DDR Opferrente

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Sirius » 10. April 2013, 20:18

Interessierter hat geschrieben:Grüß Gott Hübelbauerchen, wie schön, daß Du " zufällig " nach langer Pause auch mal wieder auftauchst. Also Zufälle gibt es, man glaubt es kaum.
Kürzlich las ich doch zwei Beiträge von verschiedenen Usern und hätte schwören können, daß sie von einem und demselben User verfasst worden waren. Wie das nur kommt? [laugh]

" Der Interessierte " [hallo]


Heute ist ein Sockenpuppen-Tag. [wink]
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon lethale iniectio » 10. April 2013, 20:23

Sirius hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Grüß Gott Hübelbauerchen, wie schön, daß Du " zufällig " nach langer Pause auch mal wieder auftauchst. Also Zufälle gibt es, man glaubt es kaum.
Kürzlich las ich doch zwei Beiträge von verschiedenen Usern und hätte schwören können, daß sie von einem und demselben User verfasst worden waren. Wie das nur kommt? [laugh]

" Der Interessierte " [hallo]


Heute ist Sockenpuppen-Tag. [wink]



Dann lies mal hier, Sirius... http://community.zeit.de/user/ruperthuebelbauer
lethale iniectio
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon SkinnyTrucky » 10. April 2013, 20:30

ex-maja64 hat geschrieben:Ach Gott Mara


Wenn schon Göttin....aber eigendlich will ich ncht auf diese Stufe gehoben werden....und schon garnich von dir....

....und naja, mit welcher Regelmässigkeit du hier was schreibst, merkst du vielleicht garnicht....

Mara
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Verfasser » 10. April 2013, 20:32

Thoth hat geschrieben:
Nov65 hat geschrieben:Grüß Gott, Rupert,
@Thoth kann ebenfalls pöbeln, beleidigen und durch falsche eigene Recherche andere infragestellen.

Im Schutz der Meute kläfft es sich entspannter was? Ach Du mein LIeblingsdemokrat
Thoth

@ Rupert, Thoth pöbelte mich an, beleidigte mich und stellte meine gesamte Stasi-Verfolgungsgeschichte, die durch Stasi-Unterlagen belegt ist, infrage, indem er nach einem Haar in meiner Suppe (Geschichte) krankenhaft suchte und in seinem Wahn meinte, auch eins gefunden zu haben, obwohl das Haar in Wirklichkeit gar nicht existierte. Er wollte mich nicht auf das Haar aufmerksam machen, damit ich es schnell aus der Suppe nehme und die Suppe wieder genießbar ist. Nein. Er wies auf das Haar hin (das gar nicht da war), um mir die ganze Suppe zu verzalzen.

Siehe Verfasser (9. April 2013, 18:18):
Thoth hat geschrieben:@Verfasser, Ohne kleinlich zu wirken, wenn sie schon einen Persönlichen Kreuzzug zu ihrem Lebensinhalt machen dann sollte doch wenigsten die Recherche ein wenig genauer sein .....
Wenn es schon daran hapert, was soll ich dann von all' dem Anderen halten was sie so schreiben .....
Thoth

Man kann sich Thoths Wahn, etwas zu sehen, was gar nicht existiert, vielleicht auch so erklären, dass er sich durch meine Stasi-Verfolgungsgeschichte als Täter peinlich berührt fühlt und nun "alles Erdenklich tut, um der Wahrheit den Rücken zu kehren, weil er an die eigene (marxistische) Unfehlbarkeit (immer noch) glaubt..." (Pasternak)

Boris Pasternak
Boris Pasternak hat geschrieben:"Ich kenne keine geistige Bewegung, die mehr auf sich selber bezogen und weiter entfernt von den Tatsachen wäre als der Marxismus." Pasternak schrieb in seinem Buch "Doktor Schiwago" (aus meiner Erinnerung) weiter: "Jedermann versucht, seine Ideen in der Praxis zu überprüfen. Die Marxisten tun alles nur Erdenkliche, um der Wahrheit den Rücken zu kehren, weil sie an die eigene Unfehlbarkeit glauben..."

Als junger Mensch habe ich mir das Buch "Doktor Schiwago" in der DDR von einem Freund ausgeliehen, gelesen, mir diese Sätze eingeprägt und bis heute nicht vergessen.

Ich habe im Forum den Eindruck gewonnen, dass Thoth noch immer dem Wahn verfallen ist, an den Marxismus zu glauben, obwohl die Praxis doch schon längst gezeigt hat, dass er falsch und untauglich ist, die Geschicke der Menschheit zu regeln. Siehe auch Martin Luther King.

Verfasser K.
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Rupert Hübelbauer » 10. April 2013, 20:55

Wosch hat geschrieben:
Rupert Hübelbauer hat geschrieben:
.................... Manche konzentrieren sich nuuur auf die Scheiße, andere – was ich für besser erachte - eben nicht nuuur.
Es wäre für mich auch zu wenig objektiv, wenn man nur einseitig die Scheiße alleine betrachtet .......................Im Gegenteil, das Niveau sinkt..............


Da bin ich mit Dir einer Meinung lieber Österreicher, Du weißt aber auch daß die "braune" Scheisse ihren eigentlichen Ursprung in Deinem schönen Alpenländchen hatte. Diese "Scheisse" hier hat aber einen ganz anderen Ursprung und sie ist auch nicht braun sondern eher etwas rötlich gefärbt. Nen, das Betrachten dieser "Scheisse" alleine bringt nicht allzuviel, man sollte sie zumindesten schon einmal probiert haben, Vielleicht hätte sie Dir ja geschmeckt, denn Milliarden von Fliegen können sich doch nicht irren, 0der? Also einmal richtig kosten, runterschlucken und nicht ausspeien.
Das Niveau mag sinken, Scheisse muß stinken!

Schönen Gruß aus Kassel. [wink]

Ja genau, und manche ersticken an der bitteren Scheiße, hier unten oder auch oben. Aber das wirst Du sicherlich nicht verstehen. Mit Vergebung und Versöhnung hast Du ja – nach eigenen früheren Worten – absolut nichts am Hut. Du läßt halt lieber stinken. Mein Gott, was muß Jesus fur ein Trottel gewesen sein, der da sagte: Richtet nicht, ....., und, Vergib ihnen, denn ...........! Ironie Ende. Ja manche tun halt lieber bis zu ihren Lebensende ans Kreuz nageln. Und beginnen tuts schon mit stinkenden Worten. Leider.

Gruß

rupert
Rupert Hübelbauer
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon vs1400 » 10. April 2013, 21:27

ex-maja64 hat geschrieben:
SkinnyTrucky hat geschrieben:Ich denk, die Menschen, die du ansprichst Mario, haben schon verstanden, das du es gut findest, das sie bald sterben werden....auch wissen sie, was sie von dir zu halten habe, denn persönlich finde ich es das Letzte, worüber man *guten Mutes* sein kann....

Mara


Ach Gott Mara, dass du nun wieder gerade denkst auf mich schreiben zu müßen, dass ist schon ein Gesetz der Regelmäßigkeit, du merkst es bloß nicht! [muede]

Lies dir mal das durch. [wink]

vs1400 hat geschrieben: Die Uhr tickt, ... sollten sich einige mal genüsslich zu gemüte führen.

gruß vs



Nun von unseren Sir Wilfried will ich gar nicht erst reden, von wegen der biologischen Uhr der vielen alterschwachen Stasigeneräle und Obristen die hier User sind. [laugh]


wenn ich schon zitiert werde, dann richtig und bitte das thema beachten.

"... auch von mir ein herzliches willkommen im forum und viel spaß dabei. [super]
deinen satz ... "... Die Uhr tickt, aber bei wem wohl nicht? ..." ... sollten sich einige mal genüsslich zu gemüte führen. ..."

hier noch zum nachlesen, wegen des themas und dann entsteht eine vollkommen andere aussage meiner worte. http://neues-forum.info/forum/viewtopic.php?f=20&t=5105&p=94143&hilit=Die+Uhr+tickt#p94143

vs
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon SkinnyTrucky » 10. April 2013, 21:42

vs1400 hat geschrieben:wenn ich schon zitiert werde, dann richtig und bitte das thema beachten.


Jau VS, genau dat hatt ich mir auch dabei gedacht aber da du ja spät immer noch hier bist, konntest du ja selber antworten.... [wink]

Mara.... [hallo]
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Neun » 10. April 2013, 22:02

Spartacus hat geschrieben:
Neun hat geschrieben:
1. Auf welche "Täter" beziehen sich denn die 4 Mrd., welcher Personenkreis ist damit erfasst?

2. Welche Summe wird durch das politische Rentenstrafrecht bereits heute eingespart?

3. Warum stellst Du die Gesamtrente der "Täter" lediglich der "Opferrente" gegenüber, beziehen diese Personen nicht auch eine normale Rente?

4. Welche Gesamtsumme ergibt sich aus Renten und "Opferrentenbezug" für den fraglichen Personenkreis?

5. 1.500€ bedingungslose "Opferrente", darf's noch etwas mehr sein? Steuerfrei dann aber, na mindestens oder?

Ach ja, ich wäre dafür und das meine ich sogar ehrlich; allein unsere Intention dürfte eine andere sein!


Ja siehste Neun, so geht es wenn ein Traed ein bisserl zerschrieben wird.

1. Hier zeigte ich nur die "Zusatzversorgung" auf, mit den Renten macht das dann 4 Milliarden.

viewtopic.php?f=4&t=5077&start=20 ( fast ganz unten)

2. Welche Summe eingespart wird, weiß ich nicht. Bin ja nett allwissend und Infos im Internet wird man,
wohl schwerlich dazu finden.

3. Ein großer Teil, so wie ich, ist ja noch gar nicht verrentet.

4. Auch das weiß ich nicht.

5. Darf es noch mehr sein? Ja, die Rente muss zwingend dynamisiert werden, da zum Beispiel von den 250
Euro, seit der Einführung ( 2007) durch die Inflation nur noch - rein rechnerisch - 225 Euro übrig sind.

LG

Sparta


Danke für die prompten Antworten, wenn Du die Fragen früher auch so gutwillig beantwortet hast muss es ja ein angenehmes arbeiten mit Dir gewesen sein.

Warum willst Du pauschal alle "Täter", wer ist dass nun im Einzelnen, mit einem Rentenstrafrecht belegen? Wo bleiben da die Einzelfallprüfung und die Unschuldsvermutung? Der "Rechtsstaat" hat sich ja auch so nicht übermäßig mit Ruhm bekleckert, aber wieso würdest Du solch "Unrechtsstaatsmethoden" gutheißen? Allein der Befriedigung eigener Rachegelüste Willens?

Muss ich einen "Täter", so er denn einer ist bzw. ich dieses vermute, nicht eher juristisch belangen? Wenn ich einen "Täter" habe kann ich doch ein EV einleiten und ein ordentliches Gerichtsverfahren anstrengen, warum also pauschal Unrecht begehen?

Welche Erfolgsaussichten siehst Du, mal ganz realistisch, für deine beiden Forderungen? Ich gehe da zu 100% mit Merkur mit, ihr interessiert heutzutage genauso viel wie wir! Nur wenn es nützlich ist, wenn man delegitimieren und mögliche Denkansätze zu Alternativen zu diesem Scheißsystem verhindern will,dann holt man uns alle nochmal aus der Mottenkiste. Da sitzen wir also heute wieder im gleichen Boot, zumindest gewissermaßen, und es gibt nur noch einen Unterschied...

Ihr habt zweimal verloren, wir zum Glück nur einmal. [grin]

Ganz einfache Geschichte!

Liebe Grüße zurück
Neun
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Verfasser » 11. April 2013, 00:09

Janko (10. April 2013, 16:21) hat geschrieben:Ja, gut "Verfasser, "Duzfreunde" werden wir sicherlich nicht werden.
Nein ich bin auch nicht zuständig für Opferrenten, Entschädigungen etc. Da vertraue ich schon den dafür Zuständigen in Form und Maß.
Der Rolle als selbsternannter "Kreuzzügler" auf großer Bühnen der du dich verschworen hast braucht natürlich auch Publikum was dir Beifall klatscht. Nur....die Bühne ist zu groß für nur "Monolog", es fehlt der Dialog, was sicherlich bei einem Ich-Menschen äußerst schwierig ist. Nein......in deinem "Einakter" verzichte ich auf die Statistenrolle.

@Janko, warum sagen Sie das nicht gleich, dass Sie auf eine Rolle in meinem "Einakter" verzichten wollen? Ich werfe also Ihre schöne Rolle jetzt in die Tonne:

Janko (8. April 2013, 08:52) hat geschrieben:Werter "Verfasser".
Bei allen Widrigkeiten die sie erleben mussten und Respekt vor ihrer Personen, bleiben trotzdem immer Fragen unbeantwortet offen und sind sicherlich auch nicht im Rahmen eines derartigen Forum befriedigend für beide Seiten zu lösen.
Mir geht es dabei weder um vermutete Provokation Gescheiterter noch muss ich große Hürden überwinden, wie da mit vorschneller Taste nachfolgend sich geäußert wird.
Hubertus Knabe und Orwells - 1984 ( was ja eigentlich 1948 heißen sollte) sind da immer wieder Klassiker die derartige Diskussionen auch beflügeln. Ein "neutraler Wissenschaftler", was ist das überhaupt , welcher nicht nur bei Dogmatikern...etc. Unbehagen auslöst, sondern auch aus den eigenen Reihen in seiner Arbeitsweise angezweifelt wird, da sollte es schon gestattet sein, Aussagen seinerseits hinterfragen zu dürfen.
Wenn sie dann Orwells - 1984 (1948), inhaltlich gewollt dystopisch angelegt, als Schablone noch obendrauf lege, ist doch abzusehen zu welchen Ergebnissen und Vergleichen sie gelangen.
Ohne das ich sie, ihren Sachverhalt , noch Akten etc. detailiert kenne, sind diese Mittel der Analyse, wenn sie denn objektiv gewollt ist,weniger zielführend. Aber wie gesagt /geschrieben, das ist meine rein persönliche Meinung.

Hätte ich das eher gewusst, dass Ihr Beitrag nur für die Tonne ist, hätte ich mir die viele, viele Arbeit mit meiner Persiflage doch gar nicht erst zu machen brauchen.

Verfasser K.
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon tom-jericho » 11. April 2013, 06:15

Gestern jemand per Zufall getroffen. Auch er bekommt sie. Nach meiner Einschätzung zu Recht.
Kennt alle 3 großen B`s der DDR persönlich.
Hab ihm alles Gute gewünscht.
tom-jericho
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon augenzeuge » 11. April 2013, 07:43

Neun hat geschrieben: Ihr habt zweimal verloren, wir zum Glück nur einmal. [grin]


Kommt es nicht auch ein "wenig" darauf an, was man wie verloren hat? [wink]

AZ
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Wosch » 11. April 2013, 13:40

ABV hat geschrieben:
[b]Rupert, manche wollen überhaupt keine Annäherung. Wenn man denen ihre sorgsam gepflegten " Feindbilder" weg nimmt, würde ihr Lebensinhalt zusammenbrechen. Sie fürchten nichts so sehr als die Erkenntnis, dass der vermeintliche böse Feind, in Wirklichkeit ein ganz normaler, netter Mensch sein könnte. Mit allen Macken und Schwächen. Aber eben ein kein Feind!
So wie es Typen gibt die zu feige zum kämpfen sind, haben andere Schiss vorm Händeschütteln. [wink] [wink]

Viele Grüße aus dem Oderland nach Österreich

Uwe[/b]



Ach Uwe, Gottsei Dank kann man sich heute noch aussuchen wem man die Hände schütteln oder in wessen A.sch man reinkriechen muß!
Schön hast Du das mit den "sorgsam gepflegten Feindbildern" geschrieben, als ob Dir nichts Besseres einfallen konnte als das einstige Gelernte mal wieder an den Mann zu bringen. Daß die von Dir als "vermeintliche" Feinde betitelten Zeitgenossen Bezeichneten ganz "normale" Menschen sind, wußte ich allerdings bereits, daß sie auch durch die Bank ganz "nette" Menschen sein sollen, den Beweis haben sie aber bislang nicht erbracht. Da Du aber selbst nur "sein könnten" geschrieben hattest, gehe ich mal davon aus daß Du Dir darin selbst nicht ganz sicher bist. "Typen", die zum kämpfen zu "feige" sind hat es immer gegeben, aber einen Vorwurf hatte ich Dir deswegen nie gemacht, oder? Solange es hier im Forum nicht zur Pflicht wird "Hände schütteln" zu müssen läßt es sich hier aushalten, auch wenn Du selber des öfteren schwer zu ertragen bist.

Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]
Ich bin stolz darauf, noch nie den "Melde-Button" benutzt zu haben!
Mecklenburger sind nicht nachtragend, aber vergessen tun sie auch nicht!
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Verfasser » 11. April 2013, 14:23

augenzeuge hat geschrieben:
Neun hat geschrieben: Ihr habt zweimal verloren, wir zum Glück nur einmal.

Kommt es nicht auch ein "wenig" darauf an, was man wie verloren hat?
AZ

Der Eroberungs- und Vernichtungsfeldzug des Kommunismus gegen den Kapitalismus ist gescheitert

Der Kommunismus führte einen Eroberungs- und Vernichtungsfeldzug gegen den Kapitalismus, um ihn zu erobern und zu vernichten. Zuerst vernichtete er aber nur den deutschen Faschismus. Wobei man sagen kann, dass es sich dabei noch nicht um einen Eroberungs- und Vernichtungsfeldzug handelte, sondern um einen Verteidigungsfeldzug. Schließlich hat der Faschismus den Kommunismus zuerst angegriffen.

Als der Faschismus in der DDR mit "Stumpf und Stiel ausgerottet wurde" (SED-Lesart) und zwar "mit Stalins hartem Besen, dass rot verschrammt der Hintern ist, der früher braun gewesen" (Wolf Biermanns Lesart), konzentrierte sich der Kommunismus jetzt nur noch auf den bösen Kapitalismus. Im westlichen demokratischen Sektor wird der Kapitalismus auch als Freiheit bezeichnet:

youtube hat geschrieben:Es ist die Schicksalsfrage Deutschlands!
Wir stehen vor der Wahl zwischen Sklaverei und Freiheit.
Wir wählen die Freiheit!

Konrad Adenauers Regierungserklärung am 3. Dezember 1952 vor dem Bundestag zur Unterzeichnung der Pariser Verträge.

Die Front des kommunistischen Eroberungs- und Vernichtungsfeldzugs war nicht etwas die Staatsgrenze des so genannten sozialistischen "Lagers". Nein. Die Front zog sich mitten durch das sozialistische "Lager" selbst. Der Kommunismus wollte die Herzen der Menschen im "Lager" (mit Waffengewalt versteht sich) erobern. Wo das nicht gelang, wurden die Menschen als Klassenfeinde betrachtet und durch gezielte Herzschüsse an der Mauer vernichtet, oder wenn es nicht ganz so tragisch ablief, in Konzentrationslagern wie Cottbus

Bild
Quelle

konzentriert, wo sie nicht durch Gas, aber durch Verkauf an den Klassenfeind vernichtet wurden.

Aus der Haut der Klassenfeinde wurden keine Lampenschirme gemacht, wie bei den Rassenfeinden, aber Volvos aus Schweden und Jacobskaffee aus Westdeutschland für die kommunistischen Feldherren und Eroberungskrieger.

Der Kapitalismus antwortete auf die Kriegserklärung des Kommunismus nicht mit Schusswaffen. Nein. Das hatte der Kapitalismus (sprich Freiheit) nicht nötig.

Der Kapitalismus (sprich Freiheit) war bei weitem nicht so primitiv veranlagt wie der unfreie Kommunismus. Er setzte eine viel wirksameren Waffe ein: sein Kapital. Er gewann den Krieg, der ihm vom Kommunismus aufgezwungen wurde, indem er den Kommunismus einfach aufkaufte.

Axel Springer schmiedete "Schwerter zu Pflugscharen" um mit seinem Kapital (das er reichlich hatte, er verwendete es auch zur Befriedung mit Israel), indem er Friedenskämpfer und Kämpfer gegen den Kommunismus (wie mich) freikaufte.

Bild
Quelle

Später kaufte der Kapitalismus die verrotteten Industrieanlagen und Rentenansprüche der darin schuftenden Bevölkerung auf. Mit diesen verrotteten Anlagen konnte sich die arbeitende Bevölkerung niemals eine ordentliche Rente in West erarbeiten. Durch die Auf- und Freikaufsaktionen des Kapitalismus war der Kommunismus ein für allemal aufgekauft und erledigt.

Die Siegermacht Kapitalismus bestrafte juristisch nur wenige kommunistische Straftäter, wo das Verbrechen nur allzu offensichtlich auf der Hand lag: den kommunistischen Feldherren, Eroberungskrieger und Totschläger Egon Krenz, den kommunistischen Kidnapper Konrad Wolf, Leiter der HVA des MfS, und einige andere. Die Bestrafung erfolgte in der Regel immer sehr glimpflich:

Internet hat geschrieben:Im Jahr 1962 war Konrad Wolf als Leiter der HVA des MfS an der Vorbereitung und Leitung der gewaltsamen Rückholung eines fahnenflüchtigen MfS-Offiziers in die DDR maßgeblich beteiligt gewesen. Der ehemalige stellvertretende Leiter der Arbeitsgruppe Wissenschaftlich-Technische Auswertung (AG WTA) Walter Thräne und seine damalige Geliebte waren in der Nacht zum 6. September 1962 unter der Verantwortung der HVA in Österreich in einen Hinterhalt gelockt, von mehreren Personen bewusstlos geschlagen, in die CSSR verschleppt und von dort in die DDR verbracht worden. Nach Aburteilung durch ein Militärgericht blieben Thräne 10 Jahre und 5 Monate, seine Geliebte 3 Jahre und 4 Monate inhaftiert.

Um die Tat zu verschleiern, ließ Wolf im Nachhinein sämtliche Aktenvorgänge in Bezug auf das Verschleppungsgeschehen vernichten. Selbst innerhalb des MfS wurden Maßnahmen getroffen und Fehlinformationen gegeben, um den Personenkreis derjenigen, die Kenntnis von der Entführung hatten, möglichst klein zu halten.

Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen wurden drei der Kontaktpersonen Thränes, die an seiner Entführung beteiligt waren, in der Bundesrepublik verhaftet und im Oktober 1968 wegen Verschleppung zu Gefängnisstrafen zwischen 2 Jahren 3 Monaten und 4 Jahren verurteilt.

Im Mai 1997 wurde Wolf vom Düsseldorfer Oberlandesgericht zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilte. Richterin Ina Obst-Oellers befand den früheren Spionagechef der DDR der Freiheitsberaubung in vier Fällen in Tateinheit mit Nötigung und vorsätzlicher Körperverletzung für schuldig.

Alle anderen Täter oder Mittäter (Richter, Staatsanwälte, MfS-Mitarbeiter usw.), die beim kommunistischen Eroberungs- und Vernichtungsfeldzug einfach nur die Klassenunrechtsgesetze ausführten und Menschen dabei vernichteten, ließ man laufen (ähnlich wie bei den Nazi-Tätern), nach dem Motto: "Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein" Rückwirkungsverbot.

Die Siegermacht Kapitalismus (sprich Freiheit), gab den Kommunismus/Nazi-Tätern in der Regel auch die volle Rente (MfS-Mitarbeiter erhalten entgegen aller anderen Behauptungen wie "Rentenstrafrecht" die volle Rente. Die Abstriche, die wegen der Überbezahlung vorgenommen wurden, kann man nicht zählen).

Die Kommunismus/Nazi-Opfer erhielten eine gewisse Anerkennung in Form einer Kapitalentschädigung/besondere Zuwendung bzw. Entschädigung von NS-Unrecht

Im Grunde genommen ist eigentlich alles in Ordnung in unserem Rechtsstaat.

Ich könnte mir zwar als Kämpfer gegen den Kommunismus und Verfolgter des Kommunismus eine Ehrenpension vorstellen, analog zu den Kämpfern gegen den Faschismus und Verfolgte des Faschismus, die nach dem Entschädigungsrentengesetz entschädigt werden.

Ich habe das Geld aber nicht nötig, weil mir der Kapitalismus (sprich Freiheit) die faire Chance gab, bei ihm arbeiten zu dürfen und gut Geld verdienen zu können, was zu einer ordentlichen Zusatzrentenversorgung führte.

Ein bisschen werde ich ja vom Rechtsstaat auch geehrt, indem ich als gut situierter Rentner die volle "besondere Zuwendung" von 250 Euro bekomme, was ich der CDU-Politik zu verdanken habe, die es gut fand, wenn man Kämpfer gegen den Kommunismus und Verfolgte des Kommunismus (wenigstens im Alter) ehrt.

Verfasser (8. April 2013, 23:42) hat geschrieben:Als ich im Mai 2007 vor der CDU-Parteizentrale in Berlin zusammen mit anderen demonstrierte, kam Lutz Stroppe, Bereichsleiter Politische Programme und Analysen, aus dem Haus zu uns auf die Straße. Dem habe ich gesagt, was Hubertus Knabe gesagt hat. Er hatte genau zugehört und gesagt, dass er Hubertus Knabe gut kenne. Paar Tage später hatte die CDU dann die volle Rente für Rentner geschaffen, was die SPD bis dahin noch nicht vorgehabt hatte.

Für mich ist der Sieg des Kapitalismus (sprich Freiheit) über den Kommunismus eine reine Erfolgsgeschichte.

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Zuletzt geändert von Verfasser am 11. April 2013, 14:52, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Icke46 » 11. April 2013, 14:43

Nur mal ein Hinweis:

Der Chef der HVA des MfS hiess Markus Wolf,
sein Bruder war der bekannte Filmregisseur Konrad Wolf.

Gruss

icke
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Verfasser » 11. April 2013, 15:04

icke46 hat geschrieben:Nur mal ein Hinweis:
Der Chef der HVA des MfS hiess Markus Wolf,
sein Bruder war der bekannte Filmregisseur Konrad Wolf.
Gruss
icke

Danke, ich werde es im Ursprungstext verbessern. Ich will den erfolgreichen DDR-Filmregisseur von Solo Sunny nicht beleidigen.
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Zuletzt geändert von Verfasser am 11. April 2013, 15:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Janko » 11. April 2013, 15:06

@Icke46...was soll diese "Krümelkackerei" ? Bei Erfolgsgeschichten kann man auch mal großzügig sein....oder?
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon karnak » 11. April 2013, 17:31

Wosch hat geschrieben:
[color=#FF0000]Ach Uwe, Gottsei Dank kann man sich heute noch aussuchen wem man die Hände schütteln oder in wessen A.sch man reinkriechen muß!

Um Gotteswillen,Wosch,sei froh das Du Rentner bist und das NICHT in den A.. kriechen genießen kannst.Die Welt der Vorrentner Generation ist aber leider eine völlig andere.Du glaubst gar nicht wie mir der ganze Sch.. zum Halse raushängt und wie ich mich darauf freue in Deine Situation zu kommen.
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Spartacus » 11. April 2013, 17:38

Neun hat geschrieben:
Danke für die prompten Antworten, wenn Du die Fragen früher auch so gutwillig beantwortet hast muss es ja ein angenehmes arbeiten mit Dir gewesen sein.

Warum willst Du pauschal alle "Täter", wer ist dass nun im Einzelnen, mit einem Rentenstrafrecht belegen? Wo bleiben da die Einzelfallprüfung und die Unschuldsvermutung? Der "Rechtsstaat" hat sich ja auch so nicht übermäßig mit Ruhm bekleckert, aber wieso würdest Du solch "Unrechtsstaatsmethoden" gutheißen? Allein der Befriedigung eigener Rachegelüste Willens?

Muss ich einen "Täter", so er denn einer ist bzw. ich dieses vermute, nicht eher juristisch belangen? Wenn ich einen "Täter" habe kann ich doch ein EV einleiten und ein ordentliches Gerichtsverfahren anstrengen, warum also pauschal Unrecht begehen?

Welche Erfolgsaussichten siehst Du, mal ganz realistisch, für deine beiden Forderungen? Ich gehe da zu 100% mit Merkur mit, ihr interessiert heutzutage genauso viel wie wir! Nur wenn es nützlich ist, wenn man delegitimieren und mögliche Denkansätze zu Alternativen zu diesem Scheißsystem verhindern will,dann holt man uns alle nochmal aus der Mottenkiste. Da sitzen wir also heute wieder im gleichen Boot, zumindest gewissermaßen, und es gibt nur noch einen Unterschied...

Ihr habt zweimal verloren, wir zum Glück nur einmal. [grin]

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Liebe Grüße zurück


Neun nur ganz kurz dazu, da es hier nicht mehr dazu zu sagen gibt:

Stell Dir bitte mal ganz kurz vor, die BRD wäre damals kein Rechtsstaat gewesen, sondern auch eine Diktatur.

Was wäre mit Euch dann wohl passiert?

Ja genau [shocked]

Neun hat geschrieben:
Danke für die prompten Antworten, wenn Du die Fragen früher auch so gutwillig beantwortet hast muss es ja ein angenehmes arbeiten mit Dir gewesen sein.


In meinen Akten steht - wie ich annehme - wahrscheinlich Seitenweise" verweigert eine Antwort"

Neun hat geschrieben:
Allein der Befriedigung eigener Rachegelüste Willens?


Natürlich nicht, sondern um der Gerechtigkeit willen!

Aber das wirst Du wohl nur schwerlich nachvollziehen können.

Neun hat geschrieben:
Welche Erfolgsaussichten siehst Du, mal ganz realistisch, für deine beiden Forderungen? ?


Nun, die Zukunft wird es zeigen, wir bleiben da jedenfalls sturr dran.

LG

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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Nov65 » 11. April 2013, 17:38

Ich finde die Feststellung von @Neun geschmacklos: Ihr habt zweimal verlorren...wir nur einmal.

Was haben denn Verfasser u. a. verloren? Ja, sie wurden in der DDR verfolgt, wurden eingesperrt und wie Feinde des Volkes behandelt. Aber sie haben in der Bundesrepublik gewonnen: Ihre erwünschte Freiheit. Dass sie nun für eine monetäre Opferrente eintreten, ist nur verständlich.
Was hat @Neun verloren? Sein damaliges Weltbild, eine damals sichere Dienststellung,1990 hat er das alles verloren, aber alle Möglichkeiten auf ein Leben ohne Schuld gegenüber Andersdenkenden.

Grüße in die Runde
von Andreas
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon karnak » 11. April 2013, 17:41

Spartacus hat geschrieben:
Stell Dir bitte mal ganz kurz vor, die BRD wäre damals kein Rechtsstaat gewesen, sondern auch eine Diktatur.

Was wäre mit Euch dann wohl passiert?


Spartacus

Was wollen wir sagen,Neun.Wo er recht hat hat er recht.Die Vorstellung"beunruhigt"mich auch etwas. [grin]
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Spartacus » 11. April 2013, 18:01

karnak hat geschrieben:
Wosch hat geschrieben:
[color=#FF0000]Ach Uwe, Gottsei Dank kann man sich heute noch aussuchen wem man die Hände schütteln oder in wessen A.sch man reinkriechen muß!

Um Gotteswillen,Wosch,sei froh das Du Rentner bist und das NICHT in den A.. kriechen genießen kannst.Die Welt der Vorrentner Generation ist aber leider eine völlig andere.Du glaubst gar nicht wie mir der ganze Sch.. zum Halse raushängt und wie ich mich darauf freue in Deine Situation zu kommen.


Das klingt ja nicht gerade gut, Karnak.

Hat Dein Arbeitgeber eine Ahnung davon, wo Du mal warst? Oder hat Dich da ganz einfach Deine Vergangenheit
eingeholt, sprich das Du deswegen nur so eine Sch...Arbeit gefunden hast?

Bin ich aber froh, dass es bei mir gerade andersrum ist [super]

LG

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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Huf » 11. April 2013, 18:40

Dieser Thread ist schon ziemlich grotesk, angesichts des Eingangsbeitrages!
Rente? Bekommt man für eine erbrachte Leistung. Ab einem bestimmten Alter. Das ist so.

Politisch verursachte Rentenansprüche einschließlich Auszahlungsalter mal hier ausgenommen.

Nicht mehr und nicht weniger! Weil, noch zählt, wer wann was leistet! Auch deshalb hatte sich das Volk der DDR einstmals erhoben.

Also lasst einfach diese versteckte Neiddebatte, niemand erhält deshalb einen Cent mehr!

VG Huf [hallo]
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Wosch » 11. April 2013, 18:42

ABV hat geschrieben:Nee, als nee Wolfgang. Das ausgerechnet du dich von meinem Beitrag angesprochen fühlst [flash] [flash]

Viele Grüße aus dem grauen Oderbruch
nach Kassel
Uwe



Diese, Deine Antwort, hätte ich eher dem "stänkerer" aus Thüringen zugetraut als einem Adminstrator (welcher genau wußte wen er damit ansprechen wollte), die gleiche Sprache wenns drauf ankommt. Ja, ausgerechnet ich und Du sprichst vom "Händeschütteln", da kann ich nur mit dem Kopf "schütteln".
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon karnak » 12. April 2013, 10:00

Spartacus hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
Wosch hat geschrieben:
[color=#FF0000]Ach Uwe, Gottsei Dank kann man sich heute noch aussuchen wem man die Hände schütteln oder in wessen A.sch man reinkriechen muß!

Um Gotteswillen,Wosch,sei froh das Du Rentner bist und das NICHT in den A.. kriechen genießen kannst.Die Welt der Vorrentner Generation ist aber leider eine völlig andere.Du glaubst gar nicht wie mir der ganze Sch.. zum Halse raushängt und wie ich mich darauf freue in Deine Situation zu kommen.


Das klingt ja nicht gerade gut, Karnak.

Hat Dein Arbeitgeber eine Ahnung davon, wo Du mal warst? Oder hat Dich da ganz einfach Deine Vergangenheit
eingeholt, sprich das Du deswegen nur so eine Sch...Arbeit gefunden hast?

Bin ich aber froh, dass es bei mir gerade andersrum ist [super]

LG

Sparta

Klingt schlimmer wie es klingen sollte.Über meinen West Arbeitgeber,der nun seit 22 Jahren der Gleiche ist, kann ich mich nicht beschweren,eher im Gegenteil,was Entlohnung,Sozialleistungen und allgemeinen Umgang angeht.Mein Denken ging eher dahin,wenn Du in Kundenkontakt involviert bist,da geht es schon manchmal sehr in A... Kriecherei und das bei manchmal nervenden Typen.Aber da Du an deren Geld willst,sprich sie sollen Dir was abkaufen,musst Du es eben ertragen und Dein Arbeitgeber erwartet es von Dir.Eigentlich steht es fast durch die Blume im Arbeitsvertrag.
Und mein Arbeitgeber kennt meine Vergangenheit, meine Kollegen auch alle schon seit Langem.Wenn ich ehrlich bin machen wir schon seit Jahren unseren Spaß damit.Und was die private Wirtschaft angeht,Du solltest Dir da nichts vormachen,in aller Regel stellen und stellten die solche Leute wie mich ganz gerne ein.Und mach was Du willst, was ich so kenne,bei den Wenigsten haben sie es bereut,was Loyalität und Einsatzbereitschaft angeht. [wink] Und da zählt eben letztlich nur das,dass hat man mir am Anfang auch ganz eindeutig so gesagt,die Vergangenheit interessiert uns nicht,uns interessiert der realisierte Umsatz und Gewinn.
Und Huf hat recht,mit der Opferrente hat das alles nichts zu tun. [grin]
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Rupert Hübelbauer » 12. April 2013, 14:06

Wosch hat geschrieben:
ABV hat geschrieben:
[b]Rupert, manche wollen überhaupt keine Annäherung. Wenn man denen ihre sorgsam gepflegten " Feindbilder" weg nimmt, würde ihr Lebensinhalt zusammenbrechen. Sie fürchten nichts so sehr als die Erkenntnis, dass der vermeintliche böse Feind, in Wirklichkeit ein ganz normaler, netter Mensch sein könnte. Mit allen Macken und Schwächen. Aber eben ein kein Feind!
So wie es Typen gibt die zu feige zum kämpfen sind, haben andere Schiss vorm Händeschütteln. [wink] [wink]

Viele Grüße aus dem Oderland nach Österreich

Uwe[/b]



Ach Uwe, Gottsei Dank kann man sich heute noch aussuchen wem man die Hände schütteln oder in wessen A.sch man reinkriechen muß!
Schön hast Du das mit den "sorgsam gepflegten Feindbildern" geschrieben, als ob Dir nichts Besseres einfallen konnte als das einstige Gelernte mal wieder an den Mann zu bringen. Daß die von Dir als "vermeintliche" Feinde betitelten Zeitgenossen Bezeichneten ganz "normale" Menschen sind, wußte ich allerdings bereits, daß sie auch durch die Bank ganz "nette" Menschen sein sollen, den Beweis haben sie aber bislang nicht erbracht. Da Du aber selbst nur "sein könnten" geschrieben hattest, gehe ich mal davon aus daß Du Dir darin selbst nicht ganz sicher bist. "Typen", die zum kämpfen zu "feige" sind hat es immer gegeben, aber einen Vorwurf hatte ich Dir deswegen nie gemacht, oder? Solange es hier im Forum nicht zur Pflicht wird "Hände schütteln" zu müssen läßt es sich hier aushalten, auch wenn Du selber des öfteren schwer zu ertragen bist.

Schönen Gruß aus Kassel. [hallo]


Wolfgang, Du bist ja wirklich so ein bisschen ein Gnadenloser. Vor allem dann - wenn es jemand ist, der nicht Deiner zöllnerischen Gesinnung ist. Aber gut, jeder wie er kann. Dass der ABV mir in den Arsch gekrochen ist, sehe ich nicht so. Wahrscheinlich gefiel ihm das eine oder andere was ich schrieb. Daher eine indirekte Zustimmung. Mehr oder weiniger indirekte Sympatiebekundungen habe ich bei Dir doch auch schon bemerkt. Oder? Also.
Als ich mal was schrieb (Thread Massengräber), was ABV nicht gefiel, hat er mich zurecht gewiesen. Ich würde sagen, lupenreine Oarschkriecher tun das nicht. Insgesamt finde ich seine Beiträge meist recht gut. Er tritt aus meiner Sicht - wenn es um die Sache ehem. DDR geht - nicht so sehr als einseitiger Moralapostel auf, sondern, er beschreibt die damaligen Dinge wie sie waren. Die Schlechten - aber eben nicht nur die Schlechten, ähnlich dem Karnak. Sorry Karnak, dass ich dich erwähne.

@ABV, Du hast recht, manche wollen keine Annäherung. Sie bevorzugen lieber den Streit, das rechthaberische Gehabe bis hin zur Niveaulosigkeit. Na ja, wenn ich ehrlich bin, ist mir das auch schon passiert. Warum das so ist? Neben Furcht und Rechthaberei spielen da - individuell verschieden - oft noch andere Befindlichkeiten eine Rolle.

mfG
rupert

ps. Ach ja, das zöllnerisches Verhalten betrifft wohl alle Gesinnungsparteien/freunde.
Manche mehr - manche weniger; gerecht, blind....
Rupert Hübelbauer
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Wosch » 12. April 2013, 20:30

Rupert Hübelbauer hat geschrieben:
Wolfgang, Du bist ja wirklich so ein bisschen ein Gnadenloser. Vor allem dann - wenn es jemand ist, der nicht Deiner zöllnerischen Gesinnung ist. Aber gut, jeder wie er kann. Dass der ABV mir in den Arsch gekrochen ist, sehe ich nicht so. Wahrscheinlich gefiel ihm das eine oder andere was ich schrieb. Daher eine indirekte Zustimmung. Mehr oder weiniger indirekte Sympatiebekundungen habe ich bei Dir doch auch schon bemerkt. Oder? Also.
Als ich mal was schrieb (Thread Massengräber), was ABV nicht gefiel, hat er mich zurecht gewiesen. Ich würde sagen, lupenreine Oarschkriecher tun das nicht. Insgesamt finde ich seine Beiträge meist recht gut. Er tritt aus meiner Sicht - wenn es um die Sache ehem. DDR geht - nicht so sehr als einseitiger Moralapostel auf, sondern, er beschreibt die damaligen Dinge wie sie waren. Die Schlechten - aber eben nicht nur die Schlechten, ähnlich dem Karnak. Sorry Karnak, dass ich dich erwähne.

@ABV, Du hast recht, manche wollen keine Annäherung. Sie bevorzugen lieber den Streit, das rechthaberische Gehabe bis hin zur Niveaulosigkeit. Na ja, wenn ich ehrlich bin, ist mir das auch schon passiert. Warum das so ist? Neben Furcht und Rechthaberei spielen da - individuell verschieden - oft noch andere Befindlichkeiten eine Rolle.

mfG
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ps. Ach ja, das zöllnerisches Verhalten betrifft wohl alle Gesinnungsparteien/freunde.
Manche mehr - manche weniger; gerecht, blind....



Hallo Rupert!
zu Grün: Das sehe ich genau so wie Du, deswegen hatte ich es auch nicht so geschrieben.
zu blau: Ist doch Jedem sein Gutes Recht oder ist "Annäherung" (an was denn überhaupt?) hier ein Pflichtfach?
zu gelb: Rupert, komme doch nicht mit so´n "abgedroschenen" Gedönse, man sollte nicht immer seine eigenen subjektiven Maßstäbe vom Niveau ansetzen.

Schönen Gruß aus Kassel, [hallo]
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Rupert Hübelbauer » 12. April 2013, 20:50

Wosch hat geschrieben:
Hallo Rupert!
zu Grün: Das sehe ich genau so wie Du, deswegen hatte ich es auch nicht so geschrieben.
zu blau: Ist doch Jedem sein Gutes Recht oder ist "Annäherung" (an was denn überhaupt?) hier ein Pflichtfach?
zu gelb: Rupert, komme doch nicht mit so´n "abgedroschenen" Gedönse, man sollte nicht immer seine eigenen subjektiven Maßstäbe vom Niveau ansetzen.

Schönen Gruß aus Kassel, [hallo]

Verstanden.
Rupert Hübelbauer
 

Re: DDR Opferrente

Beitragvon Nov65 » 13. April 2013, 06:58

Lieber@Wosch-Wolfgang,
schreib`nicht noch in Weiß. Gelb war schon eine Herausforderung für die Augen. Ofder kriegst Du vom Augenarzt Provision?
Gruß, Andreas
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Wosch » 13. April 2013, 16:28

Nov65 hat geschrieben:Lieber@Wosch-Wolfgang,
schreib`nicht noch in Weiß. Gelb war schon eine Herausforderung für die Augen. Ofder kriegst Du vom Augenarzt Provision?
Gruß, Andreas



Kleiner Tipp: Doppelklick auf "F4", danach "AltGr" in Verbindung mit "Enter" und schon wird der Hintergund Dunkel, sodaß Du das "Gelbe" klar und deutlich lesen kannst.
Scjhönen Gruß aus Kassel. [hallo]
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Re: DDR Opferrente

Beitragvon Interessierter » 20. April 2013, 14:16

Passend zum Thema Aufarbeitung und Opferrente hier ein Ausschnitt der Bundestagrede des Abgeordneten der Grünen - Wolfgang Wieland - vom 22.3.2013 .

Passen Sie auf: Der Herr Sharma als Schatzmeister ( Der Linken ) sagte ja – nun hat er mich doch auf die Milliarden gebracht –,

(Beifall des Abg. Dr. Diether Dehm [DIE LINKE])

da seien Milliarden verschwunden. – Wenn ich gefragt werde, dann antworte ich. – Trotz Einsetzens einer unabhängigen Kommission und trotz der Beauftragung von Detektiven ist dieses Geld, das Sie beiseite gebracht haben, nicht gefunden worden. Dieses Geld hätte den Opfern und nicht in Ihre dunklen Kanäle gehört.

(Beifall beim BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, bei der CDU/CSU, der SPD und der FDP – Patrick Kurth [Kyffhäuser] [FDP]: Wo ist denn deren Notar? Wir wollen deren Notar sehen! Der soll Auskunft geben!)

Schließlich und endlich: In Bezug auf die Entschädigung der Opfer gab es Fortschritte, die die Große Koalition erreicht hat, zum Beispiel durch die Opferrente. Das kann aber noch nicht das letzte Wort sein. Wir müssen auch zu einer Ehrenpension und zu einer Anerkennung von Verfolgungsschicksalen kommen. Das wäre eine Weiterentwicklung. Es kann nicht sein, dass es nur eine bessere Haftentschädigung gibt, die auch noch von einer Bedürftigkeit abhängig ist. Das ist noch unzureichend.

(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU und der FDP)

Es gibt viele Opfergruppen, zum Beispiel zwangsversetzte Schüler und Zwangsumgesiedelte, die noch immer auf eine entsprechende Entschädigung warten. Auch da kann es keinen Schlussstrich geben. Auch da sind wir noch mitten in der Umgestaltung und dabei, das zu leisten, was notwendig ist.

(Beifall bei Abgeordneten des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN sowie des Abg. Andreas G. Lämmel [CDU/CSU])

Abschließend ein Satz von Willy Brandt, den er unmittelbar nach der friedlichen Revolution gesagt hat: Nichts vergeben, nichts vergessen. – Das war sehr -apodiktisch. Vergessen dürfen wir tatsächlich nicht. Das Vergeben hängt davon ab, ob die Opfer dazu bereit sind. Nur sie können es. Das kann man nicht einfordern.

(Burkhardt Müller-Sönksen [FDP]: Das kann man hier auch nicht beschließen!)

Die Bereitschaft der Opfer dazu setzt voraus, dass die Täter Einsicht zeigen, und da, Freundinnen und Freunde, müsst ihr noch ganz gewaltig wachsen.


Die ganz Rede findet man hier:
http://www.gruene-bundestag.de/parlamen ... 87900.html

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