Stasi Akten öffnen oder schließen?

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 12. März 2026, 07:49

Das erstaunt mich auch. Ich weiß nicht, ob es früher weniger waren. Meine ist von1984.. Und heute weiß ich, dass die Überwachung im Westen anfangs noch erfolgte.

Aus der Akte geht hervor, dass der Aufwand riesig war. Soviel zum Normalo der an die Fleischtöpfe wollte,... [flash]

Aus diesem Grund und natürlich aufgrund meines Verhaltens wurde die Sache vorgeschlagen. Das ich zuvor auch bei Vogel war, eine Rechtsanwältin aus Berlin West sich bemühten, steht nicht in der Akte.

AZ
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 12. März 2026, 10:21

augenzeuge hat geschrieben:
Ich staune. Die volle Fehlinterpretation! Das liest du alles aus den Schnipseln heraus? Also ob das alles so einfach gewesen wäre. Du tust so, als ob es völlig normal war, dass jemand ohne nix zu tun, rauskam.
Keine Ahnung, was die alles versucht haben, mich zu halten. Bei Gelegenheit kann ich es ja mal erzählen. Aber ich werde meine Akte hier nicht ausbreiten.

Karnak, hatte denn ein unauffälliger Antragsteller, der nur an die Fleischtöpfe wollte, ne OPK? Oder gabs da vielleicht etwas, warum, die eröffnet wurde?
Etwas enttäuscht über deine fehlenden Kenntnisse bin ich schon. Aber das zeigt, dass MfS eben nicht gleich MfS war.

Was waren denn die Ziele des MfS bei einem OPK-"Patienten"? Wer die kennt, versteht auch, dass am Ende gar nix anderes stehen konnte. Also, ehrlich.

AZ

Eine OPK war sowas wie eine Voruntersuchung, die bekam faktisch jeder verpasst der Irgendwie ins Blickfeld des MfS geriet, im Positiven wie im Negativen. Der Mensch wurde durchleuchtet und Erkenntnisse zu seinem Umfeld und Tun gesammelt. Gab es irgendwas" feindlich- negatives" konnte ein OV , ein operativer Vorgang, angelegt werden, dass war dann das was man sich unter dieser Stasispizelei vorstellt. Bei Dir gab es diese Erweiterung augenscheinlich nicht, die OPG wurde eingestellt und nicht zum OV erweitert. Das ist dem eingestellten Text zu entnehmen, ich kann es nicht ändern. [flash] Da Du mehr von Deiner Akte nicht zeigen willst sind auch keine weiteren Schlüsse möglich. Und dann ist es für mich so, wenn Opfer der Stasi und der Diktatur, die sich ja eigentlich dafür nicht schämen müssen, eher im Gegenteil, ein Geheimnis um ihre vermeintliche Akte machen die alles beweisen soll. Also ich finde das zumindest merkwürdig, eigentlich macht es mich eher misstrauisch. [grin] Und ich begegne immer wieder dieser Merkwürdigkeit. Als Beispiel hier nur der Steffen52 oder der Hans genannt. [hallo]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 12. März 2026, 10:34

augenzeuge hat geschrieben:Das erstaunt mich auch. Ich weiß nicht, ob es früher weniger waren. Meine ist von1984.. Und heute weiß ich, dass die Überwachung im Westen anfangs noch erfolgte.



AZ

[grin] Du sagst jetzt wirklich allen Ernstes Du wurdest im Westen weiter überwacht? Da ich das als kleiner Eternitbudensitzer nun alles nur aus der Theorie kenne, dass müsstest Du mir schon irgendwie an einem, wenigstens kleinen, Detail belegen. [flash] Denn dann müsstest Du in der DDR schon eine fette aufsässige Person gewesen sein, und das wäre nicht mit einer OPK erledigt gewesen. [hallo]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 12. März 2026, 11:03

Natürlich gab es eine Erweiterung zum OV. Ich habe das jetzt nicht im Kopf, ich reiche die Info, ob es so war, noch nach. Ich glaube, die wurde nach meinem Besuch in der StäV eröffnet.

Und was den Westen betrifft, es gibt eine Notiz zu meiner neuen Wohnung, die später erfolgte. Die Zusammenfassung der Akte oben entstand auch erst später.

Um es deutlich zu machen, ich war nie der Widerstandskämpfer, wie z. B Sparta. Mit war es nicht egal ob ich im Knast Lande. Ich habe sehr genau überlegt, was ich wann tue. Natürlich bestand die Gefahr der feindlichen Verbindungsaufnahme, als ich mir Zugang zur StäV verschafft habe. Aber ich hab das von mir aus sofort offen kommuniziert, es als legitime Info dargestellt. Natürlich habe ich nicht erzählt, dass Vogel und Frau von der Schulenburg involviert worden waren . Aber natürlich hatte das Folgen. Die PM 12 kam, im Job setzte Schikane ein.

Einiges musste ich tun, ich war überzeugt, sonst versauere ich dort. Am Ende wars auch erfolgreich. Mir ging es nicht um Fleischtöpfe, ausschließlich um ein freies, selbst bestimmtes Leben. Das man die Leute als Besitz behandelte, konnte ich nicht mehr akzeptieren.
Übrigens, das Studium, was mir anfangs verweigert wurde, sollte ich plötzlich machen dürfen. Ich muss zugeben, sie kämpften auch. Aber es war zu spät. Am Ende wollte ich nur weg. Leider hatten sie mich zu lange hingehalten. Am Ende ging ich nicht alleine, nahm noch ne Bürgerin mit.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Danny_1000 » 12. März 2026, 11:34

Der olle STASI- Gaul scheint mittlerweile irgendwie tot geritten. Für Betroffene, die vom DDR- System geschurigelt oder gar eingesperrt wurden ist das sicherlich ärgerlich, weil die mehr und mehr aus dem Fokus des öffentlichen Interesses geraten.

Hier mal einige Fakten: Seit 1992 stellten etwa 3,5 Millionen Bürger ein Einsichtsersuchen in ihre Akte bei der STASI- Unterlagenbehörde. Mehr als 2 Millionen Menschen haben tatsächlich Einsicht in ihre Akte genommen was unterstellt, dass Akten gefunden und eingesehen werden konnten. Sozusagen ein persönliche Blick in 40 Jahre DDR- Unterdrückung für viele Menschen.

Runter gebrochen auf das Jahr waren das etwa 50 Tsd. Fälle bei mehr als 16 Millionen DDR- Einwohnern. Bei mehr als 1,5 Millionen Anträgen gab’s keine relevanten Unterlagen beim MfS über diese Personen.

Wobei: Ich habe recht konservativ gerechnet. Andere Quellen sprechen von 1 bis 1,2 Millionen Anträgen mit tatsächlich relevanten Funden. Quelle: Verschiedene KI- Systeme
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 12. März 2026, 12:11

augenzeuge hat geschrieben:Natürlich gab es eine Erweiterung zum OV. Ich habe das jetzt nicht im Kopf, ich reiche die Info, ob es so war, noch nach. Ich glaube, die wurde nach meinem Besuch in der StäV eröffnet.



AZ

Wenn das so ist. Dem was ich hier bisher lesen kann ist das aber nun mal nicht zu entnehmen. Mehr will ich ja gar nicht sagen. [grin]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 12. März 2026, 15:27

karnak hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Natürlich gab es eine Erweiterung zum OV. Ich habe das jetzt nicht im Kopf, ich reiche die Info, ob es so war, noch nach. Ich glaube, die wurde nach meinem Besuch in der StäV eröffnet.



AZ

Wenn das so ist. Dem was ich hier bisher lesen kann ist das aber nun mal nicht zu entnehmen. Mehr will ich ja gar nicht sagen. [grin]


Ok, du hast recht, bei mir blieb es beim OPK. Ich hatte das tatsächlich nicht mehr alles im Kopf. Wir wollen ja, dass es bei der Wahrheit bleibt.

.................

Mich haben PM erreicht, mit der Frage, was das bedeutet:
Mein Ergebnis, es gab 2. Aber ich denke, der mit dem größeren verdienst wars. Richtig?

240843414727;98;84;00;;PRUEFER, PETER:;;;22125,00
160843415041;08;00;65;;PRUEFER, PETER:;;;36000,00


Die Pers.Nr. steht links (am Anfang ist das Geburtsdatum, 24.08.1943)
Die Kennzahlen folgen (sie stehen für Dienstgrade, Stufen oder Leistungsmerkmale – z. B. Entgeltgruppe/Stufe (Tarifgruppe).
Die Zahlen am Ende sind der Jahresverdienst.

Karnak kann es gern ergänzen. [hallo]

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon steffen52 » 12. März 2026, 17:22

Und dann ist es für mich so, wenn Opfer der Stasi und der Diktatur, die sich ja eigentlich dafür nicht schämen müssen, eher im Gegenteil, ein Geheimnis um ihre vermeintliche Akte machen die alles beweisen soll. Also ich finde das zumindest merkwürdig, eigentlich macht es mich eher misstrauisch. [grin] Und ich begegne immer wieder dieser Merkwürdigkeit. Als Beispiel hier nur der Steffen52 oder der Hans genannt. [hallo][/quote]
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Was für Geheimnis mache ich um meine Stasiakte, nur weil ich sie hier nicht einstelle bzw. öffentlich mache? Ist mir egal ob du es glaubst oder nicht,
habe darüber geschrieben das ich eine Akte habe und von deinen Genossen ( IMs) überwacht wurde. Habe es schwarz auf weiß! Ist klar das du es
nicht mal Heute verstehst was deine Stasigenossen alles gemacht haben um DDR-Bürgern zu überwachen..... [mad]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Edelknabe » 12. März 2026, 18:22

Du eine Akte steffen, wie das denn? Und für was überhaupt? Hast du gar Volkseigentum entwendet, oder dich der Opposition angeschlossen, oder im horizontalen Gewerbe bewegt was ich eher annehme, da du der Typ Zuhälter gewesen sein könntest? Was hart dich "Schauspieler" den für das MfS überhaupt interessant werden lassen, was? Da hätte ich ja mindestens 2 Akten haben müssen?

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 12. März 2026, 18:55

Aktenquatsch an Abend. Grüße gehen raus an die Mitarbeiter des Stasiunterlagenarchives in Chemnitz und an das Staatsarchiv in Chemnitz...
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Edelknabe » 12. März 2026, 19:16

Erinnerst du dich Pentium? Bestimmt bist du jeden Abend in der Schnellreinigung um die Ecke gewesen, zum "reinwaschen" von deiner Akte? War die Reinigung nicht Ecke Straße der Befreiung/war das die Langestraße neben eurer Studenten-WG?

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 12. März 2026, 19:19

in der Schnellreinigung um die Ecke gewesen, zum "reinwaschen" von deiner Akte?


[shocked]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 12. März 2026, 19:19

Edelknabe hat geschrieben:Erinnerst du dich Pentium? Bestimmt bist du jeden Abend in der Schnellreinigung um die Ecke gewesen, zum "reinwaschen" von deiner Akte? War die Reinigung nicht Ecke Straße der Befreiung/war das die Langestraße neben eurer Studenten-WG?

Rainer Maria


Häh...Alles in Ordnung bei dir? Was muss man einnehmen um solche Texte zu verfassen...
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 12. März 2026, 19:24

steffen52 hat geschrieben:------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Was für Geheimnis mache ich um meine Stasiakte, nur weil ich sie hier nicht einstelle bzw. öffentlich mache? Ist mir egal ob du es glaubst oder nicht,
habe darüber geschrieben das ich eine Akte habe und von deinen Genossen ( IMs) überwacht wurde. Habe es schwarz auf weiß! Ist klar das du es
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[grin] Weiß ich doch alles, und die haben Dich in ihrem Wahn oder weil Du so ein ganz gefährlicher Finger und Widerständler warst bis nach Prag verfolgt.
JEDER der diese Quälerei und Schikaniererei ertragen musste, dass von einem Vertreter der damaligen Täter wie mir in Zweifel gezogen wird,hat überhaupt keinen Grund IRGENDWAS davon NICHT öffentlich zu machen um mich eines Besseren zu belehren, mich vorzuführen und bloszustellen. In heutiger Zeit bekäme man dafür auf die Schulter geklopft und würde als Held des Widerstandes gefeiert. Und es sollte bei der Beweisführung kein Problem sein persönliche sensible Daten zu schwärzen, um den Einwand gleich zuvorkommen [hallo] Du/ Ihr denkt wirklich, dass ich mir die Hosen mit der Kneifzange anziehe und ihr mich für dumm verkaufen könnt. [flash]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 12. März 2026, 19:39

Es ist doch Quatsch, hier etwas falsch zu erzählen. Gilt zumindest für mich. Für Nachfragen will ich zur Verfügung stehen. [hallo]

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 12. März 2026, 19:47

augenzeuge hat geschrieben:Es ist doch Quatsch, hier etwas falsch zu erzählen. Gilt zumindest für mich. Für Nachfragen will ich zur Verfügung stehen. [hallo]

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 12. März 2026, 19:50

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Es ist doch Quatsch, hier etwas falsch zu erzählen. Gilt zumindest für mich. Für Nachfragen will ich zur Verfügung stehen. [hallo]

AZ


Meine Güte...Leute


Was hast du denn für ein Problem?

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 12. März 2026, 19:53

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Es ist doch Quatsch, hier etwas falsch zu erzählen. Gilt zumindest für mich. Für Nachfragen will ich zur Verfügung stehen. [hallo]

AZ


Meine Güte...Leute


Was hast du denn für ein Problem?

AZ


Mit den Texten hier habe ich langsam ein Problem...Kann man sich nicht völlig normal über das Thema austauschen? Ohne Reinigung...Hosen und Kneifzangen...
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Icke46 » 12. März 2026, 20:03

Ich möchte mich ja nun keinesfalls in die aktuellen Hahnenkämpfe einmischen, aber da es ja, zumindest im Threadtitel, um Stasiakten geht, setze ich das mal hier rein. Notfalls kann der Oberdispatcher ja umlagern.

Vorhin wurde mir auf Facebook diese Stasiaktenseite über die versuchte Entführung eines Flugzeugs von Berlin-Schönefeld am 10. März 1970 angeboten:

IMG_1170.jpeg


Was ich da ja seltsam finde, ist die Art der Passagierzählung. Auf dem Flug nach Leipzig waren 17 Passagiere an Bord, davon 12 DDYr-Bürger, 2 Kinder, 3 Ausländer( 1 VAR, 1 Schweizer, 1 Westdeutscher). Ich finde das irgendwie seltsam, dass in dieser Aufzählung die Kinder scheinbar staatenlos sind. Übrigens, VAR war nicht der Opa der Bundesliga-Videoschiedsrichter, sondern ein Bürger der Vereinigten Arabischen Republik, heute nur noch Ägypten. Die VAR bestand bis 1963 aus Ägypten und Syrien, nach dem Austritt Syriens behielt Ägypten den Namen bei. Das nur zur Entlastung von pentium, nicht dass er nun noch googeln muss [grins].

Die ganze Geschichte der gescheiterten Entführung liest man hier: https://www.bundesarchiv.de/themen-entd ... tfuehrung/
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon steffen52 » 12. März 2026, 20:04

karnak hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Was für Geheimnis mache ich um meine Stasiakte, nur weil ich sie hier nicht einstelle bzw. öffentlich mache? Ist mir egal ob du es glaubst oder nicht,
habe darüber geschrieben das ich eine Akte habe und von deinen Genossen ( IMs) überwacht wurde. Habe es schwarz auf weiß! Ist klar das du es
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Wen du denkst! Du willst es einfach nicht wahrhaben was deine Stasigenossen für Experten damals gewesen sind. Nur weil ich Verwandtschaft im
Westen hatte und die mich sehr oft besucht hat, ich mich auch öfters negativ über die DDR geäußert habe, nicht in die SED eintreten wollte usw.
Könnte es sein das ich dadurch in ihr Visier geraden bin. Fakt ist, sie haben mich überwachen lassen, ob du das nun schnallst oder nicht.
Da du sowieso nur ein kleiner Stempelmann am Grenzübergang gewesen bist, hast du natürlich keine Ahnung was die anderen Stasivereine gemacht
haben, geschweige warum und weshalb. Könnte auch mit meiner damaligen Arbeit bei der Finanzrevision zutun haben, man hatte ja einen gewissen
Einblick und hätte es ja den Klassenfeind mitteilen können, so bescheuert wie das MfS gewesen ist, wäre das auch eine Möglichkeit. Darum hat
man mich auch im Urlaub bei den Tschechen und im Urlaub am Balaton, sowie im Urlaub in Bulgarien überwacht. Hatten vielleicht Angst ich will
über diese Wege die DDR verlassen.... [flash]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 12. März 2026, 20:08

augenzeuge hat geschrieben:Es ist doch Quatsch, hier etwas falsch zu erzählen. Gilt zumindest für mich. Für Nachfragen will ich zur Verfügung stehen.

AZ

Na wunderbar, da wird der Sumpf endlich mal trocken gelegt [flash] . Ich hoffe nur nicht wie in der katholischen Kirche. [flash] Ansonsten muss hier überhaupt niemand etwas aus seinem persönlichen erzählen. ABER WENN dann bitte nicht nur irgendwelche wichtigtuerische Andeutungen und wenn man nachfragt, dass man dann immer nur" Du glaubst doch wohl nicht das ich"....,Dann soll man gar nicht anfangen damit und sich das mit den Andeutungen einfach sparen. [hallo]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 12. März 2026, 20:13

steffen52 hat geschrieben:Da du sowieso nur ein kleiner Stempelmann am Grenzübergang gewesen bist, hast du natürlich keine Ahnung was die anderen Stasivereine gemacht

[grin] Deswegen musst Du noch lange nicht denken, dass ich ein bisschen doof bin. [hallo]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 12. März 2026, 20:19

steffen52 hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Was für Geheimnis mache ich um meine Stasiakte, nur weil ich sie hier nicht einstelle bzw. öffentlich mache? Ist mir egal ob du es glaubst oder nicht,
habe darüber geschrieben das ich eine Akte habe und von deinen Genossen ( IMs) überwacht wurde. Habe es schwarz auf weiß! Ist klar das du es
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Wen du denkst! Du willst es einfach nicht wahrhaben was deine Stasigenossen für Experten damals gewesen sind. Nur weil ich Verwandtschaft im
Westen hatte und die mich sehr oft besucht hat, ich mich auch öfters negativ über die DDR geäußert habe, nicht in die SED eintreten wollte usw.
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Einblick und hätte es ja den Klassenfeind mitteilen können, so bescheuert wie das MfS gewesen ist, wäre das auch eine Möglichkeit. Darum hat
man mich auch im Urlaub bei den Tschechen und im Urlaub am Balaton, sowie im Urlaub in Bulgarien überwacht. Hatten vielleicht Angst ich will
über diese Wege die DDR verlassen.... [flash]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon steffen52 » 13. März 2026, 16:26

karnak hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Da du sowieso nur ein kleiner Stempelmann am Grenzübergang gewesen bist, hast du natürlich keine Ahnung was die anderen Stasivereine gemacht

[grin] Deswegen musst Du noch lange nicht denken, dass ich ein bisschen doof bin. [hallo]

Das du doof bist, das habe ich nicht behauptet. Aber Fakt ist doch, du hattest deine Aufgabe und andere Abteilungen des MfS hatten ihre Aufgaben.
Welche Aufgabe sie hatten wurde dir und deinen Genossen welche in der Grenzkontrolle tätig waren nicht gesagt und darum kannst du es nicht
wissen was sie gemacht haben. Bitte, denke darüber nach und mache hier nicht so als hätte man dich eingeweiht. Jede Abteilung des MfS machte
seine Sache und was sie gemacht haben, das hatte anderen Genossen nicht zu interessieren. Eigentlich müssten dir diese Regel bekannt gewesen
sein.... [denken]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 13. März 2026, 18:03

Was ich wissen konnte und was nicht will ich jetzt gar nicht vertiefen. Um was es mir ursächlich ging, die Merkwürdigkeit, dass ich es immer wieder erlebe, dass vermeintliche Opfer des MfS verkünden wie sie geschuriegelt, verfolgt und schikaniert wurden, dazu absolute Beweise aus ihren Akten haben wollen, sich aber zieren wie die Ziege am Strick die Beweise mal zu zeigen. Wenn überhaupt irgendwelche nichtssagende Teile aus einer Akte die lediglich belegen, dass es eine gibt. Bei einem Spartacus sieht man,trotz hartnäckiger Nachfrage ,nichts was eine Verurteilung aus politischen Gründen belegt, von Dir bekommt man gar nichts dazu ,außer Deine Behauptung. Also bist Du für mich bei den Wunderlingen ganz vorne mit dabei die ganz schwere Opfer der Diktatur gewesen sein wollen [flash] . Denn einen einleuchtenden Grund seine Opferrolle unter der Decke zu halten und nur zu behaupten und alles mögliche Zeugs zu erzählen gibt es nämlich nicht. Ich hätte vor Jahren auch behaupten können ich war bei einer sonst was für einen Abteilung und könnte hier alle möglichen Geschichten erzählen und behaupten, könntest Du mir mit dem unwissenden Stempelbruder gar nicht kommen [grin] ,ich habe sowas nur nicht nötig mich mit irgendeiner Rumspinnerei irgendwie aufzuwerten. [grin]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2026, 19:10

karnak hat geschrieben:Was ich wissen konnte und was nicht will ich jetzt gar nicht vertiefen. Um was es mir ursächlich ging, die Merkwürdigkeit, dass ich es immer wieder erlebe, dass vermeintliche Opfer des MfS verkünden wie sie geschuriegelt, verfolgt und schikaniert wurden, dazu absolute Beweise aus ihren Akten haben wollen, sich aber zieren wie die Ziege am Strick die Beweise mal zu zeigen. Wenn überhaupt irgendwelche nichtssagende Teile aus einer Akte die lediglich belegen, dass es eine gibt. Bei einem Spartacus sieht man,trotz hartnäckiger Nachfrage ,nichts was eine Verurteilung aus politischen Gründen belegt, von Dir bekommt man gar nichts dazu ,außer Deine Behauptung. Also bist Du für mich bei den Wunderlingen ganz vorne mit dabei die ganz schwere Opfer der Diktatur gewesen sein wollen [flash] . Denn einen einleuchtenden Grund seine Opferrolle unter der Decke zu halten und nur zu behaupten und alles mögliche Zeugs zu erzählen gibt es nämlich nicht. Ich hätte vor Jahren auch behaupten können ich war bei einer sonst was für einen Abteilung und könnte hier alle möglichen Geschichten erzählen und behaupten, könntest Du mir mit dem unwissenden Stempelbruder gar nicht kommen [grin] ,ich habe sowas nur nicht nötig mich mit irgendeiner Rumspinnerei irgendwie aufzuwerten. [grin]


Karnak, was willst du denn sagen? Das alle Schikane der Ausreisewilligen etc nur erfunden war, weil du es heute nicht in den Akten findest? So naiv kannst du nicht sein.
Es ist für mich z.B. klar, dass es einen Zusammenhang der zahlenstarken MfS Tätigkeit und Eigendorfs Tod gibt. Beweise? Die schlimmsten Akten wurden ja vernichtet, ein paar Fälle wie Welsch oder Thurow etc sind klar beschrieben.

Nun zu mir. Nein, die erlebte Schikane wurde in der Akte nicht oder kaum dokumentiert. Sie fand im Betrieb statt, vermutlich sogar im vorauseilendem Gehorsam.
Vielleicht ist es ja auch für dich gar keine Schikane, wenn man vom Job abgezogen wird, Drecksarbeit erledigen muss. Für mich war es das. Du musst dir doch vorstellen können, dass diese Schikane auch ein Signal an Leute waren, die plötzlich ihre Stärke entdeckten.... Natürlich statuierte man ein Exempel, andere Nachahmer mussten abgeschreckt werden. Muss dir doch klar sein. Und heute gibts Leute wie dich, die glauben wirklich, das war alles ein Spaziergang?

Ok, die PM12 empfand ich auch als Schikane, überall wo du sie zeigen musstest, das passierte oft, von der Disco bis zur Straßenkontrolle des Motorradfahrers passierte dies gefühlt wöchentlich.
Es ist ein Gespräch dokumentiert, wo ich denen im VPKA bei der Abnahme des Ausweises lustlos entgegnete, na dann brauch ich ja auch nicht mehr arbeiten. Oh, die haben mir dann sogar Prügel danach angedroht, so als asoziales Element doch gerechtfertigt, oder? Glaubst du, diese Worte wurden dokumentiert?

Vieles was passierte, steht nicht in der Akte. Es steht nicht drin, dass man uns an der Ostseeküste gesucht hat, gefunden und vorübergehend zum VPKA mitgenommen hat.
Verdacht auf Flucht... Natürlich hatte ich das nie vor, ich hatte auch keine Flossen dabei. Dann mussten wir die Küste verlassen, ich war damals gar nicht aufgeklärt worden, dass ich nicht auf den Darß durfte. Nichts davon steht drin. Aber eins folgte. Man versuchte mir eine Straftat unterzujubeln, weil ich mich nach einem Tag nicht im Hausbuch des Privatvermieters eingetragen hatte. Das ich es nicht konnte, weil der Vermieter es schwarz abrechnen wollte, war nicht beweisbar. Nun, zurück in Halle erhielten wir eine Strafe von ein paar hundert Mark. Verstoß gegen Anmeldegesetz...Gegen diese Strafe sind wir vorgegangen, wir hatten Hilfe, am Ende musste man es einstellen. Das ist dokumentiert.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 13. März 2026, 19:27

[grin] Nee, dass will ich nicht sagen. Ich will sagen, dass ich Leute die sich als die großen Opfer zelebrieren, ständig was von Beweisen in ihrer Akte erzählen, aber NICHTS davon vorzeigen, mit fadenscheinigen Begründungen wie" Du glaubst doch wohl nicht"...,schlicht und einfach für Schauspieler halte. [flash]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2026, 19:31

karnak hat geschrieben:[grin] Nee, dass will ich nicht sagen. Ich will sagen, dass ich Leute die sich als die großen Opfer zelebrieren, ständig was von Beweisen in ihrer Akte erzählen, aber NICHTS davon vorzeigen, mit fadenscheinigen Begründungen wie" Du glaubst doch wohl nicht"...,schlicht und einfach für Schauspieler halte. [flash]


Ja, ich bedaure das auch. Aber ich kann nur für mich sprechen. Ich sage es so, wie es bei mir war.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 13. März 2026, 19:34

Ich bedauere das nicht, mich macht sowas misstrauisch. [grin]
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 13. März 2026, 19:37

karnak hat geschrieben:Ich bedauere das nicht, mich macht sowas misstrauisch. [grin]


Das ist wohl deine Natur. [flash] Die Über- oder Untertreibungen gibts überall, auf jeder "Seite". Du weißt, was ich meine. [grin]

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