»Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Alle Themen die eine Bezug zur Wende und Grenzöffnung haben. Persönliche Erlebnisse, Gedanken aus dieser Zeit, Dokumente und ähnliches.

»Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Interessierter » 30. Juni 2019, 10:11

Ein Vierteljahrhundert danach. Die NDR-Redakteure Siv Stippekohl und Thomas Balzer haben eine Zeitreise durch die Wendezeit gemacht. Herausgekommen sind Beiträge für Rundfunk und Fernsehen und ein Buch, ein „Atlas des Aufbruchs“. Darin auch Schweriner Geschichte erzählt in Schweriner Geschichten. Wir freuen uns, ein paar Kapitel präsentieren zu dürfen.

»Aber dann ging die Reise ja erst richtig los«, erzählt Bodo Henning. »Man arbeitete seine Stunden, ging dann irgendwohin in ein Forum vom Neuen Forum, und das jeden Abend.« Den Mauerfall am 9. November hat er nicht wahrgenommen, »meine Frau rannte heulend vor Glück durch die Wohnung und rief: ›Die Mauer ist auf.‹ Und ich habe gesagt: ›Lass mich schlafen.‹« Ende November sei dann seine jüngste Tochter gekommen: »Bitte keine politischen Gespräche mehr am Kaffeetisch. Wir haben gar nicht mehr gemerkt, dass wir nur noch das eine Thema hatten. Aber wir mussten das alles ja auch irgendwie verarbeiten«, erzählt der Vater von drei Kindern.

Sein Thema bei den Gesprächsrunden ist das Bildungssystem. In seinem Bekanntenkreis in der Schweriner Petruskirche auf dem Großen Dreesch reden sie oft darüber, wie ihre christlich erzogenen Kinder in der Polytechnischen Oberschule ausgegrenzt werden. Und als das auch seine älteste Tochter trifft, die als Einser-Schülerin nicht zum Medizinstudium zugelassen wird, schreibt er eine Eingabe an den SED-Chef Erich Honecker – erfolglos. Seine Tochter ist kein Mitglied in der FDJ gewesen. Dafür hat die Staatssicherheit die 17-Jährige aus dem Unterricht geholt: Spitzeln für den Studienplatz, so das Angebot. Die Tochter lehnt ab. Entgegen der Forderung der Stasi erzählt sie ihren Eltern davon.

»Dass die sich selbst an Kindern vergriffen haben«, sagt er, sei für ihn ein Motiv gewesen, sich im Neuen Forum zu engagieren.

Auch in seinem Schweriner Betrieb, dem VEB Datenverarbeitungszentrum Schwerin, führen die Mitarbeiter, die die Ideen des Neuen Forums vertreten, Neuerungen ein und werben für Demokratie, Reisefreiheit und freie Wahlen: »Wir hatten da eine Litfaßsäule im Betrieb aufgestellt. Da hing dann der Aufruf von Christa Wolf und Christoph Hein. Und da sah man, wie die Leute unterschrieben«, erzählt Bodo Henning. Der Aufruf der beiden, dem sich weitere Intellektuelle und Bürgerrechtler anschließen, ist eine Aufforderung, in der DDR zu bleiben und nicht in den Westen abzuhauen. Im DDR-Fernsehen trägt Christa Wolf diesen Appell am Abend des 8. November vor: Jetzt nach den großen Demonstrationen sei eine bessere DDR möglich, die gleichberechtigt als Staat neben der Bundesrepublik existieren könnte – eine sozialistische Alternative auf deutschem Boden.

Tausende sind noch im November über die ˇCSSR in die Bundesrepublik geflohen. Im Nachbarland herrscht Unmut über diesen Zustand. Am 9. November morgens ist der Appell im Neuen Deutschland nachzulesen. Der Aufruf wird bereits wenige Stunden später verpuffen. Die Grenztore werden noch am Abend geöffnet. »Da uns dieser Aufruf nicht so ganz passte, haben wir ein Gegenpapier an die Litfaßsäule daneben gehängt. Und dann war interessant: Als die Leute das gelesen haben, haben sie ihre Namen auf dem einen Papier durchgestrichen und auf unserem unterschrieben.« Bodo Henning lacht, »die Leute waren ja auch alle verunsichert, es war keiner auf solche Sachen vorbereitet«. In diesen Tagen verschwinden auch die obligatorischen SED-Parteisekretäre aus den Betrieben, das sei ein gleitender Prozess gewesen, erinnert sich der Diplomingenieur.

Bodo Henning gilt im Datenverarbeitungszentrum als Fachmann. Der EDV-Organisator und Hauptprojektant ist seit 1970 im Betrieb. Er hat sich hochgearbeitet. Abteilungsleiter, das weiß er, wird er in seinem Betrieb nicht, da er parteilos ist und sich in der Kirchgemeinde engagiert. Jetzt, im Zuge der Friedlichen Revolution, rütteln die Vertreter der Bürgerbewegung an den Grundfesten. Es ist die Zeit des großen Umbruchs im VEB Datenverarbeitungszentrum Schwerin, »alle Direktoren- und Abteilungsleiterstellen wurden ausgeschrieben, und es konnte sich jeder darauf bewerben. Man kam ja nicht gleich auf die Idee, sich auf den Direktorenposten zu bewerben«, erinnert sich Bodo Henning. »Aber irgendwann in dem Prozess wurde ich von einem Mitglied der dafür gegründeten Bewerbungskommission angesprochen: ob ich mir vorstellen könnte, Geschäftsführer zu werden? Ob wir alle gewusst haben, was auf uns zukommt, das wage ich im Nachhinein zu bezweifeln. Meine Frau sagte ganz eindeutig: ›Komm, mach das!‹ Denn wir haben immer gesagt, wir wollen. Und nun können wir, dann müssen wir auch wollen.« Der Betriebsdirektor ist geblieben, der ökonomische Direktor auch, »und es gab zwei neue Leitungsposten, einen für einen Kollegen aus der neu gegründeten sozialdemokratischen Partei und einen für mich vom Neuen Forum.

Ich hatte den ganzen Bereich Datenverarbeitung, also das Kerngeschäft, zu führen. Wir waren Treuhand GmbH in Gründung. Und dann stellte sich heraus, dass der eine unterschrieben hatte, kein Stasimann zu sein, und das stimmte nicht. Da war die Treuhand knallhart, er war sofort raus«, berichtet Bodo Henning. Seit 1991 ist er Sprecher der Geschäftsführung. Irgendwann zieht er in das Büro des Betriebsdirektors ein, »das war dann schon die übliche Ausstattung mit Schrankwand, Couch«, berichtet der damals 47-Jährige. »Wir waren bösgläubig, dass da überall Wanzen sind, deshalb haben wir das Paneel herausreißen lassen, aber wir haben erstaunlicherweise nichts gefunden«, lacht er. Dabei hat es zu DDR-Zeiten immer geheißen: Die Mitarbeiter im Rechen zentrum seien doch alle bei der Stasi. »Wir haben dann alle überprüfen lassen. Es waren dann glücklicherweise, erstaunlicherweise sehr wenige. Die Wenigen waren hartnäckig. Wenn man sie aufgedeckt hat, hieß es nur: ›Ach, wissen Sie, bisher ist es ja gut gegangen‹«, er innert sich Bodo Henning. Er trifft einige aber später in den Dependancen westlicher Firmen hier wieder. Die Arbeitstage sind jetzt zehn, zwölf Stunden lang. Sein Mandat im Kirchgemeinderat legt er wegen der hohen Arbeitsbelastung nieder, »viele haben das nicht verstanden«.

Und dann kommen im Mai 1990 die Kom munalwahlen. Das Neue Forum gewinnt in Schwerin elf Sitze. »Ich habe einen Wahlkreis auf dem Großen Dreesch gewonnen. Auch das mussten wir doch tun in Schwerin«, sagt er. Freizeit wird zum Fremdwort: »Abends saß man dann mit Fachliteratur noch zu Hause, wir mussten ja alles neu lernen, die Gesetze, Management, Betriebswirtschaft – das hatte man alles nicht studiert, parallel dazu die Menschenführung.«

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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 10:39

Schöne Überschrift.
Ich war ja erst 28 zum Beginn der neuen Zeit und hatte mir auch gedacht das ich nun durchstarten muss.
Der Ingenieur zum vorhandenen Meister sollte her, Vollzeit ging nicht da ich für die Kosten arbeiten musste, also Fernakedemie, jeden Abend noch 6 Stunden gebüffelt für die Klausuren, in nur zwei Jahren war ich durch und hatte das Diplom in der Tasche für selbst aufgebrachte rund 15 000 Mark.
Später auf die gleiche Art und Kosten noch den Ökonom.
Aber es stimmt, wenn man wollte standen einem alle Möglichkeiten offen, geschenkt hat einem aber keiner was, außer halt schöne Straßen [wink]
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Spartacus » 30. Juni 2019, 17:26

Grenzwolf62 hat geschrieben:Schöne Überschrift.
Ich war ja erst 28 zum Beginn der neuen Zeit und hatte mir auch gedacht das ich nun durchstarten muss.
Der Ingenieur zum vorhandenen Meister sollte her, Vollzeit ging nicht da ich für die Kosten arbeiten musste, also Fernakedemie, jeden Abend noch 6 Stunden gebüffelt für die Klausuren, in nur zwei Jahren war ich durch und hatte das Diplom in der Tasche für selbst aufgebrachte rund 15 000 Mark.
Später auf die gleiche Art und Kosten noch den Ökonom.
Aber es stimmt, wenn man wollte standen einem alle Möglichkeiten offen, geschenkt hat einem aber keiner was, außer halt schöne Straßen [wink]


Respekt Wolf, dass muss man erst einmal auf die Reihe bekommen. [bravo]

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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 17:44

War nicht schlimm, eher eine Freude weil jetzt was ging in dieser Aufbruchzeit.
Für den Meister wurde ich ja noch von der LPG-Zimmerei delegiert weil sie einfach keinen hatten und sich auch keiner finden ließ, war auch berufsbegleitend abends.
Dafür in die Partei musste ich aber nicht [wink]
Die hätten mich bestimmt auch nicht gewollt da ich ja mal eine Weile in staatlicher Obhut war, für den Meister hat das keinen gejuckt, da zählte tatsächlich wohl einzig Können im Beruf und Verlässlichkeit.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 30. Juni 2019, 17:56, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Volker Zottmann » 30. Juni 2019, 17:52

Grenzwolf62 hat geschrieben:Dafür in die Partei musste ich aber nicht [wink]

Glückspilz!

Einer meiner Meisterkollegen, der sturer war und in nichts eintrat hat dann nach sehr langer Durststrecke einen super Posten bekommen, wurde Sicherheitsinspektor in einer Papiermühle. Es ging also tatsächlich auch ohne Einknicken. Nur er war nie wieder in seinem Breruf tätig.
Warum sollte man Friseur werden, wenn man danach im Schlachthaus arbeitet? Der Staat hat in die kostenlose Ausbildung doch auch erheblich Geld investiert, um ihn dann nicht zu wollen? "Planwirtschaft" fällt mir da ein oder Abstrusistan.


Gruß Volker
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Der Große sieht ihn breiter, der Kleine leider nicht.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 17:54

Volker Zottmann hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Dafür in die Partei musste ich aber nicht [wink]

Glückspilz!

Einer meiner Meisterkollegen, der sturer war und in nichts eintrat hat dann nach sehr langer Durststrecke einen super Posten bekommen, wurde Sicherheitsinspektor in einer Papiermühle. Es ging also tatsächlich auch ohne Einknicken. Nur er war nie wieder in seinem Breruf tätig.
Warum sollte man Friseur werden, wenn man danach im Schlachthaus arbeitet? Der Staat hat in die kostenlose Ausbildung doch auch erheblich Geld investiert, um ihn dann nicht zu wollen? "Planwirtschaft" fällt mir da ein oder Abstrusistan.


Gruß Volker


Vielleicht war es ja auch in einer Genossenschaft anders als in einem VEB und die brauchten halt einen Meister weil der alte in Rente ging, da war wohl Politkram egal.
Ich wäre auch um nichts in der Welt in diese bescheuerte Partei.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 30. Juni 2019, 17:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon augenzeuge » 30. Juni 2019, 17:58

Das kommt drauf an, was für eine. Bei einer AWG hatte die Stadt den Hut auf. Ausreisewillige verloren da z.B. durchaus den Job....

AZ
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 18:02

augenzeuge hat geschrieben:Das kommt drauf an, was für eine. Bei einer AWG hatte die Stadt den Hut auf. Ausreisewillige verloren da z.B. durchaus den Job....

AZ


Das ist nun aber nicht wahr das bei einer AWG die Stadt den Hut aufhatte, weiß ich zufälligerweise genau weil ich bei der unsrigen für ein Jahr ehrenamtlich in den Vorstand für Bau gewählt wurde.
[wink]
Paar Horror-Geschichten sind ja ganz gut, aber man sollte schon irgendwie auf dem Teppich bleiben.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 30. Juni 2019, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon augenzeuge » 30. Juni 2019, 18:04

Grenzwolf62 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Das kommt drauf an, was für eine. Bei einer AWG hatte die Stadt den Hut auf. Ausreisewillige verloren da z.B. durchaus den Job....

AZ


Das ist nun aber nicht wahr das bei einer AWG die Stadt den Hut aufhatte, weiß ich zufälligerweise genau weil ich bei der unsrigen für ein Jahr ehrenamtlich in den Vorstand für Bau gewählt wurde.
[wink]


Ich weiß es! Was glaubst du, wie manche Wohnungen in Halle an besondere Personen kamen? Da gab es bei der Stadt einen Herrn Uhlemann, natürlich auch als Stasizuträger später bekannt geworden, der hat das so praktiziert. Meine Quelle war sein Gesprächspartner.

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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 18:06

Wie geschrieben, ich war im Vorstand einer AWG und das ist meine Quelle, eigene Erfahrung.
Aber ich weiß, du weißt das natürlich besser mit deinem Herrn Uhlemann.
[wink]
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon augenzeuge » 30. Juni 2019, 18:13

Grenzwolf62 hat geschrieben:Wie geschrieben, ich war im Vorstand einer AWG und das ist meine Quelle, eigene Erfahrung.
Aber ich weiß, du weißt das natürlich besser.
[wink]

Mach dich doch mal kundig, wer der genannte Mann in Halle war. Es war 100% so wie ich schrieb.....der Vorstand der AWG FZ war Herr Wahl.

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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 18:15

Könnten wir aber bei dem schönen Thema Aufbruch in neue Zeiten diesen ewigen DDR/Stasi-Kram der automatisch bei jeden Thema kommen muss mal rauslassen?
Hängt einem echt zum Hals raus dieser ewig aufgewärmte Mist von Vorvorgestern.
Wie ostdeutsche nach der Stasi den Umbruch gemeistert haben wäre echt interessanter.
Zuletzt geändert von Grenzwolf62 am 30. Juni 2019, 18:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon augenzeuge » 30. Juni 2019, 18:18

Grenzwolf62 hat geschrieben:Hängt einem echt zum Hals raus dieser ewig aufgewärmte Mist von Vorvorgestern.


Ja, es ist einfach immer noch unangenehm, warum eigentlich?
Und dafür ist es zu heiß.

AZ
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 18:20

augenzeuge hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Hängt einem echt zum Hals raus dieser ewig aufgewärmte Mist von Vorvorgestern.


Ja, es ist einfach immer noch unangenehm, warum eigentlich?
Und dafür ist es zu heiß.

AZ


Warum?
Weil viele den alten Kram zelebrieren wie eine Religion, weiß der Teufel weshalb.
Sonderbarerweise haben viele die tatsächlich richtig verfolgt wurden, inklusive Haft, ihren Frieden gemacht.
Die Halbopfer können einfach nicht loslassen, soll eventuell so eine Unterart vom Leiden Christi suggerieren oder was weiß ich.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon augenzeuge » 30. Juni 2019, 18:41

Ich glaube du verwechselt etwas.
Auch wenn man den Frieden gemacht hat, die Erlebnisse bleiben als Fakt, den man nicht verwässern sollte.

AZ
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Nostalgiker » 30. Juni 2019, 18:50

Am schlimmsten führen sich die Möchtegernopfer auf ....,
Jedenfalls ein Teil davon.

Ich finde solchen Bericht von Grenzwolf auch interessanter, wie er Möglichkeiten für sich erkannt hat und diese auch bestimmt mit einem Maß an Entbehrungen; Zeitproblem, Freizeit gleich Null etc. durchgezogen hat.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon augenzeuge » 30. Juni 2019, 18:52

Ich finde es interessant, dass man ihn gelassen hat.
AZ
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Nostalgiker » 30. Juni 2019, 18:56

Wann gelassen? Nach 1989? In welcher Traumwelt lebst du denn?

Oder meinst sein Meisterlehrgang zu DDR Zeiten?
Wo siehst du da das angebliche Problem?
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 19:50

augenzeuge hat geschrieben:Ich finde es interessant, dass man ihn gelassen hat.
AZ


Du wirst es nicht glauben aber manchmal hat man bei ganz lapidaren arbeitstechnischen Erfordernissen auch damals nicht den angeblich rötesten, sondern den geeignetsten genommen.
Bei mir kam einfach der LPG-Vorsitzende vorbei und hat mich gefragt ob ich den Meisterlehrgang machen würde, ich sagte einfach ja und eine Woche drauf ging es los.
Die Welt konnte durchaus auch einfach sein, obwohl es jemand sicherlich besser weiß [wink]
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Werner Thal » 30. Juni 2019, 20:44

Volker Zottmann hat geschrieben:
Grenzwolf62 hat geschrieben:Dafür in die Partei musste ich aber nicht [wink]

Glückspilz!

Einer meiner Meisterkollegen, der sturer war und in nichts eintrat hat dann nach sehr langer Durststrecke einen super Posten bekommen, wurde Sicherheitsinspektor in einer Papiermühle. Es ging also tatsächlich auch ohne Einknicken. Nur er war nie wieder in seinem Breruf tätig.
Warum sollte man Friseur werden, wenn man danach im Schlachthaus arbeitet? Der Staat hat in die kostenlose Ausbildung doch auch erheblich Geld investiert, um ihn dann nicht zu wollen? "Planwirtschaft" fällt mir da ein oder Abstrusistan.


Gruß Volker


Ein bereits verstorbenes Ehepaar, das zu unserem Bekanntenkreis zählte, wählte damals den Ausweg: sie traten
nacheinander in die Steigbügelhalter Partei NDPD ein, und niemand störte es!

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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 20:52

Bei den werktätigen Bauern durfte auch die DBD ein wenig mitspielen.
Alles wird, vielleicht, gut.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon augenzeuge » 30. Juni 2019, 21:10

Nostalgiker hat geschrieben:In welcher Traumwelt lebst du denn?


Zu der du niemals Zugang haben wirst.... [grins]
AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Volker Zottmann » 30. Juni 2019, 21:35

Werner Thal hat geschrieben:Ein bereits verstorbenes Ehepaar, das zu unserem Bekanntenkreis zählte, wählte damals den Ausweg: sie traten
nacheinander in die Steigbügelhalter Partei NDPD ein, und niemand störte es!

Gruß Werner

Solche Fälle kenne ich auch einige. Die hatten dann wirklich Ruhe vor politischer SED-Bedrängung. Nur mir, lieber Werner, hätte das auch nie die eine noch offene, der 3 begehrten Planstellen gebracht.
Aber alles Schnee von gestern.

Grenzwolf hat schon recht, mal über die Nachwendezeit zu schreiben.

Ich tat das im Forum, kurz angerissen, schon mal:
Das war die spannendste Zeit im bisherigen Leben. Erstmals richtiges Material in ausreichender Menge und bestes Werkzeug. Damals fast unglaublich. Ab sofort brachte man mir Zement oder Fliesen. Keine Bittstellerei mehr, keine hunderte Kilometer weite Sinnloskutscherei für 3.Wahl-Fliesen bis Mecklenburg. Alle Arbeitszeit konnte nun direkt zum arbeiten genutzt werden. Und die Bezahlung stimmte....

Da ich schon 5 Jahre zuvor meinen Kundenkreis aufbaute, war es nun ein leichtes Spiel, damit bei Firmen wie Hörmann zu punkten. Händler von Toren Fenstern, Haustüren und Feuerschutzkram und alles mit Gebietsschutz. Anfangs keinerlei Konkurrenz. Bei 11600 Einwohnern war ich der erste und einzige Elementeanbieter. Trotz dass bereits 5(!) Tischlereien bestanden, hat keine dieser sofort in meine Richtung geschaut. Mein Glück! Als ich 2005 nach 20 Jahren Selbständigkeit in Frührente ging, waren nur noch rund 7000 Einwohner vorhanden, aber dafür gab es 23 Anbieter mit Bauelementen. Ich habe also die vollen Aufbaujahre abgegriffen.

"Nun können wir..." hab ich sinngemäß wohl damals auch gedacht. Nur meine erlangte Reisefreiheit habe ich selbst vorerst glücklich in die Zukunft verschoben. Erst kam der Aufbau meines Betriebes. 1994 haben wir dann gegenüber eine alte Bauernwirtschaft gekauft und innerhalb eines Jahres abgerissen und umgebaut. 1995 erst habe ich meinen Cousin in Canada besucht, dann aber gleich (jedesmal) volle 4 Wochen.
Das neue Haus in Grundmauern von 1924 stand im Herbst 1995 fix und fertig und 3 Jahre später waren wir bereits total schuldenfrei.

Ja, damals ließ sich viel und schnell, und alles unbürokrtischer als heute, bewerkstelligen. Man musste aber auch Mut mitbringen und wollen.

Gruß Volker
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 30. Juni 2019, 22:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Nostalgiker » 30. Juni 2019, 21:38

augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:In welcher Traumwelt lebst du denn?


Zu der du niemals Zugang haben wirst.... [grins]
AZ


Ich glaube kaum das ich diesen Albtraum kennenlernen möchte, indem alles was BRD betrifft von dir bejubelt und gelobtpreist wird.
So schlimm waren weder ND und AK zusammen was ihre Lobdudelei betraf.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Volker Zottmann » 30. Juni 2019, 21:51

Warum wird der Thread immer wieder geistlos zerschossen?
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 30. Juni 2019, 22:24

Volker Zottmann hat geschrieben:
Werner Thal hat geschrieben:Ein bereits verstorbenes Ehepaar, das zu unserem Bekanntenkreis zählte, wählte damals den Ausweg: sie traten
nacheinander in die Steigbügelhalter Partei NDPD ein, und niemand störte es!

Gruß Werner

Solche Fälle kenne ich auch einige. Die hatten dann wirklich Ruhe vor politischer SED-Bedrängung. Nur mir, lieber Werner, hätte das auch nie die eine noch offene, der 3 begehrten Planstellen gebracht.
Aber alles Schnee von gestern.

Grenzwolf hat schon recht, mal über die Nachwendezeit zu schreiben.

Ich tat das im Forum, kurz angerissen, schon mal:
Das war die spannendste Zeit im bisherigen Leben. Erstmals richtiges Material in ausreichender Menge und bestes Werkzeug. Damals fast unglaublich. Ab sofort brachte man mir Zement oder Fliesen. Keine Bittstellerei mehr, keine hunderte Kilometer weite Sinnloskutscherei für 3.Wahl-Fliesen bis Mecklenburg. Alle Arbeitszeit konnte nun direkt zum arbeiten genutzt werden. Und die Bezahlung stimmte....

Da ich schon 5 Jahre zuvor meinen Kundenkreis aufbaute, war es nun ein leichtes Spiel, damit bei Firmen wie Hörmann zu punkten. Händler von Toren Fenstern, Haustüren und Feuerschutzkram und alles mit Gebietsschutz. Anfangs keinerlei Konkurrenz. Bei 11600 Einwohnern war ich der erste und einzige Elementeanbieter. Trotz dass bereits 5(!) Tischlereien bestanden, hat keine dieser sofort in meine Richtung geschaut. Mein Glück! Als ich 2005 nach 20 Jahren Selbständigkeit in Frührente ging, waren nur noch rund 7000 Einwohner vorhanden, aber dafür gab es 23 Anbieter mit Bauelementen. Ich habe also die vollen Aufbaujahre abgegriffen.

"Nun können wir..." hab ich sinngemäß wohl damals auch gedacht. Nur meine erlangte Reisefreiheit habe ich selbst vorerst glücklich in die Zukunft verschoben. Erst kam der Aufbau meines Betriebes. 1994 haben wir dann gegenüber eine alte Bauernwirtschaft gekauft und innerhalb eines Jahres abgerissen und umgebaut. 1995 erst habe ich meinen Cousin in Canada besucht, dann aber gleich (jedesmal) volle 4 Wochen.
Das neue Haus in Grundmauern von 1924 stand im Herbst 1995 fix und fertig und 3 Jahre später waren wir bereits total schuldenfrei.

Ja, damals ließ sich viel und schnell, und alles unbürokrtischer als heute, bewerkstelligen. Man musste aber auch Mut mitbringen und wollen.

Gruß Volker


Ich bin jetzt 25 Jahre selbstständig und dabei auch gut gefahren, hätte als Bauleiter auch noch paar Supermarkt-Projekte durchziehen können, der Lohn den mir die Wessis dafür rüberreichten war auch nicht schlecht, war aber dann immer der gleiche Trott.
Jetzt hab ich noch überschaubare zwei Mann und arbeite teilweise auch noch selber mit weil mir es einfach auch Spaß macht mit den Händen was zu schaffen.
Außerdem rostet man da nicht ein.
Mal schauen, ich würde gerne noch etwas machen so lange ich körperlich kann.
Ganz verduften aus D. würden meine Gute und ich wenn hier der allgemeine Wahnsinn gänzlich die Überhand gewinnen würde.
Wir würden uns da in Richtung Kroatien ein Häuschen kaufen am Meer und dort noch etwas ausbaumeln.
Kroatien ist schön, Wetter herrlich und die Landschaft auch an der Adria.
Alterseinnahmen sind auch vorhanden, meine überschaubare Rente, die Pension und paar Mieteinnahmen.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon augenzeuge » 1. Juli 2019, 06:12

Nostalgiker hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:In welcher Traumwelt lebst du denn?


Zu der du niemals Zugang haben wirst.... [grins]
AZ


Ich glaube kaum das ich diesen Albtraum kennenlernen möchte, indem alles was BRD betrifft von dir bejubelt und gelobtpreist wird.
So schlimm waren weder ND und AK zusammen was ihre Lobdudelei betraf.


"Alles was... "
Viele aus bestimmten Regionen leiden an Alles oder Nichts. [wink]
AZ
Freiheit ist ein Gut, das durch Gebrauch wächst und durch Nichtgebrauch dahinschwindet. Keiner darf für sich den Besitz der Wahrheit beanspruchen, sonst wäre er unfähig zu Kompromiß und überhaupt zu Zusammenleben.
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon AkkuGK1 » 1. Juli 2019, 07:03

mal als Tip, wer einen Ing. hat und noch nicht mit seinem KfZ bei der HUK Coburg ist, wechseln und den Ing angeben...
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon Grenzwolf62 » 1. Juli 2019, 07:13

Und warum?
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Re: »Nun können wir, nun müssen wir auch wollen«

Beitragvon pentium » 1. Juli 2019, 07:39

Grenzwolf62 hat geschrieben:Und warum?


Und was hat die HUK mit diesem Thema zu tun...?
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