DDR Opferrente

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Nostalgiker » 16. November 2013, 23:30

wie schön für dich wibi das du keine"rachegelüste" hast .....

bloß schade oder besser gut, das in der ddr (für dich wohl ostzone) in den grundbuchämtern so lax mit den grundbucheitragungen umgegangen wurde so dass es der überwiegenden mehrzahl der der flüchtlinge und ausrreiser nach 90 problemlos gelang ihre "altansprüche" auf ihr aufgelassenes eigentum anzumelden und es auch wiederzubekommen.

du solltest dich einfach mal sachkundig machen
... und tschüß bis zum nächsten mal

thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Dille » 16. November 2013, 23:49

@Wibi, wenn Du irgendwo weit vorn liest in diesem thread -- User @Neun war ja mal so fair, einen Gehaltszettel einzustellen, den ich dann mit allgemein zugänglichen Parametern von wegen "Strafrente" etwas zerbröselt habe. Leider ist darauf ja keine Antwort mehr gekommen, welche Rentenzusage er (nicht @Neun, sondern der Gehaltszettel- Empfänger) denn in der DDR gehabt hätte (im Vergleich zu einer Durchschnittsrente eines "Werktätigen", zu denen sie sich ja so gern zählen wollten).
Aber nun finde ich andererseits es auch nicht unfair, diesen staatsnahen- Bediensteten einen Durchschnittsverdienst eines DDR- Werktätigen (in diesem Durchschnittsverdienst steckt ja wiederum auch deren überhöhtes Gehalt "drin") zuzuordnen -- wie wolltest Du denn sonst persönliche Unschuld oder Schuld in Zahlen fassen ?? Wie anders willst Du sonst Frieden in einem Land herstellen ?? Daß es dabei auch ungerecht zugehen mag -- unbestritten. Aber denk' auch mal an Pensionen für Generäle/ deren Witwen und Richter/ deren Witwen, die klaglos über Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik gezahlt wurden -- gab es da jemals ein Aufheulen der Öffentlichkeit ??

Ich will das alles auch nicht verteidigen (ich meine heute), aber das Land ist wiedervereinigt, etliche mögen sich (im Osten) ungerechtfertigt Vorteile verschafft haben -- im Gegenzug ist auch genügend Abschaum rübergespült worden und hat sich da gesundgestoßen.

Ich finde eine Regelung, die einen MfS- Angehörigen einem Durchschnitts- DDR- Bürger rentenrechtlich gleichstellt, fair und dem inneren Frieden des wiedervereinigten Deutschlands zuträglich -- fern aller "Rache"gedanken, schon überhaupt nach 23 Jahren, und zumal sich dieses "Problem" sowieso in 50 Jahren erledigt haben wird.

Gruß, Dille
Dille
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Volker Zottmann » 16. November 2013, 23:55

Dille, Deine Ansicht ist gut und fast versöhnend. Doch wie sollte auch anders jemals halbwegs Ruhe einkehren?

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon vs1400 » 17. November 2013, 00:04

Dille hat geschrieben:@Wibi, wenn Du irgendwo weit vorn liest in diesem thread -- User @Neun war ja mal so fair, einen Gehaltszettel einzustellen, den ich dann mit allgemein zugänglichen Parametern von wegen "Strafrente" etwas zerbröselt habe. Leider ist darauf ja keine Antwort mehr gekommen, welche Rentenzusage er (nicht @Neun, sondern der Gehaltszettel- Empfänger) denn in der DDR gehabt hätte (im Vergleich zu einer Durchschnittsrente eines "Werktätigen", zu denen sie sich ja so gern zählen wollten).
Aber nun finde ich andererseits es auch nicht unfair, diesen staatsnahen- Bediensteten einen Durchschnittsverdienst eines DDR- Werktätigen (in diesem Durchschnittsverdienst steckt ja wiederum auch deren überhöhtes Gehalt "drin") zuzuordnen -- wie wolltest Du denn sonst persönliche Unschuld oder Schuld in Zahlen fassen ?? Wie anders willst Du sonst Frieden in einem Land herstellen ?? Daß es dabei auch ungerecht zugehen mag -- unbestritten. Aber denk' auch mal an Pensionen für Generäle/ deren Witwen und Richter/ deren Witwen, die klaglos über Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg in der Bundesrepublik gezahlt wurden -- gab es da jemals ein Aufheulen der Öffentlichkeit ??

Ich will das alles auch nicht verteidigen (ich meine heute), aber das Land ist wiedervereinigt, etliche mögen sich (im Osten) ungerechtfertigt Vorteile verschafft haben -- im Gegenzug ist auch genügend Abschaum rübergespült worden und hat sich da gesundgestoßen.

Ich finde eine Regelung, die einen MfS- Angehörigen einem Durchschnitts- DDR- Bürger rentenrechtlich gleichstellt, fair und dem inneren Frieden des wiedervereinigten Deutschlands zuträglich -- fern aller "Rache"gedanken, schon überhaupt nach 23 Jahren, und zumal sich dieses "Problem" sowieso in 50 Jahren erledigt haben wird.

Gruß, Dille



vielen dank Dille.

gruß vom Torsten [hallo]
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon andr.k » 17. November 2013, 00:07

Bei @Neun's "Gehaltszettel" fehlt leider das Kindergeld…. [flash]

AK [mundzu]
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Spartacus » 27. November 2013, 18:34

Im brandneuen Koaliationsvertrag steht unter 5.1



Umgang mit SED-Unrecht

Die monatlichen Zuwendungen für Opfer der politischen Verfolgung in der ehemaligen
SBZ/DDR (SED-Opferrente) erhöhen wir. Für SED-Opfer, die haftbedingte
Gesundheitsschäden erlitten haben und deshalb Versorgungsleistungen beantragen,
werden wir gemeinsam mit den Ländern die medizinische Begutachtung verbessern.
Die Koalition wird eine Expertenkommission einsetzen, die bis zur Mitte der Legislaturperiode
Vorschläge erarbeitet, wie und in welcher Form die aus dem Stasi-
Unterlagengesetz (StUG) resultierenden Aufgaben des Bundesbeauftragten für die
Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) fortgeführt
werden und wann das geschieht. Die Koalition wird die Fortführung des Pilot-
Projektes „Virtuelle Rekonstruktion vorvernichteter Stasi-Akten“ sicherstellen.


Na da bin ich ja mal gespannt, wenn denn die SPDler überhaupt zustimmen, wie diese Erhöhung
dann aussieht?

Gleichzeitig warnt die Rosa Lux.........ähmm, meine natürlich die Sarah Wagenknecht vor einem
Inflationsverlust des Mindestlohnes, den es noch nicht mal gibt.

http://www.neues-deutschland.de/artikel ... usten.html

Und der reale Inflationsverlust der bestehenden Opfer - Rente, liebe Sarah, was ist damit?

LG

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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Neun » 27. November 2013, 18:47

Sarah kennt halt die Klassiker.

Denke immer daran daß es nur eine wichtige Zeit gibt:
Heute. Hier. Jetzt.


Ist von Tolstoi [hallo]
Neun
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Spartacus » 28. April 2014, 18:36

Ich stelle das mal hier ohne Wertung so ein.

Friedrichroda, 15.04.2014/cw – Der nunmehrige Co-Vorsitzende von UOKG und VOS berichtete auf der VOS-Generalversammlung, die vom 12. – 13. April in Friedrichroda durchgeführt wurde, über „vertrauliche Informationen“, wenn auch „ohne Gewähr“, “ nach denen der Deutsche Bundestag „noch vor der Sommerpause“ eine Erhöhung der sogen. Opferrente von 250 auf 310 Euro beschließen wolle. WAGNER meldetet in diesem Zusammenhang Verhandlungsbedarf seitens der Betroffenen an.


LG

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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Spartacus » 29. April 2014, 17:16

Dille schrieb:

Ich finde eine Regelung, die einen MfS- Angehörigen einem Durchschnitts- DDR- Bürger rentenrechtlich gleichstellt, fair und dem inneren Frieden des wiedervereinigten Deutschlands zuträglich -- fern aller "Rache"gedanken, schon überhaupt nach 23 Jahren, und zumal sich dieses "Problem" sowieso in 50 Jahren erledigt haben wird.


Ich würde dies ebenfalls fair finden, wenn es umgekehrt genauso wäre. Sprich die ehemaligen politischen Häftlinge
genauso behandelt würden. Laut Gesetz werden sie sogar so behandelt, wenn sie denn bis zur Rente arbeiten, aber
genau hier liegt der Hund begraben, denn viele konnten das haftbedingt nicht mehr und sind somit deutlich schlechter gestellt, als die ehem. MfS - Mitarbeiter die weiter arbeiten konnten.

Das ehem. politische Häftlinge bedingt durch die Haft / Haftfolgeschäden nicht mehr arbeiten konnten / können,
interessiert die Rentenversicherung nicht, denn hier zählen nur die erworbenen Rentenpunkte. Selbst für eine BU -
Rente muss der ehem. kämpfen und nachweisen, das er haftbedingt arbeitsunfähig ist. Wenn er diesen "Kampf"
verliert, dann landet er halt auf Hartz IV und wenn er die Rente erlebt, bekommt er eine entsprechend sehr niedrige
Rente.

Auch hier wäre der Gesetzgeber gefordert, zu reagieren und zu handeln!

Also Umkehr der Beweislast und entsprechende Anpassung der Rente, oder eben gleich eine Anhebung der "Ehrenpension"
auf einen Betrag, der es diesen Menschen ermöglicht sorgenfrei im Alter zu leben.

Wollte ich nur noch mal dazu gesagt haben.

LG

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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Hellersdorfer » 29. April 2014, 18:37

Vielleicht sollte man doch, änhlich wie bei der Rehabilitierung, jeden einzelnen Haftmonat anrechnen und sich hiefür eine monatliche Pauschale überlegen.
Das mit der 180-Tageregelung ist alles andere als rechtstaatlich.
Immerhin war man, auch wenn man weniger als 180-Tage weggesperrt war, nach der Entlassung kein unbescholtene Bürger mehr in dem damaligen System.
Nichts ist unendlich, so sieh das doch ein.

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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Interessierter » 6. Mai 2014, 12:41

Passend zum Thema dieses hier:

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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Nostalgiker » 6. Mai 2014, 13:35

Wer freiwillig seine Arbeit, egal welche, aufgab sollte den Ball bezüglich "Unrecht" sehr, sehr flach halten.
Wer nicht durch Arbeit seine Anteile in die Rentenversorgung einzahlt hat nun mal keinerlei Anspruch auf Rente. Nichts eingezahlt, keine Rente so einfach ist das. Ich kann nicht erkennen wo hier ein "Unrecht" vorliegt.

Komisch dass das Kind nicht zwangsadoptiert wurde, war doch im Unrechtsstaat so üblich und in diesem Fall saßen sogar beide Elternteile ein .......

Für mich ist diese Person generell gescheitert, da macht es sich natürlich sehr gut die Eigenschuld im Nachgang dem perfiden menschenverachtenden System in die Schuhe zu schieben.

Thoth
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Volker Zottmann » 6. Mai 2014, 15:15

Thoth hat geschrieben:Wer freiwillig seine Arbeit, egal welche, aufgab sollte den Ball bezüglich "Unrecht" sehr, sehr flach halten.
Wer nicht durch Arbeit seine Anteile in die Rentenversorgung einzahlt hat nun mal keinerlei Anspruch auf Rente. Nichts eingezahlt, keine Rente so einfach ist das. Ich kann nicht erkennen wo hier ein "Unrecht" vorliegt.

Komisch dass das Kind nicht zwangsadoptiert wurde, war doch im Unrechtsstaat so üblich und in diesem Fall saßen sogar beide Elternteile ein .......

Für mich ist diese Person generell gescheitert, da macht es sich natürlich sehr gut die Eigenschuld im Nachgang dem perfiden menschenverachtenden System in die Schuhe zu schieben.

Thoth


Zwangsadoptiert wurde der Sohn nicht, aber in bekannter Sippenhaft wurde ihm ein schulisches und berufliches Fortkommen verwehrt. Findest Du Thoth, das Verhalten der Verantwortlichen dem Sohn gegenüber für hinnehmbar, oder sträuben sich da (posthum) auch Deine Nackenhaare?

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Spartacus » 6. Mai 2014, 18:07

Thoth hat geschrieben:Wer freiwillig seine Arbeit, egal welche, aufgab sollte den Ball bezüglich "Unrecht" sehr, sehr flach halten.
Wer nicht durch Arbeit seine Anteile in die Rentenversorgung einzahlt hat nun mal keinerlei Anspruch auf Rente. Nichts eingezahlt, keine Rente so einfach ist das. Ich kann nicht erkennen wo hier ein "Unrecht" vorliegt.
Thoth


Kannst Du nicht lesen? Sie hatte, genau wie ihr Mann, Berufsverbot.

Thoth hat geschrieben:Für mich ist diese Person generell gescheitert, da macht es sich natürlich sehr gut die Eigenschuld im Nachgang dem perfiden menschenverachtenden System in die Schuhe zu schieben.

Thoth


In der DDR war sie Lehrerin, ab 82 Fachabitur, dann Studium und Abschluss als Dipl. Ing. FH und so was nennst Du eine
gescheiterte Person? [flash]

Sparta


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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Nostalgiker » 6. Mai 2014, 18:38

Wie es scheint kannst Du nicht lesen Spartacus.
Sie hatte nach ihrer Haftentlassung in einer kirchlichen Einrichtung gearbeitet. Nachdem ihr Mann entlassen wurde gab sie ihre Arbeit auf; das klingt für mich nicht nach "Berufsverbot" sondern nach selber kündigen um "Hausfrau und Mutter" zu sein .....
Außerdem bedeutet 'Berufsverbot' ja wohl nicht das überhaupt nicht mehr gearbeitet werden darf, was Quatsch ist, sondern das entweder der erlernte Beruf oder die letzte Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden darf.

Es müssen sich bei Dir nach dem lesen 'Thoth' und vor Kenntnisnahme des nachfolgenden Beitrages nicht automatisch alle Gehirnzellen abschalten um dann nur noch mit Schaum vor dem Mund zu antworten. Meist kommt da Blödsinn heraus.

Wie gesagt aufmerksames lesen hilft manchmal weiter, denn der Passus "..... ab 82 Fachabitur, dann Studium und Abschluss als Dipl. Ing. FH ......" bezieht sich auf den Ausbildungsweg ihres in in Sippenhaft genommen Sohnes wie Volker Zottmann bemerkt hat und die (die Ausbildung) war im freien Westen.

Wie gesagt Spartacus im Beitrag steht weder was sie noch was ihr Mann für Berufe hatten .....

Und noch etwas ist mir aufgefallen; hatten die P12er nicht generell Berlinverbot? Und wieso wohnte sie dann mit Kind und Kegel nach ihrer Haftentlassung und weiter bestehendem Ausreisewunsch in Berlin?

Ich sag's doch ne gescheiterte Person, als "Unangepasste Person" kann man an jedem politischen System scheitern, dieses Scheitern ist nicht explizit an die DDR gebunden.


Viel Spass bei der Formulierung der Gegenantwort und bitte nicht wieder solch laxen Flüchtigkeitsfehler, denn so macht es doch keinen Spass .....


Thoth

PS.: War/ist sie der irrigen Annahme das die Unterbringung nebst Vollverpflegung für drei Jahre für lau erfolgte? In jeder miesen Herberge muß ich dafür löhnen oder arbeiten .....
.... und die 45 Stundenwoche wurde in der DDR 1967 abgeschafft, vielleicht hatte sich das in kirchlichen Einrichtungen wo ihr Mann Ende der Siebziger arbeitete noch nicht rumgesprochen .....
..... ein Verdienst von 700 Mark damals in der DDR, damit war man also aus Sichtweise dieser Frau 'sozial degradiert'. Da werden sich aber viele drüber freuen die nämlich in der DDR nicht wesentlich mehr verdienten ......
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Volker Zottmann » 6. Mai 2014, 18:49

@Thoth, Du hast mich eben zwar erwähnt, aber meine Frage keineswegs beantwortet.

Hier noch mal meine Frage:
Zwangsadoptiert wurde der Sohn nicht, aber in bekannter Sippenhaft wurde ihm ein schulisches und berufliches Fortkommen verwehrt. Findest Du Thoth, das Verhalten der Verantwortlichen dem Sohn gegenüber für hinnehmbar, oder sträuben sich da (posthum) auch Deine Nackenhaare?

Gruß Volker
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Dille » 6. Mai 2014, 18:54

Thoth hat geschrieben:Außerdem bedeutet 'Berufsverbot' ja wohl nicht das überhaupt nicht mehr gearbeitet werden darf, was Quatsch ist, sondern das entweder der erlernte Beruf oder die letzte Tätigkeit nicht mehr ausgeübt werden darf.


Na, da bin ich aber froh dies mal erwähnt zu sehen, das vergaß doch die DDR- Propaganda immer zu erwähnen, wenn es um "Berufsverbote" für KPD/ DKP- Aktivisten ging.....

Thoth hat geschrieben:..... ein Verdienst von 700 Mark damals in der DDR, damit war man also aus Sichtweise dieser Frau 'sozial degradiert'. Da werden sich aber viele drüber freuen die nämlich in der DDR nicht wesentlich mehr verdienten ......


....es sei denn, man gehörte zu jenen oberen 3% beispielsweise MfS- Diensträngen/ Dienststellungen, die doch (netto) durchaus auf knapp 2.000,- M kommen konnten (bei Interesse einfach mal den alten Link rauskramen und den Gehaltszettel lesen --- nein, der war nicht von Mielke).

Dille
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Volker Zottmann » 6. Mai 2014, 19:19

Thoth hat geschrieben:
... ein Verdienst von 700 Mark damals in der DDR, damit war man also aus Sichtweise dieser Frau 'sozial degradiert'. Da werden sich aber viele drüber freuen die nämlich in der DDR nicht wesentlich mehr verdienten ..........

Schon in den beginnenden 1970er Jahren fühlten wir Arbeiter uns auf unserem Campingplatz "sozial degradiert". Denn die Gutbetuchten standen im Rund unserer Zelte und Klappanhänger..
Jedem Normalverdiener stieß es wohl auf, wenn er die Spitzeneinkommen der Stasimitarbeiter und der leitenden SED-Spitzen hörte.
Obwohl nackt, waren wir eben nicht gleich. das merkte man spätestens, wenn Salami und Schnapspullen von Bols ausgepackt wurden. Das Schlimme, die meisten (nicht alle) derer hatten nie ein Unrechtsbewußtsein oder gar ein Schamgefühl, auf dem Zeltplatz so zu protzen.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Nostalgiker » 6. Mai 2014, 19:53

Wenn es mit dem NS Vergleich nicht klappt muß halt die böse Stasi her ........gähn .....

Dille und Volker Zottmann eure sogenannten "Argumente" sich sowas von dürftig und lächerlich, es lohnt nicht weiter darüber zu parlieren.

Volker Zottmann, speziell für Dich; mach Dir mal keinen Klecks ins Hemd, weiß Du wieviele Fragen von den Fragen welche ich an Interessierten hatte er mir beantwortet hat? Ja genau; nicht Eine! Warum erwartest Du von mir etwas anderes wo Du doch das Verhalten vom Interessierten mir gegenüber als normal empfindest. Also reg Dich wieder ab und denk bitte dabei nach was Du mich albernes, also nicht antwortwürdiges gefragt hast. Vielleicht kommst im Laufe des Abends noch drauf.

Thoth
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Volker Zottmann » 6. Mai 2014, 20:36

Thoth, Du erinnerst mich an eine Prominente, die wir gestern erraten sollten! Pippi Langstrumpf.
Die sang wohl genau Dein Lieblingslied?

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach' mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ....

Hey - Pippi Langstrumpf
trallari trallahey tralla hoppsasa
Hey - Pippi Langstrumpf,
die macht, was ihr gefällt.

Hey - Pippi Langstrumpf
trallari trallahey tralla hoppsasa
Hey - Pippi Langstrumpf,
die macht, was ihr gefällt.


Wie oft soll ich mir eigentlich noch auf Dein Geheiß ´nen Klecks ins Hemde machen? Auch Dille hat ebenso wie ich normale Fragen gestellt.
Diese im Forum zu beantworten wäre normal!
Ich für meinen Teil antworte stets. Auch wenn es Dir mal nicht oder nie passt!
Es ist daher mehr als unpassend, einen anderen User zu benennen, der Dir nicht antwortet. Was habe ich damit zu tun?
Fragen welche Dir nicht genehm erscheinen, sind nicht gleich dürftig und lächerlich. Diese Ausdrucksweise zeugt von einer maßlosen Arroganz. Wozu schreibst Du dann hier überhaupt? Die Jugend ist Dir doch offenbar schon lange abhanden gekommen, ebenso nun auch jeder Anstand.

Volker
Volker Zottmann
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Dille » 6. Mai 2014, 20:36

Thoth hat geschrieben:Dille und Volker Zottmann eure sogenannten "Argumente" sich sowas von dürftig und lächerlich, es lohnt nicht weiter darüber zu parlieren.


Ja, tut mir leid, eigentlich ist das richtig, wäre Perlen vor die Sau (Säue, wenn ich mal @Volker einschließen darf..), ist halt echt 'ne Plage, all diese Schlauheit (gibt's das Wort ?) im Nacken, lauter Unwürdige vor sich, und aus der Kombination von beidem nicht mal so richtig loslegen zu können......, mit seinem Wissen, und die Anderen mal so richtig dooooof aussehen zu lassen, ...so spiegelt dies etwas zurück.....

Dille
Dille
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Nostalgiker » 7. Mai 2014, 08:27

Volker Zottmann hat geschrieben:
Thoth hat geschrieben:Wer freiwillig seine Arbeit, egal welche, aufgab sollte den Ball bezüglich "Unrecht" sehr, sehr flach halten.
Wer nicht durch Arbeit seine Anteile in die Rentenversorgung einzahlt hat nun mal keinerlei Anspruch auf Rente. Nichts eingezahlt, keine Rente so einfach ist das. Ich kann nicht erkennen wo hier ein "Unrecht" vorliegt.

Komisch dass das Kind nicht zwangsadoptiert wurde, war doch im Unrechtsstaat so üblich und in diesem Fall saßen sogar beide Elternteile ein .......

Für mich ist diese Person generell gescheitert, da macht es sich natürlich sehr gut die Eigenschuld im Nachgang dem perfiden menschenverachtenden System in die Schuhe zu schieben.

Thoth


Zwangsadoptiert wurde der Sohn nicht, aber in bekannter Sippenhaft wurde ihm ein schulisches und berufliches Fortkommen verwehrt. Findest Du Thoth, das Verhalten der Verantwortlichen dem Sohn gegenüber für hinnehmbar, oder sträuben sich da (posthum) auch Deine Nackenhaare?

Gruß Volker


Da will ich dann doch mal nicht so sein.
in bekannter Sippenhaft wurde ihm ein schulisches und berufliches Fortkommen verwehrt schreibst Du, Volker Zottmann und das wirft gleich die erste Frage bzw. den ersten Einwand auf. Bezieht sich diese Feststellung Deinerseits auf heutige Erkenntnisse oder war Dir solcher Fakt bereits damals bekannt? Bei Deiner Vita tendiere ich allerdings zum letzteren.

Den Satz näher betrachtet; beinhaltete die "Sippenhaft" das ihm ein schulisches und berufliches Fortkommen verwert wurde. Frage, wurde er von der Schule verwiesen, ohne Abschluß? Nein wurde er nicht, er schloß mit der 10. Klasse ab; mittlere Reife. Ist der Zugang zu einer höheren Bildungseinrichtung um das Abitur abzulegen ein Grundrecht was jedem zusteht, egal wie helle das Kind ist? Nach dem Motto, es macht Abitur weil wir als Eltern darauf bestehen? Nein ist es nicht, denn jedes Land [mit einer durchdachten und perspektivisch geplanten Bildungspolitik] behält sich vor wieviele Abiturienten sinnvoll sind um anschließend ein Studium aufzunehmen. Graduierte Taxifahrer wie Heutzutage sind nicht Ausdruck von Freiheit sondern Ausdruck einer völlig verfehlten Bildungspolitik.
Also gab es in der DDR für die Zulassung an eine höhere Schule Quoten und logischerweise gab für die zur Verfügung stehenden Plätze immer mehr Interessenten. Also wurde nach bestimmten Kriterien ausgewählt. Diese Auswahlkriterien nun als 'Sippenhaft' zu titulieren; starker Tobak.
Hat jeder Absolvent einer Schule mit dem entsprechenden Abschluß immer seinen absoluten Traumberuf erlernt? Nein, denn dann gäb es wohl nur Automechaniker und Frisörinnen ....., also auch hier eine zentrale Lenkung der zukünftigen Facharbeiter in zugegebenermaßen nicht immer so attraktive Berufe. Auch dies 'Sippenhaft'?
Berufsausbildung mit Abitur verwehrt? Aha, ich verweise mal auf die Quote .......
Übrigens von der Möglichkeit das Abi an der Abendschule(Volkshochschule) zu machen hat das sippenbehaftete Kind wohl nie etwas gehört und in Berlin soll es mehrer von diesen Einrichtungen gegeben haben und an diesen Einrichtungen gab es keinerlei "Zulassungsbeschränkungen".
Dann hätte er durchaus eventuell irgendwas studieren können in der DDR, nur gab es in der DDR auch bei der Zulassung zum Studium in fast allen Fächern den Numerus Klausus ......, bestimmt fällt auch dieser unter verbrämte Sippenhaft.
Also nichts mit endgültiger Verweigerung der Möglichkeit zu studieren wie behauptet.

Was bleibt nun übrig vom beklagenswerten Schicksal des Sohnes einer unangepassten Mutter?
Genau, die Schilderung und Aussagen dieser Mutter oder ihres Sohnes was ihm so widerfahren sei und es gipfelt in der Aussage das ihm als 20jähriger"Die DDR-Organe acht Jahre lang seine berufliche Entwicklung blockiert hätten."
Mit 20 Jahren die mittlere Reife, einen Berufsabschluß und Arbeit in selbigen, sieht so eine Blockade aus?
Naturgegeben stand diesem Jungen wohl, damit er nicht wie seine Eltern "sozial degradiert" werde natur- und standesgemäß das Abitur und ein Studium seiner Wahl zu.
Und wo hätte er unblockiert als 20jähriger in der DDR gestanden?
Er hätte ein Abitur, wenn an der EOS abgelegt nur dieses und keinerlei Berufsabschluß und er würde auf alle Fälle in diesem Alter seinen dreijährigen Ehrendienst ableisten weil er danach noch studieren will .......

Dieses 'ich hätte wenn ich könnte das ich wollte ABER man hat mich ja nicht gelassen' eignet sich immer vorzüglich um seine eigene "Opfergeschichte" dramatisch darzustellen um die besondere Perfidität des Unrechtsstaates anzuprangern.

Thoth

PS.: Dille es ist natürlich ein sehr beweiskräftiges Argument um die 'soziale degradation' des Restes einer Gesellschaft zu illustrieren indem man genau die 3% der einkommensstarken Schicht als Grundlage nimmt um das als "Beweis" für Ungerechtigkeit anzuführen.
Ehrlich gesagt Dille, ich habe schon besseres von Dir gelesen und nicht das der Eindruck entsteht das Du argumentativ schwächelst ......
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Mai 2014, 10:43

Wie stark sind eigentlich die Thoth´schen Scheuklappen heute noch?

Es ist ja nicht eine Zeile, die Du nicht verdreht hast.
Ich resümiere:
Der Sohn sollte statt zu klagen, lieber einen Dankesbrief an die Entscheidungsträger geschrieben haben.
Denn er hat ja Gottlob deren Entscheidung kein Abitur machen brauchen, wo er mit 20 Jahren selbstverständlich noch keinen Beruf erlangte hätte. Selbst seinen "Ehrendienst" (man beachte die Wortwahl eines Thoth) in 3-jähriger Überlänge ersparten die Denker diesem jungen Mann....
Thoth mit dieser Art Vortragsreihe könntest Du Säle füllen - allerdings im Fach Comedy!

Du blendest aus, dass er Klassenbester war. Erwähnst aber nicht, dass bei den Auswahlkriterien die Linientreue wohl entscheidend war.
Ich wundere mich, seit ich von Dir schreibender Weise hörte, nicht mehr, dass die DDR zugrunde ging!
Es werden wohl meist Leute wie Du an den Schaltstellen gesessen haben und in vollster Überzeugung, das "Richtige" zu tun, den Karren immer weiter in den Morast geschoben haben.

Es wäre bei aller Bitternis nicht so dramatisch, wenn nach 25 Jahren Deinerseits wenigsten etwas eingelenkt würde... Doch das Studienfach namens "Einsicht" wurde nirgends gelehrt.

Kopfschüttelnd, Volker
Volker Zottmann
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon karnak » 7. Mai 2014, 11:15

Volker Zottmann hat geschrieben: Erwähnst aber nicht, dass bei den Auswahlkriterien die Linientreue wohl entscheidend war.

[flash] Vielleicht könnte man sich wenigstens bei,"ein wichtiger Aspekt",einigen.Ansonsten treibt es mich wieder das Thema Frau Dr.Merkel rauszukramen und das wollen wir doch alle nicht, hatten wir schon so oft.
Ein Außenstehender könnte nämlich aus Deinem Satz schlussfolgern,in der DDR konnte man dumm sein wie ein russisches Dreipfundbrot,Hauptsache man hatte einen proletarischen Großvater,dann war das Abitur und das Studium kein Problem.
Laie, Experte,Dilettant
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon pentium » 7. Mai 2014, 11:43

Zulassung zur EOS

Die Zulassung zu den EOS war zahlenmäßig stark beschränkt, durchschnittlich schafften zwei bis vier Schüler pro POS-Klasse den Wechsel auf die EOS. So fand von Anfang an eine strenge Leistungsauslese statt, wobei es einen Numerus clausus als solchen nicht gab. Dafür diente ein Zensurendurchschnitt von 1,7 als Orientierung, der nach Möglichkeit nicht überschritten werden sollte. Des Weiteren gab es Quotenregelungen für Mädchen und vor allem in den 1960er Jahren eine gesonderte Förderung für Arbeiterkinder. Sie sollten bevorzugt zum Abitur geführt werden und wurden deshalb, auch bei etwas schwächeren Leistungen, gegenüber Kindern der „Intelligenz“ bevorteilt.

Zum Besuch der Erweiterten Oberschule führten zwei Wege: Delegierung über die POS und die direkte Bewerbung an der gewünschten EOS. Entscheidend für die Delegierung an eine EOS waren neben oben genannten Kriterien auch die politische Einstellung und das Engagement in der Pionierorganisation und der FDJ, sowie die Teilnahme an der Jugendweihe. Darüber hinaus wurden Schüler mit Berufswünschen wie Offizier oder Lehrer, für die in der DDR dringend Bewerber gesucht wurden, bevorzugt aufgenommen. Auf ähnliche Weise verbesserte eine Verpflichtung auf einen dreijährigen Wehrdienst anstatt der regulären achtzehn Monate die Chance auf einen EOS-Platz, womit in der Phase der steigenden kommunistischen Ausrichtung des Bildungssystems unter Margot Honecker seit Anfang der 70er Jahre die Leistungsauslese für die EOS zumindest ansatzweise gelockert wurde.

Anordnung über die Aufnahme in die erweiterte allgemeinbildende polytechnische Oberschule und in Spezialklassen an Einrichtungen der Volksbildung sowie über die Bestätigung von Schülern für die Bewerbung um eine Lehrstelle in der Berufsausbildung mit Abitur
- Aufnahmeordnung -

Grundsätze für die Auswahl und Aufnahme bzw. Bestätigung

§2
(2) Voraussetzung für den Übergang in die erweiterte Oberschule oder in die Berufsausbildung mit Abitur ist der erfolgreiche Abschluß der Klasse 10 der allgemeinbildenden polytechnischen Oberschule. Für die erweiterte Oberschule und für die Berufsausbildung mit Abitur sind Schüler auszuwählen, die sich durch gute Leistungen im Unterricht, hohe Leistungsfähigkeit und -bereitschaft sowie politisch-moralische und charakterliche Reife auszeichnen und ihre Verbundenheit mit der Deutschen Demokratischen Republik durch ihre Haltung und gesellschaftliche Aktivität bewiesen haben...

Wer Lust hat kann sich die Aufnahmeordnung hier anschauen:
http://www.drkoerner.net/DDverordn/bbaoeosbma.htm

quelle: Wiki und o.g. Aufnahmeordnung

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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Mai 2014, 11:51

karnak hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben: Erwähnst aber nicht, dass bei den Auswahlkriterien die Linientreue wohl entscheidend war.

[flash] Vielleicht könnte man sich wenigstens bei,"ein wichtiger Aspekt",einigen.Ansonsten treibt es mich wieder das Thema Frau Dr.Merkel rauszukramen und das wollen wir doch alle nicht, hatten wir schon so oft.
Ein Außenstehender könnte nämlich aus Deinem Satz schlussfolgern,in der DDR konnte man dumm sein wie ein russisches Dreipfundbrot,Hauptsache man hatte einen proletarischen Großvater,dann war das Abitur und das Studium kein Problem.


Hast recht Kristian. Ich war damals zwar nicht dumm, aber sehr faul in der Schule und der Großvater hätte mir da auch nicht geholfen. [flash]
Habe mich dann auch der VHS-Abendschule bedient und noch die Kurve gekriegt.
Ich habe nur diese eine Wahrheit dem @Thoth entgegengesetzt, der ja nur am Verunglimpfen ist.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Nostalgiker » 7. Mai 2014, 11:54

Volker Zottmann hat geschrieben:Wie stark sind eigentlich die Thoth´schen Scheuklappen heute noch?

Es ist ja nicht eine Zeile, die Du nicht verdreht hast.
Ich resümiere:
Der Sohn sollte statt zu klagen, lieber einen Dankesbrief an die Entscheidungsträger geschrieben haben.
Denn er hat ja Gottlob deren Entscheidung kein Abitur machen brauchen, wo er mit 20 Jahren selbstverständlich noch keinen Beruf erlangte hätte. Selbst seinen "Ehrendienst" (man beachte die Wortwahl eines Thoth) in 3-jähriger Überlänge ersparten die Denker diesem jungen Mann....
Thoth mit dieser Art Vortragsreihe könntest Du Säle füllen - allerdings im Fach Comedy!

Du blendest aus, dass er Klassenbester war. Erwähnst aber nicht, dass bei den Auswahlkriterien die Linientreue wohl entscheidend war.
Ich wundere mich, seit ich von Dir schreibender Weise hörte, nicht mehr, dass die DDR zugrunde ging!
Es werden wohl meist Leute wie Du an den Schaltstellen gesessen haben und in vollster Überzeugung, das "Richtige" zu tun, den Karren immer weiter in den Morast geschoben haben.

Es wäre bei aller Bitternis nicht so dramatisch, wenn nach 25 Jahren Deinerseits wenigsten etwas eingelenkt würde... Doch das Studienfach namens "Einsicht" wurde nirgends gelehrt.

Kopfschüttelnd, Volker


Pass bloß auf das sich Dein Kopf beim permanenten schütteln nicht aus dem Schraubgewinde dreht und du auf einmal Kopflos bist; was bestimmt kein Verlust wäre denn aus obigen Beitrag erschliest sich mir nur das Du ihn hauptsächlich zum schütteln verwendest .......

Ich weiß zwar nicht wie Du zu der abstrusen Behauptung kommst das dieser Junge "Klassenbester" war. Im Text steht eindeutig; " ..... gehörte seit der 5. Klasse ununterbrochen zu den leistungsstärksten Schülern seiner Klasse." Wo steht da was von "Klassenbester"? Mir aber Verdrehung vorhalten wo Dir offensichtlich noch nicht einmal der Unterschied zwischen Leistungsstark und Bester bekannt ist. Also halte bitte den Ball flach.
Das "Linientreue" das Auswahlkriterium an sich gewesen sein soll, Witz lass nach. Es war ein Kriterium und im Verlauf der DDR Geschichte wurde auf "gesellschaftliche Aktivität", nicht auf "Linientreue" etwas mehr Augenmerk gelegt.
Denn merke; wer gesellschaftlich aktiv war um eine positive Beurteilung zu erhaschen mußte nicht zwangläufig Linientreu sein. Genauso gut mußte ein Linientreuer nicht zwingend gesellschaftlich aktiv sein.
Du bist als Mahnung das lebende Beispiel dafür das sich Erinnerungen genau in ihr Gegenteil verkehren können um dieses "Ergebnis" dann als die einzige wahre Wahrheit unters Volk zu bringen.
Es fragt sich wer hier der Comedian ist ........

Der Rest von Deinem Elaborat beschränkt sich wie üblich, wenn Dir sachbezogene Argumente ausgehen und die gehen Dir sehr schnell aus, auf die bekannten Angriffe in "bewährter Manier" Deinerseits gegen meine Person.
Es ist nicht der Rede wert näher darauf einzugehen, Du als Schreiberling dieser Worte gegen mich gerichteten Worte disqualifiziert Dich mit Deinen haltlosen Tiraden zuverlässig selber; wie immer Volker Zottmann wenn Du meinst mir gegenüber gehässig und persönlich werden zu müssen.
Vermute mal schön weiter an welcher "Schaltstelle" ich gesessen haben könnte und vergiss nicht dabei den Kopf zu schütteln.

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Mai 2014, 12:06

Kopfschütteln bleibt !

Die Leistungsstärksten sind wohl logisch die Besten.
Bei Deinem Vorwurf der Verdrehung, erinnere ich gern wieder an Deine 2. Vorstellung hier, also nicht als @Nostalgiker, sondern als @Thoth.

Du wolltest Blenden und die Forumsgemeinde dumm machen. Das ist bewiesener Fakt!
Dein Lügenkonstrukt kann jeder nachlesen. Steht ja in Deiner Vorstellung.
Entweder wolltest Du da allen einen Bären aufbinden, oder Du lügst jetzt und zwar permanent.
An welcher "Schaltstelle" Du saßest vermute ich nicht mehr, das weiß ich. Ich habe sogar noch mehrere Bilder mit Deinem Konterfei.
Ist doch aber laut Forenregeln überhaupt alles unwichtig... [laugh]

Volker
Volker Zottmann
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Nostalgiker » 7. Mai 2014, 12:28

Du bist ein Fan meiner Bilder?
Du weißt was? Ich glaube es ist das erste mal das es einen Zusammenhang zwischen Volker Zottmann und wissen hergestellt wurde, Deine Spielwiese sind doch die Vermutungen ........
Nur denke ich mal das Du zwar glaubt zu wissen aber Dich fatal irrst .....

Vielleicht könntest Du sie im Mitgliederbereich hochladen damit ich endlich mal sehen kann wie ich aussehe und ganz wichtig: wer bin ich.
Ich schau dann mal in den Spiegel und teile das Ergebnis der Recherche mit ....

Hatte ich bereits erwähnt das Du, wenn Du nicht mehr weiter weißt, für gewöhnlich ziemlich gewöhnlich, gehässig und ausnahmslos sehr persönlich wirst?
Das haben Faktenvermuter so an sich, das sie mit ihrem schwätzen immer noch ein klein wenig Lügengift verspritzen ......

Erbsenzählerisch; ein Leistungsstarker kann mit zu den Besten gehören ist aber nicht automatisch der Beste.

Thoth
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Volker Zottmann » 7. Mai 2014, 13:23

Jedem Leser hier im Thread erschließt sich, dass so falsch ich nicht liege.

Ablenken heißt die "Devise-Thoth"!
Kein Wort zu meinen letzten Gedanken, bezüglich Deiner Täuschung der Mitglieder? Sagt doch alles, oder?

Fan Deiner Bilder? Träum weiter. Jeder kann die sich ergooglen. [peinlich]
Merke: Auch wenn das "dumme Volk" Dir einst hinterher lief, ist heute nicht das ganze Volk dumm!

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