen. Der Mehdorn vielleicht,aber nach den Erfahrungen von DB,Air Berlin und Flughafen hätte man ihn besser schon mit 50 in Rente schicken sollen.
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon augenzeuge » 4. Januar 2015, 10:20

karnak hat geschrieben: Ich möchte den sehen der ernsthaft gearbeitet hat und nun unbedingt bis 70 arbeiten will.


Ich kenne solche Leute, meist sind das Unternehmer. Die ich kenne, sind alle um die 80!! Und die sind gut drauf, arbeiten halbtags, prüfen Rechnungen, kennen den Laden und die Jungs. Wenn die das nicht mehr dürften, wären die schon tot.
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon HPA » 4. Januar 2015, 10:25

Und wer findets gut?

Ramelow!

[flash]
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon karnak » 4. Januar 2015, 10:52

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben: Ich möchte den sehen der ernsthaft gearbeitet hat und nun unbedingt bis 70 arbeiten will.


Ich kenne solche Leute, meist sind das Unternehmer. Die ich kenne, sind alle um die 80!! Und die sind gut drauf, arbeiten halbtags, prüfen Rechnungen, kennen den Laden und die Jungs. Wenn die das nicht mehr dürften, wären die schon tot.
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Die arbeiten aber mit Sicherheit nicht weil sie das Geld zum Leben brauchen. Ich habe noch nie verstanden warum jemand mit 50 Millionen auf dem Konto ein Bedürfnis entwickelt zu Arbeiten um Geld zu verdienen. Mir würde da so einiges einfallen um meine Tage rumzubringen und das nicht unbedingt mit am Strand liegen aber auch nicht mit Rechnungen prüfen. [flash] Aber diese Erfahrung wird mir wohl versagt bleiben.
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon karnak » 4. Januar 2015, 10:58

HPA hat geschrieben:Und wer findets gut?

Ramelow!

[flash]

Wobei natürlich Rente ab 70 und als Rentner weiter arbeiten dürfen ein kleiner aber feiner Unterschied ist. Ist es denn eigentlich heute verboten als Rentner zu arbeiten?
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Spartacus » 4. Januar 2015, 13:18

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Brauchen wir die Rente mit 70?

Freiwillig bis 70 arbeiten - der Chef der Bundesagentur hat diesen Vorschlag gemacht. Doch dürfen Ältere einfach länger arbeiten? Und wie viele machen das bereits? Fragen und Antworten zur Rente mit 70.

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Immer wieder das selbe Gesabbel. Es fehlen keine Fachleute und es gibt auch keine Lehrstellen für solche
Jobs, und wenn, dann stehen da 100 Jugendliche auf der Matte. Vergesst bitte nicht, das die Technik nicht
schläft, erste vollautomatisch gesteuerte Produktionen schon lange laufen, inklusive Versand und Logistik.

Und bis 70 arbeiten, können nur Sesselfurzer, dass war es dann. Und da die Beamten ja nichts einzahlen,
würde ich die bis 70 arbeiten lassen. Mal davon abgesehen, dass wir es noch erleben werden, dass Beamte
einzahlen, da sonst der Laden schlicht und einfach zusammenbricht.

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon augenzeuge » 4. Januar 2015, 13:50

Sparta, allein der demografische Wandel zeigt bereits, dass Fachleute fehlen werden. Da muss man nicht rechnen, wenn man sieht, dass die Mehrheit irgendwann 60 ist.
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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Spartacus » 4. Januar 2015, 16:03

augenzeuge hat geschrieben:Sparta, allein der demografische Wandel zeigt bereits, dass Fachleute fehlen werden. Da muss man nicht rechnen, wenn man sieht, dass die Mehrheit irgendwann 60 ist.
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Ja ich weiß und trotzdem wäre das kein Problem, wenn alle in die Rentenkasse einzahlen müßten.
Und mit alle, meine ich auch alle. Dann wäre soviel Geld vorhanden, das alle mit 60 in Rente gehen
könnten. Nochmals, die Produktivität eines Arbeiters ist heute fast siebenmal so hoch, wie 1960.

Mal davon abgesehen, haben wir kein Problem mit Facharbeitern, sondern ein ganz anders Problem
was auf uns zukommt, denn: Vollautomatisierte Anlagen zahlen keine Sozialabgaben!

Daher gibt es Ökonomen, die genau das verlange, da in absehbarer Zukunft genau das die Regel sein
wird. Also produktive Arbeit ohne Arbeiter. Facharbeiter? Braucht dann keiner mehr.

Mal drüber nachdenken. [smile]

LG

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon pentium » 4. Januar 2015, 16:22

Ja ich weiß und trotzdem wäre das kein Problem, wenn alle in die Rentenkasse einzahlen müßten.
Dann wäre soviel Geld vorhanden, das alle mit 60 in Rente gehen könnten...

Ja Sparta, sowas nennt man wundersame Geldvermehrung oder auch Milchmädchenrechnung, wenn alle einzahlen bekommen auch alle Geld aus der Kasse, ein Nullsummenspiel.
Ausserdem würde ich mich mit Händen und Füssen wehren etwas in diese Rentenkasse einzuzahlen, für einen Euro eingezahlt bekomme ich dann fünf Cent Rente oder was? Da zahle ich den Euro doch lieber an mein Sparbuch!

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Spartacus » 4. Januar 2015, 16:34

Wie kommst du darauf Pentium?

Beamte zahlen nichts in die Rentenversicherung ein, sondern werden vom Steuerzahler alimentiert.
Zur zeit haben wir 1,7 Millionen Beamte und sie zahlen übrigens auch nicht in die Arbeitslosenversicherung
ein.

Wenn sie also zahlen müssten, wie kommst du nur darauf, dass dann das selbe Geld vorhanden wäre?

LG

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon pentium » 4. Januar 2015, 16:40

Spartacus hat geschrieben:Wie kommst du darauf Pentium?

Beamte zahlen nichts in die Rentenversicherung ein, sondern werden vom Steuerzahler alimentiert.
Zur zeit haben wir 1,7 Millionen Beamte und sie zahlen übrigens auch nicht in die Arbeitslosenversicherung
ein.

Wenn sie also zahlen müssten, wie kommst du nur darauf, dass dann das selbe Geld vorhanden wäre?

LG

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Weil deine Beamten, wenn sie einzahlen müssten, ja auch etwas ausgezahlt bekommen! Ergo ist nicht mehr Geld in der Kasse.
Ausserdem werden wir Beide kaum das Rentensystem umstellen können, also eine Diskussion um des Kaisers Bart, Sparta. Wir regen uns nur auf dabei! Reden wir lieber über das bestehende Rentensystem, wobei da kann man sich auch nur aufregen, aber eben mit Grund...

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon Spartacus » 4. Januar 2015, 16:50

Weil deine Beamten, wenn sie einzahlen müssten, ja auch etwas ausgezahlt bekommen!


Das ist immer der Denkfehler und ich verstehe nicht, wieso das keiner kapiert?

Denn das was sie jetzt ausbezahlt bekommen - und nicht zu knapp - das zahlen WIR für sie ein.
Ergo, müssten sie für ihre Pensionen selbst einzahlen, wäre das Steueraufkommen eben 1,7 Millionen
mal höher. Und nicht nur in der Rentenkasse, sondern eben auch in der Arbeitslosenversicherung.

Fällt jetzt der Groschen?

Und ja, ich weiß schon was du meinst, denn sie werden ja eh über Steuergelder bezahlt. Richtig, aber
eben der Denkfehler, denn auch sie bekommen ja einen Brutto Lohn. Müssten sie darauf Sozialabgaben
zahlen, hätten sie sehr viel weniger Netto, also eben gewissermaßen das von mir erwähnte Steueraufkommen
durch die Hintertüre. Verstehst du? Macht übrigens bei einem Beamten so um die 10 - 12 % aus.

Daher wehren sie sich ja auch so vehement dagegen Steuern zu zahlen.

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Re: Das Rentensystem in der Bundesrepublik

Beitragvon augenzeuge » 4. Januar 2015, 19:49

Und dann kommt noch hinzu, dass man die Beamten besser bezahlen müsste, wenn sie Beiträge einzahlen sollen. Dabei bekommen die noch den öffentlichen Tarif nur mit Abzügen. Derzeit müssen sie doch schon länger arbeiten als die Angestellten und auch sonst siehts bei denen nicht rosig aus (Weihnachtsgeld). Wer das denkt, irrt gewaltig.

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