Stasi Akten öffnen oder schließen?

Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Sperrbrecher » 12. Dezember 2019, 02:01

augenzeuge hat geschrieben: Wir sprechen wohl von verschiedenen Seiten der Grenze. Ich meinte die Westseite. Waren die so unsensibel, jeden durchzulassen?

Ich kann mich nicht daran erinnern, irgendwann einmal auf der westlichen
Seite beim Grenzübertritt kontrolliert worden zu sein. Man hielt den Pass
hoch und fuhr im Schritttempo am Kontrollhäuschen vorbei. Manchmal saß
da gar keiner drin.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 12. Dezember 2019, 06:57

In Bayern waren die Kontrollen öfter. Mit Vorbeifahren war da nix. Meist wollten sie wissen, ob man Transit fährt.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Sperrbrecher » 12. Dezember 2019, 14:35

augenzeuge hat geschrieben:In Bayern waren die Kontrollen öfter.

"Öfter" heißt nicht immer. Aber keinesfalls so grundsätzlich und wohl auch
äußerst selten so intensiv wie auf der östlichen Seite der Grenze.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 19. November 2020, 14:47

Die Stasiunterlagen wechseln ins Bundesarchiv. Das hat der Bundestag am Donnerstag in Berlin beschlossen. Auch am neuen Aufbewahrungsort sollen die Akten aber für Bürger, Medien und Wissenschaft zugänglich bleiben.

So können Menschen auch weiterhin nachfragen, ob in den Unterlagen Informationen etwa zur eigenen Person enthalten sind und Einsicht nehmen - und zwar künftig auch digital und an weiteren Standorten.

CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne stimmten für den gemeinsam erarbeiteten Gesetzentwurf. Die Linke enthielt sich, die AfD stimmte dagegen.

Das bisherige Amt des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen wird mit dem Wechsel der Dokumente in das Bundesarchiv aufgelöst. Stattdessen soll das neue Amt eines Bundesbeauftragten für die Opfer der SED-Diktatur geschaffen und - ähnlich wie der Wehrbeauftragte - beim Bundestag angesiedelt werden. Diese Ombudsperson wird vom Bundestag für fünf Jahre gewählt. Sie soll in Politik und Öffentlichkeit für die Anliegen von Opfern eintreten, zu ihrer Würdigung beitragen und einmal jährlich einen Bericht vorlegen.

Hierzu:
ROLAND JAHN IM BILD-INTERVIEW
„Stasi-Unterlagen ein Symbol der friedlichen Revolution“
https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html
Jahn: „Verschlechtern wird sich nichts. Die besonderen Regelungen zur Akten-Nutzung im Stasi-Unterlagengesetz bleiben bestehen. Auch die Kosten werden sich für Nutzer nicht erhöhen. Das hat die dafür zuständige Staatsministerin für Kultur und Medien ganz klar erklärt. Durch die Überführung der Akten in das Bundesarchiv sollen Kompetenz, Technik und Ressourcen gebündelt und der Service verbessert werden. Mehr Digitalisierung von Akten, eine bessere Erschließung der Unterlagen und die Möglichkeit für die Bürger an allen Standorten des Bundesarchivs Stasi-Akten einzusehen - also auch in Westdeutschland in Koblenz, Bayreuth, Ludwigsburg oder Freiburg.“

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 20. November 2020, 10:18

Jahr 30 nach der Wiedervereinigung: Ruht das international beachtete Projekt, zerrissene Stasi-Akten per Computer zusammenzufügen schon jahrelang? Seit 2016 sei keine Akte mehr zusammengesetzt worden, obwohl noch fast 400 Säcke Schnipsel vorliegen, so der Aufbereitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar in einer Mitteilung. „Wenn der Bundestag jetzt nicht schnell eingreift, ist das Stasi-Puzzle ist so gut wie tot“, fürchtet Historiker und Vereinsmitglied Christian Booß.

„Die Jahn-Behörde täuscht die Öffentlichkeit und das Parlament seit Jahren über den faktischen Stillstand der virtuellen Rekonstruktion“, sagte Booß weiter. Fast alle Projektexpert*innen beim Fraunhofer Institut (IPK) hätten das Team verlassen, am Jahresende geht der langjährige Projekteiter und Initiator in den Ruhestand. Der Bundestag fordert in einem Antrag vom 27. Oktober die Fortsetzung des Projektes. „Ja, sagt aber nicht wie“, so Booß. Die Software von 2012 ist inzwischen nicht mehr zeitgemäß und muss neu bearbeitet werden.

Immerhin wurden in den letzten 20 Jahren mehr als 1,5 Millionen Blätter an Stasi-Unterlagen manuell zusammengesetzt – also Material aus rund 500 Säcken. Im Testverfahren wurden bereits Inhalte aus 23 Säcken rekonstruiert, das sind rund 91.000 Seiten. Darauf weist die Pressestelle des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) auf Nachfrage hin. Es ist auch auf der Website nachzulesen.

Das Verfahren zur virtuellen Rekonstruktion hat kein Vorbild und ist weltweit einzigartig. Es handelt sich um ein Forschungsprojekt, bei dem eine Technologie von Grund auf neu entwickelt wird. Das habe Zeit- und Finanzierungsplanungen gründlich verschoben, so der BStU. Das Team sei seit Februar 2019 um zehn Mitarbeiter*innen verstärkt worden. Der „E-Puzzler“ funktioniere zwar, wie das Frauenhofer Institut nachweisen konnte, allerdings sei er in der Tat nicht leistungsfähig genug.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 19. Juni 2021, 08:36

Zukunft zur Einsicht von Stasi-Unterlagen gesichert

Die Digitalisierung der Unterlagen sei für die Bestandserhaltung und die Nutzung ein "ganz wichtiger" Schritt, sagte Jahn am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Damit werde "die Zukunft gesichert, die Stasi-Unterlagen weiter zu nutzen".

Die Akten stünden künftig nicht nur in ostdeutschen Bundesländern zur Verfügung, sondern auch an allen Dienststellen des Bundesarchivs, betonte Jahn. "Mit diesem Schritt wird man auch den Opfern gerecht und der nächsten Generation."


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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2025, 18:56

Ich brauche mal ne Info von "Wissenden".

In meiner Akte hat der Leiter und dessen Vertreter der KD Halle am Ende unterschrieben.
Der Leiter war Oberstleutnant Schmidt. Dann hat noch ein Major Prüfer i.V. unterschrieben.

Beide Herren hab ich natürlich nie gesehen.

Wie hießen die beiden Herren mit Vornamen? [denken]

Ich hatte später in West-Berlin Anfang 1989 einen Chef, der hieß auch Prüfer, und hatte eine ähnliche Unterschrift.....kann nicht sein, oder? [blush]

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 2. April 2025, 19:42

Letzter Leiter der Bezirksverwaltung Halle: Generalmajor Heinz Schmidt....
Jetzt wirds kompliziert....Der letzte Leiter der KD Haale OSL Wolfgang Thomas, sagt Wiki. OD Chemisches Kombinat Bitterfeld, Leitung: OSL Peter Prüfer. Ebenfalls Wiki....Kannst das ja sortieren
https://de.wikipedia.org/wiki/Bezirksve ... heit_Halle
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 2. April 2025, 20:58

Danke. Morgen schau ich mal, ob ich die beiden Unterschriften vergleichen kann.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 10. März 2026, 17:38

Bärbel Bohley, die in der DDR eine Bürgerrechtlerin war und nach der Wende für die Aufarbeitung des Unrechts in der DDR kämpfte, prophezeite im Jahr 1990:

„Alle diese Untersuchungen,
die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen,
der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben
und immer noch arbeiten,
all das wird in die falschen Hände geraten.

Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen
um sie dann zu übernehmen.
Man wird sie ein wenig adaptieren,
damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen.

Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften.
Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen.

Aber die geheimen Verbote,
das Beobachten, der Argwohn, die Angst,
das Isolieren und Ausgrenzen,
das Brandmarken und Mundtotmachen derer,
die sich nicht anpassen –
das wird wiederkommen, glaubt mir.

Man wird Einrichtungen schaffen,
die viel effektiver arbeiten,
viel feiner als die Stasi.

Auch das ständige Lügen wird wiederkommen,
die Desinformation,
der Nebel,
in dem alles seine Kontur verliert.“

--------------

~~ Der Nebel aus Lügen und Desinformation,
in dem alles seine Kontur verliert. ~~

Den fühlen Sie doch auch oder?
https://x.com/GFreiNews/status/2031249190039269544?s=20
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Ari@D187 » 10. März 2026, 17:57

augenzeuge hat geschrieben:[...]
In meiner Akte hat der Leiter und dessen Vertreter der KD Halle am Ende unterschrieben.
[...]

Ungesetzlicher Grenzübertritt, Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit und Ungesetzliche Verbindungsaufnahme. [shocked]

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 10. März 2026, 18:07

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:[...]
In meiner Akte hat der Leiter und dessen Vertreter der KD Halle am Ende unterschrieben.
[...]

Ungesetzlicher Grenzübertritt, Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit und Ungesetzliche Verbindungsaufnahme. [shocked]

Ari


Was willst du uns mitteilen?
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Ari@D187 » 10. März 2026, 18:09

pentium hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:[...]
In meiner Akte hat der Leiter und dessen Vertreter der KD Halle am Ende unterschrieben.
[...]

Ungesetzlicher Grenzübertritt, Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit und Ungesetzliche Verbindungsaufnahme. [shocked]

Ari


Was willst du uns mitteilen?

Das sollten die aufgeführten Straftatbestände aus der Akte von AZ sein.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 10. März 2026, 19:18

Ari@D187 hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:[...]
In meiner Akte hat der Leiter und dessen Vertreter der KD Halle am Ende unterschrieben.
[...]

Ungesetzlicher Grenzübertritt, Beeinträchtigung staatlicher oder gesellschaftlicher Tätigkeit und Ungesetzliche Verbindungsaufnahme. [shocked]

Ari


Was willst du uns mitteilen?

Das sollten die aufgeführten Straftatbestände aus der Akte von AZ sein.

Ari


Schlecht geschlafen? [flash]
Es hat nie einen einzigen Straftatbestand gegen mich ergeben. Man hat natürlich diesbezüglich alles getan, um das nachzuweisen, aber erfolglos.
"Herausarbeitung von Verdachtsmomenten...."....war Standard bei einer OPK dieser Art. Frag Merkur.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Icke46 » 10. März 2026, 19:25

Zu den Unterschriften: Nach meinem dafürhalten ist die rechte Unterschrift die desjenigen, der diesen OPV einleiten wollte, die linke Unterschrift die des übergeordneten, hier Major Prüfer (oder ähnlich), der in Vertretung des Chefs (Schmidt) das Ganze genehmigt hat.

Das einzige, was für mich bei der rechten Unterschrift sicher ist: Der Name ist auf keinen Fall Schmidt, aber einer, der mir S anfängt und mit dt endet, ich würde das eher als Sewaldt oder ähnlich lesen.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 10. März 2026, 19:28

Icke46 hat geschrieben:Zu den Unterschriften: Nach meinem dafürhalten ist die rechte Unterschrift die desjenigen, der diesen OPV einleiten wollte, die linke Unterschrift die des übergeordneten, hier Major Prüfer (oder ähnlich), der in Vertretung des Chefs (Schmidt) das Ganze genehmigt hat.

Das einzige, was für mich bei der rechten Unterschrift sicher ist: Der Name ist auf keinen Fall Schmidt, aber einer, der mir S anfängt und mit dt endet, ich würde das eher als Sewaldt oder ähnlich lesen.


Nun ist aber Schmidt der letzte Chef der BV Halle gewesen...und nicht der KD
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 10. März 2026, 19:33

augenzeuge hat geschrieben:Ich brauche mal ne Info von "Wissenden".

In meiner Akte hat der Leiter und dessen Vertreter der KD Halle am Ende unterschrieben.
Der Leiter war Oberstleutnant Schmidt. Dann hat noch ein Major Prüfer i.V. unterschrieben.

Beide Herren hab ich natürlich nie gesehen.

Wie hießen die beiden Herren mit Vornamen? [denken]

Ich hatte später in West-Berlin Anfang 1989 einen Chef, der hieß auch Prüfer, und hatte eine ähnliche Unterschrift.....kann nicht sein, oder? [blush]

AZ




Nun habe ich mal alle in Frage kommenden "Prüfer" gesucht. Mein Chef im Westen hieß Gerhard. [grins]
Mein Ergebnis, es gab 2. Aber ich denke, der mit dem größeren verdienst wars. Richtig?

240843414727;98;84;00;;PRUEFER, PETER:;;;22125,00
160843415041;08;00;65;;PRUEFER, PETER:;;;36000,00

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Icke46 » 10. März 2026, 19:35

Gut, wie der Chef dort hieß, weiß ich auch nicht [grins] . Nur, dass eben dieser Prüfer als Vertreter des Chefs das Ganze genehmigt hat.

Mir ging es eher darum, dass keine der Unterschriften als Schmidt zu lesen ist…..
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 10. März 2026, 19:41

Icke46 hat geschrieben:Zu den Unterschriften: Nach meinem dafürhalten ist die rechte Unterschrift die desjenigen, der diesen OPV einleiten wollte, die linke Unterschrift die des übergeordneten, hier Major Prüfer (oder ähnlich), der in Vertretung des Chefs (Schmidt) das Ganze genehmigt hat.

Das einzige, was für mich bei der rechten Unterschrift sicher ist: Der Name ist auf keinen Fall Schmidt, aber einer, der mir S anfängt und mit dt endet, ich würde das eher als Sewaldt oder ähnlich lesen.


Major Peter Prüfer wars. Der war von der Objektdienststelle Chemisches Kombinat Bitterfeld. Aber dort war ich nie. Warum der für Schmidt unterschrieb, unklar.
Ich bin jetzt mal alle Namen der KD Halle durchgegangen. [denken] Mit S gibts:
SCHLANSTEDT, SOLTER, SCHEIBE, SCHLECHTER, SCHÖNIG, SCHILLER, SCHÖPPE, STENKER, STOLLBERG

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 10. März 2026, 19:46

augenzeuge hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Zu den Unterschriften: Nach meinem dafürhalten ist die rechte Unterschrift die desjenigen, der diesen OPV einleiten wollte, die linke Unterschrift die des übergeordneten, hier Major Prüfer (oder ähnlich), der in Vertretung des Chefs (Schmidt) das Ganze genehmigt hat.

Das einzige, was für mich bei der rechten Unterschrift sicher ist: Der Name ist auf keinen Fall Schmidt, aber einer, der mir S anfängt und mit dt endet, ich würde das eher als Sewaldt oder ähnlich lesen.


Major Peter Prüfer wars. Der war von der Objektdienststelle Chemisches Kombinat Bitterfeld. Aber dort war ich nie. Warum der für Schmidt unterschrieb, unklar.
Ich bin jetzt mal alle Namen der KD Halle durchgegangen. [denken] Mit S gibts:
SCHLANSTEDT, SOLTER, SCHEIBE, SCHLECHTER, SCHÖNIG, SCHILLER, SCHÖPPE, STENKER, STOLLBERG

Wer wars?
Ich glaube, es hieß doch Schmidt. Nur der konnte das einleiten.

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Das muss der Leiter der KD oder sein Stellvertreter gewesen sein...
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 10. März 2026, 20:00

Das Ende.....das Dok rechts wurde Monate nach der UE geschrieben.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Ari@D187 » 10. März 2026, 20:05

Ah, Verdachtsmomente ... konnten nicht herausgearbeitet werden. [hallo]

Ari
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 10. März 2026, 20:09

Ari@D187 hat geschrieben:Ah, Verdachtsmomente ... konnten nicht herausgearbeitet werden. [hallo]

Ari


Der W. wurde übergesiedelt....Dazu werden die Genossen schon etwas herausgearbeitet haben....
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 10. März 2026, 21:52

Die haben sich ihre Arbeit schön geredet.
Denn eigentlich waren sie am Ende nicht schlauer als am Anfang. Zumindest hatte ich ihnen immer gesagt, wie es ausgehen wird. Heute lache ich drüber. Damals wars sehr ernst. Und ich weiß eigentlich nicht mehr, wo ich die Kraft der Überzeugung hergenommen habe.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 10. März 2026, 21:53

Ari@D187 hat geschrieben:Ah, Verdachtsmomente ... konnten nicht herausgearbeitet werden. [hallo]

Ari


Ein Standardsatz für eine OPK.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon pentium » 11. März 2026, 19:56

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:Ah, Verdachtsmomente ... konnten nicht herausgearbeitet werden. [hallo]

Ari


Ein Standardsatz für eine OPK.

AZ


Wie viele OPK kennst du so...?
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2026, 21:03

Ich hab einige gelesen. Bei Leuten mit ähnlichen Anliegen und Verhalten wie meins, wiederholen sich sehr oft die Ausdrücke. Sind gewisse Standards. Kannst du glauben.
AZ .
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon karnak » 11. März 2026, 22:22

Im Prinzip steht da bei Dir, die operative Personenkontrolle, sprich die Durchleuchtung der Person die einen Ausreiseantrag gestellt hat, hat nichts weiter ergeben als eben den Wunsch in den Westen zu wollen. Demonstrationshandlungen verhindert war nichts weiter als die aufgeblusterte Aussage, es hat keine durch den Antragsteller gegeben um den Antrag irgendwie zu beschleunigen, er hat brav gewartet. Macht sich natürlich gut auf dem Papier wenn es sich liest als hätte man irgendwas verhindert . [grin] Irgendwie ausreden konnte man ihn den Antrag auch nicht. Da er beruflich oder anderweitig für die DDR nicht Irgendwie relevant war hat man ihn irgendwann ziehen lassen. Tut mir nun leid, aber Du warst einfach nur jemand der an die Fleischtöpfe der BRD wollte, nichts besonderes, Irgendwie auffällig, einer von Tausenden der einfach keine Lust mehr auf die DDR hatte. [flash] So interpretiere ich das Schreiben [hallo] Für mich heute durchaus verständlich, aber eben auch nicht mehr.
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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon augenzeuge » 11. März 2026, 22:41

karnak hat geschrieben:Im Prinzip steht da bei Dir, die operative Personenkontrolle, sprich die Durchleuchtung der Person die einen Ausreiseantrag gestellt hat, hat nichts weiter ergeben als eben den Wunsch in den Westen zu wollen. Demonstrationshandlungen verhindert war nichts weiter als die aufgeblusterte Aussage, es hat keine durch den Antragsteller gegeben um den Antrag irgendwie zu beschleunigen, er hat brav gewartet. Macht sich natürlich gut auf dem Papier wenn es sich liest als hätte man irgendwas verhindert . Irgendwie ausreden konnte man ihn den Antrag auch nicht. Da er beruflich oder anderweitig für die DDR nicht Irgendwie relevant war hat man ihn irgendwann ziehen lassen. Tut mir nun leid, aber Du warst einfach nur jemand der an die Fleischtöpfe der BRD wollte, nichts besonderes, Irgendwie auffällig, einer von Tausenden der einfach keine Lust mehr auf die DDR hatte. So interpretiere ich das Schreiben Für mich heute durchaus verständlich, aber eben auch nicht mehr.


Ich staune. Die volle Fehlinterpretation! Das liest du alles aus den Schnipseln heraus? [flash] Also ob das alles so einfach gewesen wäre. Du tust so, als ob es völlig normal war, dass jemand ohne nix zu tun, rauskam. [flash]
Keine Ahnung, was die alles versucht haben, mich zu halten. Bei Gelegenheit kann ich es ja mal erzählen. Aber ich werde meine Akte hier nicht ausbreiten.

Karnak, hatte denn ein unauffälliger Antragsteller, der nur an die Fleischtöpfe wollte, ne OPK? Oder gabs da vielleicht etwas, warum, die eröffnet wurde? [denken]
Etwas enttäuscht über deine fehlenden Kenntnisse bin ich schon. Aber das zeigt, dass MfS eben nicht gleich MfS war.

Was waren denn die Ziele des MfS bei einem OPK-"Patienten"? Wer die kennt, versteht auch, dass am Ende gar nix anderes stehen konnte. Also, ehrlich.

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Re: Stasi Akten öffnen oder schließen?

Beitragvon Icke46 » 11. März 2026, 22:46

Übrigens, ich habe mal zum Thema OPK ein bisschen nachgelesen, und war ein bisschen erstaunt, dass es zwischen 1985 und 1988 circa 8.000 OPK gab. Dann den Taschenrechner gezückt , der mir sagte, dass in jedem dieser Jahre jeder 2.125. DDR-Bürger von so einer OPK betroffen war.

Irgendwie hatte ich mir da andere Zahlen vorgestellt.
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